Neue Pläne für die Überseestadt : Was bleibt, ist die Abfertigung
Weil ein Zweiradhändler am Eingang zur Überseestadt eine Filiale eröffnen will, müssen 16 Kreative der Zwischenzeitzentrale ihre Büros räumen.
BREMEN taz | Lkw parken auf einer sandigen Fläche, zwischen den Steinen der gepflasterten Straße sprießt Gras. Der weite Platz vor dem früheren Zollabfertigungsgebäude zwischen Nord- und Hafenstraße am Eingang zur Überseestadt wirkt nicht besonders einladend. „Das Gelände hat eher einen Hinterhofcharakter“, sagt Wolfgang Golinski (SPD), Sprecher des Beirats Walle und Mitglied des Fachausschusses Hafenentwicklung. Das könnte sich aber bald ändern – zur Freude Golinskis und zum Leid der Bremer Zwischenzeitzentrale (ZZZ). Denn nun blickt das Areal einer Hochglanzzukunft entgegen. Geht alles glatt, lässt die Firma „Zweirad Stadler“, ein Motorroller- und Fahrradhändler aus dem bayrischen Regensburg, auf dem Grundstück bald eine 200 Meter lange und 40 Meter breite Halle aus Gussglas errichten. Darin soll die bisherige Bremer Filiale des Unternehmens einziehen, der bisherige Standort in der Neustadt aufgegeben werden. 15 zusätzliche Arbeitsplätze soll der Umzug bringen. Wird das Vorhaben bew...