Leerstand muß nicht sein
Diese Ideen haben Studierende der School of Architecture für ungenutzte Immobilien
Steintor. Wenn alte Mieter ausziehen, sind neue Interessenten bisweilen nicht in Sicht. Dann stehen Gebäude leer – in einem städtischen Gefüge eigentlich ein purer Luxus. Dass das auch anders gehen kann, darüber haben sich nun Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen Gedanken gemacht und ihre Ergebnisse im „Re.Material“, dem „Offenen Atelier zum zirkulären Bauen“ im Habü-Gebäude vorgestellt. „Temporäre Nutzungen als Strategie zur langfristigen (Um)nutzung bestehender Stadträume“ heißt das Wahlmodul der School of Architecture, das von Daniel Schnier und Oliver Hasemann von der „Zwischenzeitzentrale“ (ZZZ) geleitet wird: „Wir hatten im Sommersemester an der Hochschule einen Lehrauftrag und haben mit Studierenden an selbst gewählten Standorten Leerstände untersucht“, erzählt Oliver Hasemann. „Sie haben sich dann jeweils einen Leerstand herausgesucht und ein Zwischennutzungskonzept entwickelt.“ Jessica Schnieders beispielsweise hat sich mit dem Kontorgebäude beschäfti...