Dokumentation Urbaner Spaziergang "Klein Stadt Groß" 02.11.2014
55m2 Nachbarschaftsglück

18.11.2014

Zu unserem Urbanen Spaziergang „Klein Stadt Groß – 55m² Nachbarschaftsglück“ am Sonntag, den 02.11.2014 um 14Uhr versammelten sich am sonnigen Sonntagmittag über einhundert Interessierte am Spielplatz „Klein Mexiko“. Wir, gemeinsam mit Jürgen Schnier vom Bauraum Bremen, luden dazu ein, auf versteckten Wegen nach der Kleinstadt in der Großstadt zu suchen. Auf dem Spielplatz selbst ließ sich die Großstadt nicht verleugnen. Wegen des Verkehrslärms der Bismarckstraße ließ sich nur schwerlich ein Wort verstehen. Aber schon ein paar Schritte weiter tauchen wir ein, in das ruhige und überschaubare „Klein Mexiko“. Etwa 55m² große Reihenhäuser mit kleinen Vorgärten stehen hier an schmalen Straßen. Von den viel befahrenen umliegenden Straßen gibt es nur zwei Zugänge für Autofahrer. Die Siedlung wirkt geschützt und abgewandt von der lärmenden Stadt. All das unterstreicht den dörflichen Charakter der Siedlung, der sie zu einem beliebten Wohnquartier macht. Errichtet wurde die Siedlung Ende der 192...

zum Artikel

Hemelingen WAIKIKI
Zwischen den Strecken - Wege in den Hafen

11.11.2014

Sonntag, den 16. November 2014, 14:00 UhrStadterkundung und StadterlebnisZugang Zum Sebaldsbrücker Bahnhof an der Hemelinger Bahnhofsstraße28309 Bremen Programm 14:00Uhr:Aloha durch ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen, Stand Projekt TUTUR, Fortführung der Projektergebnisse 14:15Uhr:Erkundung des Stadtraums zwischen Sebaldsbrücker Bahnhof und Hemelinger Hafen 16:00Uhr:Kaffee, Kuchen und Suppe auf dem Projekt bay-WATCH am Arberger Hafendamm Der Zugang nach Hemelingen kann sich kompliziert gestalten. Eisenbahnlinien und Straßentrassen durchziehen den Stadtteil, trennen ihn von den benachbarten Ortsteilen und von der Weser ab. Nur an ausgewählten Stellen ist es über Brücken und durch Tunnel möglich, in ihn einzutreten. Viele passieren Hemelingen auf dem Autobahnzubringer oder der Hastedter Heerstraße, ohne überhaupt einen Blick auf den Stadtteil geworfen zu haben. Das direkte Umfeld der Zugänge zum Stadtteil wirken verbaut, sind von Lärm und Schmutz geprägt und der Hafen ein vitales Industri...

zum Artikel

Neue Pläne für die Überseestadt : Was bleibt, ist die Abfertigung
Weil ein Zweiradhändler am Eingang zur Überseestadt eine Filiale eröffnen will, müssen 16 Kreative der Zwischenzeitzentrale ihre Büros räumen.

11.11.2014

BREMEN taz | Lkw parken auf einer sandigen Fläche, zwischen den Steinen der gepflasterten Straße sprießt Gras. Der weite Platz vor dem früheren Zollabfertigungsgebäude zwischen Nord- und Hafenstraße am Eingang zur Überseestadt wirkt nicht besonders einladend. „Das Gelände hat eher einen Hinterhofcharakter“, sagt Wolfgang Golinski (SPD), Sprecher des Beirats Walle und Mitglied des Fachausschusses Hafenentwicklung. Das könnte sich aber bald ändern – zur Freude Golinskis und zum Leid der Bremer Zwischenzeitzentrale (ZZZ).  Denn nun blickt das Areal einer Hochglanzzukunft entgegen. Geht alles glatt, lässt die Firma „Zweirad Stadler“, ein Motorroller- und Fahrradhändler aus dem bayrischen Regensburg, auf dem Grundstück bald eine 200 Meter lange und 40 Meter breite Halle aus Gussglas errichten. Darin soll die bisherige Bremer Filiale des Unternehmens einziehen, der bisherige Standort in der Neustadt aufgegeben werden. 15 zusätzliche Arbeitsplätze soll der Umzug bringen. Wird das Vorhaben bew...

zum Artikel

Einladung zu einem Urbanen Spaziergang "Klein Stadt Groß - 55m2 Nachbarschaftsglück"

24.10.2014

Denkt man an dörfliche, überschaubare Stadtteilstrukturen in Bremen, fallen einem der Schnoor, das Viertel oder Arbergen ein. Kaum vermuten würde man diese zwischen Stresemannstraße und Osterdeich. Unser Urbaner Spaziergang führt hinter die herrschaftlichen Häuser, Wohnblöcke und Auto- häuser, die hier das das Bild prägen. Über versteckte Wege gelangen wir hier in lebendige Nachbarschaften, die sich in den kleinräumigen Strukturen gebildet haben. An den Grundrissen können wir dabei ablesen, dass sie zum Teil auf den alten dörflichen Strukturen aufbauen, als diese Quartiere noch Dörfer vor den Toren der Stadt waren, die erst im 19. Jahrhundert verschluckt wurden. Dipl.-Ing. Oliver Hasemann und Dipl.-Ing. Daniel Schnier (AAA Autonomes Architektur Atelier, Bremen) Mit Unterstützung von: energiekonsens und bauraum Bremen e.V. Treffpunkt: Spielplatz Klein Mexiko (direkt an der Bismarckstr. zwischen den Bushaltestellen Friedrich-Karl- Straße und Stader Straße) Datum: Sonntag, den 02.11.2014 ...

zum Artikel

Der perfekte Ort / Weser Kurier 23.10.2014

23.10.2014

Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom Autonomen Architektur Atelier haben erneut zu einem Urbanen Spaziergang eingeladen, um über die etwas anderen Ecken Bremens zu berichten. Der Weg führte entlang der Bahnstrecke. Zwischen Lärm und Krach waren sie auf der Suche – nach so etwas wie einer Oase.VON INA SCHULZE  Schwachhausen. Abseits der historischen Denkmäler und Sehenswürdigkeiten gibt es in Bremen eine Vielzahl von Ecken, die weitestgehend unbekannt sind. Oliver Hasemann und Daniel Schnier führen regelmäßig durch diese besonderen Orte und Straßen. Am Concordia-Tunnel ist man zum Beispiel von allen Seiten von Lärm umgeben. Der Zug donnert regelmäßig vorbei, die Schwachhauser Heerstraße ist hochfrequentiert. Die Straßenbahn rollt über die Schienen. Wie eine undurchdringliche Mauer zieht sich diese Bahnstrecke vom Hauptbahnhof durch Bremen und trennt unter anderem Schwachhausen von der Östlichen Vorstadt. Diese Mauer erweckt den Eindruck einer lärmenden und bedrohlich wirkenden Trennli...

zum Artikel

Dokumentation und Resümee "Lärmendes Inferno inmitten der Oase - Eine Momentaufnahme" am 12.10.2014

14.10.2014

Zu unserem Urbanen Spaziergang am vergangenen Sonntag begrüßten wir gemeinsam mit Jürgen Schnier vom Bauraum Bremen bei angenehmen Spätsommerwetter zirka 60 TeilnehmerInnen am ehemaligen und seit zwei Jahren leerstehenden Concordia-Theater an der Schwachhauser Heerstraße. Sofort ohrfällig wurde der Lärm, der unserem Urbanen Spaziergang einen Teil seines Titels eingetragen hat. Die Eisenbahntrassen von und nach Hannover/Osnabrück verlaufen mitten durch die Stadt und trennen Schwachhausen und die Östliche Vorstadt. Umgrenzt und zusätzlich beschallt wird es an dieser Stelle zusätzlich von der Schwachhauser Heerstraße mit Individual- und Straßenbahnverkehr. Dennoch haben sich diese Quartiere zu begehrten Wohnlagen in Bremen entwickelt.  Auf unseren nächsten Metern hinein in die Roonstraße stellt sich schnell heraus, dass die Wohnhäuser entlang der Bahnstrecke als Schallschutz fungieren und sich in ihrem Schatten, relativ, ruhig wohnen lässt und dies sehr innenstadtnah. Im Zuge des schne...

zum Artikel

Urbaner Spaziergang "Lärmendes Inferno inmitten der Oase? – Eine Momentaufnahme" am Sonntag, den 12.10.2014 um 14Uhr

05.10.2014

Wie eine Mauer zieht sich die Bahnstrecke vom Hauptbahnhof durch die Stadt Bremen und trennt Schwachhausen von der Östlichen Vorstadt. Auf den ersten Blick zieht sich entlang dieser Mauer eine lärmbeschallte, unwohnliche Zone. Unser Urbaner Spaziergang durch die Gete und entlang der Bahn wirft einen zweiten Blick, der ungewöhnliche Orte und idyllische Wohnlagen entdeckt. Die Bahnlinie wirkt dabei weniger als Trennlinie, denn als verbindendes Element, dass kleine Ruheräume im Stadtraum schafft. Die begleitenden Quartiere eröffnen einen Blick auf ein Jahrhundert gehobenen Wohnungsbaus in seinen verschiedenen Moden. Urbaner Spaziergang "Lärmendes Inferno inmitten der Oase? – Eine Momentaufnahme" Zeit: Am Sonntag, den 12.10.2014 um 14:00Uhr Treffpunkt: Ehemaliges Concordia Theater, Herderstraße / Ecke Schwachhauser Heerstraße, 28203 Bremen Bremer Modernisieren ON TOUR mit Oliver Hasemann und Daniel Schnier (AAA Autonomes Architektur Atelier, Bremen) Veranstalter: energiekonsens und bauraum...

zum Artikel

"Zwischen re und rar - Recycelter Spaziergang mit dem AAA" durch die alt und neu genutzte Überseestadt. Samstag, den 06.09.2014 um 14Uhr

05.09.2014

Der Wandel der Überseestadt manifestiert sich für viele Betrachter*innen am hellen Glanz der sich spiegelnden Glasflächen. Neubauten wachsen an vielen Stellen aus dem Boden und vermitteln den Eindruck eines neuen Stadtteils. Dass dieser Stadtteil auf den Fundamenten der Bremer Freihäfen wurzelt gerät dabei fast in den Hintergrund.Auf unserem Urbanen Spaziergang erkunden wir diese alten Fundamente, die in neuer Nutzung oder als „alte“ Nutzung die Überseestadt prägen und ihr ein unverwechselbares Gesicht geben. Der Weg führt uns hierzu abseits der neu angelegten Straßen und auf alte Pfade, die hier weiterhin erkennbar sind.Datum: Samstag, den 06.09.2014Zeit: 14:00 UhrTreffpunkt: Am Europahafenkopf in der Überseestadt BremenFacebookIn Kooperation mit Golden City, der temporäre Hafenbar.

zum Artikel

AAAbendlicher Urbaner Spaziergang "Wohnen entern! Ahoi an der Waterfront!" am Donnerstag, den 24.07.2014 ab 20Uhr

20.07.2014

Verheißungsvolle Tafeln weisen den Weg in die Überseestadt. Strandhäuser! Aqua! Kisten! Alle sind zu 100% vermietet und vermarktet. Entlang des Europahafens und der Weser wächst eine neue Schlachte immer weiter in das ehemalige Hafengebiet und zieht einen Strang neuer Wohnprojekte hinter sich her. Der Blick auf das Wasser ist begehrt, Investoren und Häuslebauer legen hier viel Geld an. In einem Gebiet, das früher aufgrund der Hafenindustrie nicht zugänglich war, sind es nun die Marktpreise, die über den Zugang entscheiden und die Nordstraße bleibt weiterhin die Grenze zwischen Walle und dem Hafen.Der Urbane Spaziergang bietet eine Tour aus dem neuen Wohnarchipel hinaus in den »alten« Stadtteil Walle. Vorbei an den noch glänzenden Neubauten wird ein Weg über die Nordstraße gefunden. Der Blick auf neue und alte Wohnformen, die Auseinandersetzung mit der Stadt als Lebensraum bildet dabei den Orientierungspunkt. In abendlicher Atmosphäre tauchen dabei aber auch immer wieder neue und alte »...

zum Artikel

RATATOUILLE - Räumliche Bedarfsanalyse für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Bremerhaven 2014
Präsentation im ehemaligen Kino des Recreation-Center der US-Army

07.06.2014

Die räumliche Bestandsanalyse der Kultur- und Kreativwirtschaft bewegt sich im Gesamtkontext der Seestadt Bremerhaven. Weiche Faktoren, wie das Angebot an attraktivem Wohnraum, kulturellen Einrichtungen, sozialen Netzwerken oder Freizeitmöglichkeiten, spielen gerade für die häufig sehr flexiblen Angehörigen der Kultur- und Kreativwirtschaft eine genauso große Rolle wie die harten Standortfaktoren. Für die Untersuchung ist es daher wichtig, diese Verbindung nicht aus den Augen zu verlieren. Zu Beginn dieser Untersuchung steht daher erst ein kurzer Überblick über die größeren Zusammenhänge der Stadt. In der Befragung der Akteure und ExpertInnen spielten dann Fragen nach dem Umfeld und nach der aktuellen Situation in Bremerhaven über das eigene (wirtschaftliche) Aktionsfeld hinaus eine wichtige Rolle. Bevor im direkten Gespräch mit den Akteuren der konkrete Raumbedarf erfragt wurde, wurden mit ExpertInnen Gespräche geführt, um einen Überblick davon zu bekommen, wie sich die Kultur- u...

zum Artikel