Werkstatt Neue Nachbarschaften für ImmovielienmacherInnen in Bremen
Das AAA unterstützte die Montag Stiftung Urbane Räume bei einem zweitägigen Workshop am 9. und 10. Juni 2017

20.06.2017

Immovilien – was bedeutet das? Die Montag Stiftung Urbane Räume meint damit: Immobilien für Viele, also Immobilien, die gemeinschaftlich von Netzwerken oder Vereinen entwickelt werden und das Gemeinwohl des Quartiers im Blick haben. Weil es keine Selbstverständlichkeit ist, dass aktive Nachbarschaften ihren Stadtteil mitgestalten, unterstützt die Montag Stiftung Urbane Räume die sozial und ökonomisch gerechte Entwicklung: In deutschlandweiten Werkstätten zum Thema Immovilien in Neuen Nachbarschaften werden Nachbarschaftsinitiativen intensiv beraten und vernetzt.

Am 9. und 10. Juni 2017 macht die Montag Stiftung Station in Bremen. Als regionaler Partner für Bremen unterstützte die Autonomen Architektur Atelier (AAA ) die inhaltliche und organisatorische Planungen im Vorfeld.

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NEUE WEGE FÜR STÄDTISCHE MITTEN – PROJEKTE UND PIONIERE
Bau_werk unterwegs in Delmenhorst

19.06.2017

Die Stadt Delmenhorst ringt um Identität und Attraktivität und ist dabei auf einem guten Weg. Wie gelingt es, neuen Anforderungen gerecht zu werden? Das Stadtzentrum ist ein Ort von neuen Hoffnungen. Im Gespräch werden die Podiumsteilnehmer mit der neuen Stadtbaurätin einen Spannungsbogen von profunden Thesen und Projekten aus der Landeshauptstadt bis zu kreativen und eher untypischen Ansätzen junger Büros schlagen. Sind daraus auch neue Ansätze und Wege für Delmenhorst zu entdecken?

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Urbaner Spaziergang AAA281 – Abflug, Abriss, Abfahrt am Sonntag, den 18.06.2017, Beginn 14Uhr

06.06.2017

Das Neuenlander Feld entwickelt sich zum zentralen Bremer Verkehrskreuz. Traditionell starten hier seit den Kindertagen der Luftfahrt Flugzeuge in die Ferne. Mit der verbesserten Anbindung des Airports Bremen durch die Straßenbahn und mit dem Bau der Autobahn A281 durch das Neuenlander Feld in Richtung des Güterverkehrszentrums und der Hafenanlagen, rückt die globalisierte Welt aber insgesamt immer näher an das Stadtzentrum. Folgerichtig entsteht mit der Airport City ein Technologie- und Gewerbezentrum, das auf die Firmen und Forschungseinrichtungen IT-Branche ausgerichtet ist, die über das Internet im globalen Datenverkehr tätig sind. Von der globalen Welt ist es dann nur noch ein kurzer Schritt zum Griff nach den Sternen, der mit dem Bau der Ariane Antriebsstufen bei EADS vollzogen wird.

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Urbaner Spaziergang Messer, Gabel, Wurst und Cola: Insel im Schlaraffenland am Sonntag, den 21.05.2017 um 14:00 Uhr

11.05.2017

Das Tor nach Hemelingen bildet der Sebaldsbrücker Bahnhof. Eingezwängt zwischen den Gleisen der Bahnstrecken und eingekreist von den Schneisen der Hauptverkehrsstraßen, bildet der Ortskern von Hemelingen eine Insel. Mittlerweile führen alle Hauptverkehrsstraßen an Hemelingen vorbei, das Zentrum Hemelingens ist damit verkehrsbefreit. Die Verlagerung von Straßen ist allerdings nicht die einzige städtebauliche Wandel: mit dem Strukturwandel verlassen auch Produktionsstätten den Stadtteil, der immer noch traditioneller Standort von bekannten Firmen der Nahrungsmittel- und Metallverarbeitenden Industrie ist.

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Auf Sand gebaut und zum Sprung bereit – Bremens Sehnsucht nach Übersee

28.04.2017

Mit rasanter Geschwindigkeit wandeln sich die städtischen Bremer Häfen zu einem Ort neuen Arbeitens und neuerdings des Wohnens. Die Geräuschkulisse aus Verladebetrieb und Produktion, versetzt mit dem Schreien der Möwen, weicht langsam den aufgeregten Stimmen spielender Kinder oder der Ruhe ausstrahlenden Würde von Strandkörben auf den normierten Balkonen der Wohnbauten an der Weser. Über allem schwebt hier die Frage des neuen Miteinanders, wer kann an diesem Ort sein, wer kann es sich leisten hier zu wohnen, welche Emissionen muss ich hier ertragen, wie komme ich überhaupt hier her, wie kann die Überseestadt ein Stadtteil für alle Bremer*innen sein, werden oder bleiben?

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Soundwalk 2017 - 20. internationaler Tag gegen Lärm

21.04.2017

Zum 20. internationalen Tag gegen Lärm führt der Lärmspaziergang 2017 durch die Straßen Walles um die akustische Vielfalt des Quartiers wahrzunehmen, die von den Geräuschen des Autobahnzubringers oder der Zugstrecken geprägt ist. Der Spaziergang startet am Kulturhaus Walle Brodelpott. Die dem Stadtteil innewohnenden gegensäztlichen Geräuschkulissen werden so direkt erlebbar.Nähere Informationen unter: https://www.vcd.org/

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Zwischenschatten - Willkommen in Bremen

18.04.2017

Die Bahnhofsvorstadt ist nicht nur in ihrer Begrifflichkeit von der Stadt getrennt, auch in der direkten Wahrnehmung wird sie zu einem Ort des temporären Aufenthalts. Der Besucher/die Besucherin befindet sich hier nur zu einem Zwischenstopp bevor er/sie wieder seiner/ihrer Wege geht. Der Raum ist mit Nutzungen gefüllt, die auf eine Laufkundschaft ausgerichtet sind.

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Herzliche Einladung zur Buchvorstellung "Building Platforms - Entstehungsorte schaffen" am 11. April 2017 ab 18:00 Uhr

06.04.2017

Liebe Freundinnen und Freunde, BUILDING PLATFORMS ist da! Für die ZZZ ZwischenZeitZentrale Bremen hat Silke Nachtigahl unser Buch gestaltet, und es ist soeben im jovis Verlag erschienen. Das feiern wir mit einer Buchvorstellung am Dienstag, den 11. April 2017 um 18 Uhr im NOON im Innenhof des THEATER BREMEN am Goetheplatz und im Anschluss gibt es Musik! Wir freuen uns, wenn wir uns alle wiedersehen und zusammen feiern! Herzliche Grüße, ZZZ

BUILDING PLATFORMS Entstehungsorte schaffen

Wie kann eine Stadtgesellschaft schlummernde Leerstände nachhaltig wieder beleben? Seit 2009 öffnet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) in Bremen temporär Zeitfenster und Türen, um in Zwischennutzungen zeitlich begrenzt experimentelle Nutzungen und neue Kollaborationen zu erproben, die als Testlauf für die Entwicklung von langfristigen Projekten dienen können. Aus dem Nischenphänomen Zwischennutzung, welches das Fehlen von Stadtplanung nutzt, kann damit ein wirksames Instrument der Stadtentwicklung werden.

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AAA trifft Alvar Aalto am Sonntag, den 19. März 2017 um 14Uhr
Urbaner Spaziergang mit dem Winkelmaß

03.03.2017

In der Neuen Vahr verbindet sich der Utopismus der „Klassischen Moderne“ mit der Lösung der großen Wohnungsnot nach Ende des Zweiten Weltkriegs. In Rekordzeit entstand hier in den 50er Jahren auf einer Wiesenlandschaft im Bremer Osten eine neue Heimat für über 30.000 Menschen. Ihr weitstrahlendes Aushängeschild besitzt das in serieller Massenbauweise geschaffene uniforme Gesamtkunstwerk dabei mit dem Hochhaus des finnischen Stararchitekten Alvar Aalto.
Für ihre ersten Bewohner symbolisierte die Neue Vahr den Aufbruch in ein neues Leben nach entbehrungsreichen Jahren. Die fortschrittliche Ausstattung der Wohnungen in der Neuen Vahr (mit Etagenheizungen, Strom und fließend Wasser) begeisterte die Erstbezieher so nachhaltig, dass viele dieser „Vahraonen“ nie wieder umzogen. Ob die Neue Vahr allerdings mit der Zeitlosigkeit der Pyramiden wetteifern kann, ist eine der Fragen, die wir während unseres Spaziergangs diskutieren möchten.

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WESER KURIER berichtete: "In Walle geht was"
Urbaner Spaziergang des Autonomen Architektur Ateliers führt durch einen sich wandelnden Stadtteil

02.03.2017

Walle. „In Walle komm se alle“ – das stimmte damals schon zum Teil, auf jeden Fall aber in heutiger Zeit. Damals, vor zehn Jahren, gab es schon einmal einen „Urbanen Spaziergang“ durch das Hafenviertel, durchgeführt vom „Autonomen Architektur Atelier“ (AAA). Die sich entwickelnde Überseestadt vermittelte Aufbruchsstimmung, während der klassische Hafenbetrieb langsam verschwand. Von diesem Wandel blieb auch Walle nicht unberührt.

Das zeigt sich schon bei der ersten Station des gut besuchten Spaziergangs: Die alte Feuerwache, gelegen am Becken des Holzhafens, ist schon seit einigen Jahren nicht mehr der Standort der Feuerwehr, sondern bietet Platz für ein Restaurant und auch für Büros. Gegenüber liegt das „Hafencasino“, eine letzte Bastion der alten Zeit: Seit nahezu vierzig Jahren versorgt es mit deftigen Gerichten zu moderaten Preisen die sich wandelnde Kundschaft. Für Oliver Hasemann vom AAA, der neben Daniel Schnier und Gastredner Peter Brodersen vom „Verein Ökostadt“, den Spaziergang leitet, ist aber klar: „Der Charme der Überseestadt entsteht durch das Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten und dem Hafen.“

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