Urbaner Spaziergang Messer, Gabel, Wurst und Cola: Insel im Schlaraffenland am Sonntag, den 21.05.2017 um 14:00 Uhr

11.05.2017

Das Tor nach Hemelingen bildet der Sebaldsbrücker Bahnhof. Eingezwängt zwischen den Gleisen der Bahnstrecken und eingekreist von den Schneisen der Hauptverkehrsstraßen, bildet der Ortskern von Hemelingen eine Insel. Mittlerweile führen alle Hauptverkehrsstraßen an Hemelingen vorbei, das Zentrum Hemelingens ist damit verkehrsbefreit. Die Verlagerung von Straßen ist allerdings nicht die einzige städtebauliche Wandel: mit dem Strukturwandel verlassen auch Produktionsstätten den Stadtteil, der immer noch traditioneller Standort von bekannten Firmen der Nahrungsmittel- und Metallverarbeitenden Industrie ist.

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Auf Sand gebaut und zum Sprung bereit – Bremens Sehnsucht nach Übersee

28.04.2017

Mit rasanter Geschwindigkeit wandeln sich die städtischen Bremer Häfen zu einem Ort neuen Arbeitens und neuerdings des Wohnens. Die Geräuschkulisse aus Verladebetrieb und Produktion, versetzt mit dem Schreien der Möwen, weicht langsam den aufgeregten Stimmen spielender Kinder oder der Ruhe ausstrahlenden Würde von Strandkörben auf den normierten Balkonen der Wohnbauten an der Weser. Über allem schwebt hier die Frage des neuen Miteinanders, wer kann an diesem Ort sein, wer kann es sich leisten hier zu wohnen, welche Emissionen muss ich hier ertragen, wie komme ich überhaupt hier her, wie kann die Überseestadt ein Stadtteil für alle Bremer*innen sein, werden oder bleiben?

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Soundwalk 2017 - 20. internationaler Tag gegen Lärm

21.04.2017

Zum 20. internationalen Tag gegen Lärm führt der Lärmspaziergang 2017 durch die Straßen Walles um die akustische Vielfalt des Quartiers wahrzunehmen, die von den Geräuschen des Autobahnzubringers oder der Zugstrecken geprägt ist. Der Spaziergang startet am Kulturhaus Walle Brodelpott. Die dem Stadtteil innewohnenden gegensäztlichen Geräuschkulissen werden so direkt erlebbar.Nähere Informationen unter: https://www.vcd.org/

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Zwischenschatten - Willkommen in Bremen

18.04.2017

Die Bahnhofsvorstadt ist nicht nur in ihrer Begrifflichkeit von der Stadt getrennt, auch in der direkten Wahrnehmung wird sie zu einem Ort des temporären Aufenthalts. Der Besucher/die Besucherin befindet sich hier nur zu einem Zwischenstopp bevor er/sie wieder seiner/ihrer Wege geht. Der Raum ist mit Nutzungen gefüllt, die auf eine Laufkundschaft ausgerichtet sind.

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Herzliche Einladung zur Buchvorstellung "Building Platforms - Entstehungsorte schaffen" am 11. April 2017 ab 18:00 Uhr

06.04.2017

Liebe Freundinnen und Freunde, BUILDING PLATFORMS ist da! Für die ZZZ ZwischenZeitZentrale Bremen hat Silke Nachtigahl unser Buch gestaltet, und es ist soeben im jovis Verlag erschienen. Das feiern wir mit einer Buchvorstellung am Dienstag, den 11. April 2017 um 18 Uhr im NOON im Innenhof des THEATER BREMEN am Goetheplatz und im Anschluss gibt es Musik! Wir freuen uns, wenn wir uns alle wiedersehen und zusammen feiern! Herzliche Grüße, ZZZ

BUILDING PLATFORMS Entstehungsorte schaffen

Wie kann eine Stadtgesellschaft schlummernde Leerstände nachhaltig wieder beleben? Seit 2009 öffnet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) in Bremen temporär Zeitfenster und Türen, um in Zwischennutzungen zeitlich begrenzt experimentelle Nutzungen und neue Kollaborationen zu erproben, die als Testlauf für die Entwicklung von langfristigen Projekten dienen können. Aus dem Nischenphänomen Zwischennutzung, welches das Fehlen von Stadtplanung nutzt, kann damit ein wirksames Instrument der Stadtentwicklung werden.

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AAA trifft Alvar Aalto am Sonntag, den 19. März 2017 um 14Uhr
Urbaner Spaziergang mit dem Winkelmaß

03.03.2017

In der Neuen Vahr verbindet sich der Utopismus der „Klassischen Moderne“ mit der Lösung der großen Wohnungsnot nach Ende des Zweiten Weltkriegs. In Rekordzeit entstand hier in den 50er Jahren auf einer Wiesenlandschaft im Bremer Osten eine neue Heimat für über 30.000 Menschen. Ihr weitstrahlendes Aushängeschild besitzt das in serieller Massenbauweise geschaffene uniforme Gesamtkunstwerk dabei mit dem Hochhaus des finnischen Stararchitekten Alvar Aalto.
Für ihre ersten Bewohner symbolisierte die Neue Vahr den Aufbruch in ein neues Leben nach entbehrungsreichen Jahren. Die fortschrittliche Ausstattung der Wohnungen in der Neuen Vahr (mit Etagenheizungen, Strom und fließend Wasser) begeisterte die Erstbezieher so nachhaltig, dass viele dieser „Vahraonen“ nie wieder umzogen. Ob die Neue Vahr allerdings mit der Zeitlosigkeit der Pyramiden wetteifern kann, ist eine der Fragen, die wir während unseres Spaziergangs diskutieren möchten.

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WESER KURIER berichtete: "In Walle geht was"
Urbaner Spaziergang des Autonomen Architektur Ateliers führt durch einen sich wandelnden Stadtteil

02.03.2017

Walle. „In Walle komm se alle“ – das stimmte damals schon zum Teil, auf jeden Fall aber in heutiger Zeit. Damals, vor zehn Jahren, gab es schon einmal einen „Urbanen Spaziergang“ durch das Hafenviertel, durchgeführt vom „Autonomen Architektur Atelier“ (AAA). Die sich entwickelnde Überseestadt vermittelte Aufbruchsstimmung, während der klassische Hafenbetrieb langsam verschwand. Von diesem Wandel blieb auch Walle nicht unberührt.

Das zeigt sich schon bei der ersten Station des gut besuchten Spaziergangs: Die alte Feuerwache, gelegen am Becken des Holzhafens, ist schon seit einigen Jahren nicht mehr der Standort der Feuerwehr, sondern bietet Platz für ein Restaurant und auch für Büros. Gegenüber liegt das „Hafencasino“, eine letzte Bastion der alten Zeit: Seit nahezu vierzig Jahren versorgt es mit deftigen Gerichten zu moderaten Preisen die sich wandelnde Kundschaft. Für Oliver Hasemann vom AAA, der neben Daniel Schnier und Gastredner Peter Brodersen vom „Verein Ökostadt“, den Spaziergang leitet, ist aber klar: „Der Charme der Überseestadt entsteht durch das Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten und dem Hafen.“

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Urbaner Spaziergang "In Walle komm se alle" am 19.02.2017 um 14Uhr

13.02.2017

Die Waller Heerstraße ist als Sanierungsgebiet festgesetzt worden und die Vegesacker Straße wird zum quirligen Stadtteilzentrum mit Kneipen und Restaurants gestaltet und möbliert. Trotzdem ist der Geist aus der Hochzeit des Hafens an vielen Stellen erhalten geblieben. Neben den verschiedenen Reminiszenzen an die Seefahrt und Hafenwirtschaft, die an Wänden und in Vorgärten immer noch allgegenwärtig sind, ist es auch das Image Walles als verruchtes Hafenviertel, dass sich im restlichen Bremen beharrlich hält. Der Urbane Spaziergang lädt dazu ein, den sich wandelnden Stadtteil Walle zu erkunden und bietet Raum für die Geschichten am Wegesrand. 

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Montag Stiftung Urbane Räume
Werkstatt Neue Nachbarschaft 09.-10.06.2017

01.02.2017

Die Werkstatt bietet Raum und Zeit, konkrete Projekte mit ihren aktuellen Herausforderungen vorzustellen. Zuhörer sind die Vertreter anderer Initiativen und ausgesuchte Fachleute. Sie stehen als Ratgeber mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zur Verfügung. Gleichzeitig sind die teilnehmenden Initiativen aufgefordert, ihr Wissen auch an die anderen Projekte weiter zu geben. Am Ende der zwei Tage sind die nächsten Schritte definiert und Lösungsansätze entwickelt. Die Teilnehmenden kommen auf diese Weise ihrer Vision ein Stück näher – und fahren mit vielen Inspirationen nach Hause.

Veranstaltungsort: Bremen, genauer Ort wird noch bekannt gegeben

Termin: Freitag, den 9. und Samstag, den 10. Juni 2017
Beginn: etwa 11 Uhr am 9. Juni Ende: etwa 16 Uhr am 10. Juni (das genaue Programm erhalten die Teilnehmer per E-Mail)
Bewerbungsschluss ist der 26. April 2017
Teilnehmen können 16 Initiativen mit jeweils maximal zwei Personen
Kosten: Die zwei Tage mit Beratung, Übernachtung und Verpflegung sind für die Teilnehmer kostenfrei. Für Euch entstehen nur die Reisekosten
AAA unterstützt uns bei Organisation und Durchführung

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Urbaner Spaziergang "Volle Becken - leere Speicher" 22.01.2017

18.01.2017

Mit der Öffnung der Verkehrsanbindung für die Überseestadt wendet sich Bremen einem Gebiet zu, das bis vor wenigen Jahren mit Zäunen und Schranken von der Stadt abgeriegelt wurde. Die Grundlage für die Restrukturierung bildet der „Masterplan Überseestadt“. Mit diesem überdimensionalen Baukasten für Projektentwickler wurde die gesamte Fläche der alten Hafenreviere aufgeteilt. Sie reichen vom Kaffeequartier über das Überseetor bis hin zum „Sahnestück“ Weserkante. Mit dem ursprünglichen Hafencharakter haben die künftigen gläsernen Leuchtturme jedoch nur wenig gemein und noch weniger im Sinn.

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