Urbaner Spaziergang "Volle Becken - leere Speicher" 22.01.2017

18.01.2017

Mit der Öffnung der Verkehrsanbindung für die Überseestadt wendet sich Bremen einem Gebiet zu, das bis vor wenigen Jahren mit Zäunen und Schranken von der Stadt abgeriegelt wurde. Die Grundlage für die Restrukturierung bildet der „Masterplan Überseestadt“. Mit diesem überdimensionalen Baukasten für Projektentwickler wurde die gesamte Fläche der alten Hafenreviere aufgeteilt. Sie reichen vom Kaffeequartier über das Überseetor bis hin zum „Sahnestück“ Weserkante. Mit dem ursprünglichen Hafencharakter haben die künftigen gläsernen Leuchtturme jedoch nur wenig gemein und noch weniger im Sinn.

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Ein Stadtteil in Bewegung
Urbaner Spaziergang zeigt die wechselvolle Geschichte Gröpelingens

15.12.2016

Gröpelingen. Gröpelingen, ein sich wandelnder Ort: Waren vor wenigen Jahrzehnten noch Schiffbau und Hafenbetrieb für den Herzschlag des Stadtteils verantwortlich, prägten anschließend Niedergang und überwiegend vergebliche Versuche, das Herz wieder zum Schlagen zu bringen, das Quartier. Mit einem „Urbanen Spaziergang“ hat sich das „Autonome Architektur Atelier“ (AAA) auf den Weg gemacht, um zusammen mit weiteren nahezu 40 Interessierten auf die Suche nach Vergangenheit und Zukunft an geschichtsträchtigen Orten Gröpelingens zu gehen.
Bereits vor zehn Jahren hat das AAA den Spaziergang mit dem Namen „Beam me up to Anatolia“ durchgeführt. Im Jahre 2006 stand der zwei Jahre zuvor geschlossene „Space-Park“ leer, das riesige Areal wartete auf eine weitere Nutzung. Heute ist der ehemalige Freizeitpark ein erfolgreiches Einkaufszentrum, im benachbarten „Pier 2“ finden bereits seit 1996 Veranstaltungen aller Art statt.

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"Beam me up to Anatolia" 11.12.2016 / 14:00Uhr
Urbaner Spaziergang zwischen technokratischer Stadtplanung mit der Keule und perspektivischem Inkrementalismus

09.12.2016

Das gestrandete Ufo SpacePark liegt wie ein angeschwemmter Walkadaver am Gröpelinger Weserufer. Der Versuch mit hunderten Euromillionen die sozialen Probleme in Gröpelingen mit einem Schlag zu lösen und eine Jobmaschine auf dem Gelände der alten AG Weser zu errichten ist grandios gescheitert. Um die sozialräumlichen Probleme des Stadtteils kümmern sich stattdessen wieder die üblichen Verdächtigen mit geringen Mitteln und mäßigem Erfolg.

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Ein Schritt zur Seite - Pfade zu den B-Seiten der Stadt
Urbaner Spaziergang am 04.12.2016 um 14Uhr

30.11.2016

Im Rahmen der Ausstellung Briesener Zootzen von Till Krause in der GAK lädt das Autonome Architektur Atelier zu einem Urbanen Spaziergang durch die Bremer Neustadt ein. Ausgehend von der GAK führt der Weg vom Teerhof durch Straßenzüge, die vielen BremerInnen bekannt sind, die aber auf dem zweiten Blick viele Überraschungen bereit halten. Die TeilnehmerInnen werden dazu aufgefordert, den Stadtraum aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und die Blicke auf Raumelemente schweifen zu lassen, die sich außerhalb des alltäglichen Erfahrungsraums befinden. 

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Urbaner Spaziergang am Samstag, den 12.11.2016 um 18Uhr
Unterwandern - Zwischen Stelzenwald und Kantsteinstrand

08.11.2016

Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil. Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen. Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind. Begleitet werden die Urbanen Spaziergänge in dieser Reihe jeweils von einem Experten*in / Freund*in des AAA, welche die Arbeit der AAA in den vergangenen Jahren begleitet haben. Diese werden sich an der Umsetzung des Spaziergangs beteiligen und/oder in einer anschließenden Diskussion an einem festen Ort ihre Eindrücke und Expertise zu dem Spaziergang und dem besuchten Ort geben.

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Entdeckungstour am Weserufer
Fast 100 Interessierte spazierten mit AAA durch die Neustadt

20.10.2016

Neustadt. Ein Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein und herbstlichen Temperaturen ist doch was Feines. Noch dazu, wenn der Fokus dabei auf die Bremer Architektur und unbekanntere Orte gelenkt wird. Dazu animierten Oliver Hasemann und Daniel Schnier vom Autonomen Architektur Atelier (AAA). Unter dem Motto „Stromaufwärts – Spaziergang mit einer Hand im Wasser“ waren fast 100 Bremerinnen und Bremer ihrer Einladung zum 10. Urbanen Spaziergang durch die Neustadt gefolgt.

Auf der linken Weserseite der Stephanibrücke bildete sich die große Traube von Menschen, die  alle diesen Exkurs in einen Teil Bremer Geschichte unternehmen wollten, zusammen mit Freunden, Fremden und Nachbarn. Ein gemischtes Publikum von älteren Herrschaften und Zeitzeugen über junge Menschen bis hin zu Familien mit Kindern. „Wir haben von drei bis 103 Jahren alles dabei“, stellte Daniel Schnier fest, Initiator von AAA.

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Urbaner Spaziergang Westwärts – Abendrot mit Hochofenblick

19.10.2016

Zu einem Urbanen Spaziergang durch Oslebshausen lädt das AAA - Autonome Architektur Atelier mit dem Bremer Energie-Konsens ein. Auf dem Weg durch Oslebshausen steht das Wachstum des Stadtteils zwischen Hafen und Eisenbahn im Fokus der Wahrnehmung. Entlang der historischen Wegeverbindung zwischen dem Bremer Zentrum und dem Bremer Norden, bzw. der Fernstraße in Richtung Bremervörde und Stade, auf den Ausläufern der Weserdünen gelegen, wuchs Oslebshausen in der Industrialisierung von einer ländlichen Siedlungen zu einer städtischen Nachbarschaft heran. Das vormals ländliche und vorstädtische bleibt Oslebshausen dabei immer ablesbar.

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Stromaufwärts - Spaziergang mit einer Hand im Wasser
10 Jahre AAA in Bremen

06.10.2016

Das Neustädter Weserufer ist erst im Zuge der Festungserweiterung im 17. Jahrhundert tatsächlich ein Bestandteil der Stadt Bremen geworden, wenn auch kein sehr angesehener. Nur durch Steuernachlässe konnten Bewohner vorerst auf diese Weserseite gelockt werden. Dies änderte sich mit der Freigabe der Zunftordnung als viele Handwerker und erste Industriebetriebe in die Neustadt zogen, generell blieb sie allerdings schlecht angesehen und eher eine Arbeiterwohngegend. Dies zeigt sich auch am Abbruch der Wehranlagen, die schlicht verfüllt und als Bauland dienten und im Gegensatz zur Altstadt nicht in eine Parkanlage umgestaltet wurden.

Treffpunkt: Unter der Stephani-Brücke auf der Neustadtsseite
Datum: Sonntag, den 16.10.2016 
Uhrzeit: 14:00Uhr
Ohne Anmeldung und kostenfrei! 10 Jahre AAA. 

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10 Jahre AAA (2006-2016)
Einladung zu Urbanen Spaziergängen mit dem AAA

20.09.2016

Das AAA organisiert seit 10 Jahren Urbane Spaziergänge in Bremen. Diese führen die TeilnehmerInnen an Orte im Bremer Stadtgebiet, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen und die neue Perspektiven auf die eigene, teils unbekannte, Stadt eröffnen. Die Urbanen Spaziergänge laden dabei die Teilnehmer*innen dazu ein, selbst das Wort zu ergreifen und aus eigenen Erfahrungen und Wissen zu berichten. Der Zuspruch zu den Urbanen Spaziergängen ist über die vergangenen 10 Jahre gleich bleibend hoch geblieben, im Durchschnitt nehmen 60 Teilnehmer*innen an ihnen teil.

Zum 10. Jubiläum der Urbanen Spaziergänge wird das AAA im im monatlichen Turnus jeweils einen seiner „historischen“ Urbane Spaziergänge aus den vergangenen Jahren veranstalten. Auf diesen Spaziergängen wird der Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren ebenso thematisiert wie die aktuellen Fragen, die sich an den jeweiligen Orten stellen. Getreu dem bisher umgesetzten Stil werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, sich an dem Spaziergang zu beteiligen und ihr Wissen einzubringen. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass Bürger*innen die größten Expert*innen sind.

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Deutscher Städtbaupreis 2016 mit WURST CASE
Am Abend des 15.09.2016 wurde die Auszeichnung durch die DASL und die Wüstenrot Stiftung im Hannover Congress Centrum an uns verliehen.

19.09.2016

WURST CASE ist eine Zwischennutzung in einer aufgegebenen Wurstfabrik der Firma Könecke im industriell und gewerblich geprägten Bremer Stadtteil Hemelingen mit rund 40.000 Einwohnern. Die Umgebung ist heterogen, eine Bahnstrecke mit einem hohen Anteil von Güterverkehr bringt eine hohe Lärmbelastung mit sich. Hemelingen zählt zu den benachteiligten Stadtteilen, das Image ist schlecht, dreiviertel der Kinder beziehen Transferleistungen.
WURST CASE ist ein Projekt der ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ), die 2009 als Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik startete und inzwischen als Stadtentwicklungstool bundesweit Schule machte. Die Besetzung der ZZZ wird von der Stadt ausgeschrieben. Die Betreiber sind junge Planer, Inhaber des Büros AAA: eloquente Kreative, die sich der angewandten Stadtforschung widmen und Initialprojekte im Stadtteil umsetzen. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit dem Raum, dem Ort und seiner Eigenlogik, mit der Umgebung und den Menschen.

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