REFILL FINAL CONFERENCE in GENT / BELGIUM, 27.03.2018

Viele Städte experimentieren mit dem Konzept der "temporären Nutzung" von verlassenen und leerstehenden Räumen. Es ist eine wichtige und inspirierende Quelle für Innovation und Veränderung in den Städten, da sie ein Motor und Inkubator für neue Formen der Urbanität sind. Seit September 2015 untersucht das REFILL-Netzwerk die Praxis der temporären Nutzung in verschiedenen europäischen Städten. Das REFILL-Netzwerk umfasst Partner aus Amersfoort, Athen, Bremen, Cluj, Gent, Helsinki, Nantes, Ostrava, Posen und Riga. Sie arbeiteten zusammen, um Wissen und gute Praktiken zu diesem Thema zu entwickeln. Das thematische REFILL-Netzwerk ist Teil des europäischen URBACT-Programms.Die internationale REFILL-Abschlusskonferenz wird ein interaktiver Tag (27.03.2018) sein, an dem wir die Projektergebnisse veröffentlichen werden.

zum Artikel

Diskussion im Focke-Museum "Wem gehört die Stadt?"

Protest + Neuanfang. Bremen nach 68! Die Jahre zwischen dem gesellschaftlichen Aufbruch um 1968 und der Schließung der Großwerft AG Weser, die 1983 einen Höhepunkt der wirtschaftlichen Strukturkrise markierte, erscheinen aus heutiger Sicht als wesentliche Transformationsphase der jüngeren Stadtgeschichte – als „Scharnierzeit“ zwischen den Jahren des Nachkriegsbooms und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation zur Jahrtausendwende. Zum Teil widerstreitende Entwicklungen vollzogen sich in kürzester Zeit: Die Aufbruchsstimmung einer jungen Generation, die traditionelle Normen überwinden wollte, traf auf fundamentale wirtschaftliche Umbrüche.

zum Artikel

Urbaner Spaziergang "In Walle ….. ´se alle – Wohnen von gestern bis heute"
Sonntag, den 5. November 2017 ab 14Uhr bis 16Uhr

Der Wandel vom Hafenarbeiterquartier hin zu einer noch nicht ganz geklärten Zukunft durchzieht Walle seit mehreren Jahrzehnten. Die Vermutung, dass Walle (als Wohnstandort) jetzt bald kommen müsste, wird unregelmäßig ausgestoßen und es ist weiterhin nicht klar, ob dies jemals der Fall sein wird und wie sich dies ausdrückt. Klar ist, dass der Stadtteil sich wandelt. Dass ist an der regen Bau- und Sanierungstätigkeit zu erkennen, aber auch an den neuen Angeboten, Läden und Unternehmungen, die sich im Stadtteil ansiedeln.

zum Artikel

Urbaner Spaziergang >Stadtteil ohne Dämmung< am Sonntag, den 10.09.2017

Kalte Winde pfeifen durch die leeren Straßen von Blumenthal, vorbei an verwaisten Ladenlokalen und ehemaligen Fabrikgeländen. Aus dem Stadtteil ragen die Baudenkmäler der Industrialisierung. Der Urbane Spaziergang führt uns durch den Kern des alten Blumenthal, über die Industrieareale, die auf eine neue Blüte warten und durch einen Ortskern, der auf neue Kundschaft wartet. Es stellt sich die Frage, wie gehen wir mit Leerständen und Brachen um, wie bringen wir diese wieder zum Blühen und was geschieht in der Zwischenzeit? Am Rand von Bremen laden wir dazu ein, einen Stadtteil im Umbruch, zwischen maritimer und industrieller Romantik, kennenzulernen.Special Guest: Peter Nowack (Ortsamtsleiter Blumenthal)Uhrzeit: 14:00UhrTreffpunkt: Bahnhof BlumenthalUnterstützt durch die Architektenkammer BremenKostenfrei und ohne Anmeldung!

zum Artikel

Urbaner Spaziergang "Eingekreist und vom Winde verweht Grüner Kern hinter rauer Schale"
Datum: Sonntag, den 13. August 2017 Uhrzeit: 14:00 Uhr

Die Stadtteile außerhalb der Innenstadt sind für viele Bremer eine Terra Incognita, weitgehend unerforschte und nur vom hörensagen bekannte Orte. Im Fall von Woltmershausen fängt diese Unkenntnis allerdings schon in Sichtweite des Doms an. Hinter Bahnstrecke und Hochstraße eingemauert ist der Stadtteil aus dem Gesichtsfeld verbannt und verfügt nach dem Abriss des Gasometers auch nicht mehr über eine aufragende Landmarke. Noch weiter verstärkt wird die Isolation des Stadtteils durch den Ausbau des Neustädter Hafens und des Güterverkehrszentrums sowie dem Neubau der Autobahn A281. Eingeschlossen von dieser Schale aus Verkehrswegen, Gewerbegebieten und Weser hat sich Woltmershausen den Kern seiner dörflichen Vergangenheit bewahrt. Es geht ruhig zu, es gibt Gärten und Deiche, die inmitten des Stadtteils liegen und es gibt das Weserufer, das hier noch nicht vollständig verbaut ist. Die Ruhe, die der Stadtteil ausstrahlt, korrespondiert allerdings bei jedem Schritt auch mit einem Gefühl der ...

zum Artikel

Werkstatt Neue Nachbarschaften für ImmovielienmacherInnen in Bremen
Das AAA unterstützte die Montag Stiftung Urbane Räume bei einem zweitägigen Workshop am 9. und 10. Juni 2017

Immovilien – was bedeutet das? Die Montag Stiftung Urbane Räume meint damit: Immobilien für Viele, also Immobilien, die gemeinschaftlich von Netzwerken oder Vereinen entwickelt werden und das Gemeinwohl des Quartiers im Blick haben. Weil es keine Selbstverständlichkeit ist, dass aktive Nachbarschaften ihren Stadtteil mitgestalten, unterstützt die Montag Stiftung Urbane Räume die sozial und ökonomisch gerechte Entwicklung: In deutschlandweiten Werkstätten zum Thema Immovilien in Neuen Nachbarschaften werden Nachbarschaftsinitiativen intensiv beraten und vernetzt. Am 9. und 10. Juni 2017 macht die Montag Stiftung Station in Bremen. Als regionaler Partner für Bremen unterstützte die Autonomen Architektur Atelier (AAA ) die inhaltliche und organisatorische Planungen im Vorfeld. Kristin Gehm begrüßte alle Teilnehmenden, die Moderatorin Frauke Burgdorff, die ExpertInnen und das Autonome Architektur Atelier im Namen der Montag Stiftung im noon. Christian M. Leon, der Geschäftsführer des noon ...

zum Artikel

NEUE WEGE FÜR STÄDTISCHE MITTEN – PROJEKTE UND PIONIERE
Bau_werk unterwegs in Delmenhorst

Die Stadt Delmenhorst ringt um Identität und Attraktivität und ist dabei auf einem guten Weg. Wie gelingt es, neuen Anforderungen gerecht zu werden? Das Stadtzentrum ist ein Ort von neuen Hoffnungen. Im Gespräch werden die Podiumsteilnehmer*innen mit der neuen Stadtbaurätin einen Spannungsbogen von profunden Thesen und Projekten aus der Landeshauptstadt bis zu kreativen und eher untypischen Ansätzen junger Büros schlagen. Sind daraus auch neue Ansätze und Wege für Delmenhorst zu entdecken? Teilnehmer*innen:  Uwe Bodemann, Stadtbaurat der Stadt Hannover,  Bianca Urban, Stadtbaurätin der Stadt Delmenhorst,  Daniel Schnier und Oliver Hasemann, ZwischenZeitZentrale (ZZZ) und Autonomes Architektur Atelier (AAA), Bremen   Moderation: Can Tobias Mansuroglu, Journalist und Filmemacher, Oldenburg  Mehr auf www.bauwerk-oldenburg.deDienstag, den 20. Juni 2017 von 19:00 Uhr bis 22:00 UhrTurbinenhaus Delmenhorst,Am Turbinenhaus, 27749 Delmenhorst

zum Artikel

Urbaner Spaziergang AAA281 – Abflug, Abriss, Abfahrt am Sonntag, den 18.06.2017, Beginn 14Uhr

Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil.Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Urbane Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen. Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, s...

zum Artikel

Urbaner Spaziergang Messer, Gabel, Wurst und Cola: Insel im Schlaraffenland am Sonntag, den 21.05.2017 um 14:00 Uhr

Das Tor nach Hemelingen bildet der Sebaldsbrücker Bahnhof. Eingezwängt zwischen den Gleisen der Bahnstrecken und eingekreist von den Schneisen der Hauptverkehrsstraßen, bildet der Ortskern von Hemelingen eine Insel. Mittlerweile führen alle Hauptverkehrsstraßen an Hemelingen vorbei, das Zentrum Hemelingens ist damit verkehrsbefreit. Die Verlagerung von Straßen ist allerdings nicht die einzige städtebauliche Wandel: mit dem Strukturwandel verlassen auch Produktionsstätten den Stadtteil, der immer noch traditioneller Standort von bekannten Firmen der Nahrungsmittel- und Metallverarbeitenden Industrie ist. Special Guest: Jörn Hermening (Ortsamtsleiter Hemelingen) Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbs...

zum Artikel

Auf Sand gebaut und zum Sprung bereit – Bremens Sehnsucht nach Übersee

Mit rasanter Geschwindigkeit wandeln sich die städtischen Bremer Häfen zu einem Ort neuen Arbeitens und neuerdings des Wohnens. Die Geräuschkulisse aus Verladebetrieb und Produktion, versetzt mit dem Schreien der Möwen, weicht langsam den aufgeregten Stimmen spielender Kinder oder der Ruhe ausstrahlenden Würde von Strandkörben auf den normierten Balkonen der Wohnbauten an der Weser. Über allem schwebt hier die Frage des neuen Miteinanders, wer kann an diesem Ort sein, wer kann es sich leisten hier zu wohnen, welche Emissionen muss ich hier ertragen, wie komme ich überhaupt hier her, wie kann die Überseestadt ein Stadtteil für alle Bremer*innen sein, werden oder bleiben? Unser Urbaner Spaziergang schlängelt sich auf einer Route zwischen Bestand und Neubau, zwischen Tradition und Vision durch die Überseestadt. Wir tauchen unsere Füße in Muschelsand und sehen alte Kaimauern, bevor wir am Sehnsuchtsort Molenturm über die Weser setzen und den Blick vom Gegenufer genießen. Der Sprung über di...

zum Artikel