<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Aktuelles</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/</link><atom:link href="https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><description/><language>de</language><lastBuildDate>Mon, 14 Sep 2026 09:52:12 +0200</lastBuildDate><item><title>20 Jahre AAA - Löwenjagd durch Findorff</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/20-jahre-aaa-laewenjagd-durch-findorff/</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 09:50:58 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/20-jahre-aaa-laewenjagd-durch-findorff/</guid><description>&lt;p&gt;Das Autonome Architektur Atelier AAA ist 20 Jahre!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unseren damalig ersten Urbanen Spaziergang durch Alt-Findorff werden wir gemeinsam mit Euch erleben. Einladung zu einem Urbanen Spaziergang durch Alt-Findorff In den Straßenzügen zwischen Findorffstraße und der Eisenbahn erstreckt sich der historische Siedlungskern Findorffs. In der für die Bremer Vorstädte typischen Bauweise entstanden hier, entlang des planmäßig angelegten Straßenrasters Reihenhäuser im Stil des Bremer Hauses. Seit den Jahren seiner Entstehung ist das Quartier in seiner baulichen Kompaktheit bestehen geblieben, die Auswirkungen des Krieges und der Gestaltungswille und Geschmack seiner Bewohner:innen haben sich gleichwohl auf die Vielfalt des Erscheinungsbild dieses Quartiers niedergeschlagen. Dieser Urbane Spaziergang will auf der Jagd nach den Findorffer Löwen dazu einladen, Schönes und Skurriles, Verstecktes und Verborgenes und auch Kunst und Kitsch zu entdecken. Nach der Entdeckungstour wird dann noch die Möglichkeit geboten in gemütlicher Runde Jägerlatein auszutauschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Sonntag, den 27.09.2026 Startort: Torfhafen Findorff ab 14:00 Uhr Dauer: 2-3 Stunden&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang am 23.08.2026 ab 14:00 Uhr durch die Neustadt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urban-melting-neustadt/</link><pubDate>Sun, 26 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urban-melting-neustadt/</guid><description>&lt;p&gt;Bei 40° Celsius wird Asphalt langsam weich. Über den Straßen und Plätzen staut sich die Hitze und Menschen und Tiere flüchten in den Schatten oder in die kühleren Bereiche ihrer Häuser. Bäume und Parks werden zu Zufuchtsorten. Im nächsten Moment kippt das Wetter und große Wassermengen stürzen auf die gleichen Straßen und Plätze, in versiegelte Gärten und Vorgärten, kühlen diese kurzfristig, bevor sie dann alles überschwemmen und unter Wasser setzen. Die Zunahme von Wetterextremen führt zu laufend erhöhten Risiken, die inzwischen für alle erfahrbar geworden sind. Mit unserem Urbanen Spaziergang wollen wir darauf aufmerksam machen, wie diese Extreme durch bauliche Eingriffe verstärkt werden. Und wir wollen darüber informieren, welche kleinen Maßnahmen jede*r auch selbst vornehmen kann, um sie zu reduzieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Urbane Spaziergang wird durch das AAA in Kooperation mit der Bremer Umwelt Beratung e.V. im Rahmen des Projekts Klimaanpassung durchgeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt ist am Sonntag, 23. August 2026 um 14:00 Uhr die Straßenecke Meyerstraße/Thedinghauser Straße in der Bremer Neustadt. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung. Come as you are!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang am 29.04.2026 durch Osterfeuerberg</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-2/</link><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-2/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA Autonome Architektur Atelier wurde vom VCD zum „Tag gegen den Lärm“ eingeladen und wir organisieren seit 2006 Urbane Spaziergänge durch den Bremer Stadtraum. Dabei geht es um das Erleben bekannter Stadträume aus unbekannter Perspektive und das Entdecken von Pfaden und Orten, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen.&lt;br&gt;
Gemeinsam wollen wir verschiedene Facetten des städtischen Klangs erkunden: störende Geräusche, unerwartete Klangoasen, alltägliche Soundscapes – und die Frage, wie Lärm unsere Lebensqualität beeinflusst.Wir hören hin, wo meistens weggeschaut wird. Eine Kooperation mit dem VCD.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Mittwoch, den 29. April 2026 um 17:00 Uhr.&lt;br&gt;
Treffpunkt: Osterfeuerberger Ring / Mitten auf dem Kreisel&lt;/p&gt;</description></item><item><title>MUT ZUR FÜLLE - It´s Zwischennutzung</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/mut-zur-fuelle-its-zwischennutzung/</link><pubDate>Wed, 25 Feb 2026 13:30:30 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/mut-zur-fuelle-its-zwischennutzung/</guid><description>&lt;p&gt;Buchveröffentlichung &amp;quot;Mut zur Fülle – It´s Zwischennutzung&amp;quot; Ein neues Kapitel für die Zwischennutzung Am 24.02.2026 ist es offiziell erschienen: &amp;quot;Mut zur Fülle - It´s Zwischennutzung&amp;quot;. Mit diesem Buch setzt die NZN ein kraftvolles Zeichen für eine neue Perspektive auf Leerstand, Stadtentwicklung und kooperative Raumnutzung. Warum „Mut zur Fülle“? Zwischennutzung wird häufig als Übergang, als Lückenfüller oder als provisorische Lösung verstanden. Doch dieses Buch dreht die Perspektive: Es begreift Zwischennutzung als Ausdruck von Fülle – an Ideen, an Engagement, an gemeinschaftlicher Energie und an Gestaltungskraft. „Mut zur Fülle“ steht für einen Paradigmenwechsel: Weg vom Mangeldenken („Was fehlt?“) Hin zu Potenzialdenken („Was ist möglich?“) Gerade in Zeiten multipler Krisen – von Flächenknappheit über soziale Fragmentierung bis hin zu Transformationsdruck in Innenstädten – zeigt sich: Temporäre Nutzungen sind keine Notlösungen. Sie sind Reallabore, Möglichkeitsräume und Impulsgeber für nachhaltige Entwicklung. Was das Buch bietet&lt;br&gt;
Das Buch vereint: * Praxisbeispiele aus der Zwischennutzung * Erfahrungsberichte von Akteur:innen * Strategische Einordnungen und fachliche Impulse * Reflexionen zu Kooperation, Gemeinwohlorientierung und Stadt als sozialem Raum Es zeigt, wie aus Leerstand Lebendigkeit entsteht. Wie aus Unsicherheit Gestaltungsspielraum wird. Und wie aus temporären Projekten langfristige Strukturen wachsen können.&lt;br&gt;
Dabei wird deutlich: Zwischennutzung ist nicht nur eine Methode – sie ist eine Haltung. Für wen ist das Buch gedacht? „Mut zur Fülle“ richtet sich an: * Kommunen und Stadtverwaltungen * Projektentwickler:innen * Initiativen und Vereine * Eigentümer:innen * Stadtmacher:innen und Kreative * alle, die Räume neu denken wollen Das Buch lädt dazu ein, Zwischennutzung strategisch, mutig und kooperativ zu gestalten – und dabei das volle Potenzial vorhandener Räume zu erkennen.&lt;br&gt;
Ein Meilenstein für die NZN-Arbeit Mit der Veröffentlichung bündelt die NZN ihre Erfahrungen, Netzwerke und Visionen in einer fundierten Publikation. Das Buch dokumentiert nicht nur Projekte – es formuliert einen Anspruch: Räume sind Ressourcen. Und Fülle entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam handeln. Der 24.02.2026 markiert damit nicht nur ein Veröffentlichungsdatum, sondern einen weiteren Schritt in Richtung einer kooperativen, gemeinwohlorientierten Raumpraxis. Jetzt entdecken, weiterdenken und selbst mutig werden. Denn Zwischennutzung ist mehr als ein Übergang – sie ist eine Einladung zur Fülle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch ist für 20,00 Euro unter der Emailadresse nzn@aaa-bremen.de bestellbar. 237 Seiten. Gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen aus Mitteln der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Frohes Fest und besinnliche Tage in dieser verrückten Zeit!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/frohes-feste-und-besinnliche-tage-in-dieser-verrueckten-zeit/</link><pubDate>Tue, 16 Dec 2025 10:21:23 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/frohes-feste-und-besinnliche-tage-in-dieser-verrueckten-zeit/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Freund:innen des AAA Bremen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in der besinnlichen Weihnachtszeit möchten wir uns bei Euch allen von Herzen bedanken – für Eure Unterstützung, Eure Ideen, Eure Mitwirkung und die vielen inspirierenden Begegnungen im vergangenen Jahr. Ihr macht Bremen lebendiger, kreativer und solidarischer! Danke!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir blicken positiv auf 2025: Der Kulturflächenentwicklungsplan (in Kooperation mit multiplicities Berlin und STADTart Dortmund) ist in voller Mache und wird neue Räume für Kultur und Kreativität in unserer Stadt schaffen. Die ZZZ – ZwischenZeitZentrale geht erfolgreich weiter voran, mit spannenden Projekten wie etc.pp im alten ehemaligen Polizeirevier in Woltmershausen und unserem langjährigen Projekt Wurst Case in Hemelingen und Galop de Porc in Sebaldsbrück und in der Vahr, wo weiterhin Ideen wachsen und umgesetzt werden. Außerdem sind wir in der ehemaligen Post in Kattenturm aktiv und konnten im Sommer den KattenTÖRN gemeinsam mit stadtneudenken starten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders freuen wir uns, dass wir das &lt;strong&gt;UMZU&lt;/strong&gt; am Hanseatenhof bis Mitte 2025 kuratieren durften – ein Ort, der die Bremer Innenstadt mit Vielfalt und neuen Impulsen bereichert hat. Danke hiermit auch an das Projektbüro Innenstadt für die Kooperation.&lt;br&gt;
Das Projekt &lt;a href="http://www.netzwerkzwischennutzung.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;NZN Netzwerk Zwischennutzung&lt;/a&gt; ist zu Ende, lebt aber weiter und trägt sich im Neuen Jahr 2026. Bald ist das Buch, die Dokumentation fertig. Das feiern wir!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles ist gut, und mit Euch an unserer Seite wird das neue Jahr noch besser!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wünschen Euch frohe Weihnachten, erholsame Feiertage voller Wärme und Licht und einen guten Rutsch in ein gesundes, kreatives 2026.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße&lt;br&gt;
Euer Team vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) Bremen&lt;br&gt;
und der ZwischenZeitZentrale (ZZZ)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Keine Angst vor Bremerhaven</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/keine-angst-vor-bremerhaven/</link><pubDate>Mon, 15 Dec 2025 12:29:11 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/keine-angst-vor-bremerhaven/</guid><description>&lt;p&gt;Bericht zum Ausflug nach Bremerhaven&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Projektbüro Innenstadt und AAA&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Zeitraum:&lt;/strong&gt; 7. November 2025&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Ort:&lt;/strong&gt; Bremerhaven&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;1. Anlass und Zielsetzung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im November 2025 unternahmen Mitarbeitende des Projektbüros Innenstadt gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der AAA und viele Interessierte im Umfeld des Projekts UMZU einen fachlichen Ausflug nach Bremerhaven. Ziel der Exkursion war es, Impulse für die Weiterentwicklung der Innenstadtarbeit zu gewinnen, erfolgreiche Projekte kennenzulernen und den internen sowie institutionsübergreifenden Austausch zu stärken.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;2. Teilnehmende&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Gruppe setzte sich aus Fachkräften unterschiedlicher Arbeitsbereiche (zu 80 Prozent aus der Verwaltung (Bremen und Niedersachsen)) zusammen, was einen vielseitigen Blick auf die besuchten Projekte und Themen ermöglichte.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;3. Ablauf des Ausflugs&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Ausflug begann mit der gemeinsamen Anreise nach Bremerhaven. Nach der Ankunft erfolgte eine kurze Einführung in die städtebauliche Entwicklung der Stadt mit besonderem Fokus auf die Umgestaltung zentraler Lagen.&lt;br&gt;
Im weiteren Verlauf standen mehrere Programmpunkte auf der Agenda:&lt;br&gt;
Besuch ausgewählter Projekte mit Erläuterungen zu Konzepten der Belebung und Nutzungsmischung&lt;br&gt;
Austausch mit lokalen Akteurinnen und Akteuren zu aktuellen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der partizipativen Stadtentwicklung&lt;br&gt;
Eine gemeinsame Pause im Café Findus bot Raum für informelle Gespräche und Vertiefung der gewonnenen Eindrücke.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;4. Fachliche Erkenntnisse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Ausflug nach Bremerhaven lieferte zahlreiche Anregungen. Besonders hervorgehoben wurden&lt;br&gt;
- die Bedeutung klarer Nutzungsprofile für einzelne Akteure'&lt;br&gt;
- die Rolle von Kooperationen zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Kultur&lt;br&gt;
- flexible Nutzungskonzepte für Leerstände und öffentliche Räume&lt;br&gt;
Diese Aspekte wurden im Laufe des Tages intensiv diskutiert und auf ihre Übertragbarkeit auf die eigene Arbeit geprüft.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;5. Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Ausflug nach Bremerhaven am 7. November 2025 war für alle Beteiligten gewinnbringend. Neben fachlichen Impulsen trug er wesentlich zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen dem Projektbüro Innenstadt und der aaa bei. Die gesammelten Eindrücke und Ideen sollen in die weitere Projektarbeit einfließen und bei zukünftigen Planungen berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;6. Ausblick&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse ist geplant, einzelne Ansätze weiter zu vertiefen und gegebenenfalls in Pilotprojekten zu erproben. Ein fortgesetzter Austausch zwischen den beteiligten Akteuren wird als wichtiger Baustein für eine nachhaltige partizipative Stadtentwicklung angesehen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>(Frei)Raum für Kultur!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/freiraum-fuer-kultur/</link><pubDate>Mon, 24 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/freiraum-fuer-kultur/</guid><description>&lt;p&gt;Die Freie Hansestadt Bremen erhält durch den Kulturflächentwicklungsplan einfach abrufbares Handlungswissen für gelingende, aktivierende und  transformative Stadt- und Kultur(-flächen)entwicklung. Die Stadt Bremen erhält Handlungswissen, wie sie die Schnittstelle zur “Produktiven Stadt” auch und gerade für junge Erwachsene sicherstellen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Vorhaben hat das Ziel,  vorhandene Möglichkeiten aufzuzeigen, wie  innerhalb des vorhandenen Spielraums (vorhandene Räume, Schnittstellen, Fördermöglichkeiten, Regelungen, etc.) stärker und vor allem besser auf die gestiegenen Kulturflächenbedarfe eingegangen werden. Wir stellen dar, welche Räume und welche Angebote fehlen und was nötig ist, um diese zu schaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir stellen dar, wie vorhandene Räume abgesichert werden können, ohne ihre Innovationskraft und Flexibilität einzubüßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kulturflächenentwicklungsplan Bremen, Januar 2025 — März 2026&lt;br&gt;
Kompetenzfelder: Netzwerke, Regionales Wissen, Transfer, Teilhabe, Teilnahme, Teilgabe&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Partner: &lt;a href="https://multiplicities.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;multiplicities Berlin&lt;/a&gt;, &lt;a href="https://www.stadtart.com/start" target="_blank" rel="noopener"&gt;STADTart Dortmund&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;</description></item><item><title>UMZU</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/umzu/</link><pubDate>Wed, 23 Jul 2025 11:29:16 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/umzu/</guid><description>&lt;p&gt;Danke für UMZU! Mit dem Abschluss der letzten Veranstaltung, der BB - Bremerhavener Botschaft -  geht eine besondere Zeit zu Ende: UMZU ist vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die dieses Projekt mit Leben gefüllt haben – bei den zahlreichen Nutzer:innen, Besucher:innen, Unterstützer:innen, Kooperationspartner:innen und Neugierigen. Eure Ideen, Euer Engagement und Eure Offenheit haben den vormals leerstehenden Raum in der Papenstraße 6 zu einem lebendigen Ort des Austauschs, der Kreativität und des gemeinsamen Gestaltens gemacht und wir alle konnten gut aufzeigen, wie sehr ein solches Reallabor in der Innenstadt gebraucht wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein besonderer Dank geht an all jene, die Woche für Woche organisiert, koordiniert, gewerkelt, zugehört, begleitet und einfach da waren. Ohne Euch alle wäre das UMZU nicht das geworden, was es war: Ein Experiment mit offenem Ausgang – und vielen bewegenden Momenten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lücke zu schließen, die das UMZU hinterlässt muss nun Ziel für die zukünftige Innenstadtentwicklung sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bleibt, sind Erfahrungen, Begegnungen und hoffentlich auch neue Perspektiven auf die Nutzung von Leerstand in unserer Stadt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke, dass ihr Teil davon wart.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Euer&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.umzu-bremen.de/team" target="_blank" rel="noopener"&gt;UMZU-Team&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>KattenTöRN – Zentrum neu gestalten: Kattenturm wird lebendig</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kattentoern-13-06-bis-22-06-2025/</link><pubDate>Wed, 28 May 2025 13:41:30 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kattentoern-13-06-bis-22-06-2025/</guid><description>&lt;p&gt;Vom 13. bis 22. Juni 2025 verwandelt sich das Zentrum von Bremen-Kattenturm in einen lebendigen Erlebnisraum: Unter dem Titel &lt;strong&gt;„KattenTöRN – Zentrum neu gestalten“&lt;/strong&gt; lädt ein vielfältiges Programm aus Kunst, Musik, Kulinarik und Beteiligungsformaten dazu ein, den Stadtteil neu zu entdecken und aktiv mitzugestalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt ist Teil des Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) Kattenturm und wird von &lt;a href="https://sternkultur.de/kattentoern/" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;strong&gt;Sternkultur&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; und dem &lt;strong&gt;Autonomen Architektur Atelier&lt;/strong&gt; im Auftrag der &lt;a href="https://bau.bremen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;strong&gt;Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; umgesetzt. Ziel ist es, die Kattenturmer Mitte als lebendiges, vielseitig nutzbares Stadtteilzentrum mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zentrale Veranstaltungsbereich erstreckt sich von der Fußgängerzone Gorsemannstraße über den Marktplatz und den Scotlandweg bis zum Spielplatz an der Stichnathstraße.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Höhepunkte des Programms:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Modenschau „Meine Stärken“&lt;/strong&gt; am 13. Juni um 15:00 Uhr in der Gorsemannstraße 5&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kattenturmer Küche&lt;/strong&gt; – gemeinsames Kochen und Essen am 13./14./20./21. Juni ab 16:00 Uhr auf dem Kattentorner Markt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Highline KattenTÖRN&lt;/strong&gt; – Hochseilaktion mit Slackline Bremen am 20./21. Juni ab 14:00 Uhr zwischen den Hochhäusern von GEWOBA und Vonovia&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kattentörner Bonusmarkt&lt;/strong&gt; – Kreativ- &amp;amp; Flohmarkt am 21. Juni von 14:00 bis 18:00 Uhr von der Gorsemannstraße bis zum Spielplatz an der Stichnathstraße&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Open Air Kino und Musik&lt;/strong&gt; am 21. Juni ab 16:00 Uhr an der Alfred-Faust-Straße 4&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Urbaner Spaziergang&lt;/strong&gt; mit dem Autonomen Architektur Atelier am 22. Juni um 14:00 Uhr, Startpunkt: Bei der alten Post, Gorsemannstraße&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Begleitend finden Informationsveranstaltungen zum IEK-Prozess, künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum und Ausstellungen statt, die den Wandel und die geplanten Entwicklungen im Stadtteil thematisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt für Medien:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aygün Kilincsoy&lt;br&gt;
Pressesprecherin&lt;br&gt;
Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung&lt;br&gt;
Tel.: (0421) 361 - 6012&lt;br&gt;
E-Mail: ayguen.kilincsoy@bau.bremen.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie unter:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.sternkultur.de/kattentoern" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.sternkultur.de/kattentoern&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang am 22. Juni 2025 ab 14:00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-am-22-juni-2025-ab-1400uhr/</link><pubDate>Tue, 13 May 2025 09:51:33 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-am-22-juni-2025-ab-1400uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA - Autonomes Architektur Atelier begibt sich auf einen Urbanen Spaziergang durch das Kattenturmer Zentrum und sein Umfeld. Auf dem Weg tauchen die Spazierenden in die gebaute Geschichte des Ortsteils ein und entdecken Wege und Ecken, die ansonsten außerhalb der Wahrnehmung liegen. Alle Teilnehmenden sind gerne eingeladen, ihr Wissen mit zu teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Sonntag, 22. Juni 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uhrzeit: 14:00 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Startpunkt: ehemalige Postfiliale Gorsemannstraße, neben der Kattenturmer Einkaufspassage&lt;br&gt;
Gorsemannstraße 20&lt;br&gt;
28277 Bremen&lt;br&gt;
&lt;a href="https://maps.app.goo.gl/KqdAqxKDH5aaBPXq6" target="_blank" rel="noopener"&gt;53.03508875803149, 8.826956243733425&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kostenfrei spazieren! Kommt mit! AAA&lt;br&gt;
Urbaner Spaziergang mit dem AAA - Autonomen Architektur Atelier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="https://www.aaa-bremen.de/media/6cf56fdd-4799-4733-923f-db9bac7b619f_hu_9970fe0e04fe0408.jpg" width="173" height="173" alt="" loading="lazy"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das AAA - Autonomes Architektur Atelier begibt sich auf einen Urbanen Spaziergang durch das &lt;strong&gt;Kattenturmer Zentrum&lt;/strong&gt; und sein Umfeld. Auf dem Weg tauchen die Spazierenden in die gebaute Geschichte des Ortsteils ein und entdecken Wege und Ecken, die ansonsten außerhalb der Wahrnehmung liegen. Alle Teilnehmenden sind gerne eingeladen, ihr Wissen mit zu teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="https://www.aaa-bremen.de/media/bcf76c3b-c9f1-af58-1b58-6c72b183bed7_hu_32af74d5253fb5f5.jpg" width="320" height="240" alt="" loading="lazy"&gt;&lt;strong&gt;Datum:&lt;/strong&gt; Sonntag, 22. Juni 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Uhrzeit:&lt;/strong&gt; 14:00 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Startpunkt&lt;/strong&gt;: ehemalige Postfiliale Gorsemannstraße, neben der Kattenturmer Einkaufspassage&lt;br&gt;
Gorsemannstraße 20&lt;br&gt;
28277 Bremen&lt;br&gt;
&lt;a href="https://aaa-bremen.us7.list-manage.com/track/click?u=7597cdc3267b184f49ed6fef4&amp;amp;id=abca6c9f67&amp;amp;e=11dfc49ba2" target="_blank" rel="noopener"&gt;53.03508875803149, 8.826956243733425&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kostenfrei spazieren! Kommt mit! AAA&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Urbaner Spaziergang mit dem AAA - Autonomen Architektur Atelier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>DIE KULTUR DER ZWISCHENNUTZUNG → Theorie und Praxis: Umsetzung ist alles / Beispiele aus Deutschland, Wien und Graz / 28.03.2025</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/die-kultur-der-zwischennutzung-theorie-und-praxis-umsetzung-ist-alles-beispiele-aus-deutschland-wien-und-graz-28-03-2025/</link><pubDate>Wed, 12 Mar 2025 10:13:51 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/die-kultur-der-zwischennutzung-theorie-und-praxis-umsetzung-ist-alles-beispiele-aus-deutschland-wien-und-graz-28-03-2025/</guid><description>&lt;p&gt;Oft und gerne nutzt die Kunst zwischen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welche Mehrwerte entstehen dadurch?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ökonomisches, Ökologisch als auch Soziokulturelles wird durch Zwischennutzungen aktiviert. Leerstände in der gewachsenen Stadt, aber auch in Stadtentwicklungsgebieten können vielseitig genutzt werden. Kulturelle Experimentier- und Arbeitsräumlichkeiten, Veranstaltungs- und Begegnungsräume, sie alle haben Platz. So lange es für alle passt. Nebenbei leistet die Nutzung von Leerständen einen Beitrag zum schonenden Umgang mit baulichen Ressourcen und hält die Substanz fit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abseits der Vorteile gibt es aber zweifelsohne auch Herausforderungen. Wie kann diesen begegnet werden, und welche strukturellen oder auch politischen Entscheidungen sind notwendig um tatsächlich eine Win-Win-Win-Situation zu bekommen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;10.00 Uhr: Begrüßung&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Karl-Heinz Herper&lt;/strong&gt;, Steirische Kulturinitiative&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Sahar Mohsenzada&lt;/strong&gt;, in Vertretung der Bürgermeisterin Elke Kahr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nicole Pruckermayr&lt;/strong&gt;, &lt;a href="https://kulturinitiative.at/2025/02/26/zwischennutzung/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Steirische Kulturinitiative&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Moderation: Wolfgang Kühnelt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;10-13 UHR: DIE ZWISCHENNUTZUNG DURCH KULTUR ALS CHANCE FÜR DIE STADT&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;10.30 Uhr: Daniel Schnier und Raphael Wutz&lt;/strong&gt;, &lt;a href="https://www.aaa-bremen.de/"&gt;AAA&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.zzz-bremen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;ZZZ&lt;/a&gt; Bremen, &lt;a href="http://www.netzwerkzwischennutzung.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;NZN - Netzwerk Zwischennutzung Bremen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.00 Uhr: Thomas Kerekes&lt;/strong&gt;, KREATIVE RÄUME WIEN – Service für Leerstandsaktivierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.30 Uhr: Lukas Böckle&lt;/strong&gt;, NEST Agency Wien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;12.00 Uhr: Möglichkeitsraum Leerstand: Ansätze und Erfahrungen aus der Wiener Stadtplanung&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Lena Rücker&lt;/strong&gt;, Stadt Wien MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mittagspause&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;13.30-18 UHR: DIE ZWISCHENNUTZUNGSGEBER.. THEORETISCHES.. UND AUS DER PRAXIS&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;13.30 Uhr: Bedürfnisse und Herausforderungen&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Reininghaus, Rösselmühle, Hornig-Areal, Smart City&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Birgit Leinich&lt;/strong&gt;/ÖSW, &lt;strong&gt;Markus Münzer&lt;/strong&gt;/Trivalue, &lt;strong&gt;Florian Stadtschreiber&lt;/strong&gt;/ÖWG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;14.30 Uhr: Andreas Lichtblau&lt;/strong&gt;, Institut für Wohnbau/TU Graz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;15.00 Uhr: Isabella Weichselbraun&lt;/strong&gt;, StadtLABOR Innovationen für urbanen Lebensqualität GmbH&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;15.30 Uhr: Max Gansberger&lt;/strong&gt;, CirculART&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;16.00 Uhr: Michael Zinganel und Michael Hieslmair&lt;/strong&gt;, Tracing Spaces/Nordwestbahnhof Wien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsame Abschlussdiskussion&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WANN: Freitag, 28. März 2025, 10-18 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WO:&lt;/strong&gt; &lt;a href="https://www.grazmuseum.at/" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;strong&gt;GrazMuseum&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;, Sackstraße 18, 8010 Graz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;VERANSTALTERIN:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Steirische Kulturinitiative/Burggasse 9 / 8010 Graz&lt;br&gt;
Kontakt: Nicole Pruckermayr / +43 650 5662344 / steirische@kulturinitiative.at&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Kooperation mit &lt;a href="https://xn--reininghausgrnde-vzb.at/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Verein Stadtteil Graz Reininghaus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Dank an: &lt;a href="https://www.grazmuseum.at/" target="_blank" rel="noopener"&gt;GrazMuseum&lt;/a&gt;, Stadt Graz Kultur und Land Steiermark Kultur&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Netzwerk Zwischennutzung lädt ein zu "Zzzwischen Ross und Wurst" am 26.02.2025 und 27.02.2025 in Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/netzwerk-zwischennutzung-laedt-ein-zu-zzzwischen-ross-und-wurst-am-26-27-02-2025-in-bremen/</link><pubDate>Thu, 16 Jan 2025 10:41:54 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/netzwerk-zwischennutzung-laedt-ein-zu-zzzwischen-ross-und-wurst-am-26-27-02-2025-in-bremen/</guid><description>&lt;p&gt;Wir laden Sie und Euch herzlich zur 3. Vor-Ort-Werkstatt des Netzwerks Zwischennutzung mit dem Titel „Zzzwischen Ross und Wurst“ ein, die am 26. und 27. Februar 2025 in Bremen stattfindet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Anmeldung nutzen Sie / nutzt gerne den folgenden Link: &lt;a href="https://forms.gle/91bGJoSHKBSBQJsh9" target="_blank" rel="noopener"&gt;Anmeldung zur 3. Vor-Ort-Werkstatt des Netzwerks Zwischennutzung - “Zzzwischen Ross und Wurst”&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Veranstaltung bietet am ersten Tag ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Beiträgen aus dem Netzwerk sowie einem Vortrag zur ökologischen Dimension von Zwischennutzungen und deren Beitrag zur Klimawende. Ein Planspiel in Zusammenarbeit mit &lt;a href="https://www.instagram.com/architects4future_hb/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Architects for Future Bremen&lt;/a&gt; ergänzt das Programm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am zweiten Tag stehen Besichtigungen von Projekten der ZZZ auf dem Programm: Anhand der Beispiele „Wurst Case“ und „Galop de Porc“ wird veranschaulicht, wie Zwischennutzungen in Stadtentwicklungsprozesse integriert werden können. Im Anschluss findet ein gemeinsamer Workshop statt, in dem wir an dem Policy Paper arbeiten, das Forderungen zur Erleichterung von Zwischennutzungsprozessen in der Stadtplanung formuliert. Zwischen den Programmpunkten gibt es regelmäßig Gelegenheit zum Netzwerken und Austausch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ausführliche Programm werden wir im Januar 2025 bekanntgegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veranstaltungsorte:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;26.02.2025, von 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr: „&lt;a href="https://kukoon.de/de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Kukoon&lt;/a&gt;“ (Buntentorsteinweg 29–31, 28201 Bremen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;27.02.2025, von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr: „&lt;a href="https://galop-de-porc.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Galop de Porc&lt;/a&gt;“ - Galopprennbahn Bremen (Ludwig-Roselius-Allee 4, 28329 Bremen) und „&lt;a href="https://wurstcase-hemelingen.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Wurst Case&lt;/a&gt;“ (Zum Sebaldsbrücker Bahnhof 1, 28309 Bremen)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnahme ist kostenlos und für die Verpflegung während der Vor-Ort-Werkstatt wird gesorgt. Anreise und Übernachtungskosten müssen von den Teilnehmenden selbst getragen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Übernachtungsmöglichkeit ist das &lt;a href="https://www.atlantic-hotels.de/hotel-galopprennbahn-bremen/?utm_medium=cpc&amp;amp;utm_source=google&amp;amp;utm_medium=cpc&amp;amp;utm_source=google" target="_blank" rel="noopener"&gt;ATLANTIC Hotel Galopprennbahn&lt;/a&gt; (Ludwig-Roselius-Allee 2, 28329 Bremen). Hier haben wir bereits ein Abrufkontingent von 25 Zimmereinheiten reserviert - 105,00€ Zimmer/Nacht inkl. Frühstück. Dieses Angebot ist bis zum 26.01.2025 per Mail (&lt;a href="mailto:reservierung.ahg@atlantic-hotels.de"&gt;reservierung.ahg@atlantic-hotels.de&lt;/a&gt;) und unter der Nennung des Stichworts “Netzwerk Zwischennutzung” abrufbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bitte bringen Sie / bringt festes Schuhwerk mit! Am zweiten Tag unternehmen wir einen Rundgang über die ehemalige Galopprennbahn. Da die Wetterbedingungen im Februar schwer vorhersehbar sind, möchten wir auf alles vorbereitet sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Fragen schreibt / schreiben Sie uns gerne eine Mail an: &lt;a href="mailto:nzn@aaa-bremen.de"&gt;nzn@aaa-bremen.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir freuen uns, Sie und Euch bald wiederzusehen!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Saisonausklang UMZU 2024 - 21.11.2024 ab 18 Uhr in der Papenstrasse 6 in Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/saisonausklang-umzu-2024-21-11-2024-ab-18-uhr-in-der-papenstrasse-6-in-bremen/</link><pubDate>Thu, 07 Nov 2024 11:22:42 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/saisonausklang-umzu-2024-21-11-2024-ab-18-uhr-in-der-papenstrasse-6-in-bremen/</guid><description>&lt;p&gt;Das Autonome Architektur Atelier (AAA) und das &lt;a href="https://binnenstadt.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Projektbüro Innenstadt Bremen&lt;/a&gt; laden herzlich zum Saisonausklang am UMZU ein. Der Raum am Hanseatenhof bietet engagierten zivilgesellschaftlichen Akteur:innen bereits seit Sommer 2023 die Möglichkeit, in der Innenstadt sichtbar zu werden und Erfahrungen mit Projekten und Formaten zu sammeln, die im Sinne von Transformation und neuer Nutzungsmischung zukünftig an Bedeutung für die Innenstadt gewinnen könnten – mit beachtlicher Resonanz. So waren bereits mehr als 50 Akteursgruppen aus den Bereichen Soziales, Kultur und Nachhaltigkeit vor Ort und haben zwischen 50 und 150 Besucher:innen pro Öffnungstag angezogen. Das Programm umfasste dabei bisher neben Ausstellungen und Workshops auch Lesungen und kleinere Konzerte. Wer den Ort und das Konzept kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, am&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag, 21. November 2024 ab 18:00 Uhr&lt;/strong&gt; vorbeizuschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Programm im UMZU läuft noch mindestens bis zum Jahresende weiter – auch zu den Winter-Formaten und der Planung rund um das UMZU in 2025 gibt es im Rahmen des Ausklangs nähere Informationen. &lt;a href="http://www.umzu-bremen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;UMZU&lt;/a&gt; in der Papenstraße 6 in 28195 Bremen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>STADTRÄUME NEUDENKEN - Ein informativer Abend im neuen Transformationszentrum blau:pause in Flensburg</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadtraeume-neudenken-ein-informativer-abend-im-neuen-transformationszentrum-blaupause-in-flensburg/</link><pubDate>Tue, 28 May 2024 11:56:39 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadtraeume-neudenken-ein-informativer-abend-im-neuen-transformationszentrum-blaupause-in-flensburg/</guid><description>&lt;p&gt;Mit der ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen und dem Künstlerinnen-Duo die brachiale, Labor für Dialoge im Zwischenraum aus Lübeck. Ausgehend vom zunehmenden Leerstand in der Flensburger Innenstadt sollen Chancen und Hindernisse von und für Zwischennutzungen und der belebenden Kraft von Kunst, Kreativität und konsumfreier, gemeinwohlorientierter Räume diskutiert werden. Wir möchten uns inspirieren lassen, miteinander diskutieren, Ideen sammeln und uns mit der Frage beschäftigen: Wie kann es gemeinsam gelingen? Eine Veranstaltung von Bunnies Ranch e.V., in Kooperation mit blau:pause.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Flensburg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Datum: Mitwoch, den 29.05.2024&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Zeit: 18 Uhr bis 20 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Ort: blau:pause, Friesische Straße 9, 4. Stock, D-24937 Flensburg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Landeshauptstadt Kiel: MFG5 GELÄNDE FÜR ALLE!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/mfg5-gelaende-fuer-alle/</link><pubDate>Wed, 08 May 2024 11:38:49 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/mfg5-gelaende-fuer-alle/</guid><description>&lt;p&gt;Wir laden Euch herzlich zu unserem Symposium ein, auf dem wir über gemeinschaftsorientierte Zwischennutzung auf dem MFG5 Gelände diskutieren möchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie können wir die Flächen auf dem MFG5 Gelände temporär sinnvoll beleben und für die Gemeinschaft zugänglich machen? Welche Barrieren gibt es und welche Lösungen können wir finden? Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam angehen.&lt;br&gt;
Spannende Einblicke in die Welt der Zwischennutzung erhalten wir dabei durch:&lt;br&gt;
- Dipl. Ing. Oliver Hasemann &amp;amp; Dipl. Ing. Daniel Schnier vom AAA - Autonomen Architektur Atelier Bremen&lt;br&gt;
- Dr.in Kerstin Große-Wöhrmann von Synergize&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ablauf:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ab 16:30 kann, wer möchte, mit der Gruppe Mäandern der Muthesius Kunsthochschule das Gelände spielerisch mit einer Partie Cross Golf erkunden.&lt;br&gt;
Ab 18:00 Uhr beginnen die Vorträge und die Zwischennutzungswerkstatt.&lt;br&gt;
Ab 20:00 Uhr wollen wir den Abend mit ein paar Getränken und Snacks gemeinsam ausklingen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an &lt;a href="mailto:stu120172@mail.uni-kiel.de%22"&gt;stu120172@mail.uni-kiel.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.geographie.uni-kiel.de/de/aktuelles/28-05-2024-mfg5-gelaende-fuer-alle" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://www.geographie.uni-kiel.de/de/aktuelles/28-05-2024-mfg5-gelaende-fuer-alle&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Kostenfrei und offen für jede*n!&lt;br&gt;
Jugendzentrum MFG5 Gelände - Schusterkrug 25 - Gebäude 47&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Tag der Städtebauförderung 2024 in Huckelriede</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/tag-der-staedtebaufoerderung-2024-in-huckelriede/</link><pubDate>Tue, 16 Apr 2024 12:07:12 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/tag-der-staedtebaufoerderung-2024-in-huckelriede/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Huckelrieder:innen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wir laden Sie herzlich zum Huckelrieder Frühlingsfest ein. Zwischen 10 und 16 Uhr wird es ein buntes Programm, Informationsstände, Mitmachangebote und auch Getränke und Snacks geben. Das gesamte Programm ist durch Bewohner:innen, Schüler:innen, Vereine und Unternehmen aus Huckelriede bestimmt. Sie stellen hier aus, bieten ihr Können dar, informieren über ihre Aktivitäten und laden zum Gespräch ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass eine derartige Feier im Huckelrieder Park überhaupt möglich wird, ist der Städtebauförderung zu verdanken: Nach 15 Jahren Stadterneuerung zeigt sich Huckelriede als lebenswerter Ortsteil und attraktiver Wohnort. Mit welchen Maßnahmen dieses bewirkt wurde und wie die Menschen den Erfolg bewerten, zeigt die Open-Air-Ausstellung „Huckelriede – Zuhause im Wandel“. Die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Klara Geywitz und die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Özlem Ünsal werden am Tag der Städtebauförderung nach Huckelriede kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir freuen uns auf Sie am 4. Mai 2024.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gesamte Programm und alle Informationen unter &lt;a href="http://www.fruehlingsfest-huckelriede.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.fruehlingsfest-huckelriede.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Einladung - Neueröffnung am 11. April 2024 des UMZU</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/einladung-neueroeffnung-am-11-april-2024-des-umzu/</link><pubDate>Mon, 25 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/einladung-neueroeffnung-am-11-april-2024-des-umzu/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Freund:innen des UMZU,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;das Autonome Architektur Atelier (AAA) und das Projektbüro Innenstadt laden Euch herzlich ein, am Donnerstag, 11. April ab 18 Uhr die neue Saison im UMZU am Hanseatenhof zu eröffnen!&lt;br&gt;
Im Juni 2023 konnten wir den &lt;a href="https://www.umzu-bremen.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Projektraum für gemeinwohlorientierte Formate&lt;/a&gt; in Betrieb nehmen und seitdem haben zahlreiche Vereine, Initiativen und Kreative hier gearbeitet und sich und ihre Ideen ausgetestet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zurückliegenden Wintermonate haben wir genutzt, um gemeinsam mit vielen Akteur:innen den Raum koproduktiv weiterzuentwickeln – sowohl räumlich-gestalterisch als auch konzeptionell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir freuen uns, dass Euer Zulauf auch in diesem Jahr wieder hoch ist und sich ein breitgefächertes Programm abzeichnet. Zudem ist das UMZU neu aufgenommen worden in die bremische Projektkulisse des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu all diese Entwicklungen möchten wir Euch während des Openings informieren. Auch zur neuen Mikroförderung für alle, die im UMZU aktiv werden möchten, gibt es alle Infos vor Ort. Also: kommt vorbei, stoßt mit uns an und bringt gerne weitere Interessierte mit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer vorab schon Fragen zur Raumnutzung hat, kann sich wie gewohnt gerne direkt an die AAA wenden, Lukas und Julian als Kuratoren des Raumes erreicht Ihr unter &lt;a href="mailto:umzu@aaa-bremen.de"&gt;umzu@aaa-bremen.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>UMZU geht in die zweite Saison</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/umzu-geht-in-die-zweite-saison/</link><pubDate>Tue, 13 Feb 2024 09:57:22 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/umzu-geht-in-die-zweite-saison/</guid><description>&lt;p&gt;Die erste Saison (Juni 2023 bis Dezember 2023) ist zu Ende. Die zweite Saison beginnt ab dem 1. April 2024&lt;br&gt;
Im Dezember 2023 endete die erste Saison des UMZU am Hanseatenhof. Wir blicken mit Freude auf die abwechslungsreichen und spannenden 6 Monate zurück und bedanken uns bei allen Menschen, die diesen Ort mit ihren Ideen belebt haben. Danke für euren Einsatz, der zu großen Teilen ehrenamtlich geleistet wurde. Ihr leistet einen super wichtigen Beitrag dazu die Stadt neu zubeleben und aufregender zu gestalten. Insgesamt konnten so rund 130 Veranstaltungen im UMZU realisiert werden, wobei es sich um interaktive Musikpeformances, einen Tanzworkshop, eine Kleidertauschparty, Medienvermittlung und digitale Stadtentwicklung für Jugendliche, eine Record Release Party, Teile der europäischen Mobilitätswoche, ein interkulturelle Sprach- und Kulturangebote, ein Empowermentprojekt, eine Ehrenamtsberatung, DJ Workshops, Lesungen und Schreibwerkstätten, Kunstperformances, Ausstellungen, ein Kulturaustauschprogramm, eine Konfliktberatung und Videoinstallationen handelte. Wir sehen uns in 2024. Bewerbungen bitte per Email an &lt;a href="mailto:umzu@aaa-bremen.de"&gt;umzu@aaa-bremen.de&lt;/a&gt;. Wir sammeln die Ideen. Um möglichst viele Ideen sammeln zu können, wäre ein Artikel sehr schön. Hier der Beitrag mit einigen Projekten, die schon im letzten halben Jahr (Juni 2023 bis Dezember 2023) in der Innenstadt dank Euch möglich waren. &lt;a href="https://www.umzu-bremen.de/blog" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://www.umzu-bremen.de/blog&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>LAST CALL - NZN Netzwerk Zwischennutzung - Vorort-Werkstatt in Giessen am 08.11. und 09.11.2023</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/last-call-nzn-netzwerk-zwischennutzungen-vorort-werkstatt-in-giessen-am-08-11-und-09-11-2023/</link><pubDate>Wed, 01 Nov 2023 11:15:14 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/last-call-nzn-netzwerk-zwischennutzungen-vorort-werkstatt-in-giessen-am-08-11-und-09-11-2023/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;LAST CALL - Anmeldungen bis 06.11.2023 möglich!&lt;/strong&gt; &lt;a href="mailto:nzn@aaa-bremen.de"&gt;nzn@aaa-bremen.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Programm Vor-Ort-Werkstatt Gießen im prototyp, Georg-Philipp-Gail-Straße 5, 35394 Gießen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch, den 8. November 2023&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;13.30 Ankommen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;14.00 Begrüßung durch das AAA - Autonome Architektur Atelier aus Bremen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grußwort von Stefanie Weiner, Referentin für Stadtentwicklung, Hessisches Wirtschaftsministerium, Referat Städtebau und Städtebauförderung Grußwort von Stephan Willinger, Stadtinnovationsforscher, Nationale Stadtentwicklungspolitik, Berlin, BBSR, Bonn Kennenlernen der Akteure Vorstellung und Führung prototyp und raumstation3539 Anberaumen! Der Raumkompass Nürnberg, Vorstellung durch Mia Trunk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pause&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;15.30 «Von der Zwischennutzung zum Provisorium – und zurück!»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Impuls von Matthias Bürgin, metis - büro für praktische klugheit, Hochschule Luzern (CH)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;16.00 ThemenTische&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Organisations- und Betriebsmodelle im Arbeitsfeld Zwischennutzung oder Potentialflächenanalyse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;18.30 Abendessen im prototyp&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;20.00 Barabend (optional)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag, den 9. November 2023&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;9.00 Vorstellung von Partnerprojekten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;9.20 ThemenTische&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genehmigungsprozesse und rechtliche Grundlagen oder Steuerliche Begünstigung/Steuerlast von Leerstand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;11.00 Leerstandsspaziergang – raumstation3539 führt Sie zu Zwischennutzungen und Belebungen von Leerstand in der Stadt Gießen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;13.00 Mittagessen im prototyp&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;14.00 Erarbeitung eines Selbstverständnisses des NZN - Netzwerk Zwischennutzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;15.00 ThemenTische - Leerstandskarten/-erhebung – ein sinnvolles Tool? oder Erarbeitung eines Statements: Zwischennutzungen in der Landesbauordnung (LBO)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;16.45 Wie geht es weiter? Jahresplanung 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;17.00 Verabschiedung und Ende&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend: 18.30 Podiumsdiskussion “Braucht Gießen eine Zwischennutzungsagentur?”, Impulsreferat von Oliver Hasemann Teilnehmende: Gerda Weigel-Greilich (Stadtplanungsdezernentin Gießen, B90/Grüne) Oliver Hasemann (Autonomes Architektur Atelier / Zwischenzeitzentrale Bremen) Falko Schnelle (Designer, ehem. Zwischennutzer) NN (Immobilienwirtschaft/Innenstadt/Einzelhandel) Bei weiteren Fragen schreiben Sie uns gerne eine Mail an: &lt;a href="mailto:nzn@aaa-bremen.de"&gt;nzn@aaa-bremen.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Realisiert wird das Projekt von der AAA GmbH, die seit 2009 das Projekt ZZZ – ZwischenZeitZentrale Bremen im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen umsetzt, das von 2009 bis 2012 ebenfalls im Rahmen der &lt;a href="https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/SharedDocs/Blogeintraege/DE/netzwerk-zwischennutzung_start.html" target="_blank" rel="noopener"&gt;Nationalen Stadtentwicklungspolitik&lt;/a&gt; gefördert wurde. Das Netzwerk Zwischennutzung wird von der Bremer Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung unterstützt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Team des NZN - Netzwerk Zwischennutzung&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.aaa-bremen.de/"&gt;AAA&lt;/a&gt; GmbH, Zum Sebaldsbrücker Bahnhof 1, 28309 Bremen, 0421-69 58 126&lt;/p&gt;</description></item><item><title>TCC - TWIN CITY CHALLENGE 2023 KunstKulturFest Riga Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/tcc/</link><pubDate>Tue, 17 Oct 2023 11:35:17 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/tcc/</guid><description>&lt;p&gt;Ziel ist es ein 4-tägiges KunstKulturFest auf dem Domshof zu kuratieren, das die Vielschichtigkeit und Gemeinsamkeit beider Städte in ihrer besonderen Gemeinsamkeit erfahrbar macht. Merkmale, Attribute und Eigenschaften der Städte Riga und Bremen bilden eine Plattform des Austausches und der Kommunikation.&lt;br&gt;
Wir laden dieses Jahr vom &lt;strong&gt;02. bis 04. November 2023&lt;/strong&gt; die Stadt Riga und Ihre Künstler*innen zu einem Austausch mit Bremer Künstler*innen ein.&lt;br&gt;
Das diesjährige Thema lautet: Architektur, Wohnen, und urbane Momente. Das Publikum ist eingeladen, in den Alltag und die Lebenswelten der beiden Partnerstädte einzutauchen. Wir setzen den diesjährigen Schwerpunkt auf urbanen Stummfilmen mit musikalischer Begleitung. Diese werden in Kunst Tandem, eine Zusammenarbeit die im Wechsel zwischen den Kunstschaffenden aus beiden Städten hergestellt wird, erarbeitet. Die staatlichen Filmarchive beider Städte stellen Filmmaterial zur Verfügung, das hinterher von Musiker*innen aus verschiedenen Genres vertont wird. Die produzierten Musikfilme werden in Kuppelbauten dem Publikum zugänglich gemacht. Tägliche Stadt- und Architekturführungen zu den in den Filmen gezeigten Orten thematisieren die städtebaulichen und kulturellen Entwicklungen der beiden Städte. Das TCC#2 Riga Bremen kuratiert ein Rahmenprogramm mit Künstler*innen, welches die junge Kunst und Kultur in beiden Städten repräsentiert. Dabei werden die Teilnehmenden aus Riga &amp;amp; Bremen live und digital auf dem Domshof ins Gespräch gebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für ein glückliches Morgen sollen Beziehungen in der Gegenwart entstehen. Wir bieten Alles, was die Sinne bewegt, um ein gemeinsames, unvergessliches Programm von Künstler*innen aus Riga und Bremen erlebbar zu machen. Eine Veranstaltung von TWIN CITY CHALLENGE * &lt;a href="http://twincitychallege.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;twincitychallenge.de&lt;/a&gt; * &lt;a href="mailto:tcc@sternkultur.de"&gt;tcc@sternkultur.de&lt;/a&gt; 0049 421 98974530 Sternkultur *  &lt;a href="http://www.sternkultur.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;sternkultur.de&lt;/a&gt; * Pusdorf Studios * Ladestraße 14 * 28197 Bremen * In Kooperation mit AAA.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Machbarkeitsstudie zu Urban Gardening und Indoor-Farming in der Innenstadt von Wilhelmshaven</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/machbarkeitsstudie-zu-urban-gardening-und-indoor-farming-in-der-innenstadt-von-wilhelmshaven/</link><pubDate>Mon, 21 Aug 2023 14:35:21 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/machbarkeitsstudie-zu-urban-gardening-und-indoor-farming-in-der-innenstadt-von-wilhelmshaven/</guid><description>&lt;p&gt;Die Stadt Wilhelmshaven will dem innerstädtischen Leerstand durch Urban Gardening und Vertical Farming begegnen. Zusammen mit &lt;a href="https://multiplicities.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;multiplicities&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://www.paper-planes.net/" target="_blank" rel="noopener"&gt;paper planes e.V.&lt;/a&gt; aus Berlin prüfen wir Standortbedingungen und Nutzungsoptionen. Bürger:innen sollen mitmachen und auch Nutzernießer:innen der Produkte werden. Empowerment ist eines der Themen, die die Stadt mit dem Projekt unterstützen möchte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>UMZU eröffnet am Donnerstag, den 06. Juli 2023</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/umzu-eroeffnet-am-donnerstag-den-06-juli-2023/</link><pubDate>Thu, 29 Jun 2023 18:38:02 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/umzu-eroeffnet-am-donnerstag-den-06-juli-2023/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Stadtmacher:innen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;am Donnerstag, den 06. Juli 2023 geht es los mit der Inbetriebnahme des &lt;a href="http://www.umzu-bremen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;UMZU&lt;/a&gt; – dem ehemaligen Blumenladen im Marktpavillon am Hanseatenhof, der Euch bis Ende des Jahres für Workshops, Lesungen, Ausstellungen, soziale Belange, Kurse, etc. zur Verfügung steht. Das kuratorische und gestalterische Gesamtkonzept übernehmen wir, das &lt;strong&gt;AAA&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Name &lt;strong&gt;UMZU&lt;/strong&gt; steht dabei im Sinne des bremischen Begriffes für „drumherum und nebenan“ und ist als Aufforderung zu deuten, das Umfeld des Raumes und damit die Innenstadt als zentrales Element einer lebendigen Stadtgesellschaft zu verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir laden Euch hiermit herzlich ein, am kommenden &lt;strong&gt;Donnerstag, 06.07.2023 ab 18 Uhr am UMZU&lt;/strong&gt; mit uns anzustoßen auf den Projektstart – kommt vorbei, gerne in Begleitung, erfahrt, welche Programm-Elemente bereits feststehen und sprecht uns bei eigenen Programm-Ideen direkt an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Uhrzeit:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; &lt;em&gt;18:00 Uhr&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ort:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Papenstraße 6, 28195 Bremen&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Internet:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; &lt;a href="http://www.umzu-bremen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;em&gt;www.umzu-bremen.de&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; &lt;a href="mailto:umzu@aaa-bremen.de"&gt;&lt;em&gt;umzu@aaa-bremen.de&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;GPS:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 53.07829659566478, 8.804462462893094&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Netzwerk Zwischennutzung</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/netzwerk-zwischennutzung/</link><pubDate>Mon, 19 Jun 2023 16:58:22 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/netzwerk-zwischennutzung/</guid><description>&lt;p&gt;Das Netzwerk Zwischennutzung startet am 1. Juni 2023 mit dem Ziel bestehende Zwischennutzungsinitiativen miteinander zu vernetzen und den inhaltlichen Austausch herzustellen. Dies geschieht durch die Möglichkeit der Kommunikation über Herausforderungen und Lösungsansätze, welche in Internetpräsenz und Publikationen ebenfalls zugänglich gemacht werden. Das Netzwerk soll dazu eine Informationsbörse für weitere Städte, Kommunen und Initiativen werden, die daran arbeiten, Zwischennutzungen aktiv in ihre Entwicklung einzuplanen. Erarbeitet werden im Rahmen des Projekts insbesondere Handlungsempfehlungen und Best-Practice-Projekte, die dazu geeignet sind, Bürger*innen in der Stadtentwicklung zu ermächtigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In vielen deutschen Städten haben sich mittlerweile Zwischennutzungsinitiativen gebildet und insgesamt zeigt sich, dass Städte und Kommunen das Thema Belebung und Nutzung von Leerständen aktiver gestalten wollen. Viele der mit der Umsetzung beauftragten Akteur*innen sind allerdings damit beschäftigt, die Grundlagen zu schaffen und sich in die rechtlichen und technischen Fragen einzuarbeiten. Das Netzwerk Zwischennutzung dient als Anlaufstelle, die Antworten und Lösungsansätze bereithält und somit den Start solcher Projekte erleichtert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Ziel ist die Kommunikation mit Verwaltungen, Eigentümer*innen und Entscheidungsträger*innen. Dies soll sowohl Erfolg und Bestand von Initiativen erhöhen als auch Kommunen dazu ermutigen, eigene Projekte ins Leben zu rufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Realisiert wird das Projekt von der AAA GmbH, die seit 2009 das Projekt ZZZ – ZwischenZeitZentrale Bremen umsetzen. Das Projekt ZZZ wird, wie das Netzwerk Zwischennutzung, von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau unterstützt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen ersten Austausch wird es im Rahmen des NSP Projekts PopUp Prignitz am 7. Juni 2023 in Perleberg geben. Ein Online-Austausch für bestehende Initiativen sowie potenzielle neue Akteur*innen findet am 12. Juli 2023 statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Netzwerk der Zwischennutzungsagenturen NZN wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert. Kontakt: nzn@aaa-bremen.de / Ansprechpartnerin: Frau Svenja Oltmanns /&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dichter*innen und Lenker*innen - Ein Ausflug an die Bremer Erdbeerküste</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-am-21-september-2022-ab-1800-uhr/</link><pubDate>Thu, 18 Aug 2022 12:15:09 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-am-21-september-2022-ab-1800-uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Am Habenhauser Ufer branden nicht nur die Wellen des Werdersees an den grünen Deich, sondern es brandet auch der Straßenverkehr über die Karl-Carstens-Brücke und verbindet den Bremer Süden mit der Innenstadt und dem Bremer Osten. Unter und über der Brücke fließt der Fahrradverkehr, Spaziergänger*innen und Rollerblader*innen nutzen die Wege über den Deich als Freizeitroute. Am Fuß der Brücke haben sich über die Jahrzehnte Wohn- und Gewerbegebiete auf den alten Feldern, Wiesen und Weiden entwickelt, die mittlerweile komplett gewichen sind. Auf unserem Urbanen Spaziergang durch Habenhausen erkunden wir, wie sich große Verkehrsprojekte auf die Entwicklung eines Stadtteils auswirken. Wir erkunden die Quartiere am Fuß der Erbeerbrücke, die vielen Bremer*innen kaum bekannt sind. Und wir werfen einen Blick darauf, wie sich hier regionale und lokale Verkehrsstrukturen treffen und welche Herausforderungen dies mit sich trägt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch, den 21. September 2022, 17:00 Uhr, Treffpunkt Bushaltestelle (BSAG Linie 22) Habenhauser Brückenstraße / Ecke Habenhauser Landstraße (stadtauswärts) Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2022. In Kooperation mit dem autofreien StadTraum Bremen e.V. Ohne Anmeldung und kostenfrei!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Leerstand muß nicht sein</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/leerstand-muss-nicht-sein/</link><pubDate>Mon, 25 Jul 2022 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/leerstand-muss-nicht-sein/</guid><description>&lt;p&gt;Steintor. Wenn alte Mieter ausziehen, sind neue Interessenten bisweilen nicht in Sicht. Dann stehen Gebäude leer – in einem städtischen Gefüge eigentlich ein purer Luxus. Dass das auch anders gehen kann, darüber haben sich nun Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen Gedanken gemacht und ihre Ergebnisse im „Re.Material“, dem „Offenen Atelier zum zirkulären Bauen“ im Habü-Gebäude vorgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Temporäre Nutzungen als Strategie zur langfristigen (Um)nutzung bestehender Stadträume“ heißt das Wahlmodul der School of Architecture, das von Daniel Schnier und Oliver Hasemann von der „Zwischenzeitzentrale“ (ZZZ) geleitet wird: „Wir hatten im Sommersemester an der Hochschule einen Lehrauftrag und haben mit Studierenden an selbst gewählten Standorten Leerstände untersucht“, erzählt Oliver Hasemann. „Sie haben sich dann jeweils einen Leerstand herausgesucht und ein Zwischennutzungskonzept entwickelt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jessica Schnieders beispielsweise hat sich mit dem Kontorgebäude beschäftigt, das in früheren Zeiten der Sitz der Vulkan-Verwaltung war. „Es steht seit einiger Zeit leer und die Stadt Bremen möchte es abreißen lassen, um dort Wohnungen hinzubauen“, sagt sie – „doch das Gebäude hat eine tolle Lage mit ständig wechselndem Publikum.“ Außerdem könne das Gebäude mit vielen kleinen und großen Büros aufwarten, die Werkstätten, Kreativlabore und Ateliers beherbergen könnten. Sie meint, die Menschen sollten einen Ort zum Ausprobieren von Ideen haben, und ihre Idee ist dabei die „Abkehr von traditionellen Arbeitsstrukturen und die Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Handwerke und Kunstrichtungen.“ Kostengünstig soll die Nutzung des alten Gebäudes sein, im Gegenzug sollen die Nutzenden Eigeninitiative und soziokulturelles Engagement mitbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sebastian Görs hat sich in Huchting umgeschaut. Für seine Untersuchung hat er sich den „Althuchtinger Dorfkrug“ ausgesucht, ein 1894 erbautes Gebäude am Kirchhuchtinger Dorfplatz, das einmal ein Lokal mit Kegelbahn beherbergte. Insbesondere im Hinblick auf die gute Erreichbarkeit durch den ÖPNV, kann sich Sebastian Görs vorstellen, dass dort „leckeres und bezahlbares Essen“ zubereitet wird und das mit Lebensmitteln, die sonst nicht mehr im Supermarkt verkauft werden können. Die Tafel oder ähnliche Organisationen könnten als Kooperationspartner dienen, feste Preise sollte es nicht geben, es sollte vielmehr das bezahlt werden, was die Menschen zu zahlen imstande seien. Die Laufzeit sollte ein Jahr betragen, während dieser Zeit sollen sich mögliche Käufer des Gebäudes finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tabea Wulff hat sich in Hemelingen umgesehen, gefunden hat sie das alte Gebäude, das einst ein Real-Supermarkt war. Sie sieht in dem Gebäudekomplex eine gute Möglichkeit, eine Ausstellung für Straßenkünstler zu schaffen. „Dort können sie sich und ihrer Kunst freien Lauf lassen“, sagt sie, „es gibt keine Einschränkungen.“ Ob nun an den Wänden, dem Boden oder auf Leinwänden – alles soll möglich sein. Und auch dem Alter, dem Geschlecht, der Herkunft und der Kunst sollen keine Grenzen gesetzt werden. Zudem soll es Ecken für Besucher geben, die die Ausstellung dann mitgestalten können und somit ein Teil der Ausstellung selbst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch ein Supermarkt: Das Gebäude, das an der Bismarckstraße liegt und mal mit einem Discounter und dann mit einem Bio-Supermarkt punkten konnte, steht schon seit 2019 leer. Fatima Miriam Wellbrock sieht in dem Zweckbau ein Pop-up-Restaurant, das zukünftig von mehreren Köchinnen und Köchen betrieben werden soll. „Zusammen mit dem dahinter stehenden Verein wird ein Ort geschaffen, wo die Leidenschaft fürs Essen zelebriert wird“, erklärt sie in ihrer Präsentation. Dabei soll jeder die Chance erhalten, Gastgeber auf Zeit sein zu können und eigene Speisekarten zu kreieren. „Es entsteht ein Ort, wo Menschen mit der Leidenschaft fürs Kochen temporär ein Restaurant betreiben“, so Wellbrock, und sie hat noch eine weitere Idee: „Durch das Wegfallen eines Startkapitals oder das Erbringen der Miete wird mehr Menschen ermöglicht, die Idee eines eigenen Restaurants auszuprobieren.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Ort des Geschehens, das Habü-Gebäude in der Straße Vor dem Steintor, kommt dann ebenfalls zur Sprache: Einen gemeinnützigen Verein zu gründen mit Workshops und offenen Ateliers, war Pauline Steys Idee, als das Habü noch verrammelt und voll plakatiert war. Durch Kunst einen soziokulturellen Raum zu schaffen – oben Ateliers, unten Workshops. „Ziel des Projektes ist es, einen Ort der Begegnung durch kulturelle Aktivitäten und Angebote zu schaffen, in dem sich Menschen unterschiedlicher Herkünfte kennenlernen, interagieren und sich mithilfe der Angebote mit verschiedenen Themen befassen“, so die Vorstellung Pauline Steys.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;INFO&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese und weitere der insgesamt 13 Arbeiten der Studierenden sind derzeit noch im Schaufenster des „Re.Material“, Vor dem Steintor 95-97, zu sehen.&lt;br&gt;
(c) Copyright: Weser Kurier, Bremer Tageszeitungen AG, Martinistrasse, 28195 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>»Innenstadt: WHO CARES?«</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/innenstadt-who-cares/</link><pubDate>Tue, 05 Jul 2022 17:00:09 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/innenstadt-who-cares/</guid><description>&lt;p&gt;In ihrem Impuls-Vortrag &lt;strong&gt;»Innenstadt: WHO CARES?«&lt;/strong&gt; fragt Dr. Saskia Hebert (Architektin, subsolar* architektur &amp;amp; stadtforschung, Berlin), was »Innenstadt« jenseits einer Shoppingzone sein könnte und welche Verantwortung und Aufgabe die verschiedenen Akteur:innen hierbei übernehmen könnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Anschluss: moderierte Diskussion zum Thema &lt;strong&gt;„Innenstadt Produktion“&lt;/strong&gt; mit Oliver Hasemann von der AAA in Bremen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Veranstaltung des Stadtkultur-Projekts »Innenstadt? Was geht (ab) …« im Rahmen des »Aktionsprogramms Innenstadt«.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt möchte die Frage nach den Bedürfnissen der Adressat*innen der angestrebten »Belebung« von Innenstadt mit Ideen nachhaltiger Konzipierung von Innenstadt und Transformationsprozessen verknüpfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die aus Interviews in Blumenthal, Gröpelingen und Huchting entstandenen Graphic Recordings (&lt;a href="https://leefje.de/home/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Leefje Roy&lt;/a&gt;), die per Risographie-Verfahren als Plakate gedruckt wurden, werden bei der Veranstaltung ausgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ORT Kukoon im Park, Neustadtswallanlagen - Leibnizplatzpark&lt;br&gt;
DATUM 13.7.2022&lt;br&gt;
ZEIT 18:00 – 19:30 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Impuls Vortrag von Dr. Saskia Hebert (Architektin, &lt;em&gt;subsolar* architektur &amp;amp; stadtforschung, Berlin)&lt;/em&gt; Eine Veranstaltung von &lt;em&gt;Stadtkultur Bremen e.V.&lt;/em&gt; in Kooperation mit dem &lt;em&gt;Kulturzentrum Kukoon&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Veranstaltung von Stadtkultur Bremen e.V. in Kooperation mit dem Kulturzentrum Kukoon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gefördert durch das &lt;em&gt;Aktionsprogramm Innenstadt&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA ist in der Auswahljury für die Kulturhauptstadt Chemnitz2025 - 5 Makerhubs in Gründung werden gesucht</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-ist-in-der-auswahljury-fuer-die-kulturhauptstadt-chemnitz2025-5-makerhubs-in-gruendung-werden-gesucht/</link><pubDate>Fri, 27 May 2022 10:42:14 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-ist-in-der-auswahljury-fuer-die-kulturhauptstadt-chemnitz2025-5-makerhubs-in-gruendung-werden-gesucht/</guid><description>&lt;p&gt;Chemnitz wird Kulturhauptstadt Europas 2025. Mit dem Motto „C the unseen“ richtet &lt;a href="https://chemnitz2025.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Chemnitz 2025&lt;/a&gt; den Blick auf Ungesehenes: Auf das Überraschende, das Neue – wie es nie zuvor sichtbar wurde. Auf die Ungesehenen der „stillen Mitte“ genauso wie die Ausgegrenzten. Auf die ungesehene Stadt, die ungesehenen europäischen Nachbarn, die ungesehenen Orte und Biografien, die ungesehenen Talente in jedem Einzelnen.&lt;br&gt;
Das &lt;a href="https://www.linkedin.com/company/aaa-bremen/" target="_blank" rel="noopener"&gt;AAA Bremen - Autonomes Architektur Atelier&lt;/a&gt; ist mit Daniel Schnier in der Auswahljury für die Kulturhauptstadt &lt;a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=chemnitz2025&amp;amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6935865449947533312" target="_blank" rel="noopener"&gt;#Chemnitz2025&lt;/a&gt;, die 5 Makerhubs unterstützen und starten will. Das ganze wird organisiert von &lt;a href="https://www.kreatives-sachsen.de/makers-business-arts/" target="_blank" rel="noopener"&gt;KreativesSachsen&lt;/a&gt; &lt;a href="https://www.kreatives-sachsen.de/makers-business-arts/" target="_blank" rel="noopener"&gt;e.V.&lt;/a&gt; - Dank an &lt;a href="https://www.linkedin.com/in/ACoAABO_oXQBEdjA2Set0nugl7-8mvpIxcz5kDE" target="_blank" rel="noopener"&gt;Josephine Hage&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Glossar Urbane Praxis Auf dem Weg zu einem Manifest</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/glossar-urbane-praxis-auf-dem-weg-zu-einem-manifes/</link><pubDate>Mon, 29 Nov 2021 12:43:20 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/glossar-urbane-praxis-auf-dem-weg-zu-einem-manifes/</guid><description>&lt;p&gt;Herausgegeben von Jochen Becker, Anna Schäffler, Simon Sheikh, nGbK Berlin Gestaltung: Lena &amp;amp; Andrea Appenzeller&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Cover: Christoph Schäfer&lt;br&gt;
Verlag &amp;amp; Vertrieb: nGbK Berlin, &lt;a href="http://www.ngbk.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.ngbk.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Fortsetzung der Mai-Konferenz »SITUATION BERLIN #1« der Initiative Urbane Praxis wird Ende November im Rahmen von »SITUATION BERLIN #2: Auf dem Weg zu einem Manifest der Urbanen Praxis« ein Manifest der Urbanen Praxis erarbeitet: Wer macht Stadt und mit welchen Kulturen und Praktiken? Wie formuliert sich ein Recht auf Stadt ohne Rechthaberei?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das zweisprachige Glossar Urbane Praxis. Auf dem Weg zu einem Manifest, herausgegeben von Jochen Becker (Kurator, Kritiker, metroZones/station urbaner kulturen), Anna Schäffler (Kunsthistorikerin, CoCooN), Simon Sheikh (Kunsthistoriker, Leiter Curating Goldsmiths, University of London) und der nGbK Berlin bietet nun die Basis für eine Arbeit an einem Manifest sowie der künftigen Ausrichtung der Urbanen Praxis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel ist es, über die Vielstimmigkeit der Akteur_innen das Verständnis von Urbaner Praxis zu schärfen und gleichzeitig deren zentrale Kriterien und Qualitäten herauszuarbeiten. Es gilt, deren Potenziale mit ihren künstlerischen, gestalterischen und aktivistischen Verfahrensweisen in den städtischen Diskurs einzuschreiben: Wie genau stehen diese Handlungsweisen zueinander und welche »Eigenlogiken« begleiten sie? Was lässt sich im Sinne einer selbstkritischen Post-Disziplinarität von den Praxen und Standards der anderen Bereiche lernen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verschiedene Akteur_innen aus dem Feld der Urbanen Praxis stellen wichtige Begriffe der Urbanen Praxis vor oder setzen sich kritisch mit zirkulierenden Termini auseinander. Die Beiträge werden mit weiteren Begriffen und einem Schatten-Glossar online zur Verfügung gestellt. In den Glossarbeiträgen wird die gattungs- und ressortübergreifende Dimension der Urbanen Praxis sichtbar. Die Initiative Urbane Praxis speist sich grundlegend aus drei Rich- tungen: der künstlerischen und kuratorischen, der urbanistisch-planenden und gestalterisch- bauenden sowie der soziokulturellen und aktivistischen Praxis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gemeinsam erarbeitete Glossar mit seinen etwa 30 gedruckten Beiträgen sowie ein Schattenindex weist notwendige urbane Strategien auf, die zu einer sinnvollen Urbanen Praxis führen: Wie lassen sich neue Formen des Zusammenlebens in der Stadt umsetzen, die auf die verborgenen Geschichten und Fragmente der Vergangenheit zurückgreifen, aktuelle Probleme ansprechen und sich an der Zukunft orientieren? Wie können Ansätze dafür in strukturelle und auch institutionelle Bahnen geleitet und gefestigt werden, ohne dabei zu versteinern?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Glossar bildet nicht nur ein Vokabular über die aktuelle Urbanität und den Bedarf an städtischem und künstlerischem Handeln, sondern zeigt ebenfalls auf, was Urbane Praxis in seiner Vielfalt für die heutige und zukünftige Stadt einbringen kann. Durch die konkrete Formu- lierung von Zielen, Mitteln, Ideen und Idealen stellt das Glossar Begriffe für den Gebrauch bereit und trägt zur Ausarbeitung eines gemeinsamen ersten Manifests der Urbanen Praxis bei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beiträge:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ankunftsstadt, Anlage/Anlegen, Archiv, Asyl/Exil/Migration, Autonomie, Bürgerbeteiligung, Chor, Commons, Community Organizing, Demonstration, Design Build, Dokumentation, Edge City/Outer City, Empowerment/Ermutigung, Freiraum, Fürsorge, Gebaute Zeit, Gestaltung, Gremienarbeit, Haushalterschaft, Infrastruktur/urban, Installieren, Institutionalisierung, Kakophonie, Kaleidoskop, Knotenpunkt, Koalitionen, Komplizenschaft, Konflikt, Kooperation, Manifeste, Manual (DIY), Mehr Parkplätze!, Narrativ, Netzwerk, Nicht-Disziplinär, Niedrigschwellig, Öffentliche Konsultation, Oral history, Parteilichkeit, Partizipation, Performance, Plattform, Post Pandemic, Living, Process, Quartier, radikal divers, Raumaneignung, Realismus, Reclaiming Public Space, Reproduktiver Urbanismus, Ressourcenelend, Schwellenerfahrung, Selbstrepräsentation, Site, Soziale Arbeit, Spazierengehen, STRESS+STRASSE, Terrain Vague, Türöffner, Urbane Landschaft, Verlust, Versammlung, Verstetigung, Von Sinnen, Wirkungsorientierung, Workshop, Zeitlichkeit (permanent temporär), Zentrum Peripherie, Zugang (Zugänglichkeit), Zwischennutzungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Autor_innen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AAA, Bremen&lt;br&gt;
Jennifer Aksu, Berlin&lt;br&gt;
Elisa Aseva, Berlin&lt;br&gt;
Markus Bader, Berlin&lt;br&gt;
Jochen Becker, Berlin&lt;br&gt;
Ele Carpenter, Umeå&lt;br&gt;
Niccolò Cuppini, Bologna&lt;br&gt;
Giorgio de Finis, Rom&lt;br&gt;
Matthias Einhoff, Berlin&lt;br&gt;
Jesko Fezer, Berlin/Hamburg&lt;br&gt;
Vera Fritsche, Berlin&lt;br&gt;
Erik Göngrich, Berlin&lt;br&gt;
Jenny Goldberg, Berlin&lt;br&gt;
Elke Krasny, Wien&lt;br&gt;
Sabine Kroner, Berlin&lt;br&gt;
Christoph Laimer, Wien&lt;br&gt;
Jan Lemitz, Duisburg&lt;br&gt;
Annette Maechtel, Berlin&lt;br&gt;
Barbara Meyer, Berlin&lt;br&gt;
Peter Mörtenböck &amp;amp; Helge Mooshammer, Wien/London Nils Norman, Amsterdam/München&lt;br&gt;
Jelka Plate, Berlin&lt;br&gt;
Susanne Priebs &amp;amp; Christoph Schmidt, Düsseldorf/Berlin Ivana Rohr, Hannover&lt;br&gt;
Klaus Ronneberger, Frankfurt/M&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Christoph Schäfer, Hamburg Friederike Schäfer, Berlin/Karlsruhe Anna Schäffler, Berlin&lt;br&gt;
Helmut Schneider, Düsseldorf&lt;br&gt;
Anton Schünemann, Berlin&lt;br&gt;
Simon Sheikh, Berlin/London Todosch Schlopsnies, Berlin&lt;br&gt;
Sabine Stövesand, Hamburg&lt;br&gt;
Tirdad Solghadr, Berlin/Bern Federica Teti, Berlin&lt;br&gt;
Leonie Wendel, Düsseldorf&lt;br&gt;
Kathrin Wildner, Berlin&lt;br&gt;
tbc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Folgende Projekte sind seit 2020 Teil der Initiative Urbane Praxis&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Baupalast/Dragonerareal, Kreuzberg&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Berlin Mondiale mit ihren Knotenpunkten, Berlin&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;CoCooN/Dragonerareal, Kreuzberg&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Floating University/raumlabor, Kreuzberg&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Haus der Statistik, Mitte&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Stadtwerk MRZN/S27, Marzahn&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;station urbaner kulturen/nGbK ,Hellersdorf&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Zentrum für Kunst und Urbanistik, Moabit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werkstattkonferenz&lt;br&gt;
SITUATION BERLIN #2: Auf dem Weg zu einem Manifest der Urbanen Praxis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 26. November 2021, 17 Uhr (de/en)&lt;br&gt;
Stadtwerkstatt, Karl-Liebknecht-Str. 11, 10178 Berlin + via zoom (öffentlich)&lt;br&gt;
Panel »SITUATION BERLIN #2« mit Amelie Deuflhard (Kampnagel Hamburg), Martina Taig (KÖR Wien), Benjamin Förster- Baldenius (raumlabor Berlin), Barbara Meyer (Schlesische 27 - Kunst und Bildung Berlin) und Brian Holmes (Autor, Aktivist und Künstler; Chicago) Begrenzte Plätze vor Ort, mit Anmeldung unter anmeldung@ngbk.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 27. November 2021, 12-18 Uhr (de)&lt;br&gt;
Auf dem Weg zu einem Manifest der Urbanen Praxis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Lobby“, Karl-Liebknecht-Str. 9, 10178 Berlin&lt;br&gt;
Workshop mit Aktiven und Gästen&lt;br&gt;
Begrenzte Plätze, mit Anmeldung unter anmeldung@ngbk.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konzeptionsteam nGbK: Jochen Becker, Anna Schäffler, Simon Sheikh mit Birgit Effinger Gefördert im Rahmen der DRAUSSENSTADT von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>MARTINIDURCHBRUCH - Auferstehung auf Asphalt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/martinidruchbruch-auferstehung-auf-asphalt/</link><pubDate>Mon, 08 Nov 2021 13:15:30 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/martinidruchbruch-auferstehung-auf-asphalt/</guid><description>&lt;p&gt;Die Liebe zur Martinistraße ist nur schwer zu entflammen. Als funktionale Verkehrsschlucht für die autogerechte Stadt geplant, zieht sie sich von der Balgebrückstraße bis an den Brill und besticht durch bauliche Schlichtheit. Der Aufenthalt entlang der Straße ist offensichtlich nicht vorgesehen, das schnelle Verlassen des Raum durchaus erwünscht. Die Nutzungen entlang der Straße wenden sich nach Innen, der Kontakt mit dem Außenraum ist auf ein Minimum reduziert. Diesen Ort in einen lebendigen Raum zu verwandeln, Aufenthaltsqualitäten für Mensch und Natur auf den nackten Beton zu zaubern, menschliche Dimensionen in einen funktionalisierte Umgebung einfließen zu lassen, erscheint als hoffnungslose Utopie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit unserem Urbanen Spaziergang entlang und um die Martinstraße herum, laden wir zu einem Erlebnis des Experiments Transformartini ein. Wir erkunden den Straßenraum und wie er unter laufendem Verkehr sich veränderte und neue Nutzungsweisen und -intensitäten Einzug gehalten haben. Die laufende Diskussion über die Zukunft von Nutzung und Mobilität in der Innenstadt begegnet uns hautnah an einzelnen Punkten entlang unserer Route. Dabei interagieren wir mit den unterschiedlichen Ansprüchen an diesen Stadtraum, der trotz aller Diskussion vielen immer noch unbekannt ist, obwohl er eine zentrale Funktion erfüllt und zukünftig erfüllen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, den 12.12.2021&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Urbaner Spaziergang am 3. Advent, 12. Dezember 2021 um 14 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt Wilhelm-Kaisen-Brücke 1, vor Kühne und Nagel.&lt;br&gt;
Kostenfrei und ohne Anmeldung!&lt;br&gt;
In sehr guter Kooperation mit TRANSFORMARTINI.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang Kartierung Bremen #1 und #2</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-kartierung-bremen-1-und-2/</link><pubDate>Mon, 04 Oct 2021 11:30:13 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-kartierung-bremen-1-und-2/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kartierung #1 und #2&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Urbane Spaziergänge am 10.10.2021 und am 31.10.2021 jeweils um 14:00 Uhr - Treffpunkt ist der Güterbahnhof Bremen. Wir bitten um Anmeldung unter presse@erlkoenigschau.de&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fotografien im öffentlichen Raum, Bremen - Ausstellung vom 1.10. bis 31.10.2021&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung „Kartierung“ wird ab dem 1. Oktober 2021 im öffentlichen Raum von Bremen präsentiert. Insgesamt werden sechs fotografische Positionen aus Deutschland und der Schweiz als Großformat-Plakate im Bremer Stadtraum gezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die plötzliche Veränderung der Stadtnutzung in den letzten eineinhalb Jahren war der Anlass, über das Leben und das Miteinander in der Stadt nachzudenken. Wie sieht es mit der direkten Lebensumgebung jedes*r Einzelnen aus? Wie steht es um das Verhältnis zwischen dem ländlichen- und dem Stadtraum bzw. der Natur im Verhältnis zum urbanen Raum? Wo sind die Freiräume jedes*r Stadtbewohner*in in einer dicht besiedelten Umgebung – Anonymität, Partizipation, Individualität und Gemeinschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Susanne Hefti, Heike Kandalowski, Anne Linke, Pio Rahner, Michael Schmid und Tobias Zielony thematisieren oder kommentieren mit ihren fotografischen Arbeiten Beziehungen, in denen eine Stadtgesellschaft verflochten ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Dank an die Sponsoren:&lt;br&gt;
Senator für Kultur, Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Waldemar Koch Stiftung, Sparkasse Bremen und Stiftung Kunstfonds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sowie an die Projektpartner*innen:&lt;br&gt;
PoolOne Media, Theater Bremen, Kunsthalle Bremen, Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur, die Spedition und die AAA GmbH.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Künstlerischer Leiter: Presse / Öffentlichkeitsarbeit:&lt;br&gt;
Pio Rahner Agnieszka Harmanci&lt;br&gt;
0179 748 02 80 0151 150 577 99&lt;br&gt;
rahner@erlkoenigschau.de presse@erlkoenigschau.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;www.erlkoenigschau.de &amp;amp; www.instagram.com/erlkonigschau&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang - Hinterhöfe der Bremer Innenstadt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-hinterhoefe-der-bremer-innenstadt/</link><pubDate>Fri, 10 Sep 2021 11:13:54 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-hinterhoefe-der-bremer-innenstadt/</guid><description>&lt;p&gt;Jenseits der noch blinkend lockenden Schaufenster und der schmucken Hausfassaden spazieren wir mit Euch durch versteckte und geheime Nochparkplatzhinterhöfe. Abseits der 1a Lagen, in denen auch die Hälfte der Hälfte der regulären Miete noch unbezahlbar scheint, erstrecken sich die C-Lagen. Wo Platz wäre für alternative, niedrigschwellige Nutzungen, wo Platz für dringend benötigte Grün- und Ruheflächen wäre, sind diese Flächen ein versiegelter Lagerraum für Pkw. Hier könnte ein Ausgangspunkt für Veränderung und Neues sein, doch auch hier ist noch viel Beton zu sägen, bevor kleine Pflänzchen sprießen können. Wir riechen, hören, tasten und sehen die Innenstadt aus anderen Blickwinkeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Freitag, den 17.09.2021&lt;br&gt;
Uhrzeit: 17:00 Uhr&lt;br&gt;
Anmeldung: www.autofreierstadtraum.de&lt;br&gt;
Treffpunkt: Domshof, Open Space&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In sehr guter Kooperation mit dem AutofreienStadtTraum 2021.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA auf dem Werksfest in Köln</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-in-koeln/</link><pubDate>Fri, 03 Sep 2021 10:11:18 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-in-koeln/</guid><description>&lt;p&gt;Wie kann ich Freiräume schaffen, aufbauen, gestalten? Wie kann ich diese finanzieren und organisieren? In den jeweils zweistündigen Workshops geben wir aus der Praxis Einblick in unsere Arbeit und vermitteln Methoden in vier Aspekten der Freiraumgestaltung.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zum Wandelwerk: Leitbild und Selbstverständnis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Als freier Zusammenschluss von Kölner:innen schaffen wir auf 4802m² einen Zentrum für die sozial-ökologische Transformation in Köln. Zivilgesellschaftliches Engagement, alternatives Wirtschaften, kreative Entfaltung und soziale Begegnungen verschmelzen an diesem Ort und werden in zukunftsweisende Konzepte übersetzt. Als aktive Zivilgesellschaft möchten wir so dringend benötigte Visionen für eine klimaneutrale und menschengerechte Zukunft unserer Stadt entwickeln und dabei sehen wir uns in besonderem Maße in der Verantwortung, die Ressourcen in Köln sinnvoll für die Menschen, die hier leben einzusetzen. &lt;a href="https://wandelwerk.koeln" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://wandelwerk.koeln&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang durch das Ballyhoo Innenstadt – Wer zahlt die Zeche?</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-durch-das-ballyhoo-innenstadt-wer-zahlt-die-zeche/</link><pubDate>Fri, 23 Jul 2021 13:07:04 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-durch-das-ballyhoo-innenstadt-wer-zahlt-die-zeche/</guid><description>&lt;p&gt;Die Bremer Innenstadt wird zum Erlebnisraum. Nach der Schließung großer Kaufhäuser und der Aufgabe von Filialen entlang der Bremer Einkaufsmeile Obernstraße werden ehemalige Ladengeschäfte zu Pop-Up Stores, der Domshof wird zur offenen Bühne und auf dem Marktplatz schallt Musik aus den vielen Fenstern der guten Stube. Aus der Martinistraße wird der individuelle Autoverkehr auf Zeit verbannt und zur Spielwiese für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem gesamten Stadtgebiet gemacht. Das Zentrum der Stadt ist seit je die Bühne für aktuelle Entwicklungen. Glanz und Gloria, Not und Elend spielen auf ihrem Pflaster. Der relativen Leere auf den Straßen während der Lock Downs, folgt in diesem Sommer die Fülle von Aktivitäten und Besucher:innen. Ob dies der erste Schritt in Richtung einer neuen Innenstadt oder der letzte Atemzug der Innenstadt ist, wie wir sie kannten, ist eine Frage der Perspektive.&lt;br&gt;
Viel ist Experiment ohne klaren Ausgang, anderes ist Verzweiflung um zu retten, was zu retten scheint. Auf unserem Urbanen Spaziergang durch die Innenstadt begeben wir uns auf eine Tour in Zonen unterschiedlicher Intensität des Wandels und der Aktivität. Es geht durch schmale Gassen, Hinterhöfe, versteckte Treppenaufgänge und vorbei an verlassenen Ladengeschäften, leerstehenden Gebäuden und Garagenhöfen. Dabei geht es darum aufzuzeigen, wie und in welcher Geschwindigkeit sich die Innenstadt verändert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Samstag, den 07. August 2021, 16:00Uhr am Affentor, Sparkasse am Brill, Am Brill 1-3, 28195 Bremen Anmeldung unter kontakt@aaa-bremen.de erbeten / Vorort QR-Code Anmeldung mit dem Smartphone oder persönlich von Nöten!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Urbane Spaziergang findet im Rahmen des Thementags Stadtentwicklung - Wie findet Bremen seine Mitte? / Open Space Domshof statt.&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Das ganze Programm am Samstag, den 07.08.21 findet Ihr hier:&lt;/strong&gt; &lt;a href="https://osd3.de/?p=85817" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;strong&gt;https://osd3.de/?p=85817&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>SCHATTENSPIEL INNENSTADT: 22.09.2020 ab 17Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schattenspiel-innenstadt/</link><pubDate>Wed, 02 Sep 2020 11:55:16 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schattenspiel-innenstadt/</guid><description>&lt;p&gt;Die Bremer Innenstadt steht zur Disposition. Mit der Schließung großer Kaufhäuser und. der Aufgabe der Filialisten entlang der Bremer Einkaufsmeile Obernstraße, sowie dem Ausschluss von Automobilen aus dem weiteren Innenstadtbereich taumelt die Bremer Innenstadt ihrem Ende entgegen. Was viele Pessimisten schon seit Jahren prognostizieren, wird im Rahmen der Coronakrise und Klimaanpassungsstrategie der Stadt Bremen Realität. Wo einst Buten- und Binnenbremer:innen an erlesener Handarbeit in den prachtvollen Auslagen der lokalen Einzelhändler vorbeiflanierten, bleibt nur noch der Blick in 08/15 Discounter und Ramschschachteln oder gleich in die dunkle Leere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Zentrum der Stadt wird seit je zum Schaubild ihrer Gesamtentwicklung. Ein Ort, an dem sich viel Licht oder auch viel Schatten finden lässt. Reichtum und Armut, schön und hässlich, gemütlich oder piefig, fortschrittlich oder aus der Zeit gefallen. Viele Begrifflichkeiten manifestieren sich an ihr als pars pro toto. Abseits der Schlagzeilen und Kommentare teilt sich die Innenstadt schon lange in Orte auf, die viel Aufmerksamkeit bekommen und große Bekanntheit besitzen und die Orte, die in ihrem Schatten liegen und kaum bekannt sind. Dies konzentriert sich räumlich auf eine Fläche, die deutlich kleiner ist, als die meisten Bremer Stadtteile.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf unserem Urbanen Spaziergang durch die Innenstadt begeben wir uns auf eine Tour zwischen den Polen hell und dunkel, Weltkulturerbe und Pinkelecke. Dabei geht es darum, die Potentiale und Herausforderungen zu entdecken, die sich hier zwischen den bekannten Orten und Fassaden verstecken. Es geht durch schmale Gassen, Hinterhöfe, versteckte Treppenaufgänge und vorbei an verlassenen Ladengeschäften und Garagenhöfen. Das Ziel ist es, einen Blick auf die Innenstadt zu gewinnen, der sich vom einseitigen Blick auf eine Shopping-Funktion löst und ihre Vielschichtigkeit stärker in die Wahrnehmung rückt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Kooperation mit &lt;a href="https://autofreierstadtraum.de/programm-2020/" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.autofreierstadtraum.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://autofreierstadtraum.de/programm-2020/" target="_blank" rel="noopener"&gt;DIENSTAG, den 22.09.2020 # 17:00 Uhr | START: AM LANDHERRNAMT ECKE DECHANATSTRASSE IM SCHNOOR&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Corinna - Keine(r) kommt raus!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/corinna-keiner-kommt-raus/</link><pubDate>Tue, 09 Jun 2020 15:03:43 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/corinna-keiner-kommt-raus/</guid><description>&lt;p&gt;Nachdem es nicht mehr möglich ist, ohne weiteres Urbane Spaziergänge zu machen, haben wir uns gefragt haben, welche Alternativen es gibt, trotzdem interessante Orte und Strecken in Bremen zu vermitteln. Gleichzeitig hatten wir zumindest temporär die Möglichkeit unsere nähere Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden, da wir ohnehin kaum Alternativen zur Nutzung öffentlicher Verkehrs- und Grünflächen in unserer Freizeit- und Kinderbetreuungszeit hatten. Dies taten wir allerdings abseits der bekannten Wege und Orte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Anliegen mit diesem Podcast ist es aufzuzeigen, welche Qualitäten in öffentlichen Räumen wir in Bremen besitzen. Gerade unter dem Gebot des Distanzhalten erscheint es uns als gute Alternative eben nicht nur an den Werdersee oder an der Osterdeich zu streben sondern vielleicht an den Weideackersee. Nicht zum hundersten Mal durch den Bürgerpark zu bummeln, sondern durch Kattenesch und dann dort einzukehren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In bewährter Weise streuen wir in diesem Podcast Wissen, Halbwissen und Meinungen ein. Ohne die Resonanz mit dem (lokalen) Publikum fehlen allerdings die fachlichen Korrekturen und Verbesserungen und insbesondere die Hinweise auf Dinge, die wir übersehen haben. Wir haben teilweise Links gesetzt, freuen uns aber über sachliche Hinweise und Vorschläge, die gerne als Kommentare ergänzt werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fotos: Jan van Hasselt, Daniel Schnier Text: Oliver Hasemann Tonaufnahmen und Cutting: Jan van Hasselt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://soundcloud.com/user-751598766/aaa-1?in=user-751598766/sets/corinna-keiner-kommt-raus" target="_blank" rel="noopener"&gt;1. Station A – Wolfskuhlenpark&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="https://soundcloud.com/user-751598766/aaa-2?in=user-751598766/sets/corinna-keiner-kommt-raus" target="_blank" rel="noopener"&gt;2. Station B – Auf dem Beginenlande&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="https://soundcloud.com/user-751598766/aaa-3?in=user-751598766/sets/corinna-keiner-kommt-raus" target="_blank" rel="noopener"&gt;3. Station C – Hinter dem Krankenhaus Links der Weser&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="https://soundcloud.com/user-751598766/aaa-4?in=user-751598766/sets/corinna-keiner-kommt-raus" target="_blank" rel="noopener"&gt;4. Station D – WGB Elch&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="https://soundcloud.com/user-751598766/aaa-5?in=user-751598766/sets/corinna-keiner-kommt-raus" target="_blank" rel="noopener"&gt;5. Station E – Wacholder Straße&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="https://soundcloud.com/user-751598766/aaa-6?in=user-751598766/sets/corinna-keiner-kommt-raus" target="_blank" rel="noopener"&gt;6. Station F – Bremer Süden&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="https://soundcloud.com/user-751598766/aaa-7?in=user-751598766/sets/corinna-keiner-kommt-raus" target="_blank" rel="noopener"&gt;7. Station G – Marie Mindermann Straße&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://soundcloud.com/user-751598766/sets/corinna-keiner-kommt-raus" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;strong&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;Hier der Link zum Podcast auf Soundcloud!&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Triebkräfte und Potenziale des Aufbegehrens in Planungsprozessen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/triebkraefte-und-potenziale-des-aufbegehrens-in-planungsprozessen-translated-title/</link><pubDate>Wed, 15 Apr 2020 08:38:25 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/triebkraefte-und-potenziale-des-aufbegehrens-in-planungsprozessen-translated-title/</guid><description>&lt;p&gt;Wie gehen angehende Planer und Planerinnen mit Rebellion und Widerstand in der Stadtplanung um? Diese Dokumentation führt Ergebnisse aus der Hochschullehre und einer nationalen Winterschule in Kaiserslautern zusammen und zeigt an drei bemerkenswerten Beispielen auf, dass Proteste und Konflikte Planungsprozesse bremsen und verzögern können, sie bergen jedoch auch wertvolle Anstöße und Ideen für Stadtentwicklungsprozesse. Denn zu den Kernaufgaben von Planung zählt heute das Aushandeln und Ausbalancieren verschiedener Interessen und Zielvorstellungen, womit pluralistische Planung zum essentiellen Bestandteil kommunaler Demokratie wird. &lt;a class="download" href="https://www.aaa-bremen.de/assets/Uploads/rebellische-stadt.pdf"&gt;Publikation als Download:&lt;/a&gt; &lt;a class="download" href="https://www.aaa-bremen.de/assets/Uploads/rebellische-stadt.pdf"&gt;Triebkräfte und Potenziale des Aufbegehrens in Planungsprozessen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p lang="en"&gt;How do young planners deal with rebellion and resistance in urban planning? This documentation brings together results from university teaching and a national winter school in Kaiserslautern and uses three remarkable examples to show that protests and conflicts can slow down and delay planning processes, but they also contain valuable impulses and ideas for urban development processes. One of the core tasks of planning today is to negotiate and balance different interests and objectives, making pluralistic planning an essential part of municipal democracy.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Tour de Quakenbrück - Urbaner Neustadtspaziergang durch Quakenbrück</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/save-the-date-tour-de-quakenbrueck/</link><pubDate>Tue, 10 Mar 2020 10:27:17 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/save-the-date-tour-de-quakenbrueck/</guid><description>&lt;p&gt;Quakenbrück ist eine Stadt kultureller Schätze: Liebliche Landschaft und Fachwerkbestand, historische Industrieschauplätze und kulturelles Wissen aus über 80 Nationen. Das Kunstprojekt „Tour de Quakenbrück“ der Gruppe &lt;a href="http://gefaehrliche-liebschaften.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;em&gt;Syndikat Gefährliche Liebschaften&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; schickt Sie auf künstlerisch gestaltete Kurzreisen durch diesen Reichtum. Der Austausch mit den Mitreisenden wird angeregt durch künstlerische Beiträge und Quakenbrücker (Lebens-)Geschichten. Von März bis Mai finden verschiedene kleine Reiseangebote statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss findet &lt;strong&gt;am 14. Juni 2020&lt;/strong&gt; eine künstlerisch inszenierte Radtour durch Quakenbrück zum Mitfahren für alle statt. Die Tour macht Halt in allen Stadtteilen. An jeder Station gibt es ein szenischs Ereignis, Musik oder andere gastfreundliche Überraschungen. Den thematischen Rahmen bilden Geschichten übers Ankommen, Gehen und Bleiben. Erleben Sie, wie Quakenbrück Energie freisetzt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nächste Termine:&lt;br&gt;
28.03.2020, 15 Uhr: Fahrt ins Blaue&lt;br&gt;
29.03.2020, 14.30 Uhr: Fahrt ins Blaue&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;04.04.2020, 15 Uhr: Urbaner Neustadtspaziergang mit der renommierten Gruppe Autonomes Architektur Atelier (Bremen)&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
05.04.2020, 9 Uhr: Altstadtspaziergang für Frühaufsteher*innen&lt;br&gt;
09.05.2020, 15 Uhr: Neustadtspaziergang mit dem bekannten Migrationsforscher Prof. Dr. Jochen Oltmer (Osnabrück)&lt;br&gt;
10.05.2020, 14.30 Uhr: Altstadtspaziergang für Frauen*&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Netzwerktreffen Immovielien in Wuppertal am 28.02.2020</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/netzwerktreffen-immovielien/</link><pubDate>Wed, 12 Feb 2020 14:44:31 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/netzwerktreffen-immovielien/</guid><description>&lt;p&gt;Wir freuen uns mit dem ersten Netzwerktreffen in diesem Jahr bei einem unserer Gründungsmitglieder zu Gast sein zu dürfen: &lt;a href="https://www.clownfisch.eu/utopia-stadt/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Utopiastadt Wuppertal&lt;/a&gt; ist nicht nur die Immovielie Mirker Bahnhof. Das Projekt versteht sich als ein kreatives Cluster und Initialzündung für einen andauernden Prozess der sich in der Stadt und darüber hinaus fortpflanzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der formalen Mitgliederversammlung können sich unsere Vereinsmitglieder und Gäste auf intensive Workshops und spannende Exkursionen freuen. Um den oft ehrenamtlich engagierten in Netzwerk gerecht zu werden, findet das Netzwerktreffen erstmalig Freitagnachmittag/Samstag statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier noch ein Ausschnitt aus dem Programm. Wer neugierig geworden ist und künftig dabei sein möchte meldet sich gerne bei uns!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;FREITAG, 28.02.2020&lt;br&gt;
13.30 Uhr Führung durch das Projekt Utopia Stadt&lt;br&gt;
15.30 Uhr Formelle Mitgliederversammlung&lt;br&gt;
17.30 Uhr Workshop zum Veranstaltungskonzept des Netzwerks 2020/21&lt;br&gt;
19.00 Uhr Möglichkeit zur Vorstellung von geplanten Initiativen/Kooperationen im Netzwerk&lt;br&gt;
Ab 19.30 Uhr gemeinsames Abendessen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SAMSTAG, 29.02.2020&lt;br&gt;
09.30 Uhr Workshopphase&lt;br&gt;
11.30 Uhr Jahresplan 2020 und gemeinsamer Abschluss&lt;br&gt;
12.00 Uhr Exkursionen zum &lt;a href="https://www.montag-stiftungen.de/handlungsfelder/chancengerechte-stadtteilentwicklung/bob-campus" target="_blank" rel="noopener"&gt;Bob Campus&lt;/a&gt; und zum Wupperbogen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Netzwerktreffen ist in erster Linie für Vereinsmitglieder gedacht. Anfragen für interessierte Gäste bitte unter &lt;a href="mailto:kontakt@netzwerk-immovielien.de"&gt;kontakt@netzwerk-immovielien.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang 24.11.2019 ab 13Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang/</link><pubDate>Tue, 05 Nov 2019 14:26:45 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang/</guid><description>&lt;p&gt;Beschauliches Walle, glitzernde Überseestadt? Der Bremer Westen verändert sich. Wieder einmal – was passiert da genau? Wir wollen dem Wandel der Stadt hinterher spüren und uns auf einen Spaziergang durch Utbremen, Überseestadt und dem vorderen Walle machen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Stadtteil Walle ziehen sich zahlreiche Faktoren der Bremer Stadtentwicklung wie unter einem Brennglas zusammen: Ehemalige, großflächige Hafen- und Gewerbeanlagen gehen in eine Mischung aus moderner Wohn- und Büronutzung mit Resten der alten Hafenwirtschaft, historische Wohnviertel finden sich neben den nach dem Krieg errichteten Siedlungsanlagen, in zahlreichen Lücken werden Projekte hochgezogen, breite Straßen ziehen sich wie Schneisen durch das Stadtviertel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen diesen Wandel, gerade in seiner Gegensätzlichkeit zwischen scheinbar altem Grau und neuem Glanz, näher und in den historischen Abläufen in den Blick nehmen. Ausgehend von den Wohnsiedlungen in Utbremen gehen wir auf Spurensuche durch den Stadtteil. Was finden für Bewegungen statt, welche Räume bieten sich für junge Leute, wo und wie kann die ansässige Bevölkerung mitgestalten? Was bedeutet die Art zu bauen, die Architektur, für die Menschen, die im Viertel leben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie trat die Stadt in der Vergangenheit auf, wer trifft heute Entscheidungen? Welchen Einfluss hat die Kommune, welchen Einfluss haben einzelne Bauherren oder Investoren? Wir wollen versuchen, anhand der städtebaulichen Entwicklungen die Frage nach den verschiedenen Interessengruppen zu stellen, wer welchen Einfluss hat und was dies über Politik und Gesellschaft aussagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauso nehmen wir uns aber auch Zeit für die Zwischenräume: für die Nischen zwischen den Bauten, die Lücken im Viertel, und damit auch für die Geschichten von Gestern und die Hoffnungen und Träume von Morgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem Spaziergang laden die Falken zum politischen Austausch und Kennenlernen bei Getränken und Snacks in die Vitrine!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, den 24.11.2019 um 13:00 Uhr • Startpunkt: Vitrine, Falken Büro Bürgermeister-Deichmann-Straße 26, 28217 Bremen&lt;br&gt;
Anschließend Snacks und Getränke bei den Falken, Raum für Diskussion&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Fachkonferenz „Nicht mehr. Noch nicht. Gemeinsame Planung für lebendige öffentliche Räume“</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/fachkonferenz-nicht-mehr-noch-nicht-gemeinsame-planung-fuer-lebendige-oeffentliche-raeume/</link><pubDate>Wed, 09 Oct 2019 16:29:50 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/fachkonferenz-nicht-mehr-noch-nicht-gemeinsame-planung-fuer-lebendige-oeffentliche-raeume/</guid><description>&lt;p&gt;Quartiere wie das am Sternplatz im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel zeigen, dass einmal gut geplante und belebte öffentliche Räume in eine Abwärtsspirale geraten können. Der Wegfall von Einzelhandel, mangelnde Aufenthaltsqualität auf dem Platz auch aufgrund der Aneignung durch Autos und verschiedene Eigentumsverhältnisse in einer von Segregation betroffenen Großwohnsiedlung auf der einen Seite. Auf der anderen Seite: Ein Aufbruch der Nachbarschaft und eine Vernetzung der Institutionen vor Ort, die das Potenzial im Quartier erkennen und nutzen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie der Sternplatz befinden sich öffentliche Räume im Wandel. Unterschiedliche gesellschaftliche Umbrüche und Herausforderungen stellen jeweils ganz eigene Fragen an die Nutzung und Gestaltung öffentlicher Räume. Wie können Prozesse für eine gelingende Planung von lebenswerten Räumen für die Menschen ausgestaltet werden? Wie können zivilgesellschaftlich Engagierte, Planer, Politiker und andere Akteure gemeinsam Orte sozialer Teilhabe schaffen? Den öffentlichen Raum neu denken heißt für uns eine Kultur der Planung neu zu denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir laden Sie und Euch herzlich zu einem fachlichen Input und gemeinsamen Austausch ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* THE HUMAN SCALE / BUGA Heilbronn / Unsichtbare Helden / Nicht mehr - Noch nicht / Get Together / Sternplatz im Aufbruch / Zwischennutzungen / Planungskulturen / Rijeka - Culture On The Balcony / Wirtschaft für die Stadtentwicklung / Öffentliche Räume / Phase Null / Haus der Statistik / Ko-Produktion / BUGA und Toitenwinkel / Human Library / Gemeinsame neue Räume denken / Zukunft der Platte / UPJ Netzwerk / Kultur an ungewöhnlichen Orten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung MV, SRL – Vereinigung für  Stadt- Regional- und Landesplanung, der sense lab – Raumagentinnen und Warnow Valley, Kultur-&amp;amp; Kreativquartier im Rahmen des Projektes „Shared Spaces – Europäische Dialoge über öffentliche Räume“ des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ort: Kaufhalle am Sternplatz, Salvador Allende Straße 23, Rostock-Toitenwinkel&lt;br&gt;
Datum: Freitag, den 18.10.2019&lt;br&gt;
&lt;a href="https://calendar.boell.de/de/event/fachkonferenz-nicht-mehr-noch-nicht-gemeinsame-planung-fuer-lebendige-oeffentliche-raeume" target="_blank" rel="noopener"&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lärmspaziergang durch die Neustadt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/laermspaziergang-durch-die-neustadt/</link><pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:52:54 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/laermspaziergang-durch-die-neustadt/</guid><description>&lt;p&gt;Die Neustadt glänzt auf den ersten Blick mit den Qualitäten eines Quartiers, in denen die persönliche Mobilität nicht vom eigenen Automobil abhängig ist. Auf den zweiten Blick lässt sich erkennen, dass sie von Verkehrssträngen durchzogen ist, die die Quartiere voneinander trennen und starke Geräuschemissionen verursachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der urbane Spaziergang bietet anschaulich die Möglichkeit, Mobilitätskonzepte kennenzulernen und Konflikte und Belastungen zu erleben. In diesem innerstädtischen Quartiers- zusammenhang spielen auch Freizeitlärme eine gewichtige Rolle. Wie zum Beispiel die Verlagerung von Freizeitgewohnheiten auch in die späten Nacht- oder frühen Morgenstunden, die Veränderung von Nachbarschaften an Kneipen oder Sportplätzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kommt mit! Kostenfrei und ohne Anmeldung!&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, den 22.09.2019&lt;br&gt;
Uhrzeit: 18:00 Uhr&lt;br&gt;
Treffpunk: Neustädter Bahnhof, Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Akustischer Urbaner Spaziergang durch Delmenhorst / 25.08.2019 / 14h</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/akustischen-urbanen-spaziergang/</link><pubDate>Mon, 19 Aug 2019 13:04:07 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/akustischen-urbanen-spaziergang/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA - Autonome Architektur Atelier lädt zu einem Akustischen Urbanen Spaziergang durch das Delmenhorster Stadtgebiet ein. Dieser führt entlang alltäglicher und ungewöhnlicher Wege und liefert neue Perspektiven auf den bekannten Stadtraum. Der Fokus dieses Urbanen Spaziergangs liegt dabei auf dem Wechsel unserer Wahrnehmung. Diese ist geprägt von unseren Routinen und subjektiven Bewertungen von Stadträumen, Grünanlagen oder Verkehrsflächen.&lt;br&gt;
Im Rahmen des Projekts Mitschnitt Delmenhorst werden die akustischen Eindrücke unserer Zeit gesammelt und bearbeitet. Auf unserem Urbanen Schwerpunkt wollen wir dies gerne aufnehmen und unsere Wahrnehmung auf die Geräusche in der Stadt legen und wie diese unseren Umgang mit Orten prägen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt: Nordausgang Bahnhof Delmenhorst, 14Uhr am Sonntag, den 25. August 2019&lt;br&gt;
Ohne Anmeldung und kostenfrei!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Querfeldein und Querfeldzu am 24.04.2019 ab 17 Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/querfeldein-und-querfeldzu/</link><pubDate>Wed, 10 Apr 2019 15:34:50 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/querfeldein-und-querfeldzu/</guid><description>&lt;p&gt;Die Neustadt glänzt auf den ersten Blick mit den Qualitäten eines Quartiers, in denen die persönliche Mobilität nicht vom eigenen Automobil abhängig ist und wurde zum Fahrradmodellquartier gekrönt. Auf den zweiten Blick lässt sich erkennen, dass sie von Verkehrssträngen durchzogen ist, die starke Geräuschemissionen emittieren und die Quartiere voneinander trennen. Für unseren Lärmspaziergang bietet sich hier anschaulich die Möglichkeit Geräuschemissionen und ihre Ausbreitung zu messen und Maßnahmen kennenzulernen, wie diese reduziert werden können.&lt;br&gt;
Verkehrsmittel sind aber nicht die einzige Geräuschquelle, die auf uns einwirken und die in ihrer Bewertung unterschiedlich wahrgenommen werden. Ein dauerndes Konfliktthema ist hier der Themenkomplex Freizeitlärm. Die Verlagerung von Freizeitgewohnheiten auch in die späteren Nacht- oder früheren Morgenstunden, die Veränderung von Nachbarschaften an Freizeiteinrichtung wie Kneipen oder Sportplätzen, an verschiedenen Stellen brechen hier Konflikte auf. Hier zeigt sich, dass natürlich viele Regeln existieren, das im Einzelfall aber die subjektive Wahrnehmung entscheidend sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt: SOS Kinderdorf Zentrum Neustadt, Friedrich-Ebert Straße 101, Bremen&lt;br&gt;
Datum: Mittwoch, den 24. April 2019, 17:00Uhr&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Gemeinsam für eine bessere Welt - seien Sie dabei!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neue-blog-gemeinsam-fuer-eine-bessere-welt-seien-sie-dabei/</link><pubDate>Tue, 12 Feb 2019 17:42:30 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neue-blog-gemeinsam-fuer-eine-bessere-welt-seien-sie-dabei/</guid><description>&lt;p&gt;Am Montag, den 4. und Dienstag, den 5. März 2019 lädt die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit zur Städtepartner-Konferenz nach Bremen. Die &amp;quot;17 Ziele für eine bessere Welt&amp;quot; sind eine gemeinsame Herausforderung für uns alle. Deshalb lädt die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit Anfang März 2019 zur zweiten internationalen Städtepartner-Konferenz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Veranstaltung soll der Umsetzungsprozess auf kommunaler Ebene fortgesetzt werden, der mit der Auftaktkonferenz im November 2016 in Bremen angestoßen wurde. Melden Sie sich über unser &lt;a href="https://www.diebevollmaechtigte.bremen.de/ez/saeulen_der_entwicklungszusammenarbeit/17_ziele_fuer_eine_bessere_welt/staedtepartner_konferenz_in_bremen/anmeldung_zur_staedtepartner_konferenz-18344" target="_blank" rel="noopener"&gt;Anmeldeformular zu der Konferenz&lt;/a&gt; an. Hier finden Sie das vollständige &lt;a class="download" href="https://www.diebevollmaechtigte.bremen.de/sixcms/media.php/13/2.%20St%E4dtepartner-Konferenz_ausf%FChrliches%20Programm_04.-05.15831.pdf" target="_blank" rel="noopener"&gt;Programm zur Städtepartner-Konferenz&lt;/a&gt; (pdf, 108.4 KB) und das &lt;a class="download" href="https://www.diebevollmaechtigte.bremen.de/sixcms/media.php/13/2.%20St%E4dtepartner-Konferenz_Kurzprogramm_04.-05.15832.pdf" target="_blank" rel="noopener"&gt;Programm auf einen Blick&lt;/a&gt; (pdf, 738.4 KB).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 17 Ziele - bekannt auch als Sustainable Development Goals (SDGs) - stehen für eine nachhaltige Entwicklung weltweit und wurden 2015 von allen 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen beschlossen. Sie liefern einen Rahmen, um eine nachhaltige Entwicklung im Land Bremen und auf internationaler Ebene zu strukturieren. Zu der Konferenz werden Vertreterinnen und Vertreter aus allen Partner- und Freundschaftsstädten Bremens und Bremerhavens erwartet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen eigene Erfahrungen aus der Arbeit vor Ort mit und haben in Bremen die Gelegenheit, erfolgreich laufende Projekte und engagierte Menschen aus vielen Regionen der Welt kennenlernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Auftakt der Konferenz am Montag, den 4. März 2019, stehen Exkursionen in die Stadtteile und nach Bremerhaven auf dem Programm. Am Nachmittag findet eine festliche Begrüßung im Bremer Rathaus mit Bundesaußenminister Heiko Maas statt. Am Dienstag, den 5. März 2019, werden in parallelen Workshops ausgewählte Ziele gemeinsam bearbeitet, darunter Ziel 4 (&amp;quot;Hochwertige Bildung&amp;quot;), Ziel 6 (&amp;quot;Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen&amp;quot;), Ziel 10 (&amp;quot;Weniger Ungleichheiten&amp;quot;) und Ziel 11 (&amp;quot;Nachhaltige Städte und Gemeinden&amp;quot;).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Rebellische Stadt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/rebellische-stadt/</link><pubDate>Tue, 22 Jan 2019 09:59:50 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/rebellische-stadt/</guid><description>&lt;p&gt;Im Wintersemester 2018/2019 werden in vielfältigen Lehrveranstaltungen der Hochschulen verschiedene Aspekte der rebellischen Stadt aufgegriffen und visionäre, zukunftsausgerichtete Handlungsperspektiven für urbane Protestformen und inoffizielle Stadtentwicklungsprozesse entwickelt. Die Ergebnisse werden von den Studierenden in der gemeinsamen Winterschule vom 24. Februar bis 1. März 2019 an der Technischen Universität Kaiserslautern zusammengeführt, weitergedacht und vertieft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das „Rebellische“ ist ein wesentlicher Bestandteil der DNA der europäischen Stadt: Selbstverwaltung, lokale Mitbestimmung und dezentrale Strukturen prägen das Verständnis der Städte und Gemeinden in Deutschland besonders seit dem Mittelalter – bis heute. Das Kooperationsprojekt &lt;a href="http://urbandesign.staedtebau.tu-berlin.de/fachlicher-nachwuchs-entwirft-zukunft/" target="_blank" rel="noopener"&gt;„Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft“&lt;/a&gt;nimmt diese Aspekte zum Ausgangspunkt und entwirft mit den Studierenden aus elf teilnehmenden Hochschulen an der Definition einer rebellischen Stadt. Die zunehmende Bedeutung der Städte als Wachstums- und Innovationsräume ist zusätzlich ein Anstoß, dieser Entwicklungslinie zu folgen und sich mit aktuellen Diskursen sowie Phänomenen zur &lt;a href="http://urbandesign.staedtebau.tu-berlin.de/fnez/rebellische-stadt/winterschule/" target="_blank" rel="noopener"&gt;„Rebellischen Stadt“&lt;/a&gt; der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft eingehend auseinanderzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund werden im Wintersemester 2018/2019 in vielfältigen Lehrveranstaltungen der Hochschulen verschiedene Aspekte der rebellischen Stadt aufgegriffen und visionäre, zukunftsausgerichtete Handlungs- und Gestaltungsperspektiven für Städte entwickelt. Die Ergebnisse werden von den Studierenden in der gemeinsamen Winterschule vom 24. Februar bis 01. März 2019 an der Technischen Universität Kaiserslautern zusammengeführt, weitergedacht und vertieft. Die gezielte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Aufbegehrens und des Konflikts im Zusammenhang mit Entwürfen oder Planungsvorhaben soll insgesamt neue Blickwinkel auf die Stadtentwicklung eröffnen. Mit dem Thema werden (stadt)gesellschaftliche Entwicklungen ebenso aufgegriffen wie prozessbezogene Aspekte zum Selbstverständnis der Planung.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Stadt­ge­fähr­ten – Fonds für Stadt­mu­se­en</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadtgefaehrten-fonds-fuer-stadtmuseen/</link><pubDate>Fri, 16 Nov 2018 11:09:45 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadtgefaehrten-fonds-fuer-stadtmuseen/</guid><description>&lt;p&gt;Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur – gefördert im Fonds Stadtgefährten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Stadt besitzt ihren eigenen, typischen Klang, der wie eine Kulisse das urbane Leben begleitet. Durchdringt man in Delmenhorst die oberflächliche Geräuschebene, die wie andernorts vor allem durch Verkehrsmittel erzeugt wird, kann man die Geschichte der Stadt akustisch entdecken: Das Sprachgewirr zeugt davon, dass die Stadt seit dem 19. Jahrhundert von Zuwanderung geprägt ist, das rhythmische Dröhnen von Produktionsmaschinen ist ein Hinweis auf die lange Historie als Industriestadt. Dieser spezifische Klang und damit ein Teil der Stadtgeschichte geht verloren, wenn er nicht aufgenommen und gespeichert wird. Mit dem Projekt „Mitschnitt Delmenhorst – Tonspuren einer Stadt“ wird das Stadtmuseum Delmenhorst die Geräuschkulisse der Stadt einfangen. Es erweitert damit sein Sammlungsspektrum um ein Audio-Archiv, welches das akustische Profil der Stadt abbilden möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemeinsam mit dem Verband der Blinden und Sehbeeinträchtigten, die als Experten für die Geräuschkulisse einer Stadt gelten können, und dem Deutschen Roten Kreuz werden in drei Phasen Töne und Geräusche gesammelt, bearbeitet und präsentiert. Dafür werden an verschiedenen Orten der Stadt auffallend gestaltete Aufnahmeboxen platziert, die vor allem alltägliche Geräusche aufnehmen sollen. In einer Soundwerkstatt, die in einem leerstehenden Ladenlokal in der Innenstadt eingerichtet wird, werden zahlreiche Workshops stattfinden: Sie richten sich jeweils an verschiedene Zielgruppen, die mit den aufgenommenen Sounds arbeiten, experimentieren und sie kontextualisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die involvierten Soundkünstler/innen und die mitwirkenden Stadtbewohner/innen entwickeln so gemeinsam eine Ausstellung zur Klanglandschaft der Stadt Delmenhorst, in der die Ergebnisse aus den Workshops gemeinsam mit Exponaten des Museums in einer „Audiogalerie“ zusammengeführt werden. Diese wird die durch die Stadtteile wandern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Partner: Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V., Deutsches Rotes Kreuz – Kreisverband Delmenhorst e.V., Das Autonome Architektur Atelier (AAA GmbH)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Stadt­ge­fähr­ten – Fonds für Stadt­mu­se­en&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Fonds Stadtgefährten fördert die Kulturstiftung des Bundes Museen mit orts- oder regionalgeschichtlichem Schwerpunkt, die gemeinsam mit den Bewohner/innen vor Ort aktuelle Themen aufgreifen.&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/bild_und_raum/detail/stadtgefaehrten.html" target="_blank" rel="noopener"&gt;Mehr zum Fonds&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur&lt;br&gt;
Am Turbinenhaus 10-12&lt;br&gt;
27749 Delmenhorst&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.delmenhorst.de/kultur-bildung/museum/" title="https://www.delmenhorst.de/kultur-bildung/museum/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Website&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Stadt gestalten</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadt-gestalten/</link><pubDate>Fri, 19 Oct 2018 13:07:58 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadt-gestalten/</guid><description>&lt;p&gt;In unserer Arbeit als AAA (Autonomes Architektur Atelier) arbeiten wir mit dem existierenden Stadtraum und setzen uns damit auseinander, wie er in der vorliegenden Form intensiver oder überhaupt wieder genutzt werden kann. Häufig handelt es sich dabei um Orte, die aus ihrer Nutzung herausgefallen sind, die nicht im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung sind oder sogar eine negative öffentliche Bewertung erfahren. Diese Orte versuchen wir wieder in die Wahrnehmung zu rücken, wir stellen ihre Nutzbarkeit und ihre Möglichkeit heraus.In unserer Arbeit als AAA (Autonomes Architektur Atelier) arbeiten wir mit dem existierenden Stadtraum und setzen uns damit auseinander, wie er in der vorliegenden Form intensiver oder überhaupt wieder genutzt werden kann. Häufig handelt es sich dabei um Orte, die aus ihrer Nutzung herausgefallen sind, die nicht im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung sind oder sogar eine negative öffentliche Bewertung erfahren. Diese Orte versuchen wir wieder in die Wahrnehmung zu rücken, wir stellen ihre Nutzbarkeit und ihre Möglichkeit heraus. Das geschieht über ihre Inszenierung mit künstlerischen Mitteln, über Veranstaltungen, die zu einem Verweilen an diesem Ort einladen und über die Einladung, hier wieder zu arbeiten und diesen für sich zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An vielen Orten ist es das symbolische Öffnen der Haustür oder des Werkstores, das dazu einlädt sich umzuschauen und etwas kennenzulernen, zu dem einem der Zugang bisher verwehrt war und den man schon immer mal kennenlernen und sich anschauen wollte. Die veränderte Wahrnehmung lädt dann sehr schnell dazu ein, Gedanken und Ideen zu diesem Ort zu entwickeln. Das WURST CASE unweit des Bahnhofs Bremen-Sebaldsbrück dient seit 2015 als Hauptquartier der ZwischenZeitZentrale. In unserem Projekt WURST CASE auf dem Areal der ehemaligen Wurstwaren Fabrikation Könnecke in Bremen-Hemelingen luden wir zusammen mit SchauspielerInnen die ersten BesucherInnen und potentiellen NutzerInnen dazu ein, das Gebäude kennenzulernen, zu erforschen und erste Nutzungsideen aufzuschreiben. Bekleidet mit den weißen Kitteln, die vormals in den Produktionsräumen getragen werden mussten, und den vielen Erinnerungsstücken von Könnecke wurde diese erste Besichtigung zu einem Event, das viele Bilder produzierte, die weitere InteressentInnen nach Hemelingen lockten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In klassischen Stadtentwicklungsprojekten funktioniert dies über entsprechende Eyecatcher oder Ankermieter, die die entsprechende Aufmerksamkeit sichern. Diese werden aufwendig inszeniert und gezielt angeworben. Nach unserer Erfahrung funktioniert es aber auch über das Engagement von vielen Menschen, die ein Interesse daran haben, ihre Nachbarschaft, ein Gebäude oder eine Fläche zu gestalten und sich anzueignen. Dieser Wille zu gestalten, etwas eigenes zu haben, sich praktisch in die Entwicklung des eigenen Stadtteils einzubringen, ist etwas, das uns immer wieder begegnet. Mit der ZZZ – der ZwischenZeitZentrale – können wir seit mittlerweile zehn Jahren für die Stadt Bremen ein Projekt umsetzen, das sich zum Ziel gesetzt hat, leerstehende Gebäude und Brachen auf Zeit wieder nutzbar zu machen und vor allem NutzerInnen zur Verfügung zu stellen, die sich normalerweise keinen Raum zum Umsetzen ihrer Ideen leisten könnten. Die Räume, die uns zur Verfügung stehen, sind dabei eher in der näheren und teilweise weiteren Peripherie von Bremen angesiedelt. Dies ist insofern herausfordernd, als viele InteressentInnen im ersten Moment nicht direkt auf Raumangebote in Hemelingen, Woltmershausen oder Blumenthal anspringen. Umso wichtiger ist es für uns, die Menschen in diese Stadtteile zu holen, damit ein Gefühl für den Ort und seine Qualitäten entsteht. Gerade in Hemelingen haben wir mittlerweile verschiedene Projekte angeschoben, die von der Bevölkerung mitgetragen werden und die auf große Zustimmung stoßen. Hier würden wir uns natürlich freuen, wenn noch mehr Kreative bereit sind, über den eigenen Horizont im Viertel oder in der Neustadt hinauszudenken und eben auch einmal 500 Meter weiterzufahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich gibt es schon viele Menschen, die in Bremen ihre Umgebung, Nachbarschaft, den Stadtteil und die ganze Stadt mitgestalten und meine Erfahrung sagt mir, dass dies jeder kann und jeder auch machen sollte. Die Zugänge und die Möglichkeiten, dies zu schaffen, sind natürlich unterschiedlich. Investoren mit viel Geld besitzen viel Einfluss und Möglichkeiten, privates Eigentum ist ein sehr geschütztes Gut, auf das nicht sehr einfach eingewirkt werden kann, aber starkes Engagement vieler BürgerInnen kann auch hier Einfluss darauf nehmen, wie unsere Stadt gestaltet wird. Die Anzahl der Projekte, die aufgrund von Protesten nicht zustande kamen, ist bekannt. Natürlich sollte das Engagement für etwas sein und eben nicht nur dagegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gestaltung unserer Stadt ist ein andauernder Aushandlungsprozess zwischen unterschiedlichen Interessen und Ansprüchen, denen die Stadtplanung gerecht werden muss. Diesen Prozess zu moderieren und den einzelnen BewohnerInnen die Möglichkeiten zu geben, sich hier einzubringen und ihre Interessen zu artikulieren, ist der Anspruch an die Stadtplanung. Idealerweise gelingt es hier einen Rahmen vorzugeben, der festsetzt, welchen groben Leitlinien und Leitbildern gefolgt wird und ansonsten großen Freiraum zu geben, den der/die Einzelnen nutzen können, allerdings ohne die Belange ihrer Mitmenschen zu beeinträchtigen. Mich stört es dabei sehr, wenn auf „die da oben“ oder die „Stadt“ als abstrakte höhere, unnahbare Instanz geschimpft wird, der der einzelne machtlos gegenüber steht. „Die da oben“ sind in Bremen häufig direkt ansprechbar und der oben geschilderte Aushandlungsprozess schlägt sich in Gesetzen und Regelungen nieder, die z.B. das Ruhebedürfnis der BewohnerInnen schützen oder Gefahren abwehren sollen. Wenn dies in Widerspruch mit geänderten Ansprüchen gerät, muss dies neu ausgehandelt werden, aber eben mit Rücksichtnahme auf alle BewohnerInnen der Stadt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Gastbeitrag von Oliver Hasemann für den &lt;a href="http://www.klub-dialog.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Klub Dialog&lt;/a&gt;, Bremen. 2018&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Unsere Mobilität bei einem Urbanen Spaziergang erfahren</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/unsere-mobilitaet-bei-einem-urbanen-spaziergang-erfahren/</link><pubDate>Wed, 19 Sep 2018 13:08:20 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/unsere-mobilitaet-bei-einem-urbanen-spaziergang-erfahren/</guid><description>&lt;p&gt;Gemeinsam mit dem &lt;a href="http://www.adfc-bremen.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;ADFC Bremen e.V.&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://bremen.vcd.org/startseite/" target="_blank" rel="noopener"&gt;VCD Bremen e.V.&lt;/a&gt; präsentiert &lt;strong&gt;der autofreie StadTraum 2018&lt;/strong&gt; im Rahmen der jährlich stattfindenden Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2018, die deutschlandweit vom Umweltbundesamt koordiniert wird, den Bremerinnen und Bremern ein vielfältiges Programm rund um das Thema nachhaltige Mobilität und Stadtentwicklung. Alle Menschen sind eingeladen, den Stadtraum neu zu entdecken und zu erleben. Das Auto darf dabei auch gerne mal stehen bleiben. Die Aktionstage geben Einblicke in aktuelle politische Debatten wie: Kostenloser Nahverkehr, macht das Sinn? Tut Verkehrswende weh? Wie geht Fahrradhauptstadt? Und wie wird Verkehr sicher? Aber es geht um viel mehr als nur um Verkehrspolitik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Akteure des autofreien Stadtraums 2018 machen sich stark für mehr Lebensqualität, für mehr soziale Interaktion, für unsere Gesundheit und den Klimaschutz, für ein zukunftsweisendes Miteinander mit alternativen Ideen zur Mobilität im gemeinsam gestalteten Stadtraum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Treffpunkt am Bahnhofsvorplatz, 19.09.2018 um 17Uhr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Urbanen Spaziergang wird unser Mobilitätsverhalten plastisch spürbar. Wir begegnen den Auswirkungen und Konflikten im begrenzten Verkehrsraum, stellen aktuelle Entwicklungen vor und diskutieren eine alternative Verkehrsentwicklung. Die gerechte Aufteilung und eine barrierefreie Nutzung des öffentlichen Raums stehen dabei im Mittelpunkt. Eine Veranstaltung vom VCD und AAA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://autofreierstadtraum.de/programm-2018/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Autofreier StadTraum 2018 Programm&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>MEETDAY 2018 am Sonntag, den 16.09.2018 ab 15Uhr bis 18Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/meetday-2018/</link><pubDate>Fri, 17 Aug 2018 10:03:20 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/meetday-2018/</guid><description>&lt;p&gt;Seit 1. April 2015 sind über 123 Menschen aktiv in Hemelingen im Gebäude der ehemaligen Verwaltung der Firma Könecke.&lt;br&gt;
Um die Menschen und Ideen im Haus zeigen zu können, entwickeln wir, wie jedes Jahr einen Tag der offenen Türen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit offenen Türen kann jede/r Besucher*in durch das Haus viele neue Entdeckungen machen. Der MEETDAY 2018 ist nach der WURSTSAFARI 2016 und der Tuèr de Würst 2017 ein Tag neue Menschen kennenzulernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, den 16.09.2018 von 15Uhr bis 18Uhr / Zum Sebaldsbrücker Bahnhof 1, 28309 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Einladung REFILL in die ehemalige Tabakwarenfabrik Brinkmann am 24.08.2018 in Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/einladung-refill-in-die-ehemalige-tabakwarenfabrik-brinkmann-am-24-08-2018-in-bremen/</link><pubDate>Thu, 09 Aug 2018 10:43:51 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/einladung-refill-in-die-ehemalige-tabakwarenfabrik-brinkmann-am-24-08-2018-in-bremen/</guid><description>&lt;p&gt;Nach 10. Workshops, diversen Veranstaltungen, gegenseitigen Besuchen in europäischen Städten im engen Wissenstransfer und viel Input und gemeinsamer Arbeit und Projekten, die entstanden sind, ist das Projekt &amp;quot;REFILL - Reuse of vacant spaces as driving Force for Innovation on Local level&amp;quot; Anfang Mai 2018 offiziell abgeschlossen worden. Höchste Zeit das wir hier in Bremen das Projekt abschließen und einen Auszug aus den Ergebnissen und Erlebnissen der vergangenen 2,5 Jahre präsentieren, sowie einen Ausblick darauf, wie es in der Freien Hansestadt Bremen mit der Thematik weitergeht und weitergehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Ort für diese Veranstaltung konnten wir die ehemalige &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Brinkmann_AG" target="_blank" rel="noopener"&gt;Tabakwarenfabrik Martin Brinkmann AG&lt;/a&gt; in Woltmershausen gewinnen, einen Ort, an dem es in den kommenden Jahren viele Gestaltungsmöglichkeiten geben wird. Die Veranstaltung findet am 24. August 2018 ab 15Uhr bis 18Uhr statt. Herrmann-Ritter-Straße 4, 28197 Bremen. Wir bitten aus organisatorischen Dingen, um Rückmeldung zur Teilnahme per Email an &lt;a href="mailto:kontakt@zzz-bremen.de?subject=Anmeldung%20REFILL%20am%2024.08.2018%20" title="Hiermit melde ich mich an. "&gt;kontakt@zzz-bremen.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen im Projekt &lt;a href="https://refillthecity.wordpress.com" target="_blank" rel="noopener"&gt;REFILL&lt;/a&gt; im Netzwerk &lt;a href="http://urbact.eu" target="_blank" rel="noopener"&gt;Urbact&lt;/a&gt; III, Paris.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang am 09.09.2018 / 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-am-09-09-2018-14uhr/</link><pubDate>Fri, 03 Aug 2018 09:41:04 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-am-09-09-2018-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Das vor den Toren der Stadt als Eisenbahnersiedlung gewachsene Findorff liegt inzwischen inmitten der Stadt und ist zu Fuß oder dem Fahrrad leicht aus der Innenstadt zu erreichen. Der Stadtteil hat immer wieder neue Wandlungen durchlaufen, die ursprüngliche Prägung durch den Bahnhof und die Eisenbahner, durch den Torfhafen und die Torfbahn Jan Reiners, ist inzwischen nur noch eine pittoreske Erinnerung. Mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, der Schaffung dringend benötigten Wohnraums in den 50er und 60er Jahren und dem Ausweisen zeitgenössischer Wohnflächen in den 70er bis 2000er Jahren verfügt Findorff über eine gewachsene, heterogene Bausubstanz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf unserem Urbanen Spaziergang durch den Stadtteil nehmen wir diese gewachsene Baustruktur auf ihre Eignung für die zukünftigen Herausforderungen des Wohnens, des Klimawandels und der Klimaanpassung unter die Lupe. Gemeinsam mit den KooperationspartnerInnen untersuchen wir die vorhandenen Substanz auf ihre Qualitäten und darauf, wie Energie- und Wohnstandards angepasst werden können. Als Stadtteil, der auf tiefem, feuchten Grund gebaut und nach einem Moorinspektor benannt ist, nimmt natürlich auch das Thema Oberflächenwasser und Überschwemmungen einen wichtigen Teil ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veranstalter: Bremer Energiekonsens in Kooperation mit AAA.&lt;br&gt;
Startpunkt: Klimazone, Münchener Straße 146 in Findorff&lt;br&gt;
Sonntag, den 9. September 2018, Uhrzeit: 14:00 Uhr&lt;br&gt;
Kein Eintritt und ohne Anmeldung!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>ZZZ begrüßte seinen Besuch aus Detroit / Michigan USA</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zzz-begruesste-seinen-besuch-aus-detroit-michigan-usa/</link><pubDate>Mon, 11 Jun 2018 16:25:06 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zzz-begruesste-seinen-besuch-aus-detroit-michigan-usa/</guid><description>&lt;p&gt;Frau Jacqueline Taylor, PhD (Detroit / Michigan) arbeitet für die &lt;a href="http://www.detroitmi.gov/Government/Departments-and-Agencies/Planning-and-Development-Department" target="_blank" rel="noopener"&gt;Stadtentwicklungsabteilung von Detroit (City of Detroit Planning and Development Department)&lt;/a&gt; und Dr. Mary Dellenbaugh-Losse aus Berlin haben zusammen einen Grant vom &lt;a href="http://www.gmfus.org/" target="_blank" rel="noopener"&gt;German Marshall Fund&lt;/a&gt; gewonnen, um für nachhaltige Nach- und Zwischennutzungsstrategien in den USA und in Europa zu recherchieren. In dem Pilot-Projekt geht es um einen transatlantischen Wissenstransfer von Leerstand-Interventionen in stagnierenden und schrumpfenden Städten, und zwar sowohl mit temporären Zwischennutzungen/Aktivierungen, als auch dauerhafte (Teil)Nachnutzung größerer Gebäude. Dafür sind drei Reiseblöcke eingeplant, in dem die Forscherinnen passende Projekte besuchen und Experten-Interviews durchführen. Im ersten Reiseblock, der Ende Mai 2018 / Anfang Juni 2018 stattfand, waren die beiden Stadtforscherinnen zu Gast bei einer Vielzahl von deutschen Projekten, unter anderem das ZZZ. Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt aus dem eine Datenbank von Methoden entwickelt wird. Diese Daten sollten möglichst leicht transferiert werden. Wir sind gespannt!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lärm in Huckelriede</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/laerm-in-huckelriede-experte-misst-laerm-zur-probe/</link><pubDate>Thu, 03 May 2018 13:40:46 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/laerm-in-huckelriede-experte-misst-laerm-zur-probe/</guid><description>&lt;p&gt;Huckelriede. Oliver Hasemann dringt nicht mehr zu seinen Zuhörern durch. Ein Bus verlässt dröhnend die Umsteigestelle Huckelriede, der Verkehr rauscht vorbei, und dann kommt auch noch eine Straßenbahn rumpelnd um die Kurve aus dem Niedersachsendamm angefahren. Mit dieser Geräuschkulisse ringsum haben die 20 Menschen am Rande des Huckelrieder Marktplatzes kaum eine Chance, den Vertreter des Autonomen Architektur-Ateliers (AAA) neben ihnen zu verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das AAA hat gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland die Frauen und Männer anlässlich des weltweiten Aktionstages gegen Lärm zu einem Spaziergang durch Huckelriede eingeladen. &amp;quot;Wir wollen uns an die Brennpunkte des Lärms im Quartier begeben und über Möglichkeiten sprechen, wie die Anwohner besser geschützt werden können&amp;quot;, ist von Hasemann zu hören, als die Straßenbahn zum Halten gekommen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits am Startpunkt wird schnell deutlich, was es bedeuten muss, in der Nähe eines Verkehrsknotenpunktes zu wohnen, an dem mehrere Buslinien aus Bremen und dem Umland sowie die Straßenbahnlinie 4 sich kreuzen. Auch der stete Strom an Autos fällt ins Gewicht, der an diesem frühen Abend von mehreren Seiten um die Umsteigestelle herum fließt. Und dann braust  noch ein Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn vorbei. &amp;quot;Dieser Platz hier ist schön gestaltet worden, aber Lust, auf einer Sitzbank auf dem neuen Marktplatz zu verweilen, habe ich bei diesem Lärm nicht&amp;quot;, sagt eine Teilnehmerin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inmitten des Trubels ist einer die Ruhe selbst: Michael Jäcker-Cüppers steht mit einem Geräuschmessgerät fast regungslos an der Straße und misst, wie laut die Umgebungsgeräusche sind. Der Verkehrslärm-Experte vom Arbeitskreis Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik ist extra aus Berlin angereist, um die Gruppe fachkundig zu begleiten. &amp;quot;Das Rumpeln der Straßenbahn in der Kurve ist besonders extrem&amp;quot;, stellt er fest und zeigt auf das Display seines grauen Messgerätes. 72 Dezibel zeigt es an. Das ist der Maximalpegel, der ein Einzelereignis abbildet. Über den Tag verteilt zwischen 6 und 22 Uhr darf nach der gesetzlichen Bundesvorschrift in diesem Mischgebiet ein mittlerer Pegel von 64 Dezibel nicht überschritten werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass vom Gesetzgeber diese Langzeitwerte als Grundlage für Grenzwerte herangezogen werden, ist häufig unverständlich für betroffene Anwohner, weiß der Fachmann: &amp;quot;Sie nehmen meist einzelne Ereignisse wie die Straßenbahn in der Kurve als störend wahr, doch dieses tritt in dem Mittelungspegel nicht so stark in Erscheinung.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann führt Hasemann die Teilnehmer über die Ampel in den Innenhof der ehemaligen Sparkassenfiliale. Dort ist es plötzlich viel ruhiger, obwohl der Ort ganz nah an der Umsteigestelle liegt. Jäcker-Cüppers zückt erneut sein Messgerät und stellt fest: &amp;quot;Hier liegt der Wert neun Dezibel unter den eben gemessenen Werten.&amp;quot; Nach dem subjektiven Empfinden entspreche das etwa einer Halbierung der Lärmbelastung, so hätten es Forscher im Labor an Testpersonen ermittelt. Er hat von den städtebaulichen Sanierungsplänen der Stadt für diesen Standort erfahren und rät: &amp;quot;Um die Belastung in diesem Innenhof weiter zu reduzieren, ist ein Lückenschluss der Randbebauung hin zur Umsteigestelle zu empfehlen, sonst dringt der Verkehrslärm weiter dadurch ein.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wechsel von laut zu leise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spaziergang führt die Frauen und Männer über die Kornstraße in das Valckenburghquartier, das durch eine Lärmschutzwand von der viel befahrenen Neuenlander Straße abgeschottet wird. Etwa auf halber Höhe der Nollendorfer Straße ist es so ruhig, dass eine Messung für den Lärmexperten schwierig wird. &amp;quot;Die Gruppe ist lauter als der Umgebungslärm in dieser Wohnstraße&amp;quot;, stellt er fest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch da setzt eine kleine Propellermaschine zum Landeanflug Richtung Flughafengelände an – und startet kurz vor dem Ziel wieder durch. 75 Dezibel ist auf Jäcker-Cüppers Gerät abzulesen. &amp;quot;Ich wohne seit 18 Jahren gerne hier, aber die Flugzeuge stören definitiv am meisten&amp;quot;, sagt eine Anwohnerin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Direkt an der Lärmschutzwand versucht der Fachmann, eine beispielhafte Langzeitmessung durchzuführen. Nach mehreren Minuten zeigt er sein Zwischenergebnis: 58,5 Dezibel Mittelungspegel, &amp;quot;das liegt knapp unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 59 Dezibel, das ist noch vertretbar&amp;quot;, so seine Einschätzung. Er bezweifele allerdings, dass das auch für die oberen Stockwerke der Wohnhäuser gelte. Eine höhere Lärmschutzwand würde die Anwohner besser schützen, sagt Jäcker-Cüppers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie viel Lärm die Wand zurückhält, wird eindrucksvoll deutlich, als die Teilnehmer entlang der Neuenlander Straße zu einem Autohaus laufen. Die Autos und besonders die Laster sind ohne die schützende Wand nun sehr deutlich als lautes Rauschen und Rumpeln zu vernehmen. 80,5 Dezibel erzeugt ein Laster, der direkt an der Gruppe vorbeifährt. Auf dem Dach des nahe gelegenen Parkhauses an der Kreuzung zur Kornstraße misst der Lärmexperte schließlich den höchsten Wert des kleinen Ausflugs: 84,5 Dezibel erzeugt ein landendes Flugzeug, das in unmittelbarer Nähe den Flughafen anfliegt. Nebenan verläuft die Straßenbahnstrecke, der Autobahnzubringer ist ebenfalls in Hörweite. &amp;quot;Insgesamt eine dramatisch hohe Gesamtbelastung, gesundes Wohnen ist hier nicht möglich&amp;quot;, stellt Jäcker-Cüppers für die südliche Kornstraße fest. Entlastung könnte aus seiner Sicht der technische Fortschritt in der Luftfahrt bringen: &amp;quot;Der Hauptgewinn für die Bewohner könnte durch leisere Flugzeuge kommen.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weser Kurier, Bremer Tageszeitungen AG, 30.04.2018&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Zukunft des Wohnens: Wünsche und Anforderungen an zeitgemäße Modelle für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/die-zukunft-des-wohnens-wuensche-und-anforderungen-an-zeitgemaesse-modelle-fuer-zukunftsfaehiges-bauen-und-wohnen/</link><pubDate>Tue, 10 Apr 2018 13:46:19 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/die-zukunft-des-wohnens-wuensche-und-anforderungen-an-zeitgemaesse-modelle-fuer-zukunftsfaehiges-bauen-und-wohnen/</guid><description>&lt;p&gt;Die Themen „Wohnungsbau, Wohnungsnot und bezahlbarer Wohnraum “ sind bundesweit Dauerbrenner bei Diskussionen in gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Kreisen. Es gibt dazu neben vielfältigen Meinungen und Sichtweisen zahlreiche Forschungsprojekte, Förderprogramme, Aktionen und Strategien. Kurzum ist es ein höchst komplexes Themenspektrum, das die Menschen in einem der ureigensten Grundbedürfnisse trifft, nämlich ein Dach über dem Kopf haben zu wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir als bauraum-Bremen e.V. verstehen uns als Vermittler von Informationen und Helfer bei Entscheidungsfindungen zu allen Fragen des Planen und Bauens. Insofern ist es auch uns ein Anliegen, den einen oder anderen Beitrag zum Thema Wohnungsbau zu leisten. Gerne möchten wir dabei zu einem Perspektivwechsel anregen und auch scheinbar festgefahrene Problemstellungen oder starre Strukturen kreativ diskutieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 8. Mai 2018 ab 18 Uhr findet dazu unsere erste Veranstaltung statt. Uns ist es gelungen, mit Dr. Wolfgang Amann vom Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen aus Wien einen renommierten Experten als Vortragenden zu verpflichten. Herr Dr. Amann ist Geschäftsführer des Instituts und hat zahlreiche Forschungsprojekte zum Immobilienwesen, Bau- und Wohnrecht, Ökologie und Finanzierung durchgeführt. Zudem hat er eine Lehrtätigkeit an der TU Wien und an weiteren Hochschulen. Er ist Mitglied des UNO-Beratungsgremiums “Real Estate Market Advisory Group“ (REM) und des European Network for Housing Research (ENHR).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um den Abend möglichst vital zu gestalten, soll es nicht bei einem Vortrag bleiben. Gerne möchten wir mit Ihnen diskutieren und Ihre Meinungen einsammeln und dokumentieren. Um den Bezug zu Bremen herzustellen haben wir mit Philipp Romeiser als Geschäftsführer der M-Projekt aus Vegesack einen innovativen Projektentwickler eingeladen, dessen Unternehmen die erste Klimaschutzsiedlung in Bremen realisiert. Mit Daniel Schnier von der AAA / ZwischenZeitZentrale (ZZZ) wird unsere Diskussion von einem Partner bereichert, der sich kreativ und unkonventionell für eine von Bürgern getragene, ganzheitliche Stadtentwicklung engagiert. Sein Büro ist Träger eines &lt;a class="download" href="https://www.isw-isb.de/fileadmin/Content/pdf/DASL/DASL-Kompakt-1-2017.pdf" target="_blank" rel="noopener"&gt;Sonderpreises für Zwischennutzungen im Rahmen des Deutschen Städtebaupreises 2016&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sind herzlich eingeladen diesen Abend mitzugestalten und mit uns Ideen und Perspektiven für Bremen zu reflektieren, zu diskutieren und miteinander in Verbindung zu bringen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anmeldungen erbitten wir bis zum 04.05.2018 an info@bauraum-bremen.de&lt;br&gt;
bauraum Bremen e.V. Tel. 0421 - 526 189 51&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veranstaltungsort: Neuenlander Straße 13-15 (Trendwende) - 28199 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Lärmspaziergang - SOUNDWALK 2018</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-laermspaziergang-soundwalk-2018/</link><pubDate>Tue, 10 Apr 2018 11:12:31 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-laermspaziergang-soundwalk-2018/</guid><description>&lt;p&gt;Zum 21. internationalen Tag gegen Lärm führt uns der Urbane Lärmspaziergang des Autonomen Architektur Ateliers an die Schnittstelle des Verkehrslärms im Bremer Süden. In der Einflugschneise des Bremer Flughafens werden wir verschiedene Lärmquellen am eigenen Körper erleben. Am Übergang zwischen der Stadt zu ihren Vororten rücken neben den Auswirkungen der steigenden Mobilität auch die urbanen Zwischenräume in den Fokus, die sich hier entlang der Verkehrsstränge angesammelt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses nebeneinander intensiv und extensiv genutzter Räume führt sehr anschaulich die Funktionsweise und die Auswirkungen von Geräuschemissionen vor Augen. Für die fachliche Erläuterung hierzu und zu Aktionsplänen zur Minderung von Geräuschemissionen wird Herr Jäcker-Cüppers aus dem Arbeitskreis Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik seine Expertise einbringen. Aus der Sicht der AnwohnerInnen von Flughafen und Autobahnneubau wird hingegen die Vereinigung menschengerechte A281 dabei sein und aus Ihrer Sicht berichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt: Straßenbahnhaltestelle Huckelriede&lt;br&gt;
Datum: Dienstag, den 24.04.2018&lt;br&gt;
Uhrzeit: 17:00 Uhr&lt;br&gt;
Veranstalter: VCD – Verkehrsclub Deutschland (Landesverband Bremen), DEGA - Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>REFILL FINAL CONFERENCE in GENT / BELGIUM, 27.03.2018</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/refill-final-conference-in-gent-belgium-27-03-2018/</link><pubDate>Thu, 22 Feb 2018 15:18:36 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/refill-final-conference-in-gent-belgium-27-03-2018/</guid><description>&lt;p&gt;Viele Städte experimentieren mit dem Konzept der &amp;quot;temporären Nutzung&amp;quot; von verlassenen und leerstehenden Räumen. Es ist eine wichtige und inspirierende Quelle für Innovation und Veränderung in den Städten, da sie ein Motor und Inkubator für neue Formen der Urbanität sind. Seit September 2015 untersucht das REFILL-Netzwerk die Praxis der temporären Nutzung in verschiedenen europäischen Städten. Das REFILL-Netzwerk umfasst Partner aus Amersfoort, Athen, Bremen, Cluj, Gent, Helsinki, Nantes, Ostrava, Posen und Riga. Sie arbeiteten zusammen, um Wissen und gute Praktiken zu diesem Thema zu entwickeln. Das thematische REFILL-Netzwerk ist Teil des europäischen URBACT-Programms.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die internationale REFILL-Abschlusskonferenz wird ein interaktiver Tag (27.03.2018) sein, an dem wir die Projektergebnisse veröffentlichen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ÜBER DEN TAG&lt;br&gt;
Am Vormittag führt &lt;a href="https://www.uantwerpen.be/en/staff/stijn-oosterlynck/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Stijn Oosterlynck&lt;/a&gt;, Professor für Stadtsoziologie an der &lt;a href="https://www.uantwerpen.be/en/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Universität Antwerpen&lt;/a&gt;, das Konzept der temporären Nutzung in einem sich verändernden städtischen Umfeld ein. Als nächstes nehmen wir Euch mit zu einem temporären Projekt in Gent. Ihr habt die Wahl zwischen 5 verschiedenen Feldbesuchen um eine brennende Frage zur vorübergehenden Verwendung. Wir diskutieren diese Frage ausgehend von dem inspirierenden Kontext der Zwischennutzung selbst und 2 verwandten Fällen von REFILL Partnerstädten. Am Nachmittag startet Ihr eine eigene Reise zu Zwischennutzungen. &lt;a href="http://www.strategicdesignscenarios.net/people/" target="_blank" rel="noopener"&gt;François Jégou&lt;/a&gt;, REFILL Lead Experte, stellt die REFILL Temporary Use Roadmap vor, mit der Ihr Eure Reise zur temporären Nutzung beginnen können. Eine geführte Tour durch unseren REFILL Infomarket zeigt spezifische Support-Tools und Praktiken. Sie haben die Möglichkeit, mit den REFILL-Partnern über ihre Fälle und Erfahrungen zu sprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie gehen mit einer gedruckten Version der REFILL Temporary Use Roadmap und der Veröffentlichung des Projekts nach Hause.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für wen ist die Konferenz?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede/r, die/der an Zwischennutzungen interessiert ist, kann an der internationalen Konferenz teilnehmen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vertreter/innen von Städten und Gemeinden mit unterschiedlichem Erfahrungsschatz bei zeitlich befristeter Nutzung&lt;br&gt;
Temporäre Verwendung Initiatoren und Benutzer*innen&lt;br&gt;
Politische Vertreter*innen&lt;br&gt;
Andere (URBACT) Projekte&lt;br&gt;
...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier zur Anmeldung: &lt;a href="https://refillthecity.wordpress.com/final-conference/" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://refillthecity.wordpress.com/final-conference/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Diskussion im Focke-Museum "Wem gehört die Stadt?"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/diskussion-im-focke-museum-wem-gehoert-die-stadt/</link><pubDate>Wed, 31 Jan 2018 12:05:39 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/diskussion-im-focke-museum-wem-gehoert-die-stadt/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Protest + Neuanfang. Bremen nach 68!&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Die Jahre zwischen dem gesellschaftlichen Aufbruch um 1968 und der Schließung der Großwerft AG Weser, die 1983 einen Höhepunkt der wirtschaftlichen Strukturkrise markierte, erscheinen aus heutiger Sicht als wesentliche Transformationsphase der jüngeren Stadtgeschichte – als „Scharnierzeit“ zwischen den Jahren des Nachkriegsbooms und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation zur Jahrtausendwende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Teil widerstreitende Entwicklungen vollzogen sich in kürzester Zeit: Die Aufbruchsstimmung einer jungen Generation, die traditionelle Normen überwinden wollte, traf auf fundamentale wirtschaftliche Umbrüche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Niedergang alter Großbetriebe, der das Ende der „klassischen Industriegesellschaft“ markierte, überschattete die Zukunftshoffnungen; ökologische Probleme begannen verstärkt in das öffentliche Bewusstsein zu treten; die Angst vor Krieg und atomarer Bedrohung war allgegenwärtig. Zugleich eröffneten sich aber auch Chancen. Zukunftsweisende Technologien und Wirtschaftszweige entstanden; neue Formen der politischen Teilhabe wurden geschaffen; neue politische Kräfte formierten sich. Der Wandel erfasste auch das soziale Gefüge der Stadt. Neben den Milieus des Bürgertums und der Arbeiterschaft entstanden neue Lebenswelten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zahlreiche Arbeitsmigranten ließen sich dauerhaft mit ihren Familien in Bremen nieder, und eine neue Generation von Bremerinnen und Bremern begann heranzuwachsen. Die Alltagskultur erhielt ebenfalls neue Impulse. Die Popkultur, die der jungen Generation vielfältige Identifikationsmöglichkeiten bot, eroberte zunehmend den öffentlichen Raum und wurde selbst Gegenstand kommerzieller Vemarktung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Dienstag, den 13.2.2018, Uhrzeit: 19:00Uhr, Ort: Focke-Museum / Bremen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wem gehört die Stadt?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Diskussion zur Stadtentwicklung mit Frau Prof. Dr. Iris Reuther, Herr Joachim Barloschky, Herr Robert Bucking und Herr Oliver Hasemann&lt;br&gt;
Moderation: Herr Mathias Sonnenberg (Weser-Kurier)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Link zur Ausstellung: &lt;a href="https://bremen-nach-68.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://bremen-nach-68.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "In Walle ….. ´se alle – Wohnen von gestern bis heute"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-in-walle-se-alle-wohnen-von-gestern-bis-heute/</link><pubDate>Fri, 06 Oct 2017 16:44:23 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-in-walle-se-alle-wohnen-von-gestern-bis-heute/</guid><description>&lt;p&gt;Der Wandel vom Hafenarbeiterquartier hin zu einer noch nicht ganz geklärten Zukunft durchzieht Walle seit mehreren Jahrzehnten. Die Vermutung, dass Walle (als Wohnstandort) jetzt bald kommen müsste, wird unregelmäßig ausgestoßen und es ist weiterhin nicht klar, ob dies jemals der Fall sein wird und wie sich dies ausdrückt. Klar ist, dass der Stadtteil sich wandelt. Dass ist an der regen Bau- und Sanierungstätigkeit zu erkennen, aber auch an den neuen Angeboten, Läden und Unternehmungen, die sich im Stadtteil ansiedeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf unserem Urbanen Spaziergang bewegen wir uns ausgehend vom WC - Walle Center als markantem Ausdruck der stadtentwicklerischen Strategien aus der Jahrtausendwende in Richtung des historischen Zentrums Waller Denkens und Handelns, dem Hafen. Zwischen klassischen Bremer Häusern, dem sozialen Nachkriegs-Wohnungsbau der 50er und 60er Jahren und zeitgenössischen Neubauten erleben wir handfest, wie wir wohnen und wie wir leben.&lt;br&gt;
Das Ziel des Urbanen Spaziergangs liegt in Nähe der Überseestadt, als Versprechen und Herausforderung der weiteren Entwicklung des Stadtteils.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Urbane Spaziergang ist eine Veranstaltung des Bremer Energiekonsens in Kooperation mit dem AAA (Autonomen Architektur Atelier).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt: WC Walle-Center, Waller Heerstr. 103, 28219 Bremen&lt;br&gt;
Termin: Sonntag, der 5.November 2017&lt;br&gt;
Uhrzeit: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr&lt;br&gt;
Kostenfrei und ohne Anmeldung! Der Urbane Spaziergang findet bei jedem Wetter statt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang &gt;Stadtteil ohne Dämmung&lt; am Sonntag, den 10.09.2017</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/daemmung2017/</link><pubDate>Mon, 04 Sep 2017 17:04:52 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/daemmung2017/</guid><description>&lt;p&gt;Kalte Winde pfeifen durch die leeren Straßen von Blumenthal, vorbei an verwaisten Ladenlokalen und ehemaligen Fabrikgeländen. Aus dem Stadtteil ragen die Baudenkmäler der Industrialisierung. Der Urbane Spaziergang führt uns durch den Kern des alten Blumenthal, über die Industrieareale, die auf eine neue Blüte warten und durch einen Ortskern, der auf neue Kundschaft wartet. Es stellt sich die Frage, wie gehen wir mit Leerständen und Brachen um, wie bringen wir diese wieder zum Blühen und was geschieht in der Zwischenzeit? Am Rand von Bremen laden wir dazu ein, einen Stadtteil im Umbruch, zwischen maritimer und industrieller Romantik, kennenzulernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Special Guest: Peter Nowack (Ortsamtsleiter Blumenthal)&lt;br&gt;
Uhrzeit: 14:00Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: Bahnhof Blumenthal&lt;br&gt;
Unterstützt durch die Architektenkammer Bremen&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Kostenfrei und ohne Anmeldung!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Eingekreist und vom Winde verweht Grüner Kern hinter rauer Schale"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/rauer-schale-eingekreist-winde-verweht/</link><pubDate>Tue, 01 Aug 2017 16:26:17 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/rauer-schale-eingekreist-winde-verweht/</guid><description>&lt;p&gt;Die Stadtteile außerhalb der Innenstadt sind für viele Bremer eine Terra Incognita, weitgehend unerforschte und nur vom hörensagen bekannte Orte. Im Fall von Woltmershausen fängt diese Unkenntnis allerdings schon in Sichtweite des Doms an. Hinter Bahnstrecke und Hochstraße eingemauert ist der Stadtteil aus dem Gesichtsfeld verbannt und verfügt nach dem Abriss des Gasometers auch nicht mehr über eine aufragende Landmarke. Noch weiter verstärkt wird die Isolation des Stadtteils durch den Ausbau des Neustädter Hafens und des Güterverkehrszentrums sowie dem Neubau der Autobahn A281. Eingeschlossen von dieser Schale aus Verkehrswegen, Gewerbegebieten und Weser hat sich Woltmershausen den Kern seiner dörflichen Vergangenheit bewahrt. Es geht ruhig zu, es gibt Gärten und Deiche, die inmitten des Stadtteils liegen und es gibt das Weserufer, das hier noch nicht vollständig verbaut ist. Die Ruhe, die der Stadtteil ausstrahlt, korrespondiert allerdings bei jedem Schritt auch mit einem Gefühl der Abgelegenheit. Große städtebauliche Veränderungen finden auf der anderen Weserseite statt, für Woltmershausen bleibt der Logenplatz mit der besten Sicht. Das AAA durchbricht mit seinem Urbanen Spaziergang die Isolation des Stadtteils und durchstreift einen Stadtteil zwischen Industrie, Gewerbe und Verkehrswegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Sonntag, den 13. August 2017&lt;br&gt;
Startort: Neustädter Bahnhof (Eingangsbereich) in 28199 Bremen&lt;br&gt;
Special Guest: Herr Thomas Lecke-Lopatta, Stadtplaner&lt;br&gt;
Zeit: 14.00 Uhr&lt;br&gt;
Dauer ca. 1-2 Stunden&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Ohne Anmeldung und kostenfrei!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Werkstatt Neue Nachbarschaften für ImmovielienmacherInnen in Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/werkstatt-neue-nachbarschaften-in-bremen/</link><pubDate>Tue, 20 Jun 2017 17:40:48 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/werkstatt-neue-nachbarschaften-in-bremen/</guid><description>&lt;p&gt;Immovilien – was bedeutet das? Die Montag Stiftung Urbane Räume meint damit: Immobilien für Viele, also Immobilien, die gemeinschaftlich von Netzwerken oder Vereinen entwickelt werden und das Gemeinwohl des Quartiers im Blick haben. Weil es keine Selbstverständlichkeit ist, dass aktive Nachbarschaften ihren Stadtteil mitgestalten, unterstützt die Montag Stiftung Urbane Räume die sozial und ökonomisch gerechte Entwicklung: In deutschlandweiten Werkstätten zum Thema Immovilien in Neuen Nachbarschaften werden Nachbarschaftsinitiativen intensiv beraten und vernetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 9. und 10. Juni 2017 macht die Montag Stiftung Station in Bremen. Als regionaler Partner für Bremen unterstützte die Autonomen Architektur Atelier (AAA ) die inhaltliche und organisatorische Planungen im Vorfeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kristin Gehm begrüßte alle Teilnehmenden, die Moderatorin Frauke Burgdorff, die ExpertInnen und das Autonome Architektur Atelier im Namen der Montag Stiftung im noon. Christian M. Leon, der Geschäftsführer des noon stellte den Veranstaltungsort der Werkstatt, das noon, vor: Im Jahr 2012 in einer Zwischennutzung in einem urbanen Labor, dem Palast der Produktion (kurz PdP), für einen Monat in Bremen-Blumenthal erprobt, zog Christian M. Leon 2013 in eine temporäre Zwischennutzung im Lloydhof in der Bremer Innenstadt. Mittlerweile ist das Caféprojekt seit 2 Jahren verstetigt und bildet einen gemütlichen Anlaufspunkt im Bremer Steintorviertel. Was tagsüber wie ein normales Café mit kreativer Arbeitsatmosphäre wirkt, verwandelt sich abends in das Foyer des Kleinen Hauses des Theaters Bremen. Für die Werkstatt der Montag Stiftung bildete das noon einen gemütlichen Ort mit direkt importierten, kopfknotenlösenden Kaffee aus Guatemala.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon beim Kennenlernen machte Frauke Burgdorff (langjährige Vorständin der &lt;a href="http://www.montag-stiftungen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Montag Stiftung Urbane Räume&lt;/a&gt;, seit 2016 selbstständig mit der Agentur &lt;a href="http://www.burgdorffstadt.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;BURGDORFFSTADT&lt;/a&gt;) deutlich, dass nicht eine glatte Selbstdarstellung und ein konkurrierender Vergleich der Initiativen im Mittelpunkt der gemeinsamen Tage stehe. Wichtig sei stattdessen, dass alle TeilnehmerInnen den geschützten Kommunikationsraum nutzen, um offen über Probleme, bzw. Herausforderungen im Aneignungs- oder Gestaltungsprozess der Immovilie zu sprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Vorstellungsrunde mit soziometischer Aufstellung wurde klar, wie verschiedenen die Herausforderungen sind und wie deutlich thematische Überschneidung sein können. Der Schuh jeder Immovilie drückt individuell und doch herrschte ein gegenseitiges Verständnis der Teilnehmenden für die Probleme der Anderen. Und das Interesse an den bereits erarbeiteten Lösungen der Anderen wurde in jeder freien Minute bei einem leckeren noon-Kaffee bekundet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einem köstlichen Mittagessen (vegane Lasagne und Salat vom &lt;a href="http://www.kukoon.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;kukoon&lt;/a&gt;) erkundete die Gruppe mit Daniel Schnier (AAA) den Weg zur nahelegenen Villa Ichon, dem zweiten Veranstaltungsort. Die &lt;a href="http://www.villa-ichon.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Villa Ichon&lt;/a&gt; ist seit den 1980ern ein Forum für Kultur- und Friedensarbeit und ein Bremer Beispiel für die Öffnung von Immobilien für eine gemischte, bürgergetragene Nutzung. Anschließend arbeiteten die ProjektemacherInnen in 4 Gruppen an der Schärfung der eigenen Frage. Oliver Hasemann (AAA), der eine der Gruppen moderierte, unterstützte mit Hilfe der Berater*innen die einzelnen Projekte dabei, für den nächsten Workshoptag eine Kernfrage aus der Vielzahl von Herausforderungen herauszuschälen.&lt;br&gt;
Ein anschließender Spaziergang durch das Bremer Viertel und die Fährfahrt zum Café Sand sorgte für frischen Wind im konzeptgebeutelten Kopf und Hunger im Bauch. In lockerer Runde klang der Abend noch lange nach dem Abendessen nicht aus. Der Fährmann der kleinen Weserfähre drehte eine Extrarunde für die gutgelaunten NachdenkerInnen auf ihrem Weg zum nachbarschaftlichen Nachttrunk im Internetcafé Lift – einem vereinsgetragenen Barprojekt im Bremer Viertel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausgeschlafen starteten alle in den zweite intensive Beratungstag. Im Barcamp-Format wurde der Tag geplant: Jedes Projekt brachte in Kürze seine wichtigste Frage auf die Bühne und wählte zwei WunschberaterInnen. Jede Immovielie wurde 45 Minuten Zeit in ihrer jeweilige Kernfrage beraten, während die anderen TeilnehmerInnen zuhören konnten. An vier Orten im &lt;a href="http://www.noon.jetzt" target="_blank" rel="noopener"&gt;noon&lt;/a&gt; wurde in- und outdoor diskutiert, beraten und eifrig mitgeschrieben: Expertise in baurechtlichen Fragen, Beratung zum Umgang mit öffentlichen Mitteln und das Finden einer Teamstrategie – zu verschiedenen Themen wurden handfeste, auf das Projekt zugeschnittene Ratschläge gegeben. Für jede Initiative steht zusätzlich im Nachgang eine telefonische Beratungsstunde mit einem WunschexpertIn bereit. Neben den eingeladenen externen ExpertInnen konnten sich auch die ProjektemacherInnen als ExperteInnen der eigenen Sache fühlen und in den Workshoprunden und in den Pausen, bei den Mahlzeiten die Alltagserfahrungen und die eigenen Wege, Hürden zu überwinden, mit anderen teilen. Das jeweilige, wertschätzende Interesse an den Projekten zeigte sich in der fröhlichen, arbeitsreichen Stimmung. Viele neue Bande sind geknüpft und wir als AAA planen bereits vertiefende Besuche in Nord-Süd-West- und Ostdeutschland bei den spannenden Projekten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke an das Team der Montag Stiftung und an die ExpertInnen für diese inspirierende Zusammenarbeit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf bald!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dabei waren:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niehler Freiheit e.V. (Köln): &lt;a href="http://www.niehlerfreiheit.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.niehlerfreiheit.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
IG Fortuna / Kino der Jugend (Leipzig): &lt;a href="http://www.ig-fortuna.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.ig-fortuna.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Ab geht die Lucie/ Kulturpflanzen e.V. (Bremen) : &lt;a href="http://www.lucie-bremen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.lucie-bremen.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Wohnprojekt Schwerin e.V. (Schwerin): &lt;a href="http://www.wohnprojektschwerin.wordpress.com" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.wohnprojektschwerin.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Schaltzentrale/ Viel Grüße von e.V. (Hamburg): &lt;a href="http://www.vielgruessevon.org" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.vielgruessevon.org&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Campus Cosmopolis e.V. (Berlin): &lt;a href="http://www.campuscosmopolis.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.campuscosmopolis.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Wohlville Hamburg e.V. (Hamburg): &lt;a href="http://www.wohloderuebel.net" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.wohloderuebel.net&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Initiative Kulturhaus Bielefeld (Bielefeld): &lt;a href="http://www.facebook.com/initiativekulturhaus/" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.facebook.com/initiativekulturhaus/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Die Blaue Blume e.V. (Friedrichshafen): &lt;a href="http://www.dieblaueblume.org" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.dieblaueblume.org&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Stadtgenossenschaft Hulsberg (Bremen) &lt;a href="http://hulsberg-genossenschaft.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.hulsberg-genossenschaft.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Treff im Lindengarten TiL e.V. (Wismar): &lt;a href="http://www.treff-im-lindengarten.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.treff-im-lindengarten.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
BOB Kulturwerk (Wuppertal): &lt;a href="http://www.bob-kulturwerk.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.bob-kulturwerk.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Parkwerk e.V. (Dinslaken): &lt;a href="http://www.facebook.com/Parkwerk" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.facebook.com/Parkwerk&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Ins Blaue Kulturwerkstatt e.V. (Remscheid): &lt;a href="http://www.facebook.com/insblaue/" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.facebook.com/insblaue/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Meergestrüpp (Bremerhaven): &lt;a href="http://www.auenlandbremerhaven.jimdo.com" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.auenlandbremerhaven.jimdo.com&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Kopp auf! Wuppertaler Initiative für nachhaltige Entwicklung e.V. (Wuppertal): &lt;a href="http://www.koppauf.jimdo.com" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.koppauf.jimdo.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>NEUE WEGE FÜR STÄDTISCHE MITTEN – PROJEKTE UND PIONIERE</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/projekte-und-pioniere/</link><pubDate>Mon, 19 Jun 2017 17:14:01 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/projekte-und-pioniere/</guid><description>&lt;p&gt;Die Stadt Delmenhorst ringt um Identität und Attraktivität und ist dabei auf einem guten Weg. Wie gelingt es, neuen Anforderungen gerecht zu werden? Das Stadtzentrum ist ein Ort von neuen Hoffnungen. Im Gespräch werden die Podiumsteilnehmer*innen mit der neuen Stadtbaurätin einen Spannungsbogen von profunden Thesen und Projekten aus der Landeshauptstadt bis zu kreativen und eher untypischen Ansätzen junger Büros schlagen. Sind daraus auch neue Ansätze und Wege für Delmenhorst zu entdecken?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teilnehmer*innen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uwe Bodemann, Stadtbaurat der Stadt Hannover,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bianca Urban, Stadtbaurätin der Stadt Delmenhorst,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daniel Schnier und Oliver Hasemann, ZwischenZeitZentrale (ZZZ) und Autonomes Architektur Atelier (AAA), Bremen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Moderation: Can Tobias Mansuroglu, Journalist und Filmemacher, Oldenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr auf &lt;a href="http://www.bauwerk-oldenburg.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.bauwerk-oldenburg.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstag, den 20. Juni 2017 von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Turbinenhaus Delmenhorst,&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Am Turbinenhaus, 27749 Delmenhorst&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang AAA281 – Abflug, Abriss, Abfahrt am Sonntag, den 18.06.2017, Beginn 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa281-2017-18062017/</link><pubDate>Tue, 06 Jun 2017 09:09:01 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa281-2017-18062017/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Urbane Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen. Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;AAA281 – Abflug, Abriss, Abfahrt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Neuenlander Feld entwickelt sich zum zentralen Bremer Verkehrskreuz. Traditionell starten hier seit den Kindertagen der Luftfahrt Flugzeuge in die Ferne. Mit der verbesserten Anbindung des Airports Bremen durch die Straßenbahn und mit dem Bau der Autobahn A281 durch das Neuenlander Feld in Richtung des Güterverkehrszentrums und der Hafenanlagen, rückt die globalisierte Welt aber insgesamt immer näher an das Stadtzentrum. Folgerichtig entsteht mit der Airport City ein Technologie- und Gewerbezentrum, das auf die Firmen und Forschungseinrichtungen IT-Branche ausgerichtet ist, die über das Internet im globalen Datenverkehr tätig sind. Von der globalen Welt ist es dann nur noch ein kurzer Schritt zum Griff nach den Sternen, der mit dem Bau der Ariane Antriebsstufen bei EADS vollzogen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Fußgänger, einen Spaziergänger zumal, scheint es an diesem Ort keinen Platz (mehr) zu geben. Mit unserem Urbanen Spaziergang demonstrieren wir allerdings das Gegenteil. Denn gerade dem Spaziergänger eröffnen sich zwischen den strahlenden Fassaden des Airports und den grau aufragenden Stelzen der Autobahn ganz andere Perspektiven als dem Reisenden im Anflug auf Bremen oder dem Lastwagenfahrer mit seiner Containerlast auf dem Weg zum Umschlaghafen. Erst aus der Nähe ist der Wandel des Stadtquartiers genau zu erkennen, noch befährt kein Auto die neue Strecke, noch sind viele der Bürobauten Rohbauten oder existieren nur als Animation. Der Spaziergang wirft damit einen Blick auf die sich momentan vollziehenden Entwicklungen und auf die Zukunft des Quartiers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Sonntag, 18.06.2017&lt;br&gt;
Startort: Terminal Abflug, Flughafenallee am Flughafen in 28199 Bremen&lt;br&gt;
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begleitet werden die Urbanen Spaziergänge in dieser Reihe jeweils von einem Experten*in / Freund*in des AAA, welche die Arbeit der AAA in den vergagenen Jahren begleitet haben . Diese werden sich an der Umsetzung des Spaziergangs beteiligen und/oder in einer anschließenden Diskussion an einem festen Ort ihre Eindrücke und Expertise zu dem Spaziergang und dem besuchten Ort geben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang Messer, Gabel, Wurst und Cola: Insel im Schlaraffenland am Sonntag, den 21.05.2017 um 14:00 Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/messergabelwurstcola/</link><pubDate>Thu, 11 May 2017 08:19:19 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/messergabelwurstcola/</guid><description>&lt;p&gt;Das Tor nach Hemelingen bildet der Sebaldsbrücker Bahnhof. Eingezwängt zwischen den Gleisen der Bahnstrecken und eingekreist von den Schneisen der Hauptverkehrsstraßen, bildet der Ortskern von Hemelingen eine Insel. Mittlerweile führen alle Hauptverkehrsstraßen an Hemelingen vorbei, das Zentrum Hemelingens ist damit verkehrsbefreit. Die Verlagerung von Straßen ist allerdings nicht die einzige städtebauliche Wandel: mit dem Strukturwandel verlassen auch Produktionsstätten den Stadtteil, der immer noch traditioneller Standort von bekannten Firmen der Nahrungsmittel- und Metallverarbeitenden Industrie ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Special Guest: Jörn Hermening (Ortsamtsleiter Hemelingen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen. Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begleitet werden die Urbanen Spaziergänge in dieser Reihe jeweils von einem Experten*in / Freund*in des AAA, welche die Arbeit der AAA in den vergangenen Jahren begleitet haben. Diese werden sich an der Umsetzung des Spaziergangs beteiligen und/oder in einer anschließenden Diskussion an einem festen Ort ihre Eindrücke und Expertise zu dem Spaziergang und dem besuchten Ort geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Datum: Sonntag, den 21. Mai 2017&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Treffpunkt: Sebaldsbrücker Bahnhof, Zum Sebaldsbrücker Bahnhof 2, 28309 Bremen-Hemelingen&lt;br&gt;
Uhrzeit: 14:00Uhr&lt;br&gt;
Dauer: Zirka 2 Stunden&lt;br&gt;
Kostenfrei und ohne Anmeldung.&lt;br&gt;
Wir freuen uns auf Euch!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Auf Sand gebaut und zum Sprung bereit – Bremens Sehnsucht nach Übersee</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aufsandgebaut/</link><pubDate>Fri, 28 Apr 2017 20:47:18 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aufsandgebaut/</guid><description>&lt;p&gt;Mit rasanter Geschwindigkeit wandeln sich die städtischen Bremer Häfen zu einem Ort neuen Arbeitens und neuerdings des Wohnens. Die Geräuschkulisse aus Verladebetrieb und Produktion, versetzt mit dem Schreien der Möwen, weicht langsam den aufgeregten Stimmen spielender Kinder oder der Ruhe ausstrahlenden Würde von Strandkörben auf den normierten Balkonen der Wohnbauten an der Weser. Über allem schwebt hier die Frage des neuen Miteinanders, wer kann an diesem Ort sein, wer kann es sich leisten hier zu wohnen, welche Emissionen muss ich hier ertragen, wie komme ich überhaupt hier her, wie kann die Überseestadt ein Stadtteil für alle Bremer*innen sein, werden oder bleiben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Urbaner Spaziergang schlängelt sich auf einer Route zwischen Bestand und Neubau, zwischen Tradition und Vision durch die Überseestadt. Wir tauchen unsere Füße in Muschelsand und sehen alte Kaimauern, bevor wir am Sehnsuchtsort Molenturm über die Weser setzen und den Blick vom Gegenufer genießen. Der Sprung über die Weser ist noch Zukunftsmusik, doch erste schräge Töne sind hier schon zu vernehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonntag, den 07.05.2017 um 14:00 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Start: &lt;a href="http://www.ueberseestadt-bremen.de/de/oeffnungszeiten_anfahrt_ueberseestadt" target="_blank" rel="noopener"&gt;Neues Info-Center der Überseestadt&lt;/a&gt; im Speicher XI, 28217 Bremen&lt;br&gt;
Eintritt frei - Keine Anmeldung&lt;br&gt;
Im Rahmen des StadtKongress &lt;a href="http://www.infrastrukturendesgluecks.org" target="_blank" rel="noopener"&gt;&amp;quot;Infrastrukturen des Glücks&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Soundwalk 2017 - 20. internationaler Tag gegen Lärm</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/soundwalk2017/</link><pubDate>Fri, 21 Apr 2017 11:41:37 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/soundwalk2017/</guid><description>&lt;p&gt;Zum 20. internationalen Tag gegen Lärm führt der Lärmspaziergang 2017 durch die Straßen Walles um die akustische Vielfalt des Quartiers wahrzunehmen, die von den Geräuschen des Autobahnzubringers oder der Zugstrecken geprägt ist. Der Spaziergang startet am &lt;a href="http://www.kulturhauswalle.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Kulturhaus Walle Brodelpott&lt;/a&gt;. Die dem Stadtteil innewohnenden gegensätzlichen Geräuschkulissen werden so direkt erlebbar.Nähere Informationen unter: &lt;a href="https://www.vcd.org/" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://www.vcd.org/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Datum: Mittwoch, den 26. April 2017&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Uhrzeit: 17:00 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Treffpunkt: Kulturhaus Brodelpott e.V., Schleswiger Str. 4, 28219 Bremen-Walle&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Urbaner Lärmspaziergang 2017 ist eine Aktion des &lt;a href="https://www.vcd.org/vorort/bremen/" target="_blank" rel="noopener"&gt;VCD Landesverband Bremen e.V.&lt;/a&gt; in Zusammenarbeit mit AAA GmbH, dem Kulturhaus Walle Brodelpott und Markus Tetens von T&amp;amp;H Ingenieure GmbH.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verkehrsclub Deutschland VCD - Landesverband Bremen e.V. | Am Dobben 44, 28203 Bremen | Tel.: 04 21 - 70 21 91 | E-Mail: bremen@vcd.org&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Zwischenschatten - Willkommen in Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischenschatten-willkommen/</link><pubDate>Tue, 18 Apr 2017 13:10:59 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischenschatten-willkommen/</guid><description>&lt;p&gt;Die Bahnhofsvorstadt ist nicht nur in ihrer Begrifflichkeit von der Stadt getrennt, auch in der direkten Wahrnehmung wird sie zu einem Ort des temporären Aufenthalts. Der Besucher/die Besucherin befindet sich hier nur zu einem Zwischenstopp bevor er/sie wieder seiner/ihrer Wege geht. Der Raum ist mit Nutzungen gefüllt, die auf eine Laufkundschaft ausgerichtet sind. Zwischen ehemaligen Bundeswehrhochhaus und Rembertikreisel zieht sich hier ein ganzes Stadtquartier, das im Rahmen unseres urbanen Spaziergangs zumindest temporär in das gleißende Licht der öffentlichen Aufmerksamkeit gezogen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Sonntag, den 23.04.2017&lt;br&gt;
Uhrzeit: 14:00Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: Findorfftunnel / Ecke Friedrich-Rauers-Str.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Herzliche Einladung zur Buchvorstellung "Building Platforms - Entstehungsorte schaffen" am 11. April 2017 ab 18:00 Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/buchvorstellungbuildingplatforms/</link><pubDate>Thu, 06 Apr 2017 14:43:09 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/buchvorstellungbuildingplatforms/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Freundinnen und Freunde, BUILDING PLATFORMS ist da! Für die ZZZ ZwischenZeitZentrale Bremen hat Silke Nachtigahl unser Buch gestaltet, und es ist soeben im jovis Verlag erschienen. Das feiern wir mit einer Buchvorstellung am Dienstag, den 11. April 2017 um 18 Uhr im &lt;a href="http://noon.jetzt" target="_blank" rel="noopener"&gt;NOON&lt;/a&gt; im Innenhof des THEATER BREMEN am Goetheplatz und im Anschluss gibt es Musik! Wir freuen uns, wenn wir uns alle wiedersehen und zusammen feiern! Herzliche Grüße, ZZZ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BUILDING PLATFORMS Entstehungsorte schaffen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie kann eine Stadtgesellschaft schlummernde Leerstände nachhaltig wieder beleben? Seit 2009 öffnet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) in Bremen temporär Zeitfenster und Türen, um in Zwischennutzungen zeitlich begrenzt experimentelle Nutzungen und neue Kollaborationen zu erproben, die als Testlauf für die Entwicklung von langfristigen Projekten dienen können. Aus dem Nischenphänomen Zwischennutzung, welches das Fehlen von Stadtplanung nutzt, kann damit ein wirksames Instrument der Stadtentwicklung werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;BUILDING PLATFORMS schafft einen Überblick über die Erfolgsfaktoren in der Umsetzung von Zwischennutzungen. Anhand anschaulicher Beispiele wird der Ablauf einer Zwischennutzung von der ersten vagen Anfrage bis zur erfolgreichen Umsetzung erläutert. Damit ist Building Platforms ein Handbuch für MacherInnen und EntscheiderInnen ebenso wie ein ermutigender Aufruf an alle, sich aktiv an der Stadtentwicklung zu beteiligen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;jovis Verlag GmbH&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.jovis.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;http://www.jovis.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oliver Hasemann, Daniel Schnier, Anne Angenendt, Sarah Oßwald&lt;br&gt;
ZZZ ZwischenZeitZentrale Bremen (Hg.)&lt;br&gt;
http://www.zzz-bremen.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Silke Nachtigahl (Gestaltung)&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.nachtigahl.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;http://www.nachtigahl.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schweizer Broschur&lt;br&gt;
14,5 x 19,7 cm&lt;br&gt;
304 Seiten, ca. 100 farb. Abb.&lt;br&gt;
Deutsch/Englisch&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.buecher.de/shop/stadtentwicklung/building-platforms-entstehungsorte-schaffen/broschiertes-buch/products_products/detail/prod_id/46874963/" target="_blank" rel="noopener"&gt;ISBN 978-3-86859-450-8&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
3.2017&lt;br&gt;
32.00€&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA trifft Alvar Aalto am Sonntag, den 19. März 2017 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaatrifftalvaraalto/</link><pubDate>Fri, 03 Mar 2017 10:48:31 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaatrifftalvaraalto/</guid><description>&lt;p&gt;In der Neuen Vahr verbindet sich der Utopismus der „Klassischen Moderne“ mit der Lösung der großen Wohnungsnot nach Ende des Zweiten Weltkriegs. In Rekordzeit entstand hier in den 50er Jahren auf einer Wiesenlandschaft im Bremer Osten eine neue Heimat für über 30.000 Menschen. Ihr weitstrahlendes Aushängeschild besitzt das in serieller Massenbauweise geschaffene uniforme Gesamtkunstwerk dabei mit dem Hochhaus des finnischen Stararchitekten Alvar Aalto.&lt;br&gt;
Für ihre ersten Bewohner symbolisierte die Neue Vahr den Aufbruch in ein neues Leben nach entbehrungsreichen Jahren. Die fortschrittliche Ausstattung der Wohnungen in der Neuen Vahr (mit Etagenheizungen, Strom und fließend Wasser) begeisterte die Erstbezieher so nachhaltig, dass viele dieser „Vahraonen“ nie wieder umzogen. Ob die Neue Vahr allerdings mit der Zeitlosigkeit der Pyramiden wetteifern kann, ist eine der Fragen, die wir während unseres Spaziergangs diskutieren möchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob die Neue Vahr allerdings mit der Zeitlosigkeit der Pyramiden wetteifern kann, ist eine der Fragen, die wir während unseres Spaziergangs diskutieren möchten. Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil. Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind. Begleitet werden die Urbanen Spaziergänge in dieser Reihe jeweils von einem Experten*in / Freund*in des AAA, welche die Arbeit der AAA in den vergangenen Jahren begleitet haben. Diese werden sich an der Umsetzung des Spaziergangs&lt;br&gt;
beteiligen und/oder in einer anschließenden Diskussion an einem festen Ort ihre Eindrücke und Expertise zu dem Spaziergang und dem besuchten Ort geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Sonntag, den 19.03.2017&lt;br&gt;
Uhrzeit: 14:00 Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: Aalto-Hochhaus, Berliner Freiheit 9, 28327 Bremen&lt;br&gt;
Experte: Herr Kai-Ole Hausen (Arbeitnehmerkammer Bremen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unterstützt von der Architektenkammer Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER berichtete: "In Walle geht was"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-berichtete-in-walle-geht-was/</link><pubDate>Thu, 02 Mar 2017 09:34:24 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-berichtete-in-walle-geht-was/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Walle.&lt;/strong&gt; „In Walle komm se alle“ – das stimmte damals schon zum Teil, auf jeden Fall aber in heutiger Zeit. Damals, vor zehn Jahren, gab es schon einmal einen „Urbanen Spaziergang“ durch das Hafenviertel, durchgeführt vom „Autonomen Architektur Atelier“ (AAA). Die sich entwickelnde Überseestadt vermittelte Aufbruchsstimmung, während der klassische Hafenbetrieb langsam verschwand. Von diesem Wandel blieb auch Walle nicht unberührt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das zeigt sich schon bei der ersten Station des gut besuchten Spaziergangs: Die alte Feuerwache, gelegen am Becken des Holzhafens, ist schon seit einigen Jahren nicht mehr der Standort der Feuerwehr, sondern bietet Platz für ein Restaurant und auch für Büros. Gegenüber liegt das „Hafencasino“, eine letzte Bastion der alten Zeit: Seit nahezu vierzig Jahren versorgt es mit deftigen Gerichten zu moderaten Preisen die sich wandelnde Kundschaft. Für Oliver Hasemann vom AAA, der neben Daniel Schnier und Gastredner Peter Brodersen vom „Verein Ökostadt“, den Spaziergang leitet, ist aber klar: „Der Charme der Überseestadt entsteht durch das Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten und dem Hafen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass der Betrieb im Hafen abnimmt, zeigt sich auch in der Leutweinstraße, der „Rotlichtmeile“ Walles. In den fünfziger und sechziger Jahren gab es hier noch 35 Bars und die Matrosen und Hafenarbeiter kamen vorbei: „Hier konnte man sein Geld hervorragend loswerden“, meint dann auch Daniel Schnier vom AAA. Ein paar Bars gibt es noch, neben vernachlässigten, kleinen Häusern und dem Bunker, ein paar Meter entfernt: „Um uns herum hat sich nach zehn Jahren fast nichts verändert, sogar der Bunker steht noch so da“, sagt Daniel Schnier. Andere Bunker in Walle seien hingegen inzwischen teure Wohnungen, erzählt er weiter, seit fünf oder sechs Jahren sei es nun möglich, als Privatpersonen diese inzwischen nicht mehr kriegswichtigen Immobilien zu erwerben. „Doch was hat dieser Ort mit Namibia zu tun?“, stellt Schnier unvermittelt eine Frage, deren Antwort an eine historische Grausamkeit in der deutschen Geschichte erinnert: Namensgeber der Straße war Theodor Leutwein, elf Jahre lang Gouverneur Deutsch-Südwestafrikas. „Leutwein hat viele Hereros töten lassen, es ist seltsam, dass es hier keine Hinweistafel gibt“, wundert sich Daniel Schnier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An der Ecke Bremervörder, Bremerhavener Straße stehen Häuser mit bröckelnden Fassaden neben aufwendig hergerichteten Bauten: „Vor zehn Jahren war Walle noch ein Geheimtipp, damals konnte man ein Altbremer Haus noch für 100 000 Euro bekommen. Heute bezahlt man 200 000 Euro, egal, in welchem Zustand es sich befindet“, sagt Daniel Schnier, „man merkt in der ganzen Stadt, aber vor allem in Walle, dass Wohnen in Bremen richtig teuer geworden ist.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wohnen in Walle ist gegenwärtig im Kommen. Davon zeugt auch die seit Jahren geführte Diskussion um den Dedesdorfer Platz, ein nahezu 8000 Quadratmeter umfassendes Gelände, das ehemals ein Sportplatz war. Ein Anwohner weiß zu berichten, dass ursprünglich zwei Bauriegel geplant waren, jetzt aber nur noch ein Bauriegel gebaut werden würde, und auch die Höhe der Bauten seien von den ursprünglich angedachten sechs auf vier Stockwerke verringert worden. Außerdem soll eine Fußgänger- und Fahrradtrasse ein Fußballplatz das Gelände beleben und darauf geachtet werden, so wenig Flächen wie möglich zu versiegeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Leutwein hat viele Hereros töten lassen.&amp;quot; Daniel Schnier vom AAA&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sechs Geschosse nebst Erdgeschoss wird das neue Gebäude an der Karl-Peters-Straße zieren, genau dort, wo damals mit 61 Metern Höhe Europas höchstes Wasserturmgebäude stand. Auf seinem bis heute erhaltenen Sockel wird die Bremer Heimstiftung ein Haus bauen und dann „Wohnen mit Service“ anbieten. Der Krieg hat dem 1905 gebauten Wasserturm übrigens den Garaus, jedoch unfreiwillig durch die umfassende Zerstörung den heutigen Waller Grünzug erst möglich gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Vegesacker Straße, 2002 zum Sanierungsgebiet erklärt, ist ein weiterer Stopp des Stadtteilspaziergangs. „Diese Straße ist das Einkaufsherz Walles, außerdem hat sich das Kneipenangebot hier stark entwickelt“, erzählt Daniel Schnier. Viel mehr Kneipen als heute gab es hingegen im sogenannten „Generalsviertel“. Hier prägen klassische Bremer Häuser das Bild, die über die Jahre verändert und zum Teil auch aufgestockt wurden. „Die Bebauung Walles vollzog sich parallel zum Wachstum der Häfen. Damals, im Zeichen nationalen Überschwangs, wurden die Straßen entsprechend nach Generälen aus dem preußischen Heer benannt“, berichtet Oliver Hasemann vom AAA. In der nach dem General Hans Joachim von Zieten benannten Zietenstraße machen die Spaziergänger einen weiteren Halt, bevor sie zur Elisabethstraße weiterziehen und mit dem dortigen Schulgebäude ein Beispiel der Unvorhersehbarkeit der Bevölkerungsentwicklung zu sehen bekommen. Damals, Ende der Achtzigerjahre, richtete sich Bremen darauf ein, weniger Einwohner zu haben, Schulen wurden geschlossen. Die Schule an der Elisabethstraße bot vorübergehend dem Ortsamt Platz, bevor es ins Walle-Center zog, heute beherbergt die alte Schule Wohnungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An der Gustavstraße haben sich ebenfalls Veränderungen vollzogen, durch städtebauliche Maßnahmen sind dort die Straßenzüge neugestaltet worden. Ein kurioses Detail kann Oliver Hasemann berichten: „Hier an dieser Stelle ist mal eine Dampflok entgleist und den Damm runtergerutscht.“ Der Bahndamm, der 1904 aufgestockt wurde und seitdem Walle zerschneidet, ist bis heute präsent im Stadtteil. Doch wer meint, dass die Orte jenseits des Damms nun benachteiligt seien, irrt: Viel passiert auch dort, es gibt den seit Anfang der Achtzigerjahre bestehenden Brodelpott und auch die Union-Brauerei bietet neben gleich vier Theatern auch einem Braubetrieb wieder eine Heimat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der nächste „Urbane Spaziergang“ findet am &lt;strong&gt;Sonntag, 19. März 2017, um 14 Uhr statt.&lt;/strong&gt; Unter dem Motto „AAA trifft Alvar Aalto“ ist der Treffpunkt am Haupteingang des Aalto-Hochhauses in der Neuen Vahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(c) 2017, Text: Matthias Holzhaus, Foto: Roland Scheitz, WESER-KURIER Mediengruppe, Bremer Tageszeitungen AG, Martinistraße 43, 28195 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "In Walle komm se alle" am 19.02.2017 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/in-walle-komm-se-alle/</link><pubDate>Mon, 13 Feb 2017 10:31:29 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/in-walle-komm-se-alle/</guid><description>&lt;p&gt;Die Waller Heerstraße ist als Sanierungsgebiet festgesetzt worden und die Vegesacker Straße wird zum quirligen Stadtteilzentrum mit Kneipen und Restaurants gestaltet und möbliert. Trotzdem ist der Geist aus der Hochzeit des Hafens an vielen Stellen erhalten geblieben. Neben den verschiedenen Reminiszenzen an die Seefahrt und Hafenwirtschaft, die an Wänden und in Vorgärten immer noch allgegenwärtig sind, ist es auch das Image Walles als verruchtes Hafenviertel, dass sich im restlichen Bremen beharrlich hält. Der Urbane Spaziergang lädt dazu ein, den sich wandelnden Stadtteil Walle zu erkunden und bietet Raum für die Geschichten am Wegesrand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil. Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind. Begleitet werden die Urbanen Spaziergänge in dieser Reihe jeweils von einem Experten*in / Freund*in des AAA, welche die Arbeit der AAA in den vergangenen Jahren begleitet haben. Diese werden sich an der Umsetzung des Spaziergangs beteiligen und/oder in einer anschließenden Diskussion an einem festen Ort ihre Eindrücke und Expertise zu dem Spaziergang und dem besuchten Ort geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Sonntag, den 19.02.2017&lt;br&gt;
Uhrzeit: 14:00 Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: Feuerwache, Waller Stieg 5, 28217 Bremen&lt;br&gt;
Experte: Herr Peter Brodersen (&lt;a href="http://www.oekostadt-bremen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;ÖkoStadt Bremen e.V.&lt;/a&gt;)&lt;br&gt;
Unterstützt von der &lt;a href="http://www.akhb.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Architektenkammer Bremen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Montag Stiftung Urbane Räume</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/montag-stiftung-urbane-raeume/</link><pubDate>Wed, 01 Feb 2017 12:34:10 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/montag-stiftung-urbane-raeume/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Interesse?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Dann beantwortet uns bitte kurz &lt;a class="download" href="http://www.neue-nachbarschaft.de/wp-content/uploads/2016/12/8-Fragen.docx" target="_blank" rel="noopener"&gt;8 Fragen&lt;/a&gt; (Word Download) zu Eurer Initiative. Bitte schickt die Antworten bis zum 26. April 2017 an werkstatt@neue-nachbarschaft.de, damit wir Euch für die Auswahl der 16 Teilnehmerinitiativen berücksichtigen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Worum geht es?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Die Werkstatt bietet Raum und Zeit, konkrete Projekte mit ihren aktuellen Herausforderungen vorzustellen. Zuhörer sind die Vertreter anderer Initiativen und ausgesuchte Fachleute. Sie stehen als Ratgeber mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zur Verfügung.&lt;br&gt;
Gleichzeitig sind die teilnehmenden Initiativen aufgefordert, ihr Wissen auch an die anderen Projekte weiter zu geben. Am Ende der zwei Tage sind die nächsten Schritte definiert und Lösungsansätze entwickelt. Die Teilnehmenden kommen auf diese Weise ihrer Vision ein Stück näher – und fahren mit vielen Inspirationen nach Hause.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Ablauf:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Freitag: Ihr lernt die anderen Initiativen kennen, könnt aus deren Erfahrungen lernen, deckt blinde Flecken auf, sortiert Eure Schritte, diskutiert Eure Fragen und schärft sie. Bei einem anschließenden gemeinsamen Abendessen ist weiterhin Zeit für Gespräche, Kennenlernen und Ideenaustausch.&lt;br&gt;
Samstag: Jeder Initiative wird Zeit und Raum gegeben, mit Hilfe des Wunschratgebers die eigenen Fragen konkret zu beraten.&lt;br&gt;
Die Beratung erfolgt durch Experten zu den Themen Rechtsformen, Kommunikation, Organisationsentwicklung, Finanzierung, Immobilien- und Teamentwicklung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Was habe ich von der Werkstatt?&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
Wenn Ihr wissen wollt, was so eine Werkstatt für Eure Initiative bringt, klickt doch einfach die &lt;a href="http://www.neue-nachbarschaft.de/2015/12/10/projekte-stellen-sich-vor/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Filme&lt;/a&gt; an. Hier sprechen ehemalige Teilnehmer über ihre Erfahrungen.&lt;br&gt;
Berichte und Hintergründe zu allen bisherigen Werkstätten könnt ihr &lt;a href="http://www.neue-nachbarschaft.de/category/werkstaetten/" target="_blank" rel="noopener"&gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wer kann teilnehmen?&lt;/em&gt;&lt;br&gt;
Jeder, der sich gemeinsam mit anderen für eine Immobilie einsetzt, die er der Gemeinschaft zur Verfügung stellen will, ist willkommen. Egal ob Nachbarschaftsladen, ein Stadtteilwohnzimmer, Bürgerbad oder eine Immobilie für viele. Hauptsache Ihr macht Euch stark für eine Immovielie in Eurem Stadtteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fakten in der Übersicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veranstaltungsort: Bremen, genauer Ort wird noch bekannt gegeben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Termin: Freitag, den 9. und Samstag, den 10. Juni 2017&lt;br&gt;
Beginn: etwa 11 Uhr am 9. Juni Ende: etwa 16 Uhr am 10. Juni (das genaue Programm erhalten die Teilnehmer per E-Mail)&lt;br&gt;
Bewerbungsschluss ist der 26. April 2017&lt;br&gt;
Teilnehmen können 16 Initiativen mit jeweils maximal zwei Personen&lt;br&gt;
Kosten: Die zwei Tage mit Beratung, Übernachtung und Verpflegung sind für die Teilnehmer kostenfrei. Für euch entstehen nur die Reisekosten&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/"&gt;AAA&lt;/a&gt; unterstützt uns bei Organisation und Durchführung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fragen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich beantworte sie Euch gerne!&lt;br&gt;
Kristin Gehm &lt;a href="mailto:werkstatt@montag-stiftungen.de"&gt;werkstatt@neue-nachbarschaft.de&lt;/a&gt; 0228-26716-460&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Volle Becken - leere Speicher" 22.01.2017</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/vollebecken2017/</link><pubDate>Wed, 18 Jan 2017 09:08:49 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/vollebecken2017/</guid><description>&lt;p&gt;Mit der Öffnung der Verkehrsanbindung für die Überseestadt wendet sich Bremen einem Gebiet zu, das bis vor wenigen Jahren mit Zäunen und Schranken von der Stadt abgeriegelt wurde. Die Grundlage für die Restrukturierung bildet der „Masterplan Überseestadt“. Mit diesem überdimensionalen Baukasten für Projektentwickler wurde die gesamte Fläche der alten Hafenreviere aufgeteilt. Sie reichen vom Kaffeequartier über das Überseetor bis hin zum „Sahnestück“ Weserkante. Mit dem ursprünglichen Hafencharakter haben die künftigen gläsernen Leuchtturme jedoch nur wenig gemein und noch weniger im Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen. Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begleitet werden die Urbanen Spaziergänge in dieser Reihe jeweils von einem Experten*in / Freund*in des AAA, welche die Arbeit der AAA in den vergangenen Jahren begleitet haben. Diese werden sich an der Umsetzung des Spaziergangs beteiligen und/oder in einer anschließenden Diskussion an einem festen Ort ihre Eindrücke und Expertise zu dem Spaziergang und dem besuchten Ort geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Sonntag, den 22. Januar 2017&lt;br&gt;
Uhrzeit: 14:00 Uhr&lt;br&gt;
Adresse: BSAG-Haltestelle „Eduard-Schopf-Allee“&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Ohne Anmeldung und kostenfrei!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ein Stadtteil in Bewegung</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/groepelingenstadtteilinbewegung/</link><pubDate>Thu, 15 Dec 2016 10:02:47 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/groepelingenstadtteilinbewegung/</guid><description>&lt;p&gt;Gröpelingen. Gröpelingen, ein sich wandelnder Ort: Waren vor wenigen Jahrzehnten noch Schiffbau und Hafenbetrieb für den Herzschlag des Stadtteils verantwortlich, prägten anschließend Niedergang und überwiegend vergebliche Versuche, das Herz wieder zum Schlagen zu bringen, das Quartier. Mit einem „Urbanen Spaziergang“ hat sich das „Autonome Architektur Atelier“ (AAA) auf den Weg gemacht, um zusammen mit weiteren nahezu 40 Interessierten auf die Suche nach Vergangenheit und Zukunft an geschichtsträchtigen Orten Gröpelingens zu gehen.&lt;br&gt;
Bereits vor zehn Jahren hat das AAA den Spaziergang mit dem Namen „Beam me up to Anatolia“ durchgeführt. Im Jahre 2006 stand der zwei Jahre zuvor geschlossene „Space-Park“ leer, das riesige Areal wartete auf eine weitere Nutzung. Heute ist der ehemalige Freizeitpark ein erfolgreiches Einkaufszentrum, im benachbarten „Pier 2“ finden bereits seit 1996 Veranstaltungen aller Art statt.&lt;br&gt;
„Wir befinden uns auf historischem Gelände“, verkündet denn auch Oliver Hasemann vom AAA, „es hat für Gröpelingen und auch für Bremen eine große Bedeutung“. Die AG Weser, 1983 geschlossen, hat dort mehr als hundert Jahre das Leben der Menschen nicht nur in Gröpelingen bestimmt. Das Pier 2 ist eines der wenigen Überbleibsel dieser Zeit und diente damals als Lagerhalle der Werft. Und gegenüber gleich das nächste Relikt – die Getreideverkehrsanlage mit ihren gigantischen Ausmaßen. „Es gab tatsächlich Pläne, daraus ein Hotel zu machen, und auch die Waterfront zeigte Interesse an der Nutzung des Gebäudes“, so Hasemann. Nach dem in diesem Jahr erfolgten Verkauf der Anlage ist jedoch weiterhin geplant, dort Getreide zu lagern und zu verteilen.&lt;br&gt;
Mit dem ehemaligen Hafenbecken, gleich am Einkaufszentrum gelegen, konnte das Theater Bremen eine Zeit lang eine weitere Bühne präsentieren: Es gab den „Fliegenden Holländer“ auf einer Seebühne, das Jahr darauf „Aida“, dann war wieder Schluss. Dennoch ist für Christina Vogelsang, freie Kuratorin und in Gröpelingen aufgewachsen, längst nicht alles schlecht gelaufen: „Der Space-Park wird als Scheiterprojekt gesehen, das ist aber gar nicht mehr so“, findet sie, „ich kann das nur positiv sehen, zwar kann man das Shoppingcenter so und so sehen, aber insgesamt ist es trotzdem ein Glücksfall“. Vor allem auch, weil es durch die Neugestaltung des ehemaligen Werft-Areals nun möglich sei, die Weser zu erreichen, fügt sie hinzu.&lt;br&gt;
Die Neu- und Umgestaltung des Space-Parks zum Einkaufszentrum kann jedoch nicht kaschieren, dass das Gebäude einst aus einem anderen Beweggrund heraus errichtet wurde: „Durch die ursprüngliche Nutzungsabsicht ist alles sehr groß geraten, und für andere Konzepte wirkt es dadurch spacig und auch etwas zynisch“, sagt Oliver Hasemann.&lt;br&gt;
Spacig wirkt das etwas abseits stehende „Lichthaus“ zwar nicht, dafür suchte es lange nach einer neuen Bestimmung. Zu Zeiten der AG Weser diente es als „Arbeiteramt“, dort saß die Verwaltung, der Betriebsrat, aber auch das Lohnbüro: „Da standen die Frauen dann an den Ausgängen, damit die Männer mit der Lohntüte nicht in die umliegenden Kneipen verschwinden konnten“, erzählt Daniel Schnier vom AAA. Anfang der neunziger Jahre entdeckten dann Künstler das Gebäude, und es diente als Veranstaltungsort für Partys, heute befinden sich beispielsweise Grafikbüros darin, Musikproduzenten sind dort tätig und sogar eine Ballettschule gibt es.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer vom Lichthaus in den Stadtteil möchte, muss die Stapelfeldtstraße überqueren. Wo heute das Torhaus Nord steht, war damals der Mittelpunkt des damaligen Dorfes Gröpelingen. Eine Kirche stand dort und später auch eine Schule, der Ort selbst war aufgrund seiner idyllischen Lage als Sommerresidenz bei den wohlhabenden Bremer Kaufleuten beliebt, bis nach Oslebshausen zogen sich die herrschaftlichen Häuser hin und teilweise sind sie heute noch zu bewundern.&lt;br&gt;
Nicht mehr zu bewundern ist hingegen der Bauernhof „Mattfeld“, der Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde und 1995 vollständig abbrannte. An dessen Stelle entstanden nicht nur Wohnhäuser, sondern auch die Stadtbibliothek West, die den Stadtteil seitdem enorm aufwertet. Von dieser Aufwertung profitieren auch die Einzelhändler: „Es gibt kaum Leerstand – Läden, die bezahlbare Mieten haben, sind sofort weg“, weiß Christina Vogelsang zu berichten, „es ist also immer Bewegung drin“. Das sei natürlich auch eine Herausforderung für den Stadtteil, erzählt Vogelsang weiter, da viele Menschen auch deshalb herkämen, weil sie an Sprache und Kultur der bereits vorhandenen Bevölkerung andocken könnten. Tatsächlich gibt es aber einen Bauernhof in Gröpelingen, der noch bewirtschaftet wird – gleich gegenüber vom „Lindenhof-Center“ liegt er und hat sogar noch um die 15 Milchkühe.&lt;br&gt;
Und gleich neben diesem Bauernhof steht die Skulptur „Zur Schicht“: Wieder so ein Ort mit Geschichte, trafen sich doch dort stets die Arbeiter, um dann gegen die Schließung der AG Weser zu protestieren. Auf dem Platz vor dem alten, verfallenden Einkaufszentrum endet der „Urbane Spaziergang“.&lt;br&gt;
Bald wird dort das „Ohlenhof-Carrée“ stehen, gleich neben dem Platz, der vielleicht mal „Hans-Koschnick-Platz“ heißen soll. Oliver Hasemann fasst es zusammen: „Es geht aufwärts mit Gröpelingen!“&lt;br&gt;
(c) Weser Kurier, Stadtteilkurier, Autor: Matthias Holthaus, Bremer Tageszeitungen AG&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Beam me up to Anatolia" 11.12.2016 / 14:00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/anatolia/</link><pubDate>Fri, 09 Dec 2016 14:05:43 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/anatolia/</guid><description>&lt;p&gt;Das gestrandete Ufo SpacePark liegt wie ein angeschwemmter Walkadaver am Gröpelinger Weserufer. Der Versuch mit hunderten Euromillionen die sozialen Probleme in Gröpelingen mit einem Schlag zu lösen und eine Jobmaschine auf dem Gelände der alten AG Weser zu errichten ist grandios gescheitert. Um die sozialräumlichen Probleme des Stadtteils kümmern sich stattdessen wieder die üblichen Verdächtigen mit geringen Mitteln und mäßigem Erfolg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von der Schimäre des SpaceParks führt dieser Stadtspaziergang durch das lebendige Lindenhofquartier und zeigt die real existierende Parallelgesellschaft in ihrer gesamten bunten Fülle auf. Das türkische Oberzentrum Gröpelingen präsentiert sich auf dieser Route ebenso deutlich, wie der soziale und städtebauliche Brennpunkt. Beispiele für einen gelungenen Umbau des Stadtteils werden im Rahmen des Spaziergangs ebenso diskutiert, wie auch die misslungenen Beispiele.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Datum: Sonntag, 11. Dezember 2016&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Startort: am PIER2, Gröpelinger Fährweg, Straßenbahnlinie 3 “Use Akschen”&lt;br&gt;
Zeit: um 14.00Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Special Guest: Frau Christina Vogelsang (freie Kuratorin)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AAA Bremen&lt;br&gt;
Oliver Hasemann, Dipl.-Ing. und Daniel Schnier, Dipl.-Ing.&lt;br&gt;
mit freundlicher Unterstützung der &lt;a href="http://www.akhb.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Architektenkammer Bremen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;10 Jahre Urbane Spaziergänge mit dem AAA&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen. Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind.&lt;br&gt;
Begleitet werden die Urbanen Spaziergänge in dieser Reihe jeweils von einem Experten*in / Freund*in des AAA, welche die Arbeit der AAA in den vergangenen Jahren begleitet haben. Diese werden sich an der Umsetzung des Spaziergangs beteiligen und/oder in einer anschließenden Diskussion an einem festen Ort ihre Eindrücke und Expertise zu dem Spaziergang und dem besuchten Ort geben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ein Schritt zur Seite - Pfade zu den B-Seiten der Stadt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ein-schritt-zur-seite-pfade-zu-den-b-seiten-der-stadt-neustadt/</link><pubDate>Wed, 30 Nov 2016 11:02:21 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ein-schritt-zur-seite-pfade-zu-den-b-seiten-der-stadt-neustadt/</guid><description>&lt;p&gt;Im Rahmen der Ausstellung Briesener Zootzen von Till Krause in der GAK lädt das Autonome Architektur Atelier zu einem Urbanen Spaziergang durch die Bremer Neustadt ein. Ausgehend von der GAK führt der Weg vom Teerhof durch Straßenzüge, die vielen BremerInnen bekannt sind, die aber auf dem zweiten Blick viele Überraschungen bereit halten. Die TeilnehmerInnen werden dazu aufgefordert, den Stadtraum aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und die Blicke auf Raumelemente schweifen zu lassen, die sich außerhalb des alltäglichen Erfahrungsraums befinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angelehnt an die Arbeiten von Till Krause wird der Spaziergang erkunden, welche Reglementierungen der städtische Raum bereithält und welche Reglementierungen sich die NutzerInnen selbst auferlegen. Direkte Wegebeziehungen werden soweit möglich genutzt und das Verhältnis von öffentlichem und privaten Raum sowie das Dazwischen erforscht. Das AAA wird dabei aus seinem Wissen über Stadtentwicklung, Architektur und Stadtgeschichte aus 10 Jahren Urbanen Spaziergängen schöpfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Urbaner Spaziergang mit dem AAA AutonomenArchitekturAtelier Bremen in Kooperation mit der GAK.&lt;br&gt;
Begleitend zur Ausstellung von Till Krause.&lt;br&gt;
Treffpunkt: GAK&lt;br&gt;
Sonntag, 04. Dezember 2016, 14:00 Uhr&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.gak-bremen.de/de/ausstellungen/" target="_blank" rel="noopener"&gt;http://www.gak-bremen.de/de/ausstellungen/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Ein Schritt zur Seite - Pfade zu den B-Seiten der Stadt&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang am Samstag, den 12.11.2016 um 18Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbanerspaziergang10jahre-stelzenwald/</link><pubDate>Tue, 08 Nov 2016 11:26:04 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbanerspaziergang10jahre-stelzenwald/</guid><description>&lt;p&gt;Das historische Ensemble der Bremer Innenstadt und die spektakulär inszenierten Neubauten an der Peripherie bilden die Motive auf den Ansichtskarten von Bremen. Unsere StadtplanerInnen und PolitikerInnen sprechen gerne von ihnen als Leuchttürme die sich aus der Stadt erheben, die Fortschritt und Tatkraft symbolisieren und die positiv auf ihre Umgebung und die BürgerInnen Bremens ausstrahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Stadtspaziergang lädt dazu ein, einen Blick in die dunklen Ecken Bremens zu werfen und sich in die Schatten der Stadt zu begeben. Abseits der Lichter und insbesondere abseits der Wahrnehmung führt er uns hinter die leuchtenden Fassaden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Special Guest: Alexander Kutsch (Stadtbüro Dortmund)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Datum: Samstag, den 12.11.2016&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Uhrzeit: 18:00 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Treffpunkt: Findorfftunnel / Ecke Friedrich-Rauers-Str.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil.&lt;br&gt;
Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen. Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind.&lt;br&gt;
Begleitet werden die Urbanen Spaziergänge in dieser Reihe jeweils von einem Experten*in / Freund*in des AAA, welche die Arbeit der AAA in den vergangenen Jahren begleitet haben. Diese werden sich an der Umsetzung des Spaziergangs beteiligen und/oder in einer anschließenden Diskussion an einem festen Ort ihre Eindrücke und Expertise zu dem Spaziergang und dem besuchten Ort geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AAA&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Entdeckungstour am Weserufer</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/entdeckungstour-am-weserufer/</link><pubDate>Thu, 20 Oct 2016 11:58:42 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/entdeckungstour-am-weserufer/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neustadt.&lt;/strong&gt; Ein Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein und herbstlichen Temperaturen ist doch was Feines. Noch dazu, wenn der Fokus dabei auf die Bremer Architektur und unbekanntere Orte gelenkt wird. Dazu animierten Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom Autonomen Architektur Atelier (AAA). Unter dem Motto „Stromaufwärts – Spaziergang mit einer Hand im Wasser“ waren fast 100 Bremerinnen und Bremer ihrer Einladung zum 10. Urbanen Spaziergang durch die Neustadt gefolgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der linken Weserseite der Stephanibrücke bildete sich die große Traube von Menschen, die  alle diesen Exkurs in einen Teil Bremer Geschichte unternehmen wollten, zusammen mit Freunden, Fremden und Nachbarn. Ein gemischtes Publikum von älteren Herrschaften und Zeitzeugen über junge Menschen bis hin zu Familien mit Kindern. „Wir haben von drei bis 103 Jahren alles dabei“, stellte Daniel Schnier fest, Initiator von AAA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einer kurzen Einführung von Oliver Hasemann, ebenfalls Mitgründer der Initiative, ging der Marsch los. Erster Stopp war das Weserufer, wo erste Fakten, insbesondere die wirtschaftliche Fluktuation der letzten Jahrzehnte angesprochen wurden. Konkret der Bereich Großkonzerne und Industrieansiedelung, zum Beispiel die Beck's-Brauerei oder der Unterschied zwischen der Braut- und Bräutigambrücke sowie die Immobiliennutzung oder auch Nichtnutzung der umstehenden Gebäude am Fluss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Neustädter Weserufer ist laut Tourenleiter erst im Zuge der Festungserweiterung im 17. Jahrhundert tatsächlich ein Bestandteil der Stadt Bremen geworden, wenn auch kein sehr angesehener. Nur durch Steuernachlässe konnten Bewohner vorerst auf die linke Weserseite gelockt werden. Dies änderte sich mit der Freigabe der Zunftordnung, als viele Handwerker und erste Industriebetriebe in die Neustadt zogen. Generell blieb das Quartier allerdings eher eine Arbeiterwohngegend. Dies zeigt sich unter anderem auch durch den Abbruch der Wehranlagen, die Bauland und im Gegensatz zur Altstadt nicht in eine Parkanlage umgestaltet wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch einige Teilnehmer meldeten sich zwischendurch mit Ergänzungen zu Wort. So hielt Dieter König spontan einen Vortrag über die alten Stadtmauern auf der linken Weserseite und alte, nicht umgesetzte Kanalbau-Pläne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Interesse und vor allem das Hintergrundwissen vieler Teilnehmer war bemerkenswert. „Eines unserer Hauptziele dieser Spaziergänge ist vor allem auch der Demokratieprozess: Jung und Alt tauschen sich aus und Nachbarn lernen sich kennen“, sagte Daniel Schnier, ehe sich der Tross weiter in Richtung Teerhof bewegte und an der Weserburg Halt machte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dort wurde die Gruppe mit der Geschichte der deutschen Projekt- und Schwergut-Reederei Beluga Shipping konfrontiert, deren imposanter ehemaliger Firmensitz dort liegt und die im März 2011 in die Insolvenz gegangen ist. Auch die Entstehung des Cafés Karton in der alten Schnapsfabrik am Deich war ein Thema beim zehnten urbanen Stadtspazierung von AAA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spannender Wandel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerda Gonsior, ehemalige Vorsitzende des Literaturkontors, ist zum ersten Mal mitgegangen. „Ich kenne die Neustadt ganz gut und finde es wichtig, auch einen kulturellen Aspekt mit reinzubringen“, sagte Gonsior. Sie lebte von 1956 bis 1966 in der Neustadt und erlebte folglich den Wandel des Quartiers mit. „Damals war hier alles leer, an der Schlachte war nur Ödland – bis auf Brombeeren gab es dort nichts. Heute blüht die Neustadt regelrecht auf und erlebt einen rasanten Zuwachs.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zu einem Urbanen Spaziergang durch Oslebshausen lädt das Autonome Architektur Atelier in Kooperation mit dem Bremer Energie-Konsens für Sonntag, 23. Oktober 2016, ein. Los geht die Tour „Westwärts – Abendrot mit Hochofenblick“ um 14 Uhr am Bahnhof Oslebshausen. Die Teilnahme ist kostenfrei.&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;(c)2016, WESER-KURIER Mediengruppe, Bremer Tageszeitungen AG, Martinistraße 43, D-28195 Bremen, Ein Bericht von Nadine Grohe.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang Westwärts – Abendrot mit Hochofenblick</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/westwaerts-mit-hochofenblick/</link><pubDate>Wed, 19 Oct 2016 07:56:34 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/westwaerts-mit-hochofenblick/</guid><description>&lt;p&gt;Zu einem Urbanen Spaziergang durch Oslebshausen lädt das AAA - Autonome Architektur Atelier mit dem Bremer Energie-Konsens ein. Auf dem Weg durch Oslebshausen steht das Wachstum des Stadtteils zwischen Hafen und Eisenbahn im Fokus der Wahrnehmung. Entlang der historischen Wegeverbindung zwischen dem Bremer Zentrum und dem Bremer Norden, bzw. der Fernstraße in Richtung Bremervörde und Stade, auf den Ausläufern der Weserdünen gelegen, wuchs Oslebshausen in der Industrialisierung von einer ländlichen Siedlungen zu einer städtischen Nachbarschaft heran. Das vormals ländliche und vorstädtische bleibt Oslebshausen dabei immer ablesbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Räumlich bewegt sich der Spaziergang zwischen dem Bahnhof als Ankunftspunkt an der Peripherie des Stadtteils in Richtung der Weser. Er bewegt sich abseits der Heerstraße durch die dichte Bebauung der westlichen Vorstädte, die hier in träge verteilte Ein- und Zweifamilienhäuser übergeht. In zweiter und dritter Reihe lassen sich hier Kleinode entdecken und die bewegte Topographie des Stadtteils führt uns in einer Berg- und Talfahrt hinter die verschlafene Kulisse der Vorstadt. Ansätze des Großstädtischen lösen sich mit historische Idylle ab. Der Weg führt dabei immer weiter in Richtung der Häfen und der Industrie, die den Stadtteil von der Weser abschließen. Über schlafende Gewerbeflächen ziehen sich hier gute kenntliche Trampelpfade zu den lohnenswerten Zielen hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inhaltlich stellt der Spaziergang die Frage nach dem wohin. Wie lässt sich die vorstädtische Lage des Stadtteils als Potenzial verstehen, wie kommen hier die verschiedenen Wohnformen zusammen. In fachkundiger Begleitung wird es verstärkt darum gehen, wie sich die vorhandenen Räume und Angebote nutzen lassen und wie an anderer Stelle neues enstehen kann. Der Spaziergang endet schließlich mit Blick auf die Stahlwerke und die hinter ihnen im Werderland versinkende Sonne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, den 23.Oktober 2016 um 14:00 Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: Bahnhof Oslebshausen&lt;br&gt;
Kostenfrei und ohne Anmeldung!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Stromaufwärts - Spaziergang mit einer Hand im Wasser</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stromaufwaerts-neustadt/</link><pubDate>Thu, 06 Oct 2016 12:26:15 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stromaufwaerts-neustadt/</guid><description>&lt;p&gt;Das Neustädter Weserufer ist erst im Zuge der Festungserweiterung im 17. Jahrhundert tatsächlich ein Bestandteil der Stadt Bremen geworden, wenn auch kein sehr angesehener. Nur durch Steuernachlässe konnten Bewohner vorerst auf diese Weserseite gelockt werden. Dies änderte sich mit der Freigabe der Zunftordnung als viele Handwerker und erste Industriebetriebe in die Neustadt zogen, generell blieb sie allerdings schlecht angesehen und eher eine Arbeiterwohngegend. Dies zeigt sich auch am Abbruch der Wehranlagen, die schlicht verfüllt und als Bauland dienten und im Gegensatz zur Altstadt nicht in eine Parkanlage umgestaltet wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt: Unter der Stephani-Brücke auf der Neustadtsseite&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, den 16.10.2016&lt;br&gt;
Uhrzeit: 14:00Uhr&lt;br&gt;
Ohne Anmeldung und kostenfrei! 10 Jahre AAA.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>10 Jahre AAA (2006-2016)</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-jubilaeum-2006-2016/</link><pubDate>Tue, 20 Sep 2016 21:46:52 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-jubilaeum-2006-2016/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Urbane Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen. Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begleitet werden die Urbanen Spaziergänge in dieser Reihe jeweils von einem Experten*in / Freund*in des AAA, welche die Arbeit der AAA in den vergagenen Jahren begleitet haben . Diese werden sich an der Umsetzung des Spaziergangs beteiligen und/oder in einer anschließenden Diskussion an einem festen Ort ihre Eindrücke und Expertise zu dem Spaziergang und dem besuchten Ort geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Termine&lt;br&gt;
Ab September 2016, 12 Termine bis August 2017, Sonntags um 14Uhr oder Samstags um 18Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Treffpunkt in Findorff ist &amp;quot;Am Torfkanal&amp;quot; am Sonntag, den 25.09.2016 um 14Uhr.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
	&lt;thead&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;th&gt;Ort&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Thema&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Termine&lt;/th&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tbody&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Findorff&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Wohnungsbau // Individuelle Gestaltung des Eigenheims&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;25.09.16&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Neustadt&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Entwicklung subkultureller Kulturorte vs. Gentrifizierung&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;16.10.16&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Hochstraße am Breitenweg&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Verkehrsentwicklung / Tag- Nachtorte&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;12.11.16&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Gröpelingen&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Ankommensorte&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;11.12.16&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Überseestadt&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Stadtvisionen&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;22.01.17&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Walle&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;In Walle kommse alle!&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;19.02.17&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Vahr&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Moderner Städtebau&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;19.03.17&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Bahnhofsvorstadt&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Zwischenorte&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;23.04.17&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Hemelingen&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Vorstädte&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;21.05.17&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;A281 Airport Stadt&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Schönheit von Autobahnen?&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;18.06.17&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Woltmershausen&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Grenzgängig nah&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;16.07.17&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Blumenthal&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Wandel der Arbeit&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;13.08.17&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;</description></item><item><title>Deutscher Städtbaupreis 2016 mit WURST CASE</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/staedtebaupreis-2016-wurst-case/</link><pubDate>Mon, 19 Sep 2016 13:12:36 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/staedtebaupreis-2016-wurst-case/</guid><description>&lt;p&gt;WURST CASE ist eine Zwischennutzung in einer aufgegebenen Wurstfabrik der Firma Könecke im industriell und gewerblich geprägten Bremer Stadtteil Hemelingen mit rund 40.000 Einwohnern. Die Umgebung ist heterogen, eine Bahnstrecke mit einem hohen Anteil von Güterverkehr bringt eine hohe Lärmbelastung mit sich. Hemelingen zählt zu den benachteiligten Stadtteilen, das Image ist schlecht, dreiviertel der Kinder beziehen Transferleistungen.&lt;br&gt;
WURST CASE ist ein Projekt der ZwischenZeitZentraleBremen (ZZZ), die 2009 als Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik startete und inzwischen als Stadtentwicklungstool bundesweit Schule machte. Die Besetzung der ZZZ wird von der Stadt ausgeschrieben. Die Betreiber sind junge Planer, Inhaber des Büros AAA: eloquente Kreative, die sich der angewandten Stadtforschung widmen und Initialprojekte im Stadtteil umsetzen. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit dem Raum, dem Ort und seiner Eigenlogik, mit der Umgebung und den Menschen. Es geht um Recycling von Räumen und deren Neu-Codierung: „Second Hand Spaces“ ist das Motto. Es geht nicht um Lückenbüßer, die Orte „branden“, sondern um Pioniernutzungen, die Neues entfalten und sich am Ort verstetigen können. Erprobt werden alternative Formen der städtischen Ökonomie; kreative Nutzungen werden implementiert, Netzwerke geknüpft und neue Formen des Arbeitens zu Grunde gelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Areal, das aus mehreren Gebäudekomplexen besteht, liegt in einem Gebiet der Sozialen Stadt und steht zum großen Teil leer. 1.200 qm von insgesamt 49.000 qm werden von Kreativen genutzt. AAA ist Hauptmieter, die weiteren Mieter in einem breiten Altersspektrum sind u.a. Studenten, Informatiker, Fotografen, Produktentwickler, Schneider, bildende Künstler. Im Erdgeschoss des ehemaligen Verwaltungsgebäudes gibt es eine Fahrradwerkstatt, in der auch geflüchtete junge Menschen arbeiten. Verschiedene Ideen sind in Planung. Sie reichen von der Einrichtung einer Tafel mit 6.000 Besuchern bis zur Unterbringung eines „Sozialkaufhaus“ auf dem Gelände. WURST CASE ist offen für viele Initiativen, so trifft sich die Bremer „Willkommenskultur“ monatlich hier. Das Projekt bindet sich in die Gewerbeschau im Stadtteil ein; es gibt eine Kooperation mit den Schulen und in regelmäßigem Turnus einen Tag der offenen Tür. Ein engagierter Ortsbürgermeister unterstützt die Anliegen und Ziele der Initiatoren mit großem Engagement. Junge Kreative widmen sich den Phänomenen der Stadt: Sie analysieren, erforschen, erproben. Sie recyceln Orte, definieren sie neu, schaffen Bewusstsein für blinde Fleckenauf dem Stadtplan, die sich außerhalb des städtischen Bewusstseins befinden. Orte der Produktion werden zu Orten städtischer Interaktion. Die gesellschaftliche und politische Verantwortung wird zum Leitmotiv des Handelns. Ohne Initiativen wie AAA und ZZZ wären unsere Städte weniger kreativ und innovativ, von A bis Z.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Planer/in AAA GmbH im Projekt WURST CASE c/o ZZZ – ZwischenZeitZentrale Bremen, Dipl.-Ing. Daniel Schnier und Dipl.-Ing. Oliver Hasemann. In Zusammenarbeit mit Carolin Seiberlich, B.Sc. und Anne Angenendt, M.A. Bauherr/in Könecke Wurstfabrikation GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WURSTSAFARI</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/wurstsafari/</link><pubDate>Wed, 24 Aug 2016 14:53:37 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/wurstsafari/</guid><description>&lt;p&gt;Seit dem 1. April 2015 brennen wieder die Lichter im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Könecke Wurstwarenfabrikation GmbH.&lt;br&gt;
Über 50 GestalterInnen, KünstlerInnen, MusikerInnen,&lt;br&gt;
FilmemacherInnen und andere Freischaffende bilden die kreative Nutzungsgemeinschaft im WURST CASE.&lt;br&gt;
Wir laden Euch zum Stöbern, Mitmachen und Kennenlernen zu uns ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Samstag, den 27.08.2016 von 13 bis 20 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Flohmarkt (Mitmachen ohne Anmeldung)&lt;br&gt;
- Workshops für Kinder &amp;amp; Erwachsene&lt;br&gt;
- Offene Fahrradwerkstatt&lt;br&gt;
- Kuchen, Kaffee, kalte Getränke&lt;br&gt;
- Grillwürstchen (bio/veg)&lt;br&gt;
ab 16 Uhr Live Musik von Jazz bis Rap&lt;br&gt;
ab 17 Uhr Tag der offenen Tür&lt;br&gt;
und vieles mehr!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei schlechtem Wetter findet das Sommerfest im Gebäude statt.&lt;br&gt;
AAA GmbH c/o WURST CASE, Zum Sebaldsbrücker Bahnhof 1&lt;br&gt;
28309 Bremen-Hemelingen&lt;br&gt;
Tel: 0421 / 69 58 126&lt;br&gt;
Mail: kontakt@aaa-bremen.de&lt;/p&gt;</description></item><item><title>IBA Thüringen – Internationale Konferenz LeerGut</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/iba-thueringen-uuu/</link><pubDate>Mon, 04 Jul 2016 15:39:20 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/iba-thueringen-uuu/</guid><description>&lt;p&gt;Die internationale Konferenz ist einem der fünf Arbeitsschwerpunkte der &lt;a href="https://www.iba-thueringen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;IBA Thüringen&lt;/a&gt; gewidmet: LeerGut, d.h. leerstehenden Gebäuden und ihrer Zukunftsfähigkeit in kleinen und mittleren Gemeinden. Die Konferenz bietet innovative und überraschende Beispiele für die Finanzierung, den Betrieb, die Gestaltung, aber auch Nutzung leerstehender Gebäude und brachgefallener Standorte in nicht wachsenden Regionen. Im Kontext unserer aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zur Unterbringung flüchtender Menschen, bezahlbaren Wohnangeboten für Bedürftige generell und für den Umbau zu einer ressourcenschützenden und nachhaltigen Gesellschaft scheint uns die Arbeit mit dem Gebäudebestand selbstverständlich zu sein. Das Nebeneinander von Schrumpfen und Wachsen in ländlich geprägten Regionen erzeugt dabei jedoch ein Paradox von Zuviel und Zuwenig in unmittelbarer Nachbarschaft. Dennoch betrachtet die IBA den Leerstand in Thüringen als Ressource im weitesten Sinne: als &lt;a href="https://www.iba-thueringen.de/en/formate/iba-konferenz-leergut/programm" target="_blank" rel="noopener"&gt;LeerGut&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die internationale Konferenz verbindet unterschiedliche Positionen und gelungene Praxisbeispiele zum Umdenken, Umprogrammieren und Umnutzen von leerstehender Gebäudesubstanz. Für Projektakteure und fachlich Interessierte bietet sie Gelegenheit zur Information und Vernetzung. Neben internationalen Projekten und Impulsen werden wir die Thüringer IBA Prozesse zum Thema LeerGut vorstellen und einen Einblick in das IBA Initiativprojekt Eiermannbau geben. Eine temporäre Ausstellung zeigt darüber hinaus Thüringer LeerGut-Beispiele, Fakten zum Thüringer Leerstand und internationale Referenzprojekte zur Aktivierung von leerstehenden Standorten abseits der Metropolen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gute Praxis: &lt;strong&gt;Einfach probieren&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Daniel Schnier, AAA - Autonomes Architektur Atelier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Veranstaltung der IBA Thüringen in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Günstig(e) Gelegen(heiten) – Zwischen Knast und Krankenhaus</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbane-spaziergang-05-06-2016/</link><pubDate>Wed, 25 May 2016 11:54:23 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbane-spaziergang-05-06-2016/</guid><description>&lt;p&gt;Zu einem Urbanen Spaziergang durch Gröpelingen lädt das AAA - Autonome Architektur Atelier mit dem Bremer Energie-Konsens ein. Auf dem Weg durch den Westen von Gröpelingen stehen die historischen Wohnquartiere hier im Fokus der Wahrnehmung. In den Zeiten der Industrialisierung sind die Unterkünfte für die Arbeiter der großen Industrieunternehmen im Stadtteil entstanden. Straßen mit den typischen Bremer Häusern wechseln sich mit Siedlungen ab, die am Stück von den Genossenschaften oder den großen Arbeitgebern gebaut wurden. Über die Jahrzehnte hat sich eine vielschichtige Individualität herausgebildet, die auch optisch dem Wandel der Erwerbsbiographien Rechnung trägt.&lt;br&gt;
Räumlich bewegt sich der Urbane Spaziergang zwischen Weser und Blockland, den beiden natürlichen Begrenzungen Gröpelingens. Zwischen diesen ziehen sich Schienen und Durchgangsstraße als markante technische Achsen, an denen sich auch die baulichen Landmarken wir das Straßenbahndepot, das Krankenhaus und die Justizvollzugsanstalt orientieren. Die Wahrnehmung der BesucherIn ist dabei auf diesen Durchgangsraum konzentriert, während die verkehrliche Verbindung zwischen Wasser und Grün weniger ausgeprägt sind. Dies eröffnet für den Urbanen Spaziergang die Möglichkeit hier Räume zu entdecken, die abseits der alltäglich Wahrnehmung liegen.&lt;br&gt;
Wasser und Grün stehen auf diesem Urbanen Spaziergang allerdings nicht nur für die Einbindung Gröpelingens, sie symbolisieren auch die Erfordernisse an eine Anpassung an das sich verändernde Klima, den Wunsch, weniger Energie zu verbrauchen oder bei steigendem Meeresspiegel auf dem Trockenen zu bleiben. In fachkundiger Begleitung wird der Spaziergang hier aufzeigen, wie sich die vorhandene Baustruktur auch in den kommenden Jahrzehnten weiter nutzen lassen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, den 05. Juni 2016 um 14Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt: Straßenbahndepot Gröpelingen, Gröpelinger Heerstr. 302, 28239 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang durch die Lärm-Landschaft</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-durch-die-laerm-landschaft/</link><pubDate>Tue, 10 May 2016 14:21:51 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-durch-die-laerm-landschaft/</guid><description>&lt;p&gt;Neustadt. Lärm erzeugt Stress, kann nachweislich krank machen, zu Schlaflosigkeit und Bluthochdruck führen. In Großstädten wie Bremen gibt es viel davon, insbesondere die Neustadt hat durch Hauptverkehrsstraßen und den Flughafen mit viel Krach zu tun. Geräusche werden schon ab 55 Dezibel als Lärmbelästigung empfunden, Werte ab 65 bewirken Stress. 75 Dezibel misst Wilfried Lietzau vom Bremer Landesverband des Verkehrsclub Deutschland dort, wo Neuenlander und Duckwitzstraße aufeinandertreffen. Vor ihm steht eine Gruppe Menschen, die erstaunt auf die Zahlen seines Messgerätes blickt. Sie sind Teilnehmer des „Soundwalk 2016“, eines vom VCD und dem Autonomen Architektur Atelier (AAA) mit Unterstützung des Beirats angebotenen urbanen Spaziergangs. Anlass ist der Internationale Tag gegen Lärm. Immer mehr Menschen trudeln an diesem nasskalten Nachmittag trotz widrigster Bedingungen am Treffpunkt ein. Als sich der Tross in Bewegung setzt, zählt er um die 35 Personen. Oliver Hasemann vom AAA muss zur Begrüßung die Stimme erheben, fast schreien, um gegen den Lärmpegel des Durchgangsverkehrs anzukommen. Der Ausgangspunkt ist bewusst gewählt, denn auf dem Weg zum Güterverkehrszentrum sei dies trotz Entlastung durch die neue Autobahn A 281 immer noch eine viel befahrene Bundesstraße. Aus der genauen Route macht er ein Geheimnis, aber eben jene Autobahn wird eine der Stationen der Tour durch die Airport-City werden. „Wir veranstalten diese Spaziergänge seit längerem, um die Umgebung anders wahrzunehmen. Diesmal geht es darum, Lärm und seine Auswirkungen bewusst zu machen.“ Ob hohe oder tiefe Frequenzen, die subjektive Empfindung des Gehörten sei dabei so unterschiedlich, wie die Geräuschquellen selbst, die Bezeichnung Lärm jedoch stets negativ, sagt der Raumplaner, der auch zur Zwischen-Zeit-Zentrale gehört. Dann setzt sich die Gruppe in Bewegung, um kurz darauf bereits wieder anzuhalten. Als sie etwa 100 Meter von der Neuenlander in die Essener Straße einbiegt, zückt Wilfried Lietzau wieder sein Messgerät. Trotz Verkehr in Sichtweite ist der Wert auf 65 zurückgegangen. Inzwischen ist der Akustiktechniker Markus Tetens zur Gruppe gestoßen und ergreift das Wort. Er hatte es bezeichnenderweise wegen des hohen Verkehrsaufkommens nicht rechtzeitig geschafft. „Zehn Dezibel mehr oder weniger nimmt man als Verdoppelung oder Halbierung wahr“, bestätigt der Sachverständige den bereits empfundenen Geräuschrückgang. Diesseits der Neuenlander Straße ist die Essener Straße historisch eine der wenigen Wohnstraßen. Eine durch die Ansammlung aufgeschreckte Anwohnerin kann auf Nachfrage bestätigen, dass sie dort sonst sehr ruhig wohnt. Der nächste Stopp liegt bereits am anderen Straßenende. Dort rauscht die A 281 auf Stelzen vorbei. Auch hier zeigt das Messgerät stressige 75 Dezibel an, allerdings ist die Hochstraße in Richtung Wohnhäuser mit Schallschutzwänden versehen. Oliver Hasemann kündigt ab 18 Uhr einen regen Flugverkehr und somit eine weitere permanente Lärmquelle an. Alle fünf Minuten soll ein Flugzeug über die Gruppe hinwegfliegen. Am Eingang der sogenannten Schwäbisch-Hall-Siedlung lärmt dann die erste große Transportmaschine über den Köpfen der Teilnehmer. Die Dezibelzahl schnellt von ruhigen 60 auf 68 hoch, was wesentlich lauter wirkt. Während ein Kinderhaus im Hintergrund um die Zeit bereits geschlossen hat, erklärt Ingenieur Markus Tetens die Sonderstellung einer solchen Geräuschkulisse: „Kinderlärm unterliegt keinem Richtwert mehr und ist erstmal von Anwohnern hinzunehmen. Allerdings gilt Minimierungsgebot.“ Ohnehin betont er abermals die unterschiedliche Wahrnehmung von Geräuschen: „Im Viertel klingt es etwa so, als führe die Straßenbahn direkt durchs Wohnzimmer, aber das stört keinen. Oft steigern sich Anwohner da auch in etwas herein.“ Weiter geht es zum Flughafen, der längst ein wichtiger Verkehrs- und Wirtschaftsfaktor für Bremen und als Verbindung zur Welt Anziehungspunkt für Touristen und Unternehmen ist. Fast sei es anders gekommen, denn es gab Pläne für einen gemeinsamen Flughafen mit Niedersachsen und Hamburg. Man habe sich jedoch gar nicht erst auf einen Standort einigen können, woraufhin alle Beteiligten ihre eigenen Projekte weiterverfolgten. Oliver Hasemann hat zahlreiche solcher Anekdoten zum Stadtteil auf Lager, auch abseits des Lärmmottos. Inzwischen ist die Neustadt-Polizeiwache am Flughafen angesiedelt, wobei der Standort im Industriegebiet laut Markus Tetens nichts mit der Störung durch Sirenen zu tun hat. Bis zu 100 Dezibel können diese immer und überall erreichen, die Frequenz mit erhöhter Störwirkung sei schließlich gewollt. Nach exakt zwei Stunden urbanem Spaziergang geht der dritte Soundwalk das erste Mal in der Neustadt zu Ende. Augenscheinlich ist unterwegs kein Teilnehmer erkrankt, weder aufgrund des Lärms noch der Wetterlage. Die Sensibilität für das Thema und den Stadtteil sollte hingegen bei allen Spaziergängern gestiegen sein. Der nächste urbane Spaziergang des AAA findet am 5. Juni in Gröpelingen statt, weitere Informationen unter www.aaa-bremen.de. (c) WESER KURIER Bremer Tageszeitungen AG 2016&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Soundwalk 2016</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/soundwalk-2016/</link><pubDate>Mon, 11 Apr 2016 15:30:35 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/soundwalk-2016/</guid><description>&lt;p&gt;Soundwalk 2016 - ein Urbaner Spaziergang zum internationalen Tag gegen Lärm - durch die Bremer Neustadt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lärmkarte zieht sich wie ein engmaschiges Netz über die Neustadt. Ein Netz, dessen Fäden aus Straßen und Bahnentrassen besteht. Manche seiner Fäden sind ausgeprägter, stärker, lauter, andere eher dünn und leise. An ihren Schnittstellen bilden sich dicke Knoten, an denen sich Autos und Lastwagen, Straßenbahnen und Fahrradfahrer begegnen und die von einer ausgeprägten Geräuschbildung geprägt sind. Dazwischen, in den Maschen, breiten sich Orte der Stille aus. Wenig tangiert von der Hektik und dem Lärm der großen und kleinen Verkehrsstränge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;a href="http://www.tag-gegen-laerm.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;internationalen Tag gegen Lärm&lt;/a&gt; laden wir zu einem Urbanen Spaziergang durch die Bremer Neustadt ein. Hier kreuzen sich stark befahrene Straßen, Straßenbahnen durchziehen das Quartier und auf zweiter Ebene überqueren eine Bundesstraße und eine Autobahn den Stadtteil. Darüber öffnet sich der Himmel und in ihm die An- und Abflugschneise für Flugzeuge zum nahen Flughafen. Diesen Lärmquellen nachzugehen, zu verstehen, warum und wie sie auf uns wirken, ist Ziel unseres Spaziergangs. Er wird uns aber auch immer wieder an Orte führen, in den das Fehlen von Lärm spürbar wird und die Kontraste in unserem städtischen Umfeld erlebbar werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Mittwoch, den 27. April 2016 um 17:00 Uhr Treffpunkt: Haltestelle Neuenlander Straße (Ecke Duckwitzstraße)&lt;br&gt;
Es gibt keine Teilnehmergebühr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Der Urbane Spaziergang ist eine Aktion des VCD Bremen in Zusammenarbeit mit AAA, dem AutonomenArchitekturAtelier und dem Akustiktechniker Markus Tetens. Es stehen Lärmmessgeräte zur Verfügung. Der VCD Bremen dankt dem Beirat Neustadt für die finanzielle Unterstützung des Soundwalk 2016! Informationen: &lt;a href="https://www.vcd.org/vorort/bremen/aktivitten/" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://www.vcd.org/vorort/bremen/aktivitten/&lt;/a&gt; Landesverband Bremen e.V.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>REFILL</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/refill/</link><pubDate>Fri, 22 Jan 2016 17:33:36 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/refill/</guid><description>&lt;p&gt;Freie Hansestadt Bremen ist Partnerstadt des EU-Projekts „REFILL – Beyond temporality“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwischennutzungen gehören in Bremen seit Jahren zur Praxis: Mit der Einführung der ZwischenZeitZentrale (ZZZ) am 12. März 2010 hat Bremen neue Maßstäbe gesetzt. Von den Erfahrungen, Methoden und Instrumenten möchten nun auch andere europäische Städte profitieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das EU-Projekt „REFILL – Beyond temporality“ fokussiert anlässlich der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise neue Formen von Solidarität und Engagement in Städten. Pioniere und lokale Initiativen schaffen durch unkonventionelle Ideen neue Lösungen, um Städte zukunftsfähig zu machen. Zwischennutzungen haben sich in den letzten Jahren als ein leistungsfähiges Werkzeug für Städte im Wandel entpuppt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;REFILL startet im Oktober 2015, es ist Teil des EU-Austausch- und Lernprogramms URBACT III aus Paris / Frankreich. Im Projekt werden sich 10-12 Städte über „temporäre Nutzungen und mehr“ austauschen, bisher sind neben Bremen Riga (LV), Athen (GR), Posen (PL), Gent (B) und Amersfoort (NL) mit dabei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;REFILL ist bereits das zweite EU-Lernprojekt zum Thema Zwischennutzung: 2013-2015 tauschten sich Rom (I) und Alba Iulia (RO) im Projekt TUTUR (Temporary Use as a Tool for Urban Regeneration) mit Bremen aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;REFILL ist auf drei Jahre angelegt. Träger des Projekts ist der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa. Thomas Lecke-Lopatta (SUBVE) begrüßt das Projekt: „REFILL ist eine große Chance Bremer Erfahrungen in der Thematik Zwischennutzung in Europa weiterzuverbreiten.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daniel Schnier von der ZZZ/AAA freut sich über den internationalen Austausch, aber auch über Finanzmittel für zusätzliche Projekte: „Wir möchten mit den Mitteln Projekte anstoßen, die neue Ansätze erproben und gute Ideen aus den Partnerstädten nach Bremen holen. Als Orte für die Umsetzung können wir uns Hemelingen, Blumenthal oder Woltmershausen vorstellen, räumlich und gedanklich sind erst einmal keine Grenzen gesetzt. Ziel ist es, sich nicht nur über die Instrumente / Methoden für Zwischennutzungen auszutauschen (im Gegensatz zu TUTUR), sondern wie man die Erfahrungen und Ergebnisse aus und von Zwischennutzungen in andere Kontexte übertragen und verstetigen kann.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.refillthecity.wordpress.com" target="_blank" rel="noopener"&gt;http://www.refillthecity.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Grüße und Küsse</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/gruesseundkuesse/</link><pubDate>Tue, 22 Dec 2015 09:09:46 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/gruesseundkuesse/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Freundinnen und Freunde des AAA,&lt;br&gt;
sehr geehrte Damen und Herren,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Euer Engagement haben dazu beigetragen, dass viele gute Ideen und Projekte gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden konnten. Dafür bedanken wir uns bei Euch ganz herzlich!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wünschen Euch schöne und erholsame Feiertage und einen guten, gesunden und erfolgreichen Start ins neue Jahr 2016.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebste Grüße von Eurem&lt;br&gt;
AAA&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oliver Hasemann und Daniel Schnier&lt;br&gt;
Zum Sebaldsbrücker Bahnhof 1 (Wurst Case)&lt;br&gt;
28309 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation Urbaner Spaziergang „Der große Wurf nach der Werft – Stadtplanung auf Kiel gelegt“ durch Gröpelingen am Sonntag, 25.10.2015</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/der-grosse-wurf-nach-der-werft-stadtplanung-auf-kiel-gelegt/</link><pubDate>Sun, 01 Nov 2015 12:11:10 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/der-grosse-wurf-nach-der-werft-stadtplanung-auf-kiel-gelegt/</guid><description>&lt;p&gt;Bei wunderschönem, sonnigen Wetter trafen wir uns am vergangenen Sonntag vor dem Lichthaus, dem Gebäude des Betriebsrats der ehemaligen AG Weser. Viele der TeilnehmerInnen sind mit dem Fahrrad gekommen, einige auch mit dem Klapprad. Auf den Stufen des ehemaligen Betriebsrats und mit Blick in Richtung der Waterfront, bzw. der nicht mehr existenten Werft, erfolgt die Begrüßung durch Uli Pollkläsener vom Bremer Energiekonsens und uns.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Blick auf das ehemalige Gelände der Weser AG, umgangssprachlich auch „Use Akschen“, bestimmte dann auch den Beginn unseres Spaziergangs. In den Hochzeiten der 60er Jahre einmal Arbeitsplatz von 8.000 Menschen und für viele Jahrzehnte das optische und inhaltliche Zentrum von Gröpelingen, gingen diese Arbeitsplätze und diese Bedeutung Ende 1983 mit der Schließung der Werft verloren. Mit einem großen Wurf versuchte der Bremer Senat und verschiedene Investoren und Projektentwickler hier seit Mitte der 90er Jahre auf einen Schlag alle Probleme zu lösen und einen Leuchtturm für die Entwicklung des Bremer Westens zu schaffen. Herausgekommen ist nach sieben Jahren Planung und langer Bauzeit unter dem Einsatz von bis zu 650 Millionen Euro eine temporäre Nutzung des Gebäudes durch das Edutainment-Center Spacepark mit folgendem Leerstand und seit 2008 ein gigantisches Shopping-Center mit Science-Fiction Look. Heute nun mit 90 Geschäften und 44.000m2 ein lohnendes Geschäft für den seit 1. August 2015 neuen Eigentümer und Entwickler aus Hamburg ECE, der das Gebäude für 250 Mio. Euro gekauft hat. Davor war es die LNC-Property-Group, die den Spacepark für einen Bruchteil der Herstellungssumme von der Dresdner Bank (40 Millionen Euro) abgekauft und dann zu einem reinen Shopping-Center weiter entwicklet hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob die Waterfront die Rolle als neuer Mittelpunkt des Stadtteils einnehmen kann, liess sich am ansatzweise Sonntag testen, obwohl es geschlossen war, sind viele Nachbar*innen an die Weser gekommen, um dort zu verweilen und die Sonne zu geniessen. Der Zugang an den Fluss und die Einrichtung neuer Fährwege haben in jedem Fall ermöglicht, dass der Stadtteil wieder näher an die Weser rücken kann. Mit der ehemaligen Helge VI, die von 1963 bis 1964 erbaut wurde, um dort Öltanker zu bauen, wurden zudem ein Ort erhalten und umgebaut, auf dem wir nun sitzen und von den Treppenstufen gen Westen auf das Wasser blicken konnten. Eine Zeitlang gab es hier eine Seebühne mit OpenAir Opern, nun bietet sie einem der Teilnehmer des Spaziergangs die Gelegenheit über seine frühere Arbeit als Werftarbeiter zu erzählen und von den riesigen Schiffen zu berichten, die alle 6-12 Monate zu Wasser gelassen wurden, wenn wieder eine öffentliche Schiffstaufe anstand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Weg führte uns immer weiter über das ehemalige Werftareal in Richtung der Kap-Horn-Straße, wo sich in den frühen Neunzigern viele subkulturelle Gruppen, Künstler*innen, Musiker*innen und auch Bremens erster Technoclub namens DOCKLANDS angesiedelt hatten, von denen auch heute noch viele die Räumlichkeiten mit Blick auf den Industriehafen nutzen. Seit einigen Jahren sind auch benachbarten Gewerbebauten weitere NutzerInnen eingezogen. In der Use Akschen 91 finden Gottesdienste statt, Punkbands proben dort, Kaffeeröster erzeugen ihre Produkte und Fotografen und Künstler*innen finden dort ihre Schaffensstätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Weg aus dem Hafenareal führte uns über eine Schnecke auf die Fuß- und Radfahrbrücke über Schienenstränge und Hafenrandstraße und erlaubte uns einen Blick über diese Barriere aber auch die Schleichwege, die entstanden sind, um sich zwischen den Schienen von einer Seite zur anderen zu bewegen. Sehr klar trat hier zu Tage, wie in der Nachkriegszeit hier Wohn- und Industrieareale in immer stärkeren Maße voneinander getrennt wurden und bis heute eine räumliche Distanz entstanden ist, die sich nur schwer wieder überbrücken lässt. Gleichwohl ließ sich am anderen Ende der Brücke sehr schön feststellen, dass mit dieser Trennung und der Verkehrsführung das Lindenhofquartier von starken Geräuschemissionen durch den Verkehr verschont wird und eine angenehme, grüne Wohnlage entstanden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Wohnlage gelang es Uli Pollkläsener dann anhand eines gewagten Anbaus,die Arbeit des Energiekonsens näher zu erläutern, die sich insbesondere auch an Eigentümer von kleinen Immobilien richten, die diese auf einen zeitgemäßen Energiestandard bringen wollen. Er betonte hierbei, dass dies nicht alleine über die Dämmung der Bauwerke geschehen muss, sondern dass es hierfür unterschiedliche Ansätze gibt und der Energiekonsens über ein Netzwerk zertifizierter Berater verfügt, die hier gerne weiterhelfen können. Nach diesem Input führte uns der Weg weiter entlang der Lindenhofstraße zu einem kurzzeitigen Aktivierung Laden, der vorher seit sieben Jahren leergestanden hatte. Dieser wird nun als eine Art Treffpunkt genutzte und trägt den Titel „BLUMENBUDE - Lädt ein zum raus- und reinzukucken“. Anne Hölting und Christina Vogelsang verstehen ihre Blumenbude als ein Testlabor für Aktionen, wie die Raumpatrouille, die sich Stadtentwicklungsthemen widmet, oder der Stadtteiluniversität, die in Kooperation mit Universität und Quartiersbildungszentrum Vorlesungen in den Stadtteil holt. Die Nutzung endet mit den kommenden „Feuerspuren 2015“ in Gröpelingen, zu denen auch die Blumenbude eine Bühne stellt. Einem Test wurde die Blumenbude auch durch die 70 Menschen unterzogen, die nun dicht an dicht in der Blumenbude standen und anschließend ins Gespräch mit Anne Hölting kamen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach diesem Stop endete der Urbane Spaziergang und einige von uns sind einige hundert Meter in das kleine, aber sehr feine Fischgeschäft „Karadeniz“ gegangen, um dort den berühmtesten „Fisch-Döner“ mit Makrele zu essen. Dies war der krönende Abschluss eines gelungenen Urbanen Spaziergangs und wir freuen uns, Euch alle bei einem weiteren Termin begrüßen zu dürfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielen Dank an Herrn Pollkläsener vom Energiekonsens, als auch an Frau Anne Hölting von der BLUMENBUDE. Natürlich danken wir auch dem unbekannten Werftarbeiter, der uns viel über die Arbeit auf Use Akschen erklärt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Resumee&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teilnehmer*innen: zirka 70 Menschen und der Mops Kalle&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang: Der große Wurf nach der Werft – Stadtwandel auf Kiel gelegt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-der-grosse-wurf-nach-der-werft/</link><pubDate>Fri, 16 Oct 2015 16:52:48 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-der-grosse-wurf-nach-der-werft/</guid><description>&lt;p&gt;Eisen und Steine versiegeln das Ufer der Weser in Gröpelingen und bilden das Fundament für Werften, Hafenanlagen und Lagerhallen. Tausende Arbeitsplätze&lt;br&gt;
befanden sich einst in dieser monumentalen Industrielandschaft. Die Monumente sind geblieben und in ihrem Schatten erstreckt sich der Stadtteil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wandel prägt die alten Gewerbe- wie auch Wohngebäude, neue Nutzungen und neue NutzerInnen mit Ansprüchen hinsichtlich modernen Wohnkomforts&lt;br&gt;
inklusive energieeffizienter Haustechnik ziehen ein und geben dem Stadtteil langsam ein neues Gesicht. Auf der Spur nach neuen Wegen führt dieser urbane Spaziergang durch den Bremer Westen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt: Lichthaus / Haltestelle Use Akschen&lt;br&gt;
Kostenfrei und ohne Anmeldung!&lt;br&gt;
Zeit: 14:00Uhr&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, den 25.10.2015&lt;br&gt;
Der große Wurf nach der Werft – Stadtwandel auf Kiel gelegt&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Horner Stadtbild im Umbruch, Weser Kurier, 17.09.2015</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/horner-stadtbild-im-umbruch/</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2015 13:51:18 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/horner-stadtbild-im-umbruch/</guid><description>&lt;p&gt;Vom Landhaus zur Stadtvilla&lt;br&gt;
VON KRISTINA BELLACH&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Horn-Lehe.&lt;/strong&gt; Was einst als schön galt, ist heute verpönt, ehemals Abgewertetes ist wieder gefragt. Vieles ist einfach eine Mode, und so ist es in der Architektur und Stadtplanung nicht anders. Wie der Wandel im Ortsteil Horn vonstattengeht, zeigten nun Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom AAA - Autonomen Architektur Atelier bei ihrem Spaziergang unter dem Titel „Urbanisierung reloaded – vom Landhaus zur Stadtvilla“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erwartungsvoll schaut die Gruppe von rund 60 Leuten die Referenten beim Treff an der Ecke Horner Heerstraße/ Marcusallee an. Wohin die Route führt, ist geheim, nur Stadtplaner Hasemann und Architekt Schnier wissen es. Der Spaziergang, in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Energiekonsens, hat seine Horner Prämiere. „Wir machen das seit neun Jahren, aber hier waren wir noch nie“, gibt Hasemann zu. Das Thema Urbanisierung sei jedoch gerade in Horn spannend: „Erst lag Horn als Bauerndorf vor der Stadt, das Moor ist mühsam urbar gemacht worden. Dann kamen die Sommerfrischler und repräsentative Wohnsitze wohlhabender Bürger. Mit steigender Mobilität zogen so immer mehr Menschen nach Horn.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hasemann zeigt einen speziellen Aspekt des Ortsteils auf: „70 Prozent der Häuser in Bremen sind Reihenhäuser, Villen gibt es besonders in Horn.“ Direkt hinter dem Architekten ragt am Beginn der Marcusallee eine hellgelbe, von Bäumen umstandene alte Villa mit grünen Fensterläden auf. Sie ist eines der hier (noch) häufig anzutreffenden Symbole für Status, für das Ideal des ländlichen Lebens, für die, die es sich leisten konnten, der verschmutzen, industrialisierten Stadt zu entkommen. „Bei Villa und Landgut ging es aber nicht um Landwirtschaft“, klärt Hasemann auf, „sondern darum, gestaltete Natur zu schaffen, die natürlich aussieht – als Kontrapunkt zur Stadt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht ein Betonbau aus den Fünfzigern mit großer Fensterfront. „Wir stehen hier an einem geschichtsträchtigen Ort“, erklärt Schnier, der sich „eher als den Handwerker“ beschreibt. Dazu kommt ein ausgeprägtes Interesse für Gesellschaft und Politik. Erbaut von einem berühmten Architekturbüro aus Chicago, diente das Gebäude Mitarbeitern des amerikanischen Generalkonsulates. „Es steht seit sechs Jahren unter Denkmalschutz, heute ist es eine Seniorenresidenz mit Neubau im Innenhof.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So geht es weiter durch Horn: „Folgen Sie mir unauffällig“, fordert Schnier, der mit schwarzer Cordhose und kräftigem Bart wie ein Zimmermann anmutet, die Gruppe auf. Nächster Stopp ist das Borgward-Haus, ein ehemaliges Landgut von anno 1750, das nun entkernt an der Horner Heerstraße auf den Einzug von neuen Mietern auf Büroflächen wartet. Hier mischt sich Ulrich Pollkläsener von Energiekonsens ein, der darüber aufklärt, wie sich alte, vor allem denkmalgeschützt Häuser fit machen ließen für die heutige Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die Horner Grundschule, die ehemals zunächst Mädchenwaisenhaus, dann Wohnheim für Kinder von Binnenschiffern und Schaustellern war, geht es in den rechten Arm der gabelförmigen Ronzelenstraße. Dort entstand vor nicht allzu langer Zeit eine neue Wohnanlage, eine der sogenannten Stadtvillen. „Entree“ nenne sich der beige Block mit den braunen Balkon-Terrassen, erzählt Schnier. „Das ist eine Staffelgeschossvilla mit insgesamt sechs Einheiten mit jeweils 120 bis 200 Quadratmeter. Vom Kostensegment her ist das sehr hochpreisig.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die klotzartigen Villen mit Wohneinheiten seien ein Merkmal für die Reurbanisierung, meint Hasemann. „Die, die mal vor die Tore der Stadt gezogen sind, kehren nun zurück.“ Die Mehrparteien-Stadtvillen ersetzten alte Landgüter. Das sei eine Art zweite Urbanisierung, das Ortsbild werde immer städtischer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Referenten sind sich einig: Wenn der Zuzug vom Land in die Stadt anhält, würde eine Verdichtung und Verstädterung in Horn stattfinden müssen. „Das ist eine reine Kostenfrage. Kanäle und Leitungen, alles an einem Fleck zu haben, verursacht geringere Kosten pro Kopf.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Zeichen für den Wandel der Zeiten findet sich im anderen Arm der Ronzelenstraße: die Gagfah-Siedlung. War sie in den Dreißigern ein Ort, der weniger betuchten Bürgern erlaubte, Eigentum zu erwerben, sind die Häuser heute zum Prestige geworden. „Ein Haus kostet jetzt 280 000 Euro, unsaniert“, so Hasemann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Folgen Sie dem Mann mit dem Schirm, er ist sympathisch“, sagt Schnier und marschiert Hasemann hinterher durch einen kleinen Stichweg in die Berckstraße. Hier zitiert ein großes Plakat, das ein weiteres Bauprojekt für Stadtvillen bewirbt, Mark Twain: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ Wo da die Verbindung zum Wohnprojekt sei, fragt ein Herr. „Das ist fehl am Platz. Die Dinger sind doch völlig austauschbar“, meint eine Dame. Das Plakat für den Neubau, der die ältesten Häuser Horns ablöst, ist nur eine der Ironien, die Horn städtebaulich bietet. Eine andere finde sich im „Mühlenviertel“, der den ehemals ländlichen, stetig schwindenden Charakter im Namen festhält. „Das ist total positiv besetzt. Man hätte es aber auch ‚Quartier an der Autobahn‘ nennen können, aber wer wollte dann da hinziehen?“, fragt Hasemann. Nachdenklich stimmt dieser Trend einige Teilnehmer. „Vieles finde ich spannend, wie sich das Zentrum Horns mit dem Mühlenviertel verlagert“, meint Jochen Behrendt am Ende des Spaziergangs. Die Verstädterung sieht der Horner „eigentlich positiv. Aber es macht mir ein bisschen Sorge, dass das Stadtbild unter den Stadtvillen leidet. Das ist immer die gleiche Bauweise in jede Lücke. Da denk ich, dass was verloren geht“. Schöner sei es, wenn man wie bei der „Schildkröte“ am Lehester Deich den Stil des originalen Gebäudes einigermaßen beibehielte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut von dem Expertenduo unterhalten geht Birgit Neubert-Fietz nach Haus: „Das war sehr kurzweilig. Allerdings hätte ich mir konkrete Beispiele gewünscht, wie alte Häuser energetisch saniert wurden.“ Auch Informationen über die Historie der Objekte – solche, die man noch nicht nachgelesen habe – vermisste sie: „Es hat schon Spaß gemacht. Aber dabei war nicht viel Neues für jemanden, der hier aufgewachsen ist.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(c) Weser Kurier, 2015, Bremer Tageszeitungen AG, Martinistraße 43 28195 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang am Sonntag, den 13.09.2015 - "Urbanisierung reloaded - vom Landhaus zur Stadtvilla"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-am-sonntag-den-13-09-2015-urbanisierung-reloaded-vom-landhaus-zur-stadtvilla/</link><pubDate>Thu, 03 Sep 2015 14:38:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-am-sonntag-den-13-09-2015-urbanisierung-reloaded-vom-landhaus-zur-stadtvilla/</guid><description>&lt;p&gt;Die Flucht aus der städtischen Enge und Hektik hinaus auf das ruhige, überschaubare Land ist keine Erfindung der Gegenwart mit dem Eigenheim im Grünen vor den Toren der Stadt. Schon in der Renaissance hielt der Trend zur Errichtung vornehmer Landgüter als Kontrapunkt zur Stadt Einzug. Als Statusobjekt reicher Adliger und Bürger waren sie wenigen vorbehalten, die das Landleben mit ursprünglichen Werten und gesunden Zuständen idealisierten, die sie in den dicht bebauten Städten mit ihren ungesunden Dämpfen nicht mehr gegeben sahen. In Sichtweite der Stadt frönten sie ihrem Luxus, während die einfache Stadtbevölkerung in ihrem täglichen Überlebenskampf gefangen blieb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in Bremen legten reiche Kaufleute Gärten und Landsitze an oder kauften Landgüter auf. Die Straße Plantage in Findorff erinnert noch an einen solchen Landsitz mit Orangerie. Diese Qualität des Landlebens in der Nähe der Stadt, der großzügigen Grundstücke und Wohnbauten wird in Bremen nicht zuletzt auch mit dem Stadtteil Horn assoziiert. Viele prominente BremerInnen besaßen und besitzen hier, wie im nahen Schwachhausen oder dem etwas weiter entfernten Oberneuland, ihren Wohnsitz. Landhäuser und Villen säumen die Alleen, großzügige Parkanlagen und öffentliche Räume laden zum Verweilen ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Wachstum der Städte fanden sich die ehemals vorstädtischen Ortschaften, die häufig auch noch durch die reale Landwirtschaft geprägt waren, inmitten der Stadt wieder. Flächen wurden ausgewiesen, um der steigenden Bevölkerung, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, Wohnraum zur Verfügung zustellen. Mit wachsendem Wohlstand und wachsender Mobilität wurde schließlich das ehemals privilegierte Wohnen im Grünen zu einem erschwinglichen Luxus für weite Teile der Bevölkerung, wenn auch in anderem Maßstab. Die Suburbanisierung hob die klare Grenze zwischen Land und Stadt auf und schuf einen Zwischenraum, der durch neben- und miteinander der ursprünglichen getrennten Wohn- und Lebensformen geprägt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch Horn findet sich mittlerweile inmitten von Bremen wieder, ohne seine ländliche Prägung und Attitüde aufgegeben zu haben. Mit dem propagierten neuen Wachstum der Städte in den vergangenen Jahren gesellt oder ersetzt allerdings ein neuer Bautypus die alten Landhäuser und Villen. Sogenannte Mehrfamilien-Stadtvillen verdichten den verfügbaren Platz und ersetzen historische Vorgänger. Innerhalb der Stadtteils vollzieht sich eine Art zweiter Urbanisierung, in der das Ortsbild immer städtischer wird. Die Bauvorhaben, die diese Entwicklung anschieben, tragen dabei Namen, die ironischerweise bezug auf das ehemalige nehmen wie Mühlenviertel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Urbane Spaziergang sucht daher ländliche Wege durch den verstädterten Raum zu entdecken, sowie das Nebeneinander von Stadt und Land. Aus diesem Nebeneinander ergeben sich dabei natürlich auch die Fragen nach effizientem Ressourceneinsatz in verdichteten Neubauten oder dem Erhalt von historischer, ortsbildprägender Bausubstanz bei gleichzeitiger Anpassung an moderne Verbrauchswerte. Oder wie ein Stadtteil der kurzen Wege funktionieren kann, in dem es einen kleinteilige Versorgung mit den Produkten des täglichen Bedarfs gibt und der trotzdem verkehrlich gut an die Innenstadt angebunden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bremer Modernisieren ON TOUR:&lt;br&gt;
Referenten: Oliver Hasemann und Daniel Schnier&lt;br&gt;
(AAA Autonomes Architektur Atelier, Bremen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veranstalter: energiekonsens e.v.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Treffpunkt: Treffpunkt: Ecke Horner Heerstraße / Marcusallee&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Der urbane Spaziergang ist kostenlos und es bedarf keinerlei Anmeldung.&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Termin: Sonntag, den 13. September 2015, 14:00 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA - Urbaner Spaziergang Dokumentation „Schiffe, Schrauben, Wale fangen – auf Wellen gebaut“ - Sonntag, den 31.05.2015</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schiffe-schrauben-wale-fangen/</link><pubDate>Thu, 18 Jun 2015 16:20:47 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schiffe-schrauben-wale-fangen/</guid><description>&lt;p&gt;Auf Einladung des Energiekonsens Bremen und bauraum Bremen e.V. trafen sich am Sonntag, den 31. Mai 2015 fast 50 Personen von jung bis alt zu einem Urbanen Spaziergang mit dem AAA durch Vegesack. Vom Treffpunkt am Vegesacker Bahnhof ging es zunächst ein kleines Stück weiter zum BSAG-Kundencenter auf dem Bahnhofsvorplatz. An diesem, entfernt an gestapelte Bücher erinnernden Gebäude, verwies Ulrich Pollkläsener vom Energiekonsens Bremen auf die den Platz umgebenden Gebäude, wie die Grohner Düne und das Haven Höövt, um exemplarisch Zusammenhänge zwischen Klimaschutz und der Entwicklung von Baumoden zu erläutern.&lt;br&gt;
Ein Stückchen weiter, an zwei Bronzefiguren mit Fernglas von Thomas Recker, erläuterten Dipl.-Ing. Oliver Hasemann und Dipl.-Ing. Daniel Schnier vom AAA die jeweils für ihre Zeit typischen Entstehungsgeschichten dieser umliegenden prägnanten Bauwerke. Besonders die 1973 fertiggestellte Grohner Düne mit ihren bis zu 16 Etagen erfuhr dabei besondere Aufmerksamkeit, sahen die ursprünglichen Pläne doch noch vor, das Gebiet bis zum Hafenhaus mit einer ähnlich dichten Bebauung auszustatten. Bürgerproteste verhinderten schon damals, dass der dritte Bauabschnitt der Grohner Düne gebaut wurde, wodurch auch von Planungen für ähnliche Bauwerke in Vegesack seitens der Verwaltung und Politik Abstand genommen wurde, da die vorher prognostizierten Einwohnerzahlen Bremens abebbten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend ging es am momentan insolventen Einkauf-Center Haven Höövt vorbei, entlang am Schulschiff Deutschland zur kleinen Brücke zum Verwaltungsgebäude der Lürssen Werft. Mit einem guten Blick auf den Alten Hafenspeicher und das Haven Höövt begann eine intensive Diskussion unter den Spaziergängern über die Vor- und Nachteile, die das inzwischen zur Hälfte leer stehende Einkaufszentrum für Vegesack und Bremen mit sich brachte. Anschließend wurde auf die Geschichte der Hafen- und Werftanlagen Vegesacks eingegangen, immerhin ist hier das älteste künstliche Hafenbecken Deutschlands zu finden, gebaut 1622/23 mithilfe holländischer Spezialisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die Drehbrücke wurde das Hafenbecken Richtung Utkiek überquert. Dort angekommen wurde nicht nur das Havenhaus in Augenschein genommen wurde, sondern auch die vielen Kronkorken am Utkiek. Einige Spaziergänger mutmaßten, dass es sich beim Utkiek um den Ort handelt, an dem unverheiratete Vegesacker zum 30sten Geburtstag fegen müssen, andere sahen darin Vorbereitungen von Jugendlichen auf das Vegesacker Hafenfest. In einer kleinen Schleife ging es danach zum Vorplatz des KITO, den Gebäude verschiedener Epochen umfassen. Für Ulrich Pollkläsener waren besonders die Backsteingebäude aus den 80ern auffällig, da die heraustragenden gegossenen Betonböden der Balkone, als Wärmebrücken, dem Haus ziemlich stark Wärme entziehen und damit nicht mehr heutigen Energiestandards entsprächen. Wiederum entstand unter den Spaziergängern eine vielschichtige Diskussion, diesmal über den Erhalt von Altbauten am Beispiel des Ladens 38. Der Konflikt, historische Bausubstanz erhalten und gleichzeitig energetisch sanieren zu wollen, ist häufig auch eine Kostenfrage. Sowohl den Erhalt als auch die Sanierung würden viele der Spaziergänger begrüßen, andere würden Rekonstruktionen nach historischem Vorbild entsprechend den aktuellen energetischen Standards favorisieren.&lt;br&gt;
Einige kleine Gassen führten die Menschenmassen anschließend in die Vegesacker Fußgängerzone mit dem berühmten Blauen Band, dass Einwohner, Besucher und Touristen (nach Ladenschluss) in die lokalen Geschäfte leiten soll. Besonders im oberen Bereich der Fußgängerzone in der Gerhard-Rohlfs-Straße sind die Lichter des Bandes häufig aus, da sie nicht mit dem Zuliefererverkehr des Grünmarktes kompatibel zu sein scheinen. Seit 2003 hat sich Vegesack dieses Band etwa eine halbe Million Euro kosten lassen (Bauen, Reparieren, Stromkosten) und konnte dadurch seine überregionale Bekanntheit deutlich steigern, unter anderem berichtete auch das Satiremagazin Extra3 des NDR davon.&lt;br&gt;
Eine weitere Ungewöhnlichkeit der Vegesacker Innenstadt offenbart sich erst, wenn man die Fußgängerzone verlässt und zum Beispiel die Parallelstraße Vegesacker Rampe betritt. Diese Straße dient dem Ladeverkehr der Fußgängerzone, rückseitig gelangen Zulieferer so zu den Geschäften im Erdgeschoss. Für eine Innenstadt ist die Gegend äußerst locker bebaut, an der Vegesacker Rampe sind äußerst viele Parkflächen vorhanden, wodurch die Innenstadt trotz der Fußgängerzone äußerst autogerecht wirkt. Die Bebauung zur Fußgängerzone ist hingegen geschlossen und meist mindestens dreigeschossig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Straße führte die Spaziergänger weiter zur Rückseite des neu umgebauten und sanierten Gustav Heinemann Bürgerhauses Vegesack, wo der Kinderzirkus Tohuwabohu seit einiger Zeit in einem öffentlich gelegenen runden Theater proben kann. Die Fläche wird auch noch für weitere Aktivitäten genutzt, als öffentlicher Open Air Proberaum und als Treffpunkt für Jugendliche. Er dient somit auch der Integration von jungen Menschen in den öffentlichen Raum und fördert ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Besonders die Akustik bestach die Spaziergänger hier, baulich wurde der Verkehrslärm geschickt abgeschirmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Abschließend ging es auf den Sedanplatz mit seinen zahlreichen Attraktionen. Zur Aufwertung der Innenstadt gegenüber dem Haven Höövt entwickelte die Albrecht Vermögensverwaltung die Idee einer Markthalle am Sedanplatz und schaffte somit ihr eigenes Konkurrenzprodukt, war die AVW doch auch schon beim Haven Höövt als Bauherr tätig. Die Stadt übernahm bei der Markthalle mit zunächst 1,9 Millionen Euro etwa die Hälfte der geplanten Gesamtbaukosten. Die angedachten Nutzer der Halle, die Anbieter des Grünmarktes, stellten sich schon vor Baubeginn gegen das Projekt, sodass der Nutzen der Halle dem gemeinen Bürger zunächst verborgen blieb. Dennoch wurde das Projekt 2007 umgesetzt. Abgesehen von kurzzeitigen Nutzungen, beispielsweise durch einen Supermarkt oder den Zirkus Tohuwabohu während des Umbaus des Bürgerhauses, steht der Großteil der Fläche fast durchgehend leer, sodass sich der Nutzen der Halle wohl auch im Nachhinein niemandem erschließt. Die nächste Attraktion ist wohl der ABC-Bunker aus den 1970er Jahren einige Meter unter dem Sedanplatz. Dieser Bunker sollte Schutz für insgesamt 4000 Menschen bieten und diese im Ernstfall 14 Tage versorgen können. Genutzt wurde der Bunker glücklicherweise nie, ganz im Gegensatz zum etwa 20 Meter langen Verbindungstunnel von der Tiefgarage zum ehemaligen Kramer-Haus, wo heute das Stadthaus Vegesack beheimatet ist. Immerhin zu den üblichen Geschäftszeiten steht jedem die Benutzung des Tunnels offen, bei unserem Besuch am Sonntag konnten wir ihn aber nur von außen betrachten, womit der Urbane Spaziergang in Vegesack sein Ende fand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend fasste eine Teilnehmerin die Situation vor Ort passend zusammen, als sie sagte: &amp;quot;Soviel, wie hier schief geht, merkt man doch, dass Vegesack zu Bremen gehört.&amp;quot;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die suggerierte Bürgerbeteiligung</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/diesuggeriertebuergerbeteiligung/</link><pubDate>Wed, 17 Jun 2015 14:53:06 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/diesuggeriertebuergerbeteiligung/</guid><description>&lt;p&gt;3.000 ANSCHLÄGE AUF DIE KOALITION (8): DANIEL SCHNIER SAGT, WIE NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG AUSSEHEN MUSS&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch: „Do-it-yourself“, „Make City“, „die moderne Mitmach-Stadt“, „nachhaltige Stadtentwicklung“oder auch die „prozessorientierte Bürgerbeteiligung“ sind in der heutigen Zeit Begriffe in der Stadtentwicklung, die BürgerInnen ein neues Gefühl von selbstgemachter Veränderung suggerieren. „Macht mit!“ schreit es in vielen Diskussionsrunden und aufwändige, so genannte Bürgerbeteiligungsprozesse hinein. Die gelebte Demokratie droht in langatmigen Vorstellungs- und Diskussionsrunden zu ersticken. Sie zieht nur ein gewisses Klientel an,das die Muße hat,das auch den Mut hat, zu Wort zu kommen, dem Ganzen inhaltlich folgen kann, aber meist am Ende seine eigenen Interessen verfolgt. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen bleiben abstrakt und ihre mögliche Umsetzung durchläuft den langen Weg der Paragrafen und Genehmigungen. Es gibt eine wachsende Zahl von Initiativen und Bewegungen, die sich aktiv in der Stadtentwicklung beteiligen. Der &lt;a href="http://ab-geht-die-lucie.blogspot.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Lucie-Flechtmann-Platz&lt;/a&gt;, ein innerstädtischer Platz, der knapp zehn Jahre lang dahin siechte, erlebt seit zwei Jahren in gemeinschaftlicher Entwicklung ein völlig neues Gefühl der partizipativen Belebung in der umliegenden Nachbarschaft. BürgerInnen haben sich zusammengeschlossen, vermitteln Wissen und haben einen Verein gegründet. Kulturpflanzen e.V. betreibt seither das erste selbstverwaltete Urban Gardening Projekt in Bremen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anstatt sich zu beklagen und von „der Stadt“ eine Verbesserung zu verlangen, wurde hier in Eigenregie entwickelt und dann in Kooperation mit Stadt und Politik ein gangbarer Weg gefunden. Die Beteiligung an der Stadtentwicklung wird so zu einem aktiv gelebten Modell, für das es in Bremen weitere Räume gibt. Identifikation, möglicherweise auch Eigenverantwortung können im Stadtraum wachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bezahlbarer Wohnraum in innenstadtnahen Lagen für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen in Bremen – Fehlanzeige. Das Geld fließt seit Jahren in Immobilien. Dadurch steigen Werte, aber auch die Mietkosten. Eine Idee wäre es, den bundesweit jämmerlich zu Grabe getragenen sozialen Wohnungsbau wieder massiv aufleben zu lassen. Damit könnte die massive Verdrängung unterschiedlicher Milieus gestoppt werden und so der Homogenisierung ganzer spekulativer Stadtteile Einhalt gewähren. Gekoppelt mit stadtkulturellen nachbarschaftlichen BauGenossenschaften, die seitens der Stadt händeringend gesucht werden, könnten zukünftig transformierte, ehemals schlafende Häuser und Areale wieder mit Leben erfüllt werden. Doch die Frage am Ende bleibt: Wie wollen wir miteinander leben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daniel Schnier ist studierter Architekt. 2006 initiierte er das Autonome Architektur Atelier (AAA), das er mit Oliver Hasemann führt. Seit 2009 setzt er die „ZwischenZeitZentrale“ (ZZZ) mit um.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>SÄMEREI - Gemeinsam wachsen Ideen zusammen.</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/saemerei-bremerhaven/</link><pubDate>Fri, 05 Jun 2015 11:38:38 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/saemerei-bremerhaven/</guid><description>&lt;p&gt;In der im Jahr 2014 von der BIS vorgestellten und vom AAA erabeiteten Studie &lt;strong&gt;„&lt;/strong&gt;&lt;a class="download" href="https://www.aaa-bremen.de/assets/RATATOUILLE-Bedarfsanalyse-2014-141013.pdf"&gt;&lt;strong&gt;RATATOUILLE&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;“&lt;/strong&gt; wurde festgestellt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in Bremerhaven einen Bedarf an Räumen hat, an denen man sich treffen und austauschen kann, an denen die eigenen Produkte präsentiert werden können und die sichtbar ausstrahlen, das es eine rege und lebendige Kultur- und Kreativwirtschaft in Bremerhaven gibt. Die Wünsche sind vielfältig. Doch wie lassen sich diese Wünsche jetzt an einem Ort realisieren und müssen sie das überhaupt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Veranstaltung ist der Auftakt zu einer Diskussion über die Realisierung solcher Orte. Es werden Beispiele aus anderen Städten vorgestellt, die eine Orientierung für die Umsetzung in Bremerhaven sein können. Dazu werden Räume in Bremerhaven präsentiert, die für eine Umsetzung in Frage kommen könnten zusammen mit ersten Nutzungsideen. Das Ziel der Veranstaltung ist es einen Prozess in Gang zu setzen, an dessen Ende ein akteursgetragenes Nutzungskonzept steht. Dieser Prozess wird von der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung und dem AAA über die kommenden Monate begleitet und unterstützt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;19:00 Uhr:&lt;br&gt;
Ankommen und Anschauen&lt;br&gt;
Begrüßung&lt;br&gt;
Vorstellung des Prozesses durch das AAA&lt;br&gt;
Interaktiver Workshop&lt;br&gt;
lockeres Ausklingen und Diskutieren, Kontakt tauschen, Projekte starten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.facebook.com/events/1586755768241281/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Einladung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schiffe, Schrauben, Wale fangen – auf Wellen gebaut</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schiffe-schrauben-wale/</link><pubDate>Thu, 21 May 2015 15:11:32 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schiffe-schrauben-wale/</guid><description>&lt;p&gt;Der Bremer Energie-Konsens und bauraum unterwegs laden am Sonntag, den 31. Mai 2015 um 14Uhr in Kooperation mit dem &lt;strong&gt;Autonomen Architektur Atelier (AAA)&lt;/strong&gt; zu einem Urbanen Spaziergang durch Vegesack ein. Ausgehend vom Vegesacker Bahnhof führt der Urbane Spaziergang durch die Vegesacker Dünenlandschaft und spürt auf verschlungenen Wegen der Entwicklung des Stadtteils nach. Zwischen künstlichen Einkaufs- und Hafenwelten stellt er die Frage nach authentischem und inszeniertem Erlebnis. Was ist echt und was ist künstlich und wann ist das Künstliche echt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Urbanen Spaziergänge verstehen sich dabei als ein offenes Format, in dem die TeilnehmerInnen eingeladen sind, sich als ExpertInnen selbst mit zu Wort zu melden oder den Urbanen Spaziergang auch einfach zu genießen und ungewohnte Perspektiven auf gewohnte Kulissen zu bekommen.&lt;br&gt;
Die Teilnahme ist kostenlos. Keine Anmeldung.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Treffpunkt: Bahnhof Vegesack&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Datum: Sonntag, den 31.05.2015&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Uhrzeit: 14.00 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation "Sound der Straße" 29.04.2015</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-sound-der-strasse-29-04-2015/</link><pubDate>Wed, 13 May 2015 12:09:24 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-sound-der-strasse-29-04-2015/</guid><description>&lt;p&gt;Zu unserem Urbanen Lärmspaziergang „Der Sound der Straße“ versammelten sich am Mittwoch, den 29.04.2015 um 18 Uhr zwanzig Interessierte am Findorfftunnel in der Bahnhofsvorstadt. Eingeladen dazu hatte der Verkehrsclub Deutschland / Landesverband Bremen, um Bremens wahrscheinlich lautesten Stadtteil durch einen Spaziergang zu erschließen, der an Orte führt, die abseits der üblichen Routen liegen. Die Geräuschkulisse der hochtechnisierten Verkehrslandschaft wurde dabei besonders in den Fokus genommen.&lt;br&gt;
Schon zu Beginn des Spaziergangs machten passierende Fahrzeuge deutlich, dass der Bodenbelag einer Straße, in diesem Fall das Kopfsteinpflaster in der Friedrich-Rauers-Straße, erheblichen Einfluss auf die Geräuschemission von Kraftfahrzeugen hat. Da sich an dieser Stelle parallel zu dieser Straße auch die Oldenburger Kurve der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg befindet, die sowohl von Personen- als auch Güterzügen stark frequentiert wird, war dies ein idealer Punkt, um sich ein intensiven Lärmbelastung auszusetzen. Gerade im Bereich des Güterverkehrs wird sich die Geräuschbelastung in der nächsten Zeit noch erhöhen, sobald der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven stärker ausgelastet sein wird. Die hohe Lärmbelastung senkt natürlich die Attraktivität für mögliche Wohnnutzungen an dieser Stelle, die vollständige Umschließung des ehemaligen Güterbahnhofs und der westlich angrenzenden Fläche mit Schienen verhinderten auch geplante Büroneubauten, da neben dem Lärm auch keine ausreichenden Fluchtwege eingerichtet werden können. Diese Situation gibt andererseits die innerstädtische Brache für eine Nutzung frei, die sonst meistens nur in städtischen Randlagen Raum findet. Der ehemalige Güterbahnhof konnte sich hier zu einem großen Kunst- und Kulturort entwickeln und seit 2009 findet sich hier mit dem Wagenplatz Querlenker der größte innerstädtische Wagenplatz Deutschlands.&lt;br&gt;
Anschließend ging es zum ehemaligen Billard Cafe an der Friedrich-Rauers-Straße. Das Erdgeschoss des ansonsten leer stehenden Hauses wurde in den vergangenen drei Monate für zahlreiche Ausstellungen zwischengenutzt, am 30. April 2015 fand dann mit einem Tanz in den Mai die letzte Veranstaltung statt. Wenn alle Personen in den Räumen für einen Moment ganz still waren, konnte man immer noch ein starkes Grundrauschen vom Straßenverkehr vernehmen. Ruhe ist in der Bahnhofsvorstadt nahezu unmöglich.&lt;br&gt;
Der Weg führte uns weiter zum ehemaligen Bundeswehrhochhaus. Als bundeseigene Immobilie stellt der Bund der Stadt Bremen dieses Gebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. Von diesem städtebaulichen Landmark ging es über den Breitenweg bis kurz vor den Nordwestknoten. An dieser Stelle konnte man sich gut vor Augen führen, wie wenige Meter Positionsunterschied massiv Einfluss auf den Lärmpegel haben können. Unten, direkt am Breitenweg, war sowohl von den Straßen als auch vom Schienenverkehr der Lärm ungedämpft, ein ruhiges Gespräch am Fahrbahnrand war kaum möglich. Oben, hinter einem kleinen Vorsprung zum Breitenweg, von den Schienen abgeschirmt durch eine Lärmschutzwand und ein Stück die Nicolaistraße hinunter, war es hingegen vergleichsweise leise.&lt;br&gt;
Anschließend ging es an der Agentur für Arbeit vorbei und unter der Hochstraße, parallel zu den Schienen, entlang. Die Fläche wird hauptsächlich als Parkplatz genutzt, auch hier ist Lärm allgegenwärtig, besonders die schlagenden Geräusche, wenn ein Fahrzeug von einem Straßensegment auf das nächste fährt.&lt;br&gt;
Zum Abschluss ging es auf die Footgängerbrügg, mit Blick auf das Tor in die Überseestadt, das die Straßenbahnlinie 3 regelmäßig passiert. Trotz dieser öffentlichen Verkehrsanbindung wird der Berufsverkehr der Überseestadt hauptsächlich mit PKWs bewältigt, entsprechend groß ist der Parkplatzmangel und entsprechend wild wird auch in Höhe der Footgängerbrügg geparkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vielen Dank an alle die dabei waren. Unser nächster Urbaner Spaziergang unter dem Titel „Schiffe, Schrauben, Wale fangen – auf Wellen gebaut“ findet am Sonntag, 31. Mai 2015, um 14 Uhr in Vegesack statt. Treffpunkt ist der Bahnhof Vegesack.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Sound der Straße - Urbaner Lärmspaziergang</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dersoundderstrasse2015/</link><pubDate>Tue, 28 Apr 2015 13:47:20 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dersoundderstrasse2015/</guid><description>&lt;p&gt;Wie eine drückende graue Last erhebt sich der Nordwestknoten aus der Stadt. Fahrbahnen schlängeln sich um die hohen Beleuchtungspylonen, Eisenbahntrassen stoßen durch das Straßenwirrwarr. Eine hochtechnisierte Verkehrslandschaft breitet sich zwischen der Innenstadt und Utbremen aus. Der Maßstab der Dinge ist hier weniger der Mensch als das Automobil. Seine Geräuschkulisse verwandelt den Raum in ein düster klingenden Ort, der jedem Besucher die Flucht nahelegt. Auf unserem Urbanen Spaziergang durch diese Stadtlandschaft wird der Schwerpunkt auf diesen Geräuschkulissen liegen. Wir spüren den Belastungen nach, denen wir akustisch in diesem Straßenraum ausgesetzt sind und erkennen, wie sie entstehen und wie ihnen entgegengewirkt werden kann. Der Spaziergang führt uns an Orte, die in der Regel nicht das Ziel von Spaziergängern sind. Der Urbaner Spaziergang wird vom AAA Bremen in Kooperation mit dem VCD – Verkehrsclub Deutschland / Landesverband Bremen unternommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treffpunkt: Findorfftunnel / Ecke Friedrich-Rauers-Straße - Datum: Mittwoch, den 29.04.2015 - Uhrzeit: 18:00Uhr&lt;/p&gt;</description></item><item><title>In die Geschichte eines Stadtteil eintauchen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/indiegeschichte/</link><pubDate>Mon, 27 Apr 2015 15:29:13 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/indiegeschichte/</guid><description>&lt;p&gt;VON CHRISTIAN HASEMANN&lt;br&gt;
Neustadt. Über 150 Anwohner und Interessierte haben sich bei strahlendem Sonnenschein zu einem urbanen Spaziergang durch die lange vernachlässigten Stadtteile Neustadt, Alte Neustadt und Südervorstadt getroffen. Den Spaziergang mit dem Titel „Neu/Stadt/Alt – Entwicklung aus dem Raster“ haben Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom Autonomen Architekturatelier AAA in Kooperation mit Ulrich Pollkläsener vom Energiekonsens Bremen und Bauraum Bremen unterwegs organisiert.&lt;br&gt;
An mehreren Stationen stellten die Stadtexperten verschiedene Orte, Projekte und Geschichten des Quartiers, das lange einen Dornröschenschlaf hielt, vor. Wachgeküsst wurde das Viertel unter anderem von Eva Kirschenmann vom Verein Kulturpflanzen. Sie berichtete von diesem Urbanen Gardening (Stadtgarten)-Projekt „Ab geht die Lucie!“ in der Alten Neustadt. Die Gärtner vom Lucie-Flechtmann-Platz berichteten über die Entwicklungsgeschichte des Platzes, der sich mit Hilfe vieler engagierter Anwohner von einer grauen versiegelten Betonfläche zu einem beliebten und begrünten Stadtteiltreff gewandelt hat, auf dem die verschiedensten Aktionen stattfinden.&lt;br&gt;
Über die Häschenstraße ging es vorbei an leeren Häusern und einer Brachfläche, die bald mit hochpreisigen Wohnungen bebaut werden soll, wie die Organisatoren des Spaziergangs berichteten. Danach ging es weiter zum Ufer der kleinen Weser. Dort reichte die Stimme von Daniel Schnier vom AAA kaum aus, den zahlreichen Spaziergängern die Geschichte der ehemaligen Brücke zu vermitteln, die einst als Verlängerung der Brautstraße über die kleine Weser führte. Anschließend zog die Gruppe an der ehemaligen Schnapsbrennerei, jetzt Alte Schnapsfabrik, vorbei, in der sich heute erfolgreich Werbe- und Marketingagenturen angesiedelt haben.&lt;br&gt;
Vom kleinen Roland aus ging es anschließend durch einige Hinterhöfe zum denkmalgeschützten Gebäudeensemble in der Rückertstraße, das sich von der üblichen Reihenbebauung Bremens durch sein großstädtisches Flair deutlich abhebt. Der dortige Tatowierer Johannes vom Tätowierstudio Animal Farm berichtete aus seiner quirligen und sehr belebten Nachbarschaft, in der viele Studenten-WG existieren, die die Nachbarschaft mitprägen. Nach einem kurzen Abstecher zum inzwischen geschlossenen Kulturzentrum Dete, ein ehemaliges Zwischennutzungsprojekt im Flüsseviertel, zog die Gruppe über das Atelier namens Projektraum 404 in der Hegelstraße zum Kulturzentrum Kukoon im Buntentor-steinweg. Das Kulturzentrum ist ein Beispiel, wie aus einer Zwischennutzung ein sich selbsttragendes Konzept entwickelt werden kann.&lt;br&gt;
Dort ließen die Teilnehmer den gemeinsamen Nachmittag im Sonnenschein nach dem etwa zweistündigen urbanen Spaziergang ausklingen. Für alle, die die Neustadt mit ihrer wechselhaften Geschichte und den momentanen Entwicklungen näher kennenlernen wollten, war dies ein gelungener Tag, bei dem die Organisatoren viel vermitteln konnten und es im Austausch mit anderen Interessierten noch mehr zu lernen gab.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Der nächste Urbane Spaziergang unter dem Titel „Schiffe, Schrauben, Wale fangen – auf Wellen gebaut“ findet am Sonntag, 31. Mai, um 14 Uhr in Vegesack statt. Treffpunkt ist der Bahnhof Vegesack.&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
(c) Weser Kurier, Bremen, 2015, Stadtteilkurier, 27.04.2015, Foto:FR, Text: Christian Hasemann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Neu/Stadt/Alt - Entwicklung aus dem Raster</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neustadtalt-entwicklung-aus-dem-raster/</link><pubDate>Thu, 16 Apr 2015 09:34:34 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neustadtalt-entwicklung-aus-dem-raster/</guid><description>&lt;p&gt;Zu einem Urbanen Spaziergang mit dem AAA in die Alte Neustadt und darüber hinaus lädt am 19. April 2015 der Energiekonsens Bremen und Bauraum unterwegs ein. Dieser taucht in die Geschichte des Stadtteils ein, lange Jahrhunderte war er eher ein ungeliebter Anhang auf der anderen Weserseite, und führt von dieser aus in die Gegenwart als einem der momentan attraktivsten Stadtquartiere Bremens. Der Urbane Spaziergang dient dabei als entspannte Methode der Stadtwahrnehmung, der Zeit lässt um den Blick nach links und rechts schweifen zu lassen und der es erlaubt, Wege zu nutzen, die nur dem Fußgänger offen stehen und die im Alltag nicht genutzt werden. So werden neue Perspektive auf scheinbar bekanntes gewonnen und können die SpaziergängerInnen auch unter einander ihre Erfahrungen tauschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Auftakt des Spaziergangs liegt in der Alten Neustadt. Im Zuge der Modernisierung der Festungsanlagen im 17. Jahrhundert war sie als notwendiges Übel entstanden, um den veränderten Anforderungen der Stadtbefestigung Rechnung zu tragen. Über die ersten Jahrhunderte wurde sie von den EinwohnerInnen eher gemieden und der Senat versuchte mit wirtschaftlichen Anreizen Bewohnerinnen in sie zu locken. Für Handwerker und Gewerbebetriebe war die Neustadt daher interessant, mit der Tabakverarbeitung siedelten sich hier der Kern der späteren Industrie an, die auch heute noch den Stadtteil prägt. Nach der Niederlegung der Wallanlagen Anfang des 19. Jahrhunderts wurden auf der freigewordenen Fläche mit den Kasernen, der Moorversuchsanstalt oder dem Gaswerk eher ungeliebte Einrichtungen angelegt. Mittlerweile sind es die Hochschule und das Südbad, die die ursprünglich sehr schlicht angelegten Grünanlage prägen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den vergangenen Jahren hat sich die Neustadt dann zu einem der attraktivsten Stadteile Bremens entwickelt. Was früher als Nachteil galt, das Nebeneinander von insbesondere Nahrungsmittelindustrie am Fluss und Wohnen, ist heute zu einem Standortvorteil geworden. In den leeren Fabrikanlagen haben sich Wohnprojekte und Kulturstätten eingerichtet, entlang der Weser zieht sich vom Teerhof bis zur Schwankhalle inzwischen ein ganzes Band von Kultureinrichtungen. Und zwischen den arrivierten Einrichtungen blühen in den vergangenen Jahren immer neue sozio-kulturelle Experimentierstätten und Freizeitangebote auf. Inmitten der versiegelten Flächen hat sich auf dem Lucie-Flechtmann-Platz sogar eine der ersten Bremer Urban Gardening Initiativen etabliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Neustadt kann dabei städtebaulich mit einer Mischung aus sehr dichter, für Bremer eher untypischer, Bebauung im Bereich der Alten Neustadt aufwarten, die dann jenseits der Neustadtswallanlagen in die typische Bebauung der Bremer Vorstädte übergeht und zu den beliebtesten (und teuersten) Wohnquartieren Bremens zählt. War es bislang insbesondere das Flüsseviertel, das sich großer Beliebtheit erfreute, sind es inzwischen fast alle Quartiere, in denen saniert und gebaut wird. Baulücken verschwinden aus dem Stadtbild, Flachbauten werden aufgestockt und ehemalige Gewerbeflächen zu Wohnflächen ausgewiesen. Der Erhalt des Stadtbildes unter den Notwendigkeiten der Klimaanpassung und Modernisierung, die Bewahrung von bezahlbaren Wohnraum und Platz für Initiativen stellen die neue Herausforderung für die Neustadt da.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Urbane Spaziergang ist kostenlos und will zu einer Diskussion über all diese Fragen anregen. Wir freuen uns auf Euch und die Sonne wird scheinen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>BREMER STADTDIALOG: Im Bremer Westen was Neues - Stadtentwicklung in Walle, Gröpelingen und der Überseestadt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/im-bremer-westen-was-neues/</link><pubDate>Mon, 23 Mar 2015 14:15:51 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/im-bremer-westen-was-neues/</guid><description>&lt;p&gt;Der Bremer Westen ist ein Stadtraum im Umbruch. Die Überseestadt erfährt einen dynamischen Wandlungsprozess. Die Quartiere in Walle und Gröpelingen sind traditionelle Standorte für das zentrumsnahen Wohnen und Arbeiten. Eine gut funktionierende Bildungslandschaft prägt diese Stadtteile mit einer gemischten Bevölkerung. Der Bremer Westen spielt eine wichtige Rolle in der Bremer Stadtentwicklung und hat hierfür besondere Talente. Was zeichnet den Bremer Westen aus? Was sind die Zukunftsfelder? Welche Aktivitäten sind am Start? Im Bremer Stadtdialog stellen Akteure, Gäste sowie Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bildungs- und dem Bauressort ihre Positionen vor und wollen mit dem Publikum ins Gespräch kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstag, 24.03.2015 um 19:00 Uhr, wieder im &amp;quot;Roten Salon&amp;quot;, im Speicher XI | 1, 3. OG, 28217 Bremen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Programm: Filmvorführung &amp;quot;Etappenbericht&amp;quot;'&lt;br&gt;
Begrüßung: Iris Reuther (Senatsbaudirektorin Bremen)&lt;br&gt;
Gastvortrag/Podium: Heinrich Finger (Stadtplanungsamt Dortmund)&lt;br&gt;
Podium: Herbert Grüner (Rektor Hochschule für Künste Bremen) Jasmina Heritani (Bremer Rat für Integration) Oliver Hasemann (AAA - Autonomes Architektur Atelier) Detlef von Lührte (Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft) Werner Maywald (Initiative Stadtbremische Häfen e.V.) Frauke Wilhelm (Golden City)&lt;br&gt;
Moderation: Martin Karsten (Forum Bremen)&lt;br&gt;
Musik: Ramona und Egon&lt;/p&gt;</description></item><item><title>TUTUR - Final Conference in Rome / Italy</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/tutur-final-conference-in-rome-italy/</link><pubDate>Sat, 28 Feb 2015 15:27:22 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/tutur-final-conference-in-rome-italy/</guid><description>&lt;p lang="en"&gt;Temporary use as a tool for urban regeneration&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;An URBACT Pilot Transfer Network running from December 2013 to March 2015&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p lang="en"&gt;In partnership with the municipalities of Rome (IT), Bremen (DE) and Alba Iulia (RO)&lt;br&gt;
Observatory Board Cities: Budapest and Pecs (HU), Milan (IT), Vienna and Graz (AT), Novi Sad (SR), Kavala (GR) and many more have expressed interest in exchanging experiences with the network.&lt;/p&gt;
&lt;p lang="en"&gt;TUTUR is a pilot project financed by the URBACT program which aims at developing a policy instrument to allow and support temporary uses of abandoned and under-used properties by opening up to new models of experimentation. The project foresees the implementation of this practice in Rome, in Itay, and Alba Iulia, in Romania, based on the good practice of Bremen: the ZwischenZeitZentrale. ZZZ has activated on temporary bases many buildings and supports the City Administration in the urban planning long term plans.&lt;/p&gt;
&lt;p lang="en"&gt;Temporary use is a planning tool effectively bringing together various stakeholders: it engages an important number of municipal and private economic development agencies and property owners, as well as cultural organisations, to elaborate potential uses of existing infrastructure and resources. In the meanwhile, architects (and landscape architects, designers) also play a key role in the development of models for interim use and in the establishment of temporary spatial possibilities. Transforming empty properties to allow them adopt new uses offers advantages to all: owners profit with the renovation and preservation of the building, users access affordable work and living spaces, residents enjoy their revitalised neighbourhoods, merchants benefit increasing traffic and sales, and the design professions gain new work opportunities and expanded professional perspectives.&lt;/p&gt;
&lt;p lang="en"&gt;For further information on the TUTUR project please visit &lt;a href="http://www.tutur.eu/" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.tutur.eu&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Stadtgespräche in Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadtgespraeche-in-bremen/</link><pubDate>Mon, 26 Jan 2015 14:06:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadtgespraeche-in-bremen/</guid><description>&lt;p&gt;Ganz nah dabei sein: Lernen Sie vor Ort interessante Menschen der Stadt kennen und diskutieren Sie mit. Wir besetzen aktuelle Themen aus Kultur, Gesellschaft und Politik in Bremen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oliver Hasemann und Daniel Schnier sind die Geschäftsführer der AAA GmbH und Mitbegründer der ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwischennutzungen schaffen ideale Bedingungen für kleine Unternehmen, Initiativen und Vereine. Die ZwischenZeitZentrale versteht sich als Vermittlerin: Sie spürt Objekte und Nutzerinnen und Nutzer auf, berät Eigentümerinnen und Eigentümer, vernetzt Menschen und belebt die Stadtviertel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Am Dienstag, den 10.02.2015, Beginn ist 18:30 Uhr Siemenshochhaus, Contrescarpe 72, Raum 1.07, Eintritt kostenlos!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mitveranstalter ist die Energiegenossenschaft BEGeno, &lt;a href="http://www.begeno.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.begeno.de&lt;/a&gt;. Mehr unter: &lt;a href="http://www.lebeninfindorff.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.lebeninfindorff.de&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.lebeninfindorff.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.aaa-bremen.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oliver Hasemann und Daniel Schnier im ehemaligen Siemenshochhaus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konzept: Leben in Findorff, Redaktion: Ulf Jacob, visuelle Gestaltung: Mathias Rätsch, www.raetsch.de, Bilder: room interior vintage © Reinhold Leitner, Set of golden vintage © gillmar, beide www.shutterstock.de, wattled armchair, © JackF, www.fotolia.com, Portraits © Pressefotoarchiv der Gäste, Lilie bei Nacht © Georg Meyer&lt;/p&gt;</description></item><item><title>„Göttliche Lage - Eine Stadt erfindet sich Neu" im City 46 - Filmvorführung mit anschließender Diskussion</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/goettliche-lage-im-city-46-filmvorfuehrung-mit-anschliessender-diskussion/</link><pubDate>Tue, 13 Jan 2015 09:42:56 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/goettliche-lage-im-city-46-filmvorfuehrung-mit-anschliessender-diskussion/</guid><description>&lt;p&gt;Das Kommunalkino City 46 zeigt in Kooperation mit der Transition Town Initiative „Bremen im Wandel“ eine Filmreihe zum Thema&lt;br&gt;
„Wie sieht eine lebenswerte Zukunft aus?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir starten am Dienstag, den 13.01.2015 um 19.30 Uhr mit dem Dokumentarfilm:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;„Göttliche Lage - Eine Stadt erfindet sich Neu”&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://www.critic.de/film/goettliche-lage-6630/trailer/" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;strong&gt;Trailer&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf einem ehemaligen Stahlwerksgelände in Dortmund entsteht ein neuer Stadtteil mit künstlichem See und luxuriösen Wohngebieten. Die BewohnerInnen des Viertels, die früher im Werk arbeiteten, können sich das Wohnen hier nicht mehr leisten. Über fünf Jahre begleitet das Filmtean die GewinnerInnen und VerliererInnen dessen, was man gesellschaftlichen Fortschritt nennt. Der Wandel von der Industrie- zur Freizeitgesellschaft fordert seine Opfer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;D 2013, Regie und Drehbuch: Ulrike Franke, Michael Loeken, 104 Min&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstag, 13.1.2015, 19:30 Uhr * mit Diskussion zum Film und Blick auf Bremens Überseestadt und das Hulsbergviertel&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kino City 46, Birkenstraße 1, 28195 Bremen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr zum Film:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.goettliche-lage.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.goettliche-lage.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dw.de/krasser-wandel-luxusvillen-statt-stahlwerk/a-17869341?maca=%20de-rss-de-cul-2907-rdf" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.dw.de/krasser-wandel-luxusvillen-statt-stahlwerk&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/dokumentarfilm-goettliche-lage-wo-die-wilden-gaense-wohnen/10358748.html" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.tagesspiegel.de/kultur/dokumentarfilm-goettliche-lage-wo-die-wilden-gaense-wohnen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Von der Überseestadt nach Hemelingen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/von-der-ueberseestadt-nach-hemelingen/</link><pubDate>Mon, 12 Jan 2015 12:34:56 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/von-der-ueberseestadt-nach-hemelingen/</guid><description>&lt;p&gt;Gedrückte Stimmung in der alten Zoll-Lkw-Abfertigung am Hansator: Fast sieben Jahre lang haben die 16 kreativen Zwischennutzer „ihre“ Abfertigung gehegt und gepflegt – Ende März müssen sie das auffällige ovale Gebäude nun verlassen. Zweirad Stadler baut auf dem Nachbargrundstück und will die Abfertigung zukünftig als Café nutzen. Die ZZZ - ZwischenZeitZentrale, bisheriger Abfertigungs-Hauptmieter, zieht nach Hemelingen weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;VON ANNE GERLING&lt;br&gt;
Überseestadt. Dass die Kündigung irgendwann kommen würde, das war allen Beteiligten schon länger klar. Seit Weihnachten ist die Sache jetzt besiegelt: Nach nunmehr fast sieben Jahren muss die 16-köpfige Atelier- und Bürogemeinschaft „Abfertigung“ zum 31. März aus der ehemaligen Lkw-Abfertigung des Zollamts Hansator ausziehen.&lt;br&gt;
Hauptmieter des Gebäudes ist das Autonome Architektur Atlerie (AAA), das von hier aus im Auftrag des Landes Bremen für befristete Projekte Immobilien und Liegenschaften an Zwischennutzer vermittelt. Die ZZZ – das sind heute Architekt Daniel Schnier und Stadtplaner Oliver Hasemann. Im Januar 2007 hatten sie zu einem urbanen Spaziergang eingeladen und dabei auch einen Vertreter der Bremer Investitions-Gesellschaft (BIG) kennengelernt, aus der später die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) wurde.&lt;br&gt;
„Wir waren mittellose Spaziergänger und haben uns in WG-Zimmern und Küchen getroffen“, erzählt Daniel Schnier. Und dann das – die BIG stellte den jungen Kulturschaffenden zum 1. Mai 2008 die rund 300 Quadratmeter große Immobilie am einstigen Eingangsbereich zu den stadtbremischen Freihafengebieten zur Verfügung.&lt;br&gt;
Untermieter waren schnell gefunden. „Nach acht Wochen war es voll“, erzählen Schnier und Hasemann, die 2006 das Autonome Architektur Atelier (AAA) gründeten und 2009 von der Stadt den Auftrag bekamen, leerstehende Gebäude oder Brachflächen einer Zwischennutzung zuzuführen: Die ZZZ war geboren und die Abfertigung war zum Labor- und Testraum für eine kreative Büro- und Ateliergemeinschaft geworden.&lt;br&gt;
„Das Hansator war für die ZwischenZeitZentrale eine gute Referenz“, sagt Hasemann, während er von seinem Schreibtisch aus dem Fenster in Richtung Tabakbörse blickt. Alte Pläne zeigen: Dort stand noch bis 2006 ein zweites ellipsoides Gebäude, baugleich mit der Abfertigung. Seit dessen Abriss rangierten und parkten Lkw auf der Brachfläche, wobei sie in trockenen Sommern regelrechte Sandstürme verursachten, erinnert sich Oliver Hasemann.&lt;br&gt;
Demnächst will Zweirad Stadler, aktuell noch Mieter an der Duckwitzstraße in der Neustadt, hier ein schuppenähnliches Verkaufsgebäude errichten. In dem ovalen, 1961 gebauten und 2006 vom Zoll aufgegebenen Abfertigungsgebäude will das Unternehmen dann ein Café eröffnen.&lt;br&gt;
Klar, dass diese Pläne bei den derzeitigen Abfertigungs-Nutzern für Wehmut sorgen. Sie hatten sich vor einigen Jahren selbst als Käufer für das Gebäude ins Spiel gebracht, doch der Kaufpreis war am Ende wohl zu hoch.&lt;br&gt;
Bevor sie gehen, würde Schnier gerne noch einen Bestandsschutz für eine Pflanze vereinbaren, die offensichtlich seit Bezug des Gebäudes dort wächst und mittlerweile die gesamt Fensterfront eingenommen hat.&lt;br&gt;
Und Hasemann? „Ich habe mir immer gewünscht, dass die Abfertigung stehen bleibt. Als wir hier einzogen, war der Stand, das Gebäude später einmal abzureißen“, sagt er. Dass das Gebäude nun erhalten bleibt, freut ihn. Und das ist Schniers Ansicht nach insbesondere auch den Kreativen zu verdanken, die die Abfertigung fast sieben Jahre lang gepflegt, bespielt und regelmäßig beheizt haben.&lt;br&gt;
Darunter war zum Beispiel Haleh Soleymani, die mittlerweile die Volkshochschule West in der Alten Feuerwache in Gröpelingen leitet. Oder AAA-Mitbegründer Alexander Kutsch, der inzwischen als Quartiermanager im Ruhrpott arbeitet. Auch die Abfertigung selbst erlangte eine gewisse Berühmtheit: Als „Tatort“-Location wurde sie für eine Woche komplett zu einem Polizeirevier umgebaut.&lt;br&gt;
Sieben Graffiti-Anschläge, einen Einbruch, diverse Heizungsausfälle und zwei Wasserschäden überstand die Ateliergemeinschaft im Laufe der sieben Jahre in der Abfertigung. Im April wird das AAA nun in einen ehemaligen Fabrikationskomplex in Hemelingen umziehen. „Wurst! Alles andere ist Käse“, sagt Hasemann.&lt;br&gt;
Die WFB hat ihnen dort Kontakt zu einer leerstehenden Immobilie vermittelt, als Alternative hatte sie Räumlichkeiten in Schuppen 3 angeboten. „Aber da wären wir vom Regen in die Traufe gekommen“, sind sich Schnier und Hasemann angesichts der städtischen Pläne zum Schuppen-3-Umbau einig. Dass die Überseestadt immer teurer und damit ein Miteinander unterschiedlicher Milieus immer schwieriger wird, bedauern sie.&lt;br&gt;
Rund 100 Interessenten stehen derzeit auf der ZZZ-Liste – die Nachfrage nach günstigen Räumen, in denen sich junge Kreative ausprobieren können, sei also definitiv da, sind Schnier und Hasemann überzeugt. Dem stehe der derzeitige Trend zum Investieren in „Betongold“ gegenüber. Außerdem brauche die Stadt momentan Immobilien als Flüchtlingsunterkünfte. „Es gibt aber noch Angebote, die wegen ihrer Lage noch relativ schwierig sind“, ist Hasemann überzeugt. Solche Räume wollen Schnier und Hasemann künftig von Hemelingen aus aufschließen. „Unsere Zeit in der Abfertigung war die Zeit, wo wir uns mit unserer Arbeit etabliert haben“, sagt Hasemann. „Wenn wir hier rausgehen, dann nicht als Newcomer, sondern als Macher, die ein Konzept umgesetzt haben und nachgewiesen haben, dass es funktioniert!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(c) 2015, Anne Gerling (Text), Roland Scheitz (Foto) WESER-KURIER Mediengruppe, Bremer Tageszeitungen AG, Martinistraße 43, 28195 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kritik auf Schritt und Tritt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kritik-auf-schritt-und-tritt/</link><pubDate>Mon, 05 Jan 2015 16:31:24 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kritik-auf-schritt-und-tritt/</guid><description>&lt;p&gt;VON HASAN GÖKKAYA&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bahnhofsvorstadt·Altstadt·Neustadt.&lt;/strong&gt; Das Netzwerk „Recht auf Stadt“ will zeigen, dass es in Bremen nicht an Kritik an der Baupolitik mangelt. Unter dem Titel „Wem gehört die Stadt?“ hat das Bündnis einen demonstrativen Stadtrundgang unternommen. Was ist die Bürgerbeteiligung Wert, wenn am Ende doch nur geschieht, was die Behörde möchte? Diese und andere Fragen stellte Anne Schweisfurth den etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.&lt;br&gt;
Anne Schweisfurth ist Mitglied der Bürgerinitiative Waller Mitte, die sich seit vier Jahren für den Erhalt des ehemaligen Sportplatzes an der Dedesdorfer Straße engagiert. „Dieser Platz liegt mitten im Wohngebiet und wurde nach dem Umzug des Sportvereins wild genutzt“, sagt die 52-Jährige. Der Platz sei wichtig gewesen, denn im Stadtteil gebe es nicht viele Möglichkeiten, um die Sonne zu genießen, draußen Sport zu treiben oder zu spielen.&lt;br&gt;
Die Baubehörde habe die freie Fläche bebauen lassen wollen – die Bürgerinitiative habe mit am Runden Tisch gesessen und sich intensiv eingebracht. Das Ergebnis sei ein Kompromiss gewesen, „der Wohneinheiten und genug Freiraum für die Bürgerinnen und Bürger vorsah“.&lt;br&gt;
Doch dann das Erwachen: „Die ignorierten uns plötzlich, der Plan sah sogar die verdoppelte Wohnfläche vor.“ Die Bürgerinitiative sei daran zerbrochen – „so viel zum Hype über die geforderte Bürgerbeteiligung von Politikern“, resümierte Anne Schweisfurth enttäuscht. Die Menge hörte zu, nickte, klatschte, gelegentlich kam ein „Pfui“ aus ihrer Mitte. Die Gruppe hatte sich vor dem Tivoli-Hochhaus getroffen. Viele der Frauen und Männer hatten Transparente und Schilder dabei, um gegen Bauvorhaben oder für mehr Mitsprache zu demonstrieren. Der erklärte Gegner war die Immobilienlobby samt ihrer Unterstützer.&lt;br&gt;
Das Netzwerk „Recht auf Stadt“ ist ein Bündnis aus Initiativen und Privatpersonen. Derzeit gehören unter anderem das Bündnis Menschenrecht auf Wohnen, die Bürgerinitiative Waller Mitte, die Stadtteilinitiative Neues Hulsberg-Viertel, die Interventionistische Linke Bremen, die Partei Die Linke, das Autonome Architektur Atelier (AAA) und die Initiative &lt;a href="http://ab-geht-die-lucie.blogspot.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;„Ab geht die Lucie“&lt;/a&gt; dazu. Der Zusammenschluss kritisiert die derzeitige Stadtplanung als unsozial und fragt: „Wem gehört die Stadt?“&lt;br&gt;
Auf dem demonstrativen Stadtrundgang wollte das Netzwerk die Konsequenzen einer Stadtpolitik deutlich machen, die an Profitinteressen orientiert ist. Die Route führte vom Bahnhofsplatz – dessen Bebauung bremenweit umstritten ist – durch die Innenstadt zum Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt. Für Christoph Spehr, den Sprecher des Landesverbandes der Partei Die Linke, entspricht gerade der Bahnhofsplatz als Investorengrundstück dem Kalkül der aktuellen Stadtentwicklungspolitik. Weitere Themen während des Rundgangs waren Sammelunterkünfte für Flüchtlinge, die Situation der Obdachlosen, der geplante Abriss des Lloydhofs und die Nutzung einer Freifläche in der Neustadt. Das Netzwerk hat vor, weitere Rundgänge zu unternehmen.&lt;br&gt;
(c) Weser Kurier, Bremen 2015&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Einladung Urbaner Spaziergang "Kurzgeschoren - ein neues Fell für Blumenthal"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/einladung-urbaner-spaziergang-kurzgeschoren-ein-neues-fell-fuer-blumenthal/</link><pubDate>Mon, 24 Nov 2014 14:30:29 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/einladung-urbaner-spaziergang-kurzgeschoren-ein-neues-fell-fuer-blumenthal/</guid><description>&lt;p&gt;Von Ferne grüßt der alte Wasserturm die Besucher und Besucherinnen von Blumenthal, am Ufer der Weser zeugen alte Fabrikhallen und Werfthallen von der industriellen Geschichte des Stadtteils. Die guten alten Zeiten sind in Blumenthal allgegenwärtig, der Aufbruch in die guten, neuen, nachhaltigeren Zeiten kommt etwas versteckter daher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Urbaner Spaziergang spürt auf seinem Weg dem Kern des heutigen Blumenthals nach, ohne die historischen Anlagen zu vernachlässigen, auf denen dieses aufbaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Sonntag, den 30.11.2014 um 14Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: Eisenbahnhaltestelle „Bremen- Blumenthal“, Blumenthaler Bahnhof (NordWestBahn)&lt;br&gt;
Keine Anmeldung und Kostenfrei.&lt;br&gt;
Referenten: Oliver Hasemann und Daniel Schnier (AAA Autonomes Architektur Atelier, Bremen)&lt;br&gt;
Veranstalter: energiekonsens und bauraum Bremen e.V.&lt;br&gt;
&lt;a href="https://www.facebook.com/events/560272907450927/" target="_blank" rel="noopener"&gt;facebook&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weser Kurier, 23.11.2014 "Die Vorstadt als Kleinstadt und Dorf"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-23-11-2014-die-vorstadt-als-kleinstadt-und-dorf/</link><pubDate>Mon, 24 Nov 2014 09:29:11 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-23-11-2014-die-vorstadt-als-kleinstadt-und-dorf/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;VON BRITTA KLUTH UND MONIKA FELSING&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Östliche Vorstadt.&lt;/strong&gt; Die Häuser sind winzig, aber der Zusammenhalt ist umso größer in Klein Mexiko. Die Spielplatzinitiative, die gerade für Nikolaus einen Adventsmarkt vorbereitet, ist das beste Beispiel dafür (wir berichten in Kürze). Der Spielplatz war voll, als Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) gemeinsam mit Energiekonsens und dem Beratungszentrum Bauraum zu einem Spaziergang einluden. Die Veranstalter haben rund 100 Leute gezählt. Viele Quartiersbewohner waren als Experten in eigener Sache dabei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oliver Hasemann musste erst einmal gegen den Verkehrslärm von der Bismarckstraße anreden. Dass es in den benachbarten Sträßchen bedeutend ruhiger ist, ist Julia Wellmann, die ein Praktikum beim Autonomen Architektur Atelier macht, angenehm aufgefallen. Und auch sonst hat sie einiges über das Quartier gelernt: „Die Siedlung Klein Mexiko, errichtet Ende der 1920er-Jahre, ist geprägt von ursprünglich 55 Quadratmeter großen, eng aneinander gebauten Häusern“, in denen früher arme und kinderreiche Familien gewohnt hätten, gibt sie Hasemanns Vortrag wieder.&lt;br&gt;
Viele der Arbeiterfamilien wurden von bürgerlichen Bremern als „Klein-Mexikaner“ verspottet: Das Quartier zwischen Stader- und Bennigsenstraße, Bismarckstraße und Bei den drei Pfählen, dessen Straßen nach westfälischen Flüssen benannt sind, hatte seinen Revoluzzernamen weg. In der Nazizeit waren viele der Bewohner Gegner des Regimes. Längst ist „Klein Mexiko“ eine Art Markenzeichen, sind die früheren Armeleutehäuschen als Immobilien begehrt und entsprechend teuer. Makler haben offenbar trotzdem kaum eine Chance. Eine Bewohnerin habe gesagt, dass die Häuser „unter der Hand an Bekannte oder Freunde weitergegeben“ werden, erzählt Julia Wellmann.&lt;br&gt;
In der einstigen Gemarkung Hastedt, aber im heutigen Stadtteilgebiet der Östlichen Vorstadt, liegt nicht nur Klein–Mexiko, sondern auch das ehemalige Gelände des TÜV. Der Spaziergang des Autonomen Architektenbüros führte in das nur wenige Jahre alte Georg-Bitter-Quartier, das den Namen des ersten Leiters des von Franz Schütte gestifteten Botanischen Gartens trägt. Der Botanische Garten ist vor langer Zeit verlegt worden, der TÜV inzwischen auch. Ein kleiner Marktplatz wurde geschaffen.&lt;br&gt;
„Die quadratischen Neubauten bilden einen Kontrast zum geschichtsträchtigen Klein Mexiko und zeigen eine andere Form des überschaubaren und ruhigen Lebens in der Großstadt auf“, schreibt Julia Wellmann. „Auch hier finden sich hauptsächlich Eigentumswohnungen.“ An der Rückseite des ehemaligen St. Petri Waisenhauses, das auch schon einmal Sitz des Gesundheitsamtes war und bis Anfang 2013 das Tanzstudio „La Milonga“ beherbergt hat, legte die Gruppe einen weiteren Stopp ein. Auch hier werde bald hochpreisiges Wohnen in ruhiger Lage möglich sein, sagte Daniel Schnier. Auf dem Gelände entstehe derzeit „ähnlich wie beim Gete-Palais im Geteviertel“ eine Wohnanlage, entworfen von Architekt Albert Jo Meyer.&lt;br&gt;
Im Rennstiegviertel fühlten sich einige Spaziergänger wieder an ein Dorf erinnert, auch wenn die Straßen eher denen einer Kleinstadt ähneln. „Hier erstreckt sich die 1928 erbaute erste Großwohnsiedlung Bremens“, erfuhr die Gruppe. Daniel Schnier beschrieb die „Reformarchitektur der 20er-Jahre“, deren Architekten darauf achteten, dass die Bewohner ihrer Häuser „ausreichend Licht und Luft“ hatten. Oliver Hasemann verwies auf die Charta von Athen: „Wohnen und Arbeiten sollten klar getrennt werden. In Tenever ist dieses Modell auf die Spitze getrieben worden.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nach Tenever aber führt der nächste Spaziergang nicht, den das AAA, die Klimaschutzagentur Energiekonsens und der Verein Bauraum gemeinsam planen. Am ersten Advent, Sonntag, 30. November, um 14 Uhr ist Blumenthal an der Reihe. Treffpunkt ist der Bahnhof Blumenthal.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Text und Autorin: Frau Britta Kluth und Frau Monika Felsing, Fotografien: Herr Walter Gerbracht, Ausgabe: Mitte des Stadtteilkuriers des Weser Kurier, Seite: 5 Datum: 23.11.2014&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation Urbaner Spaziergang "Klein Stadt Groß" 02.11.2014</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-urbaner-spaziergang-klein-stadt-gross-02-11-2014/</link><pubDate>Tue, 18 Nov 2014 14:28:21 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-urbaner-spaziergang-klein-stadt-gross-02-11-2014/</guid><description>&lt;p&gt;Zu unserem Urbanen Spaziergang „Klein Stadt Groß – 55m² Nachbarschaftsglück“ am Sonntag, den 02.11.2014 um 14Uhr versammelten sich am sonnigen Sonntagmittag über einhundert Interessierte am Spielplatz „Klein Mexiko“. Wir, gemeinsam mit Jürgen Schnier vom Bauraum Bremen, luden dazu ein, auf versteckten Wegen nach der Kleinstadt in der Großstadt zu suchen. Auf dem Spielplatz selbst ließ sich die Großstadt nicht verleugnen. Wegen des Verkehrslärms der Bismarckstraße ließ sich nur schwerlich ein Wort verstehen. Aber schon ein paar Schritte weiter tauchen wir ein, in das ruhige und überschaubare „Klein Mexiko“. Etwa 55m² große Reihenhäuser mit kleinen Vorgärten stehen hier an schmalen Straßen. Von den viel befahrenen umliegenden Straßen gibt es nur zwei Zugänge für Autofahrer. Die Siedlung wirkt geschützt und abgewandt von der lärmenden Stadt. All das unterstreicht den dörflichen Charakter der Siedlung, der sie zu einem beliebten Wohnquartier macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Errichtet wurde die Siedlung Ende der 1920er, zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise, um den armen und kinderreichen Familien aus städtischer Sicht günstigen Raum anbieten zu können. Der Name der Siedlung war offiziell „Westfalensiedlung“. Doch umringt von einer eher rechtskonservativen, bürgerlichen Nachbarschaft wurde die Siedlung mit dem Namen „Klein Mexiko“ stigmatisiert, als Ort sozialistischer Proletarier. Seit 1930er Jahren zeigten die Bewohner*innen dann auch geschlossen Widerstand gegen die Nazis. Unter den Teilnehmer*innen befanden sich viele Bewohner*innen und Anwohner*innen der geschichtsträchtigen Siedlung „Klein Mexiko“. Sie wussten aus der Zeit des Widerstandes zu berichten und gaben uns spannende Einblicke in die Geschichte. Von geheimen Schleichwegen, sogar durch die Häuser, wurde gesprochen, um die Nazi-Verfolger abzuschütteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiter ging es entlang der Georg-Bitter-Straße und Bei den drei Pfählen bis zum Hermine-Berthold-Platz, der im Zuge der Errichtung des Georg-Bitter-Quartiers entstanden ist. Hier zeigte sich eine andere, sehr moderne Form des kleinstädtischen Lebens in der Großstadt. Die quadratischen, modernen Gebäude wurden 2006 auf dem ehemaligen TÜV-Gelände errichtet und mit hochpreisigen Eigentumswohnungen versehen. Auffällig war die 1900m² große Brache direkt gegenüber den modernen grauen Mehrfamilienhäuser und das seit mindestens sechs Jahren leerstehenden und langsam verfallenden gelben Mehrfamilienhaus. Über die Georg-Bitter-Straße und durch einen mit Ornamenten verzierten Torbogen, geht es in den Hof einer Wohnsiedlung mit dem klassischen Charme der 1950er Jahre. Die meisten der fünfstöckigen Gebäude sind der Straße abgewandt und mit großzügigen Grünflächen voneinander getrennt. Dadurch entstehen auch hier ruhige, wenn nicht unbedingt dörfliche, Wohnstrukturen. Die Gebäude sind mittlerweile teilsaniert und mit Stahlbalkonen ausgestattet. Es stellte sich die Frage, für wen städtisches Wohnen in ruhiger Lage überhaupt bezahlbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über einen schmalen Fußgängerweg spaziert die Gruppe weiter bis zur Rückseite des ehemaligen St. Petri Waisenhauses. Hier wird bald hochpreisiges Wohnen in ruhiger Lage möglich sein. Auf dem Gelände entsteht derzeit eine Wohnanlage. Wir kreuzten die Stader Straße und befanden uns dann im Rennstiegviertel, ebenfalls ein an dörfliche Strukturen erinnerndes Quartier. Auf der Rückseite der ersten, 1928 erbauten Großwohnsiedlung Bremens machten wir unseren vorletzten Halt. Die Großwohnsiedlung und das dahinter liegende Rennstiegviertel sind beliebte Wohnquartiere mit ebenfalls ruhigen und dörflichen Charakter. Eine Teilnehmerin berichtet, dass sie ihr Haus, welches sie vor dreißig Jahren gekauft hat mittlerweile für das vierfache wieder verkaufen könnte. Zum Schluss spazieren wir hoch zum Osterdeich entlang klassischer Altbremerhäuser und beenden dort unseren Urbanen Spaziergang vor dem Bunker in der ein Tankstellenpächter das Areal seit Jahrzehnten nutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielen Dank an alle. Wir spazieren wieder am Sonntag, den 30.11.2014 um 14Uhr durch Bremen-Blumenthal. Diesmal heißt es „Kurzgeschoren – Neues Fell für Blumenthal“. Treffpunkt: Eisenbahnhaltestelle „Bremen Blumenthal“, Blumenthaler Bahnhof, (NordWestBahn)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Hemelingen WAIKIKI</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/hemelingen-waikiki/</link><pubDate>Tue, 11 Nov 2014 10:53:55 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/hemelingen-waikiki/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonntag, den 16. November 2014, 14:00 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Stadterkundung und Stadterlebnis&lt;br&gt;
Zugang Zum Sebaldsbrücker Bahnhof an der Hemelinger Bahnhofsstraße&lt;br&gt;
28309 Bremen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Programm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;14:00Uhr:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Aloha durch ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen, Stand Projekt TUTUR, Fortführung der Projektergebnisse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;14:15Uhr:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Erkundung des Stadtraums zwischen Sebaldsbrücker Bahnhof und Hemelinger Hafen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;16:00Uhr:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Kaffee, Kuchen und Suppe auf dem Projekt &lt;a href="http://www.bay-watch.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;bay-WATCH&lt;/a&gt; am Arberger Hafendamm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Zugang nach Hemelingen kann sich kompliziert gestalten. Eisenbahnlinien und Straßentrassen durchziehen den Stadtteil, trennen ihn von den benachbarten Ortsteilen und von der Weser ab. Nur an ausgewählten Stellen ist es über Brücken und durch Tunnel möglich, in ihn einzutreten. Viele passieren Hemelingen auf dem Autobahnzubringer oder der Hastedter Heerstraße, ohne überhaupt einen Blick auf den Stadtteil geworfen zu haben. Das direkte Umfeld der Zugänge zum Stadtteil wirken verbaut, sind von Lärm und Schmutz geprägt und der Hafen ein vitales Industriegebiet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ZZZ - ZwischenZeitZentrale lädt dazu ein, Hemelingen zwischen Hemelinger Bahnhofstraße und Hafen zu erkunden und zu erleben. In Fortsetzung des Workshops vom 22. Juli 2014 nimmt diese Veranstaltung das Thema Wege und Verbindungen auf. In gemütlicher und unterhaltsamer Atmosphäre finden wir entlang Hemelinger Anekdoten und Autobahnbrücken Wege an die Weser und zum Projekt bay-WATCH. Unterwegs gibt es Informationen, Geschichten und Verpflegung, bevor die Veranstaltung dann im Heimeliger Hafen endet / ausklingt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen des EU-Projekts &lt;a href="http://www.tutur.eu/" target="_blank" rel="noopener"&gt;TUTUR - Temporary Use as a Tool for Urban Regeneration&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Neue Pläne für die Überseestadt : Was bleibt, ist die Abfertigung</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neue-plaene-fuer-die-ueberseestadt-was-bleibt-ist-die-abfertigung/</link><pubDate>Tue, 11 Nov 2014 09:01:34 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neue-plaene-fuer-die-ueberseestadt-was-bleibt-ist-die-abfertigung/</guid><description>&lt;p&gt;BREMEN &lt;em&gt;taz&lt;/em&gt; | Lkw parken auf einer sandigen Fläche, zwischen den Steinen der gepflasterten Straße sprießt Gras. Der weite Platz vor dem früheren Zollabfertigungsgebäude zwischen Nord- und Hafenstraße am Eingang zur Überseestadt wirkt nicht besonders einladend. „Das Gelände hat eher einen Hinterhofcharakter“, sagt Wolfgang Golinski (SPD), Sprecher des Beirats Walle und Mitglied des Fachausschusses Hafenentwicklung. Das könnte sich aber bald ändern – zur Freude Golinskis und zum Leid der Bremer Zwischenzeitzentrale (ZZZ).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn nun blickt das Areal einer Hochglanzzukunft entgegen. Geht alles glatt, lässt die Firma „Zweirad Stadler“, ein Motorroller- und Fahrradhändler aus dem bayrischen Regensburg, auf dem Grundstück bald eine 200 Meter lange und 40 Meter breite Halle aus Gussglas errichten. Darin soll die bisherige Bremer Filiale des Unternehmens einziehen, der bisherige Standort in der Neustadt aufgegeben werden. 15 zusätzliche Arbeitsplätze soll der Umzug bringen. Wird das Vorhaben bewilligt, wollen die Wirtschaftsförderung Bremen (WfB) und Stadler im Frühjahr 2015 den Kaufvertrag unterzeichnen. Eröffnet wird dann ein Jahr später, im Frühling 2016.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Golinski und die anderen Mitglieder des Fachausschusses Hafenentwicklung ist das Projekt ein Anlass zur Freude. Das Vorhaben werte den Eingang zur Überseestadt deutlich auf. „Auch die Architektur fügt sich gut in die Umgebung ein“, sagt Golinski. Geplant wird der Neubau vom Architekten Jost Westphal, dessen Büro schon den Umbau des Schuppen 1 konzipiert hat. „Um der Stadt einen Platz anzubieten, haben wir die Eingangsfront ein Stück zurückgesetzt. Damit das Gebäude aber nicht vom Vorplatz zurückfällt, zeigt das Vordach Präsenz“, erklärt Westphal seine Pläne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Initiative des Investors wird auch das ovale, 1961 gebaute Zollabfertigungsgebäude erhalten, künftig sogar unter Denkmalschutz gestellt und zu einem Café umgebaut. Dafür aber müssen die bisherigen Nutzer ausziehen. Betroffen ist davon auch die Zwischenzeitzentrale (ZZZ), die als Agentur im Auftrag des Landes Bremen immer wieder Zwischennutzungsprojekte organisiert hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor über sechs Jahren sind Oliver Hasemann und Daniel Schnier von der ZZZ in die Abfertigung eingezogen. Noch haben sie die Kündigung ihres Nutzungsvertrags nicht erhalten, der bevorstehende Abschied stimmt sie aber bereits traurig. „Wir haben uns von Anfang an klar darauf eingestellt, dass wir nur für begrenzte Zeit bleiben können“, sagt Hasemann. „Doch nach so langer Zeit konnten wir uns nur noch schwer vorstellen, wie es wird, wenn wir wieder ausziehen müssen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die anderen 14 Kreativen, unter ihnen Webseitengestalter, Grafiker und ein Textbüro, müssen sich nun bald nach neuen Arbeitsräumen umschauen. Den meisten sei es inzwischen möglich, auch ein Büro zu gewöhnlichen Preisen zu mieten, sagt Hasemann. „Nachdem wir uns erfolgreich etabliert haben, sind viele von uns hier nicht mehr auf die günstige Zwischennutzung angewiesen.“ Damit sei eine der zentralen Ideen hinter der Zwischennutzung aufgegangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und auch eine andere Idee der Zwischennutzer in der Abfertigung hat funktioniert: Das 2006 vom Zoll aufgegebene Gebäude wurde erhalten, sein kultureller Wert erkannt. „So ein denkmalgeschützter Bau versprüht viel mehr Charme als eine schmucklose Verkaufshalle“, begründet Stadler-Mitarbeiter Lars Meisel die Entscheidung seines Unternehmens für die Abfertigung. Die Zwischennutzer haben auf die authentische Wirkung des Baus aufmerksam gemacht – nun wird sie kommerziell verwertet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hasemann und Schnier wollen weiterhin Zwischennutzer bleiben und planen, mit ihrem Büro nach Hemelingen umzuziehen. In der Überseestadt sehen sie vorerst keine Chance, ein neues Projekt zu beginnen. Zu stark ist inzwischen der Druck von Investoren auf Brachen und Leerstände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(c) &lt;a href="http://www.taz.de/Neue-Plaene-fuer-die-Ueberseestadt/!149174/" target="_blank" rel="noopener"&gt;taz Bremen&lt;/a&gt;, Autor: Clemens Haug, Foto: Clemens Haug, 2014, 10.11.2014&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Einladung zu einem Urbanen Spaziergang "Klein Stadt Groß - 55m2 Nachbarschaftsglück"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/einladung-zu-einem-urbanen-spaziergang-klein-stadt-gross-55m2-nachbarschaftsglueck/</link><pubDate>Fri, 24 Oct 2014 11:51:40 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/einladung-zu-einem-urbanen-spaziergang-klein-stadt-gross-55m2-nachbarschaftsglueck/</guid><description>&lt;p&gt;Denkt man an dörfliche, überschaubare Stadtteilstrukturen in Bremen, fallen einem der Schnoor, das Viertel oder Arbergen ein. Kaum vermuten würde man diese zwischen Stresemannstraße und Osterdeich. Unser Urbaner Spaziergang führt hinter die herrschaftlichen Häuser, Wohnblöcke und Auto- häuser, die hier das das Bild prägen. Über versteckte Wege gelangen wir hier in lebendige Nachbarschaften, die sich in den kleinräumigen Strukturen gebildet haben.&lt;br&gt;
An den Grundrissen können wir dabei ablesen, dass sie zum Teil auf den alten dörflichen Strukturen aufbauen, als diese Quartiere noch Dörfer vor den Toren der Stadt waren, die erst im 19. Jahrhundert verschluckt wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dipl.-Ing. Oliver Hasemann und Dipl.-Ing. Daniel Schnier&lt;br&gt;
(AAA Autonomes Architektur Atelier, Bremen)&lt;br&gt;
Mit Unterstützung von: energiekonsens und bauraum Bremen e.V.&lt;br&gt;
Treffpunkt: Spielplatz Klein Mexiko (direkt an der Bismarckstr. zwischen den Bushaltestellen Friedrich-Karl- Straße und Stader Straße)&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, den 02.11.2014 um 14Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kostenfrei und ohne Anmeldung!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der perfekte Ort / Weser Kurier 23.10.2014</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/der-perfekte-ort-weser-kurier-23-10-2014/</link><pubDate>Thu, 23 Oct 2014 15:28:34 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/der-perfekte-ort-weser-kurier-23-10-2014/</guid><description>&lt;p&gt;Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom Autonomen Architektur Atelier haben erneut zu einem Urbanen Spaziergang eingeladen, um über die etwas anderen Ecken Bremens zu berichten. Der Weg führte entlang der Bahnstrecke. Zwischen Lärm und Krach waren sie auf der Suche – nach so etwas wie einer Oase.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;VON INA SCHULZE&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schwachhausen. Abseits der historischen Denkmäler und Sehenswürdigkeiten gibt es in Bremen eine Vielzahl von Ecken, die weitestgehend unbekannt sind. Oliver Hasemann und Daniel Schnier führen regelmäßig durch diese besonderen Orte und Straßen. Am Concordia-Tunnel ist man zum Beispiel von allen Seiten von Lärm umgeben. Der Zug donnert regelmäßig vorbei, die Schwachhauser Heerstraße ist hochfrequentiert. Die Straßenbahn rollt über die Schienen.&lt;br&gt;
Wie eine undurchdringliche Mauer zieht sich diese Bahnstrecke vom Hauptbahnhof durch Bremen und trennt unter anderem Schwachhausen von der Östlichen Vorstadt. Diese Mauer erweckt den Eindruck einer lärmenden und bedrohlich wirkenden Trennlinie. Der urbane Spaziergang durch die Gete, entlang der Bahn, gibt allerdings auch eine andere Seite zu erkennen. Hier gibt es beschauliche Orte und idyllische Wohnlagen.&lt;br&gt;
Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) haben einen urbanen Spaziergang zum Thema „Lärmendes Inferno inmitten der Oase? – Eine Momentaufnahme“ begleitet. Organisiert und finanziert wurde dieser Rundgang durch Energiekonsens und Bauraum Bremen.&lt;br&gt;
Im Zickzack ging es durch Schwachhausen und das Gete-Viertel. Oliver Hasemann und Daniel Schnier präsentieren die Bahnstrecke weniger als Trennlinie, sondern als ein verbindendes Element, dass kleine Ruheräume im Stadtraum schafft. Während man am Concordia Tunnel kaum ein Wort versteht, liegt nur wenige Schritte weiter in der Roonstraße eine grüne und begehrte Wohnsiedlung, mit typischen Bremer Häusern. Viele Bauten sind im Originalzustand, nur an einigen Stellen musste die stuckverzierte Fassade modernisiert werden.&lt;br&gt;
Die Wohnhäuser entlang der Bahnstrecke dienen quasi als Schallschutz. In der Straße ist es vergleichsweise ruhig. Die Häuser zur Bahnstrecke sind mit Schallschutzfenstern ausgestattet. Neben den Altbremer Häusern gibt es dort aber noch eine ganz andere Besonderheit. Die Fassade eines großen grauen Gebäudes lässt keinen Zweifel, dass es sich um einen echten Bunker handelt, der als Wohnraum dient. Die Wände sind mehr als ein Meter dick, und der Stahlbeton wurde von innen gedämmt. Die Rückseite ist neu angestrichen. Teilweise gibt es schaufenstergroße Fenster, die den Bunker als solchen kaum zu erkennen geben.&lt;br&gt;
Auf dem Weg durch die Elsasser Straße sind ebenfalls attraktive Altbauten zu sehen. Nur ab und zu wurde zwischen die historischen Bauten ein neues Gebäude gesetzt. Nach einer Querung der Eisenbahnstrecke war ein Anwohner spontan bereit, sein umgebautes Eigenheim zu zeigen. „Im großen Gemeinschaftsgarten mit mehreren Parteien wird ersichtlich, dass die Häuser nicht mit fossilen Brennstoffen geheizt, sondern von einer Bodenwärmepumpe mit Wärme versorgt werden“, sagt Jürgen Schnier vom Autonomen Architektur Atelier.&lt;br&gt;
Jürgen Schnier erklärt weiter, dass der Name des Quartiers sich von dem kleinen Bach Gete ableitet, der einst entlang der Straße floss und von dem nur noch ein kleiner Teich im Bereich des Kleingartenvereins „Im Stillen Frieden“ geblieben ist. „Als Grüne Oase bietet der Kleingartenverein nicht nur einen Punkt der Erholung für Mensch, Natur und Klima, er ist auch ein beliebter Fahrradweg in Richtung Gartenstadt Vahr oder nach Sebaldsbrück.“&lt;br&gt;
Am Ausgang des Kleingartens an der Wohnanlage an der Obernkirchener Straße endet der urbane Spaziergang schließlich. Der Blick auf die Architektur der 70er-Jahre führt die technischen und geschmacklichen Veränderungen über die vergangenen Jahrzehnte deutlich vor Augen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag, 2. November, wird um 14 Uhr erneut zu einem urbanen Spaziergang in Hastedt eingeladen. Treffpunkt ist der Spielplatz „Klein-Mexiko“ zwischen Stader- und Bennigsenstraße. Der Spaziergang ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es online auf den Internetseiten &lt;a href="http://www.bauraum-bremen.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.bauraum-bremen.de&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.energiekonsens.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.energiekonsens.de&lt;/a&gt; und www.aaa-bremen.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(c) www.weser-kurier.de Bremen 2014, Text: Frau Ina Schulze und Fotografien von Frau Petra Stubbe&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation und Resümee "Lärmendes Inferno inmitten der Oase - Eine Momentaufnahme" am 12.10.2014</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resuemee-laermendes-inferno-inmitten-der-oase-eine-m-omentaufnahme-am-12-10-2014/</link><pubDate>Tue, 14 Oct 2014 15:01:55 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resuemee-laermendes-inferno-inmitten-der-oase-eine-m-omentaufnahme-am-12-10-2014/</guid><description>&lt;p&gt;Zu unserem Urbanen Spaziergang am vergangenen Sonntag begrüßten wir gemeinsam mit Jürgen Schnier vom Bauraum Bremen bei angenehmen Spätsommerwetter zirka 60 TeilnehmerInnen am ehemaligen und seit zwei Jahren leerstehenden Concordia-Theater an der Schwachhauser Heerstraße. Sofort ohrfällig wurde der Lärm, der unserem Urbanen Spaziergang einen Teil seines Titels eingetragen hat. Die Eisenbahntrassen von und nach Hannover/Osnabrück verlaufen mitten durch die Stadt und trennen Schwachhausen und die Östliche Vorstadt. Umgrenzt und zusätzlich beschallt wird es an dieser Stelle zusätzlich von der Schwachhauser Heerstraße mit Individual- und Straßenbahnverkehr. Dennoch haben sich diese Quartiere zu begehrten Wohnlagen in Bremen entwickelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf unseren nächsten Metern hinein in die Roonstraße stellt sich schnell heraus, dass die Wohnhäuser entlang der Bahnstrecke als Schallschutz fungieren und sich in ihrem Schatten, relativ, ruhig wohnen lässt und dies sehr innenstadtnah. Im Zuge des schnellen Wachstums der Städte in der Gründerzeit am Ende des 19. Jahrhunderts sind hier viele typische Bremer Häuser entstanden. Viele befinden sich auch noch im originalen Zustand, nur an einigen Stellen musste die stuckverzierte Fassade „Modernisierungsmaßnahmen der 70er“ weichen. Inmitten der alten Häuser findet sich in der Roonstraße aber auch ein umgebauter Bunker, dank einer TeilnehmerIn hatten wir die Möglichkeit diesen auch von seiner Rückseite zu bewundern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der weitere Weg durch die sanierte Elsasser Straße und die Graf-Haeseler-Straße zeigen uns das gleiche Bild: attraktive Altbauten in gutem Zustand, die zu hohen Preisen (ab 350.000€), wenn überhaupt, die EigentümerIn wechseln. Die Nähe der Eisenbahntrasse schreckt nicht, für Verbesserungen des Schallschutzes wird in Initiativen gestritten. Denn für den Schienenverkehr sind steigende Zahlen prognostiziert, auch wenn der Jade-Weser-Port seit der Eröffnung im September 2012 in Wilhelmshaven kaum eine gewichtige Rolle spielen wird, so lange der Hamburger Hafen so vehement auf ein Ausbaggern der Elbe drängt, wie einer der Teilnehmer erläutert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein willkommener Stop bedeutet der Bauraum an der Friedrich-Karl-Straße. Jürgen Schnier weist hier auf die Angebote des Bauraums hin, die unter anderem auch die Beratung in Frage der Altbausanierung und des Lärmschutzes umfassen, alles Themen die wir hautnah erlebt haben. Unter der Brücke der Eisenbahn hindurch begeben wir uns in die Gete und machen Halt bei Fischers. Hier ist aus einem ehemaligen Leerstand eine &amp;quot;Kampf-Sportanlage&amp;quot; (Zitat: Herr Fischer) für Bridge entstanden. Herr Fischer stoppt für uns sein laufendes Spiel und erläutert uns, dass der Laden über den Stadtteil hinaus bekannt ist und den Stadtteil belebt. Auch An der Gete ist ein Anwohner spontan bereit, uns sein umgebautes Eigenheim zu zeigen. Im großen Gemeinschaftsgarten mit mehreren Parteien wird ersichtlich, dass die Häuser nicht mit fossilen Brennstoffen geheizt, sondern von einer Bodenwärmepumpe mit Wärme versorgt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Name des Quartiers leitet sich vom dem kleinen Bach Gete ab, der einst entlang der Straße floss und von dem nur noch eine der „Getekuhlen“ im Bereich des Kleingartenvereins „Im Stillen Frieden“ verblieben ist. Als Grüne Oase bietet er nicht nur einen Punkt der Erholung für Mensch, Natur und Klima, er ist auch ein beliebter Fahrradweg in Richtung Gartenstadt Vahr oder nach Sebaldsbrück. Am Ausgang des Kleingartens an der Wohnanlage an der Obernkirchener Straße endet unser Urbaner Spaziergang schließlich. Der Blick auf die Architektur der 70er Jahre führt die technischen und geschmacklichen Veränderungen über die vergangenen Jahrzehnte deutlich vor Augen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Am Sonntag, den 02. November 2014 findet um 14Uhr der nächste Urbane Spaziergang mit dem Bauraum Bremen „ BREMER MODERNISIEREN ON TOUR: „Klein Stadt Groß – 55 m2 Nachbarschaftsglück – Urbaner Spaziergang in Hastedt“ statt. Treffpunkt ist der Spielplatz „Klein-Mexiko“ zwischen Stader und Bennigsen-Straße.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Urbanen Spaziergänge sind kostenfrei und ohne Anmeldung!&lt;br&gt;
(c) AAA: Daniel Schnier und Oliver Hasemann 2014, Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Lärmendes Inferno inmitten der Oase? – Eine Momentaufnahme" am Sonntag, den 12.10.2014 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-laermendes-inferno-inmitten-der-oase-eine-momentaufnahme-am-sonntag-den-12-10-2014-um-14uhr/</link><pubDate>Sun, 05 Oct 2014 16:00:31 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-laermendes-inferno-inmitten-der-oase-eine-momentaufnahme-am-sonntag-den-12-10-2014-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Wie eine Mauer zieht sich die Bahnstrecke vom Hauptbahnhof durch die Stadt Bremen und trennt Schwachhausen von der Östlichen Vorstadt. Auf den ersten Blick zieht sich entlang dieser Mauer eine lärmbeschallte, unwohnliche Zone. Unser Urbaner Spaziergang durch die Gete und entlang der Bahn wirft einen zweiten Blick, der ungewöhnliche Orte und idyllische Wohnlagen entdeckt. Die Bahnlinie wirkt dabei weniger als Trennlinie, denn als verbindendes Element, dass kleine Ruheräume im Stadtraum schafft. Die begleitenden Quartiere eröffnen einen Blick auf ein Jahrhundert gehobenen Wohnungsbaus in seinen verschiedenen Moden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Urbaner Spaziergang &amp;quot;Lärmendes Inferno inmitten der Oase? – Eine Momentaufnahme&amp;quot;&lt;br&gt;
Zeit: Am Sonntag, den 12.10.2014 um 14:00Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: Ehemaliges Concordia Theater, Herderstraße / Ecke Schwachhauser Heerstraße, 28203 Bremen&lt;br&gt;
Bremer Modernisieren ON TOUR mit Oliver Hasemann und Daniel Schnier (AAA Autonomes Architektur Atelier, Bremen)&lt;br&gt;
Veranstalter: energiekonsens und bauraum Bremen e.V.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Zwischen re und rar - Recycelter Spaziergang mit dem AAA" durch die alt und neu genutzte Überseestadt. Samstag, den 06.09.2014 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischen-re-und-rar-recycelter-spaziergang-mit-dem-aaa-durch-die-alt-und-neu-genutzte-ueberseestadt-samstag-den-06-09-2014-um-14uhr/</link><pubDate>Fri, 05 Sep 2014 15:55:36 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischen-re-und-rar-recycelter-spaziergang-mit-dem-aaa-durch-die-alt-und-neu-genutzte-ueberseestadt-samstag-den-06-09-2014-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Der Wandel der Überseestadt manifestiert sich für viele Betrachter*innen am hellen Glanz der sich spiegelnden Glasflächen. Neubauten wachsen an vielen Stellen aus dem Boden und vermitteln den Eindruck eines neuen Stadtteils. Dass dieser Stadtteil auf den Fundamenten der Bremer Freihäfen wurzelt gerät dabei fast in den Hintergrund.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf unserem Urbanen Spaziergang erkunden wir diese alten Fundamente, die in neuer Nutzung oder als „alte“ Nutzung die Überseestadt prägen und ihr ein unverwechselbares Gesicht geben. Der Weg führt uns hierzu abseits der neu angelegten Straßen und auf alte Pfade, die hier weiterhin erkennbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Samstag, den 06.09.2014&lt;br&gt;
Zeit: 14:00 Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: &lt;a href="https://www.google.de/maps/place/53%C2%B005%2710.3%22N&amp;#43;8%C2%B046%2746.9%22E/@53.0862014,8.779704,15z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x0:0x0" target="_blank" rel="noopener"&gt;Am Europahafenkopf in der Überseestadt Bremen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Facebook&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Kooperation mit &lt;a href="http://www.goldencity-bremen.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Golden City, der temporäre Hafenbar&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAAbendlicher Urbaner Spaziergang "Wohnen entern! Ahoi an der Waterfront!" am Donnerstag, den 24.07.2014 ab 20Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaabendlicher-urbaner-spaziergang-wohnen-entern-ahoi-an-der-waterfront-am-donnerstag-den-24-07-2014-ab-20uhr/</link><pubDate>Sun, 20 Jul 2014 15:50:18 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaabendlicher-urbaner-spaziergang-wohnen-entern-ahoi-an-der-waterfront-am-donnerstag-den-24-07-2014-ab-20uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Verheißungsvolle Tafeln weisen den Weg in die Überseestadt. Strandhäuser! Aqua! Kisten! Alle sind zu 100% vermietet und vermarktet. Entlang des Europahafens und der Weser wächst eine neue Schlachte immer weiter in das ehemalige Hafengebiet und zieht einen Strang neuer Wohnprojekte hinter sich her. Der Blick auf das Wasser ist begehrt, Investoren und Häuslebauer legen hier viel Geld an. In einem Gebiet, das früher aufgrund der Hafenindustrie nicht zugänglich war, sind es nun die Marktpreise, die über den Zugang entscheiden und die Nordstraße bleibt weiterhin die Grenze zwischen Walle und dem Hafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Urbane Spaziergang bietet eine Tour aus dem neuen Wohnarchipel hinaus in den »alten« Stadtteil Walle. Vorbei an den noch glänzenden Neubauten wird ein Weg über die Nordstraße gefunden. Der Blick auf neue und alte Wohnformen, die Auseinandersetzung mit der Stadt als Lebensraum bildet dabei den Orientierungspunkt. In abendlicher Atmosphäre tauchen dabei aber auch immer wieder neue und alte »Traumwelten« auf, die hier im Hafengebiet schon immer präsenter waren als im Rest der Stadt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, den 24. Juli 2014 um 20.00 Uhr&lt;br&gt;
Start: an der Kreuzung Eduard-Suling-Straße / Am Winterhafen, Haltestelle »Am Winterhafen« der Linie 20, Überseestadt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein kostenloser Urbaner Spaziergang ohne Anmeldung des AAA (Autonomes Architektur Atelier) in Kooperation mit der &lt;a href="http://www.arbeitnehmerkammer.de/veranstaltungen/kultur-bremen/20140724_heimatabend_stadtspaziergang.html" target="_blank" rel="noopener"&gt;Arbeitnehmerkammer Bremen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem: Fr. 25. Juli um 20.30 Uhr in der 21. Etage des Weser Towers »Zwischen Fischmehl und Feng-Shui« – ein Bremer Heimatabend zu Besuch in der Überseestadt, nur mit Anmeldung: &lt;a href="http://www.arbeitnehmerkammer.de/" target="_blank" rel="noopener"&gt;www.arbeitnehmerkammer.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>RATATOUILLE - Räumliche Bedarfsanalyse für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Bremerhaven 2014</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ratatouille-raeumliche-bedarfsanalyse-fuer-die-kultur-und-kreativwirtschaft-in-bremerhaven-2014/</link><pubDate>Sat, 07 Jun 2014 18:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ratatouille-raeumliche-bedarfsanalyse-fuer-die-kultur-und-kreativwirtschaft-in-bremerhaven-2014/</guid><description>&lt;p&gt;Die räumliche Bestandsanalyse der Kultur- und Kreativwirtschaft bewegt sich im Gesamtkontext der Seestadt Bremerhaven. Weiche Faktoren, wie das Angebot an attraktivem Wohnraum, kulturellen Einrichtungen, sozialen Netzwerken oder Freizeitmöglichkeiten, spielen gerade für die häufig sehr flexiblen Angehörigen der Kultur- und Kreativwirtschaft eine genauso große Rolle wie die harten Standortfaktoren. Für die Untersuchung ist es daher wichtig, diese Verbindung nicht aus den Augen zu verlieren. Zu Beginn dieser Untersuchung steht daher erst ein kurzer Überblick über die größeren Zusammenhänge der Stadt. In der Befragung der Akteure und ExpertInnen spielten dann Fragen nach dem Umfeld und nach der aktuellen Situation in Bremerhaven über das eigene (wirtschaftliche) Aktionsfeld hinaus eine wichtige Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor im direkten Gespräch mit den Akteuren der konkrete Raumbedarf erfragt wurde, wurden mit ExpertInnen Gespräche geführt, um einen Überblick davon zu bekommen, wie sich die Kultur- und Kreativwirtschaft in Bremerhaven darstellt und welche Akteure sich in ihrem Umfeld bewegen. In einem Branchenbereich, der von außen definiert wurde, ist dies besonders wichtig, da es ein eher loses Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Akteuren gibt. Die ausgewählten Befragten decken ein breites Spektrum von etablierten UnternehmerInnen, Führungspersonen der Kulturwirtschaft und VertreterInnen der Soziokultur ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Wissen und den Informationen aus den ExpertInneninterviews im Hinterkopf, wurden 20 Interviews mit Kreativen geführt. Hierbei handelte es sich nicht immer um Einzelpersonen, mehrfach wurden auch Interviews mit Bürogemeinschaften / Agenturen geführt. Die 20 Interviews stellen nach den gemachten Erfahrungen eine recht große Stichprobe aus den insgesamt im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft Arbeitenden dar. Bei der Auswahl der Befragten wurde großer Wert darauf gelegt, dass möglichst alle Sparten der Kultur- und Kreativwirtschaft und auch die verschiedenen Alters- und Professionalisierungsgrade abgefragt wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interviewpartner mit Raumbedarfen wurden bevorzugt. Die Auswertung der Interviews führte zur Bestimmung von Raumbedarfen und Raumwünschen. Diese teilten sich im wesentlichen nach dem Etablierungsgrad der InterviewpartnerInnen auf. Den ermittelten Raumwünschen wurden dann Beispiele gegenüber gestellt, die illustrieren, wie diese Wünsche an anderer Stelle umgesetzt werden. Wichtiges Kriterium für die Auswahl der Beispiele war dabei, dass sie sowohl r.umlich als auch in der Betreiber- und Finanzierungsstruktur auf Bremerhaven übertragbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierzu wurden auch Gespräche mit Akteuren auf dem Immobilienmarkt geführt und verschiedene Objekte in Augenschein genommen. Schlussendlich wurden aus den ermittelten Bedarfen und den untersuchten Beispielen Empfehlungen zur Umsetzung in Bremerhaven entwickelt. Hierbei wurde sehr gro.er Wert darauf gelegt, dass es sich um Vorschläge handelt, die aus der Szene heraus umgesetzt werden können und die auf einem Level stattfinden, das insbesondere Berufseinsteiger nicht abschreckt sondern zur Mitgestaltung motiviert. Bewusst wurden hier Vorschläge gemacht, die nicht auf spektakuläre Neubauten oder große Lösungen setzen, sondern die sich eher an kleinteiligen Bedarfen und Angeboten orientieren. (c) AAA, Bremen, 2014&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Abschnittsbauten - Wohnen aus dem Katalog": Sonntag, den 18. Mai 2014 um 14:00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-abschnittsbauten-wohnen-aus-dem-katalog-sonntag-den-18-mai-2014-um-1400uhr/</link><pubDate>Wed, 14 May 2014 15:44:08 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-abschnittsbauten-wohnen-aus-dem-katalog-sonntag-den-18-mai-2014-um-1400uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Der Traum vom eigenen Heim als behaglichem Zuhause ist ein menschliches Grundbedürfnis. Über die Jahre verändern sich allerdings die Vorstellungen davon, wie diese Bedürfnisse aussehen und wie viel Platz sie einnehmen. Neubauten entstehen in Sichtweite zum Bestand und geben einen Eindruck von neuen Moden und neuen Wünschen. Im Quartier Weidedamm in Findorff liegen diese verschiedenen Wohntypologien wie die Jahresringe eines Baums nebeneinander und eröffnen spannende Perspektive und überraschende Wegebeziehungen. Auf unserem Urbanen Spaziergang erleben wir zwischen Torfkanal und Bahndamm hundert Jahre Wohnungsbau aber auch hundert Jahre Rückzug der unbebauten Natur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Urbanen Spaziergänge des AAA laden die TeilnehmerInnen dazu ein, sich auf eine Reise durch die eigene Stadt zu begeben und den (eigentlich) bekannten Stadtraum aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Ungewöhnliche Perspektiven, unbekannte Wege – auch in Findorff gibt es viel zu entdecken. Die ortskundigen TeilnehmerInnen sind dabei eingeladen, sich selbst auf diesem Spaziergang zu Wort zu melden. Der Spaziergang durch die unterschiedlichen Bauepochen lädt zudem dazu ein, über den Sinn und den Stand von Modernisierungen zu informieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, den 18. Mai 2014, 14 – 16 Uhr, Bremer Modernisieren on tour: „Abschnittsbauten – Wohnen aus dem Katalog“ – Urbaner Spaziergang Findorff, Treffpunkt: Torfkanalhafen, kostenfrei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Facebook: &lt;a href="https://www.facebook.com/events/689573711089608/" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://www.facebook.com/events/689573711089608/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Sound der Straße - Urbaner "Lärm"Spaziergang in Kooperation mit dem VCD und dem ALD</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/der-sound-der-strasse-urbaner-laermspaziergang-in-kooperation-mit-dem-vcd-und-dem-ald/</link><pubDate>Sun, 27 Apr 2014 15:37:14 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/der-sound-der-strasse-urbaner-laermspaziergang-in-kooperation-mit-dem-vcd-und-dem-ald/</guid><description>&lt;p&gt;Wie eine drückende graue Last erhebt sich der Nordwestknoten aus der Stadt. Fahrbahnen schlängeln sich um die hohen Beleuchtungspylonen, Eisenbahntrassen stoßen durch das Straßenwirrwarr. Eine hochtechnisierte Verkehrslandschaft breitet sich zwischen der Innenstadt und Utbremen aus. Der Maßstab der Dinge ist hier weniger der Mensch, als das Automobil. Seine Geräuschkulisse verwandelt den Raum in ein düster klingenden Ort, der jedem Besucher und jeder Besucherin die Flucht nahelegt. Auf unserem Urbanen Spaziergang durch diese Stadtlandschaft wird der Schwerpunkt auf diesen Geräuschkulissen liegen. Mit fachkundiger Unterstützung spüren wir den Belastungen nach, denen wir akustisch in diesem Straßenraum ausgesetzt sind und erkennen, wie sie entstehen und wie ihnen entgegengewirkt werden kann. Der Urbane Spaziergang führt uns an Orte, die in der Regel nicht das Ziel von Spaziergängern sind. Der Urbane Spaziergang wird durchgeführt vom AAA mit Unterstützung von Markus Tetens vom Arbeitsring Akustik der DEGA in Kooperation mit dem VCD – Verkehrsclub Deutschland und dem ALD – Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustike.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Mittwoch, den 30.04.2014&lt;br&gt;
Treffpunkt: Treppe Friedrich-Rauers-Straße / Ecke Findorffstraße am Findorfftunnel.&lt;br&gt;
Uhrzeit: 18:00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation von "Huckelriede abstempeln?! - 6 Urbane Spaziergänge"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-von-huckelriede-abstempeln-6-urbane-spaziergaenge/</link><pubDate>Thu, 03 Apr 2014 15:29:16 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-von-huckelriede-abstempeln-6-urbane-spaziergaenge/</guid><description>&lt;p&gt;Vielen BremerInnen ist Huckelriede nur vom Durchfahren her bekannt. Eine Straßenbahnhaltestelle in der Neustadt, kurz vor Kattenturm. Dort, wo es vor 30 Jahren eine Geiselnahme gab. Wo die Kaserne der Bereitschaftspolizei steht. Irgendwo am Ende des Buntentorsteinwegs. Es gibt kein klares Bild davon, wie es dort aussieht und wer dort wohnt. Irgendwie soll es dort aber nicht so gut sein. Tatsächlich ist Huckelriede ein vielfältiger Ortssteil mit spannenden Ecken, in dem EinwohnerInnen und BesucherInnen immer wieder etwas Neues entdecken können. Wie kleine Inseln verbergen sich Wohnquartiere hinter den Durchgangsstraßen und großflächige Einrichtungen, die man eher anderen Ortsteilen zuordnen würde, haben sich überraschenderweise hier niedergelassen. Um diese Vielfältigkeit besser kennenzulernen veranstalteten wir sechs Urbane Spaziergänge, die jeweils im Huckelrieder Zentrum mit Umsteigestelle der Straßenbahn und Huckelrieder Park starteten. Zu den Spaziergängen kamen insgesamt über 200 TeilnehmerInnen, von denen viele aus Huckelriede stammten, und die Urbanen Spaziergänge mit ihrem Wissen bereicherten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier der Link zur Dokumentation als PDF. &lt;a class="download" href="https://www.dropbox.com/s/3886z3s4t5ypwxb/ZZZ_Huckeriede-abstempeln_Doku_g%C3%BCnstig_fertig.pdf" target="_blank" rel="noopener"&gt;Dokumentation HUCKELRIEDE abstempeln?!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;IMPRESSUM:&lt;br&gt;
Ein Projekt im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit “Sanierungsgebiet Huckelriede / Sielhof ”&lt;br&gt;
Gefördert aus Mitteln der Städtebauförderung&lt;br&gt;
Bund-Länder-Programm Stadtumbau-West&lt;br&gt;
Konzept und Umsetzung:&lt;br&gt;
AAA GmbH, Daniel Schnier, Dipl.-Ing. Arch. und Oliver Hasemann, Dipl.-Ing. Raumplanung, Hansator 1 (Abfertigung), 28217 Bremen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auftraggeber und Finanzierung:&lt;br&gt;
Freie Hansestadt Bremen&lt;br&gt;
Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr&lt;br&gt;
Referat Stadtumbau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Support:&lt;br&gt;
Clara-Marie Römhild, B.Sc. Stadtplanung&lt;br&gt;
Yann Colonna, Cand. B.Sc. Urbanistik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke:&lt;br&gt;
Dagmar Sommerfeld für die Informationen zu den interkulturellen Gärten und für leckere Holunderwaffeln.&lt;br&gt;
Kay Borchers, Quartiersmanager Huckelriede für die Unterstützung und die vielen Informationen.&lt;br&gt;
Wigmar Bressel, Koch &amp;amp; Bergfeld für die Führung auf dem Koch &amp;amp; Bergfeld Gelände.&lt;br&gt;
Wielfried Schleef, Holger Lampe &amp;amp; Freiwillige Feuerwehr Neustadt für die aufklärenden Gespräche und die Führung über das ehemalige Kasernen-Gelände.&lt;br&gt;
Saskia Behrens und Norman Kanter für die Vorstellung von Kalle Co-Werkstatt.&lt;br&gt;
Jule Körperich und Antonio Velasco Muñoz für den Einblick in die Ateliergemeinschaft Buntentorsteinweg 323/325.&lt;br&gt;
Der echte Bremer Babbeler, Bremer Zuckerwaren, Manufaktur Friedrich Germann für die leckeren und einzigartigen Bremer Babbeler.&lt;br&gt;
Kapitän zur See Lars Lenhartz für Einblicke in die Werderhöhe und für frisch Gegrilltes.&lt;br&gt;
An alle Teilnehmenden für ihr Erscheinen bei den 6 Urbanen Spaziergängen und dem anregenden Input.D&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation und Resümee "Neuen Zinnen aus alten Schlössern - eine Zeitreise über alte Dorfwege"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resuemee-neuen-zinnen-aus-alten-schloessern-eine-zeitreise-ueber-alte-dorfwege/</link><pubDate>Mon, 31 Mar 2014 10:35:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resuemee-neuen-zinnen-aus-alten-schloessern-eine-zeitreise-ueber-alte-dorfwege/</guid><description>&lt;p&gt;Die Straßenbahnhaltestelle Sebaldsbrück - Endstation der Linien 2 und 10 – war Startpunkt des, in Kooperation mit Bauraum Bremen e.V. und dem Energiekonsens veranstalteten, Urbanen Spaziergangs durch den Stadtteil Hemelingen. Dort konnten wir geschätzte 50 Frauen, Männer, Kinder und Hunde begrüßen, mit denen wir uns in Richtung Mercedes-Benz-Werk in Bewegung setzten. Leider war die Wahl des Treffpunkts etwas uneindeutig, so dass einige TeilnehmerInnen uns leider am Bahnhof Sebaldsbrück verpassten. Am Gedenkstein des letzten, original bremischen Automobilbauers Carl F. W. Borgward vorbei führte uns der Weg unter die Sebaldsbrücker Heerstraße. Diese wurde nach dem Kauf der ehemaligen Borgward Werke für die Erweiterung der Produktionsanlagen des Mercedes Benz Werkes in das Holter Feld zur Brücke aufgestockt.Der Weg führte weiter durch die Schleife der Mercedesstraße vor die Tore von STN „Atlas Elektronik“.&lt;br&gt;
Das Unternehmen wurde 2006 zu fast gleichen Teilen von ThyssenKrupp und EADS gekauft und ist seit seiner Gründung Ausrüster von Über- und Unterwasser-Marinetechnik und auf dessen militärischen Einsatz spezialisiert. Dies führte zu einer kritischen Diskussion über die Verwicklungen zwischen Rüstungsindustrie und Arbeitsplätzen, der Unterstützung von Studiengängen durch diese Unternehmen und der Anzahl von Wehrdienstverweigerern in diesen Unternehmen.Den etwas gewöhnungsbedürftigen Geruch von der Entkoffeinierungsanlage in der Nase, passieren wir die Ortsgrenze zwischen Sebaldsbrück und Hemelingen auf der Brücke über die Eisenbahn am Brüggeweg. Das Gleisbett unter uns gehört zur historischen ersten Bahnanbindung Bremens nach Hannover 1847, die den Beginn der Industrialisierung im ehemals hannoverschen Hemelingen einläutete. Auf Vorläufer in der Nachbarschaft geht denn auch die Rheinmetall Defence AG, ein europäisches Top10 Rüstungsunternehmen, am Brüggeweg zurück.Bis vor wenigen Jahren floss noch dichter Verkehr über den Brüggeweg zum Mercedes-Benz-Werk, inzwischen ist dieser Verkehr unter die Erde der ehemaligen Industriebrache verlegt. Anrainer dieser Brache ist auch ein netter Mann mit Dackel auf dem Arm, vor dessen Haus wir - für ihn scheinbar überraschend – den nächsten Halt machen. Das Bremer Haus in der Diedrich-Wilkens-Straße ist sichtlich in die Jahre gekommen, gleichzeitig allerdings um einiges charmanter als die frisch gedämmt, verputzt, eben schnell mal modernisierte Fassade von nebenan. Wir nehmen Abschied von Haus und Hund, und gehen weiter in Richtung ehemaligem Nordmende-Gelände.&lt;br&gt;
Nach dem Tunnelbau liegt hier ein Großteil der Industriebrache noch ungenutzt, im wesentlich haben ihn Hundebesitzer in Beschlag genommen. Trotz seiner Lage an der Bahn bietet er allerdings ein Potential für eine neue Wohnbebauung. Auf einer Teilfläche ist inzwischen der „Tamra-Hemelingen“ Park entstanden. Mit angestoßen wurden einige der Elemente auf dem Parkareal durch die temporäre Bespielung des Ortes im Sommer 2011 mit dem Kulturprojekt „AllerOrt“.Weiter geht’s an der katholischen St. Godehard Kirche vorbei ins kulturelle Zentrum von Hemelingen. Mit dem Bürgerhaus, dem Haus für unsere Freundschaft e.V., der Schule 21 e.V. und dem Kubiko stehen hier auf engem Raum verschiedenen Kultureinrichtungen, die HemelingerInnen jeden Alters und jeder Herkunft ansprechen. Nur ein Katzensprung ist es von hier zum Hemelinger Marktplatz. In unmittelbarer Nähe der Hemelinger Bahnhofstraße, erster Adresse für den Einzelhandel in Hemelingen, findet sich hier ein zentraler Platz mit Blick auf die Traditionsmanufaktur von Wilkens Silberwaren. An der Hemelinger Bahnhofstraße, die sich nach einigen Jahren der Lethargie wieder im Aufschwung befindet, sehen wir den SoFa e.V. aus Achim, der mit einer Graffiti-Kunst-Atelier-Dependance &amp;quot;Sebaldsbrooklyn&amp;quot; in den Schlecker-Leerstand eingezogen.&lt;br&gt;
Schon in Sichtweite stapeln sich in zweiter Reihe gelb-rote Coca-Cola-Kisten und markieren den Übergang ins Gewerbegebiet an der Bahnstrecke nach Osnabrück. An diesem Sonntag lässt sich allerdings kaum vorstellen, wie lebendig die Produktion hier unter der Woche ist. Es wird aber in jedem Fall ruhiger werden, denn die Großfleischerei Könecke wird ihren Sitz schließen und die Produktion nach Delmenhorst verlagern, bzw. hat dies in großen Teilen schon getan, so dass sich der Stadtplanung und der lokalen Politik die Frage nach der weiteren Gestaltung dieses Areals stellt. Über den Alten Postweg verlassen wir Würstchen und Zuckerwasserbrause und gelangen, durch einen charmanten Tunnel mit Kopfsteinpflaster, erstmals auf dieser Route in eine reine Wohnsiedlung. Es ist sehr ruhig zwischen Hastedts Bremer Häusern. Über eine Baulücke passieren wir die Fassadenfront und bekommen nicht nur einen Eindruck von der Rückseite und den Privatgärten der Anwohnerinnen und Anwohner, sondern finden uns auch auf einem frisch gestalteten Spielplatz wieder. Zwei Ecken weiter und zweieinnhalb Stunden später halten wir ein letztes Mal und bedanken uns für das große Interesse, bevor wir auch die Letzten an die naheliegende Eisdiele in der Föhrenstraße verloren haben.&lt;br&gt;
Vielen lieben Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Großen Dank auch an (c) Moritz Trautner für die großartigen Fotografien. Der nächste Urbane Spaziergang „Neue Zinnen auf alten Schlössern – eine Zeitreise über alte Dorfwege“ findet am Sonntag, den 18.05.2014 um 14Uhr statt. Treffpunkt von BREMER MODERNISIEREN ON TOUR: Urbaner Spaziergang  in Findorff, So, 18.05.2014,14 – 16 Uhr Treffpunkt: Torfkanalhafen in Findorff : Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weser Kurier, 30.03.2014 "Spaziergänger entdecken die Potentiale" (c) Vanessa Ranft</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-30-03-2014-spaziergaenger-entdecken-die-potentiale-c-vanessa-ranft/</link><pubDate>Mon, 31 Mar 2014 10:23:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-30-03-2014-spaziergaenger-entdecken-die-potentiale-c-vanessa-ranft/</guid><description>&lt;p&gt;Spaziergänger entdecken die Potenziale&lt;br&gt;
Wo einst dichter Rauch aus Schornsteinen von Industrieanlagen emporstieg, sprießt heute lichte Vegetation. Solche und andere räumliche Entwicklungen Hemelingens verdeutlichten Daniel Schnier und Oliver Hasemann vom „Autonomen Architektur Atelier“ während eines urbanen Spaziergangs über alte Dorfwege.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;VON VANESSA RANFT Hemelingen. Altindustrielle Brachen, die in der Nähe von hochmodernen Einkaufszentren liegen, und Rüstungsunternehmen mit Millionengewinnen, die neben Kirchen stehen: Hemelingen ist ein Stadtteil mit vielen Kontrasten. Dennoch ist der Stadtteil von einem historischen und dörflichen Charakter geprägt, der nicht zuletzt daran erkennbar ist, „dass die Öffnungszeiten der Einzelhändler heute noch genauso wie vor 20 Jahren sind“, weiß Oliver Hasemann.Gemeinsam mit Daniel Schnier und rund 35 Interessierten erkundete er unter dem Motto „Neue Zinnen auf alten Schlössern – eine Zeitreise über alte Dorfwege“ den Ortsteil, stellte seinem Publikum diverse Stätten vor, erzählte deren Geschichte und erläuterte deren frühere Funktionen. Bereits vorab kündigte er den Spaziergängern an: „Wir werden eintauchen, anhalten und an etwas ruhigeren Orten vielleicht auch ein wenig verweilen. Wir werden keine Führung machen, sondern einen Spaziergang.“Und so führte der urbane Spaziergang von der Gedenktafel für Carl F. W. Borgward, der bis zu seinem Konkurs im Jahr 1961 der größte Arbeitgeber Bremens war, unter anderem über das Mercedes-Werk, den Sitz von Atlas-Elektronik, das Areal von Rheinmetall-Defence, die St. Godehard-Kirche, das Brachland neben der Wilkens-Straße, das Kubiko, die Silberwarenmanufaktur Wilkens und das ehemalige Gelände von Wurstfabrikant Könecke.Die Idee, urbane Spaziergänge anzubieten, kam den beiden Männern vor acht Jahren: „Wir wollten unser Wissen teilen und öffentlichen Raum für Jung und Alt erlebbar machen“, erklärt Daniel Schnier den Leitgedanken. Seitdem bieten die beiden Stadtkundler des „Autonomen Architekten Ateliers“ zwischen acht und zwölf Spaziergänge im Jahr an und durchkämmen dabei die verschiedensten Ecken in den Bremer Stadtteilen.„Das Schöne ist, dass man auf diese Weise viele Wege geht, die man alleine nie gehen würde“, findet Yann Colonna. Besonders gut gefällt dem 25-jährigen Studenten die „witzige, kommunikative und zugleich konventionelle und unkonventionelle Art der beiden, über Räume aufzuklären“. Dass sie historische und technische Fakten unterhaltsam aufbereiten und ausschließlich zur Erläuterung nutzen, um einen Eindruck über die Evolution des Ortes zu geben, begrüßt er. Hauptberuflich beschäftigen sich Daniel Schnier, studierter Architekt, und Oliver Hasemann, Stadt- und Raumplaner, mit dem Thema Gewerbe-Leerstände und Stadtplanung. Dabei betrachten sie Orte gezielt im Hinblick auf ihre Potenziale, ihre möglichen Nutzungen und die Bedürfnisse der Anwohner. Dieses Wissen lassen sie mit in ihre urbanen Spaziergänge einfließen und regen die Gruppe zu Diskussionen an.Auch Hans-Peter Hölscher setzt sich über den Spaziergang hinaus mit diesen Fragen auseinander. Er ist Mitglied im Projektausschuss Stadtteilentwicklung Hemelingen und vertritt die Meinung, dass „die Areale von Coca Cola, Könecke und der Haltepunkt Föhrenstraße ideales Gelände wären, um etwas Neues zu bauen“. Und genau dies werde momentan im Nutzungsplan des Hemelinger Beirates diskutiert.Er sehe das Problem darin, dass Industrie- und Wohngebiete sich oftmals direkt nebeneinander befänden, sei aber davon überzeugt, dass man in Hemelingen gut leben könne. Das Beispiel Überseestadt zeige in seinen Augen, wie eine Neunutzung industrieller Gebiete gelinge. Auch wenn er Hemelingens dörflichen Charme auf jeden Fall beibehalten möchte.Und so werden wohl auch zukünftig alte Hemelinger Dorfwege mit Kopfsteinpflaster die Wege großer Schneisen kreuzen.&lt;br&gt;
Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Firma „Energiekonsens“ und den „Bauraum Bremen“.&lt;br&gt;
Der nächste urbane Spaziergang führt am Sonntag, 18. Mai, durch Findorff. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Torfkanalhafen. Die Teilnahme ist kostenlos.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Text und Autorin: Frau Vanessa Ranft, Fotografien: Frau Petra Stubbe, Ausgabe: SOS des Stadtteilkuriers des Weser Kurier, Seite: 2 Datum: 30.03.2014&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Neue Zinnen auf alten Schlössern – eine Zeitreise über alte Dorfwege" am Sonntag, den 23.03.2014 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-neue-zinnen-auf-alten-schloessern-eine-zeitreise-ueber-alte-dorfwege-am-sonntag-den-23-03-2014-um-14uhr/</link><pubDate>Tue, 18 Mar 2014 14:21:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-neue-zinnen-auf-alten-schloessern-eine-zeitreise-ueber-alte-dorfwege-am-sonntag-den-23-03-2014-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;„Neue Zinnen auf alten Schlössern – eine Zeitreise über alte Dorfwege“ – mit diesem Titel lädt die Hausmodernisierungsinitiative Bremer Modernisieren und das AAA zu einem Urbaner Spaziergang  in Hemelingen ein.&lt;br&gt;
Organisiert und fachkundig umgesetzt von den Akteuren Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom Bremer AAA Autonomen Architektur Atelier werden besondere Orte dieses Bremer Stadtteils besucht: Wo einst dichter Rauch aus den Schornsteinen der Industrieanlagen stob, erhebt sich heute lichte Vegetation. Vögel zwitschern und Kinder tollen über die grünen Hügel, nur gelegentlich wird die Ruhe von Flugzeugen im Landeanflug gestört. Im Hintergrund lassen sich noch Fragmente des alten Dorfes Hemelingen erkennen, während in Blickweite neue Gewerbebauten entstehen.Dieser Urbane Spaziergang bewegt sich durch eine Zwischenzone der Stadt, in der Altes und Neues, Industrie und Wohnen, Geplantes und Ungeplantes nebeneinander existieren.Treffpunkt: Haltestelle Endhaltestelle Sebaldsbrück der BSAG Linien 2 und 10Mit freundlicher Unterstützung von energiekonsens und  Bauraum Bremen e.V.  AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation "Büroflut am alten Pegel - der Mensch lebt nicht vom Loft allein" - Sonntag, den 23.02.2013</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-bueroflut-am-alten-pegel-der-mensch-lebt-nicht-vom-loft-allein-sonntag-den-23-02-2013/</link><pubDate>Tue, 18 Mar 2014 12:37:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-bueroflut-am-alten-pegel-der-mensch-lebt-nicht-vom-loft-allein-sonntag-den-23-02-2013/</guid><description>&lt;p&gt;Begrüßt wurden die Massen von zirka 160 Menschen am Kopf der, in Verlängerung des Europahafens, frisch angelegten Grünanlage, im Herzen des neuen Kaffeequartiers, nämlich des Hilde-Adolf-Parks. Pünktlich um kurz nach Zwei ging es auf Eduschos ehemaligem Firmengelände auch inhaltlich los. Im Schatten des von Stararchitekten Helmut Jahn entworfenen Wesertowers – dem seit 2010 höchsten Gebäude Bremens – wurde die Geschichte des Hafenareals und die jüngsten Entwicklungen der Langzeitbaustelle Überseestadt abgerissen. Zu den Mietern der schon fertig gestellten Glas-Stahl-Beton-Tempel gehören neben einiger Büros, eine Filiale des Steigenberger Hotels als auch des GOP-Varieté Theaters.An einem der vielen von Justus Grosse entwickelten Projekte, bewegt sich der Zug vorbei an dem neu getauften „Weinkontor“. Das sich mitten in den Sanierungsarbeiten befindliche, denkmalgeschützte Gebäude will 12.000qm an Büros vermieten. Vor dem weiterhin aktiven Sitz der Firma Kelloggs, wo die umgelegte S-Bahn-Linie 3 in Richtung Walle abbiegt, wird erstmals Halt gemacht. Neben dem vietnamesisch-kulinarischen Highlight von Mekong stehen wir auf einer Baustelle die Züge einer zukünftigen Straße vermuten lässt. Um später einmal Grundstücke abstecken, beplanen und verkaufen zu können, wird hier von öffentlicher Hand schon einmal Infrastruktur angelegt. Gegenüber stellt das direkt an der Weser gelegene Kelloggs-Areal noch die Sackgasse der verlängerten Schlachte-Promenade dar. Damit das so bleibt hat sich das Unternehmen rechtlich gegen die Vertreibung vom Standort abgesichert – wohlgemerkt, nachdem bereits große Teile des Grundbesitzes lukrativ an Investoren veräußert wurden. Weiter gen Nordwesten passieren wir den sanierten und neu-genutzten Schuppen 2 und stranden im Europahafen. Direkt am Wasser, unter 5.500 qm „hochwertiger Büroflächen“, der leicht irreführend als „Kranhäuser“ bezeichneten Neubauten, genießen wir die Aussicht auf den gegenüberliegenden Schuppen und Speicher l sowie einige neue Dienstleistungswürfel in vorderster Reihe.Der Weg dorthin führt über die, dem Hochwasserschutz neu angepasste, Hafenbeckenpromenade. Vor der EFRE-Plakette, zwischen den terrassierten Stufen der neuen Freiraumarchitektur, bewundern wir die Dimension des zirka zwei Kilometer langen Europahafens. Ehemalige Frachter sollen hier durch private Yachten ersetzt werden. Noch wirkt der als „Marina“ bezeichnete Steg, an dem derzeit ein Weltumsegler und ein paar Schaluppen anseilen, etwas verloren. Wir lassen die Freizeitkapitäne links liegen und halten erst wieder am Beginn des Schuppen l. Durch die neuen Fenster staunen wir über die riesigen Kronleuchter des &amp;quot;Luxusrestaurants&amp;quot; namens El Mundo im Kopf des umgewandelten Industriebaus. Neben der „Soccerhalle“ von WerderSports, lockt hier noch ein eintrittsgeldfreies Oldtimermuseum, ein Zentrum für Automobilkultur. Wir treten ein und schleusen uns mit dem Anhang von immer noch mehr als 160 Mann, Frau und Kind durch, bis zum anderen Ausgang am Ende des langgezogenen, ehemaligen Lagerhaus namens Schuppen 1. Mit sehnsüchtigen Blicken gen Schuppen 3 queren wir die Konsul-Smidt-Straße und folgen der Luftlinie in Richtung renovierten Hafenhochhaus auf direktem Wege durch die Brache in der zweiten Reihe – eben nicht direkt am Wasser. Liebevoll von uns als Teletubby-Land bezeichnet, finden wir uns vor der 50mx100m großen Berg-und-Tal-Landschaft – einer bereits fertiggestellten, allerdings unbelebten Grünanlage eines renommierten Landschaftsarchitekturbüros – ein. Wir dokumentieren, dass einer der 4 ½ Bäume der Hanglage schon seinen Tribut zollen musste und bewegen uns weiter in Richtung Holz- und Fabrikenhafen.Vorbei am Eingang des hierher gezogenen Großmarkts, machen wir vor dem renovierten Speicher XI ein letztes Mal halt. Die zweite Hälfte, des mit 396 Meter zweitlängsten Gebäude Bremens, wird von der Hochschule für Künste bewohnt. Im vorderen Teil befinden sich einige Büros, ein Restaurant und das durchaus spannende Hafenmuseum. Der Urbane Spaziergang durch das größte städtebauliche Entwicklungsprojekt Bremens – von 1998 bis 2025 werden öffentliche und private Investitionen von insgesamt ~1,5 Milliarden Euro erwartet – ist hiermit zu Ende. Wir bedanken uns wie immer freundlichst für Interesse und Aufmerksamkeit und hoffen, dass die Menschen gut unterhalten wurden und wünschen einen weiterhin frohen Frühlingsbeginn. Unterschiedliche Menschen riefen uns vorab schon telefonisch an und fragten uns Obligatorisches. &amp;quot;Muß man sich anmelden? Oder kostet der Urbane Spaziergang Eintritt?&amp;quot; Beides konnten wir wie gewohnt verneinen. Die erste Kooperation mit dem Bremer Energiekonsens und dem Bremer Bauraum e.V. in diesem Jahr 2014 geht weiter. Der nächste Urbane Spaziergang beginnt am Sonntag, den 23.03.2014 um 14Uhr. Teffpunkt ist die Endhaltestelle Sebaldsbrück der Linien 2 und 10.Wir werden somit insgesamt drei Urbane Spaziergänge im Februar, März und Mai 2014 mit Euch gemeinsam erleben. Weitere folgen....&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;Vielen lieben Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.&lt;br&gt;
Großen Dank auch an (c) Daniel Telkmann, (c) Daniel Hüttenmeister und (c) Moritz Trautner für die Fotografien. Der nächste Urbane Spaziergang „Neue Zinnen auf alten Schlössern – eine Zeitreise über alte Dorfwege“ findet am Sonntag, den 23.03.2014 um 14Uhr statt. Treffpunkt von BREMER MODERNISIEREN ON TOUR: Urbaner Spaziergang  in Hemelingen, So, 23.3.2014,14 – 16 Uhr Treffpunkt: Endhaltestelle Sebaldsbrück BSAG 2/10 Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Büroflut am alten Pegel – der Mensch lebt nicht vom Loft allein" am Sonntag, den 23.02.2014 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-bueroflut-am-alten-pegel-der-mensch-lebt-nicht-vom-loft-allein-am-sonntag-den-23-02-2014-um-14uhr/</link><pubDate>Mon, 10 Feb 2014 15:47:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-bueroflut-am-alten-pegel-der-mensch-lebt-nicht-vom-loft-allein-am-sonntag-den-23-02-2014-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Funkelnd erhebt sich die Fassade des Weser-Towers als markantestes Element in der Skyline der neuen Überseestadt. Zu seinen Füßen zieht sich ein neuer Park in künstlicher Eleganz zum Europahafen, gibt den Blick frei auf frischen Beton, der aus Baustellen links und rechts des Weges empor wächst. Die erste Welle aus Loftbüros und Wohnlofts ist schon aus dem Europahafen geschwappt und strahlt im Glanz frisch ausgepackter Gebäude. Es entsteht eine schöne neue Welt, die auf den ersten Blick alle Zutaten für eine positive Zukunft der ehemaligen Hafenreviere beinhaltet. Mit unserem Urbanen Spaziergang geben wir eine Wasserstandsmeldung für die Überseestadt ab.Treffpunkt: Haltestelle Eduard-Schopf-AlleeMit freundlicher Unterstützung von energiekonsens und  Bauraum Bremen e.V.  AAA Autonomes Architektur Atelier in Bremen Titel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Delmenhorster Kurier, 12.11.2013 "Stadt-Spaziergängern die Augen geöffnet" © Wolfgang Bednarz, NWZ, Oldenburg</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/delmenhorster-kurier-12-11-2013-stadt-spaziergaengern-die-augen-geoeffnet-wolfgang-bednarz-nwz-oldenburg/</link><pubDate>Thu, 14 Nov 2013 14:15:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/delmenhorster-kurier-12-11-2013-stadt-spaziergaengern-die-augen-geoeffnet-wolfgang-bednarz-nwz-oldenburg/</guid><description>&lt;p&gt;DELMENHORST Oliver Hasemann und Daniel Schnier sehen aus wie ganz normale Männer in der zweiten Hälfte ihres vierten Lebensjahrzehnts. Hasemann, glattrasiert, Brille und lichtes Haar, könnte Bank- oder Versicherungskaufmann sein. Schnier traut man mit seinem Vollbart und Mütze einen handwerklichen Beruf zu. Doch es ist alles ganz anders.„Wir sind Künstler“, sagen sie. Seit sieben Jahren bilden der Architekt und der Stadtplaner in Bremen das „Autonome Architektur Atelier“. Zu ihren Spezialitäten gehören „Urbane Spaziergänge“. Einen solchen haben sie anlässlich der Finissage der Galerie-Ausstellung „Ina Weber. HIER“ am Sonntagnachmittag in Delmenhorst veranstaltet. An der etwas anderen Stadtführung nahmen 15 interessierte Delmenhorster und einige Auswärtige teil. Ina Webers Werk war der Leitfaden, an dem sich die zwei Stadtspaziergänger orientieren wollten. „Wir werden also nicht die klassischen Orte aufsuchen, sondern hinter die Fassaden schauen“, sagt Hasemann zur Einstimmung. Gesagt, getan.Erster Stopp ist ein Innenhof der Berufsgenossenschaft. „Hier sehen wir eine Art japanischen Steingarten“, sagt Hasemann. Schnier weist auf die an ägyptische Architektur erinnernde terrassenartig gestaltete Fassade hin. Und auf den „Geysir-artigen Brunnen“. Die Spaziergänger amüsiert’s. Doch das ist noch nicht alles.&lt;br&gt;
Im Dialog werfen sich „Herr Schnier“ und „Herr Hasemann“ die Bälle zu. „Das ist der einzige Platz in Delmenhorst mit zwei Sonnen“, hören die Spaziergänger. In der Tat spiegelt sich die Sonne in einer Glasfassade wider und strahlt so von zwei Seiten.Neben dem Lichtkontor an der Bremer Straße ist eine Brache. Die Gruppe rätselt, was hier einmal gestanden haben mag. Jetzt biegen die Spaziergänger in die Nelkenstraße ein, halten bei der Neuapostolischen Kirche. Im Schaukasten neben dem Eingang hängt ein Plakat mit der Aufforderung „Gehen Sie weiter!“. Doch man bleibt noch stehen, fragt sich, ob das streng wirkende Gebäude schon immer eine Kirche war.Am Ende der Straße steht ein leerstehendes Fabrikgebäude, eine alte Strickerei. Was macht man mit einem solche Gebäude? Hasemann und Schnier machen darauf aufmerksam, dass solche Objekte in Bremen niemals lange leerstehen würden.&lt;br&gt;
In der Grünen Straße stehen viele eigenartige Häuser. Zum Beispiel das zur Straße hin aufgeständerte Gebäude, in dem früher mal ein berufliches Förderzentrum und davor ein Bodenbelagsbetrieb untergebracht waren. Warum nur gibt es in Delmenhorst so viele ungenutzte Immobilien? Die Gruppe biegt ein in die Cramerstraße, staunt über das Gebäude mit der Amtsgerichts-Nebenstelle und dem „Hardball Café“. Gegenüber dem ehemaligen Lichtspielhaus stoppt man vor einem alten, denkmalgeschützten Haus. „Hier traut sich wohl keiner ran“, wird vermutet.Letzter Halt ist die Bebel­straße. Freie Sicht auf den rückwärtigen Hertie-Komplex. „Vier Millionen wollen sie dafür haben“, erzählt eine Spaziergängerin. Zurück im Haus Coburg lässt die Gruppe das Gesehene bei Kaffee und Kuchen noch einmal Revue passieren.&lt;br&gt;
So haben sie Delmenhorst noch nie gesehen, sind sich alle einig.  www.aaa-bremen.de  (c) 2013, Wolfgang Bednarz, Delmenhorster Kurier, Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft mbH Co. KG, Amtsgericht Oldenburg Nr. HRA 3586 http://www.nwzonline.de/delmenhorst/stadt-spaziergaengern-die-augen-geoeffnet_a_9,4,2100621683.html&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Die Stadt hinter meiner Stadt" durch Delmenhorst am Sonntag, den 10.11.2013 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-die-stadt-hinter-meiner-stadt-durch-delmenhorst-am-sonntag-den-10-11-2013-um-14uhr/</link><pubDate>Fri, 08 Nov 2013 11:30:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-die-stadt-hinter-meiner-stadt-durch-delmenhorst-am-sonntag-den-10-11-2013-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA - Autonome Architektur Atelier lädt zu einem Urbanen Spaziergang durch das Delmenhorster Stadtgebiet ein. Dieser führt entlang alltäglicher und ungewöhnlicher Wege und verbindet Fachwissen mit Alltagserfahrungen. Aus der Perspektive des Spaziergängers liefert der Spaziergang neue Blicke und unterschiedliche Sichtweisen auf den bekannten Stadtraum. Das AAA - Autonome Architektur Atelier lädt zu einem Urbanen Spaziergang durch das Delmenhorster Stadtgebiet ein. Dieser führt entlang alltäglicher und ungewöhnlicher Wege und liefert neue Perspektiven auf den bekannten Stadtraum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fokus dieses Spaziergangs liegt dabei sowohl auf einem Wechsel der räumlichen als auch einem der inhaltlichen Perspektive. Als Planer_in, Bewohner_in oder Besucher_in haben wir eine unterschiedliche Wahrnehmung, auch Geschmack endet nicht an Hausfassaden, so dass es kein dauerhaftes Urteil zu unseren Städten geben kann.&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, den 10. November 2013 um 14:00Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: Städtische Galerie Delmenhorst - Haus Coburg - Sammlung Stuckenberg, Fischstraße 30 | Friedrich-Ebert-Allee, 27749 Delmenhorst&lt;br&gt;
In Kooperation mit Copartikel und der Städtischen Galerie Delmenhorst Haus Coburg.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Resumée und Dokumentation "(Öko)Dorf2 - Grüner wirds nicht!"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-oekodorf2-gruener-wirds-nicht/</link><pubDate>Wed, 30 Oct 2013 12:56:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-oekodorf2-gruener-wirds-nicht/</guid><description>&lt;p&gt;Zu unserem dritten und letzten Urbanen ÖkoStadtSpaziergang im Jahre 2013 konnten wir am Sonntag, den 20.10.2013 bei bestem Herbstwetter zirka 40 BesucherInnen in Lilienthal-Moorhausen begrüßen. Erstmals jenseits der Bremer Landesgrenzen spürten wir hier dem Wohnen im Grünen nach. Einen Vorgeschmack hierauf hatte uns die Fahrt mit Straßenbahn und Bus über Borgfeld nach Lilienthal gegeben, die schon kurzzeitig durch das grüne Umland Bremens führte.Was uns an unserem Treffpunkt direkt ins Auge stach, war allerdings, dass die vormals ländlich geprägte Gemeinde Lilienthaldies nur noch in Rudimenten ist. Entlang der Hauptstraßen breitet sich inzwischen ein suburbanisierter Vorort aus. Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 bis nach Lilienthal-Falkenberg leistet dieser Entwicklung noch Vorschub, links und rechts der Trasse entstehen immer weitere Einfamilienhäuser und sogenannte Stadtvillen. Die noch vorhandenen Hofstellen verschwinden zunehmend hinter diesen und gehen im Meer der zeitgenössischen Neubauten verloren. Verbunden ist diese Entwicklung mit einer steigenden Rate der Pendlerinnen und Pendler, so pendeln momentan 53% der berufstätigen Lilienthalerinnen und Lilienthaler nach Bremen ein.&lt;br&gt;
Vielfach noch mit dem Automobil, aber auch schon mit dem ÖPNV oder über der Jan-Reiners Fahrradweg. Dieser läuft entlang der Trasse der alten Moorbahn zwischen Bremen und Tarmstedt, die quasi einen Vorläufer der Straßenbahnverbindung darstellt.Wie auf dem Urbanen Spaziergang durch Horn-Lehe kreuzten wir auf unserem Weg in Richtung des Ökodorfs diese Trasse erneut. Unser Weg führte dabei über die alten Dorfstraßen, an denen hochgewachsene Eichen und gelegentliche Bauernhöfe auf den alten Charakter des Dorfes hinwiesen. Die dazwischen gelegenen Reihen- und Einfamilienhäuser hingegen zeigten die Phase des ersten größeren Bevölkerungswachstums Lilienthals in den Nachkriegsjahren an. Die Schaffung von Wohnräumen für Kriegsflüchtlinge und später die steigende Mobilität in den 60er und 70er Jahren führten zu einem starken Anstieg der Einwohnerzahlen Lilienthals. Mit der Gemeindereform von 1974 stieg über die Eingemeindung der benachbarten die Bevölkerung schließlich auf über 17.000 Einwohner. Relativ neue BewohnerInnen haben sich seit Mitte der 90er Jahre in Lilienthal ein Zuhause geschaffen.Am Ende der Straße Ossenhöfe wurden wir von Peter Faulde und Brigitte Olk-Koopmann aus der Ökosiedlung Lilienthal in Empfang genommen. Als langjährige BewohnerInnen der Siedlung und Peter Faulde als einer der Initiatoren, konnten sie uns einen breiten Eindruck von der Entstehungsgeschichte, von der technischen Umsetzung und vom Zusammenleben im Ökodorf geben. Die Geschichte begann dabei in den frühen 90er Jahren mit einer Gruppe von Interessierten, die ökologisch gemeinsam wohnen wollten und sich in Bremen und umzu auf die Suche nach einem geeigneten Areal für den Bau einer Ökosiedlung machten.&lt;br&gt;
Diese gestaltete sich im Bremer Stadtgebiet nicht direkt erfolgreich, ein Areal in Huchting wurde verworfen. Es wurde aber auch im niedersächsischen Umland gesucht und Lilienthal schließlich als geeigneter Standort gefunden. Hier gab es sowohl eine gute Infrastruktur vor Ort, eine gute Anbindung nach Bremen und akzeptable Grundstückspreise. Und vor allem zeigte sich der Rat der Gemeinde dem Konzept der Ökosiedlung gegenüber sehr aufgeschlossen und kam den Gestaltungswünschen der „Siedler“ entgegen mit einem Grundstück, das vom Ökodorf über mehrere Jahre entwickelt werden konnte. Rund um das Kerngehäuse der Gründermütter und -väter des Dorfes, mit geteiltem Innenhof und Gemeinschaftswohnung wuchs das Ökodorf in den vergangenen Jahren auf 100 BewohnerInnen. Gemeinsam bewirtschaften sie ihr eigenes Grabeland hinter dem Dorf oder treffen sich zu gemeinsamen Aktivitäten wie einer Philosophiegruppe, die auch für Nachbarinnen aus Lilienthal offenstehen. Ganz günstig ist das Wohnen im Ökodorf nicht, die Wohnungen und Häuser sind allerdings hoch beliebt und gehen schnell unter der Hand weg. Am Ende dieses Spaziergangs bleibt als Resumée für das Wohnen im Grünen hängen, dass im Grünen wohnen nicht gleich „grünem“ Wohnen ist. Grün bildet einen attraktiven Standortfaktor und steht für den Kontrast zum Grau der Stadt. Der Zugang zu Grün kann sehr exklusiv sein, insbesondere wenn er gleichzeitig mit dem Zugang zu urbanen Angeboten verbunden ist. Weniger betuchten bleiben dann „nur“ die öffentlichen Grünflächen. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die zur Verkürzung von Infrastrukturen auf eine Nachverdichtung der Stadt setzt, bleibt entgegenzusetzen, dass dieser Zugang zu Grünflächen erhalten werden muss. Alternative Wohnformen mit der Familie auf der Grünen Wiese sind finanziell für den Moment attraktiv, allerdings stellt der laufende Demografische Wandel auch die Nachhaltigkeit des Hauses im Grünen in Frage.&lt;br&gt;
Wir danken allen TeilnehmerInnen, die uns über die Urbanen Spaziergänge und Zeit begleitet und die Diskussionen bereichert haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Großer Dank gilt von unserer Stelle Herrn Peter Brodersen und Herrn Heiko Franke von ÖkoStadt Bremen e.V., ebenso Peter Faulde und Brigitte Olk-Koopmann aus dem Ökodorf, sowie dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr.&lt;br&gt;
Wir hoffen auf eine Fortsetzung der Urbanen ÖkoStadtSpaziergänge im Jahre 2014. Nächster Urbaner Spaziergang des AAA am Sonntag, den 10.11.2013 um 14.00Uhr an der Städtischen Galerie Delmenhorst Haus Coburg, Fischerstr. 30, 27749 Delmenhorst in Kooperation mit Copartikel.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "(Öko)dorf2 - Grüner wirds nicht!" am Sonntag, den 20.10.2013 um 14:00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-oekodorf2-gruener-wirds-nicht-am-sonntag-den-20-10-2013-um-1400uhr/</link><pubDate>Mon, 07 Oct 2013 10:24:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-oekodorf2-gruener-wirds-nicht-am-sonntag-den-20-10-2013-um-1400uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Hinter Borgfeld verläuft die Bremer Stadtgrenze.&lt;br&gt;
Der Blick fällt in eine grüne Weite aus Feldern und Wiesen. Alles Städtische kann hier abgelegt werden. Die Straße führt über die Wümmebrücke in das alte Dorf Lilienthal. Die Giebel der alten Bauernhöfe sind noch aus dem umgebenden Meer der neuen Einfamilienhäuser auszumachen, hohe Bäume zeigen die historischen Straßen und Feldgrenzen in Lilienthal auf. In der alten Hauptstraße glänzen allerdings seit Neuestem Straßenbahnschienen und entlang der Nebenstraßen entstehen zeitgenössische weiß verklinkerte Stadtvillen. Unser dritter Urbaner ÖkoStadtspaziergang führt uns auf der Suche nach dem Wohnen im Grünen aus Bremen hinaus. Mitten im Ort findet sich hier seit über 15 Jahren ein Ökodorf, die „ökologische Siedlung Lilienthal“. Auf den ersten Blick ein Anachronismus, wird doch das Dorfleben mit einer Nähe zur Natur gleichgesetzt. Auf den zweiten Blick entdecken wir, dass Wohnen im Grünen und „grünes“ Wohnen zwei sehr unterschiedliche Dinge sind.Der Urbane Spaziergang ist kostenlos.&lt;br&gt;
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! AAAvTreffpunkt: Bushaltestelle Moorhausen, Lilienthal, Buslinie 30 ab Borgfeld, 14:00Uhr, Sonntag, den 20.10.2013 Mit freundlicher Unterstützung des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr in enger Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V., AAA Autonomes Architektur Atelier in Bremen&lt;br&gt;
Titel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Resümee und Dokumentation Urbaner Ökostadtspaziergang „Horner Spitzen – Stadtsalat à la Müllerin“ am 22.09.2013 durch Horn-Lehe</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resuemee-und-dokumentation-urbaner-oekostadtspaziergang-horner-spitzen-stadtsalat-a-la-muellerin-am-22-09-2013-durch-horn-lehe/</link><pubDate>Tue, 24 Sep 2013 15:33:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resuemee-und-dokumentation-urbaner-oekostadtspaziergang-horner-spitzen-stadtsalat-a-la-muellerin-am-22-09-2013-durch-horn-lehe/</guid><description>&lt;p&gt;Direkt am Glaswürfel der Bremer Universität starteten wir mit 30 TeilnehmerInnen den zweiten Urbane ÖkoStadtspaziergang in der Reihe „Wohnen im Grünen“ die das AAA in Kooperation mit ÖkoStadt Bremen e.V. durchführt. Der Beginn des Spaziergangs auf dem Areal der Universität Bremen führte in die Gründerzeit der Universität, die vor 41 Jahren auf grünen Weiden vor den Toren der Stadt gebaut wurde. Erkennbar wurde für uns, dass nach 40 Jahren der Putz langsam bröckelt und nicht nur das Uni Bad sanierungsbedürftig ist. Es wurde aber auch erkennbar, dass die Universität Bremen mittlerweile in den Stadtkörper hinein gewachsen ist. Mit der Anbindung an die Straßenbahn und mit dem Wachstum der Universität Bremen selbst mit ihren Instituten und Forschungseinrichtungen und dem benachbarten Technologiepark, liegt sie mittlerweile in der Stadt.An die Gründerzeit der Universität Bremen erinnern auch heute noch letzte Restflächen mit wildem Bewuchs, die (noch) nicht Teil der Universität Bremen oder des Technologieparks geworden sind. An der Grenze zwischen Wohnbebauung und dem Gewerbegelände um die Universität Bremen bilden sie eine kleine „Wildnis“, die lange von Trampelpfaden der StudentInnen durchzogen wurden, für die es 30 Jahre lang keinen Radweg zwischen dem benachbarten Lehe und der Universität Bremen gab. Entlang dieses neuen Weges finden sich mittlerweile auch reguläre Wohnanlagen, die hier in ruhiger Lage im Grünen an der Uni liegen.Die Wohnanlagen reihen sich hier in Klinkeroptik entlang der Vorstraße. Dominiert wird dieser Teil von Horn-Lehe allerdings durch die alten und neuen Studentenwohnheime, deren Lage hier die TeilnehmerInnen zu der Frage nötigte, wo und wie sich diese hier versorgen und wo die nächste Kneipe sei. In direkter Nachbarschaft liegt allerdings das Horner Bad und der Jan-Reiners Fahrradweg auf dem alten Schienenbett der Moorbahn. Auf welchem an diesem Sonntag reger Verkehr in Richtung Lilienthal herrschte. Teilnehmende HornerInnen konnten hier darauf hinweisen, dass die Gärten in Horn-Lehe auf Grundwasserniveau liegen und der Wohnungsbau hier entsprechend vorsorgen muss, da stärkere Regenfälle zu Überflutungen führen.Der Weg führte weiter durch den Nachkriegskern von Horn-Lehe. Dieser bekam nach dem Krieg einen großen Schub an EinwohnerInnen, die nach dem Krieg hier eine neue Heimat in ruhiger Lage fanden. Mit großzügigen Gärten entsprechen sie einem Ideal des Wohnens im Grünen, denn hier treffen Ruhe, Grünflächen und eine überschaubare Nachbarschaft zusammen. Im Zuge der Nachverdichtung bestehender Wohnquartiere werden auch in Horn-Lehe neue Wohnungen geschaffen. Ein Beispiel hierfür ist das Gelände einer alten Gärtnerei an der Kuhweinstraße.Ein ganz aktuelles Beispiel bildete das Ende unseres Spaziergangs. Aus dem Fortbildungszentrum der ehemaligen Deutschen Bundes-Post wird auf einem Grundstück zwischen Autobahn und Leher Heerstraße das Mühlenviertel (auch Muehlen4tel.com). In dem Namen kommt sehr plastisch eine Interpretation des Wohnens im Grünen zum Ausdruck. Idyllisch, malerisch suggeriert die Verwendung der Mühle als Namensgeber eine intakte, überschaubare dörfliche Struktur, in der ein Leben jenseits der hektischen Stadt möglich wäre. Tatsächlich ist hier jedoch – trotz bereits getätigter Schallschutzmaßnahmen – vor allem das meeresähnliche Rauschen der Autos auf der Bundesautobahn 27 zu hören.Der kommende, dritte Urbane Ökostadtspaziergang 2013 führt uns am Sonntag, den 20. Oktober 2013 von Horn-Lehe aus weiter bis über die Stadtgrenze hinaus nach Lilienthal. Um 14Uhr starten wir dort an der Haltestelle Moorhausen, Buslinie 30 ab Borgfeld.Fotografien von Christina Brüner (c) 2013 und Text von Pauline Kruse (c) 2013.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Horner Spitzen - Grüner Stadtsalat a`la Müllerin" am Sonntag, den 22.09.2013 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-horner-spitzen-gruener-stadtsalat-ala-muellerin-am-sonntag-den-22-09-2013-um-14uhr/</link><pubDate>Fri, 06 Sep 2013 11:05:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-horner-spitzen-gruener-stadtsalat-ala-muellerin-am-sonntag-den-22-09-2013-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Draußen vor der Stadt geht der Blick von der Universität ins Grüne.&lt;br&gt;
Fern des Innenstadttrubels erstreckt sich hier Horn-Lehe entlang der Autobahn. Hinter den Wipfeln grüner Bäume wachsen die kleinen Giebel von Einfamilienhäusern, aus den Gräben und Kanälen quaken die Kröten Schlaflieder. In seinem Zentrum weicht der raue Beton kruder Nachkriegsmoderne dem feinen Klinker eines vorbildlich integrierten Wohnquartiers. Zwischen Tankstelle und ehemaliger Mühle entsteht hier das neue Mühlenviertel.Auf unserem zweiten Urbanen ÖkostadtSpaziergang zum Thema Wohnen im Grünen erkunden wir mit Horn einen Teil von Bremen, der in die sprichwörtliche Grüne Wiese hineingewachsen ist.  Der Bau von Häusern vor den Toren der Stadt auf ehemaligen Äckern und Viehweiden verbindet auf den ersten Blick die Sicherheit und Romantik des Dorflebens mit der Nähe zur Stadt. Auf den zweiten Blick zeigt sich, dass diese Entwicklung weiterläuft und das ehemalige Wohnen im Grünen nun zum grünen Wohnen in der Vorstadt geworden ist.Der Urbane Spaziergang ist kostenlos. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! AAA&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, den 22.09.2013&lt;br&gt;
Zeit: 14.00Uhr&lt;br&gt;
Treffpunkt: BSAG-Haltestelle Universität Bremen - ZentrumMit freundlicher Unterstützung des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr in enger Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in Bremen&lt;br&gt;
Titel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Resümee und Dokumentation Urbaner Ökostadtspaziergang „Klinisch Grün – Steriles Wohnen im Quadrat“ am 25.08.2013 über den Stadtwerder</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resuemee-und-dokumentation-urbaner-oekostadtspaziergang-klinisch-gruen-steriles-wohnen-im-quadrat-am-25-08-2013-ueber-den-stadtwerder/</link><pubDate>Wed, 04 Sep 2013 14:01:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resuemee-und-dokumentation-urbaner-oekostadtspaziergang-klinisch-gruen-steriles-wohnen-im-quadrat-am-25-08-2013-ueber-den-stadtwerder/</guid><description>&lt;p&gt;Ein sonniger Streifzug durch die grüne Lunge Bremens erwartete die ca. 85 TeilnehmerInnen am Sonntag, den 25.08.2013 zum ersten Ökostadtspaziergang 2013. Der Spaziergang bildete den Auftakt zu insgesamt drei Spaziergängen, die sich mit der Thematik „Wohnen im Grünen - vom Zentrum bis zur Peripherie“ auseinandersetzen. In Kooperation mit Ökostadt Bremen e.V. führte das AAA unter dem Motto „Klinisch Grün - Steriles Wohnen im Quadrat“ direkt in Bremens grünes Zentrum - über den Stadtwerder. Der Startpunkt bildete das heutige Kwadrat (das ehemalige Katasteramt) an der Wilhelm-Kaisen-Brücke. Gespannt lauschten die TeilnehmerInnen den einführenden Worten, die vor allem die Thematik nach der Rückkehr der Menschen in die Stadt aufwarfen. Wobei hier betont wurde, dass sich die Erwartung an das neue urbane Wohnen als vielfältig gestalten. So gibt es auf der einen Seite den Wunsch nach Urbanität und Zentrumsnähe, auf der anderen aber immer noch den Traum vom Wohnen im Grünen. Als ein attraktives, wenn auch sehr exklusives Beispiel für diesen Spagat wurde dazu die Neubausiedlung auf dem Stadtwerder benannt. Und genau dorthin führte der Spaziergang. Die grüne Flussinsel zwischen Weser und Kleiner Weser liegt in Blickweite des Doms und nur Minuten vom Bremer Marktplatz entfernt. Der erste Halt auf dem Stadtwerder bildete das Denkmal für den Schriftsteller Johann Gottfried Seume. Mit dem Rücken zum Denkmal entspann sich hier eine erste Diskussion über den Baumbestand des Stadtwerders. Insbesondere die Frage nach der Erhaltung des Baumbestandes, im Zuge der Neubausiedlung wurde hier aufgeworfen und fleißig von vielen Baumbefürwortern und Befürworterinnen diskutiert.Weiter ging es durch eine Stichstraße in Richtung Werderstraße. Auf dem Weg wurde auf einige neu gedämmte Häuser aus den 50er Jahren und eines der einzigen von insgesamt 4 erhaltenen Altbremerhäusern nach dem Krieg auf dem Stadtwerder hingewiesen.&lt;br&gt;
Vorbei an der Hochschule für Nautik, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und dem Olbers-Planetarium ging es dann auf das Gelände des alten Wasserwerkes, zu Füßen der umgedrehten Kommode. Diese bildet das eigentliche Zentrum der Neubausiedlung und diente mit ihren roten Ziegeln und der charakteristischen, quadratischen Form als ästhetische Orientierungsvorlage für die neue Bebauung. Neue Pläne für den Ausbau des alten Wasserwerkes als Veranstaltungs- und Gastronomiezentrum liegen aktuelle allerdings immer noch nicht vor. Dafür entstehen neben ihr aber ganz konkrete 450 neue Wohneinheiten im Neubaugebiet. Bezüglich der bereits gebauten Gebäude wurden einigen kritischen Bemerkungen zur sehr sterilen Architektur sowie der recht unbelebten öffentlichen Grünfläche geäußert. Weitere kritische Äußerungen zielten auf die nicht vorhandene Nahversorgung und die schlechte infrastrukturelle Anbindung. Außerdem wurde die Frage der Nachfrage thematisiert. Laut der Auskunftsstelle des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr sei die Nachfrage der Neubauwohnungen sehr groß. Nach neueren Erkenntnissen einiger TeilnehmerInnen wurde verlautbart, dass die Nachfrage nach Reihenhäusern so gering sei, dass der Bebauungsplan der eigentlich noch mehr Reihenhausriegel vorsieht sich nun doch wieder zu Wohnblocks wandeln würde, da nicht genügend Abnehmer für die geplanten Reihenhaus-Wohneinheiten zu finden seien. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.Um den sterilen Eindruck der Neubausiedlung auszugleichen ging es dann weiter Richtung Werdersee auf die Wiese neben dem Deichschartweg. Auf dieser letzten Station des Urbanen Spaziergangs kam die Diskussion noch einmal auf, dass öffentlich zugängliche Grün des Stadtwerders und seine Rolle als Naherholungsgebiet und grüne Lunge Bremens. Erwähnt wurde hier vor allem die Reglementierung durch die „Grillverbotszone“ sowie alternative Möglichkeiten dieses, durch die TeilnehmerInnen eher kritisierten Vorgehens. Anschließend wurden die urbanen Spaziergänger und Spaziergängerinnen dann pünktlich zum Vier-Uhr-Tee und um einige kritisch-grüne Einblicke reicher, wieder in den sonnig-heißen Sonntagnachmittag entlassen.Bleibt noch anzumerken, dass die Urbanen Ökostadtspaziergänge durch den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr gefördert werden.&lt;br&gt;
Am Sonntag, den 22. September 2013 geht es mit unserem 2. Urbanen ÖkoStadtspaziergang um 14Uhr von der BSAG Haltestelle Universität Zentrum gen Horn. &amp;quot;Horner Spitzen&amp;quot; so der Titel. Über ein Wiedersehen freuen wir uns schon jetzt.Professionelle Fotografien von Cathrin Eisenstein, (C) 2013&lt;/p&gt;</description></item><item><title>1. Urbaner ÖkoStadt_Spaziergang "Klinisch Grün – Steriles Wohnen im Quadrat" am 25.08.13 um 14h.</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/1-urbaner-oekostadt-spaziergang-klinisch-gruen-steriles-wohnen-im-quadrat-am-25-08-13-um-14h/</link><pubDate>Mon, 12 Aug 2013 16:14:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/1-urbaner-oekostadt-spaziergang-klinisch-gruen-steriles-wohnen-im-quadrat-am-25-08-13-um-14h/</guid><description>&lt;p&gt;Zwischen Weserstrand und Werderseewald wächst ein neues Wohnquartier aus dem alten Wasserwerk. Die Aussicht vom eigenen Balkon oder der eigenen Terrasse bietet seinen BewohnerInnen viel Grün und der Blick auf den nahen Dom versichert ihnen die Nähe zum urbanen Kern der Stadt. Es ist eine exklusive Wohnlage, die hier entsteht, offenkundig nicht für jeden bezahlbar. Einsortiert zwischen alten Reihenhäusern und Kleingärten, wirft sie einen Schatten voller Begehrlichkeiten und Befürchtungen auf ihre Nachbarschaft. Unser 1. Urbaner ÖkoStadt_Spaziergang 2013 lädt auf den Stadtwerder ein. Der Fokus liegt dabei auf dem Thema Wohnen im Grünen. Die neue Bebauung auf dem Stadtwerder, ein Ort an dem viele BremerInnen ihre Freizeit verbringen, kontrastiert in direkter Nachbarschaft zu den alten Wohnquartieren und den Parzellengebieten, die immer wieder in die Diskussion um eine Stadterweiterung geraten.&lt;br&gt;
Der Urbane Spaziergang ist kostenlos. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! AAA&lt;br&gt;
Datum: Am Sonntag, den 25.08.2013 um 14Uhr&lt;br&gt;
Start: BSAG Haltestelle &amp;quot;Wilhelm-Kaisen-Brücke&amp;quot;&lt;br&gt;
Mit freundlicher Unterstützung des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr in enger Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.&lt;br&gt;
AAA Autonomes Architektur Atelier in Bremen&lt;br&gt;
Titel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Resumée und Dokumentation 3/6 Urbaner Spaziergang „Grüne Hügel an der Grenze“ in der Reihe "Huckelriede abstempeln?!", Sonntag, den 23.06.2013</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-36-urbaner-spaziergang-gruene-huegel-an-der-grenze-in-der-reihe-huckelriede-abstempeln-sonntag-den-23-06-2013/</link><pubDate>Wed, 26 Jun 2013 16:07:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-36-urbaner-spaziergang-gruene-huegel-an-der-grenze-in-der-reihe-huckelriede-abstempeln-sonntag-den-23-06-2013/</guid><description>&lt;p&gt;Zu unserem dritten Urbanen Spaziergang durch Huckelriede versammelten sich am vergangenen Sonntag knapp 50 TeilnehmerInnen, die sich mit uns die Huckelrieder Höhenzüge erklimmen wollten. Zuerst erfolgte jedoch der Blick auf die steten Baufortschritte im Zentrum Huckelriedes. In den vergangenen vier Wochen hatte sich hier schon einiges entwickelt, nach dem Abriss der vorhandenen Anlagen sind mittlerweile die Formen des „neuen“ Huckelrieder Zentrums zu erkennen. Der neue Umsteigepunkt mit Marktplatz entsteht als zentraler Bestandteil des Sanierungsgebiets Huckelriede / Am Sielhof und stärkt das bauliche Zentrum Huckelriedes, das tatsächlich nur einen Steinwurf weit von der Grenze zu Kattenturm entfernt ist. Der Weg, den wir aus dem Huckelrieder Park heraus wählten, führte dann auch direkt hinauf auf den Sieldeich. Dieser bildet die Grenze zwischen Huckelriede und Kattenturm, so dass unser Blick von Huckelriede aus runter nach Kattenturm fiel. Entlang des Sieldeiches entstand in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Siedlung entlang der Werder- und der Hubertushöhe.&lt;br&gt;
Auf aufgeschüttetem Grund entstanden hier Siedlungshäuser für Bremer Beamte mit großen Gartenflächen und den zu dieser Zeit noch üblichen Hühnerställen zur Eigenversorgung. Die Gartenflächen dienen mittlerweile eher der Erholung und die Hühnerställe sind zu Wintergärten oder zu mehr Wohnraum umgestaltet worden. In verkehrsberuhigter Lage hat sich die Werderhöhe zu einem attraktiven Wohngebiet mit einer engen Nachbarschaft entwickelt, auch unser urbaner Spaziergang wurde mit viel Freundlichkeit begleitet. Wie es der Stadt gelangen könnte, noch weitere, ähnlich attraktive und bezahlbare Wohnflächen auszuweisen, bildete einen Teil der Diskussion im Wohngebiet. So werden Teile der Scharnhorst Kaserne, die das Wohngebiet nach Nord-West begrenzen, in absehbarer Zeit von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) für die Wohnbebauung geräumt, während direkt am Huckelrieder Friedhof an der Werder Höhe schon erste Doppelhaushälften errichtet worden sind.&lt;br&gt;
Am Friedhof Huckelriede erreichten wir dann auch den höchsten Punkt nicht nur diesen urbanen Spaziergangs sondern auch aller urbanen Spaziergänge durch Huckelriede. Auf 15 Meter über den Meeresspiegel ist das Friedhofsgelände hier in den 1950er Jahren auf dem Areal einer ehemaligen Ziegelei aufgeschüttet worden. Im Vergleich zu den benachbarten neuen Doppelhaushälften beeindruckten die Friedhofsbauten mit Ihrer zeitlosen attraktiven Architektur. Der Spaziergang verlief um den Friedhof herum bis in Sichtweite der Grenze nach Habenhausen. Die hier noch vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen, die als Erweiterungsfläche des Friedhofs vorgehalten werden, stehen ebenfalls als mögliche Wohnbaufläche im momentan erstellten Flächennutzungsplan. Über den Deich entlang des Werdersees führte unser Weg schließlich in den in Teilen schon fertiggestellten Boulevard Niedersachsendamm zum Quartierszentrum, in dem die Initiative Interkulturelle Gärten Huckelriede mit Holunderwaffeln, Kaffee und Tee aufwartete.&lt;br&gt;
Der 4/6 Urbane Spaziergang „Last Exit Huckelriede“ findet nach den Sommer-Schulferien am Sonntag, den 18. August 2013 wieder um 14Uhr am Spielplatz im Huckelrieder (Central) Park statt.Unterstützt durch das Programm Soziale Stadt Bremen, dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und der ZZZ-ZwischenZeitZentrale Bremen. Text: Oliver Hasemann, Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weser Kurier, 20.06.2013 "Im Zickzack durch den Ortsteil Huckelriede" von Ilka Rickers</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-20-06-2013-im-zickzack-durch-den-ortsteil-huckelriede-von-ilka-rickers/</link><pubDate>Thu, 20 Jun 2013 11:35:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-20-06-2013-im-zickzack-durch-den-ortsteil-huckelriede-von-ilka-rickers/</guid><description>&lt;p&gt;Hier verlinken wir einen Weser Kurier Artikel vom 20.06.2013, der über unseren 2. Urbanen Spaziergang im Rahmen von &lt;strong&gt;&amp;quot;Huckelriede abstempeln?&amp;quot;&lt;/strong&gt; berichtet. Vielen lieben Dank für die Begleitung und auf ein Wiedersehen am Sonntag, den 23. Juni 2013 um 14Uhr zu unserem 3/6 Urbanen Spaziergang &amp;quot;Grüne Huckel an der Grenze&amp;quot; am Spielplatz Huckelrieder Park. Es wird wieder ungewöhnlich schön.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>3/6 Urbaner Spaziergang "Grüne Huckel an der Grenze" am Sonntag, den 23. Juni 2013 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/36-urbaner-spaziergang-gruene-huckel-an-der-grenze-am-sonntag-den-23-juni-2013-um-14uhr/</link><pubDate>Tue, 18 Jun 2013 12:51:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/36-urbaner-spaziergang-gruene-huckel-an-der-grenze-am-sonntag-den-23-juni-2013-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Hiermit laden wir herzlich zum 3. Urbanen Spaziergang in der Reihe Huckelriede Abstempeln?! ein. Nachdem wir am 26.Mai 2013 bereits entlang des Werdersees und am 09. Juni 2013 im ZickZack zwischen Kornstraße und Buntentorsteinweg spaziert sind, werden wir am kommenden Sonntag, den 23.Juni 2013 die grünen Höhen Huckelriedes erwandern.Der Ausblick von diesen Höhen richtet sich auch in diesem Spaziergang auf die Vielfalt Huckelriedes. Diese zeigt sich insbesondere in der Wohnraumentwicklung. Junge Familien auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum, die Erprobung gemeinsamer Wohnformen, die Konversion alter Gewerbebauten oder die Umwidmung von Sonderflächen zu Wohngebieten, in Huckelriede liegen sie eng beieinander.Unser Urbaner Spaziergang ist dabei wieder eine Grenzerfahrung, denn nicht alles, was wie Huckelriede aussieht, ist auch Huckelriede...&lt;br&gt;
Wir würden uns sehr freuen, Euch und Sie auch am kommenden Sonntag begrüßen zu dürfen.&lt;br&gt;
Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. Treffpunkt am Sonntag, den 23. Juni 2013 um 14Uhr am Huckelrieder Centralpark.Die Urbanen Spaziergänge finden an den Sonntagen 26. Mai 2013, 9. Juni 2013, 23. Juni 2013, 18. August 2013, 1. September 2013 und 8. September 2013 jeweils um 14Uhr statt und starten alle im Huckelrieder Zentrum am Spielplatz im Huckelrieder Park.Die Urbanen Spaziergänge sind Bestandteil des Projekt Pfleger und Sammler, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, 2013 Huckelriede und HuckelriederInnen besser kennenzulernen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Resümee 2/6 Urbaner Spaziergang „ZickZack durch Huckelriede“ am Sonntag, den 09.06.2013 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resuemee-26-urbaner-spaziergang-zickzack-durch-huckelriede-am-sonntag-den-09-06-2013-um-14uhr/</link><pubDate>Tue, 11 Jun 2013 16:39:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resuemee-26-urbaner-spaziergang-zickzack-durch-huckelriede-am-sonntag-den-09-06-2013-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Im Zickzack und kreuz und quer sind wir gemeinsam mit rund 60 Bremerinnen und Bremern am vergangenen Sonntag bei schönstem Sonnenschein durch Huckelriede spaziert. Treffpunkt dieses zweiten Urbanen Spaziergangs in der Reihe„Huckelriede abstempeln?!“war, wie auch schon bei unserem ersten Spaziergang vor zwei Wochen, der Spielplatz am Huckelrieder Park.&lt;br&gt;
Im Mittelpunkt stand diesmal das Erlebnis der Räume rund um und zwischen Buntentorsteinweg und Kornstraße. Geprägt werden diese Räume vom Zusammentreffen der historisch gewachsenen Strukturen des Buntentorsteinwegs, der schon im Mittelalter als bedeutender Verkehrsweg von Bremen aus über Syke und Bassum in Richtung Minden und Osnabrück führte, und der in der Gründerzeit im 19. Jahrhundert nach einem festen Raster angelegten Erweiterung der Neustadt. So laufen sie trichterförmig aufeinander zu und kreuzen sich unweit des alten und neuen Huckelrieder Zentrums rund um die Haltestelle Huckelriede und den Huckelrieder Park. Hier entsteht momentan im Rahmen des Sanierungsgebiets ein neuer Umsteigepunkt mit zentralem Platz für den Ortsteil. Innerhalb dieses &amp;quot;Trichters&amp;quot;, zwischen den beiden historisch wichtigsten Verkehrsachsen Huckelriedes, befinden sich Gebäude und Flächen vielfältiger Nutzungen, verbunden durch ein Geflecht von öffentlichen und privaten Wegen. So konnten wir dort Gärten und Brachflächen, Neu- und Altbauten, Ateliers und Autowerkstätten entdecken.&lt;br&gt;
Wir bedanken uns an dieser Stelle auch für die vielen Einwürfe alteingesessener Huckelrieder, die mit ihrem Wissen und manchen Anekdoten deutlich machten, wie stark sich Huckelriede nicht nur im 19. Jahrhundert, sondern auch in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg vom noch ländlich geprägten Ortsteil vor den Toren der Stadt zu einem Teil der Gesamtstadt heranwuchs. Die Veränderung des Stadtteils ging dabei nicht ohne Probleme und Konflikte einher, mit der Ausweisung des Sanierungsgebiets Huckelriede / Sielhof wird vonseiten der Stadt aktiv an der baulichen Aufwertung des Stadtteils gearbeitet.&lt;br&gt;
Gaben die vielen neuen Perspektiven einen räumlichen Eindruck von der Nutzungsvielfalt in Huckelriede, so konnten wir mit dem Besuch der Ateliergemeinschaft Buntentorsteinweg 323/325 einen Einblick in ungewöhnlichere Nutzungen werfen. Die Räume einer ehemaligen Druckerei werden für die ganzen eigenen Zwecke vorläufig umgenutzt. Ein anderes kreatives Nutzungsbeispiel, neben den vielen herkömmlichen Gewerbe- und Wohnnutzungen entdeckten wir in einem Innenhof in der Kornstraße. Die Co-Werkstatt Kallestellte sich uns zum Abschluss unseres Spaziergangs vor und wir konnten hier bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeiten dieser Werkstatt kennenlernen und den Spaziergang Revue passieren lassen.&lt;br&gt;
Wir danken an dieser Stelle allen TeilnehmerInnen, der Ateliergemeinschaft Buntentorsteinweg 323/325, insbesondere Jule und Antonio, und Kalle, Saskia und Norman, und laden zum kommenden Urbanen Spaziergang &amp;quot;Grüne Huckel an der Grenze&amp;quot; am Sonntag, den 23. Juni 2013 um 14Uhr ein.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>2/6 Urbaner Spaziergang "ZickZack durch Huckelriede" am 09. Juni 2013 ab 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/26-urbaner-spaziergang-zickzack-durch-huckelriede-am-09-juni-2013-ab-14uhr/</link><pubDate>Mon, 03 Jun 2013 10:13:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/26-urbaner-spaziergang-zickzack-durch-huckelriede-am-09-juni-2013-ab-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Ankündigung Huckelriede Abstempeln?! - 2. Urbaner Spaziergangam 09. Juni 2013 um 14Uhr am Spielplatz Huckelrieder (Central) Park Wir laden hiermit zum 2. Urbanen Spaziergang &amp;quot;ZickZack durch Huckelriede&amp;quot; in der Reihe Huckelriede Abstempeln?! ein. Nachdem wir am 26. Mai 2013 einen ersten Einblick von Huckelriede gewonnen haben und uns dem sehr abwechslungsreichen Leben entlang des Werdersees gewidmet haben, werden wir am kommenden Sonntag, den 9. Juni 2013 um 14Uhr tiefer in das Straßenleben von Huckelriede eintauchen. Kreuz und Quer werden wir im wahrsten Sinne einen Zick-Zack-Lauf absolvieren. Wie auch auf dem ersten Spaziergang ist es dabei die Vielfältigkeit Huckelriedes, die wir hier aufzeigen möchten.Wenn es im ersten Spaziergang eher um das räumliche Nebeneinander von Gewerbe, Wohnen und öffentlichen Einrichtungen das wir zu Gesicht bekamen ging, so werden wir auf diesem Spaziergang (2/6) das Miteinander dieser Nutzungen erleben. Die Trennung von Arbeiten und Wohnen, ein Ideal, das in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand, wird hier aufgelöst. Die Wohnung wird zum Produktionszentrum, die Gewerbehalle zum Wohnzimmer, die Küche zum Café.&lt;br&gt;
Wir freuen uns, Euch und Sie auf diesem Urbanen Spaziergang begrüßen zu dürfen, der wie immer kostenlos ist. Treffpunkt am 9. Juni 2013 um 14Uhr am Huckelrieder Centralpark.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>1/6 Urbaner Spaziergang / Resumee "Artenvielfalt am Werdersee" vom 26.05.2013</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/16-urbaner-spaziergang-resumee-artenvielfalt-am-werdersee-vom-26-05-2013/</link><pubDate>Mon, 03 Jun 2013 10:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/16-urbaner-spaziergang-resumee-artenvielfalt-am-werdersee-vom-26-05-2013/</guid><description>&lt;p&gt;Huckelriede Abstempeln?!&lt;br&gt;
Der Auftakt unserer Spaziergangsreihe „Huckelriede Abstempeln?!“fiel auf ein sehr regenreiches Wochenende und der damit verbundenen Sorge, ob sich jemand bei diesem Wetter nach draußen locken lassen würde. Der wettergeprüfte Bremer und die wettergeprüfte Bremerin, insbesondere HuckelriederInnen, ließen sich allerdings nicht abschrecken, so dass wir mit über 40 TeilnehmerInnen eine erste Annäherung an den Ortsteil vornahmen.Den Ausgangspunkt unseres Urbanen Spaziergangs bildete dabei der Huckelriede Park, von uns als Central Park bezeichnet. Denn dieser liegt im (gefühlten) Zentrum von Huckelriede. Die Wahrnehmung von Huckelriede auf der einen und seine administrativen Abgrenzung auf der anderen Seite spielten dabei eine wichtige Rolle während unseres Spaziergangs. Denn baulich ist das alte Bauerndorf Huckelriede längst inmitten der Stadt gelegen, dennoch spielen historische Abgrenzungen und Eigenarten in Teilen immer noch eine wichtige Rolle.So auch entlang des Werdersees. Denn heute verwundert, dass große Teile des Stadtwerders zu Huckelriede gehören oder das auf einem Grundstück mit Blick auf den Werdersee Kasernen statt Wohnhäusern entstanden sind. Ein kleiner Blick in die Vergangenheit klärt jedoch darüber auf, dass der Werdersee erst seit 1953 entstand und erst nach der großen Flut 1981 seine jetztige Form gefunden hat. So erstreckten sich Parzellen vom Buntentorsteinweg bis auf den Stadtwerder, letzte Rudimente auf dem Neustädter Ufer wurden erst vor wenigen Jahren zugunsten der Bebauung am Dammacker aufgegeben.&lt;br&gt;
Ein wesentlich düstereres Kapitel nahmen die Kasernen am Niedersachsendamm ein. Hier wurde auf aufgespülten Land für Wohnbebauung in den Jahren 1934 bis 1936 in kürzester Zeit Kasernenanlagen hochgezogen, die im wiederaufgerüsteten Nazideutschland der Unterbringung von Soldaten dienten. Während des Krieges wurden sie übergangsweise auch zu einer KZ-Außenstelle und dienten der Unterbringung von ZwangsarbeiterInnen, die in Pferdeställen unter unvorstellbaren menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht wurden. Nach dem Krieg wurden sie zu Notunterkünften von Kriegsflüchtlingen aus Gdansk und Umfeld, auf dem Gelände der Hindenburgkaserne befinden sich mittlerweile die Rolandklinik, die Bereitschaftspolizei, der THW und die Freiwillige Feuerwehr Neustadt.&lt;br&gt;
Mit Einrichtung des Sanierungsgebietes Huckelriede, das nicht mit dem Ortsteil Huckelriede identisch ist, kommt auch hier einiges in Bewegung. Teile des noch aktiven, letzten Bundeswehrstandortes in Bremen, werden in absehbarer Zeit zum Wohnquartier und auch das Cambrai-Dreieck, ein Zipfel der immer noch umzäunten Kasernenanlage, wird zum Baugebiet. Unter anderem wird dort die Wohngruppe Mosaik ein zu Hause finden, die auf dem Spaziergang auch über ihr Projekt berichteten.&lt;br&gt;
Vielen lieben Dank und bis zum nächsten 2. Urbanen Spaziergang &amp;quot;ZickZack durch Huckelriede&amp;quot; am 9. Juni 2013 um 14Uhr. Treffpunkt Centralpark Huckelriede.Unterstützt durch das Programm Soziale Stadt Bremen, dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und der ZZZ-ZwischenZeitZentrale Bremen. Text: Oliver Hasemann, Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Huckelriede abstempeln?!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/huckelriede-abstempeln/</link><pubDate>Wed, 15 May 2013 16:39:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/huckelriede-abstempeln/</guid><description>&lt;p&gt;Wir denken häufig, dass wir den eigenen Stadtteil wie die eigene Hosentasche kennen. Täglich bewegen wir uns hier, spielen mit unseren Freunden auf der Straße, treffen unsere Nachbarn morgens vor der Tür und erledigen am Supermarkt an der Ecke noch unsere letzten Einkäufe. Doch manchmal gehen wir eine Straße weiter und sind verwundert, wo sind wir hier, ist dies noch mein Stadtteil? Oder wir entdecken das erste Mal den Erker am Haus schräg gegenüber und fragen uns, war der schon immer da?Denn in jedem Stadtteil, in jeder Straße, wahrscheinlich in jedem Haus und bestimmt in jeder Hosentasche gibt es immer zu etwas neues zu entdecken.Mit einer Reihe von sechs Urbanen Spaziergängen laden wir dieses Jahr dazu ein, Huckelriede wie unsere Hosentasche kennenzulernen.&lt;br&gt;
Dazu werden wir die unterschiedlichen Teile dieses aufregenden Ortsteils erkunden und viele spannende Orte entdecken. Vor allem aber wollen wir die Menschen kennenlernen, die Huckelriede selbst wie ihre Hosentasche kennen. Wie bisher werden diese Spaziergänge in entspannter Atmosphäre stattfinden und sind für alle Interessentinnen offen und kostenlos.&lt;br&gt;
Sie finden an den Sonntagen 26. Mai 2013, 9. Juni 2013, 23. Juni 2013, 18. August 2013, 1. September 2013 und 8. September 2013 jeweils um 14Uhr statt und starten alle im Huckelrieder Zentrum am Spielplatz im Huckelrieder Park.Die Urbanen Spaziergänge sind Bestandteil des Projekt Pfleger und Sammler, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, 2013 Huckelriede und HuckelriederInnen besser kennenzulernen.Unterstützt durch das Programm Soziale Stadt Bremen, dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und der ZZZ-ZwischenZeitZentrale Bremen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weser Kurier, 29.10.2012 "Auf ungewohnten Wegen zu interessanten Ecken"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-29-10-2012-auf-ungewohnten-wegen-zu-interessanten-ecken/</link><pubDate>Fri, 16 Nov 2012 11:36:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-29-10-2012-auf-ungewohnten-wegen-zu-interessanten-ecken/</guid><description>&lt;p&gt;Auf ungewohnten Wegen zu interessanten Ecken&lt;br&gt;
+VON SOLVEIG RIXMANN Hastedt·Gartenstadt Vahr. Nur wenige Autos fahren an diesem Sonntagmittag die Stresemannstraße oder die Steubenstraße entlang. An Wochentagen wird das Gebiet rund um das Stadtamt allerdings von Autos dominiert: Pkw-Verkehr, Autohäuser, Waschanlagen, Baumärkte, der ADAC in Blickweite und die Kfz-Zulassungsstelle. Dort ist der Treffpunkt für den dritten und für dieses Jahr letzten urbanen Ökostadtspaziergang unter dem Motto „Zwischen Gartenstadt und Autobiotop“.„Wenn man irgendwo von einer Automeile sprechen will, dann hier“, sagt Oliver Hasemann vor dem Stadtamt. Das denkmalgeschützte Gebäude aus den 60er-Jahren wurde vom Bremer Architekten Gerhard Müller-Menckens gebaut, der auch für den Erweiterungsbau der Sparkasse verantwortlich zeichnet. Früher gehörte es dem Überlandwerk Nord-Hannover und ist seit der Fusion mit dem Energieversorger EWE in dessen Besitz. Die EWE vermietet an das Stadtamt. „Statt es selbst zu betreiben, wird gemietet“, sagt Oliver Hasemann und wirft die Frage auf, ob es wirklich immer sinnvoller und kostengünstiger ist, die Verwaltung und Instandhaltung von Gebäuden aus der Hand zu geben.In diesem Bereich Bremens sind Fußgänger eher ungewöhnlich. Es werden Autos angemeldet oder mit dem Auto zum gegenüberliegenden Baumarkt gefahren und eingekauft. Das Konzept des Baumarktes scheint so starr, dass das Unternehmen nicht in das Gebäude des ehemaligen Paketzentrums einziehen konnte, sondern ganz neu bauen musste. Mit seinen 24 000 Quadratmetern ist der Baufachmarkt „6000 Quadratmeter kleiner als der Schuppen 2 – das Zentrum der Kreativen“, betont Daniel Schnier.Hinter dem Gebäude, direkt an der Bahnstrecke gelegen, befinden sich die Mitarbeiterparkplätze eines benachbarten Telekommunikationsunternehmens. Offensichtlich werden die Parkplätze nicht mehr gebraucht, werden aber auch nicht bebaut. Durch eine Unterführung gelangt man als Fußgänger zwischen zwei Bahnstrecken. „Das wirkt jetzt natürlich – wo kein Zug fährt – extrem idyllisch“, sagt Oliver Hasemann inmitten von herbstlaubgefärbten Bäumen. Ein vorbeifahrender Zug ändert die Situation komplett und verwandelt das Gebiet offenkundig in eine Fläche, mit der man nicht alles machen kann.Etwas verwundert gucken die Besucher beim Schausonntag des Autohauses die Gruppe Sonntagsspaziergänger an. Auch Passanten, die ihren Hund spazieren führen oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, schauen skeptisch.&lt;br&gt;
Stadtführungen sind in diesem Gebiet Bremens sonst nicht anzutreffen. Die ungewohnten Orte wollen der Diplom-Ingenieur in Raumplanung, Oliver Hasemann, und der Diplom-Ingenieur in Architektur, Daniel Schnier, vom AAA (Autonomen Architekten Atelier) den Spaziergängern zeigen: die unbekannten Ecken, die Entwicklungen abseits der historischen Sehenswürdigkeiten. Normalerweise beschränken sich diese Spaziergänge auf einen Ortsteil. Ausnahmsweise führt dieses Mal der Weg von Hastedt in die Gartenstadt Vahr. Angeboten werden die urbanen Spaziergänge des AAA in Kooperation mit dem Verein Ökostadt Bremen und dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr.Auch wenn eine Verquickung von Wohnen und Arbeitsstätte angestrebt wird, schließen sich bestimmte Wohn- und Arbeitsweisen einfach aus. In der Neidenburger Straße halten die urbanen Stadtführer vor einem Überbleibsel aus vergangener Zeit. Zischen Kfz-Service und Erotikversand steht eines der letzten Kaisen-Häuser Bremens. „Der Bebauungsplan für das ganze Areal ist 1970 in Kraft getreten. Davor ist das landwirtschaftlich genutzt worden“, erzählt Oliver Hasemann, während die Musik des benachbarten Fitnessstudios herüberschallt. Die Fahrrad- und Fußweg-Verbindung zwischen Hastedt und der Vahr führt zur Beneckendorffallee. Hinter der Bahnlinie zeigt sich ein anderes Stadtbild. Keine Gewerbebebauung, sondern Wohnhäuser – das Wohngebiet der Gartenstadt Vahr. Sozialer Wohnungsbau der 1950er-Jahre, sehr original geblieben. Der in den 1850er-Jahren entwickelte Plan von Baudirektor Alexander Schröder sah entlang der Beneckendorffallee einen Verkehrsring vor, wurde aber nie verwirklicht. Heute ist dies eine ideale Fahrradverbindung. Schlusspunkt ist das Supermarktgelände gegenüber der Galopprennbahn. „Wir fanden dieses Nebeneinander im höchsten Maße spannend“, sagt Oliver Hasemann. Kein Villenviertel, aber mittendrin die Galopprennbahn. Doch die war vor allem anderen dort – ob es auch eine Zukunft für sie gibt, entscheidet sich (wie berichtet) Anfang November 2012. © Copyright Bremer Tageszeitungen AG Text: Solveig Rixmann, Fotografien: Petra Stubbe, Ausgabe: SOS Seite: 5 Datum: 29.10.2012&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Resumee und Dokumentation Urbaner Spaziergang „Stadtverfüllungsflächen – Zwischen Gartenstadt und Autobiotop“ am 21.10.2012</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-urbaner-spaziergang-stadtverfuellungsflaechen-zwischen-gartenstadt-und-autobiotop-am-21-10-2012/</link><pubDate>Fri, 16 Nov 2012 10:22:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-urbaner-spaziergang-stadtverfuellungsflaechen-zwischen-gartenstadt-und-autobiotop-am-21-10-2012/</guid><description>&lt;p&gt;An einem wunderbaren sonnigen Sonntag startete das AAA mit zirka 50 Spaziergängerinnen den letzten und dritten Urbanen Ökostadtspaziergang in Kooperation mit Ökostadt Bremen e.V.Der Beginn des Spaziergangs lag am ehemaligen Sitz der Überlandwerke Hannover und jetzigem Stadtamt Bremen. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wird seit 2004 vom Stadtamt Bremen, Ausländeramt, Kfz-Zulassungstelle und Fundamt gemietet, der Eigentümer ist die EWE. Ein Umstand, der mit der inzwischen gängigen Praxis zusammenhängt, Gebäude nicht mehr selbst zu bauen, zu besitzen und zu betreiben, sondern dies an spezialisierte Unternehmen abzugeben. Eine Praxis, die auch von der öffentlichen Hand betrieben wird. Die Frage, ob dies im Endeffekt wirklich günstiger ist oder „nur“ eine temporäre Ersparnis erbringt, wurde hierbei in den Raum gestellt.Das Kfz-Amt bildet aber auch Baustein der Bremer Automeile.&lt;br&gt;
Unser Spaziergang führte uns weiter an Autohäusern, Autowaschstrassen und (Auto-)Tankstellen vorbei zu einem Atoll der Heimwerker. Ein riesiger Drive-Inn Baumarkt hat sich mit 24.000m2 Fläche an der Stresemannstraße ausgebreitet. Große Tore erlauben es den Kunden direkt in eine der Hallen einzufahren und dort ihr Fahrzeug direkt zu beladen. Das hier massiv Boden versiegelt wurde, wird von den wenigen begrünten Parkplatzflächen und der begrünten Dachlandschaft nicht wirklich verdeckt.Der weite Weg um das Gebäude herum führte uns unter der Bahnlinie nach Hannover hinweg in einen abgeschlossenen, versteckten Bereich zwischen eben dieser Bahnlinie und der Linie Bremen – Osnabrück. Wenn nicht gerade ein Zug die Stille störte, war dies ein höchst idyllischer Ort. Links eine Gärtnerkolonie weiter Richtung Sebaldsbrück sogenanntes „graues Gewerbe“, dass sich bis zur Fahrradstraße Hastedt-Alte Vahr erstreckt.&lt;br&gt;
Dieses wirklich ausgedehnte Gewerbegebiet an der Neidenburger Straße ist weitgehend unbekannt. Zwischen Tanzräumen, Gebrauchtwagenhändlern oder Waschmaschinenmonteuren fand sich hier auch noch ein einsames Kaisenhaus.Über einen gut genutzten Fahrrad- und Fußweg (Autos waren nicht erlaubt) erreichten wir erstaunlich schnell die Gartenstadt Vahr. An der Benneckendorfallee, die ursprünglich als Entlastungsstraßen geplant war und heute ein Fahrradschnellweg ist, hielten wir kurz und diskutierten mit Blick auf den Sozialen Wohnungsbau der 50er und 60er Jahre die gegenwärtige Situation, in der es nach Jahren des Überangebots wieder an bezahlbaren Wohnungen fehlt, da es für freie Bauträger eben keine Anreize gibt, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wenn sie mit hochpreisigem Wohnungsbau wesentlich höhere Gewinne einstreichen können.Unser Spaziergang endete nach Durchquerung der Gartenstadt Vahr auf dem Parkplatz eines großen Einkaufszentrums mit Blick auf den Rennplatz Bremen. Die großen Parkflächen des Supermarkts fanden an diesem Sonntag noch einmal Anklang für die Besucher des Renntages, doch dieses Rennen könnte durchaus das letzte gewesen sein.Wir danken allen, die auf den Spaziergängen dieses Jahr dabei waren und laden zu neuen Urbanen Spaziergängen in Kooperation mit ÖkoStadt Bremen e.V. im Jahre 2013 ein.&lt;br&gt;
P.S.: Wir waren nicht auf dem Rennplatz, weil am Eintritt nach zwei Stunden noch immer der volle Preis verlangt wurde. Vielen lieben Dank auch für die Fotografien von Thorben Thürmer (c) 2012.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA in der Süddeutschen Zeitung am 02.11.2012</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-in-der-sueddeutschen-zeitung-am-02-11-2012/</link><pubDate>Mon, 05 Nov 2012 09:36:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-in-der-sueddeutschen-zeitung-am-02-11-2012/</guid><description>&lt;p&gt;Hier ist der Link zum Artikel &amp;quot;Schätze an der Straße&amp;quot; von Joachim Göres vom 02.11.2012. Erschienen in der Süddeutschen Zeitung.Fotografie: AAA, D. Schnier (c) 2008&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Stadtverfüllungsfläche - Zwischen Gartenstadt und Autobiotop" am Sonntag, den 21.10.2012 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-stadtverfuellungsflaeche-zwischen-gartenstadt-und-autobiotop-am-sonntag-den-21-10-2012-um-14uhr/</link><pubDate>Tue, 16 Oct 2012 11:23:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-stadtverfuellungsflaeche-zwischen-gartenstadt-und-autobiotop-am-sonntag-den-21-10-2012-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Wie in einem automobilen Biotop wird die Umgebung der Kfz-Zulassungsstelle von Autohäusern und Autodächern dominiert. Die automobilisierte Einkaufsstraße führt den Fahrer durch eine Szenerie, die von Parkplätzen, Waschanlagen und befahrbaren Baumärkten durchsetzt ist. Auf ihren Rückseiten drängen sich die an den Rand geschobenen Nutzungen. Schmale Wege, Buckelpisten und Brombeerhecken sperren die Automobilisten aus dieser morbiden Kulisse aus.Zwischen dem historischen Stadtzentrum und den Industriequartieren gelegen, wirken die Stationen unseres dritten Urbanen Ökostadtspaziergangs wie eine stadtentwicklerische Füllmasse. Auf Gewerbe folgen Kleingärten, auf die Gärten die Gartenstadt Vahr und auf diese wiederum das eher kleinbürgerliche Ambiente des alten Sebaldsbrück. Ganz im Gegensatz dazu und eher versteckt liegen mittendrin die Galopprennbahn und der Schlosspark.&lt;br&gt;
Der Spaziergang ist kostenlos. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! AAA&lt;br&gt;
Datum: Am Sonntag, den 21.10.2012 um 14Uhr&lt;br&gt;
Start: Haupteingang Stadtamt Bremen, Stresemannstr. 48, 28207 Bremen&lt;br&gt;
Mit freundlicher Unterstützung des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr in enger Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in Bremen&lt;br&gt;
Titel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weser Kurier "Hastedts Industriekultur auf der Spur" vom 01.10.2012</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-hastedts-industriekultur-auf-der-spur-vom-01-10-2012/</link><pubDate>Tue, 16 Oct 2012 11:01:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-hastedts-industriekultur-auf-der-spur-vom-01-10-2012/</guid><description>&lt;p&gt;Artikel im Weser Kurier von Herrn Edwin Platt siehe Hyperlink: © Copyright Bremer Tageszeitungen AG Text: Edwin Platt, Fotografien: Petra Stubbe, Ausgabe: SOS Seite: 4 Datum: 01.10.2012&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Resumee und Dokumentation "Stadt Rahmen" am 23.09.2012 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-stadt-rahmen-am-23-09-2012-um-14uhr/</link><pubDate>Tue, 16 Oct 2012 10:52:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-stadt-rahmen-am-23-09-2012-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Resumee und Dokumentation &amp;quot;Stadt Rahmen&amp;quot;&lt;br&gt;
Begibt man sich in den Schatten des Kohlekraftwerks in Hastedts, begibt man sich in die Bremer Industriegeschichte. Diese Erkenntnis gewannen wir auf unserem vergangenen Urbanen Ökostadtspaziergang sehr schnell. Die hier erzeugte Strom trieb die Maschinen von Traditionsfirmen wie der Lloyddynamowerke, der Deutsche Waggonbau oder von Borgward an. Viele der alten Industriegebäude stehen noch und werden teilweise noch als Produktionsstätten genutzt, viele von ihnen sind in eine neue Nutzung überführt wurden.So haben sich im Ogo-Haus mittlerweile Künstler mit Atelier- und Wohnlofts angesiedelt, der direkte Blick auf das Kraftwerk ist für sie eher Inspiration denn Abschreckung.&lt;br&gt;
Reinhold Budde und Jürgen Moldenhauer gaben uns während des Spaziergangs die Möglichkeiten, einen kleinen Blick in die neuen, alten Räume werfen. Auch in der benachbarten alten Goliath Firmenverwaltung sitzen mittlerweile Software-Unternehmen oder Architekturbüros. Auch hier hatten wir das Glück, einen Blick in die historischen Räume werfen zu können.Historisch ist dabei eine Kategorie, die in Hastedt gar nicht so weit in die Vergangenenheit greift. Der im Titel des Spaziergangs benannte Rahmen aus vierspurigen Verkehrstrassen ist erst in den 60er Jahren entstanden und einige Teilnehmerinnen konnten sich noch gut an die Zeiten erinnern, als die Föhrenstraße die Hauptstraße des Quartiers bildete und Maler- und Pfalzburgerstraße noch nicht den Stadtteil zerschnitten.&lt;br&gt;
Erst mit zunehmenden Wohlstand und der Automobilisierung der Bevölkerung wurden die Straße in diesem Maße ausgebaut, dass ganze Quartiere voneinander getrennt wurden.Denn das ein so gut übersehbares Hindernis wie eine Straße die gleiche Wirkung wie eine Mauer entfaltet, merkten wir nach Überschreiten der Malerstraße sofort. Das Innere von Hastedt, die Straßenzüge zwischen Fleetrade, altem Postweg oder Hastedter Heerstraße sind weitgehend unbekannt. In den Hinterhöfen alter Bremer Häuser existieren teilweise noch Gewerbebetriebe, teilweise sind hier Wohnhäuser entstanden. Es verbirgt sich hier aber auch Bremens historischer jüdischer Friedhof.Der Blick in die Hinterhöfe konnte dabei nur ausschnittsweise geschehen und machte neugierig auf weitere Erkundungen, die am Sonntag, den 21. Oktober um 14Uhr mit dem nächsten Urbanen Ökostadtspaziergang &amp;quot;Stadtverfüllungsfläche&amp;quot; weitergehen.&lt;br&gt;
Dank an Thorben Thürmer für die GPS-Daten (siehe hier)&lt;br&gt;
Nächster Urbaner Spaziergang &amp;quot;Stadtverfüllungsfläche&amp;quot; am Sonntag, den 21.10.2012 um 14.00Uhr vor dem Stadtamt Bremen an der Stresemannstr. 48, 28207 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Stadt Rahmen" am 23.09.2012 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-stadt-rahmen-am-23-09-2012-um-14uhr/</link><pubDate>Tue, 04 Sep 2012 15:29:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-stadt-rahmen-am-23-09-2012-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Schon von weitem markieren die Wolken über den Schornsteinen des Kohlekraftwerks die Lage von Hastedt im Bremer Stadtgebiet. In ihrem Schatten erstrecken sich die Fabrikhallen alter Bremer Traditionsunternehmen, deren Strukturen einst den gesamten Bremer Osten prägten. Breite Verkehrsschneisen durchlaufen den Stadtteil und fassen ihn gleichsam in einen grauen Rahmen aus Beton. Doch nur wenige Schritte weiter verlieren sich diese klaren Formen, verwinkelte Straßenzüge und versteckte Grünflächen erzeugen das Gefühl von Unübersichtlichkeit.Auf unserem zweiten Urbanen Ökostadtspaziergang tauchen wir in den Dunst des Kohlekraftwerks ein. Hinter den industriellen Fassaden entdecken wir neue Nutzungen und im Gewirr der alten Dorfwege stolpern wir über Formen neuen Wohnens und kreativer Lückennutzung. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! AAA&lt;br&gt;
Datum: Am Sonntag, den 23.09.2012 um 14Uhr&lt;br&gt;
Start: Kraftwerk-Hastedt, Föhrenstr. 76, Bremen&lt;br&gt;
Der Urbane Spaziergang ist kostenlos. Mit freundlicher Unterstützung des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr in enger Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weser Kurier, 30.08.2012 "Industrie und Wohnen nebeneinander"</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-30-08-2012-industrie-und-wohnen-nebeneinander/</link><pubDate>Tue, 04 Sep 2012 15:09:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-30-08-2012-industrie-und-wohnen-nebeneinander/</guid><description>&lt;p&gt;Artikel im Weser Kurier von Herrn Edwin Platt siehe Hyperlink: © Copyright Bremer Tageszeitungen AG Text: Edwin Platt u. Kornelia Hattermann, Fotografien: Petra Stubbe, Ausgabe: SOS Seite: 2 Datum: 30.08.2012&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation und Resümee "Fingerverzinkung - Neue Zinnen auf alten Schlössern - eine Zeitreise auf alten Dorfwegen" vom 26.08.2012</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resuemee-fingerverzinkung-neue-zinnen-auf-alten-schloessern-eine-zeitreise-auf-alten-dorfwegen-vom-26-08-2012/</link><pubDate>Tue, 04 Sep 2012 14:59:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resuemee-fingerverzinkung-neue-zinnen-auf-alten-schloessern-eine-zeitreise-auf-alten-dorfwegen-vom-26-08-2012/</guid><description>&lt;p&gt;An der Endhaltestelle Sebaldsbrück fanden sich am vergangenen Sonntag 50 Teilnehmerinnen ein, um von hier aus mit uns zusammen zu Fuß weiter in den Bremer Osten zu spazieren. Wir bewegten uns hier von Sebaldsbrück aus durch Hemelingen bis Hastedt durch drei Ortsteile. Der Spaziergang diente dabei dazu, auf dem Weg die Umbrüche in der Stadtentwicklung aufzuzeigen, auf die Veränderungen und Neubauten zu verweisen, die sich immer wieder vollzogen haben, aber auch die Konstanten zu benennen, die sich über die Jahrzehnte und Jahrhunderte ablesen lassen. Also ein Urbaner Spaziergang im besten Sinne, als er das eigentlich Urbane, die Veränderung, Erneuerung oder Neuinterpretation, zum Ziel hatte.Diese wurde anhand der vorhandenen industriellen Bauwerke, die heute den Stadtteil prägen, sichtbar. Das Hemelingen der Stadtteil mit den meisten industriellen Arbeitsplätzen in Bremen ist, ließ sich durch sie leicht erkennen. Die Grundlage für diese Erkennbarkeit liegt allerdings in der heute nicht mehr sichtbaren Ausgangslage. Denn aufgrund der historischen Lage Hemelingens Ende des 19. Jahrhunderts außerhalb der Bremer Staatsgrenzen hatten sich hier entlang der Bahnstrecke Bremen – Hannover die ersten Gewerbeunternehmen angesiedelt. Einige dieser alten Produktionsstätten sind bis heute in Betrieb, Teile der alten Borgwardwerke oder der Silberschmiede Wilkens werden weiterhin in ihrer ursprünglichen Funktion, andere wiederum stehen zwar noch, werden aber, wie das KuBiKo, inzwischen in neuer Weise genutzt. Unser Weg durch Hemelingen folgte den sichtbaren und den unsichtbaren Spuren. Wir folgten der alten Sebaldsbrücker Heerstraße bis uns die Werkstore des Mercedes Werkes den weiteren Weg versperrten. Die über 10.000 Arbeitnehmerinnen alleine von Mercedes wirken sich erkennbar auf die Verkehrsinfrastruktur des Stadtteils aus, die breit ausgebauten Straßen und der Hemelinger Tunnel zeugen hiervon. Über ein ehemaliges Nadelöhr, dem Brüggeweg über die Bahnstrecke Bremen – Hannover, bewegten wir uns in Richtung des Zentrums von Hemelingen. Hier war im Zuge der Bauarbeiten des Hemelinger Tunnels eine Brache entstanden, über die wir nun unsere Blicke in die Weite auf die ersten Ansätze eines entstehenden Parks und die verbliebenen Objekte des Projekts Aller.Ort 2011 schweifen lassen konnten.Ehemals standen hier unter anderem die Fabriken von Focke-Wulff und Nordmende, nun entwickelt sich dieser Zentrale Ort zu einem Park inmitten des Stadtteils. Entlang der alten Straßenverläufe der Dietrich-Wilkens-Straße und der Godehardstraße war von der Brache aus auch die Haupteinkaufsstraße des historischen Zentrums Hemelingens nahe liegend. Einst eine lebendige Einkaufsstraße mit Geschäften für jeden Bedarf, befindet sich auch die Hemelinger Bahnhofsstraße momentan in einem Status des Übergangs mit Ladenleerständen aber auch mit neuen Nutzern, die unter anderem die alte Apotheke nach Jahren des Leerstands in neuem Glanze strahlen lassen. Über die verschlungenen Pfade der alten Dorfstraßen, über den Hinterhof von Coca-Cola und Könecke (bald auch eine innerstädtische Brache) erreichten wir dann die Gestade des Hemelinger Hafens. Endpunkt dieses und Startpunkt des nächsten Urbanen Spaziergangs am 23. September 2012 bildete dann das Kohlekraftwerk.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Fingerverzinkung - Neue Zinnen auf alten Schlössern - eine Zeitreise auf alten Dorfwegen" am Sonntag, den 26.08.2012 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-fingerverzinkung-neue-zinnen-auf-alten-schloessern-eine-zeitreise-auf-alten-dorfwegen-am-sonntag-den-26-08-2012-um-14uhr/</link><pubDate>Tue, 07 Aug 2012 13:55:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-fingerverzinkung-neue-zinnen-auf-alten-schloessern-eine-zeitreise-auf-alten-dorfwegen-am-sonntag-den-26-08-2012-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;FingerverzinkungNeue Zinnen auf alten Schlössern - eine Zeitreise auf alten DorfwegenWo einst dichter Rauch aus den Schornsteinen der Industrieanlagen stob, erhebt sich heute eine lichte Vegetation über dem Hemelinger Tunnel. Vögel zwitschern und Kinder tollen über die grünen Hügel, nur gelegentlich wird die Ruhe von Flugzeugen im Landeanflug gestört. Im Hintergrund lassen sich noch Reste des hannöverschen Dorfes erkennen, das hier einst auf den Weserdünen seinem beschaulichen Alltag nachging. Überblendet werden sie von den grellen Lichtern und glänzenden Fassaden in zeitgenössischer Gewerbeoptik, die sich entlang der Verkehrstrassen ausbreitet.Unsere Urbanen Ökostadtspaziergänge führen uns dieses Jahr in die Zwischenzonen der Stadt. Hier liegen altindustrielle Brachen neben wuchernden hypermodernen Shoppingwelten, hier haben die historischen Dorfkerne Bestand, während die Neubauten in ihrer Nachbarschaft schon wieder unter dem Abrissbagger zerfallen. In Hemelingen begegnen wir diesen Orten fußläufig, obwohl zwischen ihnen eine weite Distanz liegt.Wir freuen uns Euch wiederzusehen! AAADatum: Am Sonntag, den 26.08.2012 um 14UhrStart: Endhaltestelle der BSAG Linien 2&amp;amp;10 SebaldsbrückDer Urbane Spaziergang ist kostenlos.Mit freundlicher Unterstützung des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr in enger Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kongress in Bremen: 2nd hand spaces – die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kongress-in-bremen-2nd-hand-spaces-die-nutzung-vakanter-orte-als-partizipative-praktik/</link><pubDate>Thu, 31 May 2012 19:53:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kongress-in-bremen-2nd-hand-spaces-die-nutzung-vakanter-orte-als-partizipative-praktik/</guid><description>&lt;p&gt;Kongress der ZwischenZeitZentrale am 28. und 29. Juni 2012 in Bremen-Blumenthal2nd hand spaces – die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik2nd hand spaces entstehen vielerorts auf Basis von Zwischennutzungen. Sie ermöglichen die aktive Teilhabe von Stadtbewohner_innen an Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen sowie die selbstbestimmte Nutzung von (Stadt-)Räumen. Dadurch fördern 2nd hand spaces Empowerment und involvieren Gruppen, die durch konventionelle Beteiligungsangebote nicht erreicht werden. Sie entfalten eine nachhaltige Wirkung durch den Aufbau sozialer Netzwerke, durch die Identitätsbildung an vakanten Orten und durch eine bedürfnisorientierte Raumproduktion. Als Türöffner und Experimentierfelder können sie über temporäre Nutzungen hinaus zum Ausgangspunkt prozesshafter Um- und Wiedernutzungen werden.Die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) hat über drei Jahre als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik Zwischennutzungen im gesamten Bremer Stadtgebiet initiiert und begleitet: Brachflächen wurden für Stadtteilprojekte genutzt, Leerstände in kulturelle Produktionsstätten verwandelt und ein für den Abriss vorgesehenes Gewerbegebäude in einen selbstverwalteten Ort für kreative Selbständige transformiert.Ausgehend von diesen Erfahrungen wird am ersten Kongresstag über Zwischen-, Um- und Wiedernutzungen vor dem Hintergrund partizipativer Planungs- und Aneignungsprozesse diskutiert. In drei Themenblöcken referieren Expertinnen verschiedener Disziplinen entlang folgender Fragen: Wie werden Zwischen-, Um- und Wiedernutzungen den Bedürfnissen ihrer Nutzerinnen angesichts veränderter Ansprüchen an den Stadtraum gerecht? Sind Zwischennutzungen als Ausgangspunkte partizipativer Stadtentwicklungsprozesse geeignet? Warum bleiben sie vielerorts auf situationsbezogenes Taktieren in Problemlagen beschränkt? Welche Chancen bieten Zwischennutzungen für einen nachhaltigeren Umgang mit dem Bestand und der Stadt?Am zweiten Kongresstag steht der Veranstaltungsort im Vordergrund. Er beginnt mit einem Urbanen Spaziergang über das Areal der ehemaligen Bremer Wollkämmerei (BWK). Anschließend stellen Expert_innen Beispiele über die Entwicklungsprozesse auf unterschiedlichen aufgegebenen Industriearealen vor. Im folgenden Workshop werden Nutzungsoptionen für das Gebäude der ehemaligen Sortierung der BWK entwickelt. Grundlage dafür bilden die temporäre Nutzung des Gebäudes als „Palast der Produktion“ und die Erkenntnisse aus der begleitenden „Wunschproduktion“.PROGRAMMDonnerstag, den 28.06.201210:00 Begrüßung ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen10:15 Grußwort Senator Martin Günthner (Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Bremen)I Partizipation und Stadtentwicklungspolitik10:30 Haustüren und Zeitfenster für aktive Teilhabe öffnen ZwischenZeitZentrale Bremen11:15 Partizipationen. Über das Bürgerbeteiligungsverständnis der Nationalen Stadtentwicklungspolitik Stephan Willinger (BBSR, Bonn)12:00 Neue Nutzungen für Stadtareale in Bremen: Planungs- und Partizipationsprozesse eröffnen Horizonte und ebnen den Weg Franz-Joseph Höing (Senatsbaudirektor Bremen)12:45 MittagspauseII Praktiken der Raumproduktion13:30 Urban spaces as public action made durable – Learning from de-institutionalisation Dr. Assist. Prof. Massimo Bricocoli (Diap, Politecnico di Milano, Italia)14:15 Henri Lefebvre und das Recht auf die Stadt Klaus Ronneberger (Stadtsoziologe, Frankfurt am Main)15:00 KaffeepauseIII Praxisbeispiele: Vakanz und Partizipation15:15 Stadt der Möglichkeiten Andreas Krauth (Raumlabor Berlin)16:00 Initiative ergreifen in der Stadtumbaupraxis Prof. Dr. Ing. Holger Schmidt (TU Kaiserslautern)16:45 Podiumsdiskussion17:30 Zusammen sein18:30 Abendessen20:00 Buchvorstellung second hand spaces – über das Recyceln von Orten im städtischen Wandel / Recycling Sites Undergoing Urban Transformation (im Erscheinen, Jovis Verlag, Berlin)Freitag, den 29.06.201210:00 Urbaner Spaziergang &amp;quot;Palastbesichtigung&amp;quot; mit dem AAA – Autonomes Architektur AtelierPraxisbeispiele: sukzessive Entwicklung von Industriearealen11:30 Mehr Chancen als Risiken – Potenziale einer kooperativen prozessorientierten Stadtplanung Dr. Martina Baum (ETH Zürich / STUDIO . URBANE STRATEGIEN, Karlsruhe)12:15 &amp;quot;Spinnerei – from cotton to culture&amp;quot; Bertram Schultze (Projektentwickler, Leipzig und Nürnberg)13:00 Mittagessen14:00 Workshop Gemeinsame Entwicklung von Nutzungsoptionen für das Gebäude der ehemaligen Sortierung und dem BWK-Areal.16:00 Präsentation der Ergebnisse17:30 EndeORTDer zweitägige Kongress findet im „Palast der Produktion“ statt (Landrat-Christians-Straße 95, 28779 Bremen-Blumenthal), den die ZZZ konzeptioniert hat und durchführt. In diesem Rahmen wird die frühere Sortierung der ehemaligen Bremer Wollkämmerei (BWK) als Laboratorium neuer Arbeitsformen zwischengenutzt. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter www.palast-der-produktion.de.ANMELDUNGDie Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmer_innenzahl ist an beiden Tagen begrenzt. Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 22. Juni 2012 verbindlich per E-Mail an: sarah.osswald@zzz-bremen.deDer Kongress findet bis auf den Vortrag von Massimo Bricocoli auf Deutsch statt. Sollten Sie eine Übersetzung ins Englische wünschen, nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit uns auf. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter www.zzz-bremen.de.Congress of the ZZZ on 28th and 29th June 2012 in Bremen-Blumenthal2nd hand spaces – the use of vacant sites as a participatory practice2nd hand spaces often arise out of temporary uses. They enable city residents to participate on developing and designing processes and initiate the use of self-determined (urban)areas. They promote empowerment and involve groups that are usually not reached by conventional participation processes. They develop a lasting impact by building social networks, creating a new identity of vacant sites and through a need-based production of space.As a pilot project of the National Urban Development Policy the ZZZ – ZwischenZeitZentrale Bremen (Agency of Short Term Uses) started to initiate and accompany temporary uses throughout Bremen three years ago. Brownfield sites were used for suburban projects and vacant buildings were transformed into places of cultural production and for start-ups.Based on these experiences the first day of the congress is about relocation and reuses in the context of participation. In three different blocks, experts will speak along the following questions: How do intermediate, conversion and reused sites meet the users´ needs? Are temporary uses suitable as starting points for participation processes? Why are they often limited to places in problem situations? What opportunities offer interim uses for a more sustainable management of the inventory property and the city?The second day focuses the venue. We start with an Urban Walk through the former wool combing works (BWK). Afterwards different experts give examples for various reused industrial sites. Finally we gather new options for the building in the workshop.The workshop is based on the temporary use of the building as the &amp;quot;Palace of Production&amp;quot; and the findings of the accompanying &amp;quot;desire production&amp;quot;.LOCATIONThe two-day congress will take place in the &amp;quot;Palace of production&amp;quot;, a former wool combing works (BWK). The address is Landrat-Christians-Strasse 95, 28779 Bremen-Blumenthal.The Palace of the Production is designed by the ZZZ as a temporary laboratory for testing new ways of working and production methods. The project invites all kind of people to artistic and practical approaches to work, on a vacant place of the industrial age.More information at: www.palast-der-produktion.de.REGISTRATIONParticipation is free. The number of participants is limited. Please register by June 22 via email: sarah.osswald@zzz-bremen.deThe congress will be in German, except the lecture by Massimo Bricocoli. If you would like a translation into English, please contact us early. More information about the congress at: www.zzz-bremen.de.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weser Kurier, 23.02.2012: Transparenz bei Leerständen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-23-02-2012-transparenz-bei-leerstaenden/</link><pubDate>Thu, 15 Mar 2012 18:56:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-23-02-2012-transparenz-bei-leerstaenden/</guid><description>&lt;p&gt;Transparenz bei Leerständen AAA versteht neue Internetseite als Informationsdrehscheibe  Überseestadt (wk). Das am Hansator ansässige Autonome Architektur Atelier (AAA) will mehr Transparenz bei Leerständen in Bremen schaffen. Raumplaner Oliver Hasemann und Diplom-Architekt Daniel Schnier betreiben dafür nun eine separate Internetseite, die unter der Adresse www.leerstandsmelder.de zu finden ist.Über diese Plattform können leerstehende Gebäude oder Flächen in Bremen per Internet gemeldet, gesucht, kommentiert und diskutiert werden. Auf diese Weise will AAA dazu beitragen, dass Ideen zum konstruktiven Umgang mit Leerständen Raum bekommen können. Eine Variante für Nutzer wäre, auf dieser Seite Raum für Zwischennutzungen zu melden. Denn Menschen brauchen Räume, um ihre Bedürfnisse zu decken, um Freiräume zu schaffen, um Neues auszuprobieren. Gleichzeitig stehen Gebäude leer und verfallen ungenutzt. Dabei können Leerstände neuen Projekten der Stadtgesellschaft Raum bieten.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: West Seite: 1 Datum: 23.02.2012&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Bremer Anzeiger, 12.02.2012: Die verlassenen Häuser der Stadt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/bremer-anzeiger-12-02-2012-die-verlassenen-haeuser-der-stadt/</link><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 19:52:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/bremer-anzeiger-12-02-2012-die-verlassenen-haeuser-der-stadt/</guid><description>&lt;p&gt;Von Matthias KochBREMEN. „Leer“ – schon mehr als 130 Mal ist dieser Hinweis auf kleinen roten Schildern an Bremer Gebäuden zu finden. Zumindest virtuell. Dafür sorgt ein neues Internetprojekt des Autonomen Architektur Ateliers, das verlassene Gebäude in Bremen auflistet.Zu finden ist der Stadtplan der ungenutzten Gebäude auf der Internetplattform www.leerstandsmelder.de. Obwohl erst Anfang Februar gestartet, weist die Bremer Karte mittlerweile schon 132 Einträge auf – und es werden täglich mehr.Die Idee dahinter: Wer ein leer stehendes Gebäude kennt, kann dies auf der Internetseite vermerken und ein Foto des Hauses dazustellen. WeitereNutzer, die Näheres wissen, können die Einträge ergänzen und kommentieren.Geboren wurde die Idee in Hamburg von einer Initiative im einst vom Abriss bedrohten Hamburger Gängeviertel.Heute finden sich bereits mehr als 700 verlassene Gebäude im Hamburger Leerstandsmelder.Jetzt ist das Konzept sozusagen von der Elbe an die Weser geschwappt.Und wozu das Ganze? „Leerstände können Möglichkeitsräume sein“, heißt es aus dem Autonomen Architektur Atelier (AAA), das die Seite für Bremen betreut. Oder etwas konkreter: Viele Kulturinitiativen und Wohnprojekte würden händeringend nach Räumen für ihreIdeen suchen, aber oft scheitern, weil es keine entsprechenden Angebote gibt – und das, obwohl viele Gebäude ungenutzt verfallen.Die Internetseite soll dabei vor allem für Transparenz sorgen: „Es gibt bislang kein stadtweites Leerstandskataster – diese Lücke wollen wir schließen“, sagt Daniel Schnier vom AAA.Dabei falle auf, das manche den Satz „Eigentum verpflichtet“ offenbar wenig ernst nehmen – und ihre Immobilie verfallen lassen. Dennoch wolle man abernicht etwa Besitzer leer stehender Gebäude an den Pranger stellen. „Uns geht es in erster Linie darum, Diskussionen anzuregen.“Wenn daraus dann tatsächlich neue Ideen für Zwischen- oder Nachnutzungen folgen sollten, sei das ein positiver Nebeneffekt. „Letztlich aber wollen wir vor allem ein Informationsforum bieten und zwar sowohl für Leute, die sagen ,Mensch, dass da dieses schöne Haus in meinerNachbarschaft leer steht, tut mir richtig weh‘, als auch für diejenigen, die nach Infos suchen“, sagt Schnier.Warum steht das Gebäude leer? Gibt es Abriss-Gerüchte oder Pläne für eine neue Nutzung?Auch Antworten auf derartige Fragen sollen online zusammengetragen werden.„Im Idealfall entsteht eine Art Schwarmintelligenz, weil die Nutzer ihr Wissen vereinen.“Erste Beispiele, dass dabei durchaus ausgewogene Informationen zusammenkommen, finden sich bereits: So erfährt man etwa bei einem Klick auf das leer stehende Leffers-Kaufhaus am Brill, dass hier ein Hotelneubau im Gespräch ist. Eine offizielle Bestätigung des Investors gebe es dafür aber noch nicht.Was am Ende bei dem ganzen Projekt herauskommen soll? „Wir sind selbst sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt“, sagt Schnier.Dass die Idee allerdings durchaus Potenzial hat, macht schon jetzt das Beispiel Hamburg deutlich: Dort beteiligen sich mittlerweile auch Hausbesitzer wie etwa die städtische Immobilienverwaltung an der Diskussion über die Zukunft leer stehender Gebäude.(c) Bremer Anzeiger, Mathias Koch&lt;/p&gt;</description></item><item><title>extraVakant am Freitag, den 10. Februar 2012 ab 23.00Uhr mit dem Gängeviertel, der NutzerInnengruppe vom ehemaligen Sportamt, dem Zucker-Club und dem AAA</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/extravakant-am-freitag-den-10-februar-2012-ab-23-00uhr-mit-dem-gaengeviertel-der-nutzerinnengruppe-vom-ehemaligen-sportamt-dem-zucker-club-und-dem-aaa/</link><pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:36:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/extravakant-am-freitag-den-10-februar-2012-ab-23-00uhr-mit-dem-gaengeviertel-der-nutzerinnengruppe-vom-ehemaligen-sportamt-dem-zucker-club-und-dem-aaa/</guid><description>&lt;p&gt;extraVakantFreitag 10. Februar 2012 ab 23 UhrZucker Club BremenFriedrich-Rauers-Straße 10, Bremen5,- Euro Soli für Leerstandsmelder.deTechno, Elektro, Drum ’n’ Bass:speed up my pink pony (live / HB)pump it team (trash performance / HB)Suse (amazingmono / HB)Perlentaucher (HB)Frank Malditz (HH)Funk, HipHop, Dubstep:h.heh (ill / HH)achtern (Komm in die Gänge / HH)Señor Rita (Komm in die Gänge / HH)miel (Straight Ass Broken, Komm in die Gänge / HH)Menschen brauchen Räume um ihre Bedürfnisse zu decken, um Freiräume zu schaffen, um Neues auszuprobieren. Gleichzeitig stehen Gebäude leer und verfallen ungenutzt. Das wollen wir ändern – mit eurer Hilfe!Die Einnahmen der Party fließen in die Finanzierung von leerstandsmelder.de. Dort könnt ihr ab dem 01.02.2012 Leerstände in Bremen melden. Gemeinsam entsteht damit ein kollektiver Raumpool für mehr Transparenz und neue Möglichkeitsräume in unserer Stadt.Gestaltet wird der Abend von Projekten aus Bremen und Hamburg, die solche Möglichkeitsräume bereits geschaffen haben – dem Autonomen Architektur Atelier, der NutzerInnengruppe vom ehemaligen Sportamt, dem Gängeviertel und dem Zucker-Club.www.leerstandsmelder.dewww.aaa-bremen.dewww.sportamt.blogsport.dewww.das-gaengeviertel.infowww.zucker-club.defacebook einladung&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 24.10.2011</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-24-10-2011/</link><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 14:16:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-24-10-2011/</guid><description>&lt;p&gt;VON VOLKER ALTHOFF Neustadt·Grolland. Von der Bremer Schweiz hat man ja schon mal gehört, was aber nicht heißt, dass die Hansestadt für landschaftliche Höhenzüge bekannt wäre. Und doch haben etwa 40 Bremerinnen und Bremer auf einem Ausflug die „Bremer Alpen“ entdeckt. Einige von ihnen hatten die Hügellandschaft neben der Autobahn 281 noch nie wahrgenommen. Es ist eben ein Ort, wo das Wandern oder Verweilen auf keinen Fall erlaubt ist. Andererseits sei hier ein durchaus angesagter Treff für Picknicks, weiß Daniel Schnier vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) zu berichten – gleichermaßen beliebt wie illegal. Etliche solcher abseitigen Plätze und Gegenden waren Ziele des Ökostadtspaziergangs durch einen Teil der Neustadt und Grolland. Dazu eingeladen hatten Heiko Franke vom Verein „Öko- Stadt“ und Daniel Schnier sowie Oliver Hasemann vom AAA. Alle drei begrüßten die Teilnehmer an der Richard-Dunkel-Straße unter der Autobahn 281.Der Rundgang stand unter dem Oberthema „Renaturierung“: „Dabei geht es umdas Verhältnis von Mensch und Natur“, wobei Letztere per Definition als unbeeinflusst angenommen wird. „Jedoch gibt es immer mehr ökologische Gebiete, wo von außen eingegriffen wird“, erklärte Hasemann. Er verdeutlichte der Gruppe den Zusammenhang am Beispiel einer grünen Wiese. „Wenn solch eine Fläche bebaut wird, muss eine andere Grünfläche aufgewertet werden.“ Ausgleichsmaßnahmen heißt das in Bau- und Umweltbehörde.Andererseits seien viele Biotope, die toll aussehen, in Wirklichkeit verkommen und vernachlässigt. Das meint der Begriff „Grünschattenwirtschaft“, wozu ungepflegte Orte gehören. „Wir wollen Gegenden im Stadtgebiet aufzeigen, wo man sich nicht so gerne aufhält, die unschön sind, belastet durch Industrie oder Verkehr oder sich im Umbruch befinden“, erläuterte Hasemann. Während des Rundgangs werden Zusammenhänge erklärt und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Orten gegeben, „aber die Teilnehmer sollen sich aktiv beteiligen“, ermunterte Hasemann die Gruppe zu eigenen Beobachtungen.Ein erster Blick in Richtung westliche Airportstadt lieferte eine Antwort darauf, wo der Mensch stark in die Natur eingegriffen hat. Dort entsteht nämlich ein ganz neuer Stadtteil. Sehr alt ist dagegen das Fabrikgelände der MDEXX GmbH, die von 1961 bis 2004 eine Tochterfirma der Siemens AG war. Wo in der Zeit des Zweiten Weltkrieges viele Zwangsarbeiter Munition für Waffen herstellten, werden heutzutage Maschinenteile für Transformatoren gebaut.Vom Gelände aus in Richtung A 281 gibt es einen wunderbaren Blick auf die „Bremer Alpen“, die zwar nicht schneebedeckt sind und Romantik versprechen, aber immerhin grün sind. Ein anderer, vielen unbekannter Ort während der Besichtigungstour war die „Autoinsel“. Dort, hinter dem Einkaufscenter an der Duckwitzstraße, werden Autos auf Lkw geladen und unter anderem nach Riga transportiert.„Offiziell gehört die Fläche zum Gewerbegebiet, wird aber von der Stadt als Sonderfläche ausgewiesen“, erläuterte Hasemann. Hier komme wieder der Begriff „Grünschattenwirtschaft“ ins Spiel, da der Handel im Stadtgebiet nicht erwünscht sei und deshalb an den Rand verlagert werde – und so der öffentlichen Wahrnehmung entrückt. Vom Einkaufscenter ging es dann ein kleines Stück an der Bundesstraße 75 entlang, bevor die Gruppe ihren Gang unterhalb der viel befahrenen Autostrecke fortsetzte. An der Ochtum entlang ging es zum Platz „der guten Früchte“, der seinen Namen vom Kleingartenverein „gute Frucht“ bekommen hat. Er liegt zwischen Gewerbe- und Parzellengebiet. Von dort aus führte die Route in Richtung Ochtumpark, der an das Flughafengelände angrenzt, und weiter zum Park links der Weser. Mit seinen Grünflächen und kleinen Flüssen sowie Seen gibt es dort Natur pur zum Anfassen und Erleben – „eine Attraktion für Fahrradfahrer, Fußgänger oder Inliner“, so Schnier. Ziel- und Endpunkt der zweieinhalbstündigen Tour war die Straßenbahnhaltestelle Norderländer Straße. Die Resonanz der Teilnehmer war durchgehend positiv. Bärbel Nordbruch aus der Neustadt hat ganz neue Orte entdeckt: „Das Autoareal hinter Real-Kauf habe ich zum ersten Mal gesehen. Interessant sind auch die Gegensätze, die es hier gibt, zum Beispiel auf der einen Seite der Flughafen und gegenüber das Kleingartengebiet.&amp;quot; Dieser Meinung war auch Jürgen Döhmann aus der Neustadt, den das Gelände hinter dem Einkaufszentrum mit dem Autoschrotthändler sehr interessierte. „Das war sehr spannend, ich hätte nie gedacht, dass es dahinter noch eine Zuwegung gibt.“ Christa Schaub aus der Neustadt richtete ihr Augenmerk insbesondere auf die Zusammenhänge zwischen Gewerbe- und Naherholungsgebieten. Sie hat beobachtet, dass sich „immer mehr Industriegebiete ausbreiten und Parzellen- sowie Kleingartenräume verkleinern“. Die Orte seien so faszinierend, merkte Jürgen Döhmann an, dass er beim nächsten Stadtteilrundgang wieder mitlaufen würde.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Weser Kurier Stadtteilkurier Links der Weser / SÜD, Seite: 2 Datum: 24.10.2011, Bericht von Volker Althoff, Fotos von Jo Chen und Volker Althoff&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation und Resumée "Grünschattenwirtschaft - Entdeckungsreise durch die civita ingocnita" vom 16.10.2011</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resumee-gruenschattenwirtschaft-entdeckungsreise-durch-die-civita-ingocnita-vom-16-10-2011/</link><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:44:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resumee-gruenschattenwirtschaft-entdeckungsreise-durch-die-civita-ingocnita-vom-16-10-2011/</guid><description>&lt;p&gt;Unser Ausflug in die Grünschattenwirtschaft beschloss am vergangenen Sonntag unsere diesjährige Reihe Urbaner Ökostadtspaziergänge. Bei optimalem Wetter für einen Sonntagsspaziergang konnten wir über 50 BesucherInnen begrüßen, die mit uns eine Expedition in unbekannte Gebiete unternehmen wollten.Von unserem Treffpunkt an der Duckwitzstraße begaben wir uns entlang der neu gebauten Autobahn und vergessener Eisenbahngleise unter der Bundestraße 6 in Richtung Eisenbahnstrecke Bremen – Oldenburg. Einem Areal also, das von Verkehrssträngen und -strömen geprägt ist. Hier in der Richard-Dunkel Straße befand sich im Krieg eine Munitionsfabrik, deren Gebäude auch heute weiter genutzt werden. Oder zumindest wurden, denn die Firma Mdexx, die hier produziert, will die Arbeitsplätze auslagern an andere Standorte.Ausgelagert wirkten auch die diversen Autohändler, die sich im Umfeld der Eisenbahntrasse niedergelassen haben. Im Rücken des Einkaufszentrums an der Ochtum haben sie sich auf den Handel mit Fahrzeugen spezialisiert, die aufgrund ihres Alters oder ihres Zustandes ihre Zukunft in eher fernen Ländern haben. Gefühlt befanden wir uns hier in einem unkontrollierten Raum, mit Nutzungen, die an anderer Stelle ungern gesehen sind. Praktisch bedeutet diese mangelnde Kontrolle, die auch Ausdruck einer extensiven Nutzung ist, eine Ausbreitung von Grünflächen.Über kurze Wege bewegten wir uns an die Vorderseite des Einkaufszentrums. Auf seinem Parkplatz wurde gerade noch ein Flohmarkt abgebaut und die einseitig autolastige Erschließung dieses Areals deutlich. Hier entspann sich überraschend eine Diskussion über die Schaffung von neuen Einkaufsflächen. Zumal von solchen, die nur mit dem Auto erreichbar sind und damit den Möglichkeiten in Stuhr oder Posthausen gleichen. Die Argumente, dass in der Innenstadt neue Angebote notwendig sind, um Kunden zu halten, und gleichzeitig auch an der Peripherie Angebote auf der Grünen Wiese entstehen, überzeugte dabei nicht vollständig.Diese Diskussion ließ sich auch nicht zu Ende führen, allerdings konnten wir sie schnell hinter uns lassen, denn direkt hinter dem Einkaufsareal standen wir schon im Grünen. Über Brücken und Tunnel ging es in die Kleingärten zwischen Flughafen und Ochtum. Hinter den Obstbäumen waren erste Bürogebäude der Airport Stadt zu erkennen und startende Flugzeuge kreuzten unseren Weg, der schlussendlich in den Park Links der Weser führte. Sehr offenkundig wurde hier, wie schon zuvor an der Ochtum, dass unser subjektiver Begriff von Natur wenig mit der „wirklichen“ Natur zu tun hat. Denn gerade die Kulturlandschaft, also die vom Menschen geschaffene und gestaltete Landschaft erwies sich vor unseren Augen als akzeptierteste Grünlandschaft.Auf unserem Suche nach Natur und Re(naturierter) Natur, auf unseren Wegen zwischen geplantem und ungeplantem, zwischen gepflegtem und ungepflegtem, zeigte sich insgesamt auf, dass wir unseren subjektiven Eindruck von Natur nicht ablegen können. Wir bedanken uns dafür, dass Ihr uns auf diesen Erkundungen so zahlreich begleitet habt und freuen uns auf kommende Spaziergänge. gps-log zum downloaden fuer google earth:http://www.constancy.org/~r00t/AAA_-_Gruenschattenwirtschaft/Gruenschattenwirtschaft.kmzoder online in google maps:http://maps.google.de/maps?q=http://www.constancy.org/~r00t/AAA_-_Gruenschattenwirtschaft/Gruenschattenwirtschaft.kmzoder mit openstreetmap-karte:http://www.constancy.org/~r00t/AAA_-_Gruenschattenwirtschaft/Gruenschattenwirtschaft_OSM.htmlMultiMediAAA-Daten (gps): Thorben Thürmer Bilder: Daniel Schnier Text: Oliver Hasemann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Vortragsreihe "Zwischenstationen für die Bahnhofsvorstadt" im Oktober 2011 in der Glasbox</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/vortragsreihe-zwischenstationen-fuer-die-bahnhofsvorstadt-im-oktober-2011-in-der-glasbox/</link><pubDate>Fri, 30 Sep 2011 14:17:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/vortragsreihe-zwischenstationen-fuer-die-bahnhofsvorstadt-im-oktober-2011-in-der-glasbox/</guid><description>&lt;p&gt;Zwischenstationen für die Bahnhofsvorstadt&lt;br&gt;
Vierteilige Vortragsreihe im Oktober 2011&lt;br&gt;
Die Bremer Bahnhofsvorstadt bildet den räumlichen Übergang von der historischen Innenstadt zur Stadt im Zeitalter der Industrialisierung, die über die ehemaligen Befestigungsanlagen – heute die Wallanlagen – hinaus gewachsen ist. Mit dem Bahnhof und der Hochstraße am Breitenweg wird sie heute als Transitraum und zugleich Zugangsraum zur Stadt geprägt. Die Bahnhofsvorstadt ist dabei auch ein Ort der Gegensätze und der sozialen als auch ökonomischen Probleme. Der Wandel von Einkaufsgewohnheiten und veränderte Ansprüche an Büroräume. Die Nähe zum Milieu entlang der Diskomeile wirkt sich zudem negativ auf das Image der Bahnhofsvorstadt aus. Für diesen Raum eröffnen sich aber auch verschiedene neue Perspektiven, der Umbau von Büroflächen zu neuen Nutzungsarten, die Zwischennutzung von Leerständen durch Nutzer_innen mit neuartigen Nutzungskonzepten und die Einbeziehung in die innerstädtische Stadtentwicklung machen die Bahnhofsvorstadt für ein Klientel interessant, dass dieses Quartier bisher nur als Transitraum nutzt. Mit der Veranstaltungsreihe „Zwischenstationen für die Bahnhofsvorstadt“ präsentiert die ZwischenZeitZentrale Bremen Erfahrungsberichte und Perspektiven für die Bahnhofsvorstadt. Präsentiert werden die Vorträge in der Glasbox am ehemaligen Siemenshochhaus, einer laufenden Zwischennutzung zum Anfassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstag, den 18. Oktober 2011 gibt es, nach einer Key Note von Frau Eva Herr vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, eine Übersicht über Zwischennutzungen in Bremen und die laufenden und geplanten Aktivitäten der ZwischenZeitZentrale Bremen in der Bahnhofsvorstadt. Http://www.zzz-bremen.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Donnerstag, den 20. Oktober 2011 hält Carsten Venus von Blauraum Architekten Hamburg einen Vortrag über das Redevelopment von Bürohäusern. Bürobestände der 50er und 60er Jahre sind zunehmend von Leerstände betroffen. Bauliche Mängel, veränderte Anforderungen aber insbesonderedie Konkurrenz durch neue Bürostandorte entziehen ihnen ihre bisherige Nutzung. In seinem Vortrag über das Redelopment von Bürohäusern wird Carsten Venus anhand von harten Zahlenaus eigenen Forschungen und praktischen Erfahrungen mit Immobilieneigentümer_innen aufzeigen, welche ökonomischen und praktischen Gründe eine Umnutzung beeinflussen.Http://www.blauraum.eu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Donnerstag, den 27. Oktober 2011 wird Felix Nowak von bb22 in Frankfurt Erfahrungen aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel mitbringen. Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist ob seiner Drogen- und Rotlichszene, sozialer und städtebaulicher Probleme berühmt-berüchtigt. Als „no-go Area“ verschrien, haben sich hier in den vergangenen Jahren verschiedene Ansätze auf sozialer und städtebaulicher Ebene entwickelt. Felix Nowak wird Beispiele aus seiner Praxis im Frankfurter Bahnhofsviertel sowie die Leitlinien städtischer Planung in diesem Quartier darlegen. http://bb22.net/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Montag, den 31. Oktober 2011 kommen Judith Hartnack, Virginia Schultheis und Jürgen Zeller von AT JUJUGI aus Frankfurt am Main nach Bremen. Mit einem kleinen, mobilen &amp;quot;Souvenirladen&amp;quot; gaben sie in den Spätsommermonaten 2009 dem Bahnhofvorplatz in Frankfurt 3 Monate lang einen neuen Inhalt – Souvenir Frankfurt. Eine Überseekiste voll gepackt mit zeitgenössischen Andenken. Auf Grund der großen Resonanz wurde das Projekt weiterentwickelt. In einer vergessenen Passage im Bahnhofsviertel zwischen Samosas, afghanischen Schneidern, afrikanische Haarkämmen und viel Leerstand wurde ein Ladenlokal für eine Zwischennutzung angemietet. Im Frühsommer 2011 ergab sich bei der Suche nach neuen Leerständen die Möglichkeit eine Ladenfläche in der Innenstadt mit 5x soviel Fläche zwischen zu nutzen. Die Eigentümer des Einkaufszentrums erkannten die Kraft von kreativen Projekten…http://www.souvenir-frankfurt.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Vorträge beginnen gegen 19:30Uhr in der Glasbox am ehemaligen Siemenshochhaus, Contrescarpe 73, 28195 Bremen. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, im Anschluss wird es jeweils die Möglichkeit zur Diskussion geben.Http://www.glasbox.blogspot.comhttp://www.zzz-bremen.de/glasbox-kreativ-innovativ-interdisziplin-r Eine Veranstaltungsreihe des AAA und der ZZZ in Kooperation mit der RLI Bremen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Grünschattenwirtschaft - Entdeckungsreise durch die Civita Incognita" am 16.10.2011 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-gruenschattenwirtschaft-entdeckungsreise-durch-die-civita-incognita-am-16-10-2011-um-14uhr/</link><pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:40:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-gruenschattenwirtschaft-entdeckungsreise-durch-die-civita-incognita-am-16-10-2011-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Hinter der Duckwitzstraße endet die Stadt. Diese Wahrnehmung überkommt einen, wenn man sich von der Neuenlander Straße hierher begibt. Gewerbebauten, Produktionsanlagen und Verkehrsstränge schnüren hier den freien Blick ein. Vielen Nutzungen haftet der Eindruck des Provisorischen, wenn nicht sogar des Illegalen an. Brombeerdickichte ergänzen und füllen die Lücken zwischen den allgegenwärtigen Zäunen. Erst ein Blick hinter diese Dickichte offenbart eine ganz andere Welt: In einem neuen, künstlichen Bett fließt die Ochtum durch eine feine Parklandschaft. Die Ecken und Randgebiete einer Stadt mit ihren unwirtlichen Orten bilden das Ziel unseres dritten Urbanen Ökostadtspaziergangs. Wir bewegen uns in den gefühlten Schatten einer Stadt. Sie sind Zonen geringer Aufmerksamkeit und nachlässiger Pflege, werden kaum wahrgenommen und ungern besucht. Manche Nutzungen können sich deshalb nur hier ansiedeln. Entlang der Ochtum, zwischen Bahnstrecke und Hochstraße, hinter Industrie und Autobahn, hat sich ein Gebiet entwickelt, das sich auch als eine grüne Oase anderer Art interpretieren lässt. Der Urbane Spaziergang ist kostenlos. Mit freundlicher Unterstützung des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr in enger Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation und Resumée "Natur Mischen - Buntes Grün als Patchwork" vom 11.09.2011</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resumee-natur-mischen-buntes-gruen-als-patchwork-vom-11-09-2011/</link><pubDate>Mon, 19 Sep 2011 12:46:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resumee-natur-mischen-buntes-gruen-als-patchwork-vom-11-09-2011/</guid><description>&lt;p&gt;Bei schönstem Sonnenwetter begaben wir uns auf unseren zweiten Urbanen Ökostadtspaziergang 2011. Von der Baustelle rund um den Waller Bahnhof führte uns unser Weg durch Nebenstraßen und Tunnel in das Waller Dort, nicht ohne vorher Waldau-Theater und Blaumeier-Atelier einen Besuch abgestattet zu haben. Binnen weniger Momente ließen wir den Lärm der Stadt hinter uns und nach einem rasanten Ritt durch den Mäusetunnel befanden wir uns dann auch endgültig im Grünen. Nur der gelegentliche Blick auf städtische Monumente oder der Lärm vorbeifahrender Güterzüge ließen erahnen, dass wir uns noch inmitten der Stadt befanden. Direkt am Beginn der Kleingartenanlagen entlang des Waller Fleets machten wir einen Zwischenstop bei den Internationalen Gärten Walle. Auf dem Areal mehrerer Parzellen ist hier ein offenes Angebot für Waller_innen sich nach Vorbild der Bewegung interkulturelle Gärten gemeinsam und über kulturelle Grenzen hinweg Beete anzulegen und miteinander zu pflegen, zu ernten und zu genießen und vor allem viel voneinander zu lernen. Mit großem Überschwang wurden wir dann auch begrüßt und bekamen die verschiedenen exotischen heimischen Gemüse und Feldfrüchte präsentiert. Eine kurze Führung zu den vorhandenen Erweiterungsflächen zeigte deutlich auf: weitere Mitgärtner_innen sind gerne willkommen. Entlang des Waller Fleets fuhren wir anschließend immer weiter in die Waller Feldmark. In direkter Abfolge passieren wir intensiv und akkurat gepflegte Gartenparzellen, pittoreske Kaisenhäuschen, aber auch immer wieder leerstehende oder schon ganz abgeräumte Parzellenhäuschen. Nach und nach schwinden die letzten Kaisenhäuschen, die nach dem Krieg noch vielen tausenden Bremerinnen ein Dach über dem Kopf geboten hatten. Das Wohnrecht auf der Parzelle ist an die Bewohnerinnen geknüpft, ziehen sie aus oder sterben sie, erlischt es. Danach bleibt der Rückbau oder der Abriss. Schon hat sich ein Kaisenhausmuseum gegründet, das dieses Zeitzeugnis über die nächsten Generation retten möchte. Aber nicht nur die Kaisenhäuschen werden weniger, auch generell sinkt die Anzahl der genutzten Parzellen. An dieser Situation entsponn sich eine intensive Diskussion darüber, ob und wie es eine Chance gibt, dass die Parzellen wieder vermehrt genutzt werden. Vielfach wurden sie angelegt, um den ärmeren Bremerinnen die Selbstversorgung zu ermöglichen, mit wachsendem Wohlstand aber auch relativ niedrigen Lebensmittelpreisen fiel diese Notwendigkeit weg. Mit dem Rückgang der Kleingärtnertätigkeit ging aber auch viel an Fachwissen verloren, die Entfremdung zur Lebensmittelerzeugung wuchs und wächst. Ein Potential für die Kleingärten liegt somit im wachsenden Interesse an Lebensmittelautonomie oder zumindest dem Wunsch, von einem Teil seiner Lebensmittel zu wissen, wie und wo sie entstanden sind. Was mit Parzellen geschehen kann, entdeckten wir auf unserem Rückweg von den Müllbergen als einer Begrenzung des Parzellengebiets. Im Gewerbegebiet Bayernstraße haben sich Gewerbebauten in ehemalige Kleingartenanlagen gefressen. An einer Stelle stoppten allerdings hartnäckige Parzelleneigentümer das Voranschreiten, so dass sich uns das skurille Bild kleiner Häuschen in einem Meer aus Sand bot. An anderer Stelle, im Technologie Park oder dem Weidedamm, sind hingegen Parzellengebiete der sich ausdehnenden Stadt gewichen. Ob Urban oder auch Guerilla Gardening diesem Wachstum der Stadt ein Wachstum der Grünflächen entgegensetzen können, blieb ersteinmal unbeantwortet. Unter dem Utbremer Kreisel gingen wir auseinander, nicht ohne auf den kommenden Urbanen Spaziergang (diesmal auch wieder zu Fuß) am Sonntag, den 16. Oktober 2011 zu verweisen. Er lautet &amp;quot;Grünschattenwirtschaft - Entdeckungsreise durch die Civita Incognita&amp;quot;. Treffpunkt ist die BSAG Haltestelle &amp;quot;Duckwitzstr./Richard-Dunkel-Str.&amp;quot; in 28199 Bremen.Bilder: Daniel Schnier Text: Oliver Hasemann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weser Kurier, 15.09.2011</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-15-09-2011/</link><pubDate>Fri, 16 Sep 2011 09:51:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-15-09-2011/</guid><description>&lt;p&gt;Walle, ganz natürlich Von Anke Velten Walle. Üblicherweise beschäftigen sich Architekten mit bebautem oder zu bebauendem Grund und Boden. Bei der Fahrradtour, zu der das &amp;quot;Autonome Architektur Atelier&amp;quot; am vergangenen Sonntag eingeladen hatte, ging es allerdings um Orte, die tunlichst nicht zugebaut werden sollen. Das &amp;quot;bunte Grün&amp;quot; in der Stadt wollten sich die rund dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer einmal näher anschauen. Und dazu hatten die Organisatoren ausgerechnet nach Walle eingeladen - einem Stadtteil, mit dem Uneingeweihte nicht sofort seine Grünflächen verbinden. Große Distanzen musste dabei niemand zurücklegen, denn die Natur liegt in Walle in Reichweite. Wenige Fahrradminuten vom Treffpunkt Bahnhof, ein kurzes Stück entlang des Grünzuges West, eine kleine Reminiszenz: Genau hier, erklärten die Reiseleiter Daniel Schnier und Oliver Hasemann, habe sich einst die Urzelle des Stadtteils befunden - das Dorf Walle, das 1139 erstmals urkundlich erwähnt wurde und das noch Anfang des 19. Jahrhunderts kaum 500 Einwohner hatte. Erkennbar sei der dörfliche Ursprung bis heute an den gewachsenen Wegzügen, die sich von den späteren schnurgeraden Planstraßen optisch unterscheiden, erklärten die Architekten. Ein wenig abseits, hinter einer niedrigen Bahnunterführung, konnte sich die Truppe von Neugierigen dann in echtes Landleben versetzt fühlen. Am Rande der Waller Feldmark ging es durch einen schmalen Feldweg mit alten, duftenden Obstbäumen und hohen Sträuchern, zu einem Besuch in den &amp;quot;Internationalen Gärten Walle&amp;quot;. Unter diesem Titel hat im April dieses Jahres ein Projekt begonnen, das sich der Völkerverständigung verschrieben hat. Auf einem Areal von fast 3000 Quadratmetern können dort Menschen verschiedenster Nationen und Kulturen ganz natürlich in Kontakt kommen, ihre Freizeit miteinander verbringen und die Früchte ihrer Arbeit ernten. Das tat am Sonntagnachmittag zum Beispiel Shahla Langroudi, die sich um ihre Auberginen und Zucchini kümmerte, Kräuter, Bohnen und Chilischoten erntete. Bunte internationale Mischung Rund fünfzig Vereinsmitglieder haben sich für die &amp;quot;Internationalen Gärten&amp;quot; zusammengeschlossen, erzählte Vereinsmitglied Christiane Keller, darunter Menschen aus Tunesien, Algerien, dem Iran, aus Indien, Kolumbien und Vietnam; etwa die Hälfte davon packen aktiv zu. Wer hier eine kosmopolitische Gartenschau erwartet, muss noch etwas Geduld haben: Auf dem über Jahrzehnte verwilderten Gelände gibt es für die Gärtnerinnen und Gärtner noch viel zu tun. Doch noch wichtiger als der hortikulturelle Ehrgeiz ist hier das Miteinander. Als eines der sichtbaren Symbole präsentierte Shahla Langroudi einen kleinen Pfirsichbaum namens &amp;quot;Hussein&amp;quot;, der erst vor ein paar Tagen gepflanzt wurde: Er ist ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Gemeinschaft darüber freute, dass der Asylantrag eines ihrer Mitglieder positiv beschieden wurde, erzählt sie. Dass Stadtmenschen sich ungenutzter Grünflächen annehmen und so selbst die Stadt mitgestalten, das ist ein Zeichen der Zeit, und eine Bewegung, die in den USA als &amp;quot;urban gardening&amp;quot; ihren Anfang nahm, wie Oliver Hasemann erklärte. Sie habe auch einen pädagogischen Mehrwert: Es sei eine Tatsache, dass immer weniger Stadtkinder aus eigener Erfahrung wissen, wie Obst und Gemüse angebaut werden. Das konnte Teilnehmer Rainer Weisel bestätigen: Er beackert eine Parzelle an der Ochtum, und in der Nachbarschaft gibt es einige ganz junge Parzellisten. &amp;quot;Bei Studierenden ist das wieder sehr beliebt&amp;quot;, kann er berichten. Doch die jungen Leute müssen sich mit der Gartenarbeit erst vertraut machen: &amp;quot;Viele haben nie gelernt, wie man mit Saatgut umgeht oder wann sie ihre Früchte ernten müssen.&amp;quot; Die Stückchen Land, die die Stadtbewohner einst beackern durften, um ihre Not zu lindern, sind nicht mehr so gefragt: Gerade in der Waller Feldmark stehen viele Parzellen leer. Vor einigen Jahren war das noch ganz anders, wusste Peter Brodersen zu erzählen: &amp;quot;Da gab es hier viele türkische Familien, die auf den Parzellen ihre Lebensmittel anbauten, wie sie es in der Heimat gekannt und gelernt hatten.&amp;quot; Die nachwachsende Generation an Stadtbewohnern allerdings kaufe ihr Obst und Gemüse ein. &amp;quot;Da geht viel Wissen verloren&amp;quot;, sagte der Bremer. Überhaupt keinen Anlass, seine Parzelle am Waller Fleet aufzugeben, sieht dagegen Dietmar Wedemeyer. Er lebt seit 1953 in einem &amp;quot;Kaisen-Haus&amp;quot; und darf das auch bis zum Ende seiner Tage, berichtete er der Fahrradgruppe. Was &amp;quot;Kaisen-Häuser&amp;quot; sind und wie die Stadt den Umgang mit ihren Bewohnern geregelt hat, dazu gab es vor Ort eine kleine Einführung. Mit besonderem Interesse hörte ein junges Pärchen zu, das erst vor Kurzem aus Dresden in die Bremer Neustadt gezogen war. Die Stadtspaziergänge seien &amp;quot;eine tolle Art, Bremen besser kennenzulernen&amp;quot;, fanden sie. Rainer Weisel gehört sogar zur Stammkundschaft der Veranstaltungen: Er habe ein großes Interesse an Stadtsoziologie, erklärte er, und &amp;quot;die beiden sind so erfrischend authentisch&amp;quot;. Die beiden sind die Bremer Architekten Oliver Hasemann und Daniel Schnier, die seit vier Jahren in Kooperation mit dem Verein &amp;quot;ÖkoStadt Bremen&amp;quot; dreimal pro Jahr und zu völlig unterschiedlichen Themen ihre urbanen Spaziergänge anbieten. Ihre kurzweiligen Spaziergänge ziehen nicht nur ein Fachpublikum aus Architekten und Stadtplanern an, sondern auch viele Laien mit Interesse an der Geschichte, Gegenwart und Zukunft ihrer Stadt. Der nächste &amp;quot;Urbane Spaziergang&amp;quot; wird im Oktober an die Ochtum führen. Der genaue Termin und weitere Informationen finden sich auf den beiden Internet-Seiten www.aaa-bremen.de und www.oekostadt-bremen.de.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Weser Kurier Stadtteilkurier West, Seite: 3 Datum: 15.09.2011, Bericht von Anke Velten, Fotografie von Walter Gerbracht&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbane Spaziergangsfahrt "Natur Mischen - Buntes Grün als Patchwork" am 11. September 2011 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbane-spaziergangsfahrt-natur-mischen-buntes-gruen-als-patchwork-am-11-september-2011-um-14uhr/</link><pubDate>Mon, 05 Sep 2011 13:44:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbane-spaziergangsfahrt-natur-mischen-buntes-gruen-als-patchwork-am-11-september-2011-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Die Grenzen zwischen Stadt und Land verlaufen in Walle fließend. Kaum 100 Meter hinter dem Waller Bahnhof und in Hörweite der Waller Heerstraße, findet man sich schon im Waller Dorf. Die Stadt verliert sich hier in freistehenden Häusern und alten Bauernhöfen, auf landwirtschaftlichen Wegen gelangt man von hier überaus schnell in den Parzellengürtel, der sich zwischen Walle und der Autobahn erstreckt. Die parzellierte Natur dient den Anwohner_innen als Rückzugs- und Versorgungsraum, der sich im weiteren in den offenen Fluren des Blocklandes verliert. Auf unserem zweiten Urbanen Ökostadtspaziergang bewegen wir uns durch ein „klassisches“ Grüngebiet. Vom Menschen geplante und gepflegte Grünflächen und Gärten spiegeln als attraktiv wahrgenommenes Grün wider. Verlockend ist der wahrnehmbare Kontrast am Übergang zur ungepflegten, wilden Natur, die sich in verlassenen Parzellen wieder ihren Weg bahnt und die geordnete Idylle überwuchert. Im Umgang und den Konflikten in diesen Gebieten des Kontrollverlustes lässt sich unsere Definition von Natur erkennen. Auch dieser Spaziergang ist eine Spazierfahrt mit dem Fahrrad. Mit freundlicher Unterstützung des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr in enger Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V. AAA Autonomes Architektur Atelier in Bremen Titel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Resumee und Dokumentation "Industrie Parken" vom 21.08.2011</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-industrie-parken-vom-21-08-2011/</link><pubDate>Mon, 05 Sep 2011 13:14:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/resumee-und-dokumentation-industrie-parken-vom-21-08-2011/</guid><description>&lt;p&gt;Altes Eisen und junge Triebe Eine Urbane Spazierfahrt Zur ersten Urbanen Spazierfahrt des Autonomen Architektur Ateliers fanden sich am Sonntagnachmittag, den 21.08.2011 über 40 Teilnehmer_innen samt Fahrrad vor dem Lichthaus ein. Von dort aus ging es zunächst über den weitläufigen Parkplatz des ehemaligen Space Parks und heutigen Shopping Centers Waterfront, wo das nahezu extraterrestrisch anmutende Leben in Form zarter Pflanzen, die sich durch blau schimmernde Glasdekoration wagen, bewundert werden konnte. Thematisch drehte es sich an diesem Nachmittag um allerlei Grün, welches sich sogar in eher untypischen Umgebungen, wie im Industrie-, und Hafengebiet seine Wege bahnt, ob nun ganz aus eigener Kraft oder mit Unterstützung der Menschen, indem Flächen bepflanzt und gepflegt werden. In einigen Fällen entsteht auch eine seltsame Koexistenz von Industrie und Grün, etwas dann, wenn für überbaute oder versiegelte Flächen, zum Beispiel für die bereits angelegten, aber wenig genutzten Straßen des „Bremer Industrieparks“, so genannte Ausgleichsmaßnahmen geschaffen werden müssen. Flächen mit einer vergleichbaren Einstufung auf einer Skala zur Bewertung der Natur, die aber auch kilometerweit von dem bebauten Gebiet entfernt liegen können. Von der Kulisse des Einkaufszentrums, die durch die alten Speicher und Kräne im Hintergrund einen interessanten Kontrast erhält, wurde weiter geradelt, zunächst in Richtung des ehemaligen U-Boot Schutzbunkers „Hornisse“. Der massive Stahlbetonbau aus dem zweiten Weltkrieg diente bereits mehrmals als Filmkulisse und wird zur Zeit von einigen Möwen bewohnt, die sich von der dunklen und bedrohlich wirkenden Atmosphäre anscheinend nicht abschrecken lassen. Auf der gegenüberliegenden Seite konnte man einen kurzen Blick auf eine dort gelandete Rakete des ehemaligen Space Parks erhaschen. Am Ende der Kap Horn Straße, vor der Schleuse, konnte rechter Hand das 1957 erbaute Kohlekraftwerk mit dem höchsten Gebäude Norddeutschlands, dem 256m hohen Kamin, betrachtet werden. Links ergab sich ein unverbauter Blick auf das Klärwerk. Es entspann sich eine rege Diskussion über den thermischen Wirkungsgrad verschiedener Brennstoffe und den Fakt, dass ein Großteil der im Kraftwerk entstehenden Wärme in die Weser entweicht und nur wenig der Abwärme ins Fernwärmenetz eingespeist wird. Von hier aus führte der Weg weiter, vorbei an Schrottbergen, Atelierhäusern , Getreidespeichern, die in sonntagnachmittäglicher Stille vor sich hinschlummerten und schließlich über das Gelände des leerstehenden Gebäudes der früheren Stahlwerke- Verwaltung. Hier findet man sich auf einem langsam zuwachsenden Parkplatz wieder, der von einzelnen, immer mehr verwitternden Überbleibseln der ehemaligen Nutzung, wie Papierkörben und Lampenmasten eingerahmt wird, wodurch die Verlassenheit dieses Ortes noch deutlicher in den Vordergrund rückt. Der letzte Stop auf der Spazierfahrt war der schon erwähnte Industriepark, eine große Gewerbefläche, die in ferner Zukunft auch an die Autobahn angebunden werden soll. Für dieses Vorhaben mussten auch schon diverse Einfamilienhäuser dem geplanten wirtschaftlichen Aufschwung weichen. Die Bezeichnung „Industriepark“ enthält zwei Aspekte, die sich eigentlich nicht fremder sein könnten. Das große, komplett an die Infrastruktur der Stadt angebundene und erschlossene Areal wird nur zu kleinen Teilen durch Industrie oder Gewerbe genutzt, die restliche Fläche ist mit Grün der unterschiedlichsten Art bewachsen, oder asphaltierte Straße. Viele der angelegten Wege sind schon von kleinen Pflanzen bevölkert und der Bach, der eigens zur Aufnahme des auf den Dachflächen gesammelten Regenwassers angelegt wurde, plätschert leise vor sich hin. Vor diesem idyllischen Hintergrund endete die Fahrradfahrt und alle Beteiligten machten sich auf den Weg zurück in die Stadt. Vielen lieben Dank an Florian Samietz für einige der Bilder und Dank an Thorben für die GPS Daten auf google-maps: siehe hier http://maps.google.de/maps?q=http://www.constancy.org/~r00t/Industrie_Parken.kmzDank auch an unsere ehemalige Mitarbeiterin Philine Puffer aus Berlin.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbane Spaziergangsfahrt "Industrie Parken - Altes Eisen und junge Triebe" am 21. August 2011 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbane-spaziergangsfahrt-industrie-parken-altes-eisen-und-junge-triebe-am-21-august-2011-um-14uhr/</link><pubDate>Mon, 25 Jul 2011 18:58:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbane-spaziergangsfahrt-industrie-parken-altes-eisen-und-junge-triebe-am-21-august-2011-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Industrie Parken - Altes Eisen und junge TriebeEntlang der Hafenrandstraße zieht sich ein Band altindustrieller Nutzung bis zu den Stahlwerken in Oslebshausen die Weser hinab. Hafenumschlag, Logistik oder Schrotthandel prägen das Bild. Der beständige Lkw-Verkehr bezieht aus ihnen seine Intensität, mächtige Waggonschlangen transportieren auf den Schienensträngen ihre Lasten ins Landesinnere. Am Rande großer Metallhaufen zeigen sich zarte Sprossen. Grünflächen entstehen in dieser Landschaft eher durch Zufall. Einer dieser Zufälle ist der Industriepark, der von Ausgleichsflächen durchzogen ist und gleichzeitig an vielen Stellen von der Natur wieder zurück erobert wird.In ihrer diesjährigen Reihe von Urbanen Ökostadtspaziergängen spüren das Autonome Architektur Atelier und ÖkoStadt Bremen Naturflächen in Bremen nach. Im Fokus liegen dabei renaturierte Flächen, die vom Menschen künstlich geschaffen wurden und solche, in denen sich die Natur ihren Platz wieder erkämpft hat.Dieser Urbane Spaziergang ist eine Spazierfahrt, kommen Sie daher bitte mit dem eigenen Fahrrad zum Treffpunkt am Lichthaus. / Herman-Prüser-Str. gegenüber WaterFront ehem. SpacePark.Wir freuen uns auf Euch und ein Wiedersehen! Euer AAAMit freundlicher Unterstützung des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr in enger Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Mit Stein und Blume</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/mit-stein-und-blume/</link><pubDate>Wed, 20 Jul 2011 18:01:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/mit-stein-und-blume/</guid><description>&lt;p&gt;Autonomes Architektur Atelier zu Gast bei Radio Bremen v. li: Dipl.-Ing. Raumplaner Oliver Hasemann und Dipl.-Ing. Architektur Daniel Schnier, AAA - Autonomes Architektur Atelier Gefunden haben sich der Dipl.-Ing. Raumplaner Oliver Hasemann und der Dipl.-Ing. der Architektur Daniel Schnier per Annonce. Seit fünf Jahren arbeiten sie jetzt an Bremens Stadtbild. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, würden Sie gerne tausend Bremern einen Stein geben und eine Blume. Mit dem Stein könnte man das einwerfen, was einem nicht gefällt. Und die Blume symbolisiert gleich den Neuanfang. Was Sie an Bremen reizt und welche Dinge die beiden hier gerne verändern würden, erzählen Sie in den Ansichten. http://www.radiobremen.de/fernsehen/ansichten/ansichten1150.html&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lasst ihn endlich frei</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/lasst-ihn-endlich-frei/</link><pubDate>Mon, 04 Apr 2011 19:38:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/lasst-ihn-endlich-frei/</guid><description>&lt;p&gt;Parkanlage, Porsche-Testbahn oder Einkaufszentrum? Ein planerisches Brainstorming zur möglichen Zukunft des meistfrequentierten Platzes in Bremen&lt;br&gt;
I n t e r v i ew : H e n n i n g  B l e y lF o t o : F r e d e r i c k  H ü t t e m a n n&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einleitung: Das so genannte „Investorengrundstück“ auf dem Bahnhofsplatz, das mit 6.000 Quadratmetern das gesamte Skatergelände und noch einiges mehr umfasst, ist immer noch zu haben. Das bislang letzte Ausschreibungsverfahren, zum Festpreis von 5,9 Millionen Euro, endete im November 2010 trotz mehrfacher Verlängerung ergebnislos. Nun soll das Gelände freihändig, also ohne weitere Ausschreibung vergeben werden – allerdings „im Konsens mit den BremerInnen“, wie es der Sprecher des Bauressorts formuliert. Ende Februar wartete die Verwaltung noch immer auf ein angekündigtes Angebot eines Bieters, über dessen Identität und Pläne sie aber nichts verraten wollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Seit 1994 versucht der Senat, einen Teil des Bahnhofsvorplatz’ als „Investorengrundstück“ zu verkaufen. Spricht irgend etwas dafür, dass die aktuellen Akteure, zu denen möglicherweise die Bremer Landesbank gehört, die Kuh vom Eis beziehungsweise ein Gebäude auf den Platz bekommen?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Oliver Haseman&lt;/strong&gt; Der Bahnhofsvorplatz ist in der öffentlichen Wahrnehmung Bremens prominentester Ladenhüter. Er liegt in einer wenig nachgefragten Lage: Bahnhofsvorstädte sind auch in Städten wie Oldenburg oder Frankfurt am Main ein Problem.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Warum?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Daniel Schnier&lt;/strong&gt; Im 19. Jahrhundert wurden die Bahnhöfe vor den Toren der Stadt gebaut. Dann sind die Städte weiter gewachsen und eine Art Transitraum mit viel Fluktuation entstand. Fluktuation nicht nur im Sinn der durchlaufenden Pendler, sondern auch in Gestalt instabiler Immobiliennutzungen. Außerdem ist der Bestand nicht mehr zeitgemäß und renovierungsbedürftig, so dass Nutzer in andere Lagen abwandern. In der Bremer Bahnhofsvorstadt haben wir eine Erhebung gemacht, bei der wir Leerstände zwischen einem Monat und mehreren Jahren festgestellt haben.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Wäre es dann sinnvoll, beispielsweise ein weiteres siebenstöckiges Gebäude samt Hotel mittenrein zu setzen?Schnier Das ist fraglich. Das World Trade Center eine Ecke weiter ist zu höchstens 20 Prozent vermietet. Jetzt soll dort ein weiteres Hotel entstehen.&lt;br&gt;
Hasemann Dann gibt es noch das Postamt 5.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Oder das Bundeswehrhochhaus, in der Daniel-von-Büren-Straße, auch nicht weit.Schnier Die Stadt will aber Geld durch einen Verkauf des Grundstücks einnehmen. Immerhin befinden wir uns auf dem Bahnhofsvorplatz im Jahr sieben der Zwischennutzung.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Hasemann&lt;/strong&gt; Trotzdem lohnt es sich meist zu warten, bis etwas wirklich Gutes kommt. Nach langjährigem Leerstand scheint manchmal ein Punkt erreicht, wo nach vielen nicht umgesetzten Ideen endlich etwas geschehen soll. Das war auch auf dem Teerhof so, als dessen vorderes Drittel noch Parkplatz war. Der Druck wuchs durch die Offensichtlichkeit der prominenten Baulücke.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Mit einem eher mäßigen Ergebnis. Und der Bahnhofsvorplatz ist im Gegensatz zum Teerhof keine kriegsbedingte Baulücke, sondern war immer schon ein Platz. Warum kann er das nicht einfach bleiben? Eine Stadt braucht doch Raum zum Atmen!&lt;br&gt;
Hasemann Eine Bebauung schließt ja nicht aus, dass der Platz zum Teil erhalten bleibt. Wenn man da etwas Gutes hinsetzt, kann das durchaus eine Verbesserung darstellen. Die bauliche Dimension dürfte angesichts der Gesamtsituation nicht zu klein sein. Es muss kein Glaskasten sein, aber auch keine bremische Lösung.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Was hieße „bremisch“?&lt;br&gt;
Schnier Backstein. Im Endeffekt muss es hier immer Backstein sein. So ist es ja auch mit dem Beluga-Gebäude auf dem Teerhof gekommen –ursprünglich sollte das außen mit rostigen Eisen gekachelt werden. Im Stil eines Schiffes.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Und dann?&lt;br&gt;
Schnier Dann musste „nachgebessert“ werden. Mit dem bekannten Ergebnis.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Wie müsste ein Gebäude beschaffen sein, das den Bahnhofsvorplatz aufwertet?Schnier Es müsste eine begrünte Fassade mit Sprühnebel haben, mindestens. Aber eigentlich kann der Platz durch eine Bebauung nur verlieren.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Könnte er nicht auch „gemütlicher“ werden?  Hasemann Der Platz könnte durchaus gefasst werden und eine Struktur bekommen – wobei die Hochstraße diese Raumkantenfunktion im Prinzip schon erfüllt. Wenn gebaut würde, dürfte man sich in der Dimension nicht am Tivoli-Hochhaus orientieren, sondern an der jenseits der Hochstraße bereits vorhandenen Bebauung. Ein für Passanten durchlässiges Erdgeschoss wäre nicht schlecht. Vielleicht gäbe es auch ein paar Stufen oder Treppen vor dem Gebäude, auf denen man sich niederlassen kann. Da wäre ich auf die Entwürfe gespannt.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Immerhin waren schon mal hochambitionierte´Bauten wie das „Musicon“ im Gespräch. Nun ist Bremen kein prosperierendes Heide-Städtchen wie Lüneburg, das für seine Uni einen Libeskind-Bau bekommen soll. Aber könnte man nicht wenigstens fordern, dass ein neues Gebäude nicht nur als Passage teil-öffentlich ist?&lt;strong&gt;Hasemann&lt;/strong&gt; Was hieße das?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Dass es zum Beispiel eine allgemein zugängliche Terrasse gibt, die nicht gastronomisiert ist. Wo man sich also ohne Verzehrzwang aufhalten kann.Schnier Das wäre nicht schlecht. Auf jeden Fall darf es nicht so etwas werden wie am Ziegenmarkt, wo der Chef des FC Oberneuland so einen neuen Klotz auf den Rewe-Markt setzen will. So was treibt die BremerInnen vielleicht tatsächlich mal auf die Barrikaden.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; In Bezug auf den Bahnhofsvorplatz spricht die Linkspartei angesichts der „Intransparenz des Vergabeverfahrens“ von einem „Bremen 21“. Finden Sie das angemessen?Hasemann Nein. Schließlich soll unser Bahnhof nicht abgerissen werden. Was will denn die Linkspartei?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Zukunftswerkstätten mit den Anwohnern und Anwohnerinnen.Schnier Das sind dann die Hells Angels. Das Problem ist doch, dass dieser Platz keine wirklichen Anwohner hat.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Hasemann&lt;/strong&gt; Ich glaube nicht, dass eine Bebauung viele Leute aufregen würde. Im Gegenteil: Die ganzen Spießbürger sind doch froh, wenn da weniger Platz für die ganzen Skater, Penner und Obdachlosen ist.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Schnier&lt;/strong&gt; Nicht zu vergessen der Verband der forschenden Pharmaindustrie.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Sie meinen die Drogenkonsumenten?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Hasemann&lt;/strong&gt; Nein, ich meine jetzt tatsächlich den Industrieverband, der den Platz kürzlich für eine Werbekampagne nutzte.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Wie würden Sie den Platz nutzen wollen?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Schnier&lt;/strong&gt; Gärten! Ein Park! Ein Eiscafé! Und Seniorenspielgeräte. Man soll bei all den Skatern die Alten nicht vergessen.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Wo stoßen Zwischennutzungen an ihre Grenzen?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Hasemann&lt;/strong&gt; Man muss sich immer fragen: Geht von der Zwischennutzung noch ein Impuls aus, oder ist es nur noch ein Kaschieren des Leerstandes? Bei lange leer stehenden Läden beispielsweise macht es keinen Sinn, ewig etwas hineinzustellen, wenn die ökonomische Substanz vor Ort einfach nicht mehr da ist.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Schnier&lt;/strong&gt; Dann muss daraus eben eine Umnutzung werden.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Hasemann&lt;/strong&gt; Zwischennutzungen können auch durch eine Verstetigung an ihr Ende kommen. Den Bahnhofsvorplatz sehe ich an der Grenze zur Verstetigung: Viele Leute können sich ihn ohne die aktuelle Nutzung gar nicht mehr vorstellen.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Bei Jüngeren heißt er ohnehin nur noch„Skaterplatz“.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Schnier&lt;/strong&gt; Wenn wir Herrn Frey noch hätten [den abgetretenen Bremer Theaterintendanten mit offenkundigem Hang zum Luxus], könnte man dort auch einen Parcours für seine Porsche Cayenne einrichten.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Apropos Autos: Ein beliebtes Argument für eine Bebauung des Bahnhofsvorplatzes lautet, man könne damit die Hochstraße verdecken. Überzeugt Sie das?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Schnier&lt;/strong&gt; Nein. Ursprünglich war der Breitenweg ohnehin eine Allee. Das könnte man jetzt eine Etage höher so ähnlich wieder einrichten, als „Green Mile“ wie etwa in New York.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Aber wenn man nicht mehr den Fly-over hinauf brettern kann, um in Richtung Oldenburg oder wenigstens Walle abzuheben, verliert Bremen doch seine einzige urbane Ecke.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Schnier&lt;/strong&gt; Vielleicht. Aber da könnte man auch mit einem Inlet-Center auf dem Bahnhofsvorplatz gegen halten.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Was ist das?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Schnier&lt;/strong&gt; Ein Outletcenter in der Innenstadt.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Statt auf der grünen Wiese bei Stuhr sollen da Markenprodukte als „Fabrikware“ verhökert werden?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Hasemann&lt;/strong&gt; Das wäre doch nicht schlecht. Allerdings hört sich „Inlet-Center“ nach Zahnarzt an.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Schnier&lt;/strong&gt; Ein Ärztehaus auf dem Bahnhofsvorplatz ist ja auch eine prima Idee.&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;ZdS&lt;/strong&gt; Warum nicht gleich ein Autohaus?&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Schnier&lt;/strong&gt; Ja, Autolofts! Das ist die definitive Lösung für den Bahnhofsvorplatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Person&lt;br&gt;
Daniel Schnier (im Bild links) und Oliver Hasemann (im Bild rechts) sind die geschäftsführenden Gesellschafter des 2006 von ihnen gegründeten „Autonomen Architektur Ateliers“. Seit anderthalb Jahren betreiben sie mit Sarah Oßwald und Michael Ziehl auch die „ZwischenZeitZentrale“ (ZZZ). Ende März 2011 eröffnen sie in der Contrescarpe 73 die „ZZZeitmaschine“: ein offenes Büro, in dem Beispiele für funktionierende Zwischennutzungen präsentiert, aber auch Zwischennutzungen in der Bahnhofsvorstadt selbst vermittelt werden sollen.Hasemann studierte Raumplanung an der Uni Dortmund und kommt aus Felde bei Thedinghausen – dessen im Stil der Weserrenaissance erbauten „Erbhof“ er für „krampfhaft belebt“ hält. Schnier ist Architekt und wuchs als „Diskokind“ in Bohmte auf. Die Ortschaft wurde allerdings weniger wegen der familieneigenen Diskothek „Clacoer“ bekannt, sondern wegen des ampel- und schilderlosen „Shared Space“-Verkehrskonzepts, das hier erstmals in Deutschland eingeführt wurde.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schöne Feiertage wünscht das AAA!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schoene-feiertage-wuenscht-das-aaa/</link><pubDate>Wed, 22 Dec 2010 11:23:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schoene-feiertage-wuenscht-das-aaa/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA wünscht allen schöne Feiertage und freut sich schon auf das Neue Jahr 2011. Dieses Foto entstand am 22.12.2010 an der Rampe hinter der Abfertigung.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Stefan Bendiks (Rot./NL), Anne Mechels (HB), Wolfgang Kil (B) und Bianca Urban (HB) bei sprawling {adj} [of a city] in der http://www.raumkante.de/</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stefan-bendiks-rot-nl-anne-mechels-hb-wolfgang-kil-b-und-bianca-urban-hb-bei-sprawling-adj-of-a-city-in-der-httpwww-raumkante-de/</link><pubDate>Mon, 13 Dec 2010 13:58:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stefan-bendiks-rot-nl-anne-mechels-hb-wolfgang-kil-b-und-bianca-urban-hb-bei-sprawling-adj-of-a-city-in-der-httpwww-raumkante-de/</guid><description>&lt;p&gt;&amp;quot;Ästhetik von Autobahnen – und warum Schönheit nicht alles ist&amp;quot; Vortrag von Stefan Bendiks, Architekt, Rotterdam / NL http://www.artgineering.nl/ /// Dienstag, den 23.11.2010 um 19h&amp;quot;Konfliktraum Straße – wie wirken sich Straßen(neubauten) auf uns und unser Umfeld aus?&amp;quot;Vortrag von Anne Mechels, Dipl.-Ing. Verkehrspl./Bauing, Bremen in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Initiative /// Donnerstag, den 25.11.2010 um 19h&amp;quot;Verwachsen – was bedeuten unsere heutigen Leitbilder für die Zukunft der Stadt?&amp;quot;Vortrag von Wolfgang Kil, Architekturkritiker und Publizist, Berlin in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Initiative /// Donnerstag, den 02.12.2010 um 19h&amp;quot;Stadtentwicklung in Randlagen – am Beispiel des Bremer Südens&amp;quot;Vortrag von Bianca Urban, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Referat Planung, Bauordnung Bezirk Süd, Bremen // Dienstag, den 07.12.2010 um 19hAlle Veranstaltungen fanden in der http://www.raumkante.de/ statt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Wir wollten uns mal vorstellen!" //// 04.12.2010 //// ABFERTIGUNG //// 19Uhr //// Ausstellungseröffnung</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/wir-wollten-uns-mal-vorstellen-04-12-2010-abfertigung-19uhr-ausstellungseroeffnung/</link><pubDate>Wed, 01 Dec 2010 14:30:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/wir-wollten-uns-mal-vorstellen-04-12-2010-abfertigung-19uhr-ausstellungseroeffnung/</guid><description>&lt;p&gt;Eine Gruppe von fünf jungen Fotografeninnen reist neugierig zusammen in die prägenden Städte ihrer Jugend. Die Städte, denen so lange fern geblieben war, bieten eine Möglichkeit, sich mit der Heimat zu konfrontieren und sich darüber untereinander auszutauschen. Das Verhältnis von Rückkehr und Perspektive ist wechselseitig: Die persönliche und künstlerische Entwicklung hat vielleicht einen neuen Blick auf die alte Heimat generiert. Erprobt werden soll dieser Blick in der kuratorischen Arbeit vor Ort und durch die Produktion neuer Arbeiten. Die Fotografien lassen sich zwischen Tag und Nacht, zwischen Illusion und Identität verorten. Private und öffentliche Szenerien verschmelzen. Wir haben uns zusammengeschlossen, weil wir die Fotografie (nicht) verstehen. Dieses Selbstbewusstsein soll nicht über den Konflikt hinwegtäuschen, dass die Befindlichkeit des Landes, das langsame Herantasten an die Regeln, die den Einzelnen und die Gruppe zusammenhalten, sich in der Emotionalitat der künstlerischen Praxis manifestieren. Sie erzwingen, dass die eigene Intuition fortwährend gespiegelt werden will. Die Ergebnisse dieser Selbstbeschau sollen gezeigt werden. Die Kamera ist eine ästhetische Aufforderung an alle sich zu entscheiden, was sie definiere. Nun stellen wir uns doch mal vor, dass der künstlerische Diskurs sich öffnet für das Moralische und Normative, für persönliche Erfahrungen und Entscheidungen. Der Mensch, als Erzeuger und Produkt unserer Gesellschaft ist in das Zentrum der Betrachtung gestellt. Was verbindet Münster, Bremen, Berlin, Nürnberg und Magdeburg? Gibt es eine Wendegeneration, die jetzt, Mitte 20 mit ihren Gefühlen arbeitet und sich in einen Dialog mit den Menschen begibt, die sie diesseits und jenseits der Kamera trifft? Die Berührung erfordert, sie als solche auzudrücken und der Angst der Überschreitung folgt die Strafe der Konvention.florian glaubitzlarissa rosa lacknerdana lorenzmarie - luise marchandjulia wilmes&amp;quot;Wir wollten uns mal vorstellen!&amp;quot; wird unterstützt vom AAA.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>RAUMKANTE mit sprawling {adj} [of a city]</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/raumkante-mit-sprawling-adj-of-a-city/</link><pubDate>Mon, 08 Nov 2010 11:44:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/raumkante-mit-sprawling-adj-of-a-city/</guid><description>&lt;p&gt;Im Bremer Süden sind mehrere Stadtteile von den Planungen einer Anbindung der Autobahn 281 mit der A1 und A27 betroffen. Anfängliche Hoffnungen nach einer Entlastung der Wohngebiete durch den Autobahnausbau weichen inzwischen den Ahnungen nach weiteren Lärm- und Schadstoffbelastungen. Unmittelbar betroffen von diesen Planungen ist die Häuserzeile am Ende der Neuenlander Straße, in ihr das leer stehende Haus Nr. 149. Eine Restarchitektur eingekeilt zwischen Flughafen, Autobahnzubringer und wachsendem Industriegebiet, als Platzhalter der Stadt überlassen, und damit ein Planquadrat für Zukünftiges. In dem temporären Projekt RAUMKANTE thematisieren Kornelia Hoffmann, Patricia Lambertus und Marion Lehmann mit ortsspezifischen Arbeiten die besondere Situation. Die Künstlerinnen setzen sich in ihren Arbeiten mit Räumen, Orten und Architektur auseinander, suchen nach Motiven in ihrer gelebten Umwelt und deren Wirkungsweisen. Bereits seit Anfang September 2010 arbeiten sie in den Räumlichkeiten in der Neuenlander Strasse 149 und ziehen mit in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Interventionen die Aufmerksamkeit der Autofahrer und Passanten auf den Ort.Der Begriff RAUMKANTE wird von den Künstlerinnen im Sinne eines transitorischen Raumes verstanden, ein Ort der sich im Übergang von einer ehemals festgelegten Nutzung zu einer noch nicht bestimmten Verwendung befindet. Ein Ort an dem sich die Grenzen zwischen privat und öffentlich, außen und innen verwischen. In einer gemeinsamen Ausstellung mit dem an der Schnittstelle zwischen Dokumentation und Fiktion arbeitenden Videokünstler Ralf Küster werden Hoffmann, Lambertus und Lehmann ihre Arbeiten in den Räumlichkeiten der Neuenlander Straße 149 präsentieren. Dabei geht es immer um die Besonderheit des Ortes, seiner Vergangenheit und seiner unbestimmten Zukunft. RAUMKANTE ist ein Kooperationsprojekt mit dem AAA Autonomen Architektur Atelier Bremen. Während der Laufzeit der Ausstellung moderieren die Gründer des AAA Oliver Hasemann und Daniel Schnier die Veranstaltungsreihe sprawling {adj} [of a city]. Referentinnen und Referenten werden auf die besondere Interessen- und Konfliktlage des Ortes sowie dessen Umfeld eingehen.Donnerstag, den 18.11.2010, 19 Uhr Eröffnung RAUMKANTEsprawling {adj} [of a city]Eine Vortragsreihe des AAA im Rahmen von RAUMKANTEDienstag, den 23.11.2010, 19 Uhr : Ästhetik von Autobahnen - und warum Schönheit nicht alles ist, Stefan Bendiks, Architekt, Rotterdam / NL, http://www.artgineering.nl/Donnerstag, den 25.11.2010, 19 Uhr : Konfliktraum Straße - wie wirken sich Straßen(neubauten) auf uns und unser Umfeld aus?, Vortrag von Anne Mechels, Dipl.-Ing. Verkehrsplanung/Bauing., Bremen in Kooperation mit der Rosa Luxemburg InitiativeDonnerstag, den 02.12.2010, 19 Uhr : Verwachsen - was bedeuten unsere heutigen Leitbilder für die Zukunft der Stadt?, Vortrag von Wolfgang Kil, Architekturkritiker und Publizist, Berlin in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Initiative Dienstag, de 07.12.2010, 19 Uhr : Stadtentwicklung in Randlagen - am Beispiel des Bremer Südens, Vortrag von Bianca Urban, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Referat Planung, Bauordnung Bezirk Süd, BremenTitel und Referentinnen und Referenten: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Gestaltung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lesung, Schwarze Steine am 29.10.2010 in der ABFERTIGUNG</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/lesung-schwarze-steine-am-29-10-2010-in-der-abfertigung/</link><pubDate>Tue, 26 Oct 2010 13:19:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/lesung-schwarze-steine-am-29-10-2010-in-der-abfertigung/</guid><description>&lt;p&gt;Sehr geehrte Freundinnen und sehr geehrte Freunde des AAA, am kommenden Freitag 29. Oktober 2010 um 19Uhr findet im Rahmen des Projekts &amp;quot;Schwarze Steine&amp;quot; eine Lesung in der ABFERTIGUNG Hansator statt. Auf dieser Lesung tragen Sönke Busch und Oliver Hasemann 10 Texte zu Bremer Orten vor, die sie im Rahmen ihres Projekts &amp;quot;Schwarze Steine&amp;quot; aufgesucht haben. Es geht in diesen Texten um unsere Erinnerungen an diese Orte und wir schnell diese durch den Alltag verdrängt werden. Die Lesung will hierbei den Lack abkratzen und in die jüngere Vergangenheit einladen. Ab 19Uhr ist Einlass, Beginn der Lesung ab 20Uhr. http://www.abfertigung.de www://www.aaa-bremen.de&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 20.10.2010</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-20-10-2010/</link><pubDate>Wed, 20 Oct 2010 13:11:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-20-10-2010/</guid><description>&lt;p&gt;Natur erobert die Stadt zurück Pflanzen und Tiere siedeln sich nach und nach auf Brachflächen an Von York Schäfer Bremen. Das strahlende Gelb hebt sich ab vom steinigen, grau-schwarzen Untergrund. Wie leuchtende Miniaturlämpchen auf verbrannter Erde wirken die Blüten der kleinen struppigen Pflanzen hier auf der Brachfläche hinter dem alten Güterbahnhof. Die ehemaligen Gleisbetten auf dem kargen Gelände mitten in der Stadt wurden mit Schottersteinen zugeschüttet, dazwischen wuchert das sogenannte schmalblättrige Greiskraut, in den 1960er Jahren eingewandert aus Südafrika. Keck und grellgelb sprießt es hervor, als wäre der Sommer nicht schon längst vorbei.Brachflächen, auf denen sich die Natur ihren Raum langsam zurückerobert, Zwischenorte von Stadt und Land, gibt es einige in Bremen. Das Areal um den Neustädter Güterbahnhof gehört dazu oder der Industriepark in Oslebshausen. Dieser Ort hier liegt zentral in City- und Bahnhofsnähe, um die zehn Hektar dürften es sein, eingezäunt von der Hochstraße Richtung Walle, den Bahngleisen der Strecke Bremen-Oldenburg und den Türmen eines Müllentsorgungsbetriebes.&amp;quot;Die Eingrenzung zwischen Straße, Bahn und Gewerbe macht das Gebiet unattraktiv für weitere Ansiedlungen. Es ist nur mit großem Aufwand erschließbar&amp;quot;, sagt der Bremer Raumplaner Oliver Hasemann. Es dürfte kein Zufall sein, dass sich im vorderen Bereich des Geländes nach langem Hickhack mit der Stadt die Bewohner eines alternativen Dorfes mit ihren Bauwagen niedergelassen haben. Hasemann kennt das Gelände gut. Im vergangenen Jahr hat der 35-Jährige mit einer Gruppe von Urbanisten hier das vierwöchige Festival &amp;quot;AufAuf&amp;quot; mit Konzerten, Lesungen und Kunstaktionen veranstaltet, um das Areal zu nutzen und bekannter zu machen.Der Raumplaner war vor vier Jahren auch Mitbegründer des Autonomen Architektur Ateliers (AAA), das seitdem urbane Spaziergänge an eher ungewöhnliche Stadtorte jenseits von Roland, Rathaus und Weserstadion anbietet. &amp;quot;Es geht um das zweite Hinschauen&amp;quot;, sagt Hasemann. Um mehr Bewusstsein für die Stadt als Lebensraum einschließlich ihrer Schmuddelecken und Schattenseiten.Wandert man auf dem Güterbahnhofsgelände weiter, wird die Vegetation dichter, die Pioniergewächse wuchern prächtig, bis zu sechs, sieben Meter hohe Birken haben sich ausgebreitet. &amp;quot;Die kommen auf solchen Brachen immer zuerst&amp;quot;, weiß die Landschaftsökologin Ute Schadek, die sich für ein Forschungsprojekt der Universität Oldenburg mit derartigen Stadtbrachen beschäftigt hat.Das erwähnte gelb blühende Greiskraut aus Südafrika zum Beispiel hat sich über den Import von Baumwolle in die Häfen Bremens und des Ruhrgebietes und von dort entlang der Bahnstrecken verbreitet. &amp;quot;Die Vielfalt an Flora und Fauna auf solchen Brachflächen ist wegen der dort oft schnell wechselnden Umweltbedingungen zwischen sehr feucht und sehr trocken recht vielfältig&amp;quot;, erklärt die Ökologin.Ute Schadek spricht von &amp;quot;Rote Liste-Arten&amp;quot;, Tieren und Pflanzen, die sehr selten vorkommen oder vom Aussterben bedroht sind - und wahrscheinlich ein rotes Tuch darstellen für jeden Gewerbeansiedlungsplaner. Zum Beispiel ein Insekt mit dem schönen Namen &amp;quot;Blauflügelige Ödlandschrecke&amp;quot;, eine im Nordwesten seltene und geschützte Heuschreckenart, die sich auf dem 140 Hektar großen Areal des Bremer Industrieparks in Oslebshausen verbreitet hat. Sieben Jahre seien derartige Flächen nach der Erschließung für wirtschaftliche Zwecke geschützt, sagt Ökologin Schadek, danach könnten neue Konflikte mit Naturschützern ins Haus stehen.Das von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) verwaltete Gewerbegebiet in Angrenzung an die Stahlwerke von Arcelor Mittal wurde seit Mitte der 1990er-Jahre für viel Geld vom Land Bremen erschlossen. Heute sind davon gerade einmal 30 Hektar verkauft.Dabei ist die Infrastruktur für gewerbliche Ansiedlungen auf dem erschlossenen Ödland durchaus gegeben. Es gibt Straßenanschlüsse, Leitungen für Wasser, Strom und Kommunikation. &amp;quot;Der Großinvestor kann jederzeit vor der Tür stehen&amp;quot;, sagt Oliver Hasemann mit leicht ironischem Unterton. Was es aber aber auch gibt, sind Rehe, Füchse, Turmfalken und Marder, vielleicht sogar Dachse an den schmalen, von hohem Schilf umwucherten Kanälen. Die Natur ist zurück. Auf dem ungleich größeren Nachbargelände der Stahlwerke ist sogar ein Jagdpächter unterwegs. Eine Begehung wollte Arcelor Mittal nicht gestatten.Schon bei der Fahrt zum Industriepark durch dieses Niemandsland zwischen Urbanität und Naturidyll, fällt etwas abgelegen rechts der Straße das fast verwunschen in einer überwucherten Stadtwildnis liegende alte Verwaltungsgebäude von Arcelor Mittal auf. Im Mai 2007 sind die Stahlwerke als Mieter aus dem postmodernen 80er-Jahre-Gebäude ausgezogen, seitdem erobert sich die Natur auch hier mit erstaunlichem Tempo das Areal zurück. Auf dem ehemaligen Parkplatz sprießt das Unkraut zwischen den Pflastersteinen hervor, ein dichter grüner Wall umsäumt das Haus. Am Eingangsbereich türmt sich der Glasbruch, seitlich davor steht eine rostige Skulptur aus Stahl wie ein Mahnmal an vergangene Zeiten. &amp;quot;Als die Kunst noch schwer war&amp;quot;, kommentiert Oliver Hasemann.Mit verführerischem Glanz spiegelt sich das Sonnenlicht auf der Glasfassade des Gebäudes. Ein fast idyllischer Ort mit kleinen Wiesen voller Gräser, Büsche und Bäume und einem Miniatursee dahinter. Aber auch ein Ort, der durchsetzt ist vom Charme der Verlassenheit und des Verfalls wie in einer postapokalyptischen Filmkulisse. Aber aus derartiger Romantik wird wohl nichts. Ein Sprecher der Stahlwerke spekuliert, dass das Gebäude wohl abgerissen wird. Eine Sanierung sei zu teuer. Eigentlich wäre es schade drum.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Bremer Nachrichten Seite: 10 Datum: 20.10.2010, Bericht von York Schäfer, Fotografie von Marcus Reichmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 04.10.2010</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-04-10-2010/</link><pubDate>Thu, 07 Oct 2010 14:31:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-04-10-2010/</guid><description>&lt;p&gt;Kleine, versteckte Oasen der Ruhe Urbaner Spaziergang des Autonomen Architekten Ateliers (AAA) führt die Teilnehmer an die LandesgrenzeVon Sandra Töbe Kattenturm. Die &amp;quot;Zwischenstadt&amp;quot; - sie ist ein Ort ohne Zentrum, laut, oft unästhetisch und ständig im Wandel. Die Bedürfnisse einer mobilen Gesellschaft treffen auf die Überbleibsel einer zur Randzone verdammten Natur. Der dritte urbane Spaziergang, erneut organisiert vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) und dem Verein Ökostadt, führt zur Landesgrenze an der Kattenturmer Heerstraße, zu funktionalen Outlets, schwindenden Nachbarschaften und zu kleinen, versteckten Oasen der Ruhe.Treffpunkt bei strömendem Regen ist die Bushaltestelle Carl-Zeiss-Straße. Hier, direkt an der Kattenturmer Heerstraße, dem &amp;quot;Geräuschkanal&amp;quot;, kann man kaum sein eigenes Wort verstehen. Der Verkehr fließt unablässig Richtung Autobahn in die Orte des Umlandes und wieder zurück nach Bremen. Die Straße ist ein Produkt der Urbanisierung, wer dort draußen wohnt, ist auf das Auto angewiesen. Darum gibt es hier zahlreiche Tankstellen, große Parkplätze und Schnellrestaurants.Plötzlich ein einsames Einfamilienhaus, eingezwängt zwischen Durchgangsstraße, Tankstelle und den mächtigen Hallen der Outlets. &amp;quot;Einer der letzten Eigentümer&amp;quot;, weiß Oliver Hasemann. &amp;quot;Vor ihm ist die Straße, hinter ihm das Nichts.&amp;quot; Ein altes Tor daneben erinnert daran, dass dies mal eine Kuhweide war.Nichts für das Auge Über asphaltierte Parkplätze führen Hasemann und sein Kollege Daniel Schnier die Gruppe, vorbei an grauen Verkaufshallen. Alles hier ist groß und weitläufig, aber nichts wurde für das Auge geschaffen. Vor einem italienischen Schnellrestaurant steht ein Olivenbaum, eingetopft und deplaziert unterstreicht diese kleine Erinnerung an italienische Lebenskunst nur die reizarme Öde des Ortes. &amp;quot;37 Geschäfte gibt es hier&amp;quot;, sagt Hasemann, &amp;quot;16500 Quadratmeter Fläche. Bundesweit eines der größten Outlets.&amp;quot; Wenn man durch den Flur eines der Gebäude schaut, sieht man am anderen Ende das Weideland, die &amp;quot;Raumkante&amp;quot;, wie Schnier das nennt. Am Ende des Parkplatzes fällt der Boden ab, und man hat einen freien Blick auf die eingezäunten Wiesen rund um den Flughafen. Das Ende des Parkplatzes kommt abrupt, als wäre den Konstrukteuren der Asphalt ausgegangen.Zurück geht es zur Kattenturmer Heerstraße, vorbei an den ehemaligen Parzellen neben der Ochtum. Längst sind es kleine Häuschen, die sich mit Schutzwänden und Gewächsen vom geschäftlichen Treiben der Nachbarschaft abzugrenzen suchen. &amp;quot;Wohnen in grauen Nischen&amp;quot;, sagt Schnier dazu.Über die stille Oase der Ochtum mit ihren verträumt ins Wasser reichenden Bäumen hinweg führt der Weg nach Bremen. Die Häuser hier sind ein bunter Mix aus frühen Nachkriegsbauten und nicht mehr ganz neuen Reihenhäusern. Individuell und bunt gestaltete Eingänge wechseln sich ab mit verwahrlosten Vorgärten hinter denen sich Leerstände verbergen. Opfer der Straße, die das Leben hier zum &amp;quot;akustischen Alptraum&amp;quot; macht. So jedenfalls nennt das Hasemann, und die Anwohner werden ihm Recht geben. Das Fahrverbot für Lastwagen war ein Versuch, den Lärm zu reduzieren. Inzwischen ist es wieder aufgehoben.Nach einigen Hundert Metern endlich etwas Grün - der Wolfskuhlenweg. Durch den kleinen Park führt der Weg in die historische Siedlung, auch dies ein ehemaliges Parzellengebiet. Heute haben die Menschen unbegrenztes Wohnrecht.Es ist ruhig hier, fast idyllisch. Wege, die zum Flanieren einladen, in den Gärten stehen Obstbäume. Dann plötzlich ein Grollen, das zum ohrenbetäubenden Lärm anschwillt - ein Flugzeug im Landeanflug. Sie fliegen bereits so tief, dass man meint, sie fast berühren zu können. Im vergangenen Jahr gab es 43000 Flugbewegungen, erzählt Hasemann. Der Flughafen ist ein Wirtschaftsfaktor. &amp;quot;Deshalb ist er immer noch mitten in der Stadt.&amp;quot; Gefahr droht der Wohnsiedlung aber vor allem von anderer Seite. Die Verlängerung der A 281 soll hier durchgeführt werden. Es wäre vermutlich das Ende des kleinen Idylls, das bereits jetzt umzingelt ist von zwei Hauptverkehrsadern und dem Flughafen. Am Ende des matschigen, unebenen Weges liegt die Neuenlander Straße, das Ende des urbanen Spaziergangs. Der Verkehr ist wieder da und mit ihm die Geräuschkulisse. Kaum zu glauben, dass nur ein paar Meter zurück eine fast magische Stille herrscht. Noch.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 04.10.2010 Text: Sandra Töbe, Foto: Walter Gerbracht&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 13.09.2010</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-13-09-2010/</link><pubDate>Tue, 21 Sep 2010 15:02:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-13-09-2010/</guid><description>&lt;p&gt;Erinnerungen an das alte BremenProjekt &amp;quot;Schwarze Steine&amp;quot;: Oliver Hasemann und Sönke Busch sprechen über städtebauliche VeränderungenVon Sandra Töbe Altstadt. Das Stadtbild wandelt sich ständig. Wo früher mal der zentrale Bremer Omnibus-Bahnhof war, findet man heute eine mehr oder weniger grüne Wiese. Oliver Hasemann und Sönke Busch laden mit ihrem Projekt &amp;quot;Schwarze Steine&amp;quot; interessierte Bremerinnen und Bremer ein, sich zu erinnern - an das Bremen ihrer eigenen Vergangenheit.Wer ein paar Jahre lang Bremen nicht besucht hat, wundert sich sehr beim Anblick des neuen Weser-Towers und der Überseestadt. Wie aber erleben die Menschen die Veränderungen ihrer Stadtteile? Woran erinnern wir uns, wenn wir an solchen Orten vorbeilaufen?&amp;quot;Wir wollen an dem Punkt ansetzen, wo in den letzten drei Jahrzehnten städtebauliche Veränderungen stattgefunden haben&amp;quot;, erläutert Sönke Busch. &amp;quot;Manche Veränderungen sind sehr markant, neue Sachen werden medial diskutiert. Aber wie es da vorher ausgesehen hat, weiß ganz schnell niemand mehr.&amp;quot; Dabei geht es weniger darum, Fakten und Historie des Ortes darzustellen. Die Veranstalter werfen vor allem einen persönlichen Blick auf die Orte ihrer Erinnerung. Wie hat es dort vielleicht noch vor kurzem ausgesehen und welche persönlichen und auch gemeinschaftlichen Erlebnisse werden damit verbunden? &amp;quot;Unser Zugang ist nicht rein geschichtlich, sondern wir wollen auch sinnliche Eindrücke vermitteln&amp;quot;, sagt Oliver Hasemann. Er denkt dabei an Gerüche, oder auch Geräusche, die die Erinnerung oft sehr viel stärker und anhaltender prägen als die visuelle Wahrnehmung. Begleitet werden die Eindrücke durch eine Lesung vor Ort.Beispiel Bundeswehrhochhaus Was ist und war charakteristisch? Wie verändern sich die Orte in der Wahrnehmung, auch auf sprachlicher Ebene? Das Bundeswehrhochhaus beispielsweise, das keines mehr ist, und die Erdbeerbrücke, die auf den ersten Blick so gar nichts mit der beliebten Sommerfrucht gemeinsam hat. &amp;quot;Uns interessieren die alltäglichen Orte, an denen man einfach so vorbeiläuft&amp;quot;, sagt Busch.Das Projekt &amp;quot;Schwarze Steine&amp;quot; läuft im Rahmen der Veranstaltungsreihe &amp;quot;Heimat&amp;quot; der Arbeitnehmerkammer Bremen und mit Unterstützung des Autonomen Architektur Ateliers (AAA). &amp;quot;Heimat&amp;quot;, ein Begriff, der allzu schnell Assoziationen von ländlicher Idylle und Volksmusik weckt. Aber was bedeutet Heimat heutzutage in unserer mobilen, schnelllebigen Welt? Für Sönke Busch ist das auch eine persönliche Frage.&amp;quot;Ich bin gebürtiger Bremer, aber ich war eine Zeitlang nicht hier. Und da hab ich mich schon gefragt, warum bist du nach Bremen zurückgekommen?&amp;quot; Der studierte Filmregisseur, der heute als freier Künstler und Literat arbeitet, hat sich die Frage selbst beantwortet. &amp;quot;Die Mikrokosmen sind interessanter für mich. Die kleinen Geschichten, die man hier beobachten kann, die kleinen Orte abseits der Öffentlichkeit.&amp;quot; Heimat definiert als Ort ist &amp;quot;nicht mehr so statisch wie früher&amp;quot;, meint er. &amp;quot;Der Ort verändert sich und ich verändere mich mit ihm.&amp;quot; Die schwarzen Steine, welche Hasemann und Busch ab Donnerstag, 16. September, an zehn aufeinander folgenden Tagen im Stadtgebiet aufgestellt haben, stehen somit auch stellvertretend für die &amp;quot;schwarzen Flecken&amp;quot; unserer Erinnerung, die fehlbare Wahrnehmung, der uns umgebenden Orte. Interessierte sind eingeladen, sich auf die Suche zu machen und eigene Erinnerungen zu teilen.Das Projekt wurde von Oliver Hasemann und Sönke Busch gemeinsam entwickelt. Hasemann ist Gründungsmitglied des 2006 gegründeten Autonomen Architektur Ateliers, das in regelmäßigen Abständen Spaziergänge durch Bremer Ortsteile anbietet, meist mit inhaltlichen Schwerpunkten.Programm ab Donnerstag, den 16.09.2010 &amp;quot;Schwarze Steine&amp;quot; können besucht werden: Donnerstag, 16. September, am Bahnhofsvorplatz, Freitag, 17. September, am Lucie-Flechtmann-Platz, Sonnabend, 18. September, auf dem Teerhof, Sonntag, 19. September, am Weserstadion/Osterdeich, Montag, 20. September, an der Erdbeerbrücke, Dienstag, 21. September, an der Julius-Brecht-Allee/Ecke Beneckendorffallee, Mittwoch, 22. September, im Überseehafen, Donnerstag, 23. September, am Bundeswehrhochhaus, und Freitag, 24. September, auf dem Domshof, an den genannten Tagen ab 16 Uhr. Es folgt am Sonnabend, 25. September, eine Schnitzeljagd.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 13.09.2010&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Flanieren im Geräuschkanal - Zwischen Outletödnis und Straßendschungel" Sonntag, den 26.09.2010 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-flanieren-im-geraeuschkanal-zwischen-outletoednis-und-strassendschungel-sonntag-den-26-09-2010-um-14uhr/</link><pubDate>Sun, 12 Sep 2010 11:18:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-flanieren-im-geraeuschkanal-zwischen-outletoednis-und-strassendschungel-sonntag-den-26-09-2010-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;An der Grenze von Stadt zu Land wuchert die Zwischenstadt. Typische Formen des suburbanen Lebens säumen die Kattenturmer Heerstraße bis hinaus zur Autobahn in Brinkum. Sie ist Einfallstraße für Pendler aus dem Umland nach Bremen und Einkaufsstraße auf die Grüne Wiese für BremerInnen mit Factory Outlets, Möbelmärkten und Drive-Inn Schnellrestaurants. Ein akustischer Alptraum für AnwohnerInnen. Doch jenseits der Straße finden sich Inseln der Ruhe, betonierte Parkplatzflächen, die plötzlich in Wiesen und Äcker übergehen. Es gibt Vogelgezwitscher und Kuhgemuhe, bis es plötzlich vom Dröhnen der Turbinen vom nahen Flughafen unterbrochen wird.Unser dritter Urbaner Ökostadtspaziergang führt uns in ein Konfliktgebiet zwischen Stadt und Land, wir folgen einer stark befahrenen Straße und der Trasse ihrer Entlastungsstraße, wir begeben uns in ein friedliches Wohnquartier, das immer wieder von Verkehrslärm erschüttert wird, und enden an einem von Bremens schönsten Verkehrs-Hot-Spots.Am Sonntag, den 26. September 2010, 14 Uhr, Startpunkt Bushaltestelle Carl-Zeiss-Straße, 28816 Stuhr bei BremenMit freundlicher Unterstützung der Architektenkammer Bremen, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation und Resumée "Power Walking - Eine grüne Stromlandschaft" am 05.09.2010</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resumee-power-walking-eine-gruene-stromlandschaft-am-05-09-2010/</link><pubDate>Fri, 10 Sep 2010 15:32:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-und-resumee-power-walking-eine-gruene-stromlandschaft-am-05-09-2010/</guid><description>&lt;p&gt;Zu unserem 2.Urbanen Ökostadtspaziergang konnten wir am vergangenen Sonntag knapp 40 BesucherInnen begrüßen, die sich auf unserem Power Walk mit Strom und dem Strom auseinandersetzen konnten. Denn unser Oberthema für unseren Spaziergang war das Thema Energie und insbesondere auch regenerative Energie. Ein Thema, das sich nur sehr schwierig anhand von Beispielen aufzeigen lässt und das vielmehr häufig im Verborgenen stattfindet. Solarpanele auf dem Dach oder Blockheizkraftwerke im Keller sind ebenso wenig offensichtliche Maßnahmen wie es die Dämmung von Fassaden ist.Mit der Fassade des Weserstadions hatten wir allerdings an unserem Startpunkt eine geeignete Ausgangsposition, um die Dimensionen der Energieerzeugung und des Energieverbrauchs plastisch darzustellen. Mit seinen zukünftig 200.000 Solarzellen wird das Stadion knapp die Hälfte seines Jahresverbrauchs (http://www.radiobremen.de/sport/themen/weserstadion148.html) erzeugen. Äquivalent könnten man mit diesen 840.000 kWh auch rund 300 Haushalte versorgen. Was den TeilnehmerInnen einen guten Eindruck davon vermittelte, wieviel Energie aus der Sonne gewonnen werden kann und wieviel Solarpaneele in einer zentralen Anlage dafür momentan nötig sind und die auch einen guten Anhaltspunkt zu unseren weiteren Stops gab.Neben seiner Funktion als Standort für Solarmodule ist das Weserstadion natürlich auch prominentestes Beispiel für die Nutzung der Pauliner Marsch als Freizeit- und Sportgebiet. Mit Sportplätzen und Sporteinrichtungen für die verschiedensten Sportarten von Fussball über Tennis hin zu Baseball und Rugby und schließlich den Funsportarten im Sportgarten, lässt sich hier für fast alle Bevölkerungsgruppen Sportmöglichkeiten finden. Eine ganz prominente ist dabei das Schwimmen. Mit dem Stadionbad gibt es hier eines der Bremer Freibäder, das seit kurzem wieder mit Weserwasser gefüllt wird, und neben dem Freibad wird in Zukunft ein neuer Badestrand entstehen, der dann auch wieder das direkte Schwimmen in der Weser erlauben wird.Von diesem kommenden Weserstrand wird dann auch in fernerer Zukunft ein Fussweg entlang der Weser verlaufen, der von der Überseestadt bis hin nach Hemelingen verlaufen wird. Entlang dieses Weges und parallel dazu verlief unser Weg zur Karl-Carstens-Brücke. Als jüngstem Brückenschlag über die Weser erlaubt sie einen Ausblick über den Stadtwerder, der an dieser Stelle auch Schauplatz der letzten Flutkatastrophe auf Bremer Stadtgebiet geworden ist. Im März 1981 sind hier über 150 Parzellen von einer Flutwelle weggerissen worden, die sich hier nach tagelangem Regen und starker Schneeschmelze vor dem Wehr in Hastedt gebildet hatte. Unter Umgehung des Wehres und gegen die Pläne des Hochwasserschutzes hatte sich der Strom hier sein eigenes Bett gesucht und sich aus seinen menschlichen Zügeln gewunden.Über das neue Weserwehr, das auch in Zuge der Erfahrungen mit dieser Flut gebaut worden war, führte uns der Weg hinzu unserem zweiten Beispiel für sichtbare erneuerbare Energien. Das neue Weserwasserkraftwerk entsteht am Hastedter Deich. Unter der Erde werden hier im Schnitt 1000 Badewannen voller Wasser pro Sekunde durch die Turbinen gedrückt. Ebenso anschaulich auch die erwartete Stromerzeugung, mit 42.000.000 kWh und damit das 50fache des Weserstadions wird hier gerechnet. Mit Blick auf das nahe Kohlekraftwerk mussten wir allerdings zu Bedenken geben, dass dieses wiederum das 30fache des Wasserkraftwerks erzeugen kann und wohl auch muss, was, und an dieser Stelle wurden wir dann doch einmal etwas moralisch, an unserem Eigenen hohen Stromverbrauch liegt. Deshalb bleibt an dieser Stelle als Resumée auch nur zu sagen, besser machen und weniger Strom verbrauchen. Spazieren gehen statt Spazieren fahren.Das nächste Mal am 26.September 2010 mit dem Titel „Flanieren im Geräuschkanal - Zwischen Outletödnis und Straßendschungel&amp;quot; um 14Uhr ab Bushaltestelle Carl-Zeiss-Straße in Stuhr. Bitte mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad kommen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "POWER WALKING - Eine grüne Stromlandschaft" Sonntag, den 05.09.2010 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-power-walking-eine-gruene-stromlandschaft-sonntag-den-05-09-2010-um-14uhr/</link><pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:48:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-power-walking-eine-gruene-stromlandschaft-sonntag-den-05-09-2010-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Power Walking - Eine grüne Stromlandschaft Dem Schatten des Fußballs lässt sich in der Pauliner Marsch schwer entgehen, die Flutlichtmasten des Weserstadions ragen hoch aus ihre Umgebung auf. Ihr Licht bricht sich in der neuen, schwarzen Hülle aus Solarzellen. Daneben fließt die Weser durch ein grünes Band aus Kleingärten, Sportplätzen und anderen Freizeitstätten. Ein vertrauter Ort, regelmäßig aufgesucht als Zuschauer im Stadion oder für andere Freizeitaktivitäten. Aber auch ein unbekannter Ort, mit Plätzen im Windschatten einer neuen, alten Brücke, mit Anlagen für Sportarten aus historischer Zeit. Dazwischen immer wieder die Weser, ein beruhigender Anblick, eingesperrt in einges Bett und doch voller Energie. Unser zweiter Urbaner Ökostadtspaziergang führt uns entlang der Weser in Bremens Grüne Lunge. Mit der Photovoltaikanlage am Weserstadion und dem Wasserkraftwerk am Weserwehr als sichtbarsten Aushängschildern widmen wir uns hier dem Thema regenerative Energien. Treffpunkt Sonntag, den 5. September 2010 um 14Uhr Vorplatz Weserstadion, Franz-Böhmert-Straße 1.Mit freundlicher Unterstützung der Architektenkammer Bremen, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Zwischen Grün und Zwischen Nutzung" Resumee und Dokumentation 09.08.2010</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischen-gruen-und-zwischen-nutzung-resumee-und-dokumentation-09-08-2010/</link><pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:24:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischen-gruen-und-zwischen-nutzung-resumee-und-dokumentation-09-08-2010/</guid><description>&lt;p&gt;Auf unserer Wanderung zwischen den Welten in der Bremer Neustadt, konnten wir am 9. August 2010 knapp 70 BesucherInnen begrüßen, die sich mit uns in einen Zwischenraum wagten. Vom Neustadtsbahnhof, dem wenig geschäftgien Haltepunkt an der Bahnstrecke nach Oldenburg, verschafften wir uns einen Überblick auf die nähere Nachbarschaft, die, vor gar nicht allzulanger Zeit, noch intensivst gewerblich und industriell genutzt wurde. Mittlerweile wird sie allerdings für die ursprüngliche Nutzung nicht mehr benötigt oder sie ist den beengten Verhältnissen entwachsen. Neue Nutzungen, die diese Gebäude und Flächen längerfristig in Anspruch nehmen wollen, haben sich allerdings auch noch nicht etabliert. Stattdessen haben sich Nutzung auf Zeit eingefunden, so wird die ehemalige Güldenhausbrennerei momentan als Paintball-Arena genutzt und in den alten Räumen des Neustadtsgüterbahnhof sind Ateliergemeinschaften angesiedelt.An anderen Stellen hat sich auch die Natur ihren Raum wieder zurückerobert. Wo ehemals Eisenbahnschwellen lagen, spriessen nun wieder Brombeerranken. Und das durchaus, wie wir selbst schmecken konnten, mit fruchtbarem Erfolg. Pläne diese Areals zu nutzen gibt es durchaus, diese liegen auch schon länger in den Schubladen der Planer, wann sie umgesetzt werden ist hingegen ungewiss. Und so lange die der Autobahn weichenden Einkaufszentren entlang der Neuenlander Straße kein Domizil auf dem Gelände des Neustadtgüterbahnhofs finden, werden hier auch weiterhin auf Zeit große Mengen gebrauchter Automobile, analog zu den gebrauchten Grundstücken, gehandelt. Nur allzu passend war es da, dass wir den Spaziergang mit einer Überquerung Bremens meist missverstandener Kreuzung beschlossen. Wir freuen uns, Euch alle am kommenden Sonntag, den 5. September 2010 um 14Uhr am Weserstadion zum nächsten Urbanen Ökostadtspaziergang begrüßen zu können.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>TAG DER ABFERTIGUNG | Wir machen das schön. Freitag, den 20.08.2010 ab 16Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/tag-der-abfertigung-wir-machen-das-schoen-freitag-den-20-08-2010-ab-16uhr/</link><pubDate>Tue, 17 Aug 2010 12:14:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/tag-der-abfertigung-wir-machen-das-schoen-freitag-den-20-08-2010-ab-16uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Das ehemalige Zollamt wird von 16 Kreativen seit Anfang September 2008 als Arbeitsraum genutzt.Am Freitag, den 20.08.2010 ab 16:00 Uhr könnt ihr erfahren, wie es zu der Zwischennutzung kam, was die Professionen der einzelnen Nutzer/Innen ausmacht und wie die 'AbfertigungsGemeinschaft' funktioniert. Wer länger bleiben will, ist herzlich willkommen:Das Programm beginnt mit dem &amp;quot;Hausbesuch&amp;quot; des KLUB DIALOG.#####################DER TAG DER ABFERTIGUNGWir machen das schön bis in die Nacht.#####################Besucht ein Stück Zeitgeschichte mit Rampe und Trailer,Musik und Illumination,uns, Euch und anderen.Laßt Euch überraschen!Fotografie: Anna Charlotte Schmid (c) 2010 / Gestaltung: Stefan Ziebach u. Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 12.08.2010</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-12-08-2010/</link><pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:21:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-12-08-2010/</guid><description>&lt;p&gt;Im Schatten der VerkehrsadernÖkostadtspaziergang in der Neustadt führte entlang der Hochstrasse und Bahnstrecke Neustadt·Woltmershausen. Mit Neugier durch Niemandsland, auf verschlungenen Wegen durch trennendes Gebiet: Der erste „Urbane Ökostadtspaziergang“ des Jahres führte entlang der Hochstraße und Bahnstrecke zwischen Stephanibrücke und Autobahn-Abfahrt Neustadt. Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom „Autonomen Architektur Atelier“ nahmen rund 70 Interessierte mit auf eine „Expedition in eine Zwischenwelt“, so die Einladung. Im Mittelpunkt dieser Tour: der Neustadtsgüterbahnhof. Seinen Anfang nahm der Spaziergang jedoch am Bahnhof Neustadt, Haltestelle für Personenzüge von und nach Bremen, Delmenhorst, Oldenburg, Osnabrück. Wie die folgenden Ziele wirkte das Bahnhofsgebäude öde und ließ an den Buchtitel „Bonjour tristesse“ denken. Hasemann nannte den Bau „eine leere Hülle“, wies aber auch auf die Teilnutzung durch einen Weinhändler hin. Dass der Bereich der Deutschen Bahn derart sich selbst überlassen ist, dürfte seinen Grund in der Zahl der hier an- und abreisenden Fahrgäste haben: Nirgends in Bremen verkehren weniger, heißt es von Behördenseite. Mit Blick auf kleine Stationen wie St. Magnus in Bremen-Nord bemerkenswert. Passend zum Veranstaltungstitel „Zwischen Grün und Zwischen Nutzung“ ging es weiter zum Hohentorspark und zum verfallenden Güldenhausquartier, wo sich unter anderem ein Paintball-Anbieter niedergelassen hat. Dann der Güterbahnhof, laut Hasemann und Schnier ein 90000 Quadratmeter großer „Schlauch, Raumkeil, Sperrgürtel“ zwischen der Neustadt und Woltmershausen. Züge fahren hier schon lange nicht mehr, die Bahn hat die Schienen aus dem Gleisbett gerissen. Geblieben sind die Schuppen, die durch Gewerbetreibende und zum weit geringeren Teil durch Künstler wie den Bildhauer Herwig Kemmerich genutzt werden. Hasemanns und Schniers Ankündigung, „es wird gleich abenteuerlich“, war begründet. Die mehrheitlich zwischen 25 und 35 Jahre alten Teilnehmer der Führung mussten sich ihren Weg unter Lkw-Aufliegern hindurch, über Deichseln hinweg und quer durch dorniges Gestrüpp bahnen. Die Fläche, das wurde schnell deutlich, ist noch immer unter Wert genutzt, obwohl die Baubehörde bereits 2003 im Stadtteilkonzept Woltmershausen vermerkt hatte: „Eine Neuordnung und Entwicklung des Geländes zu einem Dienstleistungsstandort ist in die Wege geleitet.“ Stellflächen für Güterzüge? Nun ist eine andere als vom Bauressort angedachte Nutzung denkbar – und würde zurück zu den Ursprüngen führen. Denn nach denWorten von Ortsamtsleiter Klaus-Peter Fischer, der ebenfalls unter den Spaziergängern auszumachen war, könnten bei Fertigstellung des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven zusätzliche Stellflächen für Güterzüge erforderlich sein. Neu verlegte Gleise in der Neustadt als Warteposition für Schienentransporte. Um Letztere durch den Flaschenhals Hauptbahnhof zu schicken, wenn sich dort Durchfahrtsmöglichkeiten ergeben. Hinsichtlich der Zukunft des Bahnhofs Neustadt erklärte Fischer, er habe unterschiedliche Signale erhalten. Es existierten Überlegungen, die Haltestelle zugunsten einer Station in Huchting oder in der Überseestadt aufzugeben. Andererseits höre er aus der Baubehörde, dass Investitionsmittel bereitstünden. Dies sei im Sinne des Stadtteils. „Wir wünschen uns ja mehr Züge“, so Fischer. Der Wunsch nach einer dauerhaften Nutzung des Güldenhausquartiers, einst Sitz einer Schnapsbrennerei, dürfte wohl einfacher zu erfüllen sein. Immerhin will sich die Hochschule erweitern und hat das Quartier ins Auge gefasst. „Ich bin zuversichtlich“, sagte Fischer, befragt nach den Realisierungschancen. In diesem Zuge ließe sich die Aufenthaltsqualität im historischen Hohentorspark – mit Senkgarten und Blumenrabatten im Stil der 1950er- Jahre – erhöhen. Hasemann und Schnier gelang es jedenfalls, eine weitgehend unbekannte Nachbarschaft näherzubringen. Im Schatten der Hochstraße, die Hasemann als „Stadtmauer des 21. Jahrhunderts“ bezeichnete, führte das Duo an vernachlässigte und doch interessante Plätze. War auch die Vortragsweise mit unter chaotisch, machte die rund zweieinhalbstündige Tour durchaus Lust auf die nächsten Ökostadtspaziergänge: Am Sonntag, 5. September, geht es um das Thema „Saubere Energien“ (Treffpunkt: Fanshop am Weserstadion); am Sonntag, 26. September, um Verkehr und Wohnen entlang der Kattenturmer Heerstraße (Treffpunkt: Bushaltestelle Carl-Zeiss-Straße in Stuhr). Der Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.aaa-bremen.de und www.oekostadt-bremen.de.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 12.08.2010 Text von Mario Assmann freier Mitarbeiter der Bremer Tageszeitungen AG, Foto: Roland Scheitz&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Beliebtheit?</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/beliebtheit/</link><pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:02:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/beliebtheit/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Freundinnen und Freunde des AAA, wir sind auf Platz 4 der beliebstesten Architekturblogs im deutschsprachigen Raum. &amp;quot;In Zusammenarbeit mit archimag hat Wikio ein Ranking deutschsprachiger Architektur­blogs erstellt. Herausgekommen sind die 20 beliebtesten deutschsprachigen Archi­tekturblogs.&amp;quot; Aber macht Euch selbst ein Bild hier unter diesem Link:http://www.archimag.de/interna/2010/die-20-beliebtesten-deutschsprachigen-architekturblogs/Liebe GrüßeAAA&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Die Stadt als Spielwiese" - Film- und Diskussionsabend II</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/die-stadt-als-spielwiese-film-und-diskussionsabend-ii/</link><pubDate>Tue, 27 Jul 2010 15:22:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/die-stadt-als-spielwiese-film-und-diskussionsabend-ii/</guid><description>&lt;p&gt;Freundinnen und Freunde der Kunst, am Donnerstag, den 29.07.2010 findet auf dem &amp;quot;Neuland - Urbanes Labor des guten Lebens&amp;quot; um 19:30 Uhr der 2. Themenabend zur Gentrifizierung statt. ab 19:30 Uhr: &amp;quot;Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen&amp;quot; Dokumentarfilm von Irene Bude und Olaf Sobczak, Produktion Steffen Jörg, GWA St. Pauli, 2009, 85 Min. Hamburgs berühmtester Stadtteil St. Pauli war lange auch der ärmste. Mittlerweile leben und arbeiten hier jedoch immer mehr Gut- und Bestverdienende. Die sozialen Gegensätze verschärfen sich. Der Film zeigt, dass St. Pauli nicht nur als Ausgeh- und Amüsierviertel, sondern vor allem als Wohn- und auch Wirtschaftsstandort attraktiv geworden ist. Altbauten verschwinden oder werden aufwändig saniert, das Mietniveau steigt rasant, Mietwohnungen werden in Eigentumswohnungen umgewandelt. Wer sich wehrt oder nicht mehr in das neue Bild passt wird des Ortes verwiesen - direkt oder indirekt. Verschiedenste St. PaulianerInnen kommen zu Wort: AnwohnerInnen, Angestellte, KünstlerInnen, Gastwirtinnen, Großinvestoren, SozialarbeiterInnen, Hoteliers, RechtsanwältInnen, der Bezirksamtsleiter und viele mehr. So bildet der Film jenseits von Rotlicht, Kleinkriminellen und Arme-Leute-Klischee ein vielfältiges Meinungsspektrum ab. Weitere Informationen: http://www.empire-stpauli.de/index.php ca. 21 Uhr: Diskussion mit dem Publikum und Till Wolfer / Gängeviertel / HfBK, Hamburg Oliver Hasemann / Autonomes Architektur Atelier, Bremen Daniel Schnier / Autonomes Architektur Atelier, Bremen Michael Ziehl / Gängeviertel, Hamburg (Moderation) Auch der zweite Neuland-Diskussionsabend widmet sich dem vielschichtigen Themenkomplex um Stadtentwicklungspolitik, Kulturproduktion und Gentrifizierung. Diesmal wird als Bezugspunkt nach Hamburg geschaut. In der seit Jahren wachsenden Stadt hat die städtische Aufwertungs- und Verdrängungspolitik ein besonderes Ausmaß angenommen. Ganze Stadtteile werden von der Stadtregierung als Spielwiese für Investoren freigegeben. KulturproduzentInnen aller Art werden als Imagefaktor bewusst vorgeschaltet und Teil städtischer Aufwertungsstrategie. Diese wehren sich mittlerweile intensiv gegen ihre Instrumentalisierung zum Zwecke der Imagebildung und Stadtteilaufwertung. Mit dem viel beachteten Manifest gegen die „Marke Hamburg“ von der Gruppe „Not in our Name“ und der Besetzung des Gängeviertels im August vergangenen Jahres durch die Initiative „Komm in die Gänge“ hat hier der Widerstand eine neue Qualität erreicht. Dieser versteht Stadt als Spielwiese eher als Ort selbstbestimmter Raumaneignung und bottom-up Entwicklung. Die Auswirkungen dieser gegensätzlichen Auffassungen sind aber nicht immer so konträr wie es scheint, denn auch besetzte Häuser und Bauwagenplätze können ihren Teil zur attraktiven Stadt beitragen und unfreiwillig einen prekären Platz im stadtpolitischen Entwicklungsystem einnehmen. Eine Veranstaltung vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen. www.aaa-bremen.de www.rosa-luxemburg.com www.das-gaengeviertel.info Außerdem an diesem Tag im Neuland: nachmittags: live street-art performance „Bremer Stadtmusikanten“ von Künstlern aus dem Gängeviertel abends: typographische Projektion zur kritischen Theorie der Stadt: „Flaneure, Lumpensammler, Huren  &amp;amp; Bohéme“ von Susanne Lumpp &amp;amp;  Martin Petersen www.neuland-bremen.org Wir laden Euch herzlich zu unserer Veranstaltung ein – und freuen uns auf Euren Besuch!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Zwischen Grün und Zwischen Nutzung" am Sonntag, den 08. August 2010 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-zwischen-gruen-und-zwischen-nutzung-am-sonntag-den-08-august-2010-um-14-00uhr/</link><pubDate>Wed, 07 Jul 2010 11:18:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-zwischen-gruen-und-zwischen-nutzung-am-sonntag-den-08-august-2010-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Nischen und Lücken entlang der grauen Schneise Straßen und Schienen verbinden Bremen mit seinem Umland und mit der weiten Welt. Waren und Menschen fließen aus und in die Stadt. Eine Lebensader für die moderne Stadt auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite eine graue Schneise für ihre direkten Anwohner. Zwischen Stephanibrücke und der Autobahnabfahrt Neustadt bilden Hochstraße und Bahnstrecke eine unüberwindliche Barriere, die Woltmershausen und die Neustadt voneinander trennt. In ihrem Schatten hat sich eine Nachbarschaft abgeschobener Nutzungen entwickelt, Leerstände und sanierungsbedürftige Bauten prägen das Bild. Daneben gibt es lärmresistente AnwohnerInnen, vereinzeltes Gewerbe aber auch überraschend viel Grün, das hier unbemerkt einen Teil der Stadt zurückerobert. Auf unserem ersten Urbanen Ökostadtspaziergang 2010 spüren wir den Zwischennutzungen nach, die sich in einem vernachlässigten Raum gebildet haben. Dank mangelnder öffentlicher Wahrnehmung und damit einhergehend reduzierter Pflege, konnten sich hier Biotope herausbilden, die nicht den üblichen Verwertungsmechanismen unterliegen. Auf verschlungenen Pfaden führt uns unser Spaziergang in eine unbekannte Nachbarschaft inmitten der Stadt und auf eine Expedition in eine Zwischenwelt.Ausgangspunkt für diese Expedition in eine Zwischenwelt ist der Neustadtsbahnhof um 14 Uhr am Sonntag, den 08. August 2010.Mit freundlicher Unterstützung der Architektenkammer Bremen, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Kooperation mit ÖkoStadt-Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>ABFERTIGUNGsfreier Tag am 3. Juli 2010 um/ab 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/abfertigungsfreier-tag-am-3-juli-2010-umab-14uhr/</link><pubDate>Wed, 30 Jun 2010 10:28:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/abfertigungsfreier-tag-am-3-juli-2010-umab-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Einladung in die Abfertigung Hansator – Zwischennutzung in der Überseestadt, 28217 Bremen (3. Juli 2010) Der Wandel der Produktionsweisen, veränderte Nachfragen und der demographische Wandel führen immer wieder zum Leerstand von Gebäuden und Brachen. Als Leerstellen im städtischen Kontext bilden sie Unorte, die auch negativ auf ihr Umfeld ausstrahlen. Die Abfertigung Hansator nutzt als Zwischennutzungsprojekt des Autonomen Architektur Ateliers ehemalige Räume des Zollamts Überseehäfen. Anstatt das Gebäude leerstehen und verfallen zu lassen, dient es jetzt 16 kreativen Nutzerinnen als Büro, Werkstatt oder Atelier auf Zeit. Im Rahmen der Architekturzeit 2010 der Architektenkammern Bremen und Niedersachsen stellt die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) Bremen die Funktionsweise von Zwischennutzungen vor. Am lebenden Beispiel ABFERTIGUNG Hansator können Besucherinnen und Besucher einen Blick auf die funktionierende Zwischennutzung werfen und sich persönlich einen Eindruck verschaffen. Dazu wird es einen Vortrag der ZwischenZeitZentrale über die Ziele und Aufgaben der ZZZ und Angebote der Nutzerinnen der Abfertigung geben. Am 3. Juli 2010 steht die Abfertigung BesucherInnen ab 14Uhr offen, um 15Uhr wird es den Vortrag zu sehen geben. Kontakt: ZwischenZeitZentrale Bremen www.zzz-bremen.de kontakt@zzz-bremen.dehttp://www.abfertigung.de&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Bremer Anzeiger, 23.05.2010</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/bremer-anzeiger-23-05-2010/</link><pubDate>Fri, 28 May 2010 12:27:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/bremer-anzeiger-23-05-2010/</guid><description>&lt;p&gt;© Copyright Bremer Anzeiger, Datum: 23.05.2010&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Vortrags- und Diskussionsabend in der Abfertigung am 21. April 2010 um 19Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/vortrags-und-diskussionsabend-in-der-abfertigung-am-21-april-2010-um-19uhr/</link><pubDate>Thu, 01 Apr 2010 10:40:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/vortrags-und-diskussionsabend-in-der-abfertigung-am-21-april-2010-um-19uhr/</guid><description>&lt;p&gt;„Die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung“ mit einem Gastvortrag von Prof. Dr. Volker Kirchberg, Institut für Kulturtheorie, Kulturforschung und Künste, Uni Lüneburg„Die Vermessung der Schnittfläche: Kunst und Stadtentwicklung im Vergleich von Hamburg und Baltimore“ anschließend Diskussion Mittwoch 21. April 2010 19:00 UhrHansator 1 (Abfertigung)28217 Bremenhttp://www.abfertigung.de/http://www.aaa-bremen.de/ Im Zentrum steht die Frage nach der aktuellen Bedeutung von Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung. Mit Hinblick auf die zukünftige Entwicklung Bremens soll diskutiert werden, wie geeignet erscheinende Ansätze in die aktuelle Stadtentwicklungspolitik eingebettet werden können. Insbesondere vor dem Hintergrund des neuen Bremer Leitbildes „Komm mit nach morgen - Bremen! Lebenswert, urban, vernetzt“ und der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes.Als Diskussionsgrundlage stellt Prof. Dr. Volker Kirchberg Ergebnisse aus seinem aktuellen Forschungsprojekt zu diesem Thema vor. Seine Studie basiert auf dem Vergleich von Hamburg und Baltimore - zweier „Second Cities“ - über den Zeitraum von 15 Jahren. Während dieser Zeitspanne führte er Interviews mit städtischen Akteuren des Kultursektors - von Museums- und Theaterdirektoren über Leiter städtischer Kulturverwaltungen bis hin zu Stadtplanern und Projektentwicklern, die Kulturprojekte als Teil der Stadtentwicklung verstehen (u.a. Quartiersmanager und Verantwortliche der städtischen Wirtschaftsförderung). Ziel war es Antworten auf die Fragen zu finden:- Wie werden Kunst und Kultur in den beiden Städten eingesetzt?- Wo gibt es Ähnlichkeiten und Unterschiede?- Was sind die jeweiligen Gründe, Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung einzusetzen?- Wie intervenieren Kulturpolitik und -verwaltung in die Kausalitäten von Kultur und Stadtentwicklung?Als Ergebnis definierte Volker Kirchberg bisher mehrere Funktionen von Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung, die man grob in vier Kategorien unterteilen kann:- Kunst und Kultur gelten als Allheilmittel für die Revitalisierung der postindustriellen Städte.- Eine kulturell-kosmetisch behandelte Stadtwelt kann ein fruchtbarer Boden für (eine) Kreativität sein, die in Wirtschaftswachstum und Jobs resultiert. Die Frage bleibt, ob mit dieser Unterstützung nachhaltiges oder Strohfeuer-Wachstum geschaffen wird.- Politiker verstehen Kunst und Kultur auch als Komponente einer liebens- und lebenswürdigen städtischen Lebensumwelt. Mit Kunst und Kultur wird (soziale) Lebensqualität geschaffen, Bildung unterstützt und ein kulturelles, identitätsbildendes Image geschaffen.- Stadtentwickler verstehen Kunst und Kultur hingegen oftmals als Faktor der Vermehrung von Kapital (an Grund und Gebäuden).Über die 15 Jahre hinweg stellte er dabei einen Wandel der Legitimierung von Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung und Stadtpolitik fest. Von einer unmittelbaren stadtwirtschaftliche Wirkung der Kultur über Umwegrentabilitäten hin zu der indirekten positiven Wirkung der künstlerischen Kreativität auf die postindustrielle Wirtschaftskraft und das Image einer global agierenden Stadt als „Kreative Stadt“. Heute werden Kunst und Kultur in Hamburg und Baltimore zwar nicht unterschiedlich bewertet, die Art der Instrumentalisierung differiert aber in den beiden Städten deutlich. Volker Kirchberg illustriert dies an spezifischen Kulturräumen in den Städten, deren Ursachen, Entwicklungen und Aussichten er bewertet und aufgrund der stadtspezifisch unterschiedlichen sozio-ökonomischen, politischen und kulturellen Kontexte analysiert hat.Damit stellt er zwei Modelle gegenüber, die beide Stadtentwicklung durch Kunst und Kultur praktizieren. In der anschließenden Diskussion soll es um die Farge gehen, ob Bremen aus einem der beiden Modelle für die zukünftige Stadtentwicklung lernen kann und wie als geeignet erscheinende Ansätze in die aktuelle Stadtentwicklungspolitik eingebettet werden könnten. links: Leuphana Universität Lüneburg, Forschung und Projekte, Prof. Dr. Volker Kirchberg: „Die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung“http://www.leuphana.de/institute/ikkk/publikationen/publ-soziologie/prof-dr-volker-kirchberg.htmlhttp://www.leuphana.de/volker-kirchberg/forschung-projekte/forschung/interview.htmlDie Tageszeitung, das Montagsinterview mit Prof. Dr. Volker Kirchberg: „Kreativität kann man nicht Planen“ vom 14.02.2010http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/kreativitaet-kann-man-nicht-planen/ Diskussionsreihe Gängeviertel &amp;quot;Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?“ Teil 3,„Räume für Kultur“ mit Amelie Deuflhard (Kampnagel) und Prof. Dr. Volker Kirchberg, Podcast Freies Sender Kombinat vom 15.12.2009http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=31308Ein Satellit des Klub Dialog. Unterstützt von der WfB.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Präsentation der ZwischenZeitZentrale Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/praesentation-der-zwischenzeitzentrale-bremen/</link><pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:28:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/praesentation-der-zwischenzeitzentrale-bremen/</guid><description>&lt;p&gt;Schluss mit gähnender Leere:die ZwischenZeitZentrale weckt ab sofort schlafende Häuser in BremenÖffentliche PräsentationFreitag 12. März 2010 ab 17 UhrPlantage 9, 28215 BremenVorstellung der ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) durch das ZZZ-Team mit den Gastrednern:Martin Günthner, Senator für Wirtschaft und HäfenDr. Reinhard Loske, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und EuropaRalf Schumann, GEWOBA Geschäftsbereichsleiter und „Ermöglicher“Sönke Busch, Autor und „Zwischennutzer“Immo Wischhusen, Musiker und „potentieller Zwischennutzer“ZZZ – so schlummern vielerorts leer stehende Gebäude und Brachflächen friedlich vor sich hin. Die ZwischenZeitZentrale Bremen küsst sie mit neuen Ideen und Konzepten wieder wach.Ob private oder öffentliche Objekte, Flächen oder Gebäude, kleine oder große Einheiten – immer wieder entstehen Zwischenzeiten bei Immobilien und Flächen verschiedenster Art. Die vorherige Nutzung ist abgeschlossen, die neue lässt noch auf sich warten. Zwischennutzungen füllen diese Zeiträume mit Leben. Sie aktivieren Nischen im Stadtgefüge nach dem Prinzip „vergünstigter Raum gegen befristete Nutzung“ und schaffen so ideale Startbedingungen für junge Unternehmen, Initiativen und Vereine. Aus dem Zusammenspiel von aufgeschlossenen EigentümerInnen und kreativen ZwischennutzerInnen entstehen Start-up-Büros in leer stehenden Gebäuden, finden temporäre Veranstaltungen auf verwilderten Brachen statt und werden ehemalige Güterbahnhofsgebäude zu Sport- und Freizeitstätten umgewandelt. Zwischennutzungen sind vielfältig und bereits jetzt an vielen Orten in Bremen anzutreffen. Die ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) spürt neue-alte Räume auf, berät EigentümerInnen, entwickelt mit NutzerInnen Konzepte und begleitet Zwischennutzungsprojekte.Der Veranstaltungsort - das ehemalige Betriebsgebäude der Firma Domeyer in der Plantage 9 - ist mit Blick auf die sich hier entwickelnde Zwischennutzung (Projekttitel „BRICOLAGE PLANTAGE“) gewählt worden. Das stadteigene Gebäude bietet ideale Bedingungen für kreative TüftlerInnen, KünstlerInnen und Start-Up-UnternehmerInnen, die hier an der Umsetzung ihrer Ideen arbeiten und diese weiterentwickeln können. Die Bildung einer Gemeinschaft von ZwischennutzerInnen für diesen Ort wurde von der ZZZ bereits initiiert.Die ZZZ ist ein Pilotprojekt im Rahmen der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und ist beim Senator für Wirtschaft und Häfen angesiedelt. Weitere Partner sind der Senator für Bau, Umwelt, Verkehr und Europa, die Senatorin für Finanzen, die Wirtschaftsförderung Bremen (WfB) und die Immobilien Bremen (IB).Umgesetzt wird die ZZZ von Oliver Hasemann (Dipl.-Ing. Raumplanung) und Daniel Schnier (Dipl.-Ing. der Architektur) vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) in Kooperation mit Sarah Oßwald (Dipl.-Geogr.) aus Berlin und Michael Ziehl (Dipl.-Ing. der Architektur) aus Hamburg.Interessierte – insbesondere Menschen mit Zwischennutzungsidee im Kopf, bzw. mit Räumen ohne Nutzung im Besitz – können sich ab sofort bei der ZZZ melden.Kontakt:ZZZ ZwischenZeitZentrale BremenHansator 1 (Abfertigung), 28217 Bremenhttp://www.zzz-bremen.dekontakt@zzz-bremen.de0421 / 52 10 29 1&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Über den Tellerrand</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ueber-den-tellerrand/</link><pubDate>Mon, 25 Jan 2010 16:45:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ueber-den-tellerrand/</guid><description>&lt;p&gt;3Sat, bzw. kulturzeit hat einen sechsminütigen Sendebeitrag zusammengestellt und berichtete.Wir waren in Hamburg und haben uns informiert. Michael Ziehl und Daniel Schnier saßen bei der Präsentation der Studie Zitat &amp;quot;Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg&amp;quot; in der Freien Akademie der Künste in Hamburg und waren verwundert über das Erlebte.Die Studie hat Studio Urban Catalyst aus Berlin erstellt und kann hier heruntergeladen werden:Studie &amp;quot;Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg&amp;quot; als PDF (zirka 20MB, 143 Seiten).(Bild: © Tom Unverzagt) Zitat www.hamburg.de: &amp;quot;Welche kreativen Milieus gibt es in Hamburg? Wie sind sie entstanden? Welche geeigneten Ansätze gibt es zur Förderung kreativer Milieus und wo könnten sich diese in Hamburg in der Zukunft entwickeln? Dies sind Kernfragen des Gutachtens „Kreative Milieus und offene Räume“, das die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Anfang 2009 in Auftrag gegeben hat und das heute im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Senatorin Anja Hajduk, Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck , Bernhard Fischer - Appelt, fischerAppelt AG, und Christine Ebeling, Sprecherin der Hamburger Initiative ‚Komm in die Gänge‘, in der Freien Akademie der Künste vorgestellt wird.&amp;quot;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Mehr Freiraum - Hörstück von Ruth Rach (Deutschlandfunk, 5:00min.)</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/mehr-freiraum-hoerstueck-von-ruth-rach-deutschlandfunk-500min/</link><pubDate>Mon, 28 Dec 2009 11:55:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/mehr-freiraum-hoerstueck-von-ruth-rach-deutschlandfunk-500min/</guid><description>&lt;p&gt;Ein Bericht, der heute auf Deutschlandfunk zu hören war:Mehr Freiraum für Künstler Link zum Bericht vom 28.12.2009 9:12Uhr, (5:00min.)Hausbesetzer in Londonvon Ruth Rach (Europa heute)In London herrscht Wohnungsnot, bezahlbarer Wohnraum ist nur schwer zu finden. Gleichzeitig stehen ganze Hochhäuser leer. Gegen diesen Leerstand geht jetzt eine Künstlergruppe vor - mit Erfolg. Die Curzon Street in Mayfair, London. Exklusive Hotels, Luxuslimousinen, diskret bewachte Botschaften. Ein Immobilienbüro, im Schaufenster Objekte ab elf Millionen Pfund. An der Ecke Curzon/ Bolton Street steht ein wuchtiger Bürobau, neun Stockwerke hoch. Die Fenster sind dunkel. Es ist Abend, und bitterkalt.Dann flammen im Parterre grelle Scheinwerfer auf. Man sieht nackte Fensterscheiben. Leere Räume, an den Wänden Drucke, Grafiken, expressionistische Bilder. Junge Leute, die sich an einem Öfchen wärmen.Die Gruppe Oubliette lädt zur Vernissage. Vor ein paar Tagen hat sie das ganze Haus besetzt. Es hat einen Marktwert von rund 100 Millionen Pfund. Und steht seit zwölf Jahren leer. Die Künstler sind obdachlos. Jetzt wohnen sie in den oberen Stockwerken. Zumindest vorübergehend.Wir machen leere Räume für Künstler nutzbar, die am Anfang stehen und kaum Chancen haben, ihre Werke der breiteren Öffentlichkeit zu zeigen, sagt Daniel Simon, 31, Projektleiter von Oubliette. Der Name geht auf das französische Wort &amp;quot;oublier&amp;quot; zurück: ein vergessener Ort. Im Sommer besetzte die Kunstkollektive die frühere mexikanische Botschaft und die ehemalige Hochkommission von Tansania. Ebenfalls in Mayfair. Ergebnis: riesige Schlagzeilen. Gratis Publicity.Inzwischen treffen die ersten Besucher ein. Schickeria, Künstlerszene, Obdachlose. Ein eklektischer Mix. Una, eine elegante Frau, findet das Event fantastisch. In der Stadtmitte von London gibt es unzählige leer stehende Gebäude, viele im Besitz von Spekulanten, die gar nie vorhaben, die Bauten zu nutzen. Schlichtweg obszön, angesichts der akuten Wohnungsnot.Hausbesetzen - &amp;quot;squatting&amp;quot; - sei in Großbritannien durchaus legal, solange man sich nicht mit Gewalt Zutritt verschaffe. Allerdings müsse das Gebäude leer und unbenutzt sein, erklärt Daniel Simon. Ein Schloss kaputt zu schlagen wäre Sachbeschädigung und somit strafbar. Aber ein halb offenes Fenster - ideal! Die Regelung ist nur in England und Wales gültig, nicht aber in Schottland. Die Besetzer berufen sich auf ein Grundrecht aus dem 14. Jahrhundert, als sich besitzlose Bauern gegen ihre Feudalherren auflehnten.Ist das Haus besetzt, entsteht ein zivilrechtlicher Disput zwischen dem Squatter und dem Besitzer. Wobei der Besitzer erst einmal beweisen muss, dass ihm das Gebäude tatsächlich gehört. Das dauert Monate.Einer der Künstler ist Philip Firsov, 24, in Moskau geboren, in Großbritannien aufgewachsen. Philip ist Absolvent der angesehenen Slade School of Fine Art. Auch er ist Squatter, Hausbesetzer. &amp;quot;Ich gehöre zu einer ganzen Generation verlorener Leute, die durch das Bildungssystem geschleust wurden, und jetzt auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Aber ich will nicht von der Stütze leben.&amp;quot;Unterdessen kommen immer mehr Gestalten durch die Tür, verfroren, dick vermummt, mit Schlafsäcken und Plastiktüten beladen. Sie verschwinden im stockfinsteren Treppenhaus.Brian, ein schlaksiger Jugendlicher, lebte drei Monate lang in einer leeren Villa in Hampstead, Nordlondon. Dann wurde die &amp;quot;Wohngelegenheit&amp;quot; von Punks entdeckt. Sie setzten ihn vor die Tür. Er zog ins weniger feine Camberwell in Südlondon. Doch vor zwei Tagen kam der Besitzer mit einem türkischen Schlägertrupp, und der schlug ihn - buchstäblich - in die Flucht. Dennoch schätzt sich Brian glücklich, dass es in Großbritannien Squatterrechte gibt - denn sonst müsste er auf der Straße leben.Der Abend ist der Organisation &amp;quot;Connections&amp;quot; von St Martins in the Field gewidmet, eine Obdachlosenstiftung gleich neben dem Trafalgar Square.Wir bekommen jeden Tag mindestens 200 Besucher, erzählt Wyn Newman von Connections, ebenfalls unter den Gästen. Die Stiftung organisiert nicht nur praktische Hilfeleistungen und Trainingskurse, sondern auch Kunst- und Theaterworkshops. Wie viele Obdachlose es in der britischen Hauptstadt gibt, weiß niemand. Manche haben den Kontakt zur Umwelt völlig abgebrochen.Auch der Projektleiter von Oubliette, Daniel Simon, von Beruf Grafikdesigner, weiß, wie es ist, ohne feste Adresse zu leben. Er war vor acht Jahren selbst Squatter. Nun schwebt ihm der Traum eines kommunalen Kunsthauses - eines Art House - vor, das leere Gebäude vor dem Verfall rettet und der breiteren Gesellschaft öffnet. Den bislang größten Erfolg hatte sein Kollektiv im Frühjahr. Auch da besetzte Oubliette Räumlichkeiten in bester Lage, beim Bahnhof Waterloo.&amp;quot;Wir hatten auch den experimentellen Theatertrupp Donkeyworks eingeladen. Das Ensemble wurde prompt von Kritikern entdeckt und hat inzwischen den Sprung auf etablierte Bühnen geschafft. Ich finde wir haben ein wunderbares Modell entwickelt, das finanziell von niemand abhängig ist und für jede Art von Kunst und Kreativität total offen.&amp;quot; (c) 2009 Deutschlandradio Körperschaft des öffentlichen Rechts Postanschrift: Raderberggürtel 40, 50968 Köln Gesetzlicher Vertreter: Intendant Dr. Willi Steul Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer: DE 123052353 dradio.de dradio.de ist das Online-Angebot von Deutschlandradio Gesamtverantwortung: Dr. Günter Müchler (Online-Beauftragter), Dietmar Timm (Geschäftsführend) Es wird im Auftrag und unter der inhaltlichen Verantwortung von Deutschlandradio produziert von der Deutschlandradio Service GmbH (Amtsgericht Köln HRB 31135) Raderberggürtel 40, 50968 Köln info@dradio-service.de Abteilungsleiter Online: Dr. Egbert Meyer&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schöne Feiertage wünscht das AAA!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schoene-feiertage-wuenscht-das-aaa-2/</link><pubDate>Wed, 23 Dec 2009 11:35:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schoene-feiertage-wuenscht-das-aaa-2/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA wünscht allen schöne Feiertage und freut sich schon auf das Jahr 2010. Diese Fotos entstanden vor der Abfertigung und wurden von Dennis Blöte erstellt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 16.11.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-16-11-2009/</link><pubDate>Wed, 18 Nov 2009 12:33:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-16-11-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Spaziergang durch eine &amp;quot;tote Stadt&amp;quot; Autonome Architekten erkunden ehemalige und aktuelle Bauplätze in der NeustadtVon Christian MeyerAlte Neustadt. Der Matsch stört niemanden. Viel zu interessant und aufregend ist nämlich der Grund für die schmutzigen Schuhe: Mitglieder und Gäste des Autonomen Architektur Ateliers (AAA) betreten beim &amp;quot;urbanen Stadtspaziergang&amp;quot; unter anderem das Baugrundstück rund um die Umgedrehte Kommode.Die Route, die sich Daniel Schnier und sein Kollege Oliver Hasemann vom AAA diesmal für die rund 100 Teilnehmer ausgedacht haben, führt über den Teerhof und das Franziuseck schnurstracks zur Umgedrehten Kommode an der Werderstraße. Etwa drei- bis viermal im Jahr veranstaltet das AAA einen sogenannten urbanen Stadtspaziergang. Dabei sollen besondere Orte eines Stadtteils vorgestellt werden, die außerdem exemplarisch für die Entwicklung eines Quartiers stehen.Das Bauprojekt in der Werderstraße, dort sollen in den kommenden Jahren etwa 300 Wohneinheiten entstehen, ist bei vielen Bremern umstritten. Genau wie das Vorhaben am Franziuseck. Hier sind drei Gebäude geplant (wir berichteten). So beteiligten sich am Spaziergang der Architekten auch viele Mitglieder der Bürgerinitiativen, die sich gegen die Bauvorhaben oder deren Folgen wehren.Erste Station des Spaziergangs ist der Teerhof, &amp;quot;die tote Stadt&amp;quot;, wie sie Daniel Schnier nennt. &amp;quot;Bis zum Anfang der 90er- Jahre war das hier noch eine Fläche zum Parken&amp;quot;, erklärt Hasemann. Um die Stadt, vor allem die Innenstadt zu beleben, wurden Wohnhäuser auf dem Areal gebaut. Und um die Fläche, die zwischen zwei Weserarmen eingeklemmt ist, an das Schlachte-Ufer anzuschließen, wurde dann 1993 die Teerhofbrücke gebaut.&amp;quot;Die ist ein sehr teurer Witz&amp;quot;, erläutert Architekt Hasemann. Erst sei sie zu niedrig geplant worden, woraufhin die Brücke wegen des Schiffverkehrs höher gelegt werden musste. Und heute werde die Brücke sehr wenig genutzt, stellt Schnier fest. Das liege wahrscheinlich daran, dass sich der Hauptverkehr auf den zwei Brücken, zwischen die der Teerhof eingeklemmt ist, abspiele. Für ihn sei der Teerhof ein Beispiel für verfehlte Stadtplanung. Dem Quartier fehle einfach die richtige Mischung.Die Bauvorhaben an der Werderstraße werden in den nächsten Jahren etwa 1000 neue Einwohner in die Neustadt locken. Der Großteil davon wird Wohnungen auf dem ehemaligen Wasserwerkgelände beziehen. &amp;quot;Seit 1983 wird die Umgedrehte Kommode nicht mehr zur Wasseraufbereitung genutzt&amp;quot;, erklärt Schnier. Seitdem wurde über eine alternative Nutzung des Gebäudes und des Geländes nachgedacht.Das Problem bei dem ehemaligen Wasserkraftwerk sei, dass es unter Denkmalschutz stehe, lässt Schnier die Spaziergänger wissen. Deswegen seien viele Vorschläge für eine Nutzung der Kommode bislang nicht umgesetzt worden. Ein Restaurant im oberen Teil des Gebäudes sei nicht möglich, weil man es nicht beliefern könnte. &amp;quot;Es gibt nur schmale Aufgänge.&amp;quot; Die Möglichkeit, außen einen Fahrstuhl zu bauen, scheitere am Denkmalschutz.&amp;quot;2004 wurde dann der Bauplan 2222 aufgestellt&amp;quot;, berichtet Daniel Schnier. Dieser habe eigentlich auch eine Nutzung der Kommode vorgesehen. Weil die aber nach wie vor nicht in Sicht sei, sei im Bauplan auch nur von der Bebauung des Grundstücks die Rede. &amp;quot;Die Baufläche beträgt etwa 100000 Quadratmeter - das sind rund 20 Fußballfelder&amp;quot;, erklärt Schnier den Zuhörern. Zwei Flächen seien für Wohnungsbau vorgesehen, weitere für Erschließung und Grünflächen. &amp;quot;Wobei eine Grünfläche ja alles sein kann - ein Park oder ein paar Bäume.&amp;quot; Da könne man wirklich gespannt sein, was denn tatsächlich angelegt werde.Mit Grünflächen in Nachbarschaft zur Umgedrehten Kommode befasst sich am kommenden Donnerstag auch der Beirat Neustadt: Bei einer Sitzung ab 19.30 Uhr in der Aula der Wilhelm-Kaisen-Schule an der Valckenburghstraße geht es unter anderem um die Grünplanung im Zuge der Stadtwerder-Bebauung, gegen die die Bürgerinitiative &amp;quot;Kleiner Stadtwerderwald&amp;quot; Sturm läuft. Am vergangenen Sonnabend fand ein Aktionstag gegen die angedachte Fällung von Bäumen für sogenannte &amp;quot;Sichtachsen&amp;quot; statt, für diese Woche sind weitere Aktionen der Initiative angekündigt. Siehe auch Bericht Seite 4.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 16.11.2009 Text von Christian Meyer freier Mitarbeiter der Bremer Tageszeitungen AG, Foto: Roland Scheitz&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"WasserWerkWeg! - Wohnen im Reservoir" Dokumentation und Resumee vom 08.11.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/wasserwerkweg-wohnen-im-reservoir-dokumentation-und-resumee-vom-08-11-2009/</link><pubDate>Sun, 15 Nov 2009 21:37:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/wasserwerkweg-wohnen-im-reservoir-dokumentation-und-resumee-vom-08-11-2009/</guid><description>&lt;p&gt;StadtwerderweiseNicht unerwartet aber in der Menge dann doch sehr überwältigend konnten wir am vergangenen Sonntag über 120 BesucherInnen an der Haltestelle Wilhelm-Kaisen-Brücke begrüßen, die sich mit uns auf eine Erkundungstour über den Stadtwerder machen wollten. Einem Areal, das momentan heiß diskutiert ist, wie wir schon gleich zu Beginn unseres Urbanen Ökostadtspaziergangs spüren konnten. Doch bevor wir uns dem Objekt der aktuellen Diskussion näherten, führte uns der Weg an einen Ort, dessen Bebauung bis heute immer noch umstritten ist, obwohl sie größtenteils schon 20 Jahre zurückliegt. Auf dem Teerhof sind in den frühen 90er Jahren Wohnbauten entstanden, die das Provisorium aus Parkplatz, Zirkusplatz und Freifläche beendeten, das hier nach dem 2.Weltkrieg geherrscht hatte. An der Bebauung und vor allem der Freiraumgestaltung, die einen unbelebten Eindruck vermittelte, entzündeten sich auch an diesem Sonntag wieder Diskussionen darüber, warum an einer so prominenten Stelle im Bremer Innenstadtgebiet diese Lösung beschlossen wurde und warum sie nur teilweise (die Wohnungen werden gut nachgefragt) erfolgreich ist (inklusive des Schildbürgerstreichs mit der zu niedrig geplanten Brücke, die für teures Geld nachgebessert werden musste). Die Eindrücke vom Teerhof aufgreifend führte der Weg auch am neuen Sitz der Beluga Reederei vorbei, Über die Herrlichkeit gelangten wir in die Werderstraße, wo in unmittelbarer Nachbarschaft der DGzRS ein attraktiver Flusspunkt entstehen könnte. Die Pläne hier Gebäude zu errichten, nach Schilderung der TeilnehmerInnen entweder Wohn- oder Bürogebäude, stoßen dabei allerdings auf technische und rechtliche Fragen der Machbarkeit, erregen aber vor allem auch Widerstand unter den AnwohnerInnen. Mit Blick auf die &amp;quot;kompakte Stadt&amp;quot; als Hintergrund unseres Spaziergangs wäre eine Bebauung natürlich eine Maßnahme, die dieser kompakten Stadt gerecht würde. Denn gerade in dieser zentralen Lage wären kurze Wege zu den Arbeitsplätzen und Versorgunseinrichtungen gewährleistet. Nur führt jede Bebauung im Stadtbereich natürlich zu einer Konfrontation mit den schon anwesenden NachbarInnen, die ungern auf ihren Ausblick verzichten wollen, wachsende Autoverkehre ablehnen und den vorhandenen Zustand liebgewonnen haben. Schließlich erreichten wir das Gelände des ehemaligen Wasserwerks. Rund um die &amp;quot;umgedrehte Kommode&amp;quot; haben die Baumaschinen das lange Jahre im Dornröschenschlaf liegende Areal längst aufgeschreckt. Anstatt der 17 Filterbecken, die einst das Trinkwasser für die BremerInnen gewannen, klaffen nun Baugruben auf, in denen die Fundamente für die kommenden 350 Wohneinheiten ruhen werden. Allein die &amp;quot;umgedrehte Kommode&amp;quot; bleibt stehen, auch wenn ihre weitere Nutzung noch unklar ist. Aus einem abgeschirmten Gewerbegebiet soll sich langsam ein neues Stadtquartier entwickeln, noch steht der Zaun, noch gibt es keine BewohnerInnen und noch herrscht Skepsis. Am Zaun, nicht weit von geplanten Sichtbeziehungen zwischen Neustadt und der &amp;quot;umgedrehten Kommode&amp;quot;, entspannte sich dann auch wieder die Diskussion. Bäume weg oder nicht, hilft eine Brücke über den Werdersee der Belebung des Buntertorsteinwegs, soll dieses Gebiet geöffnet werden oder ist es besser, wenn an dieser Stelle alles bleibt wie es ist? Eine spannende Diskussion, die sich auf dem Spaziergang nicht auflösen ließ und die am 19. November 2009 im Beirat Neustadt entschieden wird.Wir danken an dieser Stelle für die Diskussion und vor allem für die Teilnahme an diesem dritten und letzten Urbanen Ökostadtspaziergang für dieses Jahr. Resümierend lässt sich festhalten, das die Anzahl der Teilnehmerinnen an den Spaziergang exponential zur Nähe zum Stadtzentrum zunahm (von 15 TeilnehmerInnen in der Hemelinger Marsch über 45 TeilnehmerInnen in Findorff hin zu 120 TeilnehmerInnen auf dem Stadtwerder), für uns ein hinreichender Beweis für das Leitbild einer kompakten Stadt.Text: Oliver Hasemann (HB), Fotos: Björn Franke (OL) (Lieben Dank an Björn)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "WasserWerkWeg! - Wohnen im Reservoir" am Sonntag, den 08.11.2009 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-wasserwerkweg-wohnen-im-reservoir-am-sonntag-den-08-11-2009-um-14-00uhr/</link><pubDate>Sun, 25 Oct 2009 19:51:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-wasserwerkweg-wohnen-im-reservoir-am-sonntag-den-08-11-2009-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;&amp;quot;WasserWerkWeg! - Wohnen im Reservoir&amp;quot;Wasser bezeichnet den zentralen Lebensnerv jeder Stadt. An den Ufern der Weser ließen sich die ersten BremerInnen nieder, der Fluß spendete ihnen Nahrung und er trug ihre Schiffe in die weite Welt. Später entstanden weitläufige Hafen- und Industrieareale an seinen Ufern, die den Bremerinnen Arbeit und Wohlstand brachten. Die Bebauung rückte in dieser Zeit allerdings vom Fluss ab, erst mit Strukturwandel wird die Weser heute wieder weitläufiger erlebbar. Neue Wohnanlagen entstehen an ihrem Ufer, denn mit Blick auf die Weser lebte es sich schon immer gut.Dies gilt auch für das Gelände des ehemaligen Wasserwerks auf dem Stadtwerder. Von den verschiedenen Filtrierbecken, Speichern und Gebäuden verbleiben nur noch die Umgedrehte Kommode und 3 große Speicher. Das weitere Areal wird zu einem neuen Wohngebiet inmitten der Stadt. Hier entstehen Stadthäuser und Wohngebäude in zeitgemäßer Architektur, Investoren erfreuen sich an der regen Nachfrage. Gleichzeitig verändert sich ein ganzes Quartier. Wo früher in der Nachbarschaft des Wasserwerks Ruhe herrschte und später ein Areal sich selbst überlassen wurde, gibt es nun neue Nachbarinnen und neue Belebung.Unser Urbaner Ökostadtspaziergang führt uns auf das Areal des ehemaligen Wasserwerks. Dem Thema Kompakte Stadt unserer Reihe von drei Spaziergängen folgend sehen wir, wie hier im Innenbereich der Stadt ein ehemaliges Gewerbeareal zu einem innerstädtischen Wohngebiet transformiert wird. Wir erleben, welche Chancen und Möglichkeiten sich hier bieten, und welche Konflikte auch aus einer neuen Nachbarschaft entstehen können.Datum: Sonntag, 08.11.2009Zeit: 14.00UhrStartort: Haltestelle &amp;quot;Wilhelm-Kaisen-Brücke&amp;quot; Unterstützt vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Kooperation mit ÖkoStadt Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 15.10.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-15-10-2009/</link><pubDate>Sun, 18 Oct 2009 15:17:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-15-10-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Per pedes durch die Geschichte&amp;quot;Urbaner Spaziergang&amp;quot; erkundet Epochen des Baustiles im WeidedammgebietVon Anke Velten Weidedamm. Am Torfhafen trafen sich am vergangenen Sonntag mehr als 30 Menschen, die auch die schlechten Wetterprognosen und der einsetzende Regen durchaus nicht von ihrem Vorhaben abbringen konnten. Ihr Weg war das Ziel, er führte quer durch das Weidedammgebiet, und in eine Zeitreise durch ein Jahrhundert Baugeschichte.Zwei junge Bremer Architekten, Daniel Schnier und Oliver Hasemann, bieten seit drei Jahren regelmäßig ihre &amp;quot;urbanen Stadtspaziergänge&amp;quot; an, bei denen man im Schritttempo und aus eigener Anschauung erfahren kann, wie die Stadt sich entwickelte und ihre Menschen früher und heute lebten. Die Tour durch den Weidedamm eignete sich dabei vorzüglich, um die Epochen der Wohnbebauung Schicht für Schicht deutlich zu machen, &amp;quot;wie Jahresringe eines Baums&amp;quot;, erzählt Raumplaner Daniel Hasemann: Denn im Weidedammgebiet finde man sich nahezu in jedem Straßenzug in einem neuen Jahrzehnt wieder. Außerdem erlebe man hier, wie die Stadt sich nach und nach die Natur an ihrer Peripherie erobert habe. Und schließlich bewegte die Veranstalter die Frage, ob diese Entwicklung immer so weiter gehen kann. &amp;quot;In Deutschland werden pro Minute die Fläche von zwei Fußballfeldern verbaut&amp;quot;, erklärt der Raumplaner.Weil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Stadt gekommen waren, gab es zum Geleit etwas Nachhilfe in Findorffer Geschichte. Zum Beispiel, dass der Torfhafen der Ursprung des Stadtteils war, der keine dörfliche Vorgeschichte hatte und sich um diese Keimzelle herum entwickelte. Dass die Kanäle aus dem Moorgebiet gleichzeitig der Entwässerung dienten als auch der Versorgung der Stadt mit dem wichtigen Energielieferanten Torf. Und dass der Name des Stadtteils darum kein historischer Ortsname ist, sondern auf den verdienstvollen Moorkommissar Jürgen Christian Findorff zurückgeht. Entlang des Torfhafens, an der Neukirchstraße, finden sich die ältesten Bauten Findorffs aus dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Hier, erklärte Daniel Hasemann, spielte sich einst echtes Hafenleben ab, &amp;quot;mit vielen Spelunken, keine feine Gegend&amp;quot;. Chronologischer Endpunkt war das Weidedamm-III-Gebiet mit seiner zeitgenössischen Wohnbebauung.Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Stadtteilbeirat Findorff, dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa sowie dem Verein &amp;quot;ÖkoStadt Bremen&amp;quot;. Dass die urbanen Spaziergänge von Oliver Hasemann und Daniel Schnier inzwischen eine treue Fangemeinde haben, liege aber nicht nur am Thema selbst, erzählen Ellen Gutschmidt und Sophie Kunz. Die beiden jungen Frauen haben bislang keinen einzigen Spaziergang verpasst. &amp;quot;Man bekommt einen ganz anderen Blick für die Stadt als bei klassischen Führungen&amp;quot;, erzählt Ellen Gutschmidt. &amp;quot;Und die Beiden machen das so niedlich und charmant, da möchte man einfach immer wieder mitkommen.&amp;quot; Der nächste Spaziergang am Sonntag, 8. November, führt unter dem Motto &amp;quot;WasserWerkWeg! - Wohnen im Reservoir&amp;quot; zum Stadtwerder. Treffpunkt ist um 14 Uhr am ehemaligen Katasteramt, Wilhelm-Kaisen-Brücke. Weitere Informationen unter www.aaa-bremen.blogspot.com.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 15.10.2009, Text von Anke Velten, freie Mitarbeiterin der Bremer Tageszeitungen AG, Foto: Roland Scheitz&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Abschnittsbauten - Wohnen wie im Katalog" Dokumentation und Resumee vom 11.10.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/abschnittsbauten-wohnen-wie-im-katalog-dokumentation-und-resumee-vom-11-10-2009/</link><pubDate>Tue, 13 Oct 2009 15:05:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/abschnittsbauten-wohnen-wie-im-katalog-dokumentation-und-resumee-vom-11-10-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Abschnitt für Abschnitt – Eine Zeitreise durch den Weidedamm Als Treffpunkt für eine Reise bietet sich ein Hafen natürlich an. Auch wenn er, wie der Torfkanalhafen, nicht unbedingt den Duft der weiten Welt verbreitet. An seinem Hafenbecken haben sich bei einsetzendem Regen gestern mehr als 30 TeilnehmerInnen eingefunden, um uns auf einen Urbanen Ökostadtspaziergang durch den Findorffer Ortsteil Weidedamm zu begleiten. Der Fokus unseres Spaziergangs liegt dabei auf den verschiedenen Baustilen, die sich hier Schicht um Schicht ablesen lassen. Beinahe mit jedem neuen Straßenzug finden wir uns in einem neuen Jahrzehnt wieder. Der Anfang am Torfkanalhafen liegt dabei am Anfang des 20.Jahrhunderts, während am Ende des Spaziergangs an der Bahnstrecke Bremen Hamburg noch gebaut wird und uns dort zeitgenössische Architektur in Empfang nimmt. Thematisch ist der Spaziergang der Kompakten Stadt zugeordnet. Vergleichbar zum Spaziergang in Hemelingen wuchs die Stadt hier über ihre Grenzen hinaus. Allerdings lief dieses Wachstum in die umgebenden Kleingartenanlagen langsamer und stadtnäher ab, auch wenn die gefühlte Entfernung zur Innenstadt trotz Domblick in der Park Residenz sehr weit wirkte. Ziel der Anlage dieses Wohngebiets war es dann auch Familien Wohnflächen und Formen anzubieten, wie sie sonst vor den Toren der Stadt zu finden sind. Die Begeisterung der Teilnehmerinnen des Spaziergangs für diese Art des Wohnens, bzw. für die angebotenen baulichen Qualitäten hielten sich in Grenzen, wiewohl unter ihnen auch Bewohnerinnen des Weidedamms III waren, die die modernen und großzügig geschnittenen Grundrisse der Wohnungen hervorhoben. Außerdem gilt für Neubauten natürlich, dass sie wesentlich einfacher nach ressourcenschonenden Standards errichtet werden können. In Fortsetzung unserer Reihe von Urbanen Ökostadtspaziergängen werden wir im kommenden Monat einen Spaziergang mit dem Namen &amp;quot;WasserWerkWeg! - Wohnen im Reservoir&amp;quot; über den Stadtwerder machen. Hier stehen sich momentan verschiedene Meinungen vom Wohnen in der Stadt gegenüber, wie sie Anfang der 90er auch auf dem Weidedamm aktuell waren. Dem Wachstum der Stadt, der Inanspruchnahme von bisher extensiv genutzten Flächen, steht der Wille zur Bewahrung eben dieses Status entgegen. Wir hoffen am Sonntag, den 8.November 2009 auf eine rege Diskussion, es geht um 14Uhr am ehemaligen Katasteramt (BSAG Wilhelm-Kaisen-Brücke) los. Text: Oliver Hasemann (HB), Fotos: Björn Franke (OL) (Lieben Dank an Björn!)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Besuch von Nordwestradio - Beitrag ausgestrahlt am 10.10.2009 um 12.45Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/besuch-von-nordwestradio-beitrag-ausgestrahlt-am-10-10-2009-um-12-45uhr/</link><pubDate>Tue, 13 Oct 2009 14:10:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/besuch-von-nordwestradio-beitrag-ausgestrahlt-am-10-10-2009-um-12-45uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Mitten in unserem Urbanen Spaziergang &amp;quot;1A Flächenfraß! - Gewerbe im Grünen&amp;quot; am 06.09.2009 interviewte uns und mehrere TeilnehmerInnen vor zirka drei Wochen Frau Pia Sollman / Nordwestradio. Vielen Dank für den Besuch und das Interview!Um zu hören: Bitte den Link anklicken!Interview mit dem AAA von Frau Pia Sollmann / Nordwestradioausgestrahlt am 10. Oktober 2009 um 12.45 Uhr (3:18 min.)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>LiebHBeN in Bremen, Leipzig und Nürnberg – 6 Tage und Nächte richtig lieb zueinander sein</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/liebhben-in-bremen-leipzig-und-nuernberg-6-tage-und-naechte-richtig-lieb-zueinander-sein/</link><pubDate>Thu, 01 Oct 2009 11:36:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/liebhben-in-bremen-leipzig-und-nuernberg-6-tage-und-naechte-richtig-lieb-zueinander-sein/</guid><description>&lt;p&gt;Eine Woche LiebHBeN liegt jetzt hinter uns. Gemeinsam mit 30 weiteren TeilnehmerInnen aus Bremen, Leipzig und Nürnberg sind wir mit einem Bus von Stadt zu Stadt gereist, haben hart in Workshops gearbeitet und die Städte auf Spaziergängen, u.a. mit Christian Rost von Westbesuch in Leipzig, zu Fuß entdeckt. Aber wir haben es auch genossen an den Abenden durch die lebendige Kneipenszene der drei Städte zu schweifen und uns abseits der tagtäglichen Diskussionen kennenzulernen. Da wir uns alle in vergleichbaren Arbeits- und Lebenssituationen befinden, war der Meinungsaustausch entsprechend rege und es zeigten sich viele Berührungspunkte auf, die in Zukunft sich zu der einen oder anderen Kooperation führen werden.Zugleich gab es in den Städten auch viele spannende Beispiele für Zwischennutzungen, für kreative Umdeutung von Stadt und der Aneignung vergessener Räume zu entdecken. So waren wir dann in Leipzig auch für einen kurzen Moment auf der 1. Wächterhaustagung des Vereins HausHalten, der dort seine Modelle für Zwischennutzungen vorstellte. Und in eben so einem Wächterhaus, das von kulturellen Nutzern als Gegenleistung für günstigen Vereinsraum bewacht wird, fand auch LiebHBeN bei Kultiviert Anders! statt. In Nürnberg hatten wir das große Glück, LiebHBeN auf dem ehemaligen Firmenareal der AEG stattfinden lassen zu können, das jetzt ebenfalls als großes Zwischennutzungsobjekt unter anderem für den Verein Zentrifuge dient. Unschlagbar bleibt allerdings der Ausblick aus der 14. Etage vom ehemaligen Bundeswehrhochhaus (siehe Fotos) über Bremen. Kein reiner Leerstand, aber doch ein Gebäude, das noch viele weitere neue NutzerInnen vertragen könnte.Wir freuen uns, dass unsere ursprüngliche Idee auch unter leicht geänderten Rahmenbedingungen und vor allem durch viel Unterstützung so gut aufgegangen ist und vor allem zu so tollen Ergebnissen geführt hat, zu denen vor allem der gute „Spirit“ zu zählen hat. Auf dem kommenden FreelanceCamp am 17. und 18. Oktober 2009 wird davon sowohl in Bremen als auch in Leipzig und Nürnberg viel zu spüren sein, kommt alle, es lohnt sich!Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Abschnittsbauten - Wohnen wie im Katalog" am Sonntag, den 11.10.2009 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-abschnittsbauten-wohnen-wie-im-katalog-am-sonntag-den-11-10-2009-um-14-00uhr/</link><pubDate>Sun, 20 Sep 2009 14:37:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-abschnittsbauten-wohnen-wie-im-katalog-am-sonntag-den-11-10-2009-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Abschnittsbauten – Wohnen aus dem Katalog Der Traum vom eigenen Heim als behaglichem Zuhause ist ein menschliches Grundbedürfnis. Über die Jahre verändern sich allerdings die Vorstellungen davon, wie diese Bedürfnisse aussehen und wieviel Platz sie einnehmen. Mit wachsendem Wohlstand wachsen die Wohnfläche und der Wunsch, sich durch sein Eigenheim auszudrücken. Neubauten entstehen in Sichtweite zum Bestand und geben einen Eindruck von neuen Moden und neuen Wünschen. Am Weidedamm in Findorff reigen sich die verschiedenen Wohntypologien wie die Jahresringe eines Baums aneinander. Auf unserem Urbanen Spaziergang erleben wir zwischen Torfkanal und Bahndamm hundert Jahre Wohnungsbau aber auch hundert Jahre Rückzug der unbebauten Natur. Durch die Heterogenität des Quartiers ergeben sich spannende und überraschende Perspektiven und Wegebeziehung, An der Bebauungsgrenze der Stadt zum Land stellt sich natürlich die Frage, wie zentral wir wohnen wollen und wie stark sich die Stadt an ihrer Peripherie noch verdichten lässt. Dem Wunsch von Familien nach einem freistehenden Haus im Grünen ist hier ein enges Angebot gegeben worden, alternative Formen des Wohnens mussten für diese weichen. Der Zweite Urbane Ökostadtspaziergang erkundet in Findorff im Rahmen des Oberthemas Kompakte Stadt hier das Wohnen an der Grenze. Unterstützt vom Stadtteilbeirat Findorff. Datum: Sonntag, 11.10.2009 Zeit:: 14.00Uhr Startort: Torfkanalhafen / Ecke Bürgerpark in 28215-Bremen-Findorff Unterstützt vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Kooperation mit ÖkoStadt Bremen e.V. AAA Autonomes Architektur Atelier in Bremen Titel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"1A Flächenfraß! - Gewerbe im Grünen" Dokumentation und Resumee vom 06.09.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/1a-flaechenfrass-gewerbe-im-gruenen-dokumentation-und-resumee-vom-06-09-2009/</link><pubDate>Tue, 08 Sep 2009 11:45:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/1a-flaechenfrass-gewerbe-im-gruenen-dokumentation-und-resumee-vom-06-09-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Ausflug an die Hansalinie&lt;br&gt;
Zu unserem Urbanen Ökostadtspaziergang hatten wir gestern an die Ortsgrenze zwischen Hemelingen und Arbergen eingeladen. Passend zum Thema unseres Spaziergangs fand hier gestern auch die Hemelinger Gewerbeschau 2009 statt, die an unserem Treffpunkt mit kostümierten Strohballenfiguren für sich warb. Mit knapp 20 Teilnehmerinnen machten wir uns auf den Weg, die modernen Gewerbegebiete entlang der Autobahn A1, auch als Hansalinie bekannt, zu erkunden.Das Gewerbegebiet Hansalinie I+II liegt, wie viele weitere Gewerbegebiete entlang der A1, jenseits der traditionellen Siedlungskante auf der anderen Seite der Autobahn und ist für uns glücklicherweise über einen Landwirtschaftsweg (Koppelweg) zu erreichen. Schon die Überquerung der Autobahn fördert deutlich zu Tage, weshalb Gewerbegebiete mit Autobahnanschluss boomen. Die Zahl der Fahrzeuge, die Tag für Tag passiert wächst und gleiches gilt insbesondere für den Lastverkehr. Bald bewegen sich die Fahrzeuge auf sechs Spuren zwischen Hamburg und Bremen. Auf der anderen Seite der Brücke werden wir dann der Erweiterungsfläche des Gewerbegebiets Hansalinie ansichtig. 94ha werden hier voll erschlossen für ansiedlungswillige Unternehmen vorgehalten. Vorgehalten bedeutet optisch eine Landschaft, die eher an die Sahara, als an eine Marschlandschaft erinnert. Nur die vielen Gräben und Fleete erinnern an den eher nassen Baugrund. Angesiedelt hat sich in diesem Gebiet die gewaltige Distributionshalle von Mercedes Benz AG, in der Bauteile für das Werk in Sebaldsbrück &amp;quot;Just-in-Sequence&amp;quot; zusammenlaufen. Für uns als SpaziergängerInnen sind es vor allem die Dimensionen, in denen hier gebaut und geplant wurde, die uns beeindrucken und in einen ganz anderen Maßstab rücken.Im Vergleich zu den Hallen wirken die Flächen, die zu ihrem Ausgleich geschaffen worden, eher bescheiden und mit den weidenden Rindern fast schon niedlich. Das Gebot ortsnah für Eingriffe in den Naturhaushalt Ausgleich zu schaffen, wurde hier durch die Aufwertung einer landwirtschaftlichen Fläche in ein extensiv beweidetes Biotop umgesetzt. Aber nicht nur diese Wiese mit urigen Rindern, auch die, nach knapp 10 Jahren, neu entstandene Vegetation entlang der Gräben und Randstreifen des Gewerbegebiets ließen den Eindruck eines Naturidylls entstehen.&lt;br&gt;
Die vielen Wanderer und Radfahrer, die diese Fläche wie gewohnt als Naherholungsgebiet aus dem nahen Hemelingen nutzen, tragen zu diesem Eindruck mit bei, ebenso wie die geringe Aktivität an diesem Sonntag.Diese ist auch jenseits der Bahnlinie Bremen-Osnabrück nicht wesentlich größer, obwohl hier autobahnaffine Angebote, Burger King, Tankstelle, Sexshop und Harley Davidson Vertrieb, auch am Wochenende Kundschaft anziehen. Dieser Teil des Gewerbegebiets, der schon seit knapp 10 Jahren besteht, präsentiert sich uns andererseits als ein relativ dicht bebautes Gebiet, das von starken Grünstreifen eingerahmt wird und in dem auch die Fußgängerwege schon etwas Grün ansetzen. Das Gebiet präsentiert sich uns als ein Konglomerat unterschiedlichsterzeitgenössischer Gewerbearchitektur, die zwischen schlichten Bauten und Hallen und gewollt repräsentativen Firmensitzen schwanken. Gerade der Zustand des Grüns vor den Gebäuden gab dabei guten Aufschluss über die Funktion des jeweiligen Gebäudes.&lt;br&gt;
Wir verließen das Gewerbegebiet dann über einen Rad- und Fußweg, der uns vorbei am einfassenden Biotop in Richtung Weserdeich führte. Über den Yachthafen und durch das altindustriell geprägte (Schrotthändler, Atlas Elektronik) Gebiet am Hemelinger Hafen gelangten wir über Umwege wieder nach Hemelingen. Denn um sich Sonntags mit dem ÖPNV zu bewegen, mussten wir wieder in den bewohnten Teil des Stadtteils zurückkehren. Dieser begann dann jenseits des Autobahnzubringers Hemelingen, wo wir wieder auf die alten Besiedlungskante entlang der Weserdüne stießen, die uns mit kleinteiligen Wohngebieten und Gewerbebetrieben begrüßte.Wir danken für die rege Teilnahme an diesem ersten Urbanen Ökostadtspaziergang 2009 und laden gleichzeitig zum kommenden Spaziergang am 11. Oktober 2009 um 14.00Uhr am Weidedamm in Findorff ein.&lt;br&gt;
Die Ökostadtspaziergänge stehen unter dem Obertitel „kompakte Stadt“ und spüren Orten in Bremen nach, an denen sich anschaulich die Beanspruchung des Raums durch unsere Gesellschaift beobachten lässt.Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "1A Flächenfraß! - Gewerbe im Grünen" am Sonntag, den 06.09.2009 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-1a-flaechenfrass-gewerbe-im-gruenen-am-sonntag-den-06-09-2009-um-14-00uhr/</link><pubDate>Sat, 22 Aug 2009 19:23:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-1a-flaechenfrass-gewerbe-im-gruenen-am-sonntag-den-06-09-2009-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;&amp;quot;1A Flächenfraß!&amp;quot; - Gewerbe im Grünen Entlang der Autobahnen spriessen die Gewerbegebiete, Hallen, Parkplätze und Straßen wuchern in die grüne Fläche. Keine Autobahnausfahrt mehr ohne Gewerbepark, kein Autobahnkreuz mehr ohne Factory Outlet, Entertainment Center oder zumindest einem Logistic Point mit Burger King Drive Inn. Unaufhörlich dehnt sich die Bebauung in die Landschaft aus. Auf unserem Urbanen Ökostadtspaziergang 2009 begeben wir uns in das Gewerbegebiet Hansalinie. Wir spüren dem Flächenfraß nach und geniessen das ausgeprägte Begleitgrün zwischen der zeitgenössischen Gewerbearchitektur. Auf gut asphaltierten und provisorischen Wegen bewegen wir uns durch ein Areal, das bei näherer Ansicht einen ambivalenten Charakter offenbart. ÖkoStadt Bremen und das Autonome Architektur Atelier laden zum ersten Spaziergang einer Reihe von drei Spaziergängen ein, die hautnah erlebbar machen, wie sich unsere kompakten Städte in die Natur einbetten. Datum: Sonntag, 06.09.2009 Zeit:: 14.00Uhr Startort: Bushaltestelle Stackkamp der Linie 40/41 Unterstützt vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Kooperation mit ÖkoStadt Bremen e.V. AAA Autonomes Architektur Atelier in Bremen Titel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Besuch von Deutschlandfunk | Sendung vom 10.07.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/besuch-von-deutschlandfunk-sendung-vom-10-07-2009/</link><pubDate>Mon, 27 Jul 2009 18:22:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/besuch-von-deutschlandfunk-sendung-vom-10-07-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Mitten im AufAuf-Prozess besuchte uns vor zirka drei Wochen die Landeskorrespondentin Christina Selzer von Deutschlandfunk. Das Thema in der Sendung &amp;quot;Deutschland heute | Bremen&amp;quot; war u.a. die &amp;quot;neue Überseestadt&amp;quot;. Vielen Dank für den Besuch in der Abfertigung.Was wir im Bericht gesagt haben: Bitte den Link anklicken!Interview mit dem AAA von Autorin Christina Selzer / Deutschlandfunk ausgestrahlt am 10. Juli 2009 (4:29 min.)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>LiebHBeN mit dem AAA</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/liebhben-mit-dem-aaa/</link><pubDate>Fri, 17 Jul 2009 10:14:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/liebhben-mit-dem-aaa/</guid><description>&lt;p&gt;Obwohl AUFAUF noch zwei Wochen läuft, wirft der Herbst 2009 schon erste Schatten. Wir sitzen, arbeiten und schwitzen parallel schon an einem weiteren Projekt. Das ganze heißt LiebHBeN.LiebHBeN ist Teil des FreelancerTages 2009 (http://freelancecamp.mixxt.de/) der parallel in Leipzig, Nürnberg und Bremen FreiberuflerInnen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft einlädt, über die Probleme und Hindernisse zu sprechen, die in ihre beruflichen Rahmenbedingungen hineinspielen, bzw. ist es natürlich auch eine große Kontaktbörse und es gibt natürlich auch die Möglichkeit viele best practice Beispiele kennenzulernen.LiebHBeN ist von uns als mobiler Workshop konzipiert, der jeweils 11 dieser FreelancerInnen aus Leipzig, (H)Bremen und Nürnberg auf die Reise in die jeweiligen Städte mitnimmt. Als Gruppe von 33 Personen geht es von Stadt zu Stadt und vor Ort werden die lokalen und die übergeordneten Rahmenbedingungen intensiv diskutiert.Das ganze Projekt wird gesponsort unter anderem vom Bundesministerium für Wirtschaft und von koopstadt 2010+ und den Städten Leipzig, Bremen und Nürnberg.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AufAuf und davon....29.06.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aufauf-und-davon-29-06-2009/</link><pubDate>Tue, 30 Jun 2009 16:53:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aufauf-und-davon-29-06-2009/</guid><description>&lt;p&gt;http://www.aufauf.blogger.de/28.06.2009 bis 26.07.2009„AufAuf“ ins Niemandsland: Die Brache wird bespieltAutonome Architekten nutzen Gelände hinter dem Güterbahnhof bis zum 27. Juli kulturell / Spaziergang zur Einstimmung Von Clemens HaugBahnhofsvorstadt·Walle·Findorff. Eine etwa zehn bis zwölf Hektar große Lücke klafft mitten in der Stadt. Seit 2005 liegen keine Gleise mehr hinter dem Güterbahnhof. Das Areal zwischen Bahnhofsvorstadt, Walle und Findorff ist verwildert. Geht es nach dem Autonomen Architektur Atelier (AAA) um Daniel Schnier und Oliver Hasemann, läuft dort bis zum 27. Juli die kulturelle Zwischennutzung „AufAuf“.„Blicke der Verheißung“ ist ein Spaziergang überschrieben, den 30 Bremerinnen und Bremer dreier Generationen am vorletzten Sonntag mitgemacht haben. Ziel und Zweck der Übung: Architekt Schnier und Raumplaner Hasemann wollen der Gruppe die riesige ungenutzte Fläche zeigen, die von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird. Am Startpunkt des Rundgangsam Jakobushaus kann man zwar einen Blick auf das Gelände erhaschen, allerdings bildet die Bahnstrecke Bremen-Oldenburg eine wirksame Grenze. Von hier aus kann das Gelände nicht betreten werden. Die Spaziergänger müssen 20 Minuten gehen. Erst am unteren Ende der Hemmstraße, zwischen Walle und Findorff, ist es möglich, die riesige Brache zu betreten. Allerdings muss die Gruppe dafür die fünf Meter hohe Böschung erklimmen. Oben angekommen, blickt sie auf eine innerstädtische Wildnis.„Man kann das hier wohl gut als einen Nicht-Ort bezeichnen“ meint Schnier, denn im öffentlichen Bewusstsein komme das Gelände kaum vor. Hasemann: „Außer Leuten mit Hunden trifft man eigentlich niemanden hier.“Inzwischen hat sich an einem Ende des Platzes eine kleine Bauwagenkolonie angesiedelt. Auf dem Rest des Geländes möchte das AAA von Ende Juni bis Ende Juli das Projekt „AufAuf“ mit Künstlern und Kulturschaffenden initiieren. Die Bremer Investitionsgesellschaft (BIG), die das Gelände für die Stadt verwaltet, hat ihre Zustimmung noch nicht erteilt.Der Spaziergang führt auf Findorffer Seite über die Plantage zur Unterführung am Schlachthof. Durch eine Tür gelangt die Besuchergruppe auf das Gelände des Güterbahnhofs. Dort hat der Verein 23 mehrere Gebäude und Hallen für Kulturschaffende gesichert. „Die nächsten acht Jahre haben wir jetzt einen Mietvertrag mit der Stadt“, berichtet Künstler Stefan vom Verein 23.Der 21-jährigen Jule aus Hastedt ist das Gelände „bislang eigentlich nie aufgefallen“.Höchstens aus dem Zugfenster habe sie mal einen Blick darauf geworfen. „Die Idee, den Platz zu bespielen, finde ich prima.“Kontakt unter Telefon 5210291, 5963501,5 96 35 01 und 01 72 / 5 16 35 07, Internetseite:www.aaa-bremen.de.Daniel Schnier (links) und Oliver Hasemann von den Autonomen Architekten (AAA). Die Taxizentrale. Streetart-Künstler Kenmo an der Borderline. FOTOS: WALTER GERBRACHT© Copyright Bremer Tageszeitungen AG 29.06.2009, Text von Clemens Haug, freier Mitarbeiter der Bremer Tageszeitungen AG&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Blicke der Verheißung" Dokumentation und Resumee vom 14.06.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/blicke-der-verheissung-dokumentation-und-resumee-vom-14-06-2009/</link><pubDate>Thu, 18 Jun 2009 11:52:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/blicke-der-verheissung-dokumentation-und-resumee-vom-14-06-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Am Sonntag, den 14. Juni 2009 begann um 14 Uhr mit dem Urbanen Spaziergang &amp;quot;Blicke der Verheißung&amp;quot; die heiße Phase bis zum offiziellen Beginn von AufAuf. 14 Tage bevor die Brache hinter dem Güterbahnhof Schauplatz geöffnet wird, bot der Spaziergang die ersten Eindrücke aus der Ferne auf das zu besiedelnde Ödland zwischen den Gleisen.Foto: OccamKnapp 50 TeilnehmerInnen hatten sich am Papageien vor dem Jakobus-Haus als markantem Treffpunkt versammelt, um uns auf einem Spaziergang zu begleiten, der die Grenzen des Geländes erkundete.Diese Grenzen zeichnen sich in unterschiedlicher Intensität ab. Am Beginn unseres Spaziergangs waren es bloß die Schienen der Zugverbindung nach Oldenburg, die zwischen uns und dem Gelände liegen. Scheinbar leicht zu überqueren, bevor plötzlich ein Zug vorbeifährt und schmerzhaft laut darauf hinweist, dass dies ein reservierter Raum ist auf dem Fußgänger nicht geduldet sind. Überhaupt sind es vielfach Verkehrsstränge, die den Weg prägen, neben den Schienen ist es der Stelzendschungel des Nordwestknotens mit unterschiedlicher Fahrbahnen, von denen keine gefahrlos überquert werden können. Ein Raum, in dem der Mensch von seinen Verkehrsmitteln an den Rand gedrängt wird.Der Grenzraum ist aber auch ein Raum der an die Grenze gedrückten Nutzungen. Graues Gewerbe, dass keine große Öffentlichkeit braucht, und soziale Einrichtungen für Obdachlose lassen sich hier finden. Und grenzen sich selbst wiederum mit Stacheldraht gegeneinander ab. Erst am Eingang nach Findorff, passend für die ehemalige Eisenbahnvorstadt an einer Bahnunterführung, wird der Zaun von einer dicht bewachsenen Böschung abgelöst. Hier, zwischen zwei Brücken, ist es eigentlich nur die Unkenntnis, die zwischen dem Areal und uns steht. Ein, zwei Meter hochgeklettert lässt sich schon erahnen, dass es hier einen Weg nach oben geben könnte.Hinter der zweiten Unterführung gibt es dann auch ein Wohngebiet, das direkt an der trennenden Bahnlinie liegt. Eine sehr hohe Lärmschutzwand schützt die Anwohner. Oder die Bahn. Eine hohe, öde, grüne Wand, auf die man aus dem Erdgeschoss blickt. So öde, dass einige der Anwohner den Wall vor der Lärmschutzwand bepflanzt haben, um zumindest einen etwas anderen Ausblick zu haben. Foto: OccamFoto: OccamDank der hohen Mauer haben sie auch viel Schatten, nur die oberen Geschosse erfreuen sich des Sonnenscheins, des Ausblicks und des Lärms. Wo allerdings keine Wohnhäuser sind, verschwindet auch die Mauer recht schnell wieder. Zwischen den Gewerbebauten an der Plantage fällt denn auch immer wieder der Blick auf das Gelände.Hinter der Plantage geht es für uns dann auch wieder unter der Bahn durch. Doch dann die kleine Überraschung, in der Mitte des Tunnels öffnet sich eine kleine Tür durch die wir über eine kleine Treppe nach oben gelangen und auf einmal im Innenhof des Güterbahnhofs stehen. Die Verheißung ist zum greifen nahe. Doch da AufAuf erst am 28. Juni 2009 beginnt, endet unser Spaziergang an dieser Stelle.Foto: Daniel SchnierWir danken für die rege Teilnahme an dem Spaziergang und hoffen, Euch alle in zwei Wochen auf der Brache wieder begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen zum AufAuf unter www.aufauf.blogger.de. Vielen Dank auch an kenmo und Herrn Hartmann vom Verein 23.Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier und Occam, Borderart: kenmo&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Büroflut am alten Pegel - Der Mensch lebt nicht vom Loft allein" Dokumentation und Resumee vom 19.04.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/bueroflut-am-alten-pegel-der-mensch-lebt-nicht-vom-loft-allein-dokumentation-und-resumee-vom-19-04-2009/</link><pubDate>Thu, 18 Jun 2009 11:36:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/bueroflut-am-alten-pegel-der-mensch-lebt-nicht-vom-loft-allein-dokumentation-und-resumee-vom-19-04-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Der alte Treffpunkt an der Bahnhaltestelle Eduard-Schopf-Allee. Gegenüber vom Wesertower, der mittlerweile fast fertig ist, kurz vor dem Beginn des Überseeparks, der auch fast fertig ist. Vieles scheint hier, im Kaffeequartier, schon fast fertig. Und ist dennoch neu und noch nicht bekannt. Deshalb ist es für uns keine Überraschung, das wir hier an die 50 BesucherInnen auf unserem Urbanen Spaziergang begrüßen können. Einige sind Gewinner des Quizs von der Speicherbühne, die jetzt ihren Preis einlösen, andere haben aus der Zeitung von diesem Spaziergang erfahren und freuen sich, die Überseestadt aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.Die gibt es vielfach zu sehen. Auf dem Weg zwischen Park und der Hinterseite der Gebäude Auf der Muggenburg. Zwischen den Bauschildern am Kopf des Europahafens. An den Bahnschienen entlang zum Holz- und Fabrikenhafen. Dazwischen immer wieder Fragen dazu, wie diese Überseestadt einmal aussehen wird und für wen sie denn gerade gebaut wird und was vom alten Hafenrevier noch überleben darf. Und ob in Zeiten der Finanzkrise wirklich ein Bedarf an Lofts besteht, die per Fahrstuhl mit dem eigenen Pkw angesteuert werden können. Schließlich finden wir uns auf der großen Brache entlang der Konsul-Smidt-Straße auf der der Kirchentag stattfinden wird. Noch erscheint es uns wenig fassbar, was hier in einem Monat an Zelten und Infrastrukturen entstanden sein wird.Zum Abschluss gibt es Filme in der Speicherbühne. Gemacht von Schauspielern und Laien, Interviews mit Experten aus der Überseestadt. Schönen Dank, dass Ihr alle dabei wart. Lieben Dank auch an die Speicherbühne und Astrid Müller, die uns, als Hauptgewinn, für diesen Spaziergang angesprochen hat.Text:Oliver Hasemann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>BLICKE DER VERHEIßUNG am Sonntag, den 14.06.2009 auf der AufAuf um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/blicke-der-verheissung-am-sonntag-den-14-06-2009-auf-der-aufauf-um-14-00uhr/</link><pubDate>Sun, 07 Jun 2009 13:39:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/blicke-der-verheissung-am-sonntag-den-14-06-2009-auf-der-aufauf-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;  &amp;quot;BLICKE DER VERHEIßUNG&amp;quot; erlauben es, einen ersten, verstohlenen, Blick auf das Projekt AufAuf zu werfen. Ein Urbaner Cross Spaziergang mit dem AAA führt die BesucherInnen an Grenzen, Barrieren und Mauern zur größten innnerstädtischen Brache hinter dem Güterbahnhof entlang und entdeckt mit ihnen die verheißenden Blicke. Termin: Sonntag, den 14. Juni 2009 Zeit: 14.00 Uhr Startort: Am Papagei vor dem Jakobus-Haus, Friedrich-Rauers-Straße 30 in 28195 Bremen&lt;/p&gt;</description></item><item><title>NEUE DOMÄNE FÜR DIE ABFERTIGUNG www.abfertigung.de</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neue-domaene-fuer-die-abfertigung-www-abfertigung-de/</link><pubDate>Wed, 29 Apr 2009 14:50:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neue-domaene-fuer-die-abfertigung-www-abfertigung-de/</guid><description>&lt;p&gt;Vielen Dank an Bastian Fritsch für die hervorragende Webentwicklungsarbeit der neuen repräsentativen Aussendarstellung der ABFERTIGUNG. Dank an Frau Hecktheuer aus Sachsen für die freundliche Übernahme der Domäne an uns und an Daniel Schnier für die Polaroid-Fotos aus seiner SX-70.In der ABFERTIGUNG im ehemaligen Zollamt Hansator arbeiten 16 Menschen unterschiedlichster Professionen in sieben Räumen seit Anfang September 2008 als temporäre Nutzerinnen und Nutzer.Am 15.05.2009 um 20.00 Uhr beginnt ANDOCKEN! Medienkunst im Hafen Kuratorin Katrin Rickerts wird eröffnen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"NOT ANOTHER FUNNY CITY GUIDE" Dokumentation und Resumee vom 11.04.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/not-another-funny-city-guide-dokumentation-und-resumee-vom-11-04-2009/</link><pubDate>Mon, 20 Apr 2009 11:32:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/not-another-funny-city-guide-dokumentation-und-resumee-vom-11-04-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Not another funny city guideLet´s have a little walk around Bremen, let´s have a little walk around the Viertel, that´s the whole story of our urban walk with punks from B.O.B.-Festival 2009 and other spectators. Mit mehr als fünfzig mehr oder weniger punkigen Besucherinnen und Besuchern starteten wir unseren kleinen urbanen Spaziergang, der den BesucherInnen des B.O.B.-Festivals 2009 aus Übersee die heimlichen und unheimlichen Schönheiten unserer kleinen Heimatstadt näher bringen sollte. Auffallen wollten wir nicht um jeden Preis, waren uns aber sicher, dass wir dies sogar im Viertel würden. Ging dann aber so. Bei sommerlichen Temperaturen war es dennoch eine große Freude darüber zu diskutieren, wie sich das Viertel entwickelt hatte und wie es sich momentan entwickelt. Gerade in Sachen Freiräume, Platz für Punks und andere wenige angepasste und weniger wohlhabende GesellschaftsteilnehmerInnen. Nebenbei ließ sich auch einiges an (Bau-)Geschichte und Lokalkolorit präsentieren. Schlussendlich gab es sogar einen Ausflug auf Touristenpfaden hin zur Schlachte, als dem &amp;quot;typischen&amp;quot; Treffpunkt für alle BremerInnen und vor allem alle ButenbremerInnen. Ein großer Spaß für uns. Zwei Stunden auf Englisch zu gestalten. Google-Babblefish-English, wie wir es nannten. Abends dann famose Konzerte. Sehr schön.With more than fifty more or less punky visitors, we launched our small urban walk to the visitors to the BOB-festivals of 2009 and the secret overseas eerie beauty of our small home town bring. We do not want to stand out at any price, but we were sure we would even in the quarter. But then so. With summer temperatures, it was nonetheless a great pleasure to discuss how the district had developed and how it is being developed now. Especially in matters of space, space for a few punks and other appropriate and less affluent society participants. Incidentally was also a lot of (construction-) local history and present. Finally, there was even a trip to tourist paths towards Schlachte than the &amp;quot;typical&amp;quot; meeting place for all BremerInnen and especially all ButenbremerInnen.A great fun for us. Two hours in English as possible. Google Babblefish-English, as we called it. Then fabulous evening concerts. Very nice.Fotos: OCCAM, Text: Oliver Hasemann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Büroflut am alten Pegel - Der Mensch lebt nicht vom Loft allein" am Sonntag, den 19.04.2009 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-bueroflut-am-alten-pegel-der-mensch-lebt-nicht-vom-loft-allein-am-sonntag-den-19-04-2009-um-14-00uhr/</link><pubDate>Tue, 14 Apr 2009 11:57:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-bueroflut-am-alten-pegel-der-mensch-lebt-nicht-vom-loft-allein-am-sonntag-den-19-04-2009-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Büroflut am alten Pegel – der Mensch lebt nicht vom Loft alleinFunkelnd erhebt sich die Fassade des Wesertowers als markantestes Element in der Skyline der neuen Überseestadt immer weiter in die Höhe. Zu seinen Füßen zieht sich ein neuer Park in künstlicher Eleganz zum Europahafen, gibt den Blick frei auf frischen Beton, der aus Baustellen links und rechts des Weges empor wächst. Die erste Welle aus Loftbüros und Wohnlofts ist schon aus dem Europahafens geschwappt und strahlt im Glanz frisch ausgepackter Gebäude. Noch laufen die Wellen allerdings auf den weiten Flächen aus, die sich zwischen den alten Speichern erstrecken.Unser Urbaner Spaziergang ähnelt einer Wasserstandsmeldung für die Überseestadt. Es entsteht eine schöne neue Welt, die auf dem ersten Blick alle Zutaten für eine positive Zukunft der ehemaligen Hafenreviere beinhaltet. Noch bleibt die Besiedlung dieser Stadt allerdings zeitlich und räumlich begrenzt. Abseits glitzernder Fassaden, hinter den glänzenden Bauschildern zeigen sich mehr als nur Fragmente des alten Hafens. Über die weitere Zukunft der Überseestadt wird weiterhin auch abseits der Masterpläne spekuliert.Zu einem weiteren Erlebnis der Überseestadt mit dem AAA laden wir in Kooperation mit der Speicherbühne am 19. April 2009 ein.Datum: Sonntag, der 19. April 2009Startort: BSAG Haltestelle Eduard-Schopf-Allee, 28217 BremenZeit: 14.00 UhrGestaltung und Fotos: Daniel Schnier, Text: Oliver Hasemann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "NOT ANOTHER FUNNY CITY GUIDE" am Samstag, den 11.04.2009 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-not-another-funny-city-guide-am-samstag-den-11-04-2009-um-14-00uhr/</link><pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:39:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-not-another-funny-city-guide-am-samstag-den-11-04-2009-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Freundinnen und Freunde des AAA,zu einem irren crossover urbanen Spaziergang zu den vermeintlichen und den vermeidbaren Attraktionen der Stadt lädt das AAA am frühen Ostersamstag ein. Insbesondere den internationalen Gästen vom B.O.B.-Festival aus Kalifornien und England wird dabei ein repräsentativer Eindruck unserer Heimatstadt geboten. Der urbane Spaziergang wird deswegen auch auf englisch stattfinden.Wer Bremen schon immer etwas anders kennenlernen und auf google-babble-fish-prosa steht, ist herzlich eingeladen sich uns um 14Uhr am Samstag, den 11. April 2009 auf dem Ziegenmarkt anzuschliessen.||||||||||||||||||||||||||||||||||Dear friends of the AAA!NOT ANOTHER FUNNY CITYGUIDEAt a wrong crossover urban stroll to the alleged avoidable and attractions of the city invites the AAA in the early Easter Saturday.In particular, the international guests from B.O.B. Festival from California and England will be a representative impression of our home town offered.The urban walk is therefore also take place in English.Who Bremen has always been something else to know and google-Babble-fish-prose, is cordially invited to join us 2pm on Saturday, 11 April 2009 at the goat market connection. (Viertel, Bremen)Text: Oliver Hasemann, Flyer und Schneidearbeit: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AufAuf | Aufeinandertreffen auf der Brache</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aufauf-aufeinandertreffen-auf-der-brache/</link><pubDate>Mon, 06 Apr 2009 15:11:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aufauf-aufeinandertreffen-auf-der-brache/</guid><description>&lt;p&gt;AufAuf | Aufeinandertreffen auf der BracheDas Projekt AufAuf setzt sich mit innerstädtischen Brachflächen auseinander. Diese entstehen inmitten der Städte durch Strukturwandel und veränderte Ansprüche an den Stadtraum. Vielfach befinden sie sich außerhalb der Wahrnehmung der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt und werden alleine von Stadtplanern und Immobilienentwicklern als Flächenreserve für neue Stadtentwicklungsprojekte vorgehalten. Dabei bilden sie als Räume ohne festgeschriebene Nutzung einen Rückzugsraum vor der determinierten Stadt und bieten verschiedenste Möglichkeiten der temporären Aneigung.AufAuf will für einen Sommer lang einige dieser Möglichkeiten aufzeigen und zur Diskussion stellen. Auf der Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs entsteht im Stadtzentrum von Bremen eine temporäre Oase. In ihrem Schatten geben Vorträge, Filme und Installationen einen Eindruck über die Brache als Raum der Möglichkeiten. Eingeladen bei AufAuf mitzuwirken sind KünstlerInnen und GestalterInnen, die sich in ihrer Arbeit mit städtischen (Frei)räumen beschäftigen und den jeweiligen Ort und seine Möglichkeiten in ihrer Arbeit ausloten.Das Projekt AufAuf läuft in zwei Phasen ab, die aufeinander aufbauen. In der ersten Phase vom 1. Juni bis zum 14. Juni 2009 werden die Grenzen in den Fokus gestellt, die das Gelände vor der Öffentlichkeit verbergen und die eine stärkere Aneignung verhindern. Diese Grenzen werden durch direkte bauliche Hindernisse gebildet, resultieren aber auch aus dem mangelnden Wissen über diese Flächen inmitten der Stadt. Die erste Phase läuft deshalb auch unter dem Titel „Blicke der Verheißung“, da es außer Blicken noch keine Möglichkeiten der Aneigung der Fläche geben wird. Diese wird erst nach der Grenzöffnung am 28. Juni 2009 möglich, wenn ein neuer Zugang zur Fläche geschaffen wird und nun auf der Fläche selbst Installationen entstehen und Veranstaltungen abgehalten werden.Aufschreibungsfrist bis zum 30. April 2009&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Stadtteil ohne Dämmung?" Dokumentation und Resumee vom 17.02.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadtteil-ohne-daemmung-dokumentation-und-resumee-vom-17-02-2009/</link><pubDate>Tue, 17 Feb 2009 14:05:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/stadtteil-ohne-daemmung-dokumentation-und-resumee-vom-17-02-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Resumée Urbaner Spaziergang &amp;quot;Stadtteil ohne Dämmung&amp;quot;Bei konstantem Schneegrieselschauern fanden sich zum ersten Urbanen Spaziergang des AAA im Bremer Norden ca. 50 TeilnehmerInnen ein. Obwohl der Treffpunkt an der Bahnhaltestelle Mühlenstraße nur 40 bequeme Zugminuten vom Hauptbahnhof entfernt ist, überwogen doch die BlumenthalerInnen. Der Weg durch die Mühlenstraße hin zum Marktplatz an vielen leerstehenden Ladenlokalen vorbei brachte dann auch gleich ein heißes Diskussionsthema hervor. Wie kann mit diesen Leerständen umgegangen werden und welche Rolle müssen Politik und Verwaltung spielen, um eine Revitalisierung zu beschleunigen.Neben der offensichtlichen Problematik leerstehender Geschäfte und Häuser fielen gleichzeitig auch immer wieder die Potentiale ins Auge, die der Stadtteil mit seiner historischen Bausubstanz und Bebauungsstruktur, sowie der Lage an der Weser besitzt. Auch wenn die Lage an der Weser, wie auf dem Spaziergang zu erfahren war, noch durch die alten Industrieanlagen der Bremer Wollkämmerei (BWK) und wieder durch die Parkplätze eines neuen Shoppingcenters besetzt sind. Für einen Stadtteil, der auch durch seine Verbundenheit zur Seefahrt geprägt worden ist, bieten sich hier natürlich große Potentiale.Wie und ob diese Potentiale auch wirklich genutzt werden können, bot vor der Kulisse der alten Fabrikgebäude der BWK einen weiteren Anlass zur Diskussion. Das die Abwanderung der Industrie und mit ihr vieler Tausend Arbeitsplätze aus dem Stadtteil unwiderbringlich ist, steht fest, fraglich ist, wie diese Lücke geschlossen werden kann. Momentan stehen jedenfalls, wie die Bremen Norder mit Bedauern und die Bremen Süder mit Erstaunen feststellen mussten, viele ansprechende Gebäude leer, die beispielsweise in der Überseestadt längst schon mit Lofts und Büros gefüllt worden wären. Den Abschluss fand der Urbane Spaziergang in der Burg Blomendal, wo nach der Vorführung des Films „Leerlauf“ das Gespräch noch einmal auf das Thema Zwischennutzung und kreative Industrien kam, die beispielsweise in Amsterdam oder Leipzig gerade die Leerstände von alten Industriearealen zum Ausgangspunkt einer städtischen Revitalisierung gemacht haben.Wir freuen uns, dass wir mit unserem Urbanen Spaziergang so viele Leute erreichen konnten und das sich eine so spannende Diskussion mit Beiträgen von vielen verschiedenen TeilnehmerInnen entfacht hat.Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 17.02.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-17-02-2009/</link><pubDate>Tue, 17 Feb 2009 13:07:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-17-02-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Leerlauf nicht nur im FilmUrbaner Spaziergang mit dem Autonomen Architektur Atelier erfüllt Erwartungen nichtBlumenthal. Im Eilschritt geht es vom Bahnhof Mühlenstraße durch das Zentrum. Man hastet vorbei an leeren Geschäften, Billig-Läden und schmuddeligen Gebäuden zum Marktplatz. &amp;quot;Wo ist denn hier schöne Architektur?&amp;quot;Der Fragende meint es rhetorisch. Die Entwicklung in Blumenthal sei doch ein Trauerspiel. Der ältere Herr schimpft auf die Politik, die habe versagt. Mitten auf dem Blumenthaler Marktplatz, im Schneegeriesel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt reden sie sich in Rage. &amp;quot;Von der Politik ist das Zentrum als Zentrum aufgegeben worden&amp;quot;, kritisiert Dennis Witthus. Für den Sprecher der Einzelhändler-Vereinigung &amp;quot;Blumenthal Aktiv&amp;quot;, ist der jüngste Beiratsbeschluss für eine Erweiterung des Blumenthal-Centers ein Schuss vor den Bug all jener, die sich um eine Belebung des Ortskerns bemühen. CDU-Beiratsmitglied Ursula Palme kontert: Der Beirat könne Händlern nicht vorschreiben, wo sie sich ansiedeln sollen. Wenn es einen Kaufmann zum neuen Center ziehe, müsse man dortMöglichkeiten schaffen.&amp;quot;Das Thema Ortskern brennt hier wohl sehr&amp;quot;, stellt Architekt Daniel Schnier fest. 45 Frauen und Männer haben sich um ihn und seinen Kollegen, den Raumplaner Oliver Hasemann, versammelt. Die beiden betreiben im ehemaligen Zollamt Hansator in Utbremen das Autonome Architektur Atelier (AAA) und haben zu einem &amp;quot;urbanen Spaziergang&amp;quot; durch Blumenthal geladen. Seit September 2006 bieten sie Rundgänge durch Stadtteile an. Bremen-Nord mit Blumenthal ist für sie Neuland. Das merkt man beim Gang durch den Ort und über das ehemaligen Wollkämmerei-Gelände. Zwar versteht das Duo seinen &amp;quot;urbanen Spaziergang&amp;quot; nicht als Führung. &amp;quot;Wir wollen kein Wissen vermitteln&amp;quot;, sagt Schnier. Ihnen geht es darum, einen Stadtteil als Raum unter verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden. Ob es dazu aber reicht, auf den schönen Blick aus der George-Albrecht-Straße auf die Weser hinzuweisen? Für die Blumenthaler im Schlepptau ist das nichts Neues.Andere Sichtweisen oder gar neue Ideen vermittelt der 90-minütige Rundgang nicht. Manchmal scheint das Duo schlicht schlecht vorbereitet. Woher die ehemaligen Werkmeister-Wohnungen der BWK in der Straße ihren Namen haben, erfährt die Gruppe nicht von ihnen sondern von einem Teilnehmer. Ein alter Hut der Vorschlag für Wohnen am Wasser auf dem ehemaligen BWK-Gelände. Zur zukünftigen Nutzung der BWK-Speicher fällt Schnier ein: &amp;quot;Man sollte nicht nur über Gewerbe nachdenken sondern in einem Workshop auch über andere Ideen.&amp;quot; Eigene Anregungen? Fehlanzeige.Die Teilnehmer hatten mehr vom Spaziergang erwartet. &amp;quot;Das war ein bisschen dünn. Ich hätte mir mehr Erläuterungen zur Architektur gewünscht und auch Vorschläge, was man mit den vorhandenen Gebäuden machen könnte&amp;quot;, meint Gerhard Knust. &amp;quot;Ein stadtplanerisches Konzept für Blumenthal&amp;quot; erwartete Ehefrau Dorothea Knust. Der Blumenthaler Werner Ehlers vermisste Fakten und Erklärungen. &amp;quot;Ich hätte mir auch gewünscht, dass eine Perspektive für Blumenthal aufgezeigt wird.&amp;quot; Das Fazit von Beiratsmitglied Anke Krohne: &amp;quot;Ein netter Spaziergang, neue Ideen wurden aber nicht präsentiert.&amp;quot; Auch der im Anschluss in Haus Blomendal gezeigte Film &amp;quot;Leerlauf&amp;quot; über Leerstände in Blumenthal und anderorts habe nichts Neues gebracht. &amp;quot;Beschrieben wurde der Ist-Zustand, und den kennen wir.&amp;quot; Beiratsmitglied Ursula Palme ist &amp;quot;sehr enttäuscht&amp;quot;. Sie hoffte auf frische Ideen für dieBlumenthaler Probleme durch den Blick von außen - &amp;quot;da kam aber nichts.&amp;quot;© Copyright Bremer Tageszeitungen AG 17.02.2009, Text und Foto von Gabriela Keller, freie Mitarbeiterin der Bremer Tageszeitungen AG&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Stadtteil ohne Dämmung?" und Film "Leerlauf" in der Burg Blomendal am Sonntag, den 15.02.2009 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-stadtteil-ohne-daemmung-und-film-leerlauf-in-der-burg-blomendal-am-sonntag-den-15-02-2009-um-14-00uhr/</link><pubDate>Sat, 07 Feb 2009 21:14:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-stadtteil-ohne-daemmung-und-film-leerlauf-in-der-burg-blomendal-am-sonntag-den-15-02-2009-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Das Autonome Architektur Atelier (AAA) lädt am Sonntag, den 15. Februar 2009 zu einem Urbanen Spaziergang durch Blumenthal ein.Vom Startpunkt an der Bahnhaltestelle (NordWestBahn) Mühlenstraße geht es durch den Stadtkern und die alten Industrieanlagen, die vormals das Leben in Blumenthal prägten und die mittlerweile auf eine Neuinterpretation warten. Das AAA wirft dabei seinen ganz eigenen Blick auf den sich vollziehenden Wandel und lädt alle TeilnehmerInnen des Spaziergangs dazu ein, sich in den Spaziergang einzubringen.Der Spaziergang beginnt um 14Uhr und die Teilnahme ist kostenlos. Im Anschluss an den Urbanen Spaziergang zeigt das AAA mit Unterstützung des Blumenthaler Heimatvereins e.V. den Film „Leerlauf – entschleunigte Orte in Bremen“, der sich explizit mit Leerständen im Stadtgebiet auseinandersetzt, in der Scheune der alten Burg Blomendal.Text: Oliver Hasemann, Fotos und Gestaltung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Stadtteil ohne Dämmung?" und Film am Sonntag, den 15.02.2009 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-stadtteil-ohne-daemmung-und-film-am-sonntag-den-15-02-2009-um-14-00uhr/</link><pubDate>Sat, 07 Feb 2009 21:09:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-stadtteil-ohne-daemmung-und-film-am-sonntag-den-15-02-2009-um-14-00uhr/</guid><description/></item><item><title>Kulturlabskaus, 26.01.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kulturlabskaus-26-01-2009/</link><pubDate>Wed, 28 Jan 2009 12:55:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kulturlabskaus-26-01-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA - Autonomes Architektur Atelier in Bremen wurde am Montag, den 26. Januar 2009 von Susanne Hayduk (Kulturlabskaus.de) interviewt. Das halbstündige Interview ist hier zu hören. Besten Dank für das Gespräch sagt AAA!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 15.01.2009</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-15-01-2009/</link><pubDate>Fri, 16 Jan 2009 19:56:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-15-01-2009/</guid><description>&lt;p&gt;Von Clemens HaugÜBERSEESTADT·ALTSTADT.Es grünt und blüht auf dem Arealzwischen den Brücken der B6 und dem Güterbahnhof. Daniel Schnierund Oliver Hasemann vom AAAAutonomen Architektur Atelier sindzu Scherzen aufgelegt: Hier entsteheder zweitgrößte Wald Bremens. „DiePionier-Vegetation hat bereits die Fünf-Meter-Marke erreicht“, witzeltSchnier und deutet auf einige, in der Tat recht stattliche Büsche. Die Szene stammt aus der halbstündigen filmischen Dokumentation „Leerlauf – entschleunigte Orte in Bremen“, die Regisseur Daniel Telkmann mit Stadtplaner Oliver Hasemann und Architekt Daniel Schnier von September bis November vergangenen Jahres an vier „vergessenen“ Plätzen in der Stadt aufgenommen hat.Bei der Premiere am Sonnabend war es in der ehemaligen Zollabfertigung am Hansator richtig voll. Die rund 50 Gäste sind von der Naturstudie höchst amüsiert. Auch als es um denIndustriepark in Oslebshausen geht, wird lauthals gelacht. Hasemann und Schnier wanderndurch Büsche und Gestrüpp und philosophieren über eingewanderte Fasane aus Asien und denMüll, den andere hinterlassen haben. Die Diagnose des Filmteams: Der Ort ist entschleunigt,befindet sich im Leerlauf und interessiert wohl niemanden so richtig. Eine Ausnahme bildet da vielleicht der Jagdpächter Lothar Wolter, dem die drei bei ihren Dreharbeiten begegnet sind. Er erzählt von den Turmfalken, die sich in seinem Jagdrevier im Industriepark, das knapp 600 Hektar umfasst, inzwischen richtig wohl fühlen.Den drei Dokumentarfilmern geht es nicht darum, gescheiterte Gewerbeansiedlungspolitikenzu kritisieren. „Wir wollen eigentlich in erster Linie auf die unserer Meinung nach vergessenen Orte aufmerksam machen und sie ins Gedächtnis der Leute zurück holen“, erklärt Hasemann. Auch haben nicht alle gezeigten Plätze soviel Humor-Potential wie das Gelände rund um das Stahlwerk. In Blumenthal, letzte Szene im Film, grassiert der Ladenleerstand und lässt dieses Nebenzentrum Bremens fast wie eine Geisterstadt wirken. Der Film selbst besticht jedenfalls nicht nur als Entdeckungsreise. Die Kameraführung zeichnet ein Sinn für schöne Bilder aus. Wenn an den Brücken der B6, dem sogenannten Nordwest-Knoten, der Verkehr in mehreren Schichten übereinander fließt und sich die Eisenbahn nahtlos ins Bild einfügt, entsteht plötzlich eine faszinierende Lebendigkeit.Selbst der Tristesse des Brilltunnels kann Regisseur und Kameramann Daniel Telkmann noch schöne Perspektiven und Bildspielereien abgewinnen. Was man aus den „vergessenen“ Orten machen könnte, lässt „Leerlauf“ bewusst offen. „Fürs erste würde es wohl reichen, wenn sie besser zugänglich wären“, sagt Stadtplaner Oliver Hasemann.Der Film „Leerlauf – entschleunigte Orte in Bremen“ wird am Freitag, 16. Januar, noch einmal gezeigt – um 20.30 Uhr im Radio Weser TV.Daniel Schnier (von links) und Oliver Hasemann von den Autonomen Architekten und Filmemacher Daniel Telkmann im Brilltunnel. FOTO:FR»Wir wollen vergessene Orte ins Gedächtnis der Leute zurückholen.«Oliver HasemannStadtplaner© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Mitte Seite: 5, Datum: 15.01.2009 Text: Clemens Haug, Foto: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Filmpremiere am Samstag, den 10. Januar 2009 um 20.00 Uhr in der Abfertigung Hansator 1</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/filmpremiere-am-samstag-den-10-januar-2009-um-20-00-uhr-in-der-abfertigung-hansator-1/</link><pubDate>Thu, 01 Jan 2009 12:03:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/filmpremiere-am-samstag-den-10-januar-2009-um-20-00-uhr-in-der-abfertigung-hansator-1/</guid><description>&lt;p&gt;Filmpremiere „Leerlauf - Entschleunigte Orte in Bremen“ Orte entwickeln ihr Tempo aus der Intensität und der Frequenz mit der wir sie nutzen. Im ständigen Prozess des Stadtumbaus fallen einige Orte immer wieder temporär in Phasen der Entschleunigung. Sie fallen in eine Art Winterschlaf und warten darauf, dass ihr Potential innerhalb des Stadtraums wiederentdeckt und wiedererweckt wird. Daniel Telkmann hat das Autonome Architektur Atelier (AAA) an vier dieser entschleunigten Orte in Bremen begleitet. Das AAA stellt diese Orte auf seine eigene subjektive Art vor und erläutert an ihrem Beispiel exemplarisch den Umgang mit Leerständen im Stadtraum. Die Beispiele stammten aus der Innenstadt, der Bahnhofsvorstadt, Oslebshausen und Blumenthal, vergleichbare Orte lassen sich allerdings in jedem Stadtteil finden. Der Film dauert knapp 30 Minuten, im Vorfeld und Nachfeld werden einmalig Aufnahmen und Outtakes aus der Entstehung gezeigt und es besteht natürlich im Anschluss die Möglichkeit über den Film und die Problematik von Leerständen zu diskutieren. Samstag, der 10. Januar 2009 um 20.00 Uhr in der AbfertigungAdresse: Hansator 1 (eingeschossiger Rund- und Rampenbau) in 28217 BremenBSAG: Haltestelle Linie 3 HansatorEinladungsfoto aus dem Film &amp;quot;Leerlauf - Entschleunigte Orte in Bremen&amp;quot; von Daniel Telkmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Illumination - O du leuchtende Weihnachtszeit" Dokumentation und Resumèe vom 21.12.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/illumination-o-du-leuchtende-weihnachtszeit-dokumentation-und-resumee-vom-21-12-2008/</link><pubDate>Thu, 01 Jan 2009 11:51:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/illumination-o-du-leuchtende-weihnachtszeit-dokumentation-und-resumee-vom-21-12-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Resumée Illumination&lt;br&gt;
In vorweihnachtlicher Vorfreude fand unser Urbaner Spaziergang „Illumination – O du leuchtende Weihnachtszeit“ statt. Am Abend des 4. Advent begannen wir unseren Spaziergang mit zirka 50 Personen am Tiefer mit Blick auf die weihnachtlich beleuchteten Ufer der Weser im Innenstadtbereich. Spontan fiel uns auf, dass die „Umgedrehte Kommode“, obwohl auch ein historisches Gebäude, nicht beleuchtet wurde. Dieser Kontrast zwischen beleuchteten und nicht-beleuchteten Orten begleitete uns auch auf dem weiteren Weg durch die Innenstadt. In wenigen Schritten Entfernung und durch einen Fußgängertunnel, gelangten wir in den Schnoor, wohin sich zu dieser Uhrzeit nur noch relativ wenige Touristen verirrten. Neben den kleinen, allzu vertrauten Gängen, taten sich hier auch einige unbekannte Wege auf. Wirklich spannend wurde es dann allerdings hinter dem Gerichtsgebäude, hier, von der Ostertorswallstraße abgehend, fanden sich mit dem Kuh- und dem Glockengang zwei schmale Gassen.&lt;br&gt;
Im Gänsemarsch ging es durch diese Gänge, die das Gefühl von mittelalterlichen Straßen aufkommen ließen. Ganz andere Eindrücke vermittelte der weitere Weg durch das Violen-Parkhaus. In die historische Stadt hineingebaut, ebenso wie einige weitere Parkhäuser die unseren Weg prägten, bietet es allerdings eine ebenso trockene und schmale Passage, wie auch die Gänge. Ganz gezielt wird dieser Effekt in den verschiedenen Passagen in der Innenstadt hervorgerufen. Mit dem Domshofpassage und der Katharinenpassage durchquerten wir zwei Beispiele für Passagen, die allerdings weit hinter ihren historischen Vorbildern in Paris, Mailand oder Neapel zurückbleiben. Spätestens in den Passagen hatte uns auch die Weihnachtsbeleuchtung wieder eingeholt. Hatten wir in den Gängen eher wenig bis gar keine Beleuchtung, empfingen uns hier dann gleich hellste Lampen und leuchtende Weihnachtsmänner. Geblendet von dieser Weihnachtspracht führte uns der Abschluss unseres Spaziergangs dann auch auf das Parkdach eines weiteren Kaufhauses. Der Blick auf erleuchtete Denkmäler, Firmensitze und Weihnachtsdekoration weckte ein Gefühl dafür, welche Orte besonders inszeniert und wahrgenommen werden und welche dazwischen im Schatten liegen.&lt;br&gt;
Mit diesem Urbanen Spaziergang verabschiedet sich das AAA von 2008 und freut sich auf ein ereignisreiches 2009. Vielen Dank an alle, die uns auf unseren Urbanen Spaziergängen und durch unsere Projekte begleitet haben.Text: Oliver Hasemann, Fotografien: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Illumination - O du leuchtende Weihnachtszeit" am Sonntag, den 21.12.2008 um 18.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-illumination-o-du-leuchtende-weihnachtszeit-am-sonntag-den-21-12-2008-um-18-00uhr/</link><pubDate>Thu, 18 Dec 2008 14:43:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-illumination-o-du-leuchtende-weihnachtszeit-am-sonntag-den-21-12-2008-um-18-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Illumination - O du leuchtende Weihnachtszeit&lt;br&gt;
Zu Weihnachten erstrahlen die Lichter in Geschäften und Verkaufsstraßen besonders hell, die historischen Bauten werden illuminiert und über dem Weihnachtsmarkt liegt der warme Glanz von vielen Kerzen. Hinter den Fassaden, in abgelegenen Straßen und abseits des Rummels sammeln sich die Schatten dieser Feiertagsbeleuchtung, kalt und grau liegen die Gebäude hier in der zugigen Luft, weisen auch die festlichste Stimmung ab.Zu einem besinnlich-ambivalenten Spaziergang laden wir in die Bremer Innenstadt ein. Innerhalb der historischen Wallanlagen wandern wir auf einem schmalen Grat zwischen inszenierter Erleuchtung und raffinierter Beleuchtung. Wir passieren die Hotspots des Weihnachtsrummels und stolpern in die Schatten, die vom gleißenden Licht der Verkaufsshow ausgelassen werden. Datum: Sonntag, der vierte Advent am 21.12.2008&lt;br&gt;
Startort: Tieferarkaden (Nähe Theaterschiff an der Rampe zum Osterdeich) in 28195 Bremen&lt;br&gt;
Zeit: 18.00Uhr&lt;br&gt;
AAA Autonomes Architektur AtelierText: Oliver Hasemann, Fotografien und Gestaltung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>TREASURE LAND in der Abfertigung am Mittwoch, den 10.12.2008 um 20.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/treasure-land-in-der-abfertigung-am-mittwoch-den-10-12-2008-um-20-00uhr/</link><pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:38:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/treasure-land-in-der-abfertigung-am-mittwoch-den-10-12-2008-um-20-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Freundinnen und Freunde des AAA,wir arbeiten seit dem 1. Mai 2008 in unserem Atelier im ersten längerfristigenZwischennutzungsobjekt, der Abfertigung des ehemaligen Zollamts Überseehäfen am Hansator 1 in 28217 Bremen. Dieses wunderschöne Gebäude teilen wir uns mit insgesamt 16 Personen aus den verschiedensten gestalterischen, kreativen Bereichen.In diesem Gebäude befindet sich, einigen von euch schon bekannt, ein attraktiver Veranstaltungsraum, in dem gelegentlich und in Zukunft häufiger Ausstellungen, Filmabende,Präsentationen oder sonstige Veranstaltungen stattfinden.In diesem Raum und ihrem eigenen Atelier werden unsere Nachbarn vom Projekt Treasure - Land, Achim Bitter und Horst Griese, zur Eröffnung und zur Bekanntmachung ihres ProjektsTREASURE - LANDam kommenden Mittwoch 10. Dezember um 20Uhr drei Filme zeigen, die exemplarisch für ihren Zugang zum Urbanen Raum, zur Überseestadt und für ihr geplantes Projekt Treasure - Land stehen.Gleichzeitig bietet dieser Abend auch die Gelegenheit, die Abfertigung in der Überseestadt kennenzulernen.wir würden uns freuen, Euch am kommenden Mittwoch oder in den kommenden Wochen und Monaten hier begrüßen zu dürfen.mit besten Grüßen,das AAAAU REZ-DE-CHAUSÉE DE LA VILLE, 2005aaa ? atelier dŽarchitecture autogérée (F)Video, 34 min, Schnitt: Jan Ralske und aaaDas Atelier selbstverwalteter Architektur (atelier dŽarchitecture autogérée) ist eine interdisziplinäre Organisation von Architekten, Künstlern, Stadtplanern, Landschaftsgestaltern, Soziologen, Studenten und Anwohnern. Der Schwerpunkt seiner Aktivitäten liegt auf alternativen Strategien städtischer Regeneration im Stadtteil La Chapelle im Norden von Paris. Hier, auf einem Grundstück der französischen Eisenbahngesellschaft RFF, entsteht seit 2001 das im Video thematisierte Projekt ECObox. Seine kollektive Praxis ermöglicht die Neubestimmung und Neuerfindung öffentlichen Raumes durch die alltäglichen Routinen seiner Nutzer, die als kreative Praktiken in urbanen Kontexten verstanden werden.FOOD, 197216 mm Film, Video der RohfassungKamera und Ton: Robert Frank, Suzan Harris, Gordon Matta-Clark, Denis Seymour. Schnitt: Roger Welch. (USA)Der Film dokumentiert das legendäre Restaurant &amp;quot;Food&amp;quot; der gleichnamigen Künstlerkooperative, das 1971 in Soho /(New York) eröffnet wurde. Es wurde von Caroline Godden finanziert und betrieben und von Künstlern umgebaut und eingerichtet. Das Restaurant war auch ein Ort für Kunstprojekte und Performances. Als sozialer Raum, Treffpunkt und prozessuales Kunstprojekt war Food ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte und der Mythenbildung der Stadt in den 1970er Jahren.ERDE / ASPHALT / WEDDING, 2007Antje Majewski, Juliane Solmsdorf (D)Video, 8 min.&amp;quot;Zwei seltsame Kreaturen kommen aus dem Kanal am Westhafen im Wedding, einem der heruntergekommensten Viertel von Berlin. Ihre glänzenden Kostüme funkeln im frühen Morgenlicht. Der Straßenlärm nimmt langsam zu, während sie auf dem Boden vorankriechen: auf die Straße hinauf, über eine Brücke, über Kreuzungen und an Autos vorbei, bis sie schließlich hinter einer Betonrampe verschwinden.&amp;quot; (Antje Majewski)Weitere Termine nach Vereinbarung.TREASURE - LANDAchim Bitter, Horst GrieseAbfertigung, Hansator 128217 Bremenachim.bitter(at)t-online.de Tel. 0421-70 43 62info(at)horstgriese.de Tel. 0421-50 55 97&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Reihenweise - Wohnzimmer im Grünen" Dokumentation und Resumée vom 26.10.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/reihenweise-wohnzimmer-im-gruenen-dokumentation-und-resumee-vom-26-10-2008/</link><pubDate>Tue, 04 Nov 2008 10:22:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/reihenweise-wohnzimmer-im-gruenen-dokumentation-und-resumee-vom-26-10-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Urbaner Spaziergang „Reihenweise“Sonntagnachmittag, ein Wetter, das eher dazu einlädt, es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich zu machen als auf einen ausgedehnten Spaziergang zu gehen. Dennoch oder trotzdem, denn die BremerIn ist ja weniger gutes Wetter gewöhnt und entsprechend ausgerüstet, fanden sich um 14Uhr Normalzeit zirka 50 Menschen am ehemaligen Katasteramt auf dem Stadtwerder ein, um mit uns einen Einblick auf Wohnmodelle in der Neustadt zu werfen.Interessante Blicke auf eines dieses Wohnmodelle gab es dann auch gleich in unmittelbarer Nähe zu bewundern, die Bebauung auf dem Teerhof. An exponierter Stelle im Innenstadtbereich gelegen, vermittelt sie nicht unbedingt ein Gefühl von lebendiger Urbanität, sondern eher ein von einer zurückgezogenen, ruhigen Wohnwelt, die sich nur ungern von BesucherInnen oder den Vergnügungssüchtigen an der Schlachte stören lässt. Das dieses Modell, wenn auch mit zeitgemäßen Energieeffizienzstandards, Beispiel für die Bebauung des Stadtwerders rund um die Umgedrehte Kommode steht, warf von daher Fragen unter den TeilnehmerInnen auf.Das es auch anders geht, das auch schon vor den steigenden Energiepreisen umweltfreundliches Baustandards mit starken persönlichen Willen und Engagement in einem Wohnprojekt erreicht wurden, bekamen wir bei unserer ausführlichen Führung durch die Räume des Projekts anders wohnen e.G. in der Grünenstraße 17 vorgeführt. Nach langen Vorbereitungen und vielen, vielen Gesprächen konnte das Projekt autofrei realisiert werden und steht für weitere Projekte ebenso Pate wie auch die Grünenstraße 18, die nach Besetzung eines Leerstandes mittlerweile über das Miethäusersyndikat freigekauft werden konnte.Auf unserem weiteren Weg durch das Buntentor stellte sich uns ganz konkret die Frage nach der effizienten Wärmedämmung von Altbauten und gerade den klassischen Bremer Häusern mit ihrer aufwendigen Stuckfassade. Einige Antworten hierzu konnten wir in der Meyerstraße gewinnen, in einem auf Passivhausstandard sanierten Haus ließen sich einige Schritte aufzeigen, wie dies möglich ist. Durch Dämmung der Wände und entsprechende Fenster und Türen konnte der Energieverlust um 90 Prozent reduziert werden, Solarenergie auf dem Dach und Pelettheizung im Souterrain sorgen für eine nachhaltige Energiezufuhr.In der Meyerstraße beendeten wir dann auch, aufgrund der schon fortgeschrittenen Zeit und des schlechten Wetters unseren Spaziergang und bedanken uns an dieser Stelle für Eure rege Teilnahme nicht nur an diesem Urbanen Spaziergang sondern auch an den zwei vorhergegangenen, die wir gemeinsam mit Ökostadt Bremen e.V., denen hier auch herzlichst gedankt sei, durchgeführt haben, teilgenommen haben. Bald wird es an dieser Stelle wieder Informationen über kommende Urbane Spaziergänge geben.Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Reihenweise" Wohnzimmer im Grünen am Sonntag, den 26.10.2008 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-reihenweise-wohnzimmer-im-gruenen-am-sonntag-den-26-10-2008-um-14-00uhr/</link><pubDate>Mon, 13 Oct 2008 12:54:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-reihenweise-wohnzimmer-im-gruenen-am-sonntag-den-26-10-2008-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Reihenweise - Wohnzimmer im GrünenDie Stadt als Lebensraum bietet auf ihrer verdichteten Fläche vielen BewohnerInnen eine Unterkunft. Die Wohnformen scheinen dabei auf den ersten Blick sehr festgelegt. Im weiteren Innenstadtbereich dominiert das klassische Bremer Haus, in Stadtteilen wie der Vahr der moderne Geschossbau aus der Nachkriegszeit und weiter außerhalb verliert sich die kompakte Siedlungsweise dann in einem Meer von Einfamilienhäusern. Auf den zweiten Blick lassen sich schon zwischen Umgedrehter Kommode und Flughafen viele Wohnbeispiele finden, die auf unterschiedliche Lebensentwürfe und auf Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit unterschiedliche Antworten geben.Unser Urbaner Spaziergang durch die Neustadt zeigt Beispiele für positive und weniger positive Entwicklungen insbesondere des ökologischen Wohnens auf. Der Spaziergang führt uns durch grüne Quartiere und Quartiere im Grünen. Er zeigt nachhaltige Wohnformen und Formen des nachhaltigen Wohnens. Vor Ort wirft er die Frage auf, wie wir in Zukunft wohnen wollen und wie wir in Zukunft vielleicht wohnen müssen.Ökostadt Bremen e.V. und das Autonome Architektur Atelier laden zu einem Spaziergang außerhalb des Wohnzimmers ein, der doch immer wieder den Blick in dieses Wohnzimmer wirft.Datum: Sonntag, 26.10.2008Startort: Wilhelm-Kaisen-Brücke am ehemaligen Kastasteramt in 28199 BremenZeit: 14.00 UhrUnterstützt von: Beirat Mitte, Beirat Östliche Vorstadt, Beirat Walle und der Architektenkammer Bremen, dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Kooperation mit ÖkoStadt Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemannn, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"1. Nachbar Festival in Bremen" Dokumentation und Resumée vom 01.10.-05.10.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/1-nachbar-festival-in-bremen-dokumentation-und-resumee-vom-01-10-05-10-2008/</link><pubDate>Mon, 13 Oct 2008 12:25:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/1-nachbar-festival-in-bremen-dokumentation-und-resumee-vom-01-10-05-10-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Resumée 1. Nachbar Festival in BremenIn fünf Tagen durch die ganze (Neu)Stadt!!Unsere Teilnahme am 1. Nachbar Festival vom 01.-05. Oktober 2008 forderte von uns vieles ab, jeden Tag einen neuen Urbanen Spaziergang und jeden Tag unterschiedliche Bedingungen. Am Ende stand für uns nach fünf Tagen die Erkenntnis, dass sich auch ein geographisch überschaubarer Raum wie die Neustadt in fünf Tagen nicht annähernd erfassen lässt. Jeden Tag haben wir viele interessante Ecken, Geschichten und Entwicklungen aufgedeckt und entdeckt und dennoch festgestellt, dass wir noch viel mehr nicht entdeckt haben. Die Neustadt bleibt für uns eine weitgehend unbekannte Welt in der es täglich Neues zu entdecken gibt, unserefünf Entdeckungsreisen boten daher nur einen kleinen, subjektiven Eindruck.Am ersten Abend führte uns die Reise nach Huckelriede, an die kaum noch wahrgenommene Peripherie der Neustadt. Kurz vor dem Flughafen, für viele Bremer wahrscheinlich sogar kurz vor dem flachen Land, offenbarte sich uns abseits der Verkehrsschneisen ein ruhiger, grüner, geradezu liebenswerter Ortsteil, der so gar nicht fremder ist als es die anderen Ortsteile der Neustadt sind. Unser Weg führte aus dieser Nachbarschaft dann zu den Bauten vieler NeuNachbarInnen Am Dammacker, die sich hier neuerdings mit Blick auf den Werdersee angesiedelt haben.Ausgehend vom Endpunkt unserer Reise am Vorabend begaben wir uns vom Deichschart auf unsere zweite Reise. Auf verschlungenen und versteckten Pfaden suchten wir uns unseren Weg durch das Buntentor, durchquerten dabei sogar Gebäude und schreckten Nachbarn in ihrem Alltag auf. Viele der alten Wege hinter den Häusern fanden wir verschlossen vor, andere öffneten sich uns in Gestalt von Spielplätzen und Schulhöfen. Das Ende unsere Reise fanden wir dann auf dem geheimnisvoll verrankten Gelände der ehemaligen Silberschmiede.Am Tag der Deutschen Einheit begrüßte uns dann am Abend eine sehr große Anzahl von NachbarInnen auf unserer Expedition. Sie bereicherten unsere Reise mit ihrem umfangreichen Wissen und ihren mannigfaltigen Erfahrungen in der Neustadt. Vom Friedhof im Buntentor führte uns der Weg diesmal auf den Teerhof, ein Stück Neustadt, das schon beinahe auf der jenseitigen Seite der Weser liegt. Treppen und Baustellen zwangen uns zu kreativen Lösungen der Fortbewegung, an der Spitze der Insel verabschiedete uns dann die untergehende Sonne.Von der Weserspitze, momentan im Gespräch für eine Landgewinnungsmaßnahme, wand sich unsere 4. Reise wieder der Alten Neustadt zu. Im ehemaligen Festungsgürtel erblickten wir eine für Bremen untypisch dichte Bebauung und immer wieder Hinterhöfe, die auf ganz unterschiedlichste Art und Weise genutzt wurden. Immer wieder überraschend war es festzustellen, welche Schätze und welche Möglichkeiten sich hier noch bieten. In der Rückertstraße, einem der letzten zusammenhängenden Ensemble aus der Gründerzeit, verabschiedeten wir unsere NachbarnInnen in den letzten Tag.Der Zentaurenbrunnen, jenem wasserspeienden, erstaunlich unbekannten künstlichem Geysir am Leibnizplatz, begrüßten uns und einige, wenige hartnäckige NachbarInnen bei dichten Regenfall. Von ihnen erfuhren wir von nicht mehr vorhandenen Gedenkplatten und der nicht mehr erkennbaren Geschichte. Viel ablesbarer und angenehmer zeigte sich uns dann später das Flüsseviertel. Bei einem heißen Tee im Kurzschluss beendeten wir unsere Expedition durch die Neustadt, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass das Hohentor das Ziel nächstjähriger Aufmerksamkeit sein wird.Wir danken den vielen, vielen NachbarInnen, die uns an den verschiedenen Tagen begleitet haben, die wir besucht haben und die uns staunend aus ihren Wohnungen betrachtet haben.Nächstes Jahr kommen wir wieder!!Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA beim 1. Nachbar Festival in Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-beim-1-nachbar-festival-in-bremen/</link><pubDate>Mon, 29 Sep 2008 11:53:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-beim-1-nachbar-festival-in-bremen/</guid><description>&lt;p&gt;vom 01.10. bis zum 05.10.2008 täglich in der Neustadt von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr(Aktuelle Informationen zu den in der Neustadt verteilten, wechselnden Aktionen im Rahmen des Festivals erhalten sie am INFOPUNKT an der Schwankhalle im Buntentorsteinweg 112.)Unterstützt vom Senator für KulturIn Kooperation mit artserv.net, Kulturg.u.t., Autonomes Architektur Atelier, Kaserne Basel, urban liesDie Reihe „kunst_freiraum_stadt – Bürger und Künstler entwickeln einen Stadtteil“- veranstaltet von der Schwankhalle und Stadtgrün Bremen möchte mittels künstlerischer Prozesse und einer gemeinsamen, lokalen Alltagskultur alle sozialen Schichten, ethnischen Gruppen und Altersgruppen zusammenführen, um sowohl das Stadtbild als auch das soziale Miteinander in der Stadt positiv zu beeinflussen. Das Projekt ist als Zusammenarbeit von Stadtplanern und Künstlern aus der Bremer Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas inspiriert gewesen. Nach dem Start des Projektes mit dem „1. Kiosk Festival Bremen“ im Herbst 2005 in der Bremer Neustadt und zahlreichen künstlerischen und sozialen Interventionen im Jahr 2006 und dem „1. Gärten Festival Bremen“ im Frühjahr 2007 wird „kunst_freiraum_stadt“ im Herbst 2008 nun mit dem &amp;quot;1. Nachbar Festival Bremen&amp;quot; fortgesetzt.1. Nachbar Festival BremenFünf Tage für den Bürger. Neustädter, Du hast Nachbarn! Kennst du sie? Magst du sie? Zwischen den Nationen wird das Bremen links der Weser entdeckt: Er wohnt hier und die wohnt da. Kennich den? Wo gibts denn sowas?Der Kosmos Neustadt, die Menschen, die hier wohnen, stehen fünf Tage im Mittelpunkt einer künstlerisch-soziologischen Recherche: Was gibts bei Meiers auf den Tisch und hat Familie Akar auch das Billy-Regal? Die Sonnleitners kommen diesmal nicht aus der Alpenrepublik,sondern forschen in exterrestrischer Mission nach dem typischen Neustädter Stil.Janine Claßen sorgt für die poetische Grundversorgung, indem sie besonders Eltern und ihren Sprößlingen auf den Mund schaut und mit den Kinderreimen aus aller Neustadts Welt ein Radio-Musical macht. Vor den Überwachungskameras der Neustadt dreht Nomena Struß einen nie gesehenen Spielfilm. Und der Zensus führt eine Volksbefragung durch, die durchaus zu Protest reizt. Denn man findet gute Nachbarn gut und böse Nachbarn blöd. Urbane Spaziergänge bietet das Autonome Architektur Büro (AAA) durch die Neustadt an und wenn Sie es genau wissen wollen, wer sie denn nun sind, diese Nachbarn können Sie sich an Beatrice Fleischlin, ihren Personal Neighbourhood Coach wenden. Die reizende rumänische Artistenfamilie des art-to-go- Kiosks macht wieder in der Neustadt Station und bietet Kunst aus dem Stand – die kommt in die Tüte, direkt zum Mitnehmen.Von und Mit: Niels Bovri, Christoph Glaubacker, Stephan Lohse, Johanna Melinkat, Sebastian Wagner, Mark Thomann, Franziska Werner, Kader Lacin, Janine Claßen, Nomena Struß, Susanne Evers, Katrin Brettschneider, Nina Fenzau, Manuel Klein, Marion Amschwand, Claus Franke, Hans König, Anja Wedig, Beatrice Fleischlin, Franci Trybull, Oliver Hasemann, Daniel Schnier, Christina Vogelsang, Heidi &amp;amp; Mordechai.Programmübersicht:AAA Autonomes Architektur Atelier: Urbane SpaziergängeZu urbanen Spaziergängen durch die Neustadt lädt das Autonome Architektur Atelier (AAA) im Rahmen des 1. Nachbar Festival Bremen ein. Wer wohnt hier, wer macht hier was, was macht mein Nachbar, wer ist mein Nachbar, wie sieht meine Nachbarschaft aus und wie ist meine Nachbarschaft entstanden?Anhand verschiedener Zeit- und Bauepochen werden Teile der Neustadt durchwandert und Hausbesuche und Vorgartengespräche mit Ortsansässigen geführt.Mit: Oliver Hasemann und Daniel SchnierWann: 01.10.-05.10.2008Wo: Startorte jeweils um 18.00Uhr 01.10.08 Huckelriede (Strassenbahnhaltestelle) 02.10.08 Deichschart (Werdersee) 03.10.08 Friedhof Buntentor (Kapelle) 04.10.08 Teerhofspitze 05.10.08 ZentaurenbrunnenDauer: 45min. bis 60min.Alpenrepublik in outer space: Galaxie Neustadt - Adieu, Latex-AngstDie „Galaxie Neustadt“ erkunden – so lautet der Auftrag der Sonnleitner-Aliens, die mit ihrem Lunarmobil diesmal nicht aus der Alpenrepublik kommen, sondern aus den Weiten des Universums.Was ist das attraktivste Urlaubsziel, der beste Platz in der Neustadt, die passendste Tapetenfarbe, das Lieblingsessen, der Lieblingsnachbar, das praktischste Fortbewegungsmittel, das geeignetste Haustier und die beste Zukunftsaussicht? ¬–Über Sprechfunk nehmen die Sonnleitners aus ihrem Raumschiff Kontakt zu den Bewohnern links der Weser auf, um Lebensgewohnheiten zu erforschen.Warum Bremen, könnte man sich fragen? Die Antwort ist einfach, denn „Wer Bremen kann, kann Deutschland“.Mit: Niels Bovri, Christoph Glaubacker, Stephan Lohseart-to-go-KioskOb Song oder Gedicht – für nur wenige Cent bietet die reizende rumänische Artistenfamilie des art-to-go-Kiosks Kunst aus dem Stand, direkt zum Mitnehmen über den Tresen. Olga und Mascha müssen ihren missratenen Neffen Toni dabei durchfüttern, denn Irina ist nach Kanada durchgebrannt.Von und mit: Manuel Klein, Claus Franke, Marion Amschwand, Hans KönigJanine Claßen: Zusammengereimt I Ene, Mene, Mopel – eine poetische GrundversorungJanine Claßen sorgt für die poetische Grundversorgung, indem sie besonders Eltern und ihren Sprößlingen auf den Mund schaut und mit den Kinderreimen aus aller Neustadts Welt ein Radio-Musical macht. Ihre Mithilfe ist dabei gefragt: bitte einen Kniereiter mit den Begriffen Werdersee und Martinshof erdichten und live im Schwankhallenstudio ins Mikro singen.Mit: Janine ClaßenBeatrice Fleischlin I Personal Neighbourhood Coachpräsentiert von artserv.net in Zusammenarbeit mit der Schwankhalle Bremen und derTheater Kaserne Basel/CH&amp;quot;Nachbarn. Wir wissen kaum etwas von ihnen oder viel mehr als uns lieb ist. Sie schlafen nur ein paar wenige Zentimeter getrennt von uns. Ihre Waschmaschine quietscht. Ihre Kinder haben keine Manieren. Sie grillen wenn wir unsere Bettwäsche auslüften. Wenn sie Besuch haben sind wir nicht eingeladen und müssen trotzdem die halbe Nacht wach bleiben. Aggression, Rückzug und Zynismus sprießen wo eigentlich Gärten blühen könnten. In einem unverbindlichen Gespräch spüren wir gemeinsam die nachbarschaftlichen Konflikte auf, und versuchen, anhand einfacher Übungen, zu neuen Strategien zu kommen. Ich freue mich Sie und Ihre Nachbarn kennen zu lernen! Ihr Personal Neighbourhood Coach, Beatrice Fleischlin!&amp;quot;Personal Neighbourhood Coach - eine künstlerische Intervention, ein kreatives Eingreifen in die städtischen Abläufe.Mit: Beatrice FleischlinNomena Struß, Katharina Oberlik &amp;amp; Susanne Evers: Das Auge Gottes„Wenn alles, was ich tue, möglicherweise sogar vieles von dem, was ich denke, theoretisch für andere zugänglich wird, wie frei bin ich dann noch in meinen persönlichen Entscheidungen? Habe ich nicht viel mehr immer die Öffentlichkeit, ihre Meinung, ihre moralischen Vorstellungen und ihre Vorurteile im Hinterkopf, egal was ich auch tun möchte?“Ein Spiel mit Überwachungskameras in der Neustadt.Mit: Nomena Struß, Katharina Oberlik &amp;amp; Susanne EversPony Pedro: Der Zensus – eine VolksbefragungDer Zensus geht um. Umfragen werden durchgeführt. Guter Nachbar oder böser Nachbar? Absurde Thesen werden veröffentlicht und revidiert, Gerüchte geschürt und widerlegt.Mit Aufsehen erregenden Direktbefragungen der Neustädter zum Thema „Nachbarn“ eröffnet die Künstlergruppe Pony Pedro ein Spiel rund um das Thema soziale Kontrolle, Denunzierung und social bookmarking.Mit: Sebastian Wagner, Mark Thomann, Franziska Werner&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 29.09.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-29-09-2008/</link><pubDate>Mon, 29 Sep 2008 10:35:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-29-09-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Belastetes Grünzeug: Rucola im Hafen Ein Naturerlebnis besonderer Art erwartete die Teilnehmer eines urbanen SpaziergangsVon Catharina Oppitz WALLE·HANDELSHÄFEN. Wer möchte, kann Rucola pflücken. Das kniehohe Gras raschelt leise im Wind, und gelbe Blumen erfreuen das Auge an diesem herbstlichen Nachmittag. Ein Naturerlebnis der besonderen Art erwartete die Teilnehmer des Urbanen Spaziergangs am Sonntag, den das Autonome Architektur Atelier (AAA) veranstaltet hatte.&amp;quot;Risse im Beton&amp;quot; lautete das Motto der geführten Wanderung durch innerstädtische Naturräume. Der Name wies dabei auf die Grundthematik hin. So zeigten Daniel Schnier und Oliver Hasemann an unterschiedlichen Orten im Bremer Westen, wie sich die Natur ihren Weg auch durch versiegelte Betonflächen sucht. Gleichzeitig ging es um unerwartete Brüche. So wächst der Rucola zwar mitten im Hafen, da aber der Lkw-Parkplatz direkt nebenan liegt, handelt es sich hier bestimmt um das am meisten belastete Grünzeug der Stadt.Das Gras entlang der Waller Welle erfreut zwar das Auge und ist Heim für viele kleine und große Tiere, dafür nutzen Hundebesitzer die Strecke aber zum Gassigehen, der Spaziergang gleicht also eher einem Parcours um die Hundehäufchen herum. Und die gelben Blumen, die sich sanft in der Herbstbrise wiegen, sind &amp;quot;Pionierpflanzen&amp;quot;. Die wachsen dort, wo sich sonst keine Pflanze mehr hintraut, sie sprechen also nicht für die Qualität des Bodens darunter.Neue Wege im urbanen Raum &amp;quot;Gerade Hundebesitzer sind kreative Landnutzer&amp;quot;, sagt Architekt Daniel Schnier. &amp;quot;Sie suchen sich neue Wege im urbanen Raum, die von der Planung ursprünglich gar nicht vorgesehen waren.&amp;quot; Und entlang der Fährte der Tierbesitzer laufen die etwa 60 Teilnehmer des urbanen Spaziergangs im Gänsemarsch über die Waller Welle. Die Narzissenrabatten in Wellenform waren übrigens in den 70er Jahren bundesweit das erste Projekt zur Kunst im öffentlichen Raum.&amp;quot;Natur und Stadt sind eigentlich ein kompletter Widerspruch&amp;quot;, meint Raumplaner Oliver Hasemann. Entlang stark befahrener Straßen und über Bahngleise hinweg konnten sich die Teilnehmer dann aber vom Gegenteil überzeugen. Auf einer alten Industriebrache mitten in der Überseestadt konnte man sich davon überzeugen, wie es aussieht, wenn sich die Natur ihren eigenen Weg sucht. Ursprünglich sollte hier der &amp;quot;SommerPark&amp;quot; entstehen, eine kleine blühende Oase im neu entstehenden Stadtteil. Laut Website der Landlotsen, die das Projekt konzipiert hatten, sollte die Anlage über das übliche &amp;quot;Gewerbeflächen-Abstandsgrün&amp;quot; hinausgehen. Nur wenige Monate später ist von dem Konzept nichts mehr zu sehen, da wohl gegen die Natur geplant worden war. Die falsche Aussaat am falschen Ort, eine unerwartete Trockenperiode - und schon ist nur die robuste Pioniervegetation zu sehen, die sich ihren Weg durch alle Hindernisse bahnt. Auf Stelen sollten sich Bremer Unternehmen und Vereinen darstellen können, doch leider scheitert auch dies an der Realität. &amp;quot;Die kann man vom Radweg ja gar nicht sehen&amp;quot;, meint eine Teilnehmerin des Spaziergangs. Die Bilanz zum Ende des Sommers: Es wurde zwar eine Menge Geld für Samen ausgegeben, aber wer möchte, der kann hier in der Mittagspause Boule spielen.Eine Augenweide besonders für Auswärtige bot sich entlang des Waller Grüns. &amp;quot;Dieser Grünstreifen wurde im Rahmen der Neugestaltung des Stadtteils geschaffen&amp;quot;, so Daniel Schnier. &amp;quot;Nach dem Krieg waren genau an dieser Stelle nur Trümmer, das Stadtwäldchen ist also nicht natürlich gewachsen, obwohl es so wirkt, als sei es schon immer dagewesen.&amp;quot; Im Grünstreifen gebe es immer wieder Auseinandersetzungen über die Pflege des innerstädtischen Grüns, einer momentan heiß diskutierten Frage der Stadtplanung. &amp;quot;In Zeiten knapperer öffentlicher Mittel wird auch hier die Anlage eher mit der Motorsäge als mit der Rosenschere gepflegt&amp;quot;, so Oliver Hasemann.An der Hansestraße holte die Stadt die herbstlichen Spaziergänger wieder zurück in die Realität. Dort standen sie nun wieder inmitten von Straßenschluchten und geschlossenen Fassaden. Von Natur war weit und breit nichts zu sehen, höchstens in dem Löwenzahn, die sich hier tapfer gegen den Asphalt behauptet.© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: West Seite: 3 Datum: 29.09.2008 Text: Catharina Oppitz, Foto: Catharina Oppitz&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Risse im Beton" Dokumentation und Resumée vom 21.09.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/risse-im-beton-dokumentation-und-resumee-vom-21-09-2008/</link><pubDate>Thu, 25 Sep 2008 01:32:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/risse-im-beton-dokumentation-und-resumee-vom-21-09-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Resumée Urbaner Spaziergang &amp;quot;Risse im Beton&amp;quot; Ein Spaziergang zum Thema Naturerfahrung in der Stadt ruft natürlich (!) die Frage auf, ob in einem so vom Menschen überformten Terrain Natur überhaupt erfahrbar sein kann. Der am gestrigen Sonntag beständige Sonnenschein bewies den 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Spaziergangs auf angenehme Weise gleich, dass sich die Natur nie ausblenden lässt. Auch in einem Areal wie dem ehemaligen Überseehafen, das der Natur durch umfangreichste Baumaßnahmen in harter Arbeit abgerungen worden ist, zeigen sich schon nach wenigen Jahren wieder die ersten Keimlinge und wachsen zwischen Pflastersteinen und parkenden Lkw´s sogar Rucola und andere Gartenkräuter. Der Weg über die Waller Welle, durch das Waller Wied und über einige Bahngleise auf die große Brachfläche vor dem Schuppen 1 zeigte auf, wie sich SpaziergängerInnen, mit und ohne Hund, und AnwohnerInnen ihre Wege abseits der stark befahrenen Straßen suchen und sich ihr eigenes Naturerlebnis auf der Waller Welle oder entlang der Bahngleise suchen. Auf dem ehemaligen Gelände des Projekts b.a.l.d., inmitten des Sommerparks in der Überseestadt, ließ sich dann sehr anschaulich verdeutlichen, wieviel Aufwand es bedarf, um eine ehemalige Industriefläche zum blühen zu bringen und das der sorgsam von Landschaftsarchitekten ausgetüftelte Plan spielend leicht von der Natur durchkreuzt werden kann und sich am Ende die robuste Pioniervegetation durchsetzt. Von den verblühten Feldern in der Überseestadt führte der Spaziergang dann in das, für viele Auswärtige unbekannte, Waller Grün. Dieser Grünzug zieht sich durch den gesamten Bremer Westen und ist buchstäblich zwischen den Trümmern des zweiten Weltkrieges entstanden. Mit dem Wiederaufbau wurde diese Grüne Lunge inmitten der dichten Wohnbebauung geschaffen, die hier nach Grundideen des modernen Städtebaus entstanden war. Deutlich sichtbar wurde im passieren dabei der Kontrast zwischen den intensiv genutzten privaten Gartenflächen und den eher weitläufigen, öffentlichen Grünflächen. Ein Schlenker durch die ruhigen Straßen der ECA-Siedlung endete dann an der Hansestraße als naturfeindliche Straßenschlucht. An der Abfertigung am ehemaligen Zollamt Hansator endete der Urbane Spaziergang an seinem Ausgangspunkt, bei weiter bestem Sonnenschein klang der Nachmittag bei Kaffee langsam aus. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Spaziergangs und freuen uns, Euch bei unseren nächsten Veranstaltungen wieder begrüßen zu dürfen. Text: Oliver Hasemann, Fotos: Cathrin Eisenstein&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Risse im Beton" Grüne Welle in Walle am Sonntag, den 21.09.2008 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-risse-im-beton-gruene-welle-in-walle-am-sonntag-den-21-09-2008-um-14-00uhr/</link><pubDate>Wed, 10 Sep 2008 13:05:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-risse-im-beton-gruene-welle-in-walle-am-sonntag-den-21-09-2008-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;&amp;quot;Risse im Beton&amp;quot; Grüne Welle in WalleDas Erlebnis von Natur wird gemeinhin mit singenden Vögeln, raschelnden Blättern im Wind oder blühenden Wiesen verbunden. Fehlen diese Elemente, erscheint die Umwelt schnell wüst und verlassen, trostlos und nahezu lebensfeindlich. Die Stadt als Lebensraum steht hier ambivalent zwischen den beiden Extremen. Betonierte Straßenschluchten liegen hier nicht weit entfernt von lebendigen Parkanlagen. Die gegängelte Pflanzenwelt von Vorgärten befindet sich in direkter Nachbarschaft zur sich entfesselnden Pioniervegetation auf alten Industriebrachen. Die Erfahrung von Natur in der Stadt erfolgt in einem Parcours mit unterschiedlichsten Stationen.Unser Urbaner Spaziergang über diesen Parcours führt von dem Wüstenei an der Abfertigung des ehemaligen Zollamts Hansator Überseehäfen hin zu grünen Oasen in den ehemaligen Hafenrevieren. Zwischen Schienensträngen suchen wir zarte Spuren ersten Grüns und finden am Wegesrand seltene Kräuter. Ein Sprung über die grüne Grenze trägt uns in die benachbarten Wohngebiete in denen wir geplantes Grün auf ungeplanten Routen durchqueren. Wir pflücken symbolisch die schönsten Blumen aus den Vorgärten und lauschen dem Gesang der Stadtteilvogelwelt.ÖkoStadt Bremen e.V. und das Autonome Architektur Atelier laden zu einem Urbanen Spaziergang ein, der sich der Suche nach Naturerfahrung in der Stadt widmet und die Frage aufwirft, wieviel Natur wir in der Stadt benötigen und wie sich der Konflikt Stadt – Natur auflösen lässt.Datum: Sonntag, 21.09.2008Startort: Abfertigung am Hansator in 28217 BremenZeit: 14.00 UhrUnterstützt von: Beirat Mitte, Beirat Östliche Vorstadt, Beirat Walle und derArchitektenkammer Bremen, dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Kooperation mit ÖkoStadt Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Nachtspaziergang" Dokumentation und Resumée vom 29.08.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/nachtspaziergang-dokumentation-und-resumee-vom-29-08-2008/</link><pubDate>Thu, 04 Sep 2008 15:09:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/nachtspaziergang-dokumentation-und-resumee-vom-29-08-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Resumée NachtspaziergangKurz vor Beginn der Geisterstunde trafen wir uns vor der vom Licht der Straßenlaternen nur spärlich beleuchteten Stauerei. Eine erste Probe, ob alle TeilnehmerInnen des Nachtspaziergangs denn auch ihre Taschenlampen dabei hätten, zeigte auf, dass wir nicht durch die Dunkelheit würden tapsen müssen. Nach einer kurzen Instruktion und Warnung vor den möglicherweise lauernden Gefahren führten wir die grob geschätzt 120 TeilnehmerInnen durch die schlafende Staplerhalle, Spielstätte während des Musikfestes und eine der wenigen erhaltenen Industrieanlagen im Bereich des Überseehafens. Ein ganz anderer Eindruck bot sich uns dann bei unserem Weg über den Großmarkt. Ein hell erleuchtetes Gelände und große, helle Hallen prägten unsere Eindrücke, Leben herrschte auf dem Gelände noch nicht.Um so abrupter der Wechsel nach dem Verlassen des Geländes. Wieder umfing uns Dunkelheit, einige knapp beleuchtete Kräne nur am Rande, unbebaute Flächen auf dem ehemaligen Hafenbecken, das langsam für die Bebauung vorbereitet wird.Hügel türmten sich vor uns auf und der Weg führte nur noch querfeldein. Dann, hinter einer Biegung zwischen großen Schotterhaufen, Feuer vor uns. Feuerjonglage von Annika Schmeding aus Berlin vor der Kulisse von Baumaschinen, eine kurze Pause und Staunen. Dann geht es weiter über die Schutthaufen, Abhänge runter und überunwegsames, vollgewuchertes Gelände entlang der alten Kaimauer.Letzte Spuren des alten Hafens lassen sich hier noch entdecken. Schriftzeugnisse von Matrosen, die hier vor vielen Jahren mal mit ihrem Schiff lagen und die heute von Brombeeren überwuchert werden.Dann abrupt das Wasser vor uns. Der Blick auf die Kulisse des nächtlichen Hafens und der Industrieanlagen, die sich weserabwärts ziehen. Jetzt waren es nur noch wenige Schritte zum Molenturm, dem Abschluss unseres Spaziergangs. Hinter uns hatte sich eine lange Schlange gebildet, die sich mit Taschenlampen ihren Weg bahnt. Im Leuchtturm dann Schaudern, eine entführte Person, der Bürgermeister, wie wir später erfuhren. Dann die Kapitulation, Sönke Busch hinab vom Außenposten Ephmeristans. Vorbei.Vielen Dank für ein nächtliches Erlebnis!AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenText: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier (2), Fotos: Uta Bohls (3)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 28.08.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-28-08-2008/</link><pubDate>Thu, 04 Sep 2008 08:22:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-28-08-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Flanieren in Rauschen und DröhnenAutonomes Architektur Atelier führte durch die Bahnhofsvorstadt bis ins FesenfeldVon Chris RuschinBAHNHOFSVORSTADT. Verkehrsprobleme aus der Sicht von Nicht-Autofahrern verstehen lernen - das war das Ziel eines Spaziergangs entlang des Rembertirings ins Viertel, den das Autonome Architektur Atelier (AAA) in Kooperation mit dem Verein Ökostadt Bremen am Sonntag leitete. Damit knüpften die Veranstalter an die Vorträge der Umwelttage an, die Ökostadt im vergangenen Jahr zum Thema Stadtentwicklung organisiert hatte.Los ging es auf dem Skaterparcours zwischen Bahnhofsplatz und Hochstraße. &amp;quot;Hier wird deutlich, wie sehr der Zug als historisches und das Auto als modernes Massentransportmittel den Raum bestimmen&amp;quot;, sagte Oliver Hasemann vom Architektur-Atelier, der zusammen mit Daniel Schnier und Gregor Straube, einem Mitarbeiter des Vereins Ökostadt, den Spaziergang begleitete. Einen ersten Stopp legten die 50 Teilnehmer auf einer kleinen Grünfläche mitten auf dem Rembertiring ein. &amp;quot;Ein genialer Blick auf die Hochstraße&amp;quot;, rief Schnier, um den Verkehrslärm zu übertönen. Allerdings verwies er auch auf die Wohnungen direkt nebenan. Schnier: &amp;quot;Unvorstellbar.&amp;quot;Durch knöchelhohes Gras stapften die Spaziergänger anschließend über ein weiteres &amp;quot;Niemandsland&amp;quot;: die Verkehrsinsel am Rembertikreisel. Hasemann und Schnier erzählten von dem erfolgreichen Widerstandgegen die Mozarttrasse im Jahr 1973. Diese Schneise sollte dem steigenden Autoverkehr gerecht werden. Nach massiven Protesten von Anwohnern wurde der Bau der Trasse jedoch verhindert - nachdem schon 70 Häuser abgerissen waren.Auf dem Parkplatz eines Car-Sharing-Unternehmens lobten die Architekten die Idee des &amp;quot;Auto-Teilens&amp;quot; als sinnvollen Ansatz zur Reduzierung des Autoverkehrs. &amp;quot;Im Viertel ist die Quote der Autos pro Einwohner um fünf bis zehn Prozent niedriger als in der restlichen Stadt&amp;quot;, sagte Hasemann. Das liege nicht zuletzt an der labyrinthartigen Einbahnstraßenstruktur und den schlechten Möglichkeiten zum Parken.In den 90er Jahren habe man daran gedacht, aus dem Viertel einen verkehrsberuhigten Bereich zu machen, erzählten Schnier und Hasemann. Allerdings sei auch dieser halbherzige Versuch im Ostertorsteinweg nach nur einer Woche wieder verworfen worden, da sich viele Ladenbesitzer und Besucher von außerhalb beschwert hätten. Inzwischen gebe es neue Pläne zur Lösung der angespannten Verkehrssituation in den Straßen des Viertels, zeichnete Schnier die Diskussion über das von der EU geförderte &amp;quot;Shared Space&amp;quot;-Konzept nach. In der Vorbildgemeinde Bohmte (wir berichteten) gibt es keine Bordsteinkanten, keine Ampeln und keine Verkehrsschilder mehr. &amp;quot;Da muss man richtig aufpassen&amp;quot;, sagt der Architekt Schnier. Mit dem Projekt solle ein umsichtigeres Miteinander der Verkehrsteilnehmer gefördert werden. Und es funktioniert: Die Zahl der Unfälle ist in Bohmte stark zurückgegangen.Ein weiteres Thema des Spaziergangs war der Pendlerverkehr, der durch die dezentrale Siedlungsstruktur gefördert wird. Dies sei nicht nur aus der ökologischen Perspektive problematisch, sondern auch hinsichtlich der alternden Gesellschaft, meinten die Stadtführer. Für alte Menschen seien weite Strecken oftmals eine Zumutung. Der Rundgang endete in der St.-Jürgen-Straße. &amp;quot;Das ist keine Missionsfahrt gewesen&amp;quot;, betonte Hasemann. Optimal wäre, wenn sich die Spaziergänger &amp;quot;bewusst geworden sind, wie die Stadt strukturiert ist und wie Verkehr funktioniert&amp;quot;.© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Chris Ruschin, FOTO: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Verkehr erlebbAAAr" Dokumentation und Resumée vom 24.08.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/verkehr-erlebbaaar-dokumentation-und-resumee-vom-24-08-2008/</link><pubDate>Wed, 27 Aug 2008 10:51:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/verkehr-erlebbaaar-dokumentation-und-resumee-vom-24-08-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Resumée Verkehr erlebAAArParallel zum Viertelfest einen Urbanen Spaziergang zu planen, der dann auch noch selbiges Viertel als Ziel hat, zeugt von Wagemut oder Ignoranz. Wahrscheinlich von beidem. Zum Glück kam die Sonne an diesem verregneten Wochenende doch noch raus und mir ihr dann auch 50 Menschen, die sich mit uns ins sonntägliche Bremen begaben, um den Verkehr als Ausdruck der mobilen Gesellschaft mitzuerleben.Die Ausprägung und Dominanz des mobilen Individualverkehrs waren dann auch schon am Startpunkt des Urbanen Spaziergangs nicht zu übersehen und vor allem nicht zu überhören. Obwohl er die Drehscheibe des Öffentlichen Nahverkehrs und des Öffentlichen Fernverkehrs ist, wird auch der Bahnhofsvorplatz von Straßen eingerahmt und dominiert. Nach mühevoller und gefährlicher Querung der Straßen, begleitete uns die Hochstraße über die nächste Strecke. Obwohl sie als Verkehrsschneise, Lärmpegel und optischer Schocker wirkt, entdeckten wir unvermutet auch interessante Perspektive und ruhige Ecken.In den vermeintlichen ruhigen Ecken des Viertels entdeckten wir hingegen höchst belebte Straßenzügen, die weniger vom Auto geprägt, wenn auch (noch) nicht befreit sind. Als kompakte Stadt können die BewohnerInnen hier ihre täglichen Erledigungen ohne das Auto erledigen, besitzen aber immer noch genug von diesen, um alle Straßen vollzuparken. Mit den zusätzlichen Sperrungen durch das Viertelfest und uns als mobilem Verkehrshindernis wurde aus dem eh´ schon labyrinthartigen Wegesystem für einige VerkehrsteilnehmerInnen schnell eine Falle, aus der sie sich, für uns schön zu beobachten, nur durch waghalsige Rückwärtsfahrten befreien konnten.Am Schluss des Urbanen Spaziergangs erreichten wir den Verkehrsknoten Hamburger Straße am Ende der Umweltzone und atmeten den hier bis auf weiteres frei schwebenden Feinstaub ein. Wir danken allen TeilnehmerInnen und allen UnterstützerInnen des Urbanen Spaziergangs herzlich und sehen uns auf einem unserer kommenden Spaziergänge und SchiffsfAAAhrten (Bitte mit Anmeldung an kontakt@aaa-bremen.de) wieder.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenText: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Nachtspaziergang am Freitag, den 29.08.2008 um 22.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/nachtspaziergang-am-freitag-den-29-08-2008-um-22-00uhr/</link><pubDate>Tue, 26 Aug 2008 10:21:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/nachtspaziergang-am-freitag-den-29-08-2008-um-22-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Nachtspaziergang in Übersee Nachts weht ein besonderer Wind durch die Überseestadt. Trägt Geräusche aus der Vergangenheit des Hafens über die leeren Flächen und an den alten Speichern vorbei. Kalte Lichter fallen auf die menschenleere Szenarie und verbreiten eine unheimliche Stimmung. Hinter den aufgeschütteten Halden liegt der alte Hafen in seinem Dornröschenschlaf. Die glänzenden Fassaden am Speicherhafen liegen verlassen und ihre Lichtinstallationen erscheinen wie Positionslichter in der Ferne. Alte Seebären und Landratten streichen zu dieser Zeit durch das Gelände, spinnen Geschichten und erzählen von der alten Zeit. In den vielen Schatten findet sich immer wieder Überraschendes und Verstörendes.Zu einem nächtlichen Erlebnis der Überseestadt laden die Randpflanzen und das Autonome Architektur Atelier im Rahmen des Randpflanzenfestivals ein.Wir bitten wetterfeste Kleidung und Taschenlampen mitzubringen.Datum: Freitag, 29.08.2008 | Startort: Ephmeristan in der Stauerei (vorübergehend ehemals Junges Theater), Cuxhavener Str. 7 in 28217 Bremen | Zeit: 22.00UhrAAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Urbaner Spaziergang "Verkehr erlebbAAAr" am Sonntag, den 24.08.2008 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-verkehr-erlebbaaar-am-sonntag-den-24-08-2008-um-14-00uhr/</link><pubDate>Mon, 11 Aug 2008 15:47:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/urbaner-spaziergang-verkehr-erlebbaaar-am-sonntag-den-24-08-2008-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Verkehr erlebAAArMobile Verkehrskontrolle zwischen Hochstraße und TrampelpfadGeprägt werden Städte von ihren Bauwerken, strukturiert werden sie durch ihre Verkehrsstränge. Für die moderne, mobile Stadtgesellschaft bilden sie die Lebensadern, durch die der globale Personen- und Warenverkehr fließt. Das dominierende Verkehrsmittel stellt dabei seit Jahrzehnten das Automobil dar, das entsprechend die Verkehrsinfrastruktur und die optische Wahrnehmung beherrscht. Die großzügig ausgeführten Straßen, Brücken und Unterführungen werden wahlweise als Monumente des technischen Fortschritts, als notwendiges Übel oder schlichtweg als Bausünden bezeichnet. Andere Verkehrsteilnehmer werden an den Rande gedrängt oder gleich ganz aus dem Straßenraum verbannt.Auf einem Spaziergang, zu Fuß und ohne schützende Blechschicht, erleben wir unmittelbar die Auswirkungen der verschiedenen Verkehrskonzepte. Ausgehend vom Hauptbahnhof als einem Verkehrsknoten in Bremen, führt der Spaziergang an der vieldiskutierten Hochstraße vorbei zum Rembertikreisel. Hier manifestieren sich die Gegensätze zwischen einer zentral gelenkten Verkehrspolitik und der lokalen Organisation von Mobilität in einem funktionierenden Stadtquartier. Wo nicht (mehr) alle Wege offenstehen, suchen sich die Verkehrsteilnehmer eigene Wege, werden erfinderisch oder steigen auf andere Verkehrsmittel um.Das Autonome Architektur Atelier lädt zu diesem Urbanen Spaziergang mit dem Schwerpunkt Verkehr gemeinsam mit Ökostadt Bremen e.V. ein. Daher ist es ein Ziel des Spaziergangs besonders die ökologischen Aspekte von Verkehr in seiner heutigen Ausprägung und mit seinen heutigen Konflikten erlebbar zu machen, die Alternativen für eine nachhaltige Verkehrs- und damit auch Stadtentwicklung aufzuzeigen und zu einer Diskussion über ein ökologisches Verkehrsteilnehmerbewusstsein einzuladen.Datum: Sonntag, 24.08.2008Startort: Skateplaza am Hauptbahnhof in 28195 BremenZeit: 14.00 UhrUnterstützt von: Beirat Mitte, Beirat Östliche Vorstadt, Beirat Walle und derArchitektenkammer Bremen, dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Kooperation mit ÖkoStadt Bremen e.V.AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier und Oliver Hasemann, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>SchifffAAAhrt, die Rückreise am Samstag, den 06.09.2008 (Mit Anmeldung und Fährgeld!!) um 15.15Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schifffaaahrt-die-rueckreise-am-samstag-den-06-09-2008-mit-anmeldung-und-faehrgeld-um-15-15uhr/</link><pubDate>Mon, 11 Aug 2008 15:26:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schifffaaahrt-die-rueckreise-am-samstag-den-06-09-2008-mit-anmeldung-und-faehrgeld-um-15-15uhr/</guid><description>&lt;p&gt;SchifffAAAhrt, die RückreiseDer Blick von der Treppe an der historischen Feuerwache in den Holz- und Fabrikenhafen geht immer noch auf die Kulisse einer florierenden Hafenwirtschaft. Schiffe werden mit ausgefeilter Transporttechnik gelöscht und der Geruch von Öl und Algen liegt ebenso in der Luft wie der Lärm von Schiffsmotoren und das Rufen vereinzelter Möwen. Der Kurs der MS Friedrich führt durch den Holz- und Fabrikenhafen an den Anlegestellen und Fabrikationsanlagen traditionsreicher Bremer Unternehmen vorbei. Jedes dieser Gebäude erzählt seine eigene Geschichte und trägt dabei zur Hafengeschichte bei, von der auch die MS Friedrich selbst ein Bestandteil ist. Das die Hafenwirtschaft im Bremer Stadtgebiet nur noch Geschichte ist, wird mit dem Verlassen des Hafenbeckens deutlich.Vom ehemaligen Rückrat der Bremer Wirtschaft ist vielfach nur Hafenromantik geblieben und es schwappt eine Woge von Nostalgie über die Decks, wenn der zugeschüttete Überseehafen passiert wird. Ein Gefühl, das auch nicht verstreicht, wenn das Gelände der ehemaligen AG Weser und des ehemaligen SpaceParks passiert wird. Der Umbau der alten Hafenreviere zur neuen Überseestadt nimmt an vielen Orten deutlich Gestalt an, spiegelnde Fassaden und neue Nutzungen in den alten Speicheranlagen künden von einer Vision für den neuen Stadtteil. An anderen Stellen ist der alte Hafen noch ganz verwaist und Angler und Möwen bleiben für den Moment seine eifrigsten Nutzer. Die Trennung des Hafens von der Innenstadt wird durch die weiter ausufernde Schlachte überwunden, die sich entlang des wachsenden Wesertower zieht und vom Ende unserer SchiffAAAhrt kündet.Wir laden zu einem kurzweiligen Törn durch die alten Bremer Hafenreviere und freuen uns, Euch an Bord begrüßen zu dürfen.Datum: Samstag, 06.09.2008Startort: Anleger Feuerwache, Waller Stieg Ecke Am Holzhafen in 28217 BremenZeit: 15.15UhrFährgeld: 8 EuroAnmeldung bitte per Mail an kontakt@aaa-bremen.deAAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA im Fernsehen! Ein Besuch auf der b.a.l.d.</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-im-fernsehen-ein-besuch-auf-der-b-a-l-d/</link><pubDate>Sat, 19 Jul 2008 11:36:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-im-fernsehen-ein-besuch-auf-der-b-a-l-d/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA mit einer grandiosen Moderation von Herrn Dipl.-Ing. Daniel Schnier im Bürgerrundfunk Radio Weser.TV. 25 Minuten pure Emotionen erwarten die ZuschauerInnen. Karen Kischkel und Daniel Telkmann filmten bei brachialem Wetter am Abend des analogen Dorffestes der b.a.l.d. - Brache als lebendiges Dorf das Miteinander der DorfbewohnerInnen.b.a.l.d. zu sehende Ausstrahlungen per Stream und Kabelfernsehen am:Mittwoch, den 23.07.2008 um 19.00Uhr Radio Weser.TV - Bremen Ereignis TVFreitag, den 01.08.2008 um 21.00Uhr Radio Weser.TV - Bremen Ereignis TVDienstag, den 05.08.2008 um 20.00Uhr Radio Weser.TV - Bremen Ereignis TV&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA im Fernsehen!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-im-fernsehen/</link><pubDate>Sat, 19 Jul 2008 10:58:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-im-fernsehen/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA in einer grandiosen Moderation von Herrn Dipl.-Ing. Daniel Schnier. 25 Minuten pure Emotionen. Daniel Telkmann und Karen Kischkel filmten bei brachialem Wetter auf dem analogen Dorffest der b.a.l.d. - Brache als lebendiges Dorf das Miteinander der DorfbewohnerInnen kurz bevor das Fest begann.b.a.l.d. Ausstrahlungen zu sehen per Stream oder im Kabelfernsehen am:Mittwoch, 23.07.2008 um 19.00Uhr Radio Weser.TV - Bremen Ereignis TVFreitag, 01.08.2008 um 21.00Uhr Radio Weser.TV - Bremen Ereignis TVDienstag, 05.08.2008 um 20.00Uhr Radio Weser.TV - Bremen Ereignis TVb.a.l.d. - Brache als lebendiges Dorf und Radio Weser.TV&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"SchifffAAAhrt" Dokumentation und Resumée vom 05.07.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schifffaaahrt-dokumentation-und-resumee-vom-05-07-2008/</link><pubDate>Tue, 15 Jul 2008 09:32:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schifffaaahrt-dokumentation-und-resumee-vom-05-07-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Resumée SchifffAAAhrt Die SchifffAAAhrt entwickelte sich schon vor dem eigentlichen Törn zu einem Ereignis. Denn die Einfahrt der MS Friedrich in den Holz- und Fabrikenhafen konnte von den TeilnehmerInnen von der Terrasse am Hafenkopf aus beobachtet und kommentiert werden. Ein lebhafter Eindruck vom Schiff und seinen Fahreigenschaften hatte sich also schon gebildet, bevor die ersten Gäste überhaupt ihre Beine auf die Planken des Schiffes gesetzt hatten. Nach Begrüßung an Bord durch den Vorsitzenden des Vereins zum Erhalt der MS Friedrich, Herrn Dr. Schallipp, legte das Schiff dann auch unverzüglich und mit 70 Personen vollbesetzt ab und begab sich auf die SchifffAAAahrt durch die ehemaligen und die noch bestehenden Bremer Hafenreviere. Das es eine Verköstigung fair-gehandelten Kaffees von Utamtsi auf dem Unterdeck gab, durfte allerdings als wenig subtiler Hinweis auf den Vergleich zu einer üblichen Kaffeefahrt verstanden werden. Aus der historischen Kulisse der MS Friedrich hinaus bot sich abwechselnd der Anblick vitaler, funktionierender Hafenreviere, von brachliegenden ehemaligen Hafenarealen und von revitalisierten Hafenrevieren. Zu den Attraktionen gehörten dabei die alte Kaffee Hag Fabrik, die ehemalige A.G. Weser, heute kaum noch zu erkennen, jetzt mit der Waterfront, ehemals Space Park, allerdings ebenfalls eine Attraktion. Einen düsteren Anlaufpunkt hingegen bildete der U-Bootbunker Hornisse, der betongraue Klotz spiegelte die Assoziationen wider, die mit seinem Bau durch Zwangsarbeiter während des 2.Weltkrieges verbunden sind. Der Bunker Hornisse an der Kap-Horn-Straße bildete auch den Wendepunkt der Schiffstour, von nun an ging es gegen die Strömung flußaufwärts in Richtung Liegeplatz an der Schlachte. Kurzfristig bekamen wir Gesellschaft von einem Seehund, der sich auf den Steinen des Lankenauer Ufers sonnte. Früher sonnten sich hier auch Gröpelinger und Walleraner im ehemaligen Strandbad, zumindest eine Badestelle ist mittlerweile wieder hergerichtet und wird schon wieder von Kindern aus dem Stadtteil genutzt. Dominiert auf dem Woltmershauser Ufer noch das Grün des Uferparks, so ist auf der Walleraner Seite das Gelände um den ehemaligen Überseehafen und den Europahafen. Die Blechdosen des Großmarkts spiegeln sich ebenso in der Sonne, wie die neuen Bürolofts um das Becken des Europahafens. Beide allerdings mit dem Schiff nicht mehr erreichbar. Mit etwas Geschick passierten wir die Stephanibrücke und gelangten zur Schlachte. An Bremens historischem, ersten Hafen tummelten sich Menschenmassen und auch wir entließen unsere BesucherInnen von Bord. Schiff Ahoi und besten Dank an die Mannschaft der großen Hafenrundfahrt MS Friedrich sagen die Leichtmatrosen vom AAA.Fotos: Meike Schlingmann, Text: Oliver Hasemann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Bremer Positionen | Werkbericht junger GestalterInnen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/bremer-positionen-werkbericht-junger-gestalterinnen/</link><pubDate>Wed, 09 Jul 2008 15:49:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/bremer-positionen-werkbericht-junger-gestalterinnen/</guid><description>&lt;p&gt;Im Rahmen der „ArchitekturZeit“-Woche organisiert die Architektenkammer Bremen eine Podiumsdiskussion in der Veranstaltungsreihe Background. Am 1. Juli 2008 stellen sich in einer gemeinsamen Werkberichtsschau fünf Bremer Architektur- und Planungsbüros vor, die zur jungen Gestalterszene in Bremen gehören:• Arne Schlichtmann, grups-studio• Lars Lammers + Nadja Pokall, LPR. Architektengemeinschaft• Andreas Wenning, baumraum• Jost Herbert + Wolfgang Tobias, zweimeterzehn architekten• Oliver Hasemann + Daniel Schnier, AAA Autonomes Architektur AtelierVeranstaltung: 1. Juli 2008, 19 UhrOrt: Architektenkammer/Ingenieurkammer, Geeren 41/43, 28195 Bremenzu sehen: Grundsteinlegung am Sonntag, den 29.06.2008 B.A.L.D. Brache als lebendiges Dorf in der Überseestadt.Foto: Cathrin Eisenstein Link: BauNetz.de&lt;/p&gt;</description></item><item><title>OLIVER HASEMANN, RAUMPLANER – KULTURKOPF AM 05.07.08</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/oliver-hasemann-raumplaner-kulturkopf-am-05-07-08/</link><pubDate>Wed, 09 Jul 2008 15:21:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/oliver-hasemann-raumplaner-kulturkopf-am-05-07-08/</guid><description>&lt;p&gt;MitwirkendeModeration: Anja WedigGast: Oliver HasemannDie okkulte Geschichte einer maritimen StadtDie Bierverkostung in der belgischen Bahnhofsgastronomie zu rühmen, ist schon ein kühnes Unterfangen. Zumal wenn man aus Bremen kommt, in Bremen wohnt und arbeitet. Aber aus vormals bremischem und derzeit belgischem dürfte, so pfeifen’s die Spatzen von den Dächern, alsbald amerikanisches Bier werden. Prost! Wider besseres Wissen viel zu lange in Kneipen oder auf Feiern zu verweilen, zählt Oliver Hasemann zu seinen Lastern. Letztere sind also (unschönes Wort, klar!) reichlich niedrigschwellig. Wie auch der Kulturbegriff des diplomierten Raumplaners: „Kultur ist für mich, wenn ich morgens aus der Tür komme und mich mein Nachbar grüßt.“Und so kann er denn losgehen, der Tag. Seine Schritte führen den Stadtdenker, Jahrgang 1975, dorthin, wo früher Hafen war. Er ist eines der drei Ausrufezeichen der jüngeren hanseatischen Urbanisten-Szene. Gemeinsam mit Daniel Schnier und Alexander Kutsch gründete Hasemann das Autonome Architektur Atelier (AAA). Seit einigen Wochen residiert es im ehemaligen Zollamt des Überseehafens. Weil ändern schlief – um einmal den stadtplanerischsten Plattentitel der jüngeren deutschen Popgeschichte zu zitieren (brauchen Sie nicht nachgucken: Stammt von Schorsch Kamerun). Weil ändern also schlief, entstand die Idee der Zwischennutzung.Doch zurück nach Belgien. Über dieses aus Zug oder Auto stets etwas irreal wirkende Land „weiß man wenig, obwohl es mitten in Europa liegt und Schauplatz unheimlich vieler historischer Geschehnisse und Entwicklungen war.“ Mit einem ähnlich wohl- und wissenwollenden Blick betrachtet Hasemann auch Bremen. „Ich wünsche mir, dass es so bleibt, wie es ist – und sich weiter wandelt“, sagt er. Nur scheinbar ein Widerspruch. Denn die urbanen Spaziergänge der drei A führen zu Ecken, Winkeln und Schattenseiten der Stadt. Und ergeben im Gehen, Schauen und Erzählen Bruchstücke einer okkulten oder ephemere Stadtgeschichte – jenseits (oder vielleicht doch besser: diesseits) von Roland, Rathaus und Weserstadion. War- und Wandelzeichen inklusive.Noch ein wenig handfester geht es beim Nachdenken darüber, was (diese) Stadt (auch) sein könnte, zu, wenn AAA (gemeinsam mit anderen) Überraschendes aus dem Boden stapfen: Die teneveraner Raumnutzungsalternative „Sproutbau“ im vergangenen Jahr etwa – oder die „Brache als lebendiges Dorf“ (b.a.l.d.), die in der ersten Juliwoche ein ungenutzt da liegendes Areal in der Überseestadt belebt. Beides gedacht auch als Handreichung – die man nur entgegen nehmen muss. In diesem Dorf auf Zeit nimmt Oliver Hasemann also momentan seinen Frühstückstee. Vielleicht findet sich auch jemand, der ihm die Cricket-Regeln praktisch erklärt. Platz genug wär ja.Wo man der Stadt die schönsten Geheimnisse entlockt, wie man das (und anderes) dann erzählt und was der Fernsehsport mit all dem zu tun hat, erzählt Oliver Hasemann am kommenden Sonnabend beim Radiofrühstück in der Schwankhalle. Zwischen 11 und 13 Uhr ist er bei Moderatorin Anja Wedig zu Gast. Live zu hören auf UKW 92,5 oder per Stream und Podcast unter www.kulturkoepfe.de text: (tsc) KULTURG.U.T. e.V.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"abseits des geplanten, hin zum ungeplanten" am 01.07.2008 um 16.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/abseits-des-geplanten-hin-zum-ungeplanten-am-01-07-2008-um-16-00uhr/</link><pubDate>Tue, 01 Jul 2008 13:30:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/abseits-des-geplanten-hin-zum-ungeplanten-am-01-07-2008-um-16-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Zwischen Kaffeequartier und Speicherhafen, abseits des geplanten, hin zum ungeplantenZu einem Urbanen Spaziergang im Rahmen des Projekts b.a.l.d. lädt das Autonome Architektur Atelier (AAA) am 1.Juli um 16Uhr ein. Vom Treffpunkt, der Rampe am temporären Firmensitz des AAA in der ehemaligen Abfertigung des Zollamts Überseehäfen, geht es durch die unbekannten, kleinteiligen Straßen rund um die Baumstraße hin zum wohlbekannten, ehemaligen Hochregallager von Tchibo und damit ins Kaffeequartier. Die bunte Mischung verschiedenster Nutzungen wird hier durch den Entwicklungskern Kaffeequartier zu Füßen des kommenden Wesertowers aufgebrochen. Die schon vorhandenen durchdesignten Grünstrukturen geben hier Aufschluss über das kommende, geplante Gesicht der Überseestadt. Der Schwenk entlang der Straßenbahn vorbei an alten, traditionellen Gewerbeanlagen zeigt hingegen das alte Bild des Freihafens. Am Europahafen schließt sich die Klammer aus Kaffeequartier und Speicherhafen. Die in Stein gegossene, auf vielen strahlenden Plakaten illustrierte Zukunft wird hier unmittelbar fassbar. Erst der Weg auf die Brache erschließt eine andere Sicht auf die vorhandenen Potentiale.Datum: Dienstag, 01.07.2008Startort: Hansator 1 (Abfertigung) Rampengebäude in 28217 BremenZeit: 16.00Uhrkontakt@aaa-bremen.de AAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel und Text: Oliver Hasemann, Fotos und Gestaltung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>SchifffAAAhrt am Samstag, den 05.07.2008 (diesmal mit Anmeldung und Fährgeld!!) um 15.15Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schifffaaahrt-am-samstag-den-05-07-2008-diesmal-mit-anmeldung-und-faehrgeld-um-15-15uhr/</link><pubDate>Sun, 08 Jun 2008 21:30:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schifffaaahrt-am-samstag-den-05-07-2008-diesmal-mit-anmeldung-und-faehrgeld-um-15-15uhr/</guid><description>&lt;p&gt;SchifffAAAhrt - Wasserfronten Vor der historischen Feuerwache am Holz- und Fabrikenhafen bietet sich noch immer die Kulisse einer florierenden Hafenwirtschaft, der Geruch von Öl, Algen und Gütern aus der halben Welt liegt ebenso in der Luft wie der Lärm von Schiffsmotoren und vereinzelten Möwen. Vom Anleger am Holz- und Fabrikenhafen führt die SchifffAAAhrt auf der MS Friedrich an den Fabriken traditionsreicher Bremer Unternehmen vorbei. Jedes der Gebäude und die MS Friedrich selbst erzählen Hafengeschichte und erzählen individuelle Geschichten. Mit Verlassen dieses Hafenbeckens verblassen die ablesbaren Spuren der alten Hafenreviere. Vom ehemaligen Rückrat der Bremer Wirtschaft ist vielfach nur Hafenromantik geblieben. Eine Woge von Nostalgie schwappt über die Decks, wenn der zugeschüttete Überseehafen passiert wird. Liegen die Flächen im und um den Überseehafen auch momentan noch brach, so lässt doch der Blick in Richtung auf den Europahafen erkennen, dass der Umbau der alten Hafenreviere in die Überseestadt begonnen hat. Neue, spiegelnde Fassaden und neuen Nutzungen in alten Speicheranlagen künden von einer Vision für diesen neuen Stadtteil. Aus „Übersee“ bringen wir Bilder und Ideen mit, wie in anderen Städten ehemalige Hafenareale umgebaut wurden. Die Flächen und Freiräume, um eigene Vorstellungen zur künftigen Gestalt der Überseestadt einzubringen sind momentan noch vorhanden, ein Eindruck von unseren Vorstellungen lässt sich im Zuge des Projekts b.a.l.d. auf der Brachfläche zwischen Hafenhochhaus und Speicher I gewinnen. Wir laden zu einem kurzweiligen Törn durch die alten Bremer Hafenreviere und freuen uns, Euch an Bord begrüßen zu dürfen.Datum: Samstag, 05.07.2008Startort: Anleger Feuerwache, Waller Stieg Ecke Am Holzhafen in 28217 BremenZeit: 15.15UhrFährgeld: 8 EuroAnmeldung bitte per Mail an kontakt@aaa-bremen.deAAA Autonomes Architektur Atelier in BremenTitel: Daniel Schnier, Text: Oliver Hasemann, Gestaltung und Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>SchifffAAAhrt am 05.07.2008 um 15.15Uhr, diesmal mit Anmeldung und Fährgeld...</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schifffaaahrt-am-05-07-2008-um-15-15uhr-diesmal-mit-anmeldung-und-faehrgeld/</link><pubDate>Sun, 08 Jun 2008 21:25:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schifffaaahrt-am-05-07-2008-um-15-15uhr-diesmal-mit-anmeldung-und-faehrgeld/</guid><description/></item><item><title>B.A.L.D. - Brache als lebendiges Dorf</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/b-a-l-d-brache-als-lebendiges-dorf/</link><pubDate>Sun, 08 Jun 2008 21:07:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/b-a-l-d-brache-als-lebendiges-dorf/</guid><description>&lt;p&gt;Im größten Stadtentwicklungsprojekt Norddeutschlands, der Bremer Überseestadt, wurden in den letzten Jahren verschiedene Entwicklungskerne geschaffen. Zwischen diesen Orten, die urbanes Leben verheißen, liegen großfllächige Brachen, deren Charakter sich als eher rural erweist. Im Rahmen einer Öffnung und Belebung dieses erwartungsfrohen Noch-Nicht-Stadtteils, sollen diverse Bereiche temporär besiedelt werden. Die Interventionen bewegen sich zwischen sportlicher Betätigung (Moon-Car-Rennen, Frisbee, Minigolf), einem Kulturprogramm (Film, Theater, Musik) und einemZeltdorf (Grill, Camping).Die Aktionen sollen Bremer BürgerInnen ein niedrigschwelliges Angebot bieten, das ihnen den Zugang zum Stadtteil erleichtert und ihnen Momente des Verweilens bietet. Denn neben der verbliebenen Hafen- und Industriewirtschaft und den neuangesiedelten Unternehmen aus dem Kreativ- und Dienstleistungsbereich, ist die eine Sache die dem Stadtteil bisher völlig fehlt seine eigentlichen Bewohner. Tagsüber ist das Areal von den Kraftfahrzeugen der Angereistengefegt. Der Charakter des Artifiziellen verhindert eine nachhaltige Belebung - und die einzelnen Akteure in der Überseestadt bleiben jeweils ihren eigenen Welten verhangen. Die von Oben dirigierten Funktionsbestimmung und Flächenzuweisung ohne Einbindung öffentlicher/allgemeiner Bedürfnisse birgt die Gefahr, dass der Ort zu einem erstarrten Monument seines eigenen Anspruchs wird, zu einem Gebiet, das keinen Zauber mehr ausstrahlt und keine überraschenden Entdeckungen erlaubt, sondern nur zweckgebunden aufgesucht wird. B.A.L.D. bespielt die Lücken des Masterplans und gründet auf ihnen Inseln des frivolen Miteinanders. Wo die temporäre Dorfgemeinschaft wächst und sich Gebiete aneignet, da unterstreicht sie auch die Voraussetzung von gut funktionierenden Stadtteilen und Nachbarschaften, die aus dem lebendig Kleinen heraus ins aktive Urbane zu wachsen vermögen.Dieses Projekt wird unterstützt von der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Architektenkammer Bremen als auch von weiteren Sponsoren.bald-kontakt über kontakt@aaa-bremen.deWeitere Informationen auf http://www.bald.blogger.de/Foto: Christina Vogelsang, Gestaltung Flyer und Karte: Michael Ziehl (GoogleEarth)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA im taz nord Interview vom 26.04.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-im-taz-nord-interview-vom-26-04-2008/</link><pubDate>Sun, 04 May 2008 10:41:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-im-taz-nord-interview-vom-26-04-2008/</guid><description>&lt;p&gt;&amp;quot;Bis jetzt ist das Beste der Aldi&amp;quot; Wenn abends die Loftbüros schließen, kehrt in der Überseestadt die große Ödnis ein. Leute, die aus dem Brachland im Bremer Westen einen richtigen Stadtteil machen, lassen sich nur mit einem locken: Raum für Experimente, sagt das &amp;quot;Autonome Architektur Atelier&amp;quot; Interview: Christian Jakob Ist bei der Entwicklung der Überseestadt viel zerstört worden? Am Anfang wollte man alles platt machen. Das Becken des Überseehafens wurde zugeschüttet. Ein Nebengebäude des Hafenhochhauses und Teile des Hafen- und des Zollamtes wurden abgerissen. Statt dessen kamen Loftbüros, jetzt vielleicht eine Marina - das zerstört den ursprünglichen maritimen Charakter. Die Nachfrage scheint den Immobiliengesellschaften Recht zu geben. Das stimmt, die Nachfrage ist riesig, alle Büros sind vermietet, sogar im neuen &amp;quot;Weser-Tower&amp;quot;, obwohl der erst 2009 fertig sein wird. Trotzdem haben die drei Immobiliengesellschaften, die die Hafencity unter sich aufgeteilt haben, ein Problem mit dem Ortscharakter. Sie versuchen jetzt ihren künstlichen Komplexen neue Identitäten zu verpassen. Dass heißt dann &amp;quot;Speicherhafen.com&amp;quot; oder &amp;quot;Kaffee-Quartier&amp;quot;, aber dort ist von Hafen nichts mehr zu spüren. Alles ist total steril, mit kleinen Kugelbäumchen und Springbrunnen. Es ist aber noch jede Menge der alten Bausubstanz über. Na ja, natürlich ist nicht alles weg, auch die traditionelle Nutzung gibt es hier und da noch. Nur ist die Entwicklung weiter gegangen. Die alten Gebäude haben Grundrisse, die nach modernem Verständnis ineffizient sind. Die Hafenbecken sind für die Containerschiffe ungeeignet. Es gibt aber Möglichkeiten die Substanz zu erhalten und trotzdem wieder zu beleben. Die Sanierung des Speichers XI hat das bewiesen. Der Speicher XI ist also ein positives Beispiel? Absolut, ja. Das hat überhaupt erst den Impuls gegeben, den Speicher I stehen zu lassen und auch über die weitere Entwicklung anders nachzudenken. Anders als beim Überseehafen hat man jetzt beim Europahafen das Wasser als wichtigen Bestandteil erkannt und integriert. Die Kanten der Hafenbecken werden abgesenkt, so dass man dort entlang flanieren kann. Bei welchen Objekten sollte man denn wie bei der HfK verfahren? Zum Beispiel beim Kühlhaus, dem Hansator oder der Tabakbörse. Die Revitalisierung eröffnet die Chance, sich zu den bestehenden Stadtteilen zu öffnen. Das wurde bis jetzt versäumt? Walle ist überhaupt nicht eingebunden. Deswegen ist das Quartier ja insgesamt so unbelebt. Das Beste, was man in der Hinsicht bisher getan hat, war den Aldi von der Waller Nordstraße in die Quartiersgarage am Europahafen zu verlegen. Im vorderen Teil der Überseestadt gibt es ja kaum Anlaufpunkte. Außer ein paar Leuten, die ihren Hund ausführen oder neugierigen Rollerbladern verirrt sich kaum jemand dorthin. Liegt das an der großen Schneise aus Deich und Hafenrandstraße? Nicht der Deich ist das Problem, sondern das Fehlen von Zielen jenseits davon. Was könnten das denn für Ziele sein? Die Überseestadt bietet noch keine positive Identität für alle. Es gibt dort einige Anlaufpunkte, die nicht so elitär sind, zum Beispiel das Hafencasino. Das ist eine ganz einfache Gaststätte, Studenten, Arbeiter und Fernfahrer gehen dahin. Prostituierte duschen sich da. Wenn man mehr solcher Anlaufpunkte hätte - auch für Kinder - dann fühlen sich auch mehr Leute mit einem Stadtteil verbunden. Über die Bebauung wird von den Entwicklern unter Rentabilitätsaspekten entschieden. Was für einen Unterschied macht es für diesen Prozess, wenn Leute dem Gebiet emotional zugetan sind? Nur dadurch kommen sie auf die Idee, ihre Vorstellungen davon zu artikulieren, wie mit all den leeren Flächen umgegangen werden soll. Und wie sollte diese Artikulation aussehen? Das Quartier soll von Menschen, die dort wohnen wollen, in Besitz genommen werden. Bis jetzt durfte dort niemand ernsthaft wohnen. Normal ist das nicht. Alle Waterfront-Cities dieser Welt in Rotterdam, Lissabon oder Hamburg sind als Wohnlagen schwer angesagt. In Bremen hat man lange daran festgehalten, dass das Gebiet immer gewerblich war und deshalb jetzt so bleibt. Davon rückt man langsam ab, aber die geplanten Projekte werden teuer sein und vor allem räumlich sehr isoliert. Das kann es nicht sein. Was wollt Ihr dagegen tun? Es gibt ein kreatives Milieu in der Stadt, das soll Interesse an der Überseestadt entwickeln. Eine besonders neue Revitalisierungsstrategie ist das auch nicht. Nein, erst recht nicht in Bremen. Bei der Bewerbung für die Kulturhauptstadt 2010 hat man auch auf Subkultur gesetzt und wollte Räume zur Verfügung stellen. Damals hieß das &amp;quot;Brutstätten&amp;quot;. Weil man aber mit der Bewerbung baden ging, will das heute keiner mehr hören. Schreib' also bloß nicht, dass wir &amp;quot;Brutstätten&amp;quot; wollen. Gefällt es Euch besser, wenn ich schreibe, dass Ihr das Quartier &amp;quot;entsterilisieren&amp;quot; wollt? Ja. Das Quartier ist aber steril. Ihr kommt als Fremdkörper dorthin. Das wollen wir ändern. Wir wollen eine Anlaufstelle sein. Für wen genau? Da sind wir völlig offen. Künstler, die ein Atelier suchen, junge Absolventen, die sich mit einer kleinen Idee selbständig machen wollen, Initiativen, einfach alles was Platz braucht, wenig Geld hat, den Austausch sucht. Was wollt Ihr denen anbieten? Ab Mai ziehen wir als Zwischennutzer in die Abfertigung des ehemaligen Zollamts am Hansator. Da ist Platz für neun weitere NutzerInnen. Den Raum werden wir vermitteln. Und in den umliegenden Gebäuden gibt es viel mehr davon. Der soll nachgefragt werden. Neun Nutzer sind nicht viel, um auf einen ganzen Stadtteil auszustrahlen. Eigentlich wollten wir den ganzen Zollamtskomplex. Das große Gebäude haben dann aber die Musiker gekriegt, die wegen des Kirchentages 2009 aus der alten Post ausziehen mussten. Das finden wir aber gut, weil das genau die Form von Nutzung ist, die wir wollen. Klingt nach stinknormalem Gründerzentrum. Gründerzentren bauen immer hohe Hürden auf. Das unterscheidet uns. Wir setzen ganz niedrigschwellig an. Was heißt das in Zahlen? Es geht nur um die Deckung der Unkosten. Verdienen dürfen und wollen wir an der Sache nichts, das war auch die Auflage des Eigentümers, der Bremer Invesitions-Gesellschaft. Wie hat die BIG auf Euer Konzept reagiert? Es gab große Vorbehalte, das hat einiges an Überzeugungsarbeit gekostet, bis wir ein Gebäude gekriegt haben. Es gibt sehr genaue Vorstellungen davon, wie es in der Überseestadt weitergehen soll: neue Bürogebäude, ein Hotel, ein paar Appartementhochhäuser und eben der Yachthafen. Ist Euch etwas besseres eingefallen? Ohne Ende. Aber wir wollen das ja nicht vorgeben... ...ein Beispiel müsste jetzt aber schon kommen. Okay. Warum nutzt man nicht Teile der Brachflächen für Schrebergärten? Aber, trotzdem: Wir wollen den Anstoß geben, darüber nachzudenken, was dort noch alles sein könnte. Das Autonome Architektur Atelier organisiert &amp;quot;Projekte und Aktionen an der Schnittstelle von Kunst und Stadtentwicklung&amp;quot;. Ab Mai nehmen sie sich von ihrem neuen Quartier im Alten Hafenzollamt aus die Überseestadt vor. Davon erzählt haben der taz der Architekt Daniel Schnier (re.) und der Raumplaner Oliver Hasemann (mi.) Zum AAA gehört auch noch der Stadtplaner Alexander Kutsch (li). Fotos: C. Eisenstein.(c) 26./27.04.2008 taz nord, taz-Thema: city-bremen 150 Zeilen, Christian Jakob S. 32 nur in taz-Teilauflage FOTOS: Cathrin Eisenstein&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA mit ganz neuen Seiten im Netz!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-mit-ganz-neuen-seiten-im-netz/</link><pubDate>Thu, 03 Apr 2008 23:13:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-mit-ganz-neuen-seiten-im-netz/</guid><description>&lt;p&gt;foto: cathrin eisenstein&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA jetzt mit neuer Seite im Netz!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-jetzt-mit-neuer-seite-im-netz/</link><pubDate>Thu, 03 Apr 2008 23:11:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-jetzt-mit-neuer-seite-im-netz/</guid><description/></item><item><title>"Neues aus Übersee" Dokumentation und Resumeé vom 09.03.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neues-aus-uebersee-dokumentation-und-resumee-vom-09-03-2008/</link><pubDate>Sat, 15 Mar 2008 19:25:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neues-aus-uebersee-dokumentation-und-resumee-vom-09-03-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Bleibt alles anders in der Überseestadt Zu unserem Urbanen Spaziergang namens &amp;quot;Neues aus Übersee&amp;quot; trafen wir uns am vergangenen Sonntag um 15Uhr an der Haltestelle der Straßenbahnlinie 3 an der Eduard-Schopf-Allee. Über 120 Menschen hatten sich eingefunden, um die Überseestadt aus der Perspektive eines Urbanen Spaziergangs kennenzulernen oder die Veränderungen in Augenschein zu nehmen, die sich hier binnen eines Jahres vollzogen haben. Diese Veränderungen visualisieren sich im Kaffeequartier auf großen Werbeschildern, die schon heute das Bild der Überseestadt von morgen anpreisen oder sie zeigen sich in ersten, frisch gepflanzten Bäumen des neuen Parks und dem Bauzaun um das Gelände des kommenden Wesertowers. Als ein Cluster innerhalb der Überseestadt entstehen hier moderne Büroräume, Anlegeplätze für Kreuzfahrtschiffe, Kultureinrichtungen und eine Verlängerung der Flaniermeile Schlachte. Den Weg aus diesem Cluster wies uns eine der neuen Planstraßen, die vom Kaffeequartier zum Europahafen verlaufen. Die für den Straßenverkehr noch gesperrte Trasse erwies sich dabei als sehr bequem für unseren weiteren Weg, der hier noch entlang trister Flächen verlief, die sich allerdings in wenigen Monaten in eine angenehm grüne Erholungsfläche verwandeln wird. Der Europahafen verwandelt sich derweil ausgehend vom Speicher I in den Cluster Speicherhafen. Der erfolgreiche Umbau und vor allem die erfolgreiche Vermietung des Speichers haben einen Run auf die noch vorhandenen Speicher um den Europahafen ausgelöst und auch eine rege Bautätigkeit ausgelöst. Der ganze Verve der Entwicklung um den Europahafen dokumentiert sich im neu erbauten Parkhaus „Quartiersgarage“ mit ALDI-Supermarkt. Vom Dach des Parkhauses bot sich uns ein Panoramablick auf die entstandenen modernen Büro- und Ausstellungsräume, auf das geplante Boardinghaus und auf die Bauarbeiten an der neuen Flaniermeile direkt am Wasser des Hafenbeckens mit Platz für eine mögliche Marina. Wieder auf ebener Erde angekommen zeigte sich, dass die weiten, unbebauten und ungenutzen Flächen zwischen Europahafen und ehemaligen Überseehafen dem Wind freie Entfaltung boten. Am Ende der langen Strecke erklommen wir die Hügel des &amp;quot;Teletubby-Landes&amp;quot; zwischen dem Hafenhochhaus und dem neuangesiedelten Großmarkt. Über der Wasserlinie des zugeschütteten Hafenbeckens bot sich ein Blick auf die umstrittenen Projekte, die am Anfang der Umnutzung der Hafenreviere gestanden haben, aber mit dem Speicher XI auch auf ein Projekt, dass für den Umdenkprozess steht, der stattgefunden und der in der Gestattung von Wohnbebauung in der Überseestadt gemündet hat. Gleichzeitig versammeln sich vor und im Speicher XI auch verschiedene Versatzstücke der maritimen Lebens- und Arbeitswelt, die auf absehbare Zeit nur noch im Holz- und Fabrikenhafen gegenwärtig bleiben wird. Den Abschluss fand unser Urbaner Spaziergang in der Stauerei, die spontan &amp;quot;besetzt&amp;quot; wurde und in der wir bei heißem Kaffee anschaulich die Umnutzung eines alten Hafengewerbes zu einer Bühne für Kulturschaffende betrachten und erproben konnten. Wir danken allen SpaziergängerInnen, die uns begleitet, ausgefragt und aufgeklärt haben. Der nächste Urbane Spaziergang findet im April im Spannungsfeld der aktiven Hafenwirtschaft rund um den Holz- und Fabrikenhafen statt und wird an dieser Stelle rechtzeitig angekündigt.Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA in der Galerie der Gesichter der Stadt</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-in-der-galerie-der-gesichter-der-stadt/</link><pubDate>Mon, 03 Mar 2008 08:35:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-in-der-galerie-der-gesichter-der-stadt/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA stattete Mike Weisser in seinem temporären Atelier im Ostertorsteinweg 100 im Februar 2007 einen Besuch ab. Äquivalent zum Themenfeld des AAA entstanden dort Aufnahmen zur Ausstellung Gesichter der Stadt, die mittlerweile in der StadtBibliothek zu betrachten ist. In einer Reihe mit 23 anderen Menschen hinterfragte das AAA die Intention und Arbeitsweise des Medienkünstlers.[link zum Interview]&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Neues aus Übersee" am 09.03.2008 um 15.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neues-aus-uebersee-am-09-03-2008-um-15-00uhr/</link><pubDate>Fri, 22 Feb 2008 00:51:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/neues-aus-uebersee-am-09-03-2008-um-15-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Neues aus Übersee&lt;br&gt;
Nach Maßstäben der Stadtentwicklung ist die apostrophierte Überseestadt ein junger Stadtteil und der Wandel vom Hafenquartier zu einer modernen Waterfrontcity steckt noch in den Kinderschuhen. Die sichtbaren Veränderungen repräsentieren somit einen sehr kurzen und begrenzten Ausschnitt einer langfristigen Entwicklung. Dennoch lassen sich schon jetzt aus diesem sichtbaren Ausschnitt und seinem zugrundeliegenden Masterplan Folgerungen über die weitere Entwicklung des Quartiers ziehen.Inmitten von Brachflächen und leerstehenden Gebäuden wachsen immer neue, vorbildlich angelegte Straßenzüge und versorgen das gesamte Gebiet mit einer schachbrettartigen Verkehrsinfrastruktur. Um den Kopf des Europahafens drängeln sich die neuentstandenen Bürogebäude geradzu und wimmelt es von Fahrzeugen und Menschen. Zwischen dieser vitalen Umwidmung verblassen vergessene oder demonstrativ arrangierte Versatzstücke des einstigen maritimen Lebens. Die weite Welt ist hier, trotz der Anlage einer Marina mit abgesetzter Flaniermeile entlang der Spundwände, nur noch ein Mausklick entfernt.Über andere Areale klingt der Ruf der Seemöwen hingegen ungestört. Die Hafenwirtschaft ist hier nicht mehr aktiv, aber es zeichnet sich auch noch keine konkrete neue Nutzung ab. Diese Flächen bieten Raum für die freie Entfaltung von Ideen ein, die in der dicht bebauten und dicht mit Nutzungen und Ansprüchen besetzten Innenstadt keinen Platz und keine Akzeptanz finden. Diese Freiheit besteht allerdings nur solange, bis sie von den Leitlinien eines Masterplans beschnitten wird und die struktuierte Stadtentwicklung Besitz von diesen Räumen ergreift.Zu unserem Urbanen Spaziergang laden wir dazu ein, den Fortschritt und den Stillstand in der Überseestadt mit uns zusammen zu erleben.&lt;br&gt;
Datum: am Sonntag, den 09.03.2008&lt;br&gt;
Startort: Eduard-Schopf-Allee in 28217 Bremen&lt;br&gt;
Zeit: 15.00Uhr&lt;br&gt;
Text: Oliver Hasemann, Titel: Alexander Kutsch, Foto: Daniel Schnier, Gestaltung: Alexander Kutsch und Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 14.02.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-14-02-2008/</link><pubDate>Fri, 15 Feb 2008 15:51:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-14-02-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Einst eine Zweckgeburt am anderen UferUrbaner Spaziergang durch die Neustadt NEUSTADT (XCK). Jede strahlende Innenstadt hat ihre Kehrseite. In Bremen wurde diese Rolle jahrhundertelang der alten Neustadt, die sich zwischen Hohentor und Buntentor erstreckt, zugeschoben. Zu einem &amp;quot;Urbanen Spaziergang&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;Kehrseite Neustadt - Zweckgeburt am anderen Ufer&amp;quot; lud vor kurzem das &amp;quot;Autonome Architektur Atelier&amp;quot; ein.Von der ehemaligen Güldenhausbrennerei aus ging es durch den Kern der Neustadt, die im 17. Jahrhundert im Zuge des Befestigungsbaus angelegt wurde. &amp;quot;Wirklich gewollt war die Neustadt nicht, aber die unruhigen Zeiten des 30-jährigen Krieges machten den Bau moderner Befestigungsanlagen notwendig. Sie integrierten auch das Neustadtufer, um den Beschuss der Altstadt über den Fluss zu verhindern&amp;quot;, berichtete Oliver Hasemann vom &amp;quot;Autonomen Architektur-Atelier&amp;quot;, als die Spaziergänger an den Grünanlagen am Hohentorsplatz angekommen waren.Dass trotzdem keine große Sympathie für die Neustadt vorhanden war, lasse sich aber noch heute an der im Vergleich zur Altstadt eher schlichten Gestaltung der Neustadtswallanlagen erkennen. Insgesamt seien der Neustadt gerne Anlagen und Institutionen aufgebürdet worden, die in der Innenstadt ungern gesehen wurden. Die Verlegung des Schweinemarkts zähle ebenso dazu wie das Gaswerk oder auch die städtischen Kasernen, an deren Stelle sich heute das Südbad befindet. Welches Gewerbe für die Neustadt prägend war und ist, sollte sich später noch den rund 40 Teilnehmern zeigen.Von der ehemaligen Güldenhausfabrik führte die Route an der Brauerei Beck &amp;amp; Co und der Schokoladenfabrik Hachez vorbei auf den Lucie-Flechtmann-Platz. Dass dieser Ort geradezu ein Beispiel für Plätze sei, &amp;quot;die die Welt nicht braucht&amp;quot;, erklärte Daniel Schnier anhand der weiten, gepflasterten Fläche. Als Ersatz für den inzwischen bebauten Grünenkamp biete er eigentlich Platz genug für verschiedene Veranstaltungen oder auch Wochenmärkte, die aber nach Erfahrung der anwesenden Neustädter nicht sehr gut angenommen wurden.Beispiele dafür, wie sich lebenswerte Freiräume und Wohnformen umsetzen lassen, zeigten sich hingegen in der Grünenstraße. Mit viel Eigeninitiative und genossenschaftlicher Unterstützung entstanden hier in den Häusern 17 und 18 Wohnprojekte, die hohen ökologischen Standards gerecht werden und sich &amp;quot;der üblichen Eigentumsakkumulation entzogen haben&amp;quot;.Über die Brautstraße, der ehemaligen Zufahrt zur Brautbrücke über die Kleine Weser, ging es weiter auf den Neuen Markt. Unter dem kleinen Roland fiel der Blick direkt auf die Martinikirche, die bis zum Bau der St.-Pauli-Kirche von den Neustädtern frequentiert wurde.In der Rückertstraße verwies Alexander Kutsch auf die für das ausgehende 19. Jahrhundert in Bremen ungewöhnlich hohe Bebauung, die eher an das Ruhrgebiet oder an Berlin erinnere und wegen ihrer Besonderheit als Ensemble unter Denkmalschutz steht. &amp;quot;Wenn hier mal eine Wohnung frei wird, dann ist sie eigentlich sofort wieder vermietet&amp;quot;, brachte Marika Steinke ihre eigenen Erfahrungen als Bewohnerin mit ein. Die Nähe zur Innenstadt und die ruhigen, hohen Wohnungen bieten hier eine Wohnqualität, die für viele Bremer attraktiv sei.Diese Vorzüge treten allerdings erst seit jüngerer Vergangenheit zutage. Zur Entstehungszeit dieser Gebäude hatte sich hier damals das Gängeviertel befunden. In den Innenhöfen der Wohnblocks war jeder verfügbare Raum für Kleinstbauten genutzt worden, die sich an schmalen Gängen aufreihten. Auf wenigen Quadratmetern drängten sich die Arbeiter der Tabakfabriken mit ihren Familien, die unter schwierigsten hygienischen Bedingungen leben mussten.Entspannung fanden die Neustädter hingegen bei Bootsfahrten auf der Piepe, dem letzten offen gelassenen Stück ihrer einstigen Befestigungsanlagen. Hier am Buntentor, dem zweiten historischen Stadttor, führte der &amp;quot;Urbane Spaziergang&amp;quot; aus der historischen alten Neustadt in den Buntentorsteinweg. An der alten Remmer -Brauerei vorbei, die mittlerweile zum Kulturzentrum mit Schwankhalle und Städtischer Galerie umgebaut wurde, fand der Spaziergang dann schließlich sein krönendes Ende.Das &amp;quot;Autonome Architektur Atelier&amp;quot; in Bremen veranstaltet regelmäßig &amp;quot;Urbane Spaziergänge&amp;quot;, bei denen versteckte Orte im Bremer Stadtgebiet erkundet werden. Ankündigungen zu diesen &amp;quot;Urbanen Spaziergängen&amp;quot; sind unserer Zeitung zu entnehmen oder im Internet abrufbar unter www.aaa-bremen.de. © www.weser-kurier.de | WESER-KURIER Redaktion Stadtteil-Kurier, FOTO: Walter Gerbracht&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Kehrseite Neustadt" Dokumentation und Resumeé vom 27.01.2008</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kehrseite-neustadt-dokumentation-und-resumee-vom-27-01-2008/</link><pubDate>Thu, 31 Jan 2008 18:41:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kehrseite-neustadt-dokumentation-und-resumee-vom-27-01-2008/</guid><description>&lt;p&gt;Resumeé Kehrseite Neustadt Kurzfristig hatten wir am Sonntag Mittag zu unserem Urbanen Spaziergang durch die Alte Neustadt eingeladen. Dennoch fanden sich neben uns und unserem besonderen Gast Eva, auf deren Initiative wir diesen Spaziergang organisiert hatten, über 40 Freunde, Bekannte und Interessierte ein, die mit uns die, vermeintlich, verschmähte Schwester der historischen Altstadt erkunden wollten. Zu einer Uhrzeit, zu der Zehntausende mit Bollerwagen die neue Autobahn in der Neustadt festivalisierten, betrachteten wir ihre eher ruhigen Ecken und ihre menschenleeren Plätze. Auch wenn die Neustadt über mehrere Jahrhunderte eher als notwendiges Übel behandelt und mit auf der anderen Seite unerwünschten Institutionen und Einrichtungen überzogen worden war, hat sich hier ein lebendiges Stadtquartier etabliert und von der Altstadt emanzipiert. Am augenscheinlichsten zeigte sich dies uns an den alternativen Wohnprojekten, die hier inmitten konventioneller Wohnbauten entstanden sind und die auch in der weiteren Neustadt verbreitet sind. Abseits des zunehmend gentrifizierten Ostertorviertels siedelt sich hier zunehmend das kreative Milieu an, das neue und andere Formen des Wohnens und, an den diversen Läden zu erkennen die kurioses und nicht-alltägliches anbieten, des Wirtschaftens erproben. Gleichzeitig ist die Neustadt natürlich auch durch das traditionelle Bremer Haus geprägt und die Alte Neustadt besitzt in Form der bis zu 5stöckiger Bauten rund um die Rückertstraße dessen verdichteste Ausprägung, die eine hohe Anziehungskraft auf dem Mietermarkt besitzen. Den Startort unseres Urbanen Spaziergangs hatten wir an das Hohentor, als eines von zwei Stadttoren der Neustadt gelegt. Hier an den ehemaligen Wallanlagen liegt die leerstehende und verfallende Güldenhaus Schnapsbrennerei. Für die Neustadt eine typische Gewerbeansiedlung, auf unserem Weg durch die Alte Neustadt zum Buntentor, als dem zweiten historischen Stadttor, begegneten uns so noch verschiedene Gewerbebetriebe der Genussmittelverarbeitung. Neben der noch bestehenden Brauerei und der Schokoladenfabrik waren es insbesondere die Tabakfabriken, die die Neustadt bis runter in den Buntentorsteinweg prägten. Von diesem Gewerbe ist heutzutage nichts mehr zu sehen, auch die ehemaligen Gängeviertel mit ihren unhygienischen Lebensbedingungen für die Tabakarbeiter sind mittlerweile verschwunden. Hingegen gibt es Planungen, die sich auf unserem weiteren Weg vom St.Pauli Deich aus gut erläutern ließen. Die Anlage von bequemen Stadtvillen auf dem Stadtwerder in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt mitten im Erholungsgebiet rund um die Umgedrehte Kommode. Ein weiteres Indiz für die neue Wertigkeit der Neustadt, die sich auch auf unserem Weg zu Kaffee und Kuchen im Kuss Rosa erkennen ließ. Auf dem Gelände der ehemaligen Remmer Brauerei sind mit der Städtischen Galerie im Buntentor und der Schwankhalle neue Kulturinstitutionen in einer kleinen Version der Kulturmeile entstanden. Wir danken für Eure rege Teilnahme und wünschen Eva viel Erfolg und ein schönes Leben jenseits der Bremer Neustadt in der Dresdner Neustadt.Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Kehrseite Neustadt" Zweckgeburt am anderen Ufer am 27.01.08 um 12.30Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kehrseite-neustadt-zweckgeburt-am-anderen-ufer-am-27-01-08-um-12-30uhr/</link><pubDate>Sat, 26 Jan 2008 14:06:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kehrseite-neustadt-zweckgeburt-am-anderen-ufer-am-27-01-08-um-12-30uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Kehrseite Neustadt Zweckgeburt am anderen Ufer In der Wahrnehmung Bremens stellt die alte Neustadt so etwas wie die kleine, hässliche Schwester der „richtigen“ Altstadt dar, die nur als Notwendigkeit des zeitgemäßen Festungsbau auf dem gegenseitigen Weserufer entstehen musste und dementsprechend behandelt wurde. Dies zeigt sich deutlich an der Qualität der Wallanlagen, setzt sich in den angesiedelten Institutionen und Industrien fort und äußert sich auch in den vorhandenen kulturellen Angeboten. Die Genußmittel verarbeitende Industrie prägt auch heute noch mit Brauereien, Schnapsbrennereien und Schokoladenfabriken nicht nur das optische Erscheinungsbild, sondern auch die olfaktorische Wahrnehmung der Neustadt. Auch die Wohnbebauung trug als einzige in Bremen schon fast Mietskasernenzüge. Zwischen der hohen, fast fünfgeschossigen Bebauung erstreckte sich das Gängeviertel, in dem die ärmsten Bremer wohnten, die unter härtesten Bedingungen in den Tabakfabriken arbeiteten. Von diesen Wohnverhältnissen ist heute nicht viel verblieben, die im Verhältnis günstigen Mieten ziehen in immer stärkeren Maße ein junges, kreatives Milieu an. Ehemals leerstehende Wohnhäuser und Fabrikgelände sind zu Wohnprojekten umgestaltet worden, die neue Formen des gemeinsamen Wohnens und Gestaltens praktisch umsetzen. Auf unserem Urbanen Spaziergang zwischen Hohentor und Buntentor streifen wir die historische Entstehungsgeschichte des Stadtteils ebenso wie seinen Transformationsprozess zum frischesten Bremer Stadtquartier.Datum: Sonntag, 27. Januar 2008Startort: Neustadtswall 61 in 28199 BremenZeit: 12.30Uhr, Dauer ca. 1-2 StundenTitel u. Text: Oliver Hasemann, Recherche: Alexander Kutsch, Foto u. Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schöne Feiertage wünscht das AAA.</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schoene-feiertage-wuenscht-das-aaa-3/</link><pubDate>Mon, 17 Dec 2007 17:18:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schoene-feiertage-wuenscht-das-aaa-3/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA wünscht allen Menschen, die wir in so kurzer Zeit kennengelernt haben, schöne Feiertage. Dieses Foto entstand Anfang Dezember 2007 auf dem Deck der neuen Quartiersgarage am Kopf des Europahafens und wurde von Cathrin Eisenstein erstellt.Foto: Cathrin Eisenstein&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 06.12.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-06-12-2007/</link><pubDate>Mon, 10 Dec 2007 15:45:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-06-12-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Spaziergang trotz strömenden Regens WOLTMERSHAUSEN (BKR). Viel Durchhaltevermögen bewiesen die Teilnehmer des urbanen Spaziergangs, zu dem kürzlich das Autonome Architektur Atelier (AAA) eingeladen hatte. Trotz strömenden Regens wanderten rund 30 Leute knapp zwei Stunden lang tapfer durch Woltmershausen, um das Quartier gemeinsam zu erforschen. Schon mehrmals hatte das AAA zu einem urbanen Spaziergang durch verschiedene Stadtteile aufgerufen. Dabei geht es den Veranstaltern weniger darum, eine Gruppe zu führen und sie zu belehren. Viel eher wollen die Architekten und Raumplaner mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommen und die Geschichten erfahren, die das Quartier bewegen. Der Rundgang durch Woltmershausen stand unter dem Motto: &amp;quot;Eingekreist und vom Winde verweht&amp;quot; und führte die Gruppe vom Neustadtsbahnhof durch den Tunnel, am ehemaligen Gaswerk vorbei entlang der neuen Autobahn bis zum Brinkmann-Speicher, dann durch das Wohngebiet &amp;quot;Auf dem Bohnenkamp&amp;quot;, über den Marktplatz zum Weseruferpark. Im Internet gibt es unter www.aaa-bremen.de mehr Informationen.© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Birgit Krieger, FOTO: Walter Gerbracht&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Eingekreist und vom Winde verweht" Dokumentation und Resumeé vom 02.12.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/eingekreist-und-vom-winde-verweht-dokumentation-und-resumee-vom-02-12-2007/</link><pubDate>Thu, 06 Dec 2007 20:14:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/eingekreist-und-vom-winde-verweht-dokumentation-und-resumee-vom-02-12-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Stürmischer Empfang in Pusdorf Pünktlich zu unserem Urbanen Spaziergang durch Woltmershausen setzte am Sonntag um 14 Uhr Regen ein und der beständig pustende Wind verdeutlichte noch dazu, dass wir heute durch Pusdorf spazieren würden, wie Woltmershausen umgangssprachlich genannt wird. Trotz der etwas widrigen Wetterumstände haben sich über 30 Interessierte am Neustädter Bahnhof eingefunden, um mit uns den Spaziergang rein nach Woltmershausen zu wagen. Die Entscheidung, in der Neustadt zu starten, war bewusst gewählt worden, um zu verdeutlichen, wie stark Woltmershausen von der restlichen Stadt abgetrennt ist. Erst nach dem wir unter den Bahnstrecke nach Oldenburg durchgegangen waren, begann somit der Spaziergang durch Pusdorf. Mit einem Merkmal Pusdorfs wurden wir gleich am Ortseingang konfrontiert, in diesem Fall in der Gestalt von Morsezeichen, mit der Anwesenheit von Reminiszenzen an vergangenes maritimes Leben im Stadtbild. Die Verbindung zur Seefahrt, zum Schiffbau und vor allem zur Hafenwirtschaft haben die Geschichte Woltmershausens ebenso geprägt wie das ehemalige Gaswerk, das bis zum Abriss der Gasometer das Ortsbild und auch die Wahrnehmung des Stadtteils über seine Grenzen hinaus prägte. Geblieben ist ein riesiges Areal, das mitten im Stadtteil immer noch weitgehend unzugänglich ist. Ebenso unzugänglich und barrierebildend ist die neue Autobahn A281, die Woltmershausen im Westen eingrenzt. Hier fließen die Lkw-Ströme zwischen der A1 und dem Güterverkehrszentrum und dem Neustädter Hafen in Niedervieland. Das Woltmershausen nicht nur von Verkehrswegen umschlossen und von Gewerbegebieten durchsetzt ist, erfuhren wir auf unserem Weg in den Kern des Stadtteils. Hier passierten wir grüne Kleingartenanlagen und kleinteilige Wohnbebauung. Teilweise scheint hier die Zeit still zu stehen, viele der Angebote und Bauten erinnern noch an die 60er oder 70er Jahre. Die Frage, die wir uns hier stellten, ist, ob Woltmershausen eine ruhige, angenehme Oase oder doch eher eine abgeschnittene Insel ist und ob die Qualitäten des Stadtteils auch außerhalb bekannt werden. Denn tatsächlich war und ist der Stadtteil auch ein Strandbad, früher gab es hier richtige Sandstrände und mittlerweile ist auch wieder eine Badestelle an der Weser eröffnet worden. Wir haben, auch dank der vielen PusdorferInnen, während des Spaziergangs viel über Woltmershausen erfahren. Regen und Wind machten aber auch Laune den Stadtteil im Sommer zu erleben und zu sehen, ob hier im Sommer wieder ein richtiges Badevergnügen entstehen kann. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmernInnen unseres urbanen Spaziergangs und freuen uns auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr. Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Eingekreist und vom Winde verweht" Grüner Kern hinter rauher Schale am 02.12.07 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/eingekreist-und-vom-winde-verweht-gruener-kern-hinter-rauher-schale-am-02-12-07-um-14-00uhr/</link><pubDate>Sat, 24 Nov 2007 09:16:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/eingekreist-und-vom-winde-verweht-gruener-kern-hinter-rauher-schale-am-02-12-07-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Eingekreist und vom Winde verweht Grüner Kern hinter rauher SchaleDie Stadtteile außerhalb der Innenstadt sind für viele Bremer eine Terra Incognita, weitgehend unerforschte und nur vom hörensagen bekannte Orte. Im Fall von Woltmershausen fängt diese Unkenntnis allerdings schon in Sichtweite des Doms an. Hinter Bahnstrecke und Hochstraße eingemauert ist der Stadtteil aus dem Gesichtsfeld verbannt und verfügt nach dem Abriss des Gasometers auch nicht mehr über eine aufragende Landmarke. Noch weiter verstärkt wird die Isolation des Stadtteils durch den Ausbau des Neustädter Hafens und des Güterverkehrszentrums sowie dem Neubau der Autobahn A281. Eingeschlossen von dieser Schale aus Verkehrswegen, Gewerbegebieten und Weser hat sich Woltmershausen den Kern seiner dörflichen Vergangenheit bewahrt. Es geht ruhig zu, es gibt Gärten und Deiche, die inmitten des Stadtteils liegen und es gibt das Weserufer, das hier noch nicht vollständig verbaut ist. Die Ruhe, die der Stadtteil ausstrahlt, korrespondiert allerdings bei jedem Schritt auch mit einem Gefühl der Abgelegenheit. Große städtebauliche Veränderungen finden auf der anderen Weserseite statt, für Woltmershausen bleibt der Logenplatz mit der besten Sicht. Das AAA durchbricht mit seinem Urbanen Spaziergang die Isolation des Stadtteils und durchstreift einen Stadtteil zwischen Industrie, Gewerbe und Verkehrswegen.Datum: Sonntag, 02. Dezember 2007Startort: Neustädter Bahnhof (Eingangsbereich) in 28199 BremenZeit: 14.00Uhr, Dauer ca. 1-2 StundenTitel u. Text: Oliver Hasemann, Foto u. Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dokumentation "move.it!!" | Oktober 2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-move-it-oktober-2007/</link><pubDate>Wed, 21 Nov 2007 11:14:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/dokumentation-move-it-oktober-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Am 20.Oktober 2007 veranstalteten wir mit BNC, verschiedenen Einzelpersonen und guten Freunden/innen und Kollegen/innen das Projekt move.it!!. Über 2 Stunden zogen wir zu verschiedenen Orten in der Bremer Innenstadt und hinterfragten ihre Bedeutung und ihre Nutzung im städtischen Kontext durch den künstlerischen Einsatz verschiedener Medien. Immer in Bewegung, denn move.it!! ist bewegliche Kunst im öffentlichen Raum. Für die vielen TeilnehmerInnen an der Aktion und für alle, die nicht Zeit hatten uns zu begleiten, besteht jetzt die Möglichkeit den ganzen Abend auf http://move-it-bremen.blogspot.com/ nachzuerleben. move.it!! wird weiterlaufen, neue Termine und Orte sind schon in Planung.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>parCITYpate Künstlerische Interventionen und urbaner Raum</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/parcitypate-kuenstlerische-interventionen-und-urbaner-raum/</link><pubDate>Sun, 04 Nov 2007 19:33:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/parcitypate-kuenstlerische-interventionen-und-urbaner-raum/</guid><description>&lt;p&gt;parCITYpate: Ein Symposium zu künstlerischen Interventionen im urbanen Raum. Am 02.|03. November 2007 in Hamburg. Veranstaltet von der Kampnagel Kulturfabrik und der Universität St.Gallen Künstler, Architekten, Theatermacher und Kuratoren diskutieren künstlerische Aneignungen städtischer Räume und daraus resultierende Formen der Partizipation mit Wissenschaftlern soziologischer, philosophischer, kunsttheoretischer und wirtschaftswissenschaftlicher Disziplinen sowie Studierenden und Stadtpolitikern. AAA in Hamburg! Zu sehen HIER und im Off zu hören Oberbaudirektor von Hamburg Jörn Walter am 02.11.07 um 15:21Uhr. Aufgezeichnet von rebell.tv&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das AAA zu Gast in der Live-Sendung Schwankungen.de | TAGWERK 23.10.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/das-aaa-zu-gast-in-der-live-sendung-schwankungen-de-tagwerk-23-10-2007/</link><pubDate>Tue, 23 Oct 2007 10:46:01 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/das-aaa-zu-gast-in-der-live-sendung-schwankungen-de-tagwerk-23-10-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA (Autonomes Architektur Atelier) LIVE am Morgen des 23.10.2007 um 7.23Uhr im Bürgerrundfunk Bremen im Rahmen der Schwankungen.de.kulturg.u.t. e.V. und das Junge Theater Bremen produzieren in Kooperation mit der Schwankhalle und dem OK Bremen regelmäßig “Schwankungen”.MitwirkendeModeration: Tim Schomacker, Christoph BackesGaste: Mika Schell, Thomas Pauls, Autonomes Architektur AtelierAuf dem Weg zur Idee... Der Tag beginnt damit, dass man ohne Licht oben auf dem Deich herumfährt. Während man noch darüber nachsinnt, dass man auch hätte herunterfallen können, mischt sich die Stimme im Kopf ein: Hey, Du könntest ganz groß rauskommen, Showtreppe, Vorhang, paillettenbesetzter Smoking... Wer spricht? Nach einem Dialog mit der Flause, die einem plötzlich erscheint (und die man sich in der Kindheit stets aus dem Kopf hatte schlagen sollen), sprechen andere über ihre Flausen. Thomas Pauls hat sich eine Kennenlern-Wippe ausgedacht. Das Autonome Architektur Atelier Spaziergänge an Orte, um die sonst jede Stadtrundfahrt einen großen Bogen macht. Und die Flause von Mika Schell und einigen seiner Mitstreiterinnen in Zürich ist es – die Flausen selbst auf die Bühne zu lassen. Kopfstimmenimitator und Ko-Moderator Christoph Backes lotst Flausen durch die unsicheren Gewässer des – nicht immer nur kreativen – Arbeitsalltags. Wie und warum, das erzählt er bei der Auftaktsendung der FLAUSEN-Reihe – von nun an immer am 3. Dienstag im Monat bei den Schwankungen. Musik:They Might Be Giants: FingertipsFred Frith / Iva Bittova: Morning SongSerge Gainsbourg: Bonnie &amp;amp; ClydeSkeleton Crew : Sparrow SongZirka 7 Minuten AAAEinfach reinhören, wir haben es für Euch aufgenommen:&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;HIER UNSER 7-MINUTEN-GESPRÄCH&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA Radiointerview im Bürgerrundfunk Offener Kanal Bremen</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/no-title/</link><pubDate>Tue, 23 Oct 2007 10:46:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/no-title/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA (Autonomes Architektur Atelier) LIVE mit Moderator Tim Schomaker im Bürgerrundfunk Bremen im Rahmen der Schwankungen.de.„kulturg.u.t. e.V.“ und das „Junge Theater Bremen“ produzieren in Kooperation mit der Schwankhalle und dem OK Bremen regelmäßig “Schwankungen”.&lt;br&gt;
&lt;a href="https://app.box.com/shared/v7vnvs1stn" target="_blank" rel="noopener"&gt;Zirka 7 Minuten AAA Einfach reinhören, wir haben es für Euch aufgenommen: Hier das Radiointerview -&amp;gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>taz, 22.10.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/taz-22-10-2007/</link><pubDate>Tue, 23 Oct 2007 10:17:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/taz-22-10-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Mit Rammstein gegen das VergessenEin mobiles Kunstprojekt rückt Bremens Touristen-Magneten wie Roselius Böttcherstraße in ein neues Licht Eine seltsame Prozession war am Samstagabend in der Böttcherstraße zu beobachten: 90 Menschen, die umnebelt von Räucherstäbchen einem Lastenrad folgen, von dessen Ladefläche die aggressive Musik der Deutschrock-Band Rammstein dröhnt. Einige Passanten, die durch die Touristen-Gasse schlenderten, ergriffen sofort die Flucht, andere fragten, ob es sich um eine Fanclub-Aktion handele. Die Auflösung: Die Performance gehörte zu einem Kunst-Projekt und sollte auf den kruden Entstehungskontext der Touristenattraktion aufmerksam machen: &amp;quot;Roselius, der Stifter der Böttcherstraße, war nicht nur kunstbesessen, sondern auch besessen vom völkischen Weltbild, aber das wird bei ihrer Vermarktung gerne unterschlagen,&amp;quot; hieß es zuvor in einem Vortrag. An insgesamt acht Stationen rückten das &amp;quot;Autonome Architektur Atelier&amp;quot; zusammen mit der Medienkunstgruppe &amp;quot;share.bremen&amp;quot; zentrale Bremer Orte in eine Perspektive, die in Reiseführern meist ausgeblendet und in der Regel nur bei alternativen Stadtrundgängen sichtbar wird. Unter dem Titel &amp;quot;move.it!!&amp;quot; startete die vom Kultursenator unterstützte Tour am Wagenfeld Haus - heute bekannt als modernes Designzentrum, ursprünglich ein Gefängnis, bekannt als &amp;quot;Ostertorwache&amp;quot;. Der Medienkünstler BNC, Initiator des Projekts, warf Innenansichten aus der Zeit, als hier Gestapo- und später Abschiebehäftlinge weggesperrt wurden, per Diaprojektor an die weiße Außenwand. Das öffentliche Denkmal, das auf die Vergangenheit des Gebäudes hinweist, ist vor einigen Jahren aus dem Blickfeld der Kulturmeilengänger entfernt worden und steht jetzt im vergitterten Nebenhof. Beim Gerichtsgebäude am Domshof las Sönke Busch die &amp;quot;Kurze Geschichte meiner Mutter&amp;quot;. Darin geht es um Zwangssterilisationen im NS-Regime, sowie um die Konsequenzen von Präzedenzfällen, die während dieser Zeit hier verhandelt wurden. Durch Installationen und Vorträge im Martinitunnel und an der Schlachte, wo die Touristen-Web-Cam zeitweilig umgenutzt wurde, beleuchteten danach verschiedene Künstler, wie und von wem die Stadt in Besitz genommen wird. Begleitet von Elektroklängen hallte diese Frage nach, als die dreistündige Tour gegenüber der Weserburg am Sol LeWitt-Kunstwerk endete, das demnächst dem Bauvorhaben eines Bremer Investors weichen soll. D. Ahlemeyer22.10.2007 taz Nord Bremen Aktuell 79 Zeilen, D. Ahlemeyer S. 24nur in taz-Teilauflage FOTO: DPA&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Nachbetrachtung am Freitag 19.10.2007 im Kurzschluss ab 20.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/nachbetrachtung-am-freitag-19-10-2007-im-kurzschluss-ab-20-00uhr/</link><pubDate>Mon, 15 Oct 2007 10:31:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/nachbetrachtung-am-freitag-19-10-2007-im-kurzschluss-ab-20-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;SPROUTBAU - Ein Monat im BetonEine Nachbetrachtung in Wort, Bild und MusikAm Freitag, den 19.Oktober gibt es eine Nachbereitung des SPROUTBAU im Café Kurzschluss in der Lahnstraße 16 | Ecke Langemarckstraße. Hier werden wir nicht nur viele Eindrücke aus der Zeit während des SPROUTBAUS zeigen, sondern auch auf den Vorlauf und die Idee hinter dem Projekt eingehen, als auch ein Resumée ziehen. Die Veranstaltung wird ab ca. 20.00Uhr beginnen, im Anschluss werden dann ab ca. 23.00Uhr StraightAssBroken auflegen, d.h. nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit die müden Glieder gleich in Bewegung zu bringen. Bis zum Samstagabend solltet Ihr Euch allerdings wieder erholt haben, denn um 19.00Uhr steigt move.it!! AAAStraightAssBrokenKurzschluss BremenGestaltung des Flyers: Michael Ziehl&lt;/p&gt;</description></item><item><title>move.it!!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/move-it/</link><pubDate>Wed, 26 Sep 2007 13:51:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/move-it/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;move.it!!&lt;/strong&gt; steht für bewegliche Kunst im öffentlichen Raum.&lt;br&gt;
An einem Abend im Oktober 2007 zieht &lt;strong&gt;move.it!!&lt;/strong&gt; nach Anbruch der Dunkelheit an verschiedene Plätze der Stadt. Alle diese Orte prägen das Leben in der Stadt. Mit Projektionen, Geschichten, Licht- oder Toninstallationen etc. interpretiert und verändert &lt;strong&gt;move.it!!&lt;/strong&gt; die ursprünglichen Funktionen und Bedeutungen dieser Koordinaten städtischen Lebens temporär. &lt;strong&gt;move.it!!&lt;/strong&gt; macht deutlich, dass die Stadtgestalt immer ein Produkt gesellschaftlicher Verfasstheit ist. Die Stadtentwicklung unterliegt den Präferenzen einflussreicher Gruppen und manifestiert sich in Form gesellschaftlicher Ein- und Ausschlussverfahren im Raum. Die Stadtplanung orientiert sich als Erfüllungsgehilfe immer mehr an den Bedürfnissen der Wirtschaft, die den Raum über seine Wertschöpfungspotentiale definiert und gestaltet. &lt;strong&gt;move.it!!&lt;/strong&gt; hinterfragt die Rolle der Architektur beim Social Engineering, der gezielten Produktion von Lebensstilen und Identitäten. &lt;strong&gt;move.it!!&lt;/strong&gt; thematisiert Imagekampagnen und Inszenierungen öffentlicher Räume, durch die der Stadtraum zwecks Generierung weicher Standortfaktoren zu einem monofunktionalen Postkartenpanorama für potente Konsumenten verkommt. &lt;strong&gt;move.it!!&lt;/strong&gt; will nicht nur Aufklärung, Belehrung oder ein leicht genießbares buntes Event sein. &lt;strong&gt;move.it!!&lt;/strong&gt; lebt auch von den Beiträgen seiner TeilnehmerInnen, indem es Informationen in Aktionen übersetzt und Vorschläge macht, wie die Stadt auch aussehen könnte: Beispiele für von uns kritisierte Stadtarchitektur werden mittels verschiedener Medien inszeniert. Diese Inszenierungen greifen den jeweiligen (Zu-)Stand öffentlicher oder öffentlich zugänglicher Orte auf, verändern, verschönern oder persiflieren ihn auf Zeit. Die Bandbreite der eingesetzten Medien erstreckt sich von visuellen Effekten, der Ausnutzung vorhandener Lichtinstallationen und dem Einsatz neuerer Telekommunikationsmittel über Musik und Hörspiele bis hin zu den „natürlichen“ Klängen des Raums. Dieses Projekt wird unterstützt durch den Bremer Senator für Kultur.&lt;br&gt;
Ein Projekt von BNC in Zusammenarbeit mit dem AAA - Autonomes Architektur Atelier in Bremen und verschiedenen Einzelpersonen&lt;br&gt;
Flyer: Daniel Schnier und BNC&lt;/p&gt;</description></item><item><title>BETONALE im SPROUTBAU 31. August bis 02. September 2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/betonale-im-sproutbau-31-august-bis-02-september-2007/</link><pubDate>Tue, 28 Aug 2007 20:29:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/betonale-im-sproutbau-31-august-bis-02-september-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Sproutbau - Das Wohnexperiment in Bremen.Für einen Monat lang haben 79 internationale KünstlerInnen in einem der Abrisshäuser Tenevers gelebt und an der Gestaltung individueller Wohn- und Lebensutopien gearbeitet. Auf der abschließenden Betonale präsentieren sie ihre Ergebnisse des Sommers im Beton in einem dreitägigen Festival.Kunst, Konzepte, Kommunity.31. August bis 02. September 2007Don`t you want to sprout?Mehr Infos zum Projekt und zum Shuttlebus 25E, der Dich direkt zur BETONALE bringt, findest Du unter www.betonale.deinfo@sproutbau.deCome as you are,pay what you like.Eine Team N. Produktion 2007Mehr Infos zum Programm in Kürze.Flyer: Katrin Murbach und Yannick Radeke&lt;/p&gt;</description></item><item><title>AAA wie Arbeiten und Wohnen in Tenever</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-wie-arbeiten-und-wohnen-in-tenever/</link><pubDate>Mon, 20 Aug 2007 10:45:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-wie-arbeiten-und-wohnen-in-tenever/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA arbeitet und wohnt seit dem 20. Juli 2007 in der Neuwieder Straße 46-52, 28325 Bremen, als Teil des OrganisationsTEAM N. im SPROUTBAU. Unser neues Zuhause und erstes temporär gemeinsam genutztes Atelier bleibt bis zum 03.09.2007 bestehen, dann wird es in naher Zukunft abgerissen. Wir fühlen uns hier sehr wohl!Foto: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 26.07.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-26-07-2007/</link><pubDate>Tue, 31 Jul 2007 00:09:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-26-07-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Bunker in Flammen Rundgang „Braune Soße links der Weser“ ging Überresten des Faschismus in der Neustadt nach&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NEUSTADT. Wer im Stadtgebiet Spuren von Krieg und Faschismus finden will, muß ganz genau hinschauen. Die Hochbunker, ja klar, die kann man von weitem sehen, doch dich meisten Spuren finden sich im Verborgenen und werden oft einfach übersehen. Ein antifaschistischer Stadtrundgang unter dem Motto „Braune Soße links der Weser“ ging diesen Spuren kürzlich nach und brachte Unerwartetes zu Tage. Treffpunkt war der Luftschutzbunker in der Hardenbergstraße, einer der vier Hochbunker im Stadtgebiet, die von Zwangsarbeitern des NS-Regimes gebaut wurden. 950 Menschen bot er Zuflucht, Ariern und Parteibonzen natürlich. Wer in der rassistischen Ideologie des Regimes unten stand, durfte bei einem Bombenangriff auch nicht auf Schutz im Bunker hoffen. Heute ist eine Seite des Bunkers grün gestrichen und mit Kornähren verziert – Kunst am Bau, um die Wucht des städtebaulichen Monsters ein wenig zu mindern. „Während des Krieges waren die Wände mit Flammen und brennenden Häusern bemalt“, so Raumplaner Oliver Hasemann vom Autonomen Architektur Atelier (AAA), das den Rundgang in Zusammenarbeit mit der Initiative Kurzschluss erarbeitet hatte. Eine Kontinuität voller Brüche also, die sich durch die Geschichte der Orte ziehen sollte, die auf dem Rundgang entdeckt wurden. So auch beim ehemaligen „Roten Haus“ gleich um die Ecke, in der die KPD ihren Sitz hatte und in dessen Keller eine Zeitung für Arbeiter gedruckt wurde. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand 1933 wurde das Gebäude von der SA gestürmt. Aus dem „Roten Haus“ wurde das „Gossel-Haus“, und von nun an nutzen die Nazi-Schergen den Keller für „Sondermaßnahmen“, im Klartext Folter. Heute ist das geschichtsträchtige Gebäude ein von außen recht unscheinbares Wohnhaus, doch erinnern sich die neuen Bewohner noch an die große Plakette mit einem Hakenkreuz, die beim Umbau zu Tage kam. Beeindruckend sind die Schilderungen der Referentinnen von Kurzschluss über den Widerstand in Bremen, der erstaunlich mutig und kreativ wirkt. So wurden etwa Pakete mit linken Publikationen wasserdicht verpackt in die Weser geworfen, an anderer Stelle aufgefischt und dann verteilt. Gerne von Frauen mit Kinderwagen, denn was könnte unverfänglicher wirken? Beliebter Treffpunkt für konspirative Gruppen waren die Parzellengebiete: Getarnt zwischen Schnittlauch und Sonnenblumen formierte sich politischer Widerstand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Leibnizplatz erinnert eine Tafel an die Geschichte des Ortes als Sammelstelle für Deportationen, zuerst der sogenannten „Asozialen“ – Obdachlose, Alkoholiker oder Prostituierte – später dann die Juden. Die letzten großen Transporte gingen ins KZ Theresienstadt, mit besonders vielen Kindern. Eine Information, die trotz sommerlicher Hitze für eine Gänsehaut sorgt, fällt doch der Blick von der Tafel direkt auf den Spielplatz. Weiter geht der Weg zur Grundschule in der Kantstraße. Dort wurden, wie in vielen Schulen auch, Zwangsarbeiter untergebracht. Ganze Dörfer aus Osteuropa wurden zur Arbeit gezwungen, eine perfide Rassenhierarchie innerhalb der Zwangsarbeiterschaft aus Ost- und Westeuropa sollte eine Solidarisierung und damit möglichen Widerstand verhindern. Viele der Lager wurden übrigens nach dem Krieg als Übergangsheime für Auswanderer und Gastarbeiter weitergenutzt, Gruppen, die in der Hierarchie der neuen Republik ebenfalls ganz unten standen. Und was früher eine bauliche Umsetzung der verschärften „Asozialenpolitik“ war, ist heute ein ruhiges Wohngebiet am Rand der Stadt. Das Areal am Wartumer Platz war als „Wohnfürsorgeanlage“ geplant, wo heute Bäume stehen, war eine freie Fläche, die von allen Seiten einsehbar war. Am Kopf der Anlage stand ein Kontrollhäuschen, wo man sich an- und abmelden musste. Eine hohe Mauer schützte vor unerwünschten Blicken, das Tor wurde nach 22 Uhr abgeschlossen. Dort sollten vermeintliche asoziale Personen auf den „rechten“ Weg gebracht, um die Betreuung der Kinder kümmerten sich ganz linientreu Hitlerjungen und BDM-Mitglieder. „Die Häuser sind nur aus Stein gebaut, den Asozialen war schließlich zuzutrauen, das Holz zum heizen zu verwenden“, so Alexander Kutsch vom AAA kritisch. Vor der Hochschule in der Langemarck-Straße gab es einen kurzen Abriss über die Geschichte des umgestürzten Denkmals und die Diskussionen über die Umbenennung von Straßennamen und der damit eingehenden Kontiunität im Geschichtsverständnis. Oder eben auch dem Bruch der Kontiunität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Informationen über das AAA gibt es im Internet unter www.aaa-bremen.blogspot.com © www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Catharina Oppitz, FOTO: Walter Gerbracht&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 26.07.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-26-07-2/</link><pubDate>Tue, 31 Jul 2007 00:07:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-26-07-2/</guid><description/></item><item><title>"Braune Soße links der Weser " Faschismus, Krieg, Deportation, Kontrolle Dokumentation und Resumeé vom 15.07.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/braune-sosse-links-der-weser-faschismus-krieg-deportation-kontrolle-dokumentation-und-resumee-vom-15-07-2007/</link><pubDate>Tue, 17 Jul 2007 10:07:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/braune-sosse-links-der-weser-faschismus-krieg-deportation-kontrolle-dokumentation-und-resumee-vom-15-07-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Resumée &amp;quot;Braune Soße links der Weser&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Schatten des Hochbunkers in der Hardenbergstraße fanden wir uns mit zirka 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu unserem antifaschistischen Spaziergang „Braune Soße links der Weser“ ein. Der von Zwangsarbeitern errichtete Schutzbau zeigte uns, dass Faschismus und Krieg auch heute noch im Stadtbild präsent und kein lästiges Pflichtfach im Schulunterricht sind. Der neue Umgang mit den Bunkeranlagen, ihre friedliche Nutzung als Lager- und Proberaum oder ihr Umbau zu Wohngebäuden, kann nicht über den ursprünglichen Schrecken hinwegtäuschen, der mit ihrer Errichtung verbunden ist. Auf unserem Weg durch die Neustadt sind die aufragenden Bunker aber nur eine, wenn auch die auffälligste, Stätte, die sich direkt mit der Zeit der Nazi-Diktatur und des Krieges verbinden lässt. Andere Spuren der Vergangenheit verbergen sich weniger offensichtlich hinter Gebäudefassaden. Das ehemalige „Rote Haus“, lokales Zentrum der KPD mit eigener Druckerei und ein Zentrum des antifaschistischen Widerstands in der Neustadt, steht auch heute noch im Buntentorsteinweg. Nach der Machtübernahme wurde es von den Nazis gestürmt, die Druckerei zerschlagen und das Gebäude zu einem Sitz der SA in dessen Kellerräumen Gegner des Regimes gefoltert wurden. Gerade die Kontinuität der Nutzung von Gebäuden, ähnlich der Weiterbeschäftigung von ehemaligen Nazis in Verwaltung, Justiz oder der Wirtschaft, wurde während des Spaziergangs erschreckend offensichtlich.&lt;br&gt;
So wurden die gleichen Barracken, in denen die Zwangsarbeiter untergebracht waren, nach dem Krieg zur Unterbringung von Gastarbeitern genutzt. Dass diese Zwangsarbeiterlager, wie im Fall der Schule in der Kantstraße, inmitten der Wohngebiete eingerichtet waren, zeigte uns auch, wie präsent die Situation der Zwangsarbeiter oder die Deportation der eigenen Nachbarn, die nachts aus ihren Wohnungen auf den heutigen Leibnizplatz getrieben wurden, im Stadtteil gewesen sein muss. Gedenksteine, -tafeln oder Denkmäler, die an die Verbrechen der Vergangenheit erinnern, sind natürlich auch im Stadtraum aufgestellt, einige offensichtlich, wie am Leibnizplatz, andere eher versteckt.&lt;br&gt;
Eine subtile Erinnerung an die Verbrechen in unserer Nachbarschaft sind die Stolpersteine von Gunter Demnig, die eingelassen in den Bürgersteig auf Menschen aus unserer Mitte verweisen, die in der Nazizeit verschleppt und umgebracht wurden. Weniger subtil, denn ewiggestrig sind jene Zeitgenossen, die auch heute noch an der Langemarckstraße Kränze niederlegen, um dem in ihren Augen „ehrenvollen Opfergang der deutschen Jugend“ im ersten Weltkrieg zu gedenken, der mit dem Namen Langemarck verbunden ist. Das dieser Straßenname, der auf einen kriegstreiberischen, nationalistischen Kult zurückgeht, noch immer präsent ist, ist natürlich mehr als fragwürdig. Die Mobilisierung der Studenten („Aus der Hochschule an die Front“) ist nur ein Aspekt der nationalistischen Ideologie, die in alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens und insbesondere der Familie eindrang.&lt;br&gt;
Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Anlage einer „Besserungsanstalt“ durch die Nazis in Hashude 1936. In diese vollständig überwachte und kontrollierte Siedlung wurden Familien, einzelne Personen und Kinder verbracht, die nach der Familienideologie des Dritten Reichs „asozial“ waren und denen unter „Anleitung“ die „deutschen“ Familienwerte nahegelegt werden sollten. Diese zwischen Industrieanlagen und Bahnschienen versteckt gelegene und aus der Stadt separierte Siedlung, die auch wir erst nach Suche und langem Fußmarsch fanden, blieb selbst nach dem Krieg im Bremer Sprachgebrauch verankert. Wir möchten uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken, die mit uns zu diesem „schweren“ Thema unterwegs waren, viele Fragen gestellt und auch viel Wissen mit uns geteilt haben. Das Thema Faschismus, Krieg, Deportation und Überwachung beschränkt sich natürlich nicht auf die Neustadt, sondern kann auch in jedem anderen Stadtteil, in jeder Nachbarschaft „entdeckt“ werden. Wir würden uns natürlich freuen, Euch auch bei unseren nächsten Projekten und urbanen Spaziergängen zu begrüßen.Text: Oliver Hasemann, Fotos: Meike Schlingmann(3), Daniel Schnier(2)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Braune Soße links der Weser " Faschismus, Krieg, Deportation, Kontrolle am 15.07.2007 um 15.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/braune-sosse-links-der-weser-faschismus-krieg-deportation-kontrolle-am-15-07-2007-um-15-00uhr/</link><pubDate>Tue, 03 Jul 2007 21:42:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/braune-sosse-links-der-weser-faschismus-krieg-deportation-kontrolle-am-15-07-2007-um-15-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Braune Soße links der WeserFaschismus, Krieg, Deportation, Kontrolle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spuren von Faschismus und Krieg sind in der Neustadt nur noch auf den zweiten Blick zu sehen. Die direkten Kriegsschäden sind längst beseitigt und die augenfälligen Symbole des Naziregimes schon lange ausgetilgt. Vereinzelt ragen Luftschutzbunker aus der urbanen Szenerie hervor, und bezeugen mit ihrer stadtbildsprengenden Wucht den Irrsinn der Kriegsjahre. Die meisten Spuren sind jedoch weniger offensichtlich und werden übersehen oder sogar bewusst ausgeblendet und bieten neuen rechten Gruppen mitunter die Möglichkeit an die Vergangenheit anzuknüpfen.Diese urbanen Chiffren zu entschlüsseln und den Alltag der Jahre von 1933 bis 1945 erfahrbar zu machen ist das Anliegen des antifaschistischen Spaziergangs durch die Neustadt, den das Autonome Architektur Atelier gemeinsam mit der Gruppe POLKA organisiert. Aus der Perspektive der Gegenwart schauen wir auf das Vergangene und wollen den Blick auf das Zukünftige schärfen.&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, 15. Juli 2007&lt;br&gt;
Startort: Vor dem Hochbunker in der Hardenbergstraße in 28201 Bremen&lt;br&gt;
Zeit: 15.00Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden&lt;br&gt;
AAA - Autonomes Architektur Atelier in Zusammenarbeit mit der Gruppe POLKA des Kurzschluss Bremen | Lahnstrasse 16 | NeustadtTitel: Alexander Kutsch, Text: Oliver Hasemann, Flyer: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 18.06.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-18-06-2007/</link><pubDate>Tue, 03 Jul 2007 09:13:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-18-06-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Zu Fuß auf der brandneuen HochstraßeRundgang &amp;quot;Abriss, Abflug, Abfahrt&amp;quot; des Autonomen Architektur Ateliers führte in die Airport-Stadt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NEUSTADT. Der Flughafen ist ein Zentrum der Mobilität, von hier aus kann man in die ganze Welt starten. Ganz gemächlich machte sich jetzt eine Gruppe auf Einladung des &amp;quot;Autonomen Architektur Ateliers&amp;quot; (AAA) auf den Weg, um das Areal rings um den Airport genauer zu erkunden. Hier tut sich einiges. Immer neue Gebäude schießen aus dem Boden. Und die Bauarbeiten für die A 281 sind noch in vollem Gang.In der bundesweiten Erhebung des Passagier-Aufkommens nimmt der Flughafen Bremen inzwischen den 15. Platz ein. Vor allem durch die Ansiedelung der Billig-Flieger-Linie Ryanair im März ist noch eine weitere Steigerung der Fluggastzahlen zu erwarten. Und dass, nachdem in den 80er Jahren noch über die Schließung des Flughafen diskutiert wurde und in den 90er Jahren der Bau eines nordwestdeutschen Zentralflughafens im Gespräch war.&amp;quot;Weiter Blick vom Parkdeck&amp;quot;Auch in Zeiten der globalen Kommunikation über das Internet müssen Geschäftskontakte persönlich gepflegt werden&amp;quot;, führte Raumplaner Oliver Hasemann gerade aus, als er vom Lärm eines startenden Jets unterbrochen wurde. Die Gruppe stand auf dem Dach des Parkhauses am Flughafen, um sich einen ersten Gesamteindruck von den Ausmaßen der Airport-Stadt zu verschaffen. Auf der einen Seite streift der Blick die Landebahn; schaut man auf die andere Seite, entdeckt man in der Ferne das Weserstadion und den Dom - und davor die neue Autobahn-Schrägseilbrücke. Bis zum letzten Teilstück der A 281 sollte der AAA-Rundgang unter dem Motto &amp;quot;Abflug, Abriss, Abfahrt&amp;quot;gehen, und das in einem Gebiet, das nicht unbedingt auf die Bedürfnisse von Fußgängern ausgelegt ist.&amp;quot;Rund 450 Unternehmen ansässig&amp;quot;Die Geschichte des Bremer Flughafens reicht bis 1913 zurück. Der &amp;quot;Masterplan&amp;quot; von 1989 markiert den Beginn der verstärkten Firmensiedlung, die in der heutigen &amp;quot;Airport-Stadt&amp;quot; ihren Höhepunkt erlebt.&amp;quot;Airport-Stadt&amp;quot; oder &amp;quot;Flughafen-City&amp;quot;? Wie heißt das neue Großareal eigentlich korrekt? &amp;quot;Am Anfang stand auf den Schildern noch ’Airport-City’, um internationaler zu klingen. Das Problem war dann aber wohl, dass englischsprachige Autofahrer öfters die falsche Ausfahrt genommen haben, wenn sie eigentlich in die Innenstadt wollten, dann aber am Flughafen gelandet sind&amp;quot;, so der Architekt Daniel Schnier vom AAA. Somit sei es bei der Bezeichnung &amp;quot;Airport-Stadt&amp;quot; geblieben.Rund 450 Unternehmen sind hier inzwischen ansässig, das Spektrum reicht von Zulieferbetrieben und Logistikunternehmen hin zu Autohäusern und kleinen Medien-Start-Up-Unternehmen.&amp;quot;Anhand der Streckenführung der neuen Autobahn zeigt sich der Wandel in der bremischen Stadtentwicklung&amp;quot;, erläutert der Raumplaner Alexander Kutsch den Teilnehmern. &amp;quot;Während die Verkehrsader Weser die Stadt entlang der Ufer entstehen ließ, führt die neue Achse der Stadt vom Technologiepark zur Airport-Stadt&amp;quot;. Die A281 soll nach ihrer Fertigstellung die Westtangente bilden und somit den Westen der Stadt an das Autobahnnetz anbinden. In den Stadtteilen Kattenturm und Huckelriede protestieren - wie berichtet - Bürgerinitiativen gegen die Art des Ausbaus, auch das war ein Thema für die Veranstalter des Rundgangs. &amp;quot;Bei der ganzen Diskussion um den Bau der A 281 stellt sich letztlich die Frage, inwieweit es heutzutage noch sinnvoll ist, Güter auf der Straße zu transportieren&amp;quot;, merkt Oliver Hasemann kritisch an.Einen Stadtteil im Entstehen konnte die Gruppe hautnah erleben, als sie sich über die für den Verkehr zum Teil noch nicht geöffneten Straßen hin zum &amp;quot;Aviation Center&amp;quot; bewegte. Dort befindet sich die European Aeronautic Defence and Space Company, kurz EADS. &amp;quot;Die Ausstrahlung, die dieses Unternehmen auf das Gebiet hier haben soll, zeigt sich bereits in der Leuchtturm-Architektur des Gebäudes&amp;quot;, so Daniel Schnier. Wo heute noch Baugerüste und halbfertige Gebäude stehen, soll bald auch die Flugschule der Lufthansa einziehen. Ein besonderer Höhepunkt des Rundganges war der Spaziergang über das geradezu jungfräuliche Teilstück der A281, auf dem noch keine Autos fahren dürfen. © www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Catharina Oppitz, FOTOS: Meike Schlingmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"AAA281 - Abflug, Abriss, Abfahrt" Dokumentation und Resumeé vom 10.06.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa281-abflug-abriss-abfahrt-dokumentation-und-resumee-vom-10-06-2007/</link><pubDate>Wed, 13 Jun 2007 09:51:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa281-abflug-abriss-abfahrt-dokumentation-und-resumee-vom-10-06-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Urlaubsstimmung am Abflugterminal – Hitzeblasen über dem Asphalt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntagnachmittags am Abflugterminal des Airport Bremen, 50 Personen haben sich bei hochsommerlichen Temperaturen eingefunden, nicht um an die Traumstrände ferner Urlaubsziele zu reisen, sondern um mit uns auf einen urbanen Spaziergang durch die Airport Stadt zu gehen. Einen ersten Ausblick auf das Plangebiet der Airport Stadt und den Flughafen gewinnen wir vom obersten Parkdeck des Parkhauses. Aus der Vogelperspektive, und begleitet vom zänkischen Spott der im benachbarten Park beheimateten Krähen, bietet sich hier ein Blick auf die nahegelegene Baustelle, aber auch auf die Silhouette der Bremer Altstadt und in die weiten, grünen Landschaften jenseits des Airports Bremen. Von den grünen Wiesen des ehemaligen Neuenlander Felds ist auf dem Erdboden wieder angekommen allerdings weniger zu sehen, vielmehr bietet sich uns das Bild einer ausgedehnten Sandlandschaft, die immer wieder von Baustellen durchbrochen wird. An den aufstrebenden Büro- und Gewerbebauten der wachsenden Airport Stadt führt uns der Weg in Richtung der Autobahn A281, um im Schatten ihrer Brückenbauwerke für einen Moment eine Zuflucht zu finden. In diesen Schatten entspannt sich dann auch eine spannende Diskussion über den Sinn und Unsinn dieses Bauwerks, dessen Nutzen noch lange nicht abzusehen ist, da die endgültige Fertigstellung noch weit in der Zukunft liegt. Den Platz unter der Autobahn tauschen wir dann alsbald mit einem Platz auf der Autobahn ein.&lt;br&gt;
Auf dem frisch aufgetragenen Asphalt weht uns schon ein heißer Wind entgegen, aber noch können wir diesen Raum als Spaziergänger in Besitz nehmen. Bald rollen hier Lastwagen in Richtung des Güterverkehrszentrums und weiter zu den Containerhäfen in Bremerhaven oder Wilhelmshaven. Noch nutzen allerdings wir die Autobahnabfahrt als bequemen Weg, um die Autobahn wieder zu verlassen und die Schrägseilbrücke mit ihren 50 Meter hohen Stahlpylonen zu bewundern, die sich hier auf über hundert Metern Länge über Straße und Straßenbahntrasse spannt. Unser Rückweg führte uns in den schon fertiggestellten Bereich der Airport Stadt. Zwischen den verspiegelten Backsteinfassaden stellt sich uns hier die Frage, ob dies noch Bremen ist oder schon ein Teil einer internationalen Enklave, die sich vom Airport aus ausdehnt und dem Besucher beständig das Gefühl vermittelt, den Flughafen noch nicht verlassen zu haben. Belebt ist dieses Stadtquartier, trotz einer hohen Arbeits- und Parkplatzdichte, nicht, trotz akkurater Grünflächen und freundlichen Schattens stellt sich hier keine städtische Atmosphäre ein, wir sind an diesem Sonntagnachmittag die einzigen Besucher. Den Abschluss findet unser Urbaner Spaziergang am RyanAir-Terminal. Die Ikone der Low-Cost-Carrier fliegt seit März 2007 Bremen an und wird schon im ersten Jahr über eine Million Passagiere über Bremen transportiert haben. Eine Entwicklung, die dazu führt, das immer mehr internationale Gäste Bremen besuchen und an der Schlachte den Charme Bremer Qualitätsprodukte geniessen.Wir danken allen Spaziergängern und Spaziergängerinnen, die trotz der hochsommerlichen Temperaturen so lange mit uns unterwegs waren und sich wie wir an der interessanten Kulisse des Spaziergangs erfreut haben. Wir würden uns sehr freuen, Euch auch bei unseren kommenden Veranstaltungen begrüßen zu können.&lt;br&gt;
Text: Oliver Hasemann, Fotos: Meike Schlingmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 31.05.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-31-05-2007/</link><pubDate>Sat, 02 Jun 2007 09:43:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-31-05-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Vorbei an Wurst und Coca-Cola&lt;br&gt;
Autonomes Architektur Atelier führte durch Hemelinger Industriegeschichte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HEMELINGEN. Was heute als ein typischer Auswuchs der Globalisierung gilt, hat seinen Ursprung während des industriellen Zeitalters Mitte des 19. Jahrhunderts. Während heute in der Industrie die Produktion in Niedriglohnländer wie China verlagert wird, tat man ähnliches auch schon vor 150 Jahren in Bremen. Auf einem der urbanen Spaziergänge des Autonomen Architektur Atelier (AAA) am Sonntag ging es durch Hemelingen.Als der heutige Bremer Stadtteil Hemelingen noch eigenständig war und zum Königreich Hannover gehörte, wurde hier vor den Toren der Stadt produziert. Das war günstig und es gab keine Schwierigkeiten etwa mit Emissionen. Die Industrieanlagen standen damals im Grünen, erst im Laufe der Jahre und durch den Bevölkerungszuwachs im Rahmen des industriellen Wachstums wucherten Wohngebiet und Industriegebiet zusammen.&lt;br&gt;
Welche Altlasten die intensive industrielle Nutzung im Stadtteil hinterlassen hat, wird bei einem Gründstück in Bahnhofsnähe deutlich. Bevor hier auch nur ein einziger neuer Grundstein gelegt werden kann, muss das verseuchte Erdreich gereinigt werden. Mit dem Bau der Bahnlinie nach Hannover im Jahre 1847 wurde die Basis geschaffen für eine intensive Industrialisierung von Hemelingen, die bis vor etwa 20 Jahren anhielt. Zu dieser Zeit schlossen viele der Traditionsunternehmen, wie Nordmende oder Focke-Wulf, für den Stadtteil begann der Wandel. Seit zehn Jahren befindet sich Hemelingen im Förderungsprogramm zu Sanierung alter Industrieviertel, die Fortschritte gehen schleppend voran.&lt;br&gt;
Heute ist Hemelingen ein von der Infrastruktur geradezu zerrissener Stadtteil. In der Bahnhofstraße stehen viele Ladenlokale leer, unter anderem auch die Apotheke, die um die vorige Jahrhundertwende gebaut wurde. Das Gebäude steht zum Verkauf, nach einem Investor wird gesucht. Es gibt wenige Geschäfte für die Waren des täglichen Bedarfs, die man zu Fuß erreichen kann, der Stadtteil ist immer noch geprägt von der Zeit, als die Arbeiter zu ihrem Betrieb pendelten und abends wieder nach Hause fuhren.&amp;quot;Es war wohl als Motor für die Stadtsanierung gedacht, mit dem Bau des Hemelinger Tunnels anzufangen&amp;quot;, vermutet Raumplaner Alexander Kutsch, der die Stadtspaziergänge gemeinsam mit Oliver Hasemann, der ebenfalls Raumplaner ist, und dem Architekten Daniel Schnier anbietet. Zu Fuß erlaufen die Teilnehmer der Rundgänge des AAA Stadtteile und erfahren etwas über den Wandel, den dies im Laufe der Jahre durchlaufen haben.Und so landeten die etwa 50 Teilnehmer des Rundgangs am Sonntag auch wieder einmal an unerwarteten Orten. Denn wer Hemelingen in seiner ganzen Länge durchqueren will, steht auf einmal vor der großen Kreuzung, von der der Hemelinger Tunnel in die Tiefe abtaucht.&lt;br&gt;
Auf der anderen Seite der Straße gelangt man durchs Gebüsch an den Allerhafen. Als der Hafen Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde, war er ein Hauptverkehrsknotenpunkt für den Transport von Kohle, Kies, Sand und Bier, das damals noch in Hemelingen gebraut wurde. Inzwischen ist der Güterverkehr auf Straße und Gleis verlagert worden, der Fluss verliert an Bedeutung. Dafür soll der Hemelinger Tunnel, der 2003 eröffnet wurde, Hemelingen vom gewaltigen Verkehrsaufkommen durch Personen- und Warenverkehr entlasten. Die beiden Großbetriebe in Hemelingen, Coca-Cola und der Wursthersteller Könecke, orientieren sich auch zur Straße hin.Dass bei den Versuchen der Stadtsanierung in Hemelingen Autos und nicht Fußgänger im Mittelpunkt stehen, beweisen gutgemeinte Versuche am Hemelinger Bahnhof. Hier wurde die Unterführung zwar neu gestaltet, dafür fehlt auf der einen Seite die Rampe.Von Barrierefreiheit kann keine Rede sein. &amp;quot;Der Stadtplaner, der das verbrochen hat, müsste hier jeden Tag stehen und die Kinderwagen hochtragen&amp;quot;, echauffiert sich eine Teilnehmerin des Spaziergangs. Am hinteren Ende der Godehardstraße, an der auch das Bürgerhaus sitzt, sind Grundstücke für ein neues Wohngebiet ausgewiesen. Das lange geplante Zentrum KUBIKO soll das neue Herz von Hemelingen werden, ein Versuch der Revitalisierung eines Stadtteils. &amp;quot;Es wird hier deutlich, dass die bauliche Aufwertung, die ’Investition in Steine’ alleine nicht reicht, um den Strukturwandel herbeizuführen&amp;quot;, meint Oliver Hasemann.&lt;br&gt;
Der nächste urbane Spaziergang des AAA ist für Sonntag, 10. Juni 2007, geplant. Unter dem Motto &amp;quot;AAA 281 - Abflug, Abriss, Abfahrt!&amp;quot; geht es durch die Airportcity. Treffpunkt um 15 Uhr ist der Terminal Abflug des Flughafens in der Flughafenallee.© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Catharina Oppitz, FOTOS: Petra Stubbe&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"AAA281 - Abflug, Abriss, Abfahrt" am 10.06.2007 um 15.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa281-abflug-abriss-abfahrt-am-10-06-2007-um-15-00uhr/</link><pubDate>Wed, 30 May 2007 14:20:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa281-abflug-abriss-abfahrt-am-10-06-2007-um-15-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;AAA281 – Abflug, Abriss, Abfahrt&lt;br&gt;
Das Neuenlander Feld entwickelt sich zum zentralen Bremer Verkehrskreuz. Traditionell starten hier seit den Kindertagen der Luftfahrt Flugzeuge in die Ferne. Mit der verbesserten Anbindung des Airports Bremen durch die Straßenbahn und mit dem Bau der Autobahn A281 durch das Neuenlander Feld in Richtung des Güterverkehrszentrums und der Hafenanlagen, rückt die globalisierte Welt aber insgesamt immer näher an das Stadtzentrum. Folgerichtig entsteht mit der Airport City ein Technologie- und Gewerbezentrum, das auf die Firmen und Forschungseinrichtungen IT-Branche ausgerichtet ist, die über das Internet im globalen Datenverkehr tätig sind. Von der globalen Welt ist es dann nur noch ein kurzer Schritt zum Griff nach den Sternen, der mit dem Bau der Ariane Antriebsstufen bei EADS vollzogen wird. Für den Fußgänger, einen Spaziergänger zumal, scheint es an diesem Ort keinen Platz (mehr) zu geben.&lt;br&gt;
Mit unserem Urbanen Spaziergang demonstrieren wir allerdings das Gegenteil. Denn gerade dem Spaziergänger eröffnen sich zwischen den strahlenden Fassaden des Airports und den grau aufragenden Stelzen der Autobahn ganz andere Perspektiven als dem Reisenden im Anflug auf Bremen oder dem Lastwagenfahrer mit seiner Containerlast auf dem Weg zum Umschlaghafen. Erst aus der Nähe ist der Wandel des Stadtquartiers genau zu erkennen, noch befährt kein Auto die neue Strecke, noch sind viele der Bürobauten Rohbauten oder existieren nur als Animation. Der Spaziergang wirft damit einen Blick auf die sich momentan vollziehenden Entwicklungen und auf die Zukunft des Quartiers.&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, 10. Juni 2007&lt;br&gt;
Startort: Terminal Abflug, Flughafenallee am Flughafen in 28199 Bremen&lt;br&gt;
Zeit: 15.00Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden&lt;br&gt;
Titel: Alexander Kutsch, Oliver Hasemann, Daniel Schnier Text: Oliver Hasemann Foto und Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 24.05.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-24-05-2007/</link><pubDate>Thu, 24 May 2007 23:32:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-24-05-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Neues Leben im AbrisshausWohnexperiment im Hochhaus Neuwieder Straße 48TENEVER. Eine merkwürdige, bedrückende Stille geht von dem Wohnkomplex Neuwieder Straße 46 -52 in Osterholz Tenever aus. Von den meisten Mietern schon verlassen, ragen die zum Abriss verdammten Betonkolosse weitgehend verwaist in den Bremer Himmel. Doch bald soll neues Leben dort einkehren.In dem Haus an der Neuwieder Straße 48 bewohnen nur noch zwei Parteien das Hochhaus, eine mehrköpfige Familie und ein älterer, alleinstehender Herr. Auch sie sollen bald in eines der umliegenden Gebäude umsiedeln, damit die teilweise stark heruntergekommene Wohnanlage abgerissen werden kann. Doch bevor das soweit ist, erwacht eines der Häuser, der Block Nummer 48, für kurze Zeit noch einmal zu neuem Leben.Im Rahmen des Projektes &amp;quot;Sproutbau&amp;quot; sollen sich im August hier Menschen niederlassen, die einen Monat lang gemeinschaftlich miteinander leben wollen. Am Sonnabend veranstalteten die Organisatoren des Projekts eine erste Hausbegehung mit potenziellen Mitbewohnern. Die Initiatoren des Projekts, oder das &amp;quot;Team N.&amp;quot;, wie sich die Gruppe nennt, sind neben Christina Vogesang, Annika Schmeding und Olaf Clausing, die über den Verein &amp;quot;Quartier&amp;quot; oder ähnliche Sozialeinrichtungen schon mehrere Projekt in Tenever betreut oder organisiert haben, auch Oliver Hasemann, Daniel Schnier und Alexander Kutsch vom Autonomen Architektur Atelier (AAA), die sich aufgrund der architektonischen Besonderheiten des Wohnkomplexes für das Projekt interessieren. &amp;quot;Die Idee ist, hier eine Wohngemeinschaft entstehen zu lassen, die sich auf der Grundlage individueller Ideen und der Gegebenheiten des Hauses entsprechend organisiert und miteinander in dem Haus lebt&amp;quot;, erklärt Christina Vogesang.Einzige Voraussetzung: Jeder, der in das Haus einzieht, muss etwas für das Allgemeinwohl in die Wohngemeinschaft einbringen und möglichst eine Idee entwickeln, die zu einer nachhaltigen Nutzung bestimmt ist. &amp;quot;Unter anderem wollen wir eine Volksküche einrichten, die für die Versorgung der Bewohner zuständig ist&amp;quot;, erzählt Vogesang.Darüber hinaus seien jedoch auch Interessenten aus anderen Bereichen, wie Handwerker, Techniker oder Zukunftsvisionäre gefragt, die sich vorstellen können, für einen Monat in einem fast leerstehenden Hochhaus zu wohnen. &amp;quot;Bisher haben sich schon einige Leute mit guten Ideen bei uns gemeldet&amp;quot;, erzählt Christina Vogesang. &amp;quot;Wir haben sogar auch einige Anfragen aus dem Ausland, was uns natürlich besonders freut, weil es dem Projekt eine internationale Note gibt.&amp;quot;Claudia Junker und Niko Wolf, die aus Ottersberg zur Besichtigung gekommen sind, kennen sich mit alternativ geführten, gemeinschaftlichen Lebensformen aus. &amp;quot;Wir wohnen zusammen mit 18 Leuten in einem alten Bahnhof im Ottersberg&amp;quot;, erzählt die 24-jährige Kunstpädagogikstudentin Claudia Junker, die schon seit dreieinhalb Jahren in dem alten Bahnhof lebt. Zwar habe sie bisher noch keine genaue Vorstellung davon, was sie in die Gemeinschaft einbringen könnte. &amp;quot;Ich finde das Projekt aber sehr spannend und wollte mir zur Inspiration einfach schon mal das Gebäude und die Räumlichkeiten angucken&amp;quot;, meint sie.Einen etwas ausgereifteren Plan hat die 25-jährige Celine, die Umwelttechnik an der Universität Hamburg studiert. &amp;quot;Ich habe mir überlegt, einen Solar- und Wärmespeicher zu entwickeln&amp;quot;, erzählt sie. Da sie damit jedoch noch in der Planung stecke, wolle sie lieber erstmal nicht zu viel verraten. &amp;quot;Nicht, dass mich mein Professor nachher noch darauf festnagelt und es dann nachher nicht klappt.&amp;quot;Anfang August sollen mindestens 40 Bewohnerinnen und Bewohner in den Häuserblock einziehen, der dank der Gewoba noch für einen zusätzlichen Monat an das Wasser- und Stromnetz angeschlossen bleiben wird. &amp;quot;Allerdings haben wir in der Zeit leider kein warmes Wasser, aber vielleicht entwickelt ja jemand noch eine Idee dafür&amp;quot;, sagt Vogesang.Wer Lust hat, sich an dem Projekt &amp;quot;Sproutbau&amp;quot; zu beteiligen, kann sich noch bis Sonntag, 24. Juni, anmelden. Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.sproutbau.de.© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Andrea Suhn, FOTOS: Petra Stubbe&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Messer, Gabel, Wurst und Cola - Insel im Schlaraffenland!" Dokumentation und Resumeé vom 20.05.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/messer-gabel-wurst-und-cola-insel-im-schlaraffenland-dokumentation-und-resumee-vom-20-05-2007/</link><pubDate>Sun, 20 May 2007 20:58:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/messer-gabel-wurst-und-cola-insel-im-schlaraffenland-dokumentation-und-resumee-vom-20-05-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Spaziergang durch die Werkstatt Zu unserem urbanen Spaziergang durch Hemelingen, einem traditionellen Industriestandort, also quasi der verlängerten Werkbank Bremens, fanden wir uns mit zirka 50 Personen am Sebaldsbrücker Bahnhof ein. Von dieser Eisenbahnstrecke ausgehend hatten sich hier die Industrieunternehmen auf dem hannoveranischem und später preussischem Gebiet im 19. Jahrhundert angesiedelt, die aufgrund der Zollschranken in Bremen nicht wirtschaftlich produzieren konnten. Unter diesen Betrieben waren weltbekannte Bremer Unternehmen wie Focke-Wulf, Wilkens Silberwaren oder nach dem 2. Weltkrieg die Nordmende. Mittlerweile ist der Betrieb in der Werkstatt allerdings weitesgehend eingestellt, die Maschinen und Werkzeuge sind schon ausgeräumt und die Räume werden nach und nach besenrein gekehrt, um neue Investoren anzulocken. In einen Industriestandort im Wandel. Unser Weg führte uns vom Bahnhof in Sebaldsbrück durch die Industrie- und Gewerbegebiete entlang der Hemelinger Bahnhofsstraße bis hin zum Allerhafen an der Weser. Links und rechts hatten wir so die Möglichkeit die historischen Industriestätten, die gegenwärtig noch bestehenden Betriebe und die Pläne für die zukünftige Gestaltung des Stadtteils betrachten zu können. Wie der angedachte Wandel für Hemelingen aussieht, konnten wir auf unserem Rückweg erkennen, der uns durch den Hemelinger Bahnhof, durch die Glockenstraße und durch den Hemelinger Tunnel führte. Dass die bauliche Aufwertung, die &amp;quot;Investition in Steine&amp;quot; alleine nicht reicht um den Strukturwandel herbeizuführen, wurde allerdings ebenso deutlich. Der „Feierabend“ nach dem Abschluss des Spaziergangs wurde dann am Sebaldsbrücker Bahnhof mit lokalen Spezialitäten genossen. Vielen Dank, dass Ihr mit uns unterwegs gewesen und unseren urbanen Spaziergang bereichert habt. Wir sehen uns im Juni.&amp;quot;AAA 281 - Abflug, Abriss, Abfahrt!“Datum: Sonntag, den 10.06.2007 Startort: Treffpunkt ist der Terminal Abflug des Flughafens in der Flughafenallee in 28199 BremenZeit: 15.00Uhr, Dauer zirka 1-2 StundenText: Oliver Hasemann, Fotos: Meike Schlingmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Messer, Gabel, Wurst und Cola - Insel im Schlaraffenland" am 20.05.2007 um 15.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/messer-gabel-wurst-und-cola-insel-im-schlaraffenland-am-20-05-2007-um-15-00uhr/</link><pubDate>Mon, 07 May 2007 16:43:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/messer-gabel-wurst-und-cola-insel-im-schlaraffenland-am-20-05-2007-um-15-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Messer, Gabel, Wurst und Cola – Insel im Schlaraffenland&lt;br&gt;
Das Tor nach Hemelingen bildet der Sebaldsbrücker Bahnhof. Eingezwängt zwischen den Gleisen der Bahnstrecken und eingekreist von den Schneisen der Hauptverkehrsstraßen, bildet der Ortskern von Hemelingen eine Insel im Geflecht der Verkehrsinfrastruktur. Eine Insel, deren Zugänge schwer zu finden sind, deren Brücken versteckt sind, die gleichzeitig auch noch untertunnelt wird. Auf dieser Insel angelangt, stellt der/die BesucherIn allerdings schnell fest, dass es hier nicht nur das Besteck, sondern auch die Speisen für ein Essen gibt. Für viele Bremerinnen und Bremer ist Hemelingen tatsächlich eine Art Insel kurz vor der Autobahn. Dank der ausgeprägten Infrastrukturplanung führen mittlerweile alle Hauptverkehrsstraßen an Hemelingen vorbei, mit dem Bau des Hemelinger Tunnels wurde eine weitere Entlastungsstrecke gebaut, das Zentrum Hemelingens ist damit verkehrsbefreit. Die Verlagerung von Straßen ist allerdings nicht der einzige städtebauliche Wandel. Mit dem Strukturwandel verlassen auch Produktionsstätten den Stadtteil, der immer noch traditioneller Standort von bekannten Firmen der Nahrungsmittel- und Metallverarbeitenden Industrie ist. Das AAA lädt auf seinem Urbanen Spaziergang dazu ein, diesen Wandel und diese Tradition zu erfahren und sich auf eine Insel im Schlaraffenland entführen zu lassen.&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, 20.05.2007&lt;br&gt;
Startort: Sebaldsbrücker Bahnhof, Hemelinger Bahnhofstrasse in 28309 BremenZeit: 15.00Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden&lt;br&gt;
Titel: Alexander Kutsch, Oliver Hasemann, Daniel Schnier Text: Oliver Hasemann Foto und Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>SPROUTBAU</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/sproutbau/</link><pubDate>Sat, 28 Apr 2007 12:42:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/sproutbau/</guid><description>&lt;p&gt;Ein internationales Wohnexperiment im August 2007&lt;br&gt;
Ein leerstehendes Hochhaus am Rande Bremens sucht temporäre BewohnerInnen. Für einen Monat werden hier Menschen einziehen, die sich in dem fremden Umfeld gemäß ihrer individuellen Wohnutopien neu organisieren. Die Ideen sollen dabei im Spektrum des nachhaltigen und autonomen Wohnens liegen. Jede(r) Teilnehmer(in) erhält ausreichend Raum zur Verlebendigung der Ideen. Wie die Ansätze letztendlich umgesetzt werden, steht den Beteiligten frei. Es kann eine architektonische Ergänzung, ein designorientiertes Werk, eine künstlerische Installation oder auch eine Performance sein. Die angebotenen Lösungen müssen nicht unbedingt praktisch umgesetzt, sondern können auch anschaulich inszeniert werden.&lt;br&gt;
Ebenso muss nicht jeder der TeilnehmerInnen seine eigene Idee mitbringen: Gesucht sind auch Leute, die bestimmte Fähigkeiten besitzen, die wertvoll für das Allgemeinwohl sind, wie BäckerInnen, TischlerInnen, ElektrikerInnen oder SolarexpertInnen u.ä.. Der Fokus von SPROUTBAU liegt auf der Vernetzung und Kooperation der TeilnehmerInnen untereinander, sodass ein reger Kommunikationsfluss und Arbeitspartnerschaften entstehen und Know-how vermittelt wird. Da das Haus zum Abriss bereit steht, sind den Fantasien zur individuellen Umgestaltung innerer und äußerer Wohnbereiche keine Grenzen gesetzt. Wenn Du den Wildwuchs vor dem Abriss aktiv mitgestalten möchtest, komm nach Bremen und erlebe einen Sommer in Beton!&lt;br&gt;
Alles weitere unter:http://www.sproutbau.de Text und Fotos: Team N.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 26.04.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-26-04-2007/</link><pubDate>Thu, 26 Apr 2007 14:41:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-26-04-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Brilltunnel: Herzoperation für die InnenstadtNachwuchsarchitekten erarbeiten alternative Konzepte / Erhaltung und Umbau stehen an erster Stelle / Präsentation am Montag&lt;br&gt;
ALTSTADT. Wenn es nach Lino Egermann und Olga Brito-Madrid geht, muss das &amp;quot;Bremer Herz dringend operiert werden.&amp;quot; Egermann und Brito-Madrid sind zwar keine Chirurgen. Den Eingriff halten sie trotzdem für erforderlich. Wer nun glaubt, dass man es hier mit zwei Menschen zu tun hat, die Lust an riskanten Operationen haben, der irrt. Bei Egermann und Brito-Madrid handelt es sich nämlich um zwei Nachwuchsarchitekten. Das Herz, dem sie wieder zu alter Leistungsfähigkeit verhelfen möchten, ist der Brilltunnel.Am Wochenende haben sich dort junge Architekten und Architekturstudenten getroffen, um Konzepte für die weitere Nutzung des Brilltunnels zu erarbeiten. Organisiert wurde der Workshop vom &amp;quot;Autonomen Architektur Atelier&amp;quot;, dem Bremer Zentrum für Baukultur (BZB), sowie von jungen Architekten und Hochschulabsolventen.&amp;quot;Der Brilltunnel ist kein Unort&amp;quot;, stellt Michael Ziehl, der den Workshop ins Leben gerufen hat, klar. Man wolle zeigen, dass es Alternativen zur Schließung des Tunnels gebe, sagt Ziehl. Für ihn ist der Brilltunnel nämlich ein &amp;quot;toller Ort&amp;quot;. Jeder kenne ihn. Man müsse den Tunnel wieder ins öffentliche Bewusstsein rücken, findet er. Und genau deshalb sei er auf die Idee gekommen, den Workshop zu initiieren.Umbau statt AbrissVon seiner Idee waren die Autonomen Architekten und das BZB sofort begeistert.&lt;br&gt;
Schließlich sei die weitere Zukunft des Brilltunnels unter Bremer Architekten ein brandaktuelles Thema, erklärt Ziehl. Erst recht, nachdem die Berliner Architekten Grüntuch und Ernst den Auftrag bekommen haben, die Kaufhalle am Brill umzugestalten. Umbau statt Abriss, so lautet Grüntuch und Ernsts Konzept. Und dieses machen sich auch die Bremer Jungarchitekten zu eigen. Egermann und Brito-Madrid gehen noch einen Schritt weiter. Sie wollen aus dem Brilltunnel das &amp;quot;pulsierende Herz Bremens&amp;quot; machen. Egermann, der im vierten Semester an der Hochschule Architektur studiert, findet, dass der Tunnel das Interesse der Passanten wecken solle. &amp;quot;Der Brilltunnel ist einzigartig in Bremen&amp;quot;, stimmen beide überein. Deswegen dürfe er auch nicht geschlossen werden und müsse &amp;quot;wiederbelebt werden&amp;quot;, sagt Brito-Madrid.Ihr Herzkonzept sieht eine klare Aufteilung des Tunnels vor. Auf einem Pappkarton erläutern sie, wie sie sich die Zukunft des Brilltunnels vorstellen. Zwei Bereiche solle es geben, erklärt Egermann anhand des Pappmodels. Ein Bereich soll zum Verweilen einladen, der andere solle dagegen ein reiner Durchgangsbereich sein.Der Workshop ist ein &amp;quot;sehr großer Erfolg&amp;quot;, sagt Ziehl ziemlich zufrieden. 38 Teilnehmer, die sich in neun Gruppen aufteilten, erarbeiten verschiedene Nutzungskonzepte. Eine Gruppe will den Fußgängertunnel künftig als öffentliche Ausstellungshalle nutzen, eine andere will die Umrisse des Tunnels als &amp;quot;urbane Markierung&amp;quot; auf die Straße malen. Auch mit der Resonanz sei er sehr zufrieden, sagt Ziehl weiter. Passanten seien stehen geblieben und hätten sich informiert. Einige hätten sogar Tipps gegeben. Unter den Besuchern habe ebenfalls die Meinung vorgeherrscht, den Brilltunnel nicht zu schließen.&lt;br&gt;
Alle Ergebnisse des Workshops werden am kommenden Montag, 30. April 2007, ab 18 Uhr im Brilltunnel vorgestellt. Am gleichen Tag bietet das AAA-Autonome Architektur Atelier ab 17 Uhr einen Spaziergang rund um den Brilltunnel an. Treffpunkt für den Spaziergang ist kurz vor 17 Uhr im Tunnel. © www.weser-kurier.de | von dem WESER-KURIER Mitarbeiter Christian Meyer, FOTOS: Walter Gerbracht&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Vorsicht - Ideen für den Brilltunnel!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/vorsicht-ideen-fuer-den-brilltunnel/</link><pubDate>Wed, 25 Apr 2007 13:34:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/vorsicht-ideen-fuer-den-brilltunnel/</guid><description>&lt;p&gt;Eindrücke vom Ideenworkshop convertiBRILL - Licht statt Ende des Tunnels! Ein ganz normaler Samstag in Bremen, viele Tausend Menschenschieben sich durch die Innenstadt und gehen zwischen Obernstraße und Schlachte ihrem Freizeitvergnügen nach. Den Passanten, die den Fußgängertunnel am Brill benutzen, bietet sich an diesem Tag allerdings ein ungewohnter Anblick. Waren sie es sonst gewohnt zügig durch diesen Tunnel zu eilen, verlangsamen sie jetzt doch überrascht ihre Schritte oder bleiben gleich stehen, um sich das ungewohnte Treiben anzuschauen. Wo sonst nur die triste Kulisse eines leerstehenden Grills und des zugemauerten Sparkassenzugangs den Betrachter abschrecken, stehen nun strahlend weiße Tische und Stühle. Es erscheint fast, als sollte hier ein festliches Dinner abgehalten werden, tatsächlich entstehen an den Tischen Ideen für die weitere Nutzung des Brilltunnels. Das der Workshop convertiBRILL vor Ort im Brilltunnel veranstaltet wird, konfrontiert TeilnehmerInnen und Öffentlichkeit mit dem gegenwärtigen Zustand. Das dieser verbesserungsbedürftig ist, spüren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hautnah, viele flüchten immer mal wieder in den Sonnenschein, der oberirdisch über der Stadt lacht. Als am Sonntagabend zu Beginn der Präsentation SEIN TRIO frei vor sich hin improvisiert und sich mehr und mehr ZuschauerInnen versammeln, wird auch wirklich spürbar, wieviel Potenzial dieser Ort besitzt und welche Chancen er für die Umsetzung kreativer Ideen bietet. Um so mehr gilt dies für den kommenden Montag (30.04.07), wenn die teilnehmenden Gruppen ihre Beiträge im Rahmen einer Vernissage vorstellen und ausstellen, noch mehr Musik zu ihrer Untermalung gespielt wird und dann bis in die frühen Morgenstunden in den Mai getanzt wird und den Brilltunnel temporär in eine angesagte Location verwandelt. Start ist um 17Uhr (30.04.2007) im Brilltunnel mit einem Urbanen Spaziergang namens „Tunnelblicke“ des AAA.convertiBRILL wurde von Michael Ziehl initiiert, in Kooperation mit der Probebühne Architektur des Bremer Zentrum für Baukultur und dem Autonomen Architektur Atelier.Text: Oliver Hasemann, Fotos: Daniel Schnier, Flyer: Michael Ziehl&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 19.04.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-19-04-2007/</link><pubDate>Wed, 25 Apr 2007 12:20:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-19-04-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Die Hinterhöfe der Bahnhofsvorstadt Mit dem &amp;quot;Autonomen Architektur Atelier&amp;quot; zu den unbekannteren Ecken BremensBAHNHOFSVORSTADT. Die Bahnhofsvorstadt liegt so zentral wie kaum ein anderes Quartier und wird doch wenig wahrgenommen. Ein Ortsteil, durch den Bremer, Pendler und Touristen zum Bahnhof oder zur Altstadt schlendern oder hetzen. Kein Ort für Spaziergänge. Alex Kutsch, Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom &amp;quot;Autonomen Architektur Atelier&amp;quot; (AAA) wollen daran etwas ändern und führten am Sonntag eine Gruppe durch die Bahnhofsvorstadt. Unter dem Motto &amp;quot;Zwischenschatten - Willkommen in Bremen!&amp;quot; machten sie sich mit einigen Neugierigen auf eine Erkundungstour durch die unbekannten Ecken des Bahnhofsviertels. Seit gut einem halben Jahr veranstalten die drei diplomierten Ingenieure für Raumplanung und Architektur die ungewöhnlichen Spaziergänge. &amp;quot;Unser Ziel ist es, den Menschen Ecken der Stadt zu zeigen, die nicht so bekannt sind und die die meisten der Teilnehmer sonst wohl nie zu Gesicht bekommen würden&amp;quot;, sagt der gebürtige Dortmunder Alex Kutsch, der seit eineinhalb Jahren in Bremen lebt.&amp;quot; Die Spaziergänge sind eine Art gemeinsames Erleben der Stadt. Wir wollen den Teilnehmern neue Blickwinkel zeigen.&amp;quot; Nach Streifzügen durch die Neue Vahr, Walle und die Überseestadt steht an diesem Tag die Bahnhofsvorstadt um Mittelpunkt der Betrachtung. Von der Ecke Findorffstraße und Friedrich-Rauers-Straße geht es schon bald durch Seitengassen zur ehemaligen Hochschule für Künste am Wandrahm, über die Contrescarpe an den Wallanlagen entlang zum Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) im Konsul-Hackfeld-Haus an der Birkenstraße und von dort über die Rotlichtmeile am Philosophenweg. An einem kleinen Privatmuseum endet der urbane Spaziergang: an dem Gebäude an der Emil-Waldmann-Straße, in der der Focke Windkanal ausgestellt ist. Das kostenlose Angebot wird gut angenommen. &amp;quot;Ich finde die Spaziergänge einfach spannend&amp;quot;, sagt Kai Steffen. Zwar ist der Vorsitzende des Fördervereins zum Erhalt des &amp;quot;Focke Windkanals&amp;quot;, dem flugtechnischen Labors des Bremer Luftfahrtpioniers Heinrich Focke, eher als Mitgestalter des Spaziergangs dabei. &amp;quot;Ich habe aber auch schon andere Spaziergänge mitgemacht und wäre heute auch gekommen, wenn ich nicht zufällig das Museum hätte aufschließen müssen.&amp;quot; Auch für Mike Hartmann und Britta Wiebrock aus der Neustadt ist es keine Premiere mit dem AAA. &amp;quot;Wir sind jetzt das zweite Mal dabei und sind wieder mal begeistert&amp;quot;, sagt der 27-jährige Mike. &amp;quot;Von der Bahnhofsgegend kenne ich halt fast nur die großen Zugangsstraßen. Die meisten Ecken, an denen wir heute waren, habe ich vorher noch nie gesehen.&amp;quot; Und auch seine Freundin Britta ist von dem Spaziergang begeistert. &amp;quot;Es ist wirklich schön, so auch mal Einblicke in Gegenden zu bekommen, in denen man sich normalerweise nicht aufhält und von denen man vielleicht sogar zu Unrecht ein falschen Bild hat&amp;quot;, meint die 24-Jährige. &amp;quot;So lernt man seine Stadt einfach viel besser kennen.&amp;quot; Die Spaziergänge sind so angelegt, dass alle Teilnehmer ihr Wissen mit in die Diskussion einbringen können. Und so schalten sich auch immer wieder einige ein und helfen bei kleinen Wissenslücken der drei &amp;quot;Stadtführer&amp;quot; aus. Und das ist alles andere als störend. &amp;quot;Uns geht es ja darum, die Stadt gemeinsam zu erleben&amp;quot;, meint Alex Kutsch. &amp;quot;Deshalb ist jede Anmerkung immer willkommen.&amp;quot; Weitere Informationen über die Urbanen Spaziergänge des AAA gibt es im Internet unter www.aaa-bremen.de. © www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Andrea Suhn, FOTO: Roland Scheitz&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Zwischenschatten - Willkommen in Bremen!" Dokumentation und Resumeé vom 15.04.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischenschatten-willkommen-in-bremen-dokumentation-und-resumee-vom-15-04-2007/</link><pubDate>Mon, 16 Apr 2007 08:37:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischenschatten-willkommen-in-bremen-dokumentation-und-resumee-vom-15-04-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Schattensuche im strahlenden SonnenscheinBei hochsommerlichem Wetter machten wir uns gestern mit 35 Spaziergängern und Spaziergängerinnen auf die Suche nach den dunklen Ecken und den Schattenseiten der Bahnhofsvorstadt. Obwohl starker Sonnenschein normalerweise auch tiefe Schatten verspricht, schienen gestern auch die düstersten Ecken dank des guten Wetters noch relativ angenehm. Erst die olfaktorische Konfrontation mit den zahlreichen Pinkelecken riefen wieder in Erinnerung, das Schattenseiten nicht nur einen angenehmen Schutz vor der Sonne bieten, sondern auch die Abwicklung diverser, zum Teil nicht ganz legaler Geschäfte fördern. Tatsächlich überwogen auf unserem Spaziergang aber die schönen und vermeintlich unbekannten Ecken und Winkel. Zwischen Wandrahm und Rembertistraße stießen wir hier fernab vom Lärm und der Hektik der Hauptverkehrswege immer wieder auf sorgsam gepflegte und verborgene Orte. Dem Verlauf eines Sonntagsspaziergangs folgend, beendeten wir unseren Urbanen Spaziergang am Focke-Windkanal-Museum, einem weiteren versteckten Kleinod in der Bahnhofsvorstadt, wo wir, dank der freundlichen Bewirtung durch die Museumsbetreiber, in gemütlicher Runde zu Kaffee und Keksen einkehren konnten. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Spaziergängerinnen und Spaziergängern, die mit uns unterwegs waren, und beim Verein Focke-Windkanal-Museum, der extra für uns seine Tore öffnete, und uns den Innenhof samt Kaffeetafel zur Verfügung stellte.„Messer, Gabel, Wurst und Cola – Insel im Schlaraffenland!“Datum: Sonntag, den 20.05.2007 Startort: Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Bahnhofes Sebaldsbrück an der Hemelinger Bahnhofstrasse in 28309 BremenZeit: 15.00Uhr, Dauer zirka 1-2 StundenText: Oliver Hasemann Fotos: Meike Schlingmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Zwischenschatten" am 15.04.2007 um 15.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischenschatten-am-15-04-2007-um-15-00uhr/</link><pubDate>Mon, 02 Apr 2007 19:39:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zwischenschatten-am-15-04-2007-um-15-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Zwischenschatten – Willkommen in Bremen!&lt;br&gt;
Verlässt der/die BesucherIn Bremens nach seiner/ihrer Ankunft den Hauptbahnhof, dann erstreckt sich direkt vor ihm/ihr erst etwas Platz und dann die Hochstraße am Breitenweg. Insgesamt ein Ort, der die Möglichkeit bietet, sich schnellstmöglich zu entfernen, ein Ort, der den Wunsch aufkeimen lässt, diese Möglichkeit auch sofort zu ergreifen. Die Bahnhofsvorstadt ist nicht nur in ihrer Begrifflichkeit von der Stadt getrennt, auch in der direkten Wahrnehmung wird sie zu einem Ort des temporären Aufenthalts. Der Besucher / Die Besucherin befindet sich hier nur zu einem Zwischenstopp bevor er/sie wieder seiner/ihrer Wege geht. Der Raum ist folgerichtig von der Verkehrserschliessung der Stadt zerschnitten und mit Nutzungen gefüllt, die auf eine Laufkundschaft ausgerichtet sind.&lt;br&gt;
Die Vorstadt hinter den aufdringlichen Fassaden von Cup´n´carry-Cafés und Dönerständen liegt allerdings im Wahrnehmungsschatten der meisten BesucherInnen. Zwischen Bundeswehrhochhaus und Rembertikreisel zieht sich hier ein ganzes Stadtquartier, das im Rahmen unseres Urbanen Spaziergangs zumindest temporär in das gleißende Licht der öffentlichen Aufmerksamkeit gezogen wird.&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, den 15. April 2007&lt;br&gt;
Startort: Unter dem Breitenweg, Findorffstr. / Ecke Friedrich-Rauers-Str.&lt;br&gt;
Zeit:15.00Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden&lt;br&gt;
Titel u. Text: Oliver Hasemann, Foto u. Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>convertiBRILL - Licht statt Ende des Tunnels!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/convertibrill-licht-statt-ende-des-tunnels/</link><pubDate>Mon, 26 Mar 2007 21:56:00 +0200</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/convertibrill-licht-statt-ende-des-tunnels/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Freunde|Innen und Interessenten|Innen!&lt;br&gt;
Am 21.04. und 22.04.07 findet ein Ideen-Workshop zur Umnutzung des Brilltunnels statt.Hiermit möchten wir Euch einladen am Workshop teilzunehmen. Kreative Ideen sind gefragt. Workshop-Fahrplan:Infoveranstaltung am Dienstag, 03.04.2007, um 19:00 Uhr im b.zbWorkshop am WE, 21.04.-22.04.2007Ausstellung der Arbeiten am 30.04.2007 convertiBRILLLicht statt Ende des Tunnels! Unter dem Stichwort Convertible City haben die Architekten Grüntuch &amp;amp; Ernst (Berlin) zuletzt auf der Architektur-Biennale in Venedig das kreative Potential beschrieben, das in baulichen Relikten steckt, die überholten städtebaulichen und architektonischen Vorstellungen entstammen.&lt;br&gt;
Statt Abriss lautet ihre Devise Umbau und Neuinterpretation. Damit verbindet sich eine Lust auf das Städtische, dessen widersprüchliche bauliche Erscheinungsformen bis hin zu so genannten Un-Orten nicht von vornherein negiert, sondern als Inspirationsquelle für neue urbane Nutzungen und Ereignisse begriffen werden.Mit der Umnutzung der Kaufhalle am Brill aus den sechziger Jahren zum Brillisimo sind Grüntuch &amp;amp; Ernst gerade im Begriff, für ihr Konzept in Bremen ein passendes Beispiel der Wandlung vom unattraktiven Kaufhaus zum spektakulären urbanen Katalysator im Zentrum der Stadt zu realisieren.&lt;br&gt;
Doch was ist mit dem Brilltunnel gleich nebenan, der ebenso prägnant die Architekturästhetik der sechziger Jahre repräsentiert? Hier ist an eine Konversion offenbar nicht gedacht, Gerüchten zur Folge soll er sogar geschlossen werden. Damit würde eine große Chance vertan, findet eine Gruppe junger Architekten und Hochschulabsolventen: Dieser andere Ort im Herzen der Stadt bietet ungeahnte Möglichkeiten einer kulturellen und urbanen Neuinterpretation. Die Initiatoren fordern deshalb Gleichgesinnte auf, sich an dem Ideen-Workshop ConvertiBRILL vor Ort zu beteiligen, bei dem Möglichkeiten und Konzepte für den Brilltunnel erarbeitet werden. Dabei sind insbesondere junge ArchitektInnen, Studierende und Kreative aus benachbarten Disziplinen angesprochen. Anmeldung zum Workshop bis 13.04.2007 bei Stephan Teberatz (b.zb) teberatz@bzb-bremen.de Flyer: Michael Ziehl&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 22.03.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-22-03-2007/</link><pubDate>Thu, 22 Mar 2007 22:23:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-22-03-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Eine Reise in die &amp;quot;Vahrgangenheit&amp;quot; Unterwegs mit Stadtteilbewohnern im Aalto-Hochhaus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NEUE VAHR. Werner Hasemann pustet ein kräftiger Wind um die Ohren. Seine grauen Haare flattern im Wind. Er seufzt. Nun ist er also wieder hier - in der Vahr. Hasemann steht auf dem Dach des Aalto-Hochhauses und plötzlich ist er gepackt von Erinnerungen: &amp;quot;Da! Da unten hinter dem Rennplatz! Da war das Flüchtlingslager. Von den britischen Soldaten bekamen wir Kinder immer Süßigkeiten!&amp;quot;, sprudelt es ihm hervor. Plötzlich ist alles wieder da: Seine Kindheit und Jugendzeit in der Neuen Vahr.Den Besuch auf dem Aalto-Hochhaus verdankt Hasemann seinem Sohn Oliver. Der ist Diplom-Ingenieur für Raumplanung und hat gemeinsam mit seinen Kollegen Daniel Schnier und Alexander Kutsch das Autonome Architektur Atelier Bremen (AAA) gegründet. Zu dritt organisieren die drei jungen Architekten und Raumplaner kostenlose Spaziergänge durch die Hansestadt und bringen den Teilnehmern interessante Bauprojekte näher. &amp;quot;Die Vahr war eines der bedeutendsten Bauprojekte im Nachkriegsdeutschland&amp;quot;, erzählt Alexander Kutsch. Das Quartier war eine der ersten Trabantenstädte, in denen das Konzept der Funktionstrennung von Arbeit und Wohnen verwirklicht wurde. Die Vahr wurde als reines Wohnviertel mit großzügigen Grünanlagen geplant.In diesem Jahr feiert der Stadtteil sein 50-jähriges Bestehen. Grund genug, auf das halbe Jahrhundert Vahr zurückzublicken. Für viele Architekten, Stadt- und Raumplaner - und wohl auch für die meisten Vahraonen - ist der Stadtteil nach wie vor ein besonderes Quartier. &amp;quot;In den 50er Jahren herrschte in Bremen große Wohnungsnot. Schätzungsweise 30 000 Kriegsflüchtlinge brauchten Wohnraum&amp;quot;, erzählt Kutsch. Für den jungen Raumplaner ist das eine Situation, &amp;quot;die ich mir gar nicht richtig vorstellen kann&amp;quot;. Bremen löste das Wohnraumproblem auf einen Streich: In der Vahr wurden zehntausend Wohneinheiten innerhalb kurzer Zeit hochgezogen. &amp;quot;Die Wohnungen waren für damalige Verhältnisse mit großen Badezimmern und Balkonen sehr modern ausgestattet. Für uns war das richtiger Luxus&amp;quot;, erinnert sich Werner Hasemann.&lt;br&gt;
Geboren wurde er auf der Flucht aus Schlesien. Eigentlich sollte die Familie bei der Großmutter in Hastedt unterkommen - aber das Haus, in dem sie wohnte, war ausgebombt. &amp;quot;Und so lebten wir erst in Holzbaracken des Flüchtlingslagers hinter dem Rennplatz, später in der Gartenstadt und schließlich in der Neuen Vahr.&amp;quot; Die Kinder spielten zwischen den Baustellen. Das war Abenteuer pur! Wir brauchten keinen Spielplatz&amp;quot;, erinnert er sich und lächelt.Schulen wurden erst später gebaut und so musste Hasemann weit in die Stadt zur Schule fahren. &amp;quot;Auch die Straßenbahnanbindung kam erst sehr spät&amp;quot;, erinnert er sich. Dennoch habe man sich als Bewohner der Vahr als sozialer Aufsteiger gefühlt. &amp;quot;Das Verhältnis zu den Nachbarn war sehr freundschaftlich. Soziale Konflikte gab es nicht.&amp;quot; Als später Reihenhäuser auf Eigentumsbasis gebaut wurden, gab es Spannungen. Einige Nachbarn zogen weg ins eigene Häuschen. Jene, die blieben, tuschelten über die ehemaligen Nachbarn, die sich nun wohl als etwas Besseres fühlten.&amp;quot;Die Vahr war immer eine SPD-Hochburg. Ich glaube, das war auch aus Dankbarkeit&amp;quot;, vermutet Werner Hasemann und erzählt, dass viele SPD-Politiker in der Nachbarschaft wohnten. Einer von ihnen ist der Vahr treu geblieben: Bremens ehemaliger Bürgermeister Hans Koschnick lebt noch immer hier. Werner Hasemann verließ den Stadtteil, als er sein Studium aufnahm. Er wurde Lehrer, heiratete und gründete eine Familie. Heute lebt er in Thedinghausen. Gemeinsam mit seinem Sohn Oliver blickt er nun über die Neue Vahr - vom Dach des 65 Meter hohen Hochhauses. Das war vom finnischen Architekten Alvar Aalto entworfen worden und gilt als Wahrzeichen des Stadtteils. Das Haus steht unter Denkmalsschutz und war lange Zeit das höchste Wohnhochhaus Deutschlands. &amp;quot;Die Neue Vahr ist für mich immer noch ein Stück Heimat. Ich glaube, sie ist noch grüner geworden&amp;quot;, sagt Werner Hasemann und blickt wehmütig auf die überwältigende Aussicht. Zum Jubiläum suchen wir Zeitzeugen.&lt;br&gt;
Wer seine Erinnerungen mitteilen möchte, kann sich in der Redaktion melden: STADTTEILKURIER, Martinistraße 43, 28195 Bremen, Fax 36 71 36 16, E-Mail: stadtteilkurier@btag.info© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Tina Groll, FOTOS: Petra Stubbe, Frank-Thomas Koch&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"AAA trifft Alvar Aalto" Dokumentation und Resumeé vom 18.03.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-trifft-alvar-aalto-dokumentation-und-resumee-vom-18-03-2007/</link><pubDate>Sun, 18 Mar 2007 18:49:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-trifft-alvar-aalto-dokumentation-und-resumee-vom-18-03-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Unterwegs mit alten Vahraonen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pünktlich zu unserem Urbanen Spaziergang riss die graue Wolkendecke über der Neuen Vahr auf und ein Meer von Sonnenstrahlen badete ihr Wahrzeichen, das Aalto-Hochhaus, in ihrem Schein. Am Fuße des Bauwerks hatte sich eine wackere Schar Spaziergänger und Spaziergängerinnen versammelt, die im weiteren Verlauf auch Sturm und Hagel trotzte. Bevor es allerdings in die weitläufigen Anlagen der Vahr ging, bestiegen wir das Aalto-Hochhaus, um aus der Vogelperspektive einen Blick auf die am Reißbrett geplanten Strukturen des Stadtteils werfen zu können. In luftiger und heute vor allem windiger Höhe von 65 Metern beeindruckte nicht nur die Symmetrie der Neuen Vahr, sondern auch das ausgedehnte Grün. Wieder auf dem Boden führte der Weg durch das Zentrum der Neuen Vahr rund um die Berliner Freiheit.&lt;br&gt;
Als zentraler Punkt ist sie nicht nur das Versorgungszentrum, sondern stellt auch das Herz des kulturellen Zusammenlebens in der Vahr dar. Multinationale Lebensmittelgeschäfte als auch das Bürgerzentrum oder der Vahrer-Lauftreff finden sich hier zusammen. Hinter diesem Zentrum mit urbanen Anklängen begann der Weg in die „Grüne Hölle“. Schnell fanden wir uns in der Ruhe der Schlafstadt wieder, gepflegte Grünwildnis trennt die Wohnbauten voneinander und erst auf der Brücke über die Richard-Boljahn-Allee wurde uns wieder bewusst, dass wir uns theoretisch inmitten der Stadt befinden. Der Fortschritt und der Wohnkomfort, den die Neue Vahr in der Nachkriegszeit darstellte, lässt sich noch am Waschhaus an der Paul-Singer-Straße erkennen. Allerdings hat sich dieses Angebot mittlerweile überlebt, 50 Jahre nach ihrer Grundsteinlegung wandelt sich auch die Neue Vahr mit den Bedürfnissen der Zeit. Wir bedanken uns bei allen, die bei wirklich nur temporär freundlichem Wetter mit uns unterwegs waren und den urbanen Spaziergang auch mit vielen Fragen, Erinnerungen und Fakten mitgestaltet haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Titel &amp;quot;Zwischenschatten - Willkommen in Bremen&amp;quot; werden wir dann dem Durchlaufquartier Bahnhofsvorstadt die Muße eines ruhigen Sonntagnachmittagspaziergangs widmen. Datum: Sonntag, 15.04.2007, Startort: Ausgang Findorfftunnel, Findorffstrasse|Ecke Friedrich-Rauers-Strasse, Zeit: um 14.00Uhr Dauer ca.1-2 Stunden, Text: Oliver Hasemann, Fotos: Meike Schlingmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"AAA trifft Alvar Aalto" am 18.03.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-trifft-alvar-aalto-am-18-03-2007/</link><pubDate>Wed, 07 Mar 2007 09:21:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/aaa-trifft-alvar-aalto-am-18-03-2007/</guid><description>&lt;p&gt;AAA trifft Alvar Aalto&lt;br&gt;
Urbaner Spaziergang mit dem Winkelmaß&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Neuen Vahr verbindet sich der Utopismus der „Klassischen Moderne“ mit der Lösung der großen Wohnungsnot nach Ende des Zweiten Weltkriegs. In Rekordzeit entstand hier in den 50er Jahren auf einer Wiesenlandschaft im Bremer Osten eine neue Heimat für über 30.000 Menschen. Ihr weitstrahlendes Aushängeschild besitzt das in serieller Massenbauweise geschaffene uniforme Gesamtkunstwerk dabei mit dem Hochhaus des finnischen Stararchitekten Alvar Aalto. Für ihre ersten Bewohner symbolisierte die Neue Vahr den Aufbruch in ein neues Leben nach entbehrungsreichen Jahren. Die fortschrittliche Ausstattung der Wohnungen in der Neuen Vahr (mit Etagenheizungen, Strom und fließend Wasser) begeisterte die Erstbezieher so nachhaltig, dass viele dieser „Vahraonen“ nie wieder umzogen. Ob die Neue Vahr allerdings mit der Zeitlosigkeit der Pyramiden wetteifern kann, ist eine der Fragen, die wir während unseres Spaziergangs diskutieren möchten.&lt;br&gt;
Datum: am Sonntag, 18.03.2007&lt;br&gt;
Startort: vor dem Aalto-Hochhaus, Otto-Suhr-Strasse, 28327 Bremen&lt;br&gt;
Zeit: um 14.00Uhr, Dauer zirka 1-2 Stunden&lt;br&gt;
Text: Oliver Hasemann u. Alexander Kutsch, Titel: Daniel Schnier, Foto und Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Zugemauert mit Tür": so gesehen am 04.03.2007 unterhalb des Breitenwegs!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zugemauert-mit-tuer-so-gesehen-am-04-03-2007-unterhalb-des-breitenwegs/</link><pubDate>Mon, 05 Mar 2007 20:01:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/zugemauert-mit-tuer-so-gesehen-am-04-03-2007-unterhalb-des-breitenwegs/</guid><description>&lt;p&gt;AAA verändert Bremen! Zu unserer großen Überraschung haben wir feststellen müssen, dass die Stadt Bremen das Treppenhaus der Treppe, die vom Kaufmannsmühlenkamp auf den Breitenweg führt, zumauern, bzw. mit einer Betondecke sperren lassen hat. Das Treppenhaus bildete den Startpunkt unseres Urbanen Spaziergangs „Unterwandern“ im November 2006 und war auch die Kulisse der Fotos in der zugehörigen Berichterstattung im Weser Kurier.&lt;br&gt;
Wir registrieren erfreut, dass wir mit unseren urbanen Spaziergängen Aufmerksamkeit auf scheinbar vergessene Orte im Bremer Stadtgebiet lenken, allerdings bedauern wir den sehr destruktiven Lösungsansatz. Anstatt noch mehr Durchgänge zu versiegeln, hätten wir uns gewünscht, dass dieser an sich spannende Ort wieder stärker belebt wird. Aber ein Hintertürchen ist ja geblieben.Text: Oliver Hasemann, Foto links: Meike Schlingmann, Foto rechts: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"überwandern - unterbrücken" Dokumentation und Resumeé vom 03.03.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ueberwandern-unterbruecken-dokumentation-und-resumee-vom-03-03-2007/</link><pubDate>Sun, 04 Mar 2007 14:05:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ueberwandern-unterbruecken-dokumentation-und-resumee-vom-03-03-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Warten auf den Containerzug&lt;br&gt;
In den frühen Abendstunden trafen wir uns am vergangenen Samstagabend zu einem Urbanen Spaziergang. Mit knapp 50 Personen begaben wir uns auf einen Weg im Schein der Laternen und der Schatten abseits ihres Scheins. Die düstere Atmosphäre einiger von uns aufgesuchter Orte wurde durch die positive Stimmung innerhalb der Gruppe immer wieder aufgehellt. Erhellend für uns waren auch die vielen Beiträge und Fragen, die von Euch beigetragen wurden, so dass ein lebhaftes Erlebnis der Orte möglich wurde. Orientiert hat sich unser Spaziergang an der Verkehrsinfrastruktur Bremens.&lt;br&gt;
An den großen Einfallstraßen, die Waren und Menschen in die Stadt führen oder auch durch die Stadt führen, am globalen Verkehrsstrang Schiene, der den Exportweltmeister Deutschland über die Seehäfen mit der Welt verbindet. Zwischen Straße und Schiene, zwischen dem konstanten Rauschen des Straßenverkehrs und dem temporär anschwellenden Kreischen der Güterzüge, mussten wir uns als Fußgänger auf schmale, vernachlässigte Wege begeben. Zu entdecken gab es hier mehr als nur Schatten, Nutzungen die sich diese Nische gesucht haben, Kreative, die hier ihre Freiräume finden. Ein großer Dank geht von uns an Euch. Es hat uns viel Spaß gemacht und uns um so mehr gefreut, als das auch vermeintlich unattraktive Orte ein so großes Interesse finden.&lt;br&gt;
Am 18.03.2007 um 14.00Uhr spazieren wir urban durch die &amp;quot;Neue Vahr&amp;quot;.AAA trifft Alvar AaltoTreffpunkt Otto-Suhr-Strasse / am Aalto-Hochhaus. Wir freuen uns auf Euch!Text: Oliver Hasemann, Fotos: Meike Schlingmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"überwandern - unterbrücken" am 03.03.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ueberwandern-unterbruecken-am-03-03-2007/</link><pubDate>Fri, 16 Feb 2007 21:40:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ueberwandern-unterbruecken-am-03-03-2007/</guid><description>&lt;p&gt;überwandern – unterbrücken Rückspiel zwischen Hochstraße und Schienenbett&lt;br&gt;
Straßen und Schienen bilden die Lebensader der globalisierten Gesellschaft, über sie fließen die Rohstoffe, Produkte und Arbeitskräfte, die den Motor unseres Wirtschaftssystems befeuern. Ohne Pause rollen insbesondere die Container und Automobile zu den Bremer Häfen und stillen den Hunger der Welt nach Produkten „made in Germany“. Längst schon ist der Schienenweg nach Bremen zu einem Nadelöhr der Exportwirtschaft geworden. Im (Lärm)Schatten dieses globalen Verkehrswegs hat sich die Stadt auf ganz verschiedene Weise arrangiert. Wohngebiete schotten sich gegen den Lärm ab, kleinteiliges Gewerbe nutzt die günstigen Immobilienpreise. Der Kontrast zwischen der hektischen Dynamik des Verkehrs einerseits, und der abgewandten Ruhe der Stadt andererseits, bildet den Spannungsbogen dieses Spaziergangs. Er führt auf dunklen Pfaden über- und unterhalb der Verkehrsstränge in die Innenstadt. Schattenspiele und Klanggewitter tauchen den Spaziergänger dabei in die Atmosphäre der 24 Stundenstadt.Am Samstag, 03.03.2007 um 19.00Uhr treffen wir uns an der Schleswiger Straße 4, 28219 Bremen. Eingangsbereich Kulturhaus Walle - Brodelpott. Wir freuen uns auf Euch!Text: Oliver Hasemann, Titel: Oliver Hasemann, Foto und Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 15.02.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-15-02-2007/</link><pubDate>Thu, 15 Feb 2007 15:12:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-15-02-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Auf dem Weg der Matrosen WALLE.&lt;br&gt;
Wenn früher ein Schiff im Hafen anlegte und sich die Matrosen mit ihrer Lohntüte auf den Weg in die Kneipe machten, um das Geld auf den Kopf zu hauen, gingen sie zur &amp;quot;Waller Küste&amp;quot;, dem Vergnügungsviertel im Bremer Westen. Heute erinnern nur noch wenige Bars an diese Zeiten.Am Sonntag lud das Autonome Architektur Atelier (AAA) zu einem Stadtspaziergang durch das alte Arbeiterviertel Walle ein. &amp;quot;In Walle komm Se alle&amp;quot; hieß das Motto des Rundgangs in Abwandlung einer bekannten Redewendung, und trotz Nieselwetters waren rund 60 Interessierte zum vereinbarten Treffpunkt gekommen.Vom alten Weg der Matrosen ist heute nur noch wenig zu sehen. Der Stinkbüddelmannsgang wurde modernisiert und heißt heute Waller Stieg. Und die Leute, die heute hier entlang hasten, sind keine Seeleute auf Landgang, sondern meist Studenten auf dem Weg zur Kunsthochschule. &amp;quot;Durch den Umbau der Überseestadt sieht sich der Stadtteil Walle mit gravierenden Veränderungen konfrontiert&amp;quot;, stellte Alexander Kutsch, Diplom-Ingenieur für Raumplanung, einleitend fest und umriss damit zugleich das Thema des Stadtspaziergangs. Wenn sich die Arbeit im Hafen von körperlicher Arbeit hin zu hoch bezahlter Informationsarbeit verändert, was wird dann aus dem Wohnquartier werden? Im Zuge des Hafenausbaus am Ende des 19. Jahrhundert war zusätzlicher Wohnraum nötig geworden. Das Marschland, das an den Hafen grenzte, und das alte Waller Dorf boten sich als Raum an. Die kleinen Altbremer Häuser mit jeweils etwa 70 Quadratmetern Wohnfläche entstanden, die heute noch große Teile von Walle prägen. Früher lebten nicht selten zehn und mehr Menschen in den Häusern.Vom Charme der ehemaligen Amüsiermeile in der Leutweinstraße ist wenig übrig geblieben, der Zahn der Zeit nagt an den Gebäuden.&lt;br&gt;
Im Vorübergehen zeichnete Oliver Hasemann, Diplom-Ingenieur für Raumplanung, ein Bild der Prostitution, das sich kritisch mit der Freudenmädchen-Romantik auseinandersetzte. Im Bereich des alten Wasserturms konnten die Spaziergänger die Auswirkungen der Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges besichtigen. Von den ehemals geschlossenen Häuserreihen in Jugendstilarchitektur sind dort nur noch zwei Gebäude übrig, die übrigen Häuser wurden nach dem Krieg neu gebaut. Um damals schnell günstigen Wohnraum zu schaffen, ging diese Architektur mit Schnörkellosigkeit und Pragmatismus einher. Die hohen Decken der Jahrhundertwende verschwanden, dafür gab es ein zusätzliches Stockwerk.&amp;quot;Walle ist heute ein Stadtteil auf dem Weg zur Gentrification: Junge Kreative sind dabei, ins Quartier zu ziehen, weil der Wohnraum in anderen Stadtteilen zu teuer ist&amp;quot;, so Alexander Kutsch vom AAA. Alte Geschäfte schließen, dafür entstehen hier vermehrt auch Galerien.Die Stadtspaziergänge des AAA haben sich inzwischen zu einem beliebten Treffpunkt der Generationen entwickelt. Auch dieses Mal waren neben Architekturinteressierten wieder ältere Bewohner des Stadtteils dabei, die die Ausführungen der beiden Raumplaner und Architekten mit ihren persönlichen Erinnerungen an das Leben im Quartier ergänzten. Während Daniel Schnier die neue Nutzung der ehemaligen Eisfabrik als Künstlerhaus erläuterte und feststellte, dass eine derartige Umnutzung typisch für das &amp;quot;neue Walle&amp;quot; ist, erinnerte sich eine Teilnehmerin, dass sie dort zu ihrer Schulzeit gemeinsam mit Kindern aus der Nachbarschaft das Taschengeld in leckerem Brucheis angelegt hatte.&lt;br&gt;
Im März veranstaltet das AAA zwei weitere Stadtspaziergänge: Am 3. März 2007 heißt es&amp;quot; überwandern - unterbrücken&amp;quot;, Treffpunkt ist um 19 Uhr in der Schleswiger Straße 4 am Kulturzentrum Brodelpott. Am 18. März lautet das Motto &amp;quot;AAA trifft Alvar Aalto&amp;quot;, Treffpunkt ist um 14 Uhr das Aalto-Hochhaus, Otto-Suhr-Straße in der Vahr. Weitere Informationen im Internet unter www.aaa-bremen.blogspot.com© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Catharina Oppitz, FOTO: Walter Gerbracht&lt;/p&gt;</description></item><item><title>OK Bremen, 14.02.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ok-bremen-14-02-2007/</link><pubDate>Wed, 14 Feb 2007 20:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ok-bremen-14-02-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA im Offenen Kanal BremenIn einem Radiobeitrag von Clemens Haug wurden wir nach unserem letzten urbanen Spaziergang am 11.02.2007 &amp;quot;In Walle komm Se alle&amp;quot; zum Thema Raumumnutzung interviewt. Gesendet wurde am Mittwoch, den 14.02.2007 im Rahmen des Campus-Radios im Bürgerrundfunk Bremen (UKW 92,5 MHz in Bremen).Wir haben es für Euch aufgezeichnet! Zirka 7 Minuten Team Orange, Theater 62 und AAA:hier der Radiobeitrag von Clemens Haug-&amp;gt;Wir sehen uns beim &amp;quot;überwandern - unterbrücken&amp;quot; am Samstag, den 03.03.2007 an der Schleswiger Str. 4 um 19Uhr in Bremen (Eingangsbereich Kulturhaus Walle - Brodelpott).Und am Sonntag, den 18.03.2007 um 14.00Uhr treffen wir uns vor dem Aalto-Hochhaus an der Otto-Suhr-Strasse, 28327 Bremen in der Vahr. Der Titel lautet: &amp;quot;AAA trifft Alvar Aalto&amp;quot;FOTO: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"In Walle komm Se alle" Dokumentation und Resumeé vom 11.02.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/in-walle-komm-se-alle-dokumentation-und-resumee-vom-11-02-2007/</link><pubDate>Mon, 12 Feb 2007 10:03:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/in-walle-komm-se-alle-dokumentation-und-resumee-vom-11-02-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Bei Dämmerlicht durch die verblassenden RotlichtschattenBesorgt hatten wir uns gefragt, ob und wieviele Besucher sich wohl bei Regenwetter und schneegesäumten Straßen auf einen Spaziergang durch den Bremer Westen führen lassen wollen. Eine unbegründete Sorge, denn tatsächlich haben wir mit einer Gruppe aus 60 Personen die Straßen in Walle blockiert. Die Frage, die wir an den Anfang unseres Spaziergangs gestellt hatten, war, ob sich Walle, durch die Nachbarschaft zu HfK im Speicher XI und der Überseestadt, zu einem neuen Wohnquartier eines kreativen Milieus entwickelt. Gleichzeitig folgten wir den historischen Spuren der Hafenarbeiter und Matrosen, die durch den Stinkbüddelmannsgang von der Feuerwache aus mit Taschen voll Geld an die ehemalige Waller Küste mit ihren Schankwirtschaften und Tanzlokalen gespült wurden.In den knapp zwei Stunden zwischen Alter Feuerwache und dem Kulturhaus Walle-Brodelpott in Osterfeuerberg haben wir einen Blick auf das alte Walle, mit Rotlichtbars, dem Sockel des alten Wasserturms und Fakten zu seiner Entstehung als Wohn- und Arbeitsquartier am Hafen, und auf das neue Walle, mit Galerien und Ausstellungsräumen, mit neuen Wohnformen für das Lebensalter oder für Studenten, geworfen. Sehr gefreut haben wir uns, dass so viele junge und alte Waller mitgekommen sind und aus ihren Erfahrungen und Erinnerungen erzählt haben. Gerade durch diese Beiträge ist der Spaziergang so lebhaft und interessant geworden.Vielen Dank an dieser Stelle daher noch einmal an alle, die mit uns unterwegs waren und die teilweise auch anschließend noch mit uns im Druiden waren, um sich bei Kaffee und Bier etwas aufzuwärmen und urbanen Spaziergang Revue passieren zu lassen.Im März 2007 präsentieren wir gleich zwei urbane Spaziergänge durch Bremen:Am Samstag, den 03.03.2007 um 19.00Uhr treffen wir uns an der Schleswiger Strasse 4 am Eingangsbereich des Kulturhauses Walle-Brodelpott um mit Euch zu &amp;quot;überwandern - unterbrücken&amp;quot;. Rückspiel: auf dunklen Pfaden geht es über- und unterhalb der Verkehrsstränge in die Innenstadt. Schattenspiele und Klanggewitter tauchen den Spaziergang in die Atmosphäre der 24 Stundenstadt.undAm Sonntag, den 18.03.2007 um 14.00Uhr treffen wir uns vor dem Aalto-Hochhaus an der Otto-Suhr-Strasse, 28327 Bremen in der Vahr. Der Titel lautet: &amp;quot;AAA trifft Alvar Aalto&amp;quot;Unser erster urbaner Spazierrundgang vorbei an Geschichte, Gegenwart und Zukunft durch den Stadtteil Vahr.Text: Oliver Hasemann, Fotos: Meike Schlingmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"In Walle komm Se alle" am Sonntag , den 11. Februar 2007 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/in-walle-komm-se-alle-am-sonntag-den-11-februar-2007-um-14-00uhr/</link><pubDate>Fri, 19 Jan 2007 13:14:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/in-walle-komm-se-alle-am-sonntag-den-11-februar-2007-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;In Walle komm Se alle Am Weserufer erhebt sich aus den alten Hafenrevieren die neue Überseestadt. Wo ehedem harte körperliche Arbeit gefragt war, arbeitet man nun mit spitzem Bleistift. Hinter dem Deich an der &amp;quot;Waller Küste&amp;quot; warten die (nicht mehr ganz so) leichten Mädchen mittlerweile vergeblich auf ihre Kundschaft. Die alten Seebären sitzen derweil auf dem Trockenen und nach und nach kapern junge Studenten und Studentinnen und KünstlerInnen den Arbeiterstadtteil. Beschleunigt wird der Wandel durch städtische und private Investitionen in die Sanierung des Stadtteils. Die Waller Heerstraße ist als Sanierungsgebiet ausgeschrieben worden und die Vegesacker Straße wird zum quirligen Stadtteilzentrum mit Kneipen und Restaurants gestaltet und möbliert. Trotzdem ist der Geist aus der Hochzeit des Hafens an vielen Stellen erhalten geblieben. Neben den verschiedenen Reminiszenzen an die Seefahrt und Hafenwirtschaft, die an Wänden und in Vorgärten immer noch allgegenwärtig sind, ist es auch das Image Walles als verruchtes Hafenviertel, dass sich im restlichen Bremen beharrlich hält. Der Urbane Spaziergang lädt dazu ein, den sich wandelnden Stadtteil Walle entlang eines Rotlichtfadens zu erkunden und bietet Raum für die Geschichten am Wegesrand. Auf verschlungenen Wegen halten wir Ausschau nach verbliebenen Seezeichen und den neuen Orientierungspunkten im Stadtbild.Datum: Sonntag, 11. Februar 2007Startort: ehemalige Feuerwache, Waller Stieg 1, 28217 BremenZeit: um 14.00Uhr, Dauer ca. 1-2 StundenDie Einladung als PDF-Dokument: HIER KLICKEN!Text: Oliver Hasemann u. Alexander Kutsch, Titel: Daniel Schnier, Foto und Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 18.01.2007</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-18-01-2007/</link><pubDate>Thu, 18 Jan 2007 11:32:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-18-01-2007/</guid><description>&lt;p&gt;Querfeldein zum Hafenbecken Führung fand große Resonanz / 150 Teilnehmer erfuhren WissenswertesWALLE. Auf dem Stadtplan ist die Eduard-Schopf-Allee im Hafengebiet noch gar nicht verzeichnet. Der Wandel in der Überseestadt vollzieht sich rasant. Das Autonome Architektur Atelier (AAA) veranstaltete am Sonntag einen kostenlosen Stadtspaziergang durch einen Stadtteil voller Geschichte, der sich im Umbruch befindet. Rund 150 Teilnehmer, von jungen Leuten bis Senioren, spazierten mit.Die Veranstalter der AAA-Stadtspaziergänge wollen sich von Führungen absetzen, bei denen manchmal recht lieblos die vermeintlich wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgeklappert werden. Vielmehr sollen spannende Entwicklungen im städtischen Raum im Mittelpunkt stehen, und die Dynamik der Stadtplanung soll verdeutlicht werden. So kann es durchaus geschehen, dass die Gruppe mitten auf einer freien Fläche im öffenlichen Raum stehenbleibt und die Teilnehmer rätseln, was denn das Besondere an gerade dieser matschigen Baustelle sein soll. &amp;quot;Hier soll einmal ein Park entstehen, den die Angestellten aus den umliegenden Büros nutzen können&amp;quot;, erläuterte Oliver Hasemann, Diplomingenieur für Raumplanung, auf einem Steinhaufen stehend. Gemeinsam mit Daniel Schnier und Alexander Kutsch will er regelmäßig solche Spaziergänge anbieten. Zunächst war das Quartier entlang der Hochstraßen in der Hansestadt dran, und in Gröpelingen wurde dann der Frage nachgegangen, welche Interaktionen zwischen Migration und Architektur bestehen. Am Sonntag nun machten sich die rund 150 Teilnehmer auf die Suche, was im ehemaligen Hafengebiet vom Hafen noch übrig ist und wieviel neue städtische Elemente es bis jetzt in der Überseestadt schon gibt.Einige der Teilnehmer hatten früher selbst im Hafen gearbeitet und kehrten nun an den Ort ihrer früheren Tätigkeit zurück, um einen Stadtteil im Wandel zu erleben. &amp;quot;Dass heute so viele Leute gekommen sind, überrascht uns&amp;quot;, sagte Daniel Schnier, Diplomingenieur der Architektur. &amp;quot;Das zeigt, dass sich die Bremer sehr dafür interessieren, was mit dem Hafen passiert.&amp;quot;Von der neuen Straßenbahn-Haltestelle der Linie 3, Eduard-Schopf-Allee, ging es in Richtung Hafenbecken. &amp;quot;Reaktivierung und Revitalisierung&amp;quot; des alten Hafenquartiers waren die Schlagwörter des Rundgangs. Gleich zu Beginn wurde geklärt, was denn eigentlich ein &amp;quot;Loft&amp;quot; ist, das auf so vielen Plakaten beworben wird. Gemeint sind damit früher gewerblich genutzte, großzügig geschnittene Räume, die zu Büros oder Wohnungen umgebaut werden.&amp;quot;Der Name Überseestadt greift unserer Meinung nach zu weit&amp;quot;, kritisierte Alexander Kutsch, studierter Raumplaner. &amp;quot;Von einer Stadt nach den gängigen Definitionen kann hier noch keine Rede sein, da es nur wenige Verbindungen von Arbeiten und Wohnen gibt. Für eine Nutzung als Wohngebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt noch keine ausreichende urbane Infrastruktur vorhanden.&amp;quot;Über Stock und Stein ging es am ehemaligen Europahafen vorbei zum ehemaligen Überseehafen, auf dem sich nach der Zuschüttung heute der Großmarkt befindet. Allerlei Wissenswertes gab es im Vorübergehen - so etwa einen kurzen Abriss über die dramatischen Auswirkungen, die die Erfindung des Containers in den 60er Jahren auf den globalen Warenfluss hatte, oder Geschichten aus den Blütezeiten des Hafens, als freie Arbeitsplätze noch im Radio bekannt gegeben wurden. &amp;quot;Früher war die Arbeit hier im Hafenquartier geprägt durch harte körperliche Arbeit. Jetzt ist das Quartier dabei, sich in ein hochpreisiges Gebiet zu entwickeln, in dem vor allem Informationen und Dienstleistungen gehandelt werden&amp;quot;, umriss Oliver Hasemann den Wandel.Der nächste urbane Spaziergang findet am Sonntag, 11. Februar 2007, um 14 Uhr unter dem Motto &amp;quot;In Walle komm Se alle&amp;quot; statt. Treffpunkt ist die ehemalige Feuerwache, Waller Stieg.© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Catharina Oppitz, FOTO: Walter Gerbracht&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 19.01.07</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-19-01-07/</link><pubDate>Thu, 18 Jan 2007 11:10:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-19-01-07/</guid><description>&lt;p&gt;Querfeldein zum Hafenbecken WALLE. Auf dem Stadtplan ist die Eduard-Schopf-Allee im Hafengebiet noch gar nicht verzeichnet. Der Wandel in der Überseestadt vollzieht sich rasant. Das Autonome Architektur Atelier (AAA) veranstaltete am Sonntag einen kostenlosen Stadtspaziergang durch einen Stadtteil voller Geschichte, der sich im Umbruch befindet. Rund 150 Teilnehmer, von jungen Leuten bis Senioren, spazierten mit.Die Veranstalter der AAA-Stadtspaziergänge wollen sich von Führungen absetzen, bei denen manchmal recht lieblos die vermeintlich wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgeklappert werden. Vielmehr sollen spannende Entwicklungen im städtischen Raum im Mittelpunkt stehen, und die Dynamik der Stadtplanung soll verdeutlicht werden.So kann es durchaus geschehen, dass die Gruppe mitten auf einer freien Fläche im öffenlichen Raum stehenbleibt und die Teilnehmer rätseln, was denn das Besondere an gerade dieser matschigen Baustelle sein soll. &amp;quot;Hier soll einmal ein Park entstehen, den die Angestellten aus den umliegenden Büros nutzen können&amp;quot;, erläuterte Oliver Hasemann, Diplomingenieur für Raumplanung, auf einem Steinhaufen stehend. Gemeinsam mit Daniel Schnier und Alexander Kutsch will er regelmäßig solche Spaziergänge anbieten. Zunächst war das Quartier entlang der Hochstraßen in der Hansestadt dran, und in Gröpelingen wurde dann der Frage nachgegangen, welche Interaktionen zwischen Migration und Architektur bestehen. Am Sonntag nun machten sich die rund 150 Teilnehmer auf die Suche, was im ehemaligen Hafengebiet vom Hafen noch übrig ist und wieviel neue städtische Elemente es bis jetzt in der Überseestadt schon gibt.Einige der Teilnehmer hatten früher selbst im Hafen gearbeitet und kehrten nun an den Ort ihrer früheren Tätigkeit zurück, um einen Stadtteil im Wandel zu erleben. &amp;quot;Dass heute so viele Leute gekommen sind, überrascht uns&amp;quot;, sagte Daniel Schnier, Diplomingenieur der Architektur. &amp;quot;Das zeigt, dass sich die Bremer sehr dafür interessieren, was mit dem Hafen passiert.&amp;quot;Von der neuen Straßenbahn-Haltestelle der Linie 3, Eduard-Schopf-Allee, ging es in Richtung Hafenbecken. &amp;quot;Reaktivierung und Revitalisierung&amp;quot; des alten Hafenquartiers waren die Schlagwörter des Rundgangs. Gleich zu Beginn wurde geklärt, was denn eigentlich ein &amp;quot;Loft&amp;quot; ist, das auf so vielen Plakaten beworben wird. Gemeint sind damit früher gewerblich genutzte, großzügig geschnittene Räume, die zu Büros oder Wohnungen umgebaut werden.&amp;quot;Der Name Überseestadt greift unserer Meinung nach zu weit&amp;quot;, kritisierte Alexander Kutsch, studierter Raumplaner. &amp;quot;Von einer Stadt nach den gängigen Definitionen kann hier noch keine Rede sein, da es nur wenige Verbindungen von Arbeiten und Wohnen gibt. Für eine Nutzung als Wohngebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt noch keine ausreichende urbane Infrastruktur vorhanden.&amp;quot;Über Stock und Stein ging es am ehemaligen Europahafen vorbei zum ehemaligen Überseehafen, auf dem sich nach der Zuschüttung heute der Großmarkt befindet. Allerlei Wissenswertes gab es im Vorübergehen - so etwa einen kurzen Abriss über die dramatischen Auswirkungen, die die Erfindung des Containers in den 60er Jahren auf den globalen Warenfluss hatte, oder Geschichten aus den Blütezeiten des Hafens, als freie Arbeitsplätze noch im Radio bekannt gegeben wurden. &amp;quot;Früher war die Arbeit hier im Hafenquartier geprägt durch harte körperliche Arbeit. Jetzt ist das Quartier dabei, sich in ein hochpreisiges Gebiet zu entwickeln, in dem vor allem Informationen und Dienstleistungen gehandelt werden&amp;quot;, umriss Oliver Hasemann den Wandel.Der nächste Spaziergang findet am Sonntag, 11. Februar, um 14 Uhr unter dem Motto &amp;quot;In Walle komm Se alle!&amp;quot; statt. Treffpunkt ist die ehemalige Feuerwache, Waller Stieg.© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Catharina Oppitz&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Nur für kurze Zeit: so gesehen an der Nordstraße!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/nur-fuer-kurze-zeit-so-gesehen-an-der-nordstrasse/</link><pubDate>Wed, 17 Jan 2007 20:24:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/nur-fuer-kurze-zeit-so-gesehen-an-der-nordstrasse/</guid><description>&lt;p&gt;Foto: Daniel Schnier, 2007&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Volle Becken - Leere Speicher" Dokumentation und Resumeé vom 14.01.07</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/volle-becken-leere-speicher-dokumentation-und-resumee-vom-14-01-07/</link><pubDate>Mon, 15 Jan 2007 14:39:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/volle-becken-leere-speicher-dokumentation-und-resumee-vom-14-01-07/</guid><description>&lt;p&gt;Sonntags an der Eduard-Schopf-Allee....&lt;br&gt;
Wo denn die Eduard-Schopf-Allee wohl ist, war im Vorfeld unseres Urbanen Spaziergangs am Sonntag die häufigste Frage. Auf den meisten Stadtplänen ist sie noch nicht eingezeichnet und auch der Navi kennt sie noch nicht. Am Ende haben sie allerdings alle gefunden. Alle sind in diesem Fall die überwältigende Menge von über 150 Menschen jeden Alters. Dieses große Interesse lag zum einen sicherlich auch an der Bekanntmachung im &lt;a href="http://www.weser-kurier.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;Weser Kurier&lt;/a&gt; und aber vor allem an den interessanten Orten, die es in der Überseestadt zu entdecken galt. Die Umgestaltung der alten Hafenreviere ist ein Thema, an dem viele Bremer und Bremerinnen interessiert sind und das für viele auch mit starken Erinnerungen und Emotionen verbunden ist. Sich jetzt im Rahmen eines Spaziergangs einen eigenen Eindruck von dieser Umgestaltung zu verschaffen war daher für viele unserer MitspaziergängerInnen eine starke Motivation.&lt;br&gt;
Obwohl wir uns auf Grund der großen Anzahl nicht so persönlich und intensiv wie üblich um jeden unserer Gäste kümmern konnten, waren der Zuspruch und die Reaktion fast aller Besucher durchweg positiv. Das wieder den ganzen Spaziergang über die Sonne schien, machte den gesamten Nachmittag zu einem noch gelungeneren Ausflug. Mit Freunden und Gästen kehrten wir noch in das Hafen-Casino ein, um bei bestem Bremer Grünkohl den Spaziergang ausklingen zu lassen, während andere die Gelegenheit nutzten und noch das Hafenmuseum oder das Restaurant im Speicher XI besuchten.&lt;br&gt;
Wir sind überglücklich, dass wir so viele Besucher und Besucherinnen mit unserem Urbanen Spaziergang erreicht und unterhalten haben und freuen uns, Euch am Sonntag, den 11. Februar 2007 an der alten Feuerwache (Waller Stieg) zur Fortsetzung des Urbanen Spaziergangs in Bremen-Walle mit dem Titel „In Walle komm Se alle!“ zu begrüßen. Vielen lieben Dank an alle, die mit uns spaziert sind! Das AAA in Bremen. Text: Oliver Hasemann, Fotos: Meike Schlingmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Erneutes unterwandern zwischen den Feiertagen am Samstag, den 30.12.2006</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/erneutes-unterwandern-zwischen-den-feiertagen-am-samstag-den-30-12-2006/</link><pubDate>Sun, 31 Dec 2006 15:11:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/erneutes-unterwandern-zwischen-den-feiertagen-am-samstag-den-30-12-2006/</guid><description>&lt;p&gt;Unterwandern zwischen den Jahren&lt;br&gt;
Aufgrund des großen Andrangs während des Unterwanderns während des Untertage-Festival fanden wir uns am gestrigen Samstag erneut am Findorfftunnel ein. Bei angenehmen Wintertemperaturen und noch ohne angekündigten Sturm waren wir in lockerer Atmosphäre mit zirka 20 Personen unterwegs. Es war spannend zu sehen, dass sich einige Orte unseres Spaziergangs mittlerweile stark verändert haben, die Anbindung der Überseestadt ist seit Anfang Dezember eröffnet, während andere Orte auch weiterhin vor sich hindämmern. An dieser Stelle vielen Dank an alle Unterwanderer und Unterwanderinnen, wir werden auch im Neuen Jahr weiter unterwandern! Dann an anderer Stelle, aber mit der gleichen Intention.&lt;br&gt;
Wir freuen uns schon jetzt auf den Hafentörn am Sonntag, den 14. Januar 2007 um 14.00Uh &amp;quot;Volle Becken - Leere Speicher&amp;quot; an der neuen Strassenbahnhaltestelle &amp;quot;Eduard-Schopf-Allee&amp;quot; der Linie 3. Liebe Grüsse, bis demnächst an der Waterkant, das AAA!Oliver Hasemann, Daniel Schnier und Alexander Kutsch, Fotos: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>http://www.aaa-bremen.de/</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/httpwww-aaa-bremen-de/</link><pubDate>Thu, 28 Dec 2006 08:49:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/httpwww-aaa-bremen-de/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA - Autonomes Architektur Atelier in Bremen hat ein Geschenk bekommen. Eine neue Domäne: http://www.aaa-bremen.de/. Ab sofort sind wir unter den Emailadressen alexander.kutsch@aaa-bremen.de, daniel.schnier@aaa-bremen.de und oliver.hasemann@aaa-bremen.de zu erreichen.Die alte Domäne bleibt natürlich in Zukunft bestehen. Wir freuen uns mit Euch, einen letzten &amp;quot;urbanen Spaziergang&amp;quot; des Jahres 2006 am Samstag, den 30.12. um 18.00Uhr zu unterwandern, und wünschen allen ein schönes neues Jahr 2007! 14. Januar 2007 um 14.00Uhr an der neuen Strassenbahnhaltestelle &amp;quot;Eduard-Schopf-Allee&amp;quot; der Linie 3 &amp;quot;Volle Becken - Leere Speicher&amp;quot;.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>kurzfristiges, erneutes unterwandern zwischen den Feiertagen am 30.12.2006 in Bremen um 18.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kurzfristiges-erneutes-unterwandern-zwischen-den-feiertagen-am-30-12-2006-in-bremen-um-18-00uhr/</link><pubDate>Wed, 20 Dec 2006 12:41:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/kurzfristiges-erneutes-unterwandern-zwischen-den-feiertagen-am-30-12-2006-in-bremen-um-18-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Unterwandern – Zwischen Stelzenwald und Kantsteinstrand&lt;br&gt;
Das historische Ensemble der Bremer Innenstadt und die spektakulär inszenierte Neubauten an der Peripherie bilden die Motive auf den Ansichtskarten von Bremen. Unsere Stadtplaner und Politiker sprechen gerne von ihnen als Leuchttürmen, die sich aus der Stadt erheben, die Fortschritt und Tatkraft symbolisieren und die positiv auf ihre Umgebung und die Bürger Bremens ausstrahlen.&lt;br&gt;
Im Schein dieser Leuchttürme fließen Aufmerksamkeit und Investitionen, im Schutz ihres Lichts fühlen sich die Bewohner und Besucher der Stadt sicher. Dieser Stadtspaziergang lädt dazu ein, einen Blick in die dunklen Ecken Bremens zu werfen und sich in die Schatten der Stadt zu begeben. Abseits der Lichter und insbesondere abseits der Wahrnehmung führt er uns hinter die erleuchteten Fassaden und unter die ausgetretenen Wege. Aus der Perspektive des Spaziergängers werfen wir den Blick auf vernachlässigte und vergessene Orte, im Tempo des Fußgängers wird Weg inmitten der wuchernden Verkehrsinfrastruktur zurückgelegt. Wir laden Euch herzlichst zu einer erneuten Unterwanderung, zwischen dem Fest der Liebe und dem Rutsch ins neue Jahr, ein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 30.12.2006 Um 18.00Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden Am Findorfftunnel (Findorffstrasse Ecke Friedrich-Rauers-Strasse)&amp;quot;Volle Becken - Leere Speicher&amp;quot; am 14. Januar 2007 um 14.00Uhr an der neuen Strassenbahnhaltestelle der Linie 3 &amp;quot;Eduard-Schopf-Allee&amp;quot;! Text: Oliver Hasemann, Fotos und Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>schöne Feiertage wünscht das AAA.</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schoene-feiertage-wuenscht-das-aaa-4/</link><pubDate>Sun, 17 Dec 2006 13:27:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/schoene-feiertage-wuenscht-das-aaa-4/</guid><description>&lt;p&gt;Die Feiertagkarte als PDF-Dokument -&amp;gt;HIER! Die Fotos wurden am Abend des 15. Dezember 2006, nach dem offiziellen &amp;quot;Stapellauf&amp;quot; des Leuchttisches AG Weser, im Hafenmuseum SPEICHER XI gemacht. Im Hintergrund erkennt man die Sonderausstellung &amp;quot;1952: Bremisch und doch modern - Sieben Momentaufnahmen vom Aufbau einer Stadt&amp;quot;, die noch bis zum 07. Januar 2007 dort zu sehen ist.Eine Ausstellung des Bremer Zentrums für Baukultur in Kooperation mit dem Fachbereich Architektur der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste in Bremen. Fotos und Flyer: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Volle Becken - Leere Speicher" am 14. Januar 2007 um 14.00Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/volle-becken-leere-speicher-am-14-januar-2007-um-14-00uhr/</link><pubDate>Thu, 14 Dec 2006 13:10:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/volle-becken-leere-speicher-am-14-januar-2007-um-14-00uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Volle Becken – Leere Speicher&lt;br&gt;
Das AAA-Bremen lädt zu einem Törn vom Kaffeequartier zum Holz- und Fabrikenhafen quer durch die Überseestadt ein, „La Paloma ohé“ und Seemannsgarn inklusive. Mit der Öffnung der Verkehrsanbindung für die Überseestadt wendet sich Bremen einem Gebiet zu, das bis vor wenigen Jahren mit Zäunen und Schranken von der Stadt abgeriegelt wurde. Die Hafenanlagen sind nicht mehr nur den Beschäftigten vorbehalten, sondern öffnen sich jetzt Besuchern und neuen Nutzungen. Über den Umgang mit den alten Speichern und den historischen Hafenstrukturen hat sich dabei eine lebendige Diskussion entsponnen. Wurde der namensgebende Überseehafen noch quasi über Nacht zugeschüttet und mit dem Großmarkt bepflanzt, ist seit der Sanierung des Speicher XI geradezu ein Run der Investoren auf die übrigen Flächen ausgebrochen.&lt;br&gt;
Die Grundlage für die Restrukturierung bildet der sogenannte „Masterplan Überseestadt“. Mit diesem überdimensionalen Baukasten für Projektentwickler wurde die gesamte Fläche der alten Hafenreviere in kleine Häppchen aufgeteilt. Sie reichen vom Kaffeequartier über das Überseetor bis hin zum „Sahnestück“ Weserkante und sind mit schmackhaften Yachtanlegeplätzen und Freitreppen dekoriert. Mit dem ursprünglichen Hafencharakter haben die künftigen gläsernen Leuchttürme nur wenig gemein und noch weniger im Sinn. Im Rahmen dieses Spaziergangs werden wir den Wandel im Hafen erleben und auf dem Weg zwischen Kaffeequartier und Speicher XI den Blick über die maritime Szenerie schweifen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: 14. Januar 2007&lt;br&gt;
Startort: an der neuen Strassenbahnhaltestelle &amp;quot;Eduard-Schopf-Allee&amp;quot; der Linie 3&lt;br&gt;
Zeit: um 14.00Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden&lt;br&gt;
Text: Oliver Hasemann u. Alexander Kutsch, Titel: Alexander Kutsch, Foto und Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Beam me up to Anatolia " am Sonntag, den 10.12.2006</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/beam-me-up-to-anatolia-am-sonntag-den-10-12-2006/</link><pubDate>Mon, 11 Dec 2006 08:40:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/beam-me-up-to-anatolia-am-sonntag-den-10-12-2006/</guid><description>&lt;p&gt;Treffpunkt Pier2 – Urbaner Spaziergang am Sonntag in GröpelingenAn unserem Treffpunkt am Anleger des geplanten Wassertaxis aus der Innenstadt zum Spacepark vor dem Pier2 haben sich knapp 40 Besucher versammelt, die mit uns den Kontrastraum Gröpelingen erleben wollen. Der Spacepark erhebt sich direkt vor uns und strahlt im hellen Licht des klaren Sonnentages, die monumentale Anlage wirkt auch drei Jahre nach ihrer Eröffnung noch wie eine perfekt inszenierte Erlebniswelt. Nur wenige Meter entlang des Boulevards an der Weser zeigen allerdings, dass der Spacepark seit über zwei Jahren im Dornröschenschlaf liegt und auf einen mutigen Investor wartet, der ihn aus diesem Schlaf wachküsst.&lt;br&gt;
Statt der geplanten 1,5 Millionen Besucher verlieren sich trotz des idealen Wetters nur vereinzelte weitere Spaziergänger auf dem riesigen Gelände.Erst mit Sprung über die Hafenrandstraße und dem Passieren der beiden Torhäuser in der Liegnitzstraße tauchen wir wieder in belebtes Territorium ein. Die kleinteilige Bebauung des Lindenhofquartiers vermittelt auch wieder den Eindruck sich in Bremen zu befinden und nicht an einem abstrakten Ort in einem fernen oder auch nahen Land. Das Gröpelingen auch als &amp;quot;Klein-Istanbul&amp;quot; bezeichnet wird, zeigt sich im bunten Gemisch aus Läden und Gaststätten entlang der Lindenhofstraße. An der Skulptur „Zur Schicht“ lässt sich dann auch die größte Sorge des Stadtteils ablesen, mit dem Verlust der AG Weser fehlt der größte Arbeitgeber und das Herz des Stadtteils.&lt;br&gt;
Der Abschluss des Spaziergangs auf dem Dach der alten Feuerwache gibt uns dann noch den Eindruck eines gelungenen Wohnprojekts mit auf den Nachhauseweg.Ein großes Dankeschön geht an alle, die mit uns unterwegs waren und den schönen Sonnentag auch trotz frierender Füße genossen haben.&lt;br&gt;
Ein baldiges Wiedersehen gibt es am 14. Januar 2007. Text: Oliver Hasemann, Fotos: Meike Schlingmann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>taz, 09.12.2006, Stadtplanung mit der Keule</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/taz-09-12-2006/</link><pubDate>Sat, 09 Dec 2006 12:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/taz-09-12-2006/</guid><description>&lt;p&gt;heute in bremen&lt;br&gt;
Stadtplanung mit der Keule&lt;br&gt;
Auf einem &amp;quot;urbanen Spaziergang&amp;quot; erzählen junge Architekten von Gröpelingen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was passiert auf Ihren &amp;quot;urbanen Spaziergängen&amp;quot;, Herr Schnier? Daniel Schnier, Autonomes Architektur Atelier: Es geht darum, sich während des Rundgangs kritisch mit der Stadt auseinanderzusetzen - mit den positiven und negativen Entwicklungen der räumlichen Architektur. Wir wollen aber nicht vortragen, sondern diskutieren. Was haben die Besucher dann von der Führung? Wir hoffen vor allem, das wir Sensibilisierung wecken können für den Raum, in dem man lebt. Meist hat man kein tieferes Bewusstsein für seine Stadt, weiß wenig von ihrer Geschichte und den Entwicklungen. Das möchten wir ändern. Sie sprechen von &amp;quot;technokratischer Stadtplanung mit der Keule&amp;quot; - wo sehen Sie diese? In Gröpelingen ist da vor allem der Space Park zu nennen.&lt;br&gt;
Ein Riesenprojekt, das völlig ohne Beteiligung der Bewohner dorthin gesetzt wurde - und grandios gescheitert ist. &amp;quot;Grandios gescheitert&amp;quot; - wegen des kommerziellen Misserfolgs oder stadtplanerischer Fragwürdigkeit? Sicher ist: Das Lindenhofquartier wurde durch den Space Park nicht aufgewertet. Die Arbeitslosigkeit ist dort sehr hoch. Es stellt sich jedoch die Frage, ob Probleme wie die mangelnde Integration von Migranten im Falle eines kommerziellen Erfolgs gelöst worden wären. Wie kann positive Stadtentwicklung aussehen? Zum Beispiel wie das Projekt &amp;quot;Teneverparadies&amp;quot;. Tenever war immer ein sehr anonymer Stadtteil. &amp;quot;Teneverparadies&amp;quot; versucht, mit den Menschen, die dort wohnen, Stadtteilkultur zu betreiben. Das ist sehr schön.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interview: Christian Jakob &amp;quot;Beam me up to Anatolia&amp;quot;, Urbaner Spaziergang, Sonntag, 14 Uhr, Pier 2 9.12.2006 taz Nord Bremen Aktuell 66 Zeilen, Christian Jakob S. 32, nur in taz-Teilauflage FOTO: Joanna Kosowska&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das AAA zu Gast in der Live-Sendung Schwankungen.de | TAGWERK 08.12.2006</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/das-aaa-zu-gast-in-der-live-sendung-schwankungen-de-tagwerk-08-12-2006/</link><pubDate>Fri, 08 Dec 2006 12:39:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/das-aaa-zu-gast-in-der-live-sendung-schwankungen-de-tagwerk-08-12-2006/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA (Autonomes Architektur Atelier) LIVE in einem Radiointerview mit Moderator Reiner Schümers vom Kulturforum Speicher XI im Bürgerrundfunk Bremen im Rahmen der Schwankungen.de.„kulturg.u.t. e.V.“ und das „Junge Theater Bremen“ produzieren in Kooperation mit der Schwankhalle und dem OK Bremen regelmäßig “Schwankungen”. Exakt 23 Minuten AAA in nicht bester, aber mittelprächtiger Qualität (56kps) unterlegt mit unserer Musik. Einfach reinhören, wir haben es für Euch aufgenommen:&lt;br&gt;
&lt;a href="https://app.box.com/shared/qy3sbi7ayt" target="_blank" rel="noopener"&gt;Hier das Radiointerview -&amp;gt;Einfach anklicken.&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger2/518/121605444883947/1600/Beamuptoanatolia.2.jpg" target="_blank" rel="noopener"&gt;Der Flyer als PDF-Dokument:&amp;quot;Beam me up to Anatolia&amp;quot; am 10.12.2006 um 14°° vor dem Pier2. Dauer 1-2 Stunden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 30.11.2006</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-30-11-2006/</link><pubDate>Thu, 30 Nov 2006 10:15:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-30-11-2006/</guid><description>&lt;p&gt;Im Gänsemarsch zur Hochstraße&lt;br&gt;
BAHNHOFSVORSTADT·ALTSTADT. Der Feierabendverkehr donnert mit ohrenbetäubender Lautstärke vorbei, die Straßenbeleuchtung taucht den kleinen Platz unter der Hochstraße in ein unwirkliches Orange. Ein verlorener Ort mitten in der Innenstadt, an dem die kleine Gruppe Architekturinteressierter am Freitag Zwischenstop machte, um sich Wissenswertes über bremische Stadtplanung anzuhören. Das Atelier Autonomer Architekten (AAA) lud während des Untertage-Festivals zweimal dazu ein, ungewohnte Orte zu &amp;quot;unterwandern&amp;quot;. Etwa 100 Leute machten mit. Am Findorfftunnel ging’s los, entlang der Hochstraße in Richtung Bundeswehrhochhaus. Von &amp;quot;gebauter Gewalt&amp;quot; ist in den Ausführungen über das Treppenhaus hoch zur Hochstraße die Rede und davon, dass, vorsichtig gesagt, diese Unorte im Stadtdschungel zu neuen sinnlichen Erfahrungen einladen. Sinnliches? Sehr laut ist es während des Rundgangs, der Straßenverkehr übertönt viele der Ausführungen und wirkt leicht bedrohlich. Massen von in Beton gegossenen rechten Winkeln und vor allem wenig Raum für Verkehrsteilnehmer, die nicht im Auto sitzen. Über den Geruch an den öden Orte in der Stadt, die Unorte jenseits der Wohngebiete, soll hier der Mantel des Schweigens gebreitet werden.Die Diplomingenieure Oliver Hasemann, Daniel Schnier und Alexander Kutsch, Diplomingenieur für Architektur, haben den Stadtrundgang erarbeitet. &amp;quot;Uns interessieren verlorene Orte in der Stadt.&lt;br&gt;
Es gibt so viele unbekannte Ecken in der Stadt, die aus architektonischer oder städtepolitischer Hinsicht sehr spannend sind&amp;quot;, sagt Kutsch. Der schmale Fußweg entlang der Hochstraße verdeutlicht Fußgängern, dass sie es selbst sind, die in diesem städteplanerischen Großkonzept fehlen. Bremen sollte eine Stadt der Autos werden, Leben und Arbeiten räumlich voneinander getrennt werden und nur durch die Verkehrsadern des Flyovers verbunden werden. &amp;quot;Der Straßenbrückenstrang, wie der Flyover eigentlich richtiger zu bezeichnen wäre, stellt die Stadtmauer des 20. Jahrhunderts dar, hierdurch sollten das alte Hafenquartier von der Innenstadt getrennt werden&amp;quot;, sagt Oliver Hasemann. Wie eng Architektur und Politik miteinander verbunden werden, zeigt Alexander Kutsch vor dem Jacobushaus auf. In diesem Wohnblock ist ein Obdachlosenwohnheim der Inneren Mission untergebracht. &amp;quot;Menschen, die in der Gesellschaft an den Rand gedrängt werden, haben auch nur Zugang zu Wohnraum am Rande der Gesellschaft. Wem würde man es sonst zumuten, mit Blick auf die Hochstraße zu wohnen?&amp;quot; Die verwaiste Betonfläche hinter dem Gebäude war als Parkdeck geplant. &amp;quot;Große Teile der Flächen in der Stadt sind immer noch versiegelt, obwohl sie nicht mehr genutzt werden&amp;quot;, sagt Alexander Kutsch. Im Gänsemarsch geht es schließlich unter die Hochstraße. &amp;quot;Eigentlich ist hier ja schon ziemlich viel Natur mitten im Nichts, auch wenn man die überhaupt nicht nutzen möchte&amp;quot;, staunt eine Frau über das Birkenwäldchen. &amp;quot;Aber im Grunde ist dieser Bereich hier doch Nutzung total! Verkehr auf drei Ebenen und in alle Richtungen&amp;quot;, beschreibt ein anderer seine Eindrücke.&lt;br&gt;
Sonntag, 10. Dezember: Gröpelingen, &amp;quot;Beam me up to Anatolia&amp;quot; - Architektur und Migration. www.aaa-bremen.blogspot.com.© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Catharina Oppitz, Fotos: Roland Scheitz&lt;/p&gt;</description></item><item><title>unterwandert am 24.11.2006 und 26.11.2006.</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/unterwandert-am-24-11-2006-und-26-11-2006/</link><pubDate>Mon, 27 Nov 2006 13:04:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/unterwandert-am-24-11-2006-und-26-11-2006/</guid><description>&lt;p&gt;Vielen lieben Dank an alle! Zirka 100 interessierte Menschen unterwanderten mit uns an zwei Tagen einen kleinen Bereich von Bremen. Wir waren von dieser grossen Resonanz vollkommen überrascht und werden mit unseren urbanen Spaziergängen weitermachen. Fotos: Meike SchlingmannAm Sonntag, den 10.12.2006 um 14.00Uhr treffen wir uns am Pier2. --&amp;gt; Beam me up to Anatolia Treffpunkt Findorfftunnel17:45Uhr an einem Freitagabend, der Wind weht frisch um die kahlen Betonbauten und wirbelt einige alte Prospekte auf. Es scheint gleich auch noch der obligatorische Nieselregen einsetzen zu wollen. Wir stehen am Treffpunkt unseres Stadtspaziergangs und warten nervös, ob jemand kommen wird, um mit uns die Stadt ein wenig zu unterwandern. Vorsichtshalber haben wir Freunde, Verwandte und Nachbarn eingeladen, um zumindest nicht alleine durch die Stadt streichen zu müssen. Von den Verwandten ist auch noch nichts zu sehen, als auf einmal ein sportlich mit Wollmütze gekleideter Radfahrer neben uns stoppt und fragt, ob dies der Treffpunkt für den Stadtspaziergang sei und ob er sein Fahrrad mitnehmen könnte. Wir hatten also einen Teilnehmer, einen Gast, einen Besucher, der sich von uns die Welt erklären lassen wollte, oder zumindest warum die Hochstraße da steht, wo sie heute steht. Tatsächlich bleibt uns aber kaum Zeit um uns ausreichend mit diesem Besucher zu beschäftigen, denn es kommen schon zwei weitere Besucherinnen und noch ein oder zwei Fahrradfahrer, langsam bildet sich an der Kreuzung ein richtiger Menschenauflauf, Autofahrer blicken schon irritiert um sich. Unsere Sorgen, dass keiner kommen könnte, flauen ab, dafür steigt jetzt die Nervosität dieser großen Menschengruppe einen interessanten Abend zu gestalten. Mit einer Gruppe von über 30 Personen gehen wir schließlich auf unsere Route, ohne die Viertelstunde abzuwarten, die wir eingeplant hatten, um ja niemanden zu verpassen.Etwas nervös sind wir natürlich schon als wir jetzt unseren Spaziergang präsentieren, Erläuterungen zu den verschiedenen Orten geben oder auch an ein, zwei kniffeligen Verkehrspunkten vorbeikommen.&lt;br&gt;
Die Neugier und die Aufgeschlossenheit unserer Gäste trägt uns allerdings über die gesamte Zeit, es kommt die gemütliche und entspannte Atmosphäre eines richtigen Spaziergangs auf, so wie wir dies auch geplant haben. Angeregt diskutieren wir mit den Teilnehmern, es bilden sich kleine Gruppe, Kontakte werden geknüpft oder auch einfach nur das ungewohnte Ambiente genossen. Der Stadtspaziergang ist dank unserer tollen Gäste genau so geworden wie wir uns das vorgestellt haben.Nachdem wir mit dem Freitag schon für unsere Mühen, die nicht gering waren, und den Verschleiß von reichlich Nervenkostüm belohnt wurden sind, sprengt der Sonntag unser Vorstellungsvermögen. Deutlich über 70 Besucher gehen mit uns unter die Straße und hinter die Kulissen. Teilweise wird es sehr schwierig für uns, uns auch deutlich genug zu artikulieren oder auf jede Nachfrage zu reagieren. Um so glücklicher und erfreuter sind wir über das positive Feedback, dass wir von Euch bekommen haben.Habt alle vielen Dank, dass Ihr diese Stadtspaziergänge zu einem so inspirierenden Erlebnis gemacht habt.&lt;br&gt;
Am Sonntag, den 10.12.2006 um 14.00Uhr gehen wir [Pier2] weiter. Dann heisst es:--&amp;gt; Beam me up to Anatolia Fotos: Meike Schlingmann, Text: Oliver Hasemann, Film: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>WESER KURIER, 23.11.2006</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-23-11-2006/</link><pubDate>Fri, 24 Nov 2006 10:16:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/weser-kurier-23-11-2006/</guid><description>&lt;p&gt;Das gute Leben untertage&lt;br&gt;
OSTERTOR·STEINTOR. Unter dem Pflaster ist der Strand und unter Tage, im Verborgenen, findet von heute bis Sonntag das Kulturfestival &amp;quot;Untertage&amp;quot; statt. Ein Spektakel fernab kapitalträchiger Prestigeobjekte im Kulturbetrieb, sondern in Kneipen und Cafés. Spielorte sind Römer, Paradox, Litfass oder Lift Internet-Café. Wie die Kulturpolitik in Bremen derzeit läuft, missfällt den Machern des Festivals. &amp;quot;Die Stadt nimmt ihren kulturellen Auftrag nicht wahr. Wir wollen zeigen, wie lebenswert und kreativ Bremen sein kann&amp;quot;, sagt Robert Best. &amp;quot;Wir wollen das gute Leben selbst auf die Bühne heben.&amp;quot; Morgen beginnt um 18 Uhr ein Stadtspaziergang mit dem Autonomen Architektur Atelier. Treffpunkt ist der Findorfftunnel. Neue Perspektiven, auch unter der Erde, werden versprochen. Über der Sielwallkreuzung, im &amp;quot;Lonely Planet Boy&amp;quot;, macht Stefan Röll während des Festivals live-painting. Solange, bis die Farbe alle ist. Dass neue Medien nicht grundsätzlich schlecht sind, wenn man damit umzugehen weiß, soll am Sonnabend ab 14 Uhr ebenfalls dort gezeigt werden. Drei Stunden haben die Teilnehmer Zeit, mit ihrer Handykamera einen einminütigen Film zu drehen. Um 19 Uhr hält der SZ- und konkret-Autor Martin Büsser im Paradox einen Vortrag über &amp;quot;Die Zukunft der Popmusik. Kommerzialisierung und Gleichschaltung der Musikmedien und deren Alternativen&amp;quot;. Das ausführliche Programm des Festivals gibt es unter www.untertage-festival.de.© www.weser-kurier.de | von der WESER-KURIER Mitarbeiterin Catharina Oppitz&lt;/p&gt;</description></item><item><title>OK Bremen, Interview von Mirjam Baumert, 22.11.2006</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ok-bremen-22-11-2006/</link><pubDate>Thu, 23 Nov 2006 18:23:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/ok-bremen-22-11-2006/</guid><description>&lt;p&gt;Das AAA im Offenen Kanal Bremen. In einem Radiobeitrag von Mirjam Baumert haben wir uns vorstellen dürfen. Gesendet wurde am Mittwoch, den 22.11.2006 im Rahmen des Untertage-Festival-Special im Bürgerrundfunk Bremen zwischen 18und19Uhr. Wir sehen uns untertage!&lt;br&gt;
Wir haben es für Euch aufgezeichnet!&lt;br&gt;
&lt;a href="https://app.box.com/shared/lgkanr8hlg" target="_blank" rel="noopener"&gt;hier der Radiobeitrag von Mirjam Baumert&lt;/a&gt;-&amp;gt;Foto: Daniel Schnier--&lt;/p&gt;</description></item><item><title>taz, 18.11.2006</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/taz-18-11-2006/</link><pubDate>Mon, 20 Nov 2006 11:30:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/taz-18-11-2006/</guid><description>&lt;p&gt;Donnerstag bis Sonntag, Programm unter www.untertage-festival.de Gutes muss nicht teuer sein, versprach einst ein Werbe-Spot. Muss es auch wirklich nicht. Die Veranstalter des &amp;quot;Untertage&amp;quot;-Festivals haben es sich zum höchsten Anliegen gemacht, Kultur zum Nulltarif zugänglich zu machen, ab Donnerstag zum vierten Mal an vier Tagen auf zehn Bühnen mit über 100 Künstlern. &amp;quot;Untertage IV&amp;quot; wirft seine Spotlights auf die mitunter etwas abgelegenen &amp;quot;Brutstätten Besessener&amp;quot;, die ein Ex-Kulturhauptstadt-Offizieller einst eingefordert hatte, ohne sie zu kennen, und die morgen schon wieder plattgemacht werden könnten. Dabei geht es manchmal bis an die Schmerzgrenze: Im Rahmen des Untertage-Festivals hat das AAA, das Autonome Architektur Atelier in Bremen, einen Spaziergang zum Nordwestknoten in Utbremen (Foto: Daniel Schnier) erarbeitet. Auf dem Weg zwischen dem Ausgang des Findorfftunnels und dem historischen Focke-Garten an der Weser wird der Spaziergang bewusst als Form des Raumerlebnisses genutzt.taz Nord vom 18.11.2006, S. 31, 16 Z. (TAZ-Bericht)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>unterwandern 24.11.2006 und 26.11.2006 jeweils um 18Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/unterwandern-24-11-2006-und-26-11-2006-jeweils-um-18uhr/</link><pubDate>Wed, 15 Nov 2006 22:28:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/unterwandern-24-11-2006-und-26-11-2006-jeweils-um-18uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Zwischen Stelzenwald und KantsteinstrandunterwandernIm Rahmen des Untertage Festivals (siehe Pressemitteilung -unten-) unterwandern wir Bremen!Das historische Ensemble der Bremer Innenstadt und die spektakulär inszenierten Neubauten an der Peripherie bilden die Motive auf den Ansichtskarten von Bremen.Unsere Stadtplaner und Politiker sprechen gerne von ihnen als Leuchttürme, die sich aus der Stadt erheben, die Fortschritt und Tatkraft symbolisieren und die positiv auf ihre Umgebung und die Bürger Bremens ausstrahlen. Im Schein dieser Leuchttürme fließen Aufmerksamkeit und Investitionen, im Schutz ihres Lichts fühlen sich die Bewohner und Besucher der Stadt sicher.Dieser Stadtspaziergang lädt dazu ein, einen Blick in die dunklen Ecken Bremens zu werfen und sich in die Schatten der Stadt zu begeben. Abseits der Lichter und insbesondere abseits der Wahrnehmung führt er uns hinter die erleuchteten Fassaden und unter die ausgetretenen Wege. Aus der Perspektive des Spaziergängers werfen wir den Blick auf vernachlässigte und vergessene Orte, im Tempo des Fußgängers wird der Weg inmitten der wuchernden Verkehrsinfrastruktur zurückgelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum: Freitag, 24.11.2006 und Sonntag, 26.11.2006 Startort: Ausgang Findorfftunnel, Findorffstrasse|Ecke Friedrich-Rauers-StrasseZeit: jeweils um 18.00Uhr Dauer ca.1-2 Stunden AAA - Autonomes Architektur Atelier in Bremen Oliver Hasemann oliver.hasemann(bei)googlemail.com Daniel Schnier daniel.schnier(bei)gmx.de Alexander Kutsch aliku(bei)web.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pressemitteilung&lt;br&gt;
Unterwandern: Zwischen Stelzenwald und Kantsteinstrand - Urbaner Spaziergang unterwandert Schandfleck im Bremer Westen Dröhnend rauscht der Schwerlastverkehr von allen Seiten an einem vorbei, triste Betonbauten bilden das Panorama soweit das Auge reicht. Fußgänger verirren sich nur unfreiwillig auf die Hochstraße am Breitenweg, für viele Bremer ist sie alleine dem motorisierten Individualverkehr vorbehalten, auch der straßenbegleitende Fahrradweg zwischen dem Hauptbahnhof und Walle ist nur spärlich benutzt. Am Nordwestknoten in Utbremen ballt sich der betonierte Mobilitätstraum der modernen Gesellschaft, massive Straßen- und Eisenbahnbauten zerschneiden hier das Stadtgebiet und trennen die Innenstadt von den Häfen und den Arbeiterstadtteilen Walle und Gröpelingen ab. Eine Mauer erhebt sich hier als Barriere aus Beton und Eisen und bildet die Grenze zu den wilden und ehemals verruchten Hafenrevieren. Noch weiter untermalt wird der Charakter einer Grenzlandschaft durch die ständige Beleuchtung der Verkehrskörper, die den Ort in eine gespenstische, menschenleere Licht- und Schattenwelt tauchen und den vereinzelten Besucher im Fokus ihres hellen Scheins präsentieren. Im Rahmen des Untertage-Festivals hat das AAA, das Autonome Architektur Atelier in Bremen, einen Spaziergang erarbeitet, der die Teilnehmer zu einer Begegnung mit diesem Konfliktraum einlädt. Auf dem Weg zwischen dem Ausgang des Findorfftunnels und dem historischen Focke-Garten an der Weser wird der Spaziergang bewusst als Form des Raumerlebnisses genutzt, die dem Teilnehmer die Möglichkeit gibt, den Verkehrsknotenpunkt als Ort der Geschwindigkeit aus der Perspektive der relativen Ruhe zu erleben. Am eigenen Körper kann er hier die Gewalt und Brutalität spüren, die vom Straßenraum ausgeht.&lt;br&gt;
Lärm, Schmutz und optische Reize stürzen auf ihn ein und vermitteln ein Bild der Lebensfeindlichkeit. Bestandteil des Spaziergangs sind aber auch die überraschend stillen Orte, die sich im Schatten der Straße finden lassen. Kleine Oasen, die sich Anwohner selber geschaffen haben oder die sich abseits der Wahrnehmung in kleinen Nischen bilden konnten. Es werden somit viele ambivalente Orte gezeigt und insbesondere Perspektiven und Blickpunkte eröffnet, die es dem Betrachter selbst überlassen sich eine eigene Meinung von einem Ort zu bilden. Die Konzeption und Begleitung des Stadtspaziergang erfolgt durch die Dipl.-Ing. der Architektur, bzw. Raumplanung, Daniel Schnier, Alexander Kutsch und Oliver Hasemann. Als qualifizierte Experten für die bebaute Umwelt und die Auswüchse öffentlicher Planung hat sich das Projekt Stadtspaziergänge aus ihrem privaten|beruflichen Interesse entwickelt. Ganz im Gegensatz zu den üblichen Stadtführungen, die zu den sogenannten schönen Orten führen, sollen ihre Stadtspaziergänge den Besucher zur Wahrnehmung ihm bislang unbekannter oder nicht wahrgenommener Orte in der Stadt einladen. Die Organisation eines Stadtspaziergangs im Rahmen des Untertage-Festivals unterstützt den Gedanken einer kostenlosen Einladung an alle Bremer Bürgerinnen und Bürger, um an der Kreativität und der Schaffenskraft innerhalb der Stadt teilzuhaben.&lt;br&gt;
Oliver Hasemann Text: Oliver Hasemann, Titel: Oliver Hasemann, Foto und Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das AAA von Anfang AN.</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/das-aaa-von-anfang-an/</link><pubDate>Wed, 15 Nov 2006 20:51:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/das-aaa-von-anfang-an/</guid><description>&lt;p&gt;Am Anfang stand das große A – Arbeitslosigkeit. Ein Schicksal mit dem Architekten ebenso zu kämpfen haben, wie Künstler. Die Sparmentalität öffentlicher Bauherren und die herrschende Konjunkturflaute reduzieren die vorhandene Arbeit für alle Architekten. In diesem Haifischbecken sichern sich die großen Architekturbüros über ihre etablierten Netzwerke die dicksten Fische. Was bleibt ist ein Kampf vieler um kleine Fische oder der Weg ins unterbezahlte Praktikantenverhältnis. Das Atelier Arbeitssuchender ArchitekturabsolventInnen entstand aus einer Initiative von Dipl.-Ing. der Architektur Daniel Schnier sich ein eigenes Netzwerk zu schaffen, dass den etablierten Strukturen trotzen kann.Sich nicht in feste Strukturen zwängen zu lassen, sich nicht seine eigene Kreativität nehmen zu lassen und über den eigenen Tellerrand zu blicken sind die Basis des AAA.&lt;br&gt;
Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt entsprechend des Hintergrunds seiner Mitglieder auf der Auseinandersetzung mit der Stadt, mit urbanen Räumen, mit bebauter Umwelt und ihre Korrespondenz mit ihren Bewohnern. Die Entwicklung von Stadtspaziergängen ist ein Themenfeld, das sich aus der eigenen Beschäftigung mit interessanten Orten entwickelt hat. Tatsächlich wissen viele BewohnerInnen Bremens wenig oder garnichts über die sie umgebenden Orte oder sie passieren diese ohne sie wahrzunehmen.&lt;br&gt;
Die Stadtspaziergänge wollen dabei weniger belehren als vielmehr die Augen öffnen und die Orte für sich sprechen zu lassen.Aus dem Atelier Arbeitssuchender ArchitekturabsolventInnen wuchs das Autonome Architektur Atelier, das AAA, in Bremen. Oliver Hasemann, Alexander Kutsch und Daniel Schnier sind das AAA. Oliver Hasemann&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Beam me up to Anatolia 10.12.2006 um 14Uhr</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/beam-me-up-to-anatolia-10-12-2006-um-14uhr/</link><pubDate>Wed, 15 Nov 2006 19:44:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/beam-me-up-to-anatolia-10-12-2006-um-14uhr/</guid><description>&lt;p&gt;Urbaner Spaziergang zwischen technokratischer Stadtplanungmit der Keule und perspektivischem InkrementalismusDas gestrandete Ufo SpacePark liegt wie ein angeschwemmter Walkadaver am Gröpelinger Weserufer. Der Versuch mit hunderten Euromillionen die sozialen Probleme in Gröpelingen mit einem Schlag zu lösen und eine Jobmaschine auf dem Gelände der alten AG Weser zu errichten ist grandios gescheitert. Um die sozialräumlichen Probleme des Stadtteils kümmern sich stattdessen wieder die üblichen Verdächtigen mit geringen Mitteln und mäßigem Erfolg.&lt;br&gt;
Von der Schimäre des SpaceParks führt dieser Stadtspaziergang durch das lebendige Lindenhofquartier und zeigt die real existierende Parallelgesellschaft in ihrer gesamten bunten Fülle auf. Das türkische Oberzentrum Gröpelingen präsentiert sich auf dieser Route ebenso deutlich, wie der soziale und städtebauliche Brennpunkt. Beispiele für einen gelungenen Umbau des Stadtteils werden im Rahmen des Spaziergangs ebenso diskutiert, wie auch die misslungenen Beispiele.&lt;br&gt;
Datum: Sonntag, 10. Dezember 2006&lt;br&gt;
Startort: am PIER2, Gröpelinger Fährweg, Straßenbahnlinie 3 &amp;quot;Use Akschen&amp;quot;&lt;br&gt;
Zeit: um 14.00Uhr, Dauer ca. 1-2 Stunden&lt;br&gt;
AAA - Autonomes Architektur Atelier in Bremen Oliver.Hasemann(bei)googlemail.com, Daniel.Schnier(bei)gmx.de, Alexander Kutsch aliku(bei)web.deText: Oliver Hasemann, Titel: Alexander Kutsch, Foto u. Einladung: Daniel Schnier&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das AAA ist ans Netz gegangen!</title><link>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/das-aaa-ist-ans-netz-gegangen/</link><pubDate>Wed, 15 Nov 2006 14:34:00 +0100</pubDate><guid>https://www.aaa-bremen.de/aktuelles/das-aaa-ist-ans-netz-gegangen/</guid><description>&lt;p&gt;Diese Seite dient als aktuelle Informationsplattform des AAA, dem Autonomen Architektur Atelier in Bremen. Jeder Besucher und jede Besucherin hat die Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen. Unterwegs in Bremen mit dem AAA. Das Autonome Architektur Atelier lädt u.a. im Rahmen seiner urbanen Spaziergänge dazu ein, neue Orte in Bremen kennen zu lernen oder aus einer neuen Perspektive zu erfahren. Oliver Hasemann, Daniel Schnier, Alexander Kutsch &lt;a href="http://www.aaa-bremen.blogspot.com" target="_blank" rel="noopener"&gt;http://www.aaa-bremen.blogspot.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>